normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten   
Als Favorit hinzufügen   Link verschicken   Drucken
 

Verbandsgemeinde Rheinböllen

Marktplatz Rheinböllen
Marktplatz Rheinböllen

Am Markt 1
55494 Rheinböllen

Telefon 06764 390
Telefax 06764 3958

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.rheinboellen.de


Veranstaltungen

26.10.2014
17:00 Uhr
Chorkonzert in Mörschbach
Veranstalter: CGMGV/Chor dacapo Mörchbach[mehr]
 
02.11.2014
Info-Tag der Stadt Rheinböllen
Veranstalter: Stast Rheinböllen
 
06.11.2014
18:30 Uhr
Martinsumzug in Rheinböllen ab Marktplatz
Veranstalter: Stadt Rheinböllen
 
08.11.2014
19:00 Uhr
10. Skatturnier im Gemeindehaus in Kisselbach
Veranstalter: SV Kisselbach e.V.
 
09.11.2014
10:30 Uhr
150. Gründungsjubiläum der Puricelli´schen Stiftung mit Festgottesdienst
Veranstalter: Puricelli´sche Stiftung Rheinböllen
 
09.11.2014
Herbstfest in Ellern
Veranstalter: TuS 1821 Ellern e.V.
 
09.11.2014
Schlachtfest im Gemeindehaus in Kisselbach
Veranatalter: SV Kisselbach e.V.
 
10.11.2014
17:30 Uhr
St. Martinsumzug in Argenthal
Veranstalter: Gemeinde Argenthal
 
15.11.2014
20:00 Uhr
Theaterabend in Erbach
Veranstalter: Theatergruppe Erbach e.V.[mehr]
 
16.11.2014
12:30 Uhr
 
21.11.2014
20:00 Uhr
Theaterabend in Erbach
Veranstalter: Theatergruppe Erbach e.V.[mehr]
 
22.11.2014
20:00 Uhr
Theaterabend in Erbach
Veranstalter: Theatergruppe Erbach e.V.[mehr]
 
29.11.2014
Adventskonzert in Liebshausen
Veranstalter: Kath. Kirchengemeinde
 
30.11.2014
11:00 Uhr
Adventsmarkt in Dichtelbach
Veranstalter: Gemeinde Dichtelbach
 

Aktuelle Meldungen

Großübung in Kisselbach

(22.10.2014)

Schon beim Anfahren wunderte man sich über den Rauch, der aus dem Fenster- und Türritzen hervorquoll. Schon kurze Zeit später heulten am Samstag, 04. Oktober 2014 die Sirenen in Kisselbach, Liebshausen, Steinbach und Rheinböllen zur Einsatzübung in Kisselbach. Denn kurz bevor das alte "Johann-Haus" in der Liebshausener Straße abgerissen wurde, organisierte die Feuerwehr noch eine Großübung mit insgesamt 8 im vernebelten Wohnhaus befindlichen Verletzten. Schnell waren die Einsatzkräfte vor Ort und begannen mit der Aufstellung der Wasserversorgung und der Menschenrettung. Die 52 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Gruppenführer Harald Bast (stellvertretender Wehrführer FFw Kisselbach) wurden zusätzlich von der Führungsstaffel der Verbandsgemeinde unterstützt. Damit alle Verletzten gerettet werden konnten, wurden Türen aufgehebelt und Fenster zerschlagen. Nur so war eine schnelle Rettung gewährleistet und die Verletzten konnten auf dem Sammelplatz von der Feuerwehr versorgt werden.

Foto zu Meldung: Großübung in Kisselbach

Jugendfeuerwehrmänner holen sich die Jugendflamme!

(17.10.2014)

Stolz können die jungen Männer der Jugendfeuerwehren aus Argenthal/Riesweiler und Rheinböllen sein, denn am Sonntag, 03. Oktober 2014 holten sie sich auf dem Feuerwehrfest in Riesweiler ihr Jugendflammen-Abzeichen. Mit dem Abzeichen haben die Jungs einen Nachweis über ihr Können, welches sie sich in ihren Übungen aneignen. Die Jugendfeuerwehrangehörigen zeigten den Zuschauern ihr Können in der Zusammensetzung eines Notrufes, in der Anfertigung von 3 verschiedenen Knoten und der Beantwortung von drei speziellen feuerwehrtechnischen Aufgaben. Man kann staunen, was die jungen Männer bereits für ein Wissen rund um die Feuerwehr haben. Das schöne war: alle Teilnehmer haben bestanden und freuten sich, die Urkunde und das Abzeichen aus den Händen ihrer Jugendfeuerwehrwarte zu erhalten. Wir gratulieren allen Jungs, die bei dem Abzeichen Jugendflamme - Stufe 1 mitgemacht haben. Das habt ihr super gemacht! Danke auch an die Jugendfeuerwehrwarte, die die jungen Männer auf die kleine Prüfung vorbereitet haben.

Foto zu Meldung: Jugendfeuerwehrmänner holen sich die Jugendflamme!

Sonniger 36. Feuerwehrtag in Rheinböllen

(15.10.2014)

„Petrus war wohl ein halber Feuerwehrmann“ betonte Bürgermeister Arno Imig bei seiner Begrüßungsrede so treffend. Denn die Sonne begrüßte die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Verbandsgemeinde Rheinböllen an ihrem 36. Feuerwehrtag am vergangenen Sonntag, 12. Oktober 2014.

Alle 10 Feuerwehren versammelten sich um 10.30 Uhr am KiR in Rheinböllen, um den Feuerwehrtag mit dem Staffelwettkampf zu beginnen. Bei dem Staffelwettkampf simuliert die 6-köpfige Staffel einen Löscheinsatz nach der   Feuerwehr-Dienstvorschrift 3. Die Feuerwehrstaffeln kuppelten in kompletter Einsatzkleidung die Saugschläuche, schlossen sie an ihrer Feuerwehrpumpe an und verlegten Schläuche. Auch wenn es sich so einfach anhört, die Feuerwehrkameraden müssen sich hier aufeinander verlassen können und miteinander arbeiten und das haben sie alle toll gemacht!

Auf dem Siegertreppchen stand letztendlich auf Platz 1 die Feuerwehr aus Mörschbach, auf Platz 2 die Feuerwehr aus Ellern/Hunsrück und auf Platz 3 die Feuerwehr aus Argenthal.

Nachdem sich alle Teilnehmer im KiR wieder gestärkt hatten, folgte um 14 Uhr der Gaudi-Wettkampf. Hier hatte sich der Ausrichter, die FFw Rheinböllen, schöne kleinere Spiele einfallen lassen. Ob mit einem Spreizer die gute alte Glühbirne von A nach B zu bringen oder Dart spielen mit Einsatzhandschuhen oder auch Wasserbomben mit einem Wasserlöscher zu füllen, bei jeder Station war Geschick, Teamgeist und auch Humor gefragt. Es war schön, den Feuerwehren zuzuschauen. Über einen Sieg freuten sich die Feuerwehr aus Erbach mit dem 1. Platz, die Feuerwehr aus Ellern/Hunsrück mit dem 2. Platz und die Feuerwehr aus Dichtelbach mit dem 3. Platz.

 

Nach der Eröffnung und der Begrüßung durch Wehrführer Robert Mertes, der Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann, folgte nun der offizielle Teil des Tages – die Beförderungen und die Ehrungen. Jedes Jahr bilden sich neben ihren Übungen und Einsätzen etliche Feuerwehrmänner an der Feuerwehrschule in Koblenz oder auch bei den Kreislehrgängen weiter und werden deshalb auch verdient befördert. Über die Beförderung freuen sich in diesem Jahr:

 

Zum Hauptfeuerwehrmann: Bernhard Heidebrecht (FFw Kisselbach) und Kevin Brand (FFw Rheinböllen)

Zum Löschmeister: Konrad Ketzer und Alfred Klein (FFw Erbach), Arthur Billmann und Frank Dickes (FFw Mörschbach), Niko Helwig (FFw Rheinböllen) und Helmut Schmidt und Rüdiger Wolf (FFw Steinbach)

Zum Oberlöschmeister: Werner Wald (FFw Kisselbach)

Zum Brandmeister: Oliver Hemb (FFw Mörschbach) und Sebastian Herrmann (FFw Rheinböllen)

 

Im Anschluss an die Beförderungen konnte Bürgermeister Arno Imig gleich 8 Feuerwehrkameraden für ihre 25-jährige und einen Kameraden für sogar 35-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr mit der Aushändigung des Feuerwehr-Ehrenzeichens ihre verdiente Ehrung zukommen lassen. Es ist nicht immer selbstverständlich, so viele Jahre der Allgemeinheit und dem Feuerwehrdienst zur Verfügung zu stehen. Den Jubilaren gebührt zurecht diese würdevolle Ehrung. Die Herren erhielten aus den Händen des Bürgermeisters Imig und durch Wehrleiter Volker Aßmann eine durch Minister Lewentz ausgefertigte Urkunde sowie ein Ehrenzeichen für ihre Dienstuniform. Das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahren Feuerwehrdienst erhielten: Marko Lorenz und Andreas Rockenbach (FFw Argenthal), Kai Daudert, Martin Koch, Siegfried Schwob und Volker Wendling (alle FFw Ellern/Hunsr.), Michael Ketzer (FFw Erbach) und Thorsten Krebs (FFw Rheinböllen).

Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt verdient Jürgen Maus von der Feuerwehr Rheinböllen.

 

Wir möchten allen Feuerwehrkameraden, die sich an den Wettkämpfen so rege beteiligt haben, nochmals danken. Nur durch diese Bereitschaft kann dieser Tag in diesem Jahr zum 36. Mal gefeiert werden. Ein großes Dankeschön geht auch an die Feuerwehr Rheinböllen und ihre Jugendfeuerwehr, die mit viel Engagement diesen Tag ausgerichtet haben, sowie auch an die Wertungsrichter, ohne die die Durchführung eines Wettkampfes nicht möglich ist.

Letztendlich gratulieren wir allen Feuerwehren ganz herzlich für ihre Platzierungen bei den Wettkämpfen. Das war wirklich super!

„Last but not least“ möchten wir aber auch ganz herzlich den neuen Trägern des Silbernen und auch des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens sowie allen beförderten Feuerwehrkameraden gratulieren.

 

Fotos: Gerd Silbernagel und Ramona Lambrich

 

Foto zu Meldung: Sonniger 36. Feuerwehrtag in Rheinböllen

Erneute Offenlage des Bebauungsplanes Industriegebiet In der Wester der Stadt Rheinböllen

(10.10.2014)

Bekanntmachung der erneuten Auslegung des Bebauungsplanes Industriegebiet In der Wester der Stadt Rheinböllen gemäß § 4a Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) i.V.m. § 3 Abs. 2 BauGB vom 20. Oktober 2014 bis 20. November 2014.

[Bauleitplanung]

2. Änderung des Bebauungsplanes Am Südhang der Ortsgemeinde Argenthal

(10.10.2014)

Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanentwurfes zur 2. Änderung des Bebauungsplanes Am Südhang der Ortsgemeinde Argenthal gemäß § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) vom 20. Oktober 2014 bis 20. November 2014.

[Bauleitplanung]

Soonwaldnachrichten jetzt auch als E-Paper

(10.10.2014)

Zum neuen Jahr 2014 erscheinen die Soonwaldnachrichten in einem neuen Layout.

Die aktuelle Ausgabe der Soonwaldnachrichten finden Sie online als ePaper. Blättern Sie sich durch die aktuellen Nachrichten der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit ihren 12 Stadt-/Ortsgemeinden. Weiter finden Sie Informationen aus dem Rathaus, aus Kirchen und Vereinen, Schulen und Kindergärten sowie die wichtigsten Notrufnummern.

 

[Soonwaldnachrichten - weitere Informationen]

[ePaper Soonwaldnachrichten]

Foto zu Meldung: Soonwaldnachrichten jetzt auch als E-Paper

Feuerwehrmann für einen Tag

(07.10.2014)

Es ist schon ein super Gefühl für die Angehörigen der Jugendfeuerwehr - einmal einen ganzen Tag lang richtiger Feuerwehrmann sein. Das durften vom 26. bis 27. September die 18 Angehörigen der Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler erleben. Freitagabends ging es los. Das Nachtlager wurde im Feuerwehrgerätehaus in Argenthal aufgeschlagen. An Ruhe war natürlich nicht lange zu denken, denn schon bald kam es zum ersten Einsatz. 24 Stunden später hatten die Jungs unter anderem einen Fehlalarm, einen Einsatz in technischer Hilfeleistung und zahlreiche Ausbildungsübungen hinter sich. Zum Abschluss der 24 Stunden gab es natürlich den größten Einsatz zu bewältigen – die Löschung des Brandes der Chur-Pfalz-Halle in Argenthal. Zur Unterstützung holten die Jungs sich ihre Kollegen aus Rheinböllen, die den Einsatz tatkräftig mit unterstützen. Egal ob mitten in der Nacht oder am frühen Morgen, die angehenden Feuerwehrmänner waren immer aufmerksam dabei und hatten viel Spaß bei der Sache. Da ist es auch selbstverständlich, wenn die Jungs sich selbst Essen kochen und ihr Nachtlager aufbauen. Dank der Unterstützung ihrer Jugendfeuerwehrwarte, die die komplette Organisation übernahmen, war es eine harmonische und gute 24-Stunden-Übung, die sicherlich bald wiederholt wird.

Foto zu Meldung: Feuerwehrmann für einen Tag

Sachstand Windenergieanlagen

(06.10.2014)

Nachdem die Fundamente hergestellt waren (je Fundament wurden ca. 600 cbm Beton und 90 t Stahlbewehrung verbaut)wurde am Montag, dem 29.09.2014 mit dem Aufbau der ersten Windenergieanlage (WEA 5) begonnen. Innerhalb weniger Tage wuchs der der erste Teil des Turms auf mehr als 80 Meter. Für diesen Bauabschnitt wurden größtenteils Halbschalen aus Beton verwendet, die vor Ort zu Ringen zusammengefügt wurden. Die restlichen rund 50 m des Turms werden mit Stahlringen aufgebaut. Für den zweiten Turm der WEA 4 lagern die Betonschalen bereits auf der Baustelle. Der Aufbau wird ab dem 09.10.2014 erfolgen.

Im Anschluß erfolgt die Verlegung der Zuleitung in die Türme, die Installation der elektrischen Anlagen sowie die Verspannung der Betonsegmente mit Spannseilen. Mitte November erfolgt dann die Montage der Stahlelemente auf die Nabenhöhe von 135 m.

Die Inbetriebnahme der Anlagen wird noch in diesem Jahr (kurz vor Weihnachten) erfolgen.

Bitte schauen Sie auch in unsere Bildergalerie. Diese finden Sie unter "Gemeinde" dann "Fotos der Gemeinde".

 

Der Bürgermeister informiert...

(01.10.2014)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Der Verbandsgemeinderat trat am 25.9. zu einer Sitzung zusammen, über deren Ergebnisse des öffentlichen Teils ich Sie gerne unterrichte.

Zunächst wählte der Rat die Mitglieder und Stellvertreter des Kindergartenausschusses und des Schulträgerausschusses.

 

 

Das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt der Kreisverwaltung führte eine unvermutete überörtliche Prüfung der Verbandsgemeindekasse durch, über die ich berichtete. Es gab seitens der Prüfer keine nennenswerten Beanstandungen.

Weiter war nach den Vorschriften der Gemeindehaushaltsverordnung über den Haushaltsvollzug zum 30.6. Bericht zu erstatten. Die Entwicklung der Einwohnerzahlen, des Kindertagesstättenbedarfsplanes und der Schülerzahlen stand turnusgemäß ebenfalls auf der Tagesordnung. Ist die Zahl der Hauptwohnsitze in der Verbandsgemeinde zum 30.6.2014 gegenüber dem gleichen Tag des Vorjahres zwar um 58 Einwohner gefallen (10.059), so hat sich die Zahl bereits zum 31.8.2014 wieder auf 10.084 erhöht.

 

Zur besseren Vertretung der Interessen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger und zur Unterstützung der örtlichen Seniorenbeauftragten beschloss der Rat eine Satzung über die Bildung eines Seniorenbeirates. Dieser Beirat soll maximal 15 Mitglieder haben und bei allen wichtigen Entscheidungen, die unsere Senioren betreffen, mitwirken.

 

Weiter beriet der Rat über die Einrichtung eines Bürgerbusservice und sprach sich einhellig für die Bedarfsermittlung und Konzepterstellung für eine solche Einrichtung aus. Die Verwaltung erhielt den Auftrag zusammen mit dem Zukunftsrat und dem neuen Seniorenbeirat Vorschläge hierzu zu erarbeiten.

 

Der Jahresbericht 2013 „Im Alter zuhause leben“ wurde entgegengenommen. Die vielfältigen Aktivitäten der örtlichen Seniorenbeauftragten fanden besondere Beachtung und der Rat dankte den Seniorenbeauftragten für ihre Engagement und ihre wichtige Arbeit.

 

Wilhelm Gutenberger aus Ellern wurde dem Direktor des Amtsgerichts zur erneuten Berufung als Schiedsmann der Verbandsgemeinde Rheinböllen vorgeschlagen. Die neue Amtsperiode beginnt am 5.1.2015 und läuft 5 Jahre.

 

An Planungen hatte der Rat über eine Stellungnahme zur 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Simmern „Windenergienutzung“ zu beschließen. Einwände gab es dabei im Bereich Steinbach/Budenbach, ansonsten wurden keine Bedenken geltend gemacht.

 

Weiter stand der Regionalplan der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe auf der Tagesordnung. Es ergaben sich keine Einwände.

 

Das von der Verwaltung vorgeschlagene integrierte Klimaschutzkonzept fand keine Mehrheit im Rat und wurde abgelehnt.

 

Die Feuerwehr Ellern erhält ein neues Feuerwehrfahrzeug. Der Rat beschloss die Auftragsvergabe zur Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser (TSF-W).

 

Das Dach des Rathauses muss dringend saniert werden. Außerdem sollen im Rahmen der energetischen Sanierung die Fenster des Rathauses erneuert werden. Hierzu fasste der Rat die erforderlichen Beschlüsse.

 

Grünes Licht gab der Rat zur Einrichtung der Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“. Die Maßnahme ist mit 33.000 € veranschlagt. Aus dem Leader-Förderprogramm der EU gibt es hierzu einen Zuschuss von 65 %.

 

Weiter wurde entschieden, dass die Verwaltung im kommenden Jahr wieder eine/n Auszubildende/n für den Beruf des/der Verwaltungsfachangestellten einstellt.

 

Außerdem wurde der Auftrag zur Erstellung der nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung vergeben.

 

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert...

40. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(30.09.2014)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierte Frau Leonore Lehmler aus Argenthal ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Frau Lehmler wurde am 01.08.1974 als Auszubildende für den Beruf der Verwaltungsangestellten eingestellt. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung absolvierte sie von 1977 bis 1979 den Verwaltungslehrgang I sowie von 1991 bis 1994 den Verwaltungslehrgang II an der Verwaltungsschule Bad Kreuznach.

Bis zum Jahre 1982 war sie im Fachbereich Finanzen tätig und wechselte ab dem 01.07.1982 für zehn Jahre in die Personalabteilung. Im Anschluss an ihren Erziehungsurlaub nach der Geburt ihrer zweiten Tochter wurde das Beschäftigungsverhältnis in Teilzeit geändert. Seit April 1998 ist sie wieder im Fachbereich Finanzen tätig, aktuell als Mitarbeiterin der Verbandsgemeindekasse.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Personalratsvorsitzende Isabel Starck.

Wir gratulieren Frau Lehmler ganz herzlich zu ihrem 40. Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihr alles Gute, Gesundheit und weiterhin viel Freude an der Arbeit.

 

Foto zu Meldung: 40. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Vermeintlicher Wohnhausbrand in Erbach

(29.09.2014)

Die letzten Sommertage für 2014 stehen an und somit eine gute Zeit, eine Feuerwehrübung zu organisieren. Angenommen wurde ein brennendes Wohnhaus mitten in einer Ortslage mit mehreren darin befindlichen Personen. Brandort war ein leer stehendes Wohnhaus in Erbach. So alarmierte am Mittwoch, 17.09.2014 gegen 18.10 Uhr die Sirene die Feuerwehren aus Erbach, Dichtelbach, Ellern, Mörschbach, Argenthal und die Führungsstaffel zum Einsatzort.

Schnell versammelten sich rund 60 Einsatzkräfte vor Ort, begannen mit dem Aufbau der Löschwasserleitungen und mit der Rettung der 9 im komplett vernebelten Haus befindlichen Personen. Die Führungsstaffel koordinierte gemeinsam mit Einsatzleiter Frank Oppermann und Wehrleiter Volker Aßmann die Einsatzübung. Die Löschwasserversorgung wurde vom örtlichen Brandweiher aus gewährleistet. Die Atemschutzüberwachung und die Verletztenversorgung erfolgten in unmittelbarer Nähe zum Übungsobjekt. Nach ca. 1 ½ Stunden wurde das Übungsszenario erfolgreich beendet.

Es ist immer wieder ein beängstigendes Gefühl, wenn „außer der Reihe“ die Sirenen zu einem Feuerwehreinsatz alarmieren – auch wenn es wie hier nur ein Übungsalarm ist. Auch für Feuerwehrangehörige ist es jedes Mal eine Ausnahmesituation, der sie sich immer wieder zu unser aller Wohl stellen müssen. Beruhigend ist allerdings, dass unsere Feuerwehren genau wissen, was zu tun ist und somit die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten. Deshalb ein großes Dankeschön an die Floriansjünger, die bei der Übung mitgemacht, die die Übung organisiert haben und auch an die Verletztendarsteller.

Infoveranstaltung für Existenzgründer in Koblenz – Formalitäten und Förderung

(09.09.2014)

Einheitlicher Ansprechpartner (EAP) hilft beim Weg in die Selbstständigkeit

 

Der Schritt in die Selbstständigkeit verspricht vielfältige berufliche Chancen. Eine sorgfältige Vorbereitung des Gründungsvorhabens ist für den dauerhaften und nachhaltigen Erfolg unerlässlich. Tatkräftige Unterstützung dabei finden alle Gründer und Unternehmer beim Einheitlichen Ansprechpartner (EAP) bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord.  Er informiert über die Anforderungen, Verfahren und Formalitäten, die für die Aufnahme und Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit benötigt werden. Zudem kümmert sich der EAP aktiv darum, dass die Unternehmer von Morgen die erforderlichen behördlichen Genehmigungen und Erlaubnisse zügig und ohne großen bürokratischen Aufwand erlangen.

Der EAP bietet neben seiner individuellen Beratung auch eine allgemeine Infoveranstaltung für Existenzgründer an. Am Dienstag, 07. Oktober 2014, dreht sich alles um Fragen rund um den Start in die Selbstständigkeit. Die Infoveranstaltung ist in zwei Teile gegliedert. Der erste Teil befasst sich mit den notwendigen behördlichen Genehmigungsverfahren und Formalitäten, die vor dem Start in die Selbstständigkeit zu durchlaufen sind. Welche Genehmigungen werden benötigt? Welche Voraussetzungen sind zu beachten? Und was kosten diese Genehmigungen eigentlich? Der zweite Teil zeigt die wichtigsten Förderungen für Existenzgründer auf. Eine Vielzahl von Förderprogrammen wird durch die EU, Bund und Länder angeboten, der EAP gibt einen ersten Überblick. Betriebswirtschaftliche und steuerrechtliche Fragestellungen gehören allerdings nicht zum Gegenstand des Beratungsangebotes; hier informiert der EAP über das Angebot anderer Stellen.  

 

Los geht es um 14.00 Uhr in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3-5, 56068 Koblenz. Im Anschluss an den ca. dreistündigen allgemeinen Teil, bietet sich die Möglichkeit individuelle Fragen zu erörtern.    

Und das Beste dabei: Die Teilnahme an der Infoveranstaltung Infoabend ist kostenlos und belastet damit das schmale Budget der Existenzgründer nicht zusätzlich.

Um im Vorfeld bestmöglich auf die Interessen der Teilnehmer eingehen zu können, wird um eine vorherige unverbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0261-120 2222 gebeten. Weitere Informationen zum Einheitlichen Ansprechpartner findet man im Internet unter www.sgdnord.rlp.de.

Foto zu Meldung: Infoveranstaltung für Existenzgründer in Koblenz – Formalitäten und Förderung

Landratswahl 2014

(29.08.2014)

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,

 

wenn Sie bei der Wahl des Landrates 2014 durch Briefwahl wählen möchten, benötigen Sie einen Wahlschein. Voraussetzung für die Erteilung eines Wahlscheins ist ein Antrag, den Sie hier elektronisch stellen können. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihren Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben. Die Angaben des Wahlbezirks und der Wählerverzeichnisnummer, die Sie der Wahlbenachrichtigung entnehmen können, sind keine Pflichtfelder, sollten jedoch nach Möglichkeit ausgefüllt werden. Wahlscheine einschließlich der Briefwahlunterlagen werden auf dem Postwege übersandt. Sie können aber auch auf Wunsch persönlich im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung abgeholt werden.

[Wahlschein beantragen]

Ehrung ausgeschiedener Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie Ehrung langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit

(20.08.2014)

 

Zu Beginn der neuen Wahlperiode hatte Bürgermeister Arno Imig die ausgeschiedenen Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie die am 25.5. gewählten Mitglieder des Verbandsgemeinderates und die Bürgermeister zu einer besonderen Feierstunde nach Dellhofen eingeladen.

In festlichem Ambiente, verbunden mit einer Weinprobe, würdigte Bürgermeister Imig die Verdienste der Geehrten und überreichte namens der Verbandsgemeinde Urkunden und Präsente.

Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz ehrt die Bürgermeister und Ratsmitglieder, die sich mindestens 20 Jahre für die kommunale Sache engagiert haben. Entsprechend nahm Bürgermeister Imig namens des GStB diese Ehrungen vor.

Folgende Personen wurden mit der Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes geehrt:

Winfried Müller, Argenthal, für 20 Jahre Ehrenamt im Verbandsgemeinderat und im Ortsgemeinderat Argenthal

Martin Huhn, Dichtelbach, für 20 Jahre Ehrenamt im Verbandsgemeinderat, als Ortsbürgermeister und als Ratsmitglied im Gemeinderat Dichtelbach

Paul Schirra, Erbach, für 20 Jahre Ehrenamt als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Erbach

Hans Schubach, Schnorbach für 20 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Ortsbürgermeister von Schnorbach

Monika Krämer, Rheinböllen, für 20 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Alice Hawig, Riesweiler, für 21 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Riesweiler

Martin Wichter, Riesweiler, für 22 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Riesweiler

Rolf Augustin, Benzweiler, für 25 Jahre Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Benzweiler

Ursula Kauer, Ellern, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Ellern

Siggi Herrmann, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Stadtbürgermeister und Ratsmitglied im Stadtrat Rheinböllen

Hans-Josef Bracht, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Dieter Stauer, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Stadtrat Rheinböllen

Egon Müller, Argenthal, für 27 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, als Beigeordneter der Verbandsgemeinde und als Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Karl-Heinz Hölz, Erbach, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Erbach

Heinz-Ludwig Kub, Kisselbach, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Ratsmitglied, Bürgermeister und Beigeordneter im Gemeinderat Kisselbach

Karl-Heinz Breidenbach, Rheinböllen, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Manfred Klaßen, Riesweiler, für 31 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, im Stadtrat Simmern, sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Riesweiler

Wilfried Berg, Argenthal, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Bernhard Gohres, Argenthal, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Dietmar Tuldi, Ellern, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Ellern

Rudolf Römer, Liebshausen, für 40 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, als Beigeordneter der Verbandsgemeinde sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Liebshausen

Werner Helwig, Rheinböllen, für 40 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie im Stadtrat Rheinböllen

 

Eine besondere Ehrung erfuhren auch die aus dem Verbandsgemeinderat ausgeschiedenen Ratsmitglieder. Ihnen dankte Bürgermeister Imig namens der Verbandsgemeinde für ihr großes Engagement für die Allgemeinheit und überreichte ebenfalls Urkunden und Geschenke. Es waren dies:

Gangolf Wobido, Ellern,  2 Jahre im VG-rat

Gerhard Rott, Rheinböllen, 8 Jahre im VG-rat

Udo Mähringer, Dichtelbach, 10 Jahre im VG-rat, davon 5 Jahre als Beigeordneter

Monika Krämer, Rheinböllen, 10 Jahre im VG-rat

Karl-Heinz Breidenbach, Rheinböllen, 10 Jahre im VG-rat

Charlotte Clement, Ellern, 10 Jahre im VG-rat

Siggi Herrmann, Rheinböllen, 12 Jahre im VG-rat

Ursula Kauer, Ellern, 18 Jahre im VG-rat

Bernhard Gohres, Argenthal, 20 Jahre im VG-rat

Werner Helwig, Rheinböllen, 26 Jahre im VG-rat

Egon Müller, Argenthal, 27 Jahre im VG-rat, davon 10 Jahre als Beigeordneter

 

Dank und Anerkennung war auch den ausscheidenden Bürgermeistern auszusprechen. Nach einer besonderen Würdigung der vielfältigen Aufgaben als Stadt-/Ortsbürgermeister und der besonderen Verdienste, die sich die ausscheidenden Bürgermeister erworben haben, verabschiedete Bürgermeiste Imig die fünf Kollegen aus ihrem Amt.

Es sind dies:

Heinz-Otto Kretzschmar, Argenthal, nach einer 5-jährigen Amtszeit

Rolf Augustin, Benzweiler, nach einer 20-jährigen Amtszeit

Dietmar Tuldi, Ellern, nach einer 25-jährigen Amtszeit

Siggi Herrmann, Rheinböllen, nach einer 15-jährigen Amtszeit

Hans Schubach, Schnorbach, nach einer 20-jährigen Amtszeit

 

Herzlich begrüßt in der Runde der Bürgermeister wurden die neu ins Amt gewählten Bürgermeister/innen:

Sarah Groß, Argenthal

Hans-Joachim Kunz, Benzweiler

Friedhelm Dämgen, Ellern

Bernadette Oberthür, Rheinböllen

Bernd Kunz, Schnorbach

 

Nach einem abschließenden Dank an alle für ihr ehrenamtliches Engagement dankte Bürgermeister Imig besonders auch den Ehegatten und Partnern der Bürgermeister/innen und Mandatsträger für ihr Verständnis und ihre große Unterstützung, ohne die eine verantwortungsbewusste Ausübung des wichtigen Ehrenamtes nicht möglich gewesen wäre. Den Ehrungen schloss sich noch ein gemütliches Beisammensein an.

Foto zu Meldung: Ehrung ausgeschiedener Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie Ehrung langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit

Ida Mühleis aus Rheinböllen wurde 100 Jahre alt

(05.08.2014)

Am 5.8.2014 konnte Ida Mühleis ein ganz besonderes Fest feiern. Sie wurde 100 Jahre alt. Im Kreise ihrer Kinder, Schwiegerkinder, Enkel, Urenkel, Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten wurde dem Anlass angemessen gefeiert und die rüstige Seniorin genoss ihren Ehrentag. 100 Jahre bei relativ guter Gesundheit ist eine besondere Gnade und wir freuen uns alle mit Frau Mühleis über diesen schönen und seltenen Anlass.

Für die Stadt Rheinböllen gratulierte Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, für die Verbandsgemeinde Bürgermeister Arno Imig und für den Rhein-Hunsrück-Kreis Kreisbeigeordneter Dietmar Tuldi, der auch ein Gratulationsschreiben der Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte. Weitere Gratulanten waren die Seniorenbeauftragten Marliese Escher und Heidi Anders.

Herzlichen Glückwunsch, viel Gesundheit und noch schöne Jahre, liebe Frau Mühleis.

 

Foto zu Meldung: Ida Mühleis aus Rheinböllen wurde 100 Jahre alt

25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(01.08.2014)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierte Frau Ramona Lambrich aus Erbach ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Frau Lambrich wurde am 1.8.1989 als Auszubildende für den Beruf der Bürogehilfin eingestellt. Wegen guter Leistungen wurde ein Jahr später das Ausbildungsverhältnis in eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten umgewandelt. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wurde sie dann zunächst befristet und ab 1.1.1995 in ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis übernommen.

Bis zum Jahre 2000 war sie im Einwohnermeldeamt tätig und wechselte ab dem 1.9.2000 zum Ordnungsamt. 2006 begann sie mit dem II. Verwaltungslehrgang und schloss diesen im Juli 2009 als Verwaltungsfachwirtin mit der Note „gut“ ab.

Seit dem 1.12.2009 ist sie auch als Standesbeamtin für die Verbandsgemeinde tätig. Am 9.5.2011 übertrug ihr Bürgermeister Imig die Leitung des Fachbereiches „Bürgerdienste“.

Auch im Personalrat engagierte sich Frau Lambrich, sie war von 1997 bis 2013 in diesem Gremium tätig, davon 5 Jahre als Personalratsvorsitzende.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte der stellvertretende Personalratsvorsitzend Dirk Stein. Für den KOMBA-Kreisverband gratulierte Dirk Schmitt.

Wir gratulieren Frau Lambrich ganz herzlich zu ihrem Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihr Gesundheit und weiterhin viel Freude und viel Erfolg an und bei ihrer Arbeit.

 

Foto zu Meldung: 25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

13. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(16.07.2014)

Am 02. Juli 2014 fand die traditionelle Sportlerehrung der Verbandsgemeinde Rheinböllen statt. Zu diesem Ereignis waren rund 60 Sportlerinnen und Sportler gemeldet, die überregional auf Landes-, Bezirks- und Bundesebene im Jahre 2013 erste bis dritte Plätze in den Sportarten Sportkegeln, Leichtathletik, Einrad, Rettungsschwimmen, Taekwondo, Turnen und Tanzen errungen haben.

 

Zur Feierstunde begrüßte Herr Bürgermeister Imig neben den Sportlerinnen und Sportlern als Vertreterin der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück Frau Ursula Göretz, von der Volksbank Rheinböllen, Herrn Schirra, den Bezirksleiter des DLRG, Roman Weber, als Vertreterin des Kreissportbundes, Frau Dagmar Johnen, den Gauturnwart des Turngau Hunsrück Otto Riedel, Trainer und Vertreter der einzelnen Vereine, Angehörige der Sportlerinnen und Sportler sowie Stadt- und Ortsbürgermeister, Beigeordnete und Mitglieder des Verbandsgemeinderates Rheinböllen im großen Sitzungssaal des Rathauses. Bürgermeister Imig lobte unsere jugendlichen Sportler, dankte ihnen und auch ihren Trainern gleichermaßen für ihr Engagement und ihre sportliche Haltung, die Zielstrebigkeit, Disziplin und Ehrgeiz beinhalten und war mit ihnen stolz auf die erzielten Erfolge.

 

Als Dank und Anerkennung und zur Erinnerung an diese Sportlerehrung überreichte Bürgermeister Imig den Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie den Mannschaften je eine Glastrophäe. Daneben erhielten alle eine Ehrenurkunde. Auch die örtlichen Banken und Bürgermeister würdigten die Leistungen mit Geschenken für alle teilgenommenen Sportlerinnen.

 

Besonders freute sich Bürgermeister Imig die Brüder Jan und Finn Boder aus Argenthal ehren zu dürfen, die bei den Einrad-Europameisterschaften in der Schweiz erfolgreich angetreten sind. Die zehnjährigen Brüder Boder wurden jeweils Europameister in ihrer Altersklasse und in verschiedenen Einrad-Disziplinen.

 

Nachstehend alle geehrten Sportler/-innen bzw. Mannschaften:

 

Einzelsieger:

 

Sportkegeln

Matthias Bender, Rheinböllen

belegte bei den Gaujugendmeisterschaften in seiner Altersklasse erneut den 1. Platz.

 

Taekwondo

Tim und Lars Frey, Liebshausen

erkämpften sich beide in der jeweiligen Altersklasse den 1. Platz bei den Landesmeisterschaften.

 

Leichtathletik

Dirk und Lena Müller, Argenthal

Dirk Müller erstritt sich den Meistertitel bei der Rheinland Senioren Meisterschaft auf 1500 m in Bad Neuenahr Ahrweiler sowie bei der Rheinland-Meisterschaft Hunsrück-Marathon über 10000 m in Birkenfeld. Seine Tochter Lena Müller lässt kaum einen Lauf aus und erreichte wieder 10 mal den 1. Platz im Laufen.

Jan Niklas Kunz (Schnorbach) wurde Kreismeister im Crosslauf und belegte weitere 1. Plätze im Laufsport.

Vom TuS Jahn Argenthal wurden folgende Sportler/innen für ihre 1. Plätze geehrt:

Hanna Klumb (Ellern), Lena Klumb (Ellern), Ronja Tillmann (Schnorbach), Marie-Sophie Kochems (Argenthal), Jan Boder (Argenthal)

 

Rettungsschwimmen

In ihrer jeweiligen Altersklasse wurden Bezirksmeister

Christin Diane Hoff (Rheinböllen), Laura Unverzagt (Rheinböllen) und Dominik Scherer (Rheinböllen), der zusätzlich den 3. Platz bei den Landesmeisterschaften erreichte.

 

Turnen

In ihrer jeweiligen Altersklasse wurden Gaumeister

Victoria Tries (Rheinböllen), Joana Waldmann (Dichtelbach), Luisa Frank (Rheinböllen), Jakob Meurer (Rheinböllen), Finn Arm (Ellern), Luca Schütz (Rheinböllen), der zusätzlich den 1. Platz bei den Verbandsmeisterschaften einholte.

 

Einrad

Bei der Europameisterschaft in der Schweiz wurden in der jeweiligen Altersklasse und Disziplin Finn Boder und Jan Boder (Argenthal) erster. Bei den Deutsch-Bayrischen Meisterschaften in Kelheim und den Deutschen Meisterschaften in Bottrop erzielten Vater Jörg Boder sowie seine Söhne Finn und Jan Boder einige 1., 2. und 3. Plätze in verschiedenen Einraddisziplinen.

 

Mannschaftssieger
Tanzgruppe ASS des TuS Ellern

mit Anna Bachelier, Janina Dümmler, Saskia Dümmler, Mara Emmel, Anna Herrmann, Katrin Jarszinski, Anne Müller, Natalie Petry, Stefanie Piroth, Katharina Reuther, Lena Weirich. Sie wurden Verbandsmeister im Turnverband Mittelrhein und ertanzten sich den 1. Platz bei den Happy Gymnastics.

 

DLRG Rettungsschwimmen Rheinböllen

Mannschaft AK 11/12 männlich 1. Platz Bezirksmeisterschaft und 2. Platz Landesmeisterschaft mit Dominik Scherer, Tim Clemens, Ines Corell, Lars Goll, Hannah Kretschmer, Franziska Lay

Mannschaft AK 13/14 weiblich 1. Platz Bezirksmeisterschaften mit Hannah Unverzagt, Ronja Kirschner, Christin Diane Hoff

Mannschaft AK 15/16 männlich 1. Platz Bezirksmeisterschaften mit Justin Mertes, Joshua Wendling und Laura Unverzagt

Mannschaft AK offen 1. Platz Bezirks- und Landesmeisterschaft mit Andreas Klein

 

Leichtathletik

Der TuS Jahn Argenthal erreichte mit Lena Klumb, Benjamin Sonne, Leon Sonne und Jan Boder den 1. Platz beim Gaubergfest.

Turnen

1. Mannschaft TuS Rheinböllen 1. Platz Gaumeisterschaft mit Nele Netter, Emilia Castronovo, Giulia Germei, Ida Krämer

2. Mannschaft TuS Rheinböllen 1. Platz Gaumeisterschaft mit Sina Frank, Luisa Frank, Chiara Ruof, Sina Färber, Victoria Tries, Joana Waldmann

Mannschaft KTV Nahetal-Niederwörresbach 1. Platz Gaumeisterschaft und 2. Platz Rheinlandmeisterschaft mit Marcia Ev, Anna Herrmann, Natalie Petry, Miriam Schmidt

 

Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir an dieser Stelle nochmals für ihre Erfolge und wünschen für die Zukunft alles Gute. Sicher werden wir viele von ihnen im nächsten Jahr wieder zur Sportlerehrung einladen können.

Foto zu Meldung: 13. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Warnmeldung - Drohanrufe an indische Staatsangehörige

(10.07.2014)

Beim Bundesamt für Migration sind Beschwerden über erpresserische Drohanrufe eingegangen, die derzeit mit der Telefonnummer des Bürgerservice des Bundesamtes getätigt werden.

 

In den vergangenen Tagen erhielten zahlreiche in Deutschland lebende indische Staatsangehörige Drohanrufe von der Telefonnummer 0911-943 6390. Die Nummer ist dem Bürgerservice des Bundesamtes zwar zugeordnet, sie stammen jedoch nicht vom Bundesamt. Technisch ist dies über das sog. Call-ID-Spoofing möglich. Die Angerufenen sehen dabei nur die o.g. Telefonnummer. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter des Bundesamtes aus. Sie drohen den Angerufenen mit Abschiebung, sofern nicht umgehend ein bestimmter Geldbetrag überwiesen werde. Betroffen sind bislang ausschließlich indische Staatsangehörige. Den Anrufern sind zahlreiche persönliche Daten der Angerufenen bekannt, insbesondere Passnummer, Visanummer, Telefonnummer, Arbeitgeber. Die Datenquelle konnte bisher nicht ermittelt werden.

 

Das Bundesamt bittet Sie daher, indische Staatsangehörige nach Möglichkeit vor den Drohanrufen zu warnen. Sollten in Ihrem Bereich entsprechende Anfragen oder Beschwerden indischer Staatsbürger eingehen, können diese an den Bürgerservice des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet werden (info.buerger@bamf.bund.de).

 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Prager (0911-943 5321) zur Verfügung. Der Bürgerservice bearbeitet alle Beschwerden und leitet sie an die Staatsanwaltschaft weiter. Es empfiehlt sich zudem, Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu stellen. Sollten Sie ferner Kontakt zu Netzwerken o. Ä. haben, die indische Staatsangehörige betreuen, ist eine Weiterleitung der untenstehenden Warnmeldungen hilfreich und erwünscht.

 

Das Bundesamt hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Außerdem wurden Warnmeldungen über die Website (http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2014/20131213-falsche-telefonanrufe.html)  und über Facebook (https://www.facebook.com/bamf.socialmedia ) eingestellt. Dadurch konnten zahlreiche Anfragende rechtzeitig gewarnt werden.

 

Hinweis: Die Warnmeldung steht Ihnen auf dem „Informationsportal Ausländerwesen“ zusätzlich zur Verfügung.

 

Der Bürgermeister informiert...

(25.06.2014)

Konstituierende Sitzung des Verbandsgemeinderates

 

 

Am Mittwoch, 18.6.2014, konstituierte sich der neue Verbandsgemeinderat. Nach den Glückwünschen zur Wahl verpflichtete ich die neu gewählten Ratsmitglieder durch Handschlag auf ihren wichtige ehrenamtliche Aufgabe.

 

Es folgten die Wahlen der Beigeordneten.

 

Jeweils mit großer Mehrheit wurden gewählt:

 

  • Rudolf Römer, Liebshausen, zum ersten Beigeordneten
  • Friedhelm Röse, Rheinböllen, zum zweiten Beigeordneten
  • Hans-Dieter Maurer, Argenthal, zum dritten Beigeordneten

 

Nach der Wahl legten Rudolf Römer und Hans-Dieter Maurer ihr Mandat im VG-rat nieder und ich berief die anwesenden Marco Herrmann aus Rheinböllen und Hans-Werner Merg aus Argenthal als Ersatzpersonen in den Verbandsgemeinderat.

 

Für die Wahl der Ausschüsse lag jeweils ein gemeinsamer Wahlverschlag aller im Rat vertretenen Fraktionen vor und alle Ausschussmitglieder wurden vom Rat einstimmig gewählt. Ebenso gewählt wurden als gemeinsame Wahlvorschläge die Vertreter und Stellvertreter in die Verbandsversammlungen des Abwasserzweckverbandes Kläranlage Gemünden und des Abwasserzweckverbandes Simmern sowie des gemeinsamen Ausschusses der Volkshochschule Hunsrück.

Die Vertreter der Schulen im Schulträgerausschuss und die Mitglieder des Kindergartenausschusses werden zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die entsprechenden Wahlverschläge der Schulen und der Gemeinden eingegangen sind, gewählt.

Weiter waren dem Kreis als Vorschlag für die Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zu benennen.

 

Die Liste der Ausschussmitglieder finden Sie hier.

 

Die im Entwurf vorliegende Geschäftsordnung des Rates wurde einstimmig verabschiedet. Schließlich vergab der Rat den Auftrag zur Beschaffung eines neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges (HLF 20) für die Feuerwehr Rheinböllen.

Mit dem Wunsch nach einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit schloss ich nach knapp 2 Stunden die erste Sitzung des neu gewählten Verbandsgemeinderates.

 

Mit besten Grüßen

 

Arno Imig

Bürgermeister

 

 

 

[Ausschüsse VG Rheinböllen]

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert...

Ausstellung im Rathaus „Ein Koffer für die letzte Reise“

(16.06.2014)

Vom 17. Juni bis 14. Juli 2014 findet in der Verbandsgemeinde Rheinböllen die Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“ statt.

Gemeinsam mit Schülern der IGS Zell lädt die Hospizgemeinschaft Hunsrück- Simmern e.V. Sie zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung ein.

Die Schüler der Klasse 10b haben sich im Religionsunterricht mit Tod, Sterben und dem Leben nach dem Tod beschäftigt und anschließend im Kunstunterricht ihre eigenen Vorstellungen in einem Kunstwerk ausgedrückt. Sie gestalteten Koffer zum Thema: „Ein Koffer für die letzte Reise“. Das Buch von Fritz Roth „Einmal Jenseits und zurück – Ein Koffer für die letzte Reise“ war der Anstoß und die Inspiration zu diesem Projekt. Beeindruckend sind die sehr persönlichen Gedanken der Künstler zu ihrem Werk. Ihre Kommentare zeigen eine enorme Reife in der Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema, zu dem oft auch Erwachsene Schwierigkeiten haben sich auszudrücken. Gespannt sind alle auf die Kommentare und Gedanken, die die Ausstellungsbesucher wie bei jeder Ausstellung in das ausliegende Gästebuch eintragen können.

[Hospizgemeinschaft Hunsrück-Simmern]

Gästebefragung zu Ferienhäusern & Ferienwohnungen

(04.06.2014)
- 20 Jahre geprüfte Qualität durch den Deutschen Tourismusverband e. V. -

 

Was wünschen Sie sich von Ihrer Ferienunterkunft? Sagen Sie es uns!

Seit 20 Jahren werden Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer vom Deutschen Tourismusverband (DTV) mit Sternen ausgezeichnet. Sauberkeit und Qualität der Unterkunft stehen dabei an erster Stelle. Aber auch die vielen Details machen den Charme einer Ferienunterkunft aus und zeigen den Unterschied zwischen ein bis fünf Sternen.

Heute ist Ihre Meinung gefragt. Wir möchten von Ihnen wissen, was Sie sich als Gast einer Sterne-Ferienunterkunft wünschen – was ist ein absolutes Muss in Ihrer Traumwohnung oder worauf können Sie getrost verzichten?

Helfen Sie uns, damit sich auch in Zukunft alle Gäste auf die Qualität der Sterne verlassen können. Die Umfrage ist anonym und dauert ca. 6 Minuten. Klicken Sie einfach auf dieses Symbol:

http://news.dtvdata.de/ncfiles/File/Beispiel_18.jpg

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 

Foto zu Meldung: Gästebefragung zu Ferienhäusern & Ferienwohnungen

Europawahl und Kommunalwahlen 2014

(26.05.2014)

Die Wahlen am vergangenen Sonntag sind vorüber. Angesichts der Vielzahl der Einzelwahlen und der anschließenden Auszählung eine besondere Herausforderung für die Wahlvorstände und die Wahlhelfer. Alles hat sehr gut funktioniert, um 0.15 Uhr lagen auch die letzten Ergebnismeldungen vor.

Ich gratuliere allen Gewählten zu ihrer Wahl und bedanke mich besonders bei den Wahlvorständen und Wahlhelfern für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz. Die Wahlergebnisse der Bürgermeisterwahlen, der Verbandsgemeinderatswahl und der Verhältniswahlen der Stadt- und Gemeinderäte stellten wir online auf unsere Homepage und konnten so immer aktuell informieren. Auch die eingerichtete App Wahlportal wurde rege genutzt. Die Ergebnisse der Wahlen und die gewählten Bewerberinnen und Bewerber können weiterhin auf der Homepage www.rheinboellen.de eingesehen werden.

 

Herzliche Grüße

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Europawahl und Kommunalwahlen 2014

Wahlergebnisse per App

(20.05.2014)

Wahlergebnisse im Internet

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen für den Bereich der Verbandsgemeinde Rheinböllen (Verhältniswahlen und Bürgermeisterwahlen) stellen wir am kommenden Wahlsonntag, 25.5.2014 zeitnah, so wie die Ergebnisse in der Verwaltung eintreffen, auf die Homepage der Verbandsgemeinde  www.rheinboellen.de/Aktuelles/ Wahlen.

 

Außerdem besteht die Möglichkeit, über die App Wahlportal Ergebnisse einzusehen.

Die App Wahlportal ist für folgende Smartphones / Tablets kostenfrei verfügbar:

 

  •  

Android
Für Smartphones und Tablets (ab Android Version 2.1)

im Google Play Store

  •  

iPhone und iPad
Für iPhones, iPods, iPads und iPad-Minis

im App Store iOS

  •  

Windows Phone
Für Windows Phone 7.5 und Windows Phone 8   (zwei Versionen)

im Windows Phone Store

  •  

Windows 8
Für alle Windows 8 Tablets und Windows 8 PCs

im Windows App Store

  •  
Firefox OS
Für Firefox OS Phones
im Firefox Marketplace
     

[Wahlen]

Foto zu Meldung: Wahlergebnisse per App

Erneuerung der Innen- und Hallenbeleuchtung in der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen

(15.05.2014)

Um Stromkosten zu senken und das Klima zu schützen, setzt die Verbandsgemeinde Rheinböllen jetzt erstmals auf LED-Technik. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen hat die Erneuerung der Innen- und Hallenbeleuchtung der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen vergeben. Die Arbeiten sollen in den kommenden Wochen außerhalb des Schulbetriebes ausgeführt werden. Hierzu werden die alten Deckenaufbauleuchten abgenommen und gegen neue LED-Leuchten ersetzt. Die effizienten LED-Leuchtmittel produzieren kaum Abwärme und haben eine wesentlich längere Lebensdauer. Durch die Erneuerung der Beleuchtung wird eine Stromeinsparung von 50 % erwartet. Dies bewirkt über die gesamte Lebensdauer voraussichtlich eine CO2-Emissionsreduktion von 112 Tonnen. 

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 40 % der Investitionssumme gefördert (Förderkennzeichen: 03KS6452). Der Projektträger ist die Forschungszentrum Jülich GmbH.

 

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Das Vorhaben der Verbandsgemeinde Rheinböllen soll Vorbild zur Energieeffizienz und CO2-Einsparung geben und dadurch weitere Anwender für die effiziente LED-Technologie gewinnen.

 

Weitere Informationen zum Thema Klimaschutz erhalten Sie auf den folgenden Internetseiten:

 

http://www.klimaschutz.de/

http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative

 

Teil 1 des Feuerwehrgrundlehrganges erfolgreich

(08.04.2014)

Es ist schon gut 2 Wochen her, als 2 junge Frauen und 25 junge Männer den 1. Teil des Grundlehrganges beendet haben. Doch fertig mit der Ausbildung sind sie noch nicht. Derzeit werden sie in ihren Einheiten auf den 2. Teil, der im Frühjahr nächsten Jahres startet, vorbereitet.

 

An 4 Wochenenden im März diesen Jahres wurden die Floriansjünger auf die Prüfung vorbereitet. Die Feuerwehrfrau, bzw. Feuerwehrmann von heute muss sich Kenntnisse in ganz vielen Bereichen aneignen, so z. B. der Technischen Hilfeleistung, eines Löschangriffs, in der Knotenkunde oder im Versicherungsschutz. Hieran erkennt man, dass die Feuerwehr über ein weitläufiges Wissensgebiet verfügt. Doch die Ereignisse der Vergangenheit zeigen immer wieder, dass dieses Wissen auch tatsächlich von Nöten ist.

Alle Ausbilder, die selbst Angehörige unserer Feuerwehren sind, sowie Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann waren sehr erfreut, dass alle 27 die Prüfung am Sonntag, 30. März 2014 erfolgreich und mit sehr guten Ergebnissen abschließen konnten. Wir möchten nochmals allen Prüflingen herzlich gratulieren und den neuen Feuerwehrangehörigen sowie auch den Ausbildern für ihr uneigennützige Hilfebereitschaft in der Feuerwehr danken.

Foto zu Meldung: Teil 1 des Feuerwehrgrundlehrganges erfolgreich

Wählen ist einfach - die Europawahl!

(08.04.2014)

Am 25. Mai 2014 ist die Europa-Wahl.
Dann wählen wir das Europäische Parlament.
Auch Sie dürfen wählen.
Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
In dem Heft zeigen wir Ihnen:
 

  • Was die Europäische Union ist.
  • Worum es bei der Europawahl überhaupt geht.
  • Wen Sie wählen können.
  • Wie Sie wählen können.
  • Warum Sie wählen sollten.

  • Außerdem lernen Sie Europa ein bisschen kennen.
    Das macht auf jeden Fall Spaß.

    Herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der »Sozialverband Deutschland (SoVD) Jugend«.

    Sie können das Heft auch online lesen.
    Klicken sie dazu hier.

    Sie können das Heft auch herunterladen.
    PDF-Icon Klicken Sie dazu hier.

[Heft Pdf-Datei]

[Bundeszentrale für politische Bildung]

Rheinböller Realschüler/innen im Ski-Schullandheim

(04.04.2014)

- von 20° Celsius und Sonnenschein bis 50 cm Neuschnee alles dabei!

 

Für Schüler/innen der Puricelli - Realschuleplus Rheinböllen wurde auch in diesem Jahr wieder für die Klassenstufen 7 bis 10 ein Skischullandheimaufenthalt angeboten und in der dritten Märzwoche durchgeführt. Aufgrund der guten Erfahrungen aus den vergangenen Jahren war Steinach am Brenner/ Österreich erneut das Ziel.

Nach 2012 fand die Fahrt bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit der Realschuleplus Bad Sobernheim statt. Im Gasthof „Zum Schützenwirt“ wurden die insgesamt 40 Kinder und Jugendlichen mit den Lehrkräften Natalie Ahl, Sabine Peifer und dem Erzieher Ralf Behrens (Rheinböllen) sowie den Sobernheimer Lehrkräften Julia Jung und Georg Däuwel bestens betreut. Die mit Unterstützung der „Skischule Bergeralm“ durchgeführten Ski- und Snowboardkurse fanden an den ersten drei Tagen bei strahlendem Sonnenschein statt. Gemischte Übungsgruppen förderten das soziale Miteinander und so fanden die Schüler/innen der zwei Realschulen schnell Anschluss untereinander. Die vom sonstigen Schulalltag abweichenden Sozialbeziehungen zwischen den Lehrkräften und den Schülern sowie zwischen den Schülern untereinander wirkten sehr motivierend und führten zu schnellen Lernerfolgen. Deshalb freuten sich alle, nachdem am vierten Tag eine Schneepause eingelegt und die Stadt Innsbruck erkundet worden war, wieder auf das Ski- und Snowboardfahren. Diese Vorfreude konnte auch der nächtliche, halbe Meter Neuschnee nicht trüben, der den Schülern und Schülerinnen zwar schnell skifahrerische Grenzen aufzeigte, ihnen jedoch den Spaß nicht verderben konnte. So endete die Skifreizeit mit einer riesigen Schneeballschlacht.

Da sich die Schüler/innen und auch die mitfahrenden Betreuer/innen untereinander erneut hervorragend verstanden, ist zeitnah bereits ein Wiedersehen in Bad Sobernheim zum gemeinsamen Grillen geplant.

Foto zu Meldung: Rheinböller Realschüler/innen im Ski-Schullandheim

Gästezeitung Saar-Hunsrück 2014

(03.04.2014)
Saar-Hunsrück-Gästezeitung erschienen –
Projekt zwischen Wittich Verlag und Tourismusregionen erfolgreich
 

Rechtzeitig vor Ostern und dem Beginn der touristischen Saison liegt sie schon in vielen Tourist-Informationen, Unterkunfts- und Gastronomiebetrieben und Freizeiteinrichtungen der Region bereit zum Mitnehmen für Gäste und Einheimische: die zweite Auflage der Saar-Hunsrück-Gästezeitung. Das Gemeinschaftsprojekt von 25 Kommunen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Zusammenarbeit mit den touristischen Marketingorganisationen Hunsrück-Touristik GmbH und Saarschleifenland Tourismus GmbH sowie dem Linus Wittich Verlag aus Föhren hat sich bewährt. Erfahrungen, Resonanzen und Kritiken zur ersten Gästezeitung sind in der neuen Auflage umgesetzt. Die vier unterschiedlichen Regionalausgaben, die bereits im letzten Jahr aufgrund der Größe der Gebietskulisse gebildet wurden, sind nun auch auf dem Titel erkennbar. In farbenfrohem Design wurde für jede Regionalausgabe eine eigene Titelseite erstellt. „Vier unterschiedliche Titel sind vor allem für die Gäste gedacht, die gerne in der Region reisen.“, so das Projektteam. „Damit ist gewährleistet, dass der Gast direkt auf den ersten Blick erfasst, hier bekomme ich weitere Tipps für meinen Urlaub.“ Die inhaltlichen Seiten aller Regionalausgaben werden auch in der zweiten Ausgabe der Saar-Hunsrück-Gästezeitung von überregional bedeutenden Themen einer Mantelausgabe umschlossen. Die Traumschleifen Saar-Hunsrück, die Mountainbike-Radwege und -Events sowie Interessantes zur Geologie, den mittelalterlichen Burgen und Märkten, den Naturparks, der Gartenkultur oder den kulinarischen Besonderheiten der Region sind als aktuelle Themen der Mantelausgabe aufbereitet worden. Die Regionalausgaben vertiefen auch in diesem Jahr die Themen der Mantelausgabe und geben konkrete Tipps zum Wandern und Radfahren, zu Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Veranstaltungen der jeweiligen Teilregion.

Für Gäste und Touristen vor Ort konzipiert, ist die 44-seitige Gästezeitung in einer Auflage von 60.000 Exemplaren ab sofort bei allen Tourist-Informationen der beteiligten Kommunen und bei vielen Gastgebern und Freizeiteinrichtungen in der Saar-Hunsrück-Region kostenlos erhältlich. Auch den Einheimischen dient sie als aktuelle Informationsquelle über die touristischen Aktivitäten im Jahr 2014.

 

Unsere Touristinformation bietet Ihnen weitere Tipps.

 

Foto: Hunsrück-Touristik GmbH

[Gästezeitung 2014]

Foto zu Meldung: Gästezeitung Saar-Hunsrück 2014

Zukunftsrat - Die Arbeitskreise berichten!

(01.04.2014)

Die Bevölkerungsstruktur in Rheinland-Pfalz wandelt sich seit Jahren. Wir werden immer älter und bleiben länger gesund. Gleichzeitig kommen weniger Kinder zur Welt. Dieser sogenannte demografische Wandel hat Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche und ist Herausforderung und Chance zugleich: Politik und Gesellschaft sind aufgefordert, die Rahmenbedingungen des Zusammenlebens so zu gestalten, dass Menschen aller Generationen auch in Zukunft gerne und gut in allen Teilen von Rheinland-Pfalz leben können. Aus diesem Grund wurde im vergangenen Jahr der Zukunftsrat gegründet, welcher ein Ausfluss des von der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück angestoßenen Projektes „ZukunftsiDeeen - innovative Daseinsvorsorge durch Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien nachhaltig gestalten im Rhein-Hunsrück-Kreis“ ist.

Mit Blick auf den demografischen Wandel und dem zu erwartenden massiven allgemeinen Bevölkerungsrückgang widmen sich derzeit 37 hochmotivierte Mitglieder des Zukunftsrates in fünf themenbezogenen Arbeitskreisen

  • Wohnformen
  • Generationen
  • Infrastruktur (Einkauf, Verkehr, Versorgung)
  • Kultur, Sport & Freizeit
  • Energieversorgung

 

den Herausforderungen, welche sich in den kommenden Jahren – auch in der Verbandsgemeinde Rheinböllen – ergeben werden. In den Arbeitskreisen gilt es, die Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten.

Die einzelnen Arbeitskreise haben sich zwischenzeitlich mehrmals zusammengesetzt und eine Reihe von Ansätzen gesucht sowie Vorschläge erarbeitet. In der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 13.03.2014 hatten die Sprecher der Arbeitskreise Gelegenheit, ihre bisher erarbeiteten Zwischenergebnisse vorzustellen.

 

Dem Arbeitskreis „Wohnformen“, vertreten durch ihren Sprecher Herr Michael Holl aus Dichtelbach geht es vor allem darum, sich mit der Problematik der oft unbefriedigenden Wohnsituation, insbesondere der älteren Generationen auseinanderzusetzen. Dabei bedarf es individueller Hilfestellungen für die Betroffenen. Die Existenz von derzeit neun ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten in der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist zwar ein erster Schritt, müsse jedoch weiter ausgebaut werden. Wichtig ist hierbei, auf die älteren Mitmenschen zuzugehen und Hilfe anzubieten. Besonders die Nachbarschaft als wichtiger Sozialraum wird angesprochen, sowohl für eine gegenseitige Unterstützung als auch für gesellige Kontakte. Es wird auch als sehr wichtig erachtet, dass es möglichst in jeder Gemeinde gemeinschaftliche Wohnformen geben sollte, die es den Bewohnern ermöglichen, in der vertrauten Gemeinde zu bleiben, wenn es in den eigenen vier Wänden nicht mehr geht. Beispielhafte Projekte in der Region sind die Seniorengemeinschaft in Külz oder die Seniorenpension in Bell. Auch befasste sich der Arbeitskreis mit möglichen Alternativen zu Neubaugebieten. Vorbildlich sei hier ein Modell der Verbandsgemeinde Wallmerod im Westerwald, nach dem keine Neubaugebiete mehr ausgewiesen, sondern Hilfestellungen bei der Sanierung von älteren Gebäuden im Ortskern gegeben oder Baulücken geschlossen werden. Auch hat man sich ausführlich mit verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten in Form eines „Dorfladens“ oder alternativ einem festen „Markttag“, dem öffentlichen Nahverkehr und der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum beschäftigt.

 

Herr Wilhelm Gutenberger aus Ellern, Sprecher des Arbeitskreises „Generationen“ präsentierte Lösungsansätze, die mit einem relativ geringem Finanz- und Sachaufwand umgesetzt werden könnten. Auffällig sei, dass in den Ortsgemeinden und der Stadt kaum Sitzgelegenheiten in Form von einfachen Sitzbänken vorhanden sind. Insbesondere älteren und gehandicapten Personen ohne Fahrgelegenheit fällt es daher sehr schwer, große Entfernungen als Fußgänger zurückzulegen. Weitere einfach umsetzbare, kostengünstige Maßnahmen wären beispielsweise die Errichtung von öffentlichen Toiletten, Anbringung von zusätzlichen Hundekotautomaten, eine Absenkung von Bürgersteigen oder Anbringung von Zebrastreifen an Stellen, an denen es erforderlich erscheint um die Begehung für in der Bewegung beeinträchtigte Menschen zu erleichtern. Eine zusätzliche Erleichterung wäre die Einführung von Spielstraßen und verkehrsberuhigten Zonen. Des Weiteren wurden Vorschläge zur Einrichtung von Räumlichkeiten für Treffen aller Generationen gemacht, die ein Miteinander von jungen Menschen und Senioren fördern könnten.

 

Die Sprecherin des Arbeitskreises „Sport, Kultur & Freizeit“, Frau Ilona Jung aus Dichtelbach stellte die bisher gesammelten Ideen im Einzelnen vor. Im Bereich Sport liegt das besondere Augenmerk auf einer Vergrößerung des sportlichen Angebotes durch eine Vertiefung der Arbeit der Sportvereine im Bereich Kooperation sowie einer attraktiveren Angebotsgestaltung mit Hilfe der Unterstützung der Verbandsgemeinde durch zum Beispiel eine durchgehende Öffnung der Sportstätten, sodass Sportprogramme kontinuierlich auch in den Schulferien fortgesetzt werden können oder auch durch eine finanzielle Unterstützung bei Fortbildungen. Im Bereich Freizeit und Kultur wurden zum Teil generationsübergreifende Ideen gesammelt wie zum Beispiel das Anbieten von Kochkursen, bei denen Senioren ihr Können und Wissen an junge Menschen weitergeben, „Maje“ mit Handarbeiten (Senioren lehren junge Leute das Stricken, etc.) oder das Veranstalten von Reparaturtreffen, bei denen die Älteren defekte Kleingeräte unter Anleitung eines Experten reparieren können. Wichtig sei es auch, die Mobilität durch Fahrgelegenheiten zu kulturellen Angeboten in der Region (Konzerte, Vorträge, Theateraufführungen, etc.) zu verbessern. Für Einheimische und Gäste könnten in Zusammenarbeit mit Bürgern mit Expertenwissen, Forst und Vereinen Führungen angeboten werden („Auf den Spuren der Puricellis“, Führungen auf dem jüdischen Friedhof, im Wald oder zu Naturdenkmälern).

 

Herr Manfred Klaßen aus Riesweiler, Sprecher des Arbeitskreises „Infrastruktur“ stellte zu Beginn fest, dass die integrierte Orts- und Entwicklungsplanung entscheidenden Einfluss auf die Wohnqualität für Jung und Alt hat. Durch die Schaffung neuer qualifizierter zukunftsorientierter Arbeitsplätze könnten junge Menschen in der Region gehalten werden. Eine ortsnahe Nahversorgungsstruktur müsse geschaffen und gewährleistet, sowie die Verkehrsinfrastruktur verbessert werden. Insbesondere sollten häufigere Verbindungen zu den Ortschaften geschaffen werden. Des Weiteren sind die Sicherung und der Erhalt der Schulen in der Verbandsgemeinde ein wichtiger Aspekt, da sie ein wesentlicher Standortfaktor sind. Vorhandene Bauflächen in der Verbandsgemeinde seien nicht genügend erkennbar. Die Darstellung eines Leerstands- und Bauflächenkatasters könnte ortsbezogen auf der Homepage der Verbandsgemeinde dargestellt werden. Zur Stärkung der Ortskerne und Revitalisierung müssen vorhandene bebaubare Flächen deutlich gemacht werden und die Gemeinde frühzeitige Überlegungen über die künftige Verwendung von  Altbeständen anstellen, bei denen mit einem künftigen Leerstand zu rechnen ist. Altbausanierung müsse durch die Verbandsgemeinde und die Ortsgemeinden finanziell gefördert werden und damit als Alternative zum Bau in Neubaugebieten interessant werden.

 

Auch hat der Arbeitskreis „Energieversorgung“ interessante Ansätze gefunden und Lösungsvorschläge erarbeitet, die ihr Sprecher Herr Dr. Jörg-Christian Fröhling aus Riesweiler im Einzelnen erläuterte. Zunächst wurde anhand einer Übersicht der Bioenergieanlagen und Standorten erneuerbarer Energien im Rhein-Hunsrück-Kreis gezeigt, in welchem Umfang sich umweltfreundliche Energie am Markt etabliert hat. Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden Fallstudien zum Klimaschutz in der räumlichen Planung erstellt. Aus vielen Untersuchungen zu den Ursachen und den Auswirkungen des Klimawandels ist deutlich geworden, dass die künftige Ausgestaltung der Raumstruktur eine wichtige Rolle für die Begrenzung des Energieverbrauchs und klimarelevanter Emissionen, als auch für die Abfederung von Auswirkungen des Klimawandels spielt. Dieser Bericht könnte für den Verbandsgemeindebedarf adaptiert werden. Anhand einer Abbildung erhielten die Anwesenden einen orientierten Überblick über einzelne Handlungsfelder der Raumplanung zur Senkung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen. Der Arbeitskreis spricht sich insbesondere für die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in den Ortsgemeinden und der Stadt aus. Auch könnten regelmäßige Sprechstunden eines Energieberaters in der Verbandsgemeindeverwaltung abgehalten werden und Flüsterbitumen zukünftig als Straßenbelag eingesetzt werden. Des Weiteren könnten sich die Gemeinden basierend auf dem EU-Projekt „Display“ in einem Wettbewerb „Energiesparendster Ort“ messen und somit motiviert werden, den Energieverbrauch gezielt zu senken.

 

Für eine konkrete Umsetzung in den Gemeinden ist es wichtig, ein Problembewusstsein zu schaffen und Diskussionsprozesse anzustoßen, damit solche Initiativen seitens der Verbandsgemeinde, der Ortsgemeinden und der Stadt aber auch der engagierter Bürgerinnen und Bürger gefördert und Hilfestellungen geleistet werden.

[Zukunftsrat]

Foto zu Meldung: Zukunftsrat - Die Arbeitskreise berichten!

Der Bürgermeister informiert...

(18.03.2014)

Zu seiner voraussichtlich letzten Sitzung in der im Mai ablaufenden Wahlperiode ist der Verbandsgemeinderat am 13.03.2014 zusammengetreten. Im vergangenen Jahr wurde der Zukunftsrat in der Verbandsgemeinde gegründet. Innerhalb des Zukunftsrates sind 5 Arbeitskreise gebildet worden, die zwischenzeitlich ein- oder mehrfach getagt und eine Reihe von Vorschlägen erarbeitet haben. In der Sitzung des Verbandsgemeinderates konnten die Gruppensprecher erste Ergebnisse aus den Arbeitskreisen in einer Präsentation vorstellen. Folgende Arbeitskreise mit den nachstehenden Sprechern wurden gebildet:

 

Arbeitskreise

Sprecher/in

Wohnformen

Michael Holl

Generationen

Wilhelm Gutenberger

Kultur / Sport / Freizeit

Ilona Jung

Infrastruktur

Manfred Klaßen

Energieversorgung

Dr. Jörg Christian Fröhling

 

 

 

 

 

 

 

 

In allen Arbeitskreisen wurden interessante Ansätze gefunden, die der Verwaltung und den Ortsgemeinden zur Prüfung und zur Umsetzung weitergegeben werden. In den Präsentationen hat sich gezeigt, wie engagiert im Zukunftsrat und seinen Arbeitskreisen gearbeitet wird. An dieser Stelle darf ich allen Mitgliedern des Zukunftsrates und der Arbeitskreise meinen herzlichen Dank für die bisher geleistete Arbeit und die vielfältigen Ideen aussprechen.

Auf der Tagesordnung des Verbandsgemeinderates stand weiterhin der Bericht der Sozialberatungsstelle So.ber in Rheinböllen. Hier wird in Zusammenarbeit mit der Caritas und der evangelischen Kirche seit langen Jahren ein umfangreiches Beratungsangebot durchgeführt. Auch in diesem Jahr zeigt sich wieder die Wichtigkeit und Richtigkeit dieses gemeinschaftlichen Projektes.

Anschließend nahmen die Mitglieder des Verbandsgemeinderates den Bericht des Rechnungsprüfungsausschusses für das Jahr 2012 zur Kenntnis und stellten fest, dass der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Verbandsgemeinde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung vermittelt. Der Jahresabschluss wurde einstimmig festgestellt und dem Bürgermeister sowie den Beigeordneten einstimmig Entlastung erteilt.

Zur Sicherung des Schulstandortes Rheinböllen ist es ein besonderes Anliegen der Verbandsgemeinde Rheinböllen eine günstige Busverbindung aus dem Grundschulbezirk Riesweiler zur Puricelli Realschule plus in Rheinböllen zu schaffen. Hier besteht derzeit keine geeignete Busanbindung, vielmehr müssen Schüler aus diesem Bereich zunächst mit dem Bus nach Simmern fahren, um dann von dort weiter zur Puricelli Realschule plus gebracht zu werden. Die Fraktionen sprechen sich einheitlich für direkte Busverbindungen aus, damit die Attraktivität des Schulstandortes für die weiterführende Schule unterstützt wird. So beschloss der Verbandsgemeinderat dann die Einrichtung einer morgendlichen Busverbindung mittels Kleinbus ab dem Schuljahr 2014/2015 auf Rechnung der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

In einem umfassenden Vortrag erläuterte anschließend Herr Münch von der Transferstelle Bingen die Ziele eines Klimaschutzkonzeptes und erläuterte die mögliche Vorgehensweise. Aufgrund des Landesentwicklungsprogramms LEP IV sind die Verbandsgemeinden gehalten, für ihren Bereich ein Klimaschutzkonzept aufzustellen. Nach einer Abstimmung in den Fraktionen beschloss der Verbandsgemeinderat die Transferstelle Bingen zu beauftragen, beim Bundesumweltministerium entsprechende Fördermittel zur Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes zu beantragen. Die endgültige Entscheidung über die Durchführung eines Klimaschutzkonzeptes wird nach einer genaueren Prüfung und der Ermittlung der Akzeptanz eines solchen Konzeptes entschieden. Die Ausgaben in Höhe von rund 2.000 Euro wurden außerplanmäßig bewilligt.

Nach dem Controllingbericht für das Freizeitbad 2013 wurden noch zwei Aufträge zur Sanierung des Flachdaches im Rathaus der Verbandsgemeinde und zur Sanierung der Beleuchtungsanlage in der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen beschlossen. Außerdem sah der Verbandsgemeinderat die Notwendigkeit der Anschaffung einer Notstromversorgung für das Feuerwehrgerätehaus in Rheinböllen gegeben und beschloss daher die Anschaffung und beauftragte gleichzeitig die Verwaltung mit der Antragstellung einer Landeszuwendung sowie mit der entsprechenden Ausschreibung.

Zum Dauerthema jeder Sitzung über den Sachstand zur Großsporthalle Rheinböllen berichtete ich über die neuesten Entwicklungen. Das gerichtliche Beweisverfahren nähert sich seinem Abschluss, es steht noch ein ergänzendes Gutachten aus. Parallel dazu finden Kontakte der Beteiligten mit dem Ziel einer einvernehmlichen Lösung statt.

Abschließend dankte ich dem Rat für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit in der ablaufenden Wahlperiode. Viel konnte entwickelt und auf den Weg gebracht werden.

Die Wahl des neuen Verbandsgemeinderates findet am Sonntag, dem 25. Mai 2014 statt.

 

Mit den besten Grüßen

Ihr

 

Arno Imig

Bürgermeister

 

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert...

Delegation aus Angola und Mosambik besuchten die VG Rheinböllen

(18.03.2014)

Außergewöhnlichen Besuch konnte Bürgermeister Arno Imig sowie die Beigeordneten und Fraktionssprecher am 17.3.2014 im Rathaus begrüßen. Eine Delegation hochrangiger Regierungsvertreter aus den afrikanischen Staaten Angola und Mosambik besuchten im Rahmen einer Deutschlandreise auch die Verbandsgemeinde Rheinböllen um dort in der Praxis etwas über kommunale Selbstverwaltung und Aufgabenverteilung der kommunalen Ebene zu erfahren. „Dezentralisierung“ war der Oberbegriff, zu dem sich die afrikanischen Gäste in Deutschland informieren wollten.

Die afrikanischen Delegationen aus Abgeordneten, Ministern,  Gouverneuren und Bürgermeistern wurden begleitet von dem Leiter des Gästeprogrammes der Bundesrepublik Deutschland, Thomas Kern, vom Auswärtigen Amt in Berlin, sowie vom zuständigen Mitarbeiter der Zentralabteilung des Landtages Rheinland-Pfalz, Siggi Herrmann, seines Zeichens auch Stadtbürgermeister von Rheinböllen. Vom Landtag Rheinland-Pfalz waren weiter die Abgeordneten Hans-Josef Bracht und Dieter Klöckner mit anwesend.

In einer Power-Point-Präsentation informierte Bürgermeister Arno Imig über die Aufgaben und Funktionen von Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden, über das kommunale Wahlrecht sowie über einzelne Aufgabenbereiche wie Bauleitplanung, Feuerwehr, Schulen, Kindergärten, Freizeiteinrichtungen, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und anderes. Besonders interessiert waren die Gäste an dem Finanzierungssystem der kommunalen Ebene, den eigenen Steuern, Gebühren und Beiträge, sowie am Umfang der Selbstverwaltungsgarantie für die kommunale Ebene. Auch stellten die Delegationen Fragen zur Bildung von Verbandsgemeinden, zur Schulfinanzierung und zum öffentlichen Personennahverkehr.  Besonders erfreulich war das große Interesse und die vielen Fragen, die von den Delegationsmitgliedern gestellt wurden. Die beiden Konferenzdolmetscherinnen vom Auswärtigen Amt hatten Schwerstarbeit zu leisten um alles ins Portugiesische und umgekehrt ins Deutsche zu übersetzen.

Foto zu Meldung: Delegation aus Angola und Mosambik besuchten die VG Rheinböllen

Jungunternehmer spenden Feuerwehr Rheinböllen Notfallrucksack

(03.02.2014)

Obwohl sie erst 3 Monate jung ist, spendete die Fa. J & W Medical Solutions OHG aus Kisselbach der Feuerwehr Rheinböllen einen Notfallrucksack inklusive des kompletten Inhalts. Den Inhabern Kevin Jäger und Björn Will liegen das Rettungs- und auch das Feuerwehrwesen am Herzen, deshalb haben sie sich kurzerhand entschlossen, hier der Feuerwehr behilflich zu sein. Beide sind hauptberuflich im Rettungsdienst beschäftigt und wissen deshalb, worauf es im Feuerwehrdienst ankommt. Neben Kompressen, Fixierbinden, Wundverbänden und weiterem Kleinmaterial enthält der Rucksack u. a. eine Absaugpumpe und ein Beatmungspumpenset. Den Notfallrucksack nutzt die Feuerwehr beim Eintreffen am Einsatzort zu medizinischen Notfällen. Hiermit können sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wirksam und schnell die erste Hilfe einleiten. Die Firma J & W Medical Solution OHG hat mit der Spende an die Feuerwehr eine gute und vorbildliche Geste gezeigt, denn sie kommt letztendlich bei uns Bürgern und der Allgemeinheit an.

Foto zu Meldung: Jungunternehmer spenden Feuerwehr Rheinböllen Notfallrucksack

Neujahrsempfang 2014 der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(03.02.2014)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 1. Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Chur-Pfalz-Halle in Argenthal. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll durch den Musikverein Argenthal unter der Leitung von Josef Stenzhorn mit einem Marsch „Melodie und Harmonie“ und „Hofkonzert mit Strauss“ einem Medley mit Melodien von Johann Strauss.

In seiner Neujahrsansprache konnte Bürgermeister Imig ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen. Die Ansprache ist nachfolgend abgedruckt.

Constanze Jung aus Rheinböllen, eine sehr talentierte Sängerin mit glockenklarer Stimme, begeisterte anschließend das Publikum mit drei Liedbeiträgen „Clown“ von Emilie Sandé, „Dont`t know why“ von Nora Jones und „Someone like you“ von Adele. Sie wurde am Klavier begleitet von Björn Lanzerath.

Zur aktuellen Situation auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn referierte der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Herr Prof. Dr. Salvatore Barbaro. Professor Barbaro ist im Hauptberuf Staatssekretär im Finanzministerium in Mainz. Trotz überwiegend negativer Presse zum Flughafen in den vergangenen Monaten konnte Prof. Barbaro doch eine Reihe von positiven Elementen zur weiteren Entwicklung des Flughafens vortragen und gleichzeitig Mut machen für eine wirtschaftlich gute Entwicklung des Airports. Von einem wirtschaftlich gesunden Flughafen profitiert schließlich die gesamte Region und auch die Verbandsgemeinde Rheinböllen. Deshalb kann man ihm und allen Akteuren nur viel Erfolg für die zukünftige Arbeit für den Flughafen wünschen.

Die Soonwaldfee Lara Kronenberger war extra aus Erfurt, wo sie studiert, angereist, um am Neujahrsempfang teilzunehmen. Sie erzählte ein kleines Märchen aus dem Wald.

Die Theatergruppe „Junge Bühne“ aus Ellern mit den Akteuren Nadine Auler und Volker Conrad konnten anschließend mit dem Kurzstück „die Umschulung“ erheiterndes zur Umschulung einer Försterin zur Heiratsvermittlerin beitragen und die Zuhörer begeistern.

Ebenfalls aus Ellern angereist war die Steptanzgruppe „StepAttack“ unter der Leitung von Steffi Simons, die das Programm mit einer anspruchsvollen Steptanzvorführung zu „Lord of the dance“ bereicherten. Die 7 jungen Damen machten ihre Sache toll und wurden mit reichlich Beifall belohnt.

Zur besonderen Erheiterung trug die Theatergruppe Erbach mit ihrem Kurzstück „An der Theaterkasse“ bei. Die Akteure Ramona Lambrich, Tina Höltz und Heinz-Josef Karl liefen zur Bestform auf und erhielten ebenfalls viel Beifall.

Den Abschluss bildete der Musikverein Argenthal, der mit weiteren Stücken das Publikum begeisterte. Die geforderten Zugaben wurden dann auch gerne gewährt. Dirigent ist Josef Stenzhorn, 1. Vorsitzender ist Jürgen Klumb.

Nach dem offiziellen Programm war dann noch Zeit sich an den bereitstehenden Stehtischen bei einem kleinen Umtrunk noch angeregt zu unterhalten.

„Eine gelungene Sache“ war das einmütige Fazit der Gäste. Besonderen Dank der Ortsgemeinde Argenthal und Herrn Ortsbürgermeister Kretzschmar für die Bereitstellung der Halle und die Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung, ebenso den Hallenwarten Frau Metz und Herrn Sonnet sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung.

Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 4 (****) und 5 (*****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(17.01.2014)

Im November 2013 haben Familie Sonnet aus Argenthal und Familie Dahlke aus Rheinböllen (Waldsiedlung) sehr erfolgreich an der Klassifizierung teilgenommen.

Die Ferienwohnung Sonnet in Argenthal stellte sich erfolgreich den Kriterien des DTV und wurde mit “4 Sternen“ ausgezeichnet.

Die Fam. Dahlke stellt sich sogar mit 3 Objekten den Kriterien des DTV. Geprüft wurden eine Komfort-Ferienwohnung, ein Holz-Ferienhaus und ein Schweden-Ferienhaus. Alle Domizile befinden sich in Rheinböllen in der Waldsiedlung.

Die Komfortferienwohnung und das Schweden-Ferienhaus wurden sehr erfolgreich mit „5 Sternen“ und das Holz-Ferienhaus mit „4 Sternen“ ausgezeichnet.

Bürgermeister Arno Imig und Frau Brigitte Roos von der Tourist-Information Rheinböllen gratulierten im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Eheleuten Sonnet und Herrn Dahlke für die vielen erreichten Sterne und überreichten die Urkunden und die neuen Plaketten des Deutschen Tourismus Verbandes. Herr Imig betonte, dass er mit Stolz eine solch positive Entwicklung im Tourismus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen betrachtet.

Foto zu Meldung: Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 4 (****) und 5 (*****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Erster Feuerwehrübungsalarm für das neue Jahr in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(17.01.2014)

Am Samstag, 11. Januar 2014 nachmittags gegen 14 Uhr hörte man in einzelnen Ortschaften laut die Sirenen schallen. Sie kündigten den Feuerwehrangehörigen einen Übungsalarm an.

Als Ereignis wurde eine Verpuffung in der Werkstatt des Autohauses Gutenberger oHG in der Simmerner Straße in Rheinböllen nachgestellt. Ungefähr 10 Personen galt es aus der Werkstatt, die in völligem Rauch lag, zu retten. Einsatzleiter Sven Behr von der FFw Rheinböllen koordinierte diese Übung und verteilte alle anfallenden Arbeiten an die beteiligten Feuerwehren aus Argenthal, Dichtelbach, Ellern, Erbach, Mörschbach und Rheinböllen. Da galt es einen Brand zu löschen, Gasflaschen zu kühlen, Personen zu retten, die Verkehrsregelungen zu übernehmen und verbogene Tore zu öffnen.

Nach Abschluss der Übung trafen sich alle Beteiligten zum Abschlussgespräch in der Werkstatt, in der der Inhaber des Autohauses Herr Markus Gutenberger, noch einige Getränke zur Verfügung stellte. Ein großes Dankeschön ging an die Planer Markus Strunk und Thorsten Krebs von der FFw Rheinböllen, an den Einsatzleiter Sven Behr, an alle Verletztendarsteller und beteiligten Feuerwehren sowie an das Autohaus Gutenberger oHG.

Foto zu Meldung: Erster Feuerwehrübungsalarm für das neue Jahr in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Verbandsgemeinde Rheinböllen fährt nun elektrisch

(09.12.2013)
Geräuschlos unterwegs mit dem Renault ZOE

 

Förderung über RWE Deutschland

 

                                                                                             

Zum Fuhrpark der Verbandsgemeinde Rheinböllen gehört seit August auch ein Elektroauto. Der elektrische Renault ZOE konnte im Rahmen des Förderprogramms „Kommunales Energie Konzept“ (KEK) gefördert und so in den kommunalen Fuhrpark integriert werden. Joachim Busch, Leiter Region Rhein-Nahe-Hunsrück der RWE Deutschland, überzeugte sich gemeinsam mit Bürgermeister Arno Imig von dem neuen E-Auto. Mit seinem 210 Newtonmetern Motor hat der ZOE eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Künftig können die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde das neue Fahrzeug nutzen, um zu ihren Außenterminen zu gelangen.

 

Busch erklärte: „Elektro-Mobilität ist ein Zukunftsthema sowohl für uns als auch die Kommunen. Da liegt es nahe, in Rheinböllen die Elektro-Mobilität zu fördern, so wie wir es bereits im Bereich der E-Bikes intensiv tun." Die Lebensqualität in den Städten wird mit Elektrofahrzeugen schon heute verbessert. Bürgermeister Imig sagte dazu: „Auf kurzen Strecken bieten Elektroautos große Vorteile. Sie sind leise und während des Fahrbetriebes emissionsfrei. Für den Einsatz in der Stadt und den Gemeinden der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist das völlig ausreichend."

 

RWE fördert über ihr kommunales Energiekonzept die Differenz zwischen den Anschaffungskosten eines Benziners zum Elektrofahrzeug und übernimmt für drei Jahre die Leasingkosten für die Batterie. Busch sieht die Elektromobilität auf einem guten Weg. Es gebe viele Hersteller, die sich diesem Thema widmen. Ein großes Thema sei in der Vergangenheit die Batterie und die damit verbundenen Kosten gewesen. Doch auch hier zeichne sich eine Entspannung ab: Zahlreiche Autohersteller seien optimistisch, dass die Preise für die Lithium-Ionen-Akkus schnell sinken und Elektroautos damit für die breite Masse erschwinglich werden könnten. Zudem arbeite die Industrie an der Weiterentwicklung. Angeschafft wurde das Auto über die Schilling Automobile GmbH aus Koblenz.

Foto zu Meldung: Verbandsgemeinde Rheinböllen fährt nun elektrisch

Ehrenamtspreis an Norbert Hipp verliehen

(05.12.2013)

Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Aus diesem Anlass lädt Landrat Bertram Fleck seit dem Jahr 2003 ehrenamtlich engagierte Personen Anfang Dezember zum Ehrenamtsempfang in die Kreisverwaltung ein. „Sie sind heute stellvertretend für die vielen Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis hier, die ein Ehrenamt ausüben“, so der Landrat bei seiner Begrüßung. Er bedankte sich bei allen ehrenamtlich Aktiven und lobte ausdrücklich auch deren Familien. Diese sind meist in die ehrenamtliche Arbeit mit eingebunden.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Preisträger des Ehrenamtspreises 2013 ausgezeichnet. Der Ehrenamtsausschuss suchte aus 37 eingereichten Vorschlägen die Preisträger in den verschiedenen Kategorien aus. Landrat Fleck betonte: „Auszeichnungswürdig ist jeder der 37 Vorschläge.“ In der Kategorie „Stille Stars“ wurden zwei gleichwertige Preise vergeben:

 

Zum einen an den Verein donum vitae Boppard e.V. Der gemeinnützige Verein wurde im März 2001 in Boppard gegründet, um dort weiter die professionelle Schwangerschaftskonfliktberatung anbieten zu können. Ziel des Vereins ist es, Frauen, Familien und Paaren in oft ausweglosen Situationen Perspektiven für ein Leben mit Kindern aufzuzeigen. Seit der Gründung ist Constanze Nattermann die erste Vorsitzende des Vereins. Das Engagement des 14-köpfigen Vorstands ist ausschließlich ehrenamtlich, viele unterstützen bereits seit der Vereinsgründung. Um die Finanzierungslücke des Vereins zu schließen werden mit großem Engagement auch Veranstaltungen organisiert.

 

Zum anderen an Norbert Hipp aus Rheinböllen. Er übernahm vor 50 Jahren die ehrenamtliche Tätigkeit des Geschäftsführers der Puricelli‘schen Stiftung Rheinböllen. 2014 feiert die Stiftung ihr 150. Gründungsjubiläum. Aufgabe der Stiftung war es zunächst, ein Waisenhaus und ein Krankenhaus zu errichten und zu betreiben. Bis in die 60-iger Jahre haben katholische Schwesternorden, entsprechend dem Stiftungszweck, ein Waisenhaus und ein Krankenhaus betrieben. Die Stiftung als Eigentümer war für die Gebäude verantwortlich. Norbert Hipp hat ab 1963 diese Zeit als ehrenamtlicher Geschäftsführer miterlebt und mitgestaltet. Bei der Umwandlung von einem Waisenhaus in ein Pflege- und Behindertenheim, mit Neubauten und Modernisierungen, hat er als Geschäftsführer erfolgreich mitgewirkt. Es ist auch seinem stetigen und unermüdlichen Einsatz zu verdanken, dass die Stiftung ihren Stiftungszweck nachhaltig erfüllen und sogar ausbauen konnte.

 

In der Kategorie „Innovative Projekte“ ging der Preis an die Dorfgemeinschaft Külz e.V.. Sie übernimmt Verantwortung für Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Külz, die Hilfe benötigen. So unterstützt sie Senioren, Familien und Alleinerziehende in Notfällen und betreut alleinlebende ältere Menschen. Die solidarische Dorfgemeinschaft Külz hält eine Anlaufstelle im Dorf vor, die Betreuung, Hilfe und ähnliches managt. Weiter betreibt sie einen Bürgerbus zur Verbesserung der örtlichen Mobilität und Versorgungssituation. Zur Vernetzung von Nachbarschaften wurde eine virtuelle Wohngemeinschaft entwickelt und eingeführt. Aktuelles Projekt ist die im September 2013 fertiggestellte Senioren-WG für hilfs- und pflegebedürftige Menschen, in die bereits 3 Personen eingezogen sind.

 

In diesem Jahr hat sich der Ehrenamtsausschuss dazu entschlossen einen Sonderpreis in der Kategorie „Jugendliches Engagement“ an den Verein „Tower in Concert“ aus Sargenroth zu vergeben. „Tower in Concert“ ist ein Jugendprojekt der Gemeinde Sargenroth, da in einem Bürgerbeteiligungsprozess im Frühjahr 2011 von jungen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern in einer Arbeitsgruppe entwickelt wurde. Drei Konzerte haben bereits am Bismarckturm in Sargenroth stattgefunden. Die Jugendlichen haben von Anbeginn an die komplette Konzertorganisation übernommen: sie haben Bands verpflichtet und Gagen verhandelt sowie die Öffentlichkeitsarbeit mit Plakaten, Flyern, Internetauftritt und Pressekontakten organisiert. Sie richten das Konzertgelände her und verpflichten die Konzerttechnik. Auch die Abrechnung erfolgt in Eigenregie. In den ersten beiden Jahren wurde das Konzert mit der Gemeinde durchgeführt. Im dritten Jahr konnten 500 Konzertbesucher gezählt werden. Für die Gemeinde Sargenroth ist das Engagement der jungen Menschen eine sehr unterstützungswürdige Bereicherung. 2013 haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Kulturverein gegründet, der die Trägerschaft der Veranstaltung übernommen hat.

 

Landrat Bertram Fleck bedankte sich bei allen Anwesenden mit einem Lebkuchenengel und hob hervor, dass ehrenamtlich engagierte Menschen zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft gehören und somit das Rückgrat des Gemeinwesens bilden.

 

Foto zu Meldung: Ehrenamtspreis an Norbert Hipp verliehen

Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

(21.11.2013)

Zahlreiche Feuerwehrangehörige versammelten sich am Mittwoch, 20. November 2013 im Simmerner Schloss, um das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre aktive und pflichttreue Tätigkeit in Empfang zu nehmen.

 

Aus unserer Verbandsgemeinde wurde diese Ehrung dem stellvertretenden Wehrführer der FFw Rheinböllen, Herrn Stefan Lang sowie Herrn Werner Wald von der FFw Kisselbach zuteil. Landrat Bertram Fleck würdigte im Beisein des 2. Beigeordneten Udo Mähringer, Wehrleiter Volker Aßmann und den Wehrführern diese Leistungen und sprach den Herren sein Lob und seine persönliche Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde.

 

Wir wünschen den Herren Lang und Wald noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur verdienten Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

 

Foto zu Meldung: Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

Minister Lewentz besucht Mörschbach

(20.11.2013)

Strahlendblauer Himmel – es war ein herrlicher Tag, an dem der Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz Roger Lewentz sein Versprechen einlöste und den zweiten Sieger beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die Ortsgemeinde Mörschbach besuchte. Und nicht nur das Wetter spielte mit. Rundherum gelungen unter Beteiligung des ganzen Ortes wurde der Besuch für den Minister – wie er selbst sagte – zu einem Kurzurlaub.

Ortsbürgermeister Michel hatte den Minister kurzentschlossen bei der Preisverleihung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im vergangenen Dezember eingeladen. Minister Lewentz hatte tatsächlich zugesagt und war voll des Lobes für Mörschbach, seine Sehenswürdigkeiten und die freundlichen Mörschbacher Bürger.

Nach einer kurzen Begrüßung im Pavillon zeigte Ortsbürgermeister Michel dem Gast aus Mainz stolz das Dorf. Ausoniusweg, Bauerngarten, Kirche, Gewerbegebiet und der Backes waren nur einige Stationen auf dem Weg durch das Dorf.

 

Besonders vom Backes war der Minister sehr angetan, entstammt er doch selbst einer Bäckerfamilie. Eigens zu seinen Ehren wurden im Backes Kuchen und Brote gebacken, von denen der Minister sich bei der anschließenden Abschlussveranstaltung im Gemeindehaus begeistert zeigte. In seiner Rede lobte er das Dorfleben in Mörschbach als vorbildlich und bescheinigte den Mörschbachern ein für die Zukunft gut aufgestelltes Dorf.

 

 

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Minister Lewentz besucht Mörschbach

Kosmetik-Institut Menzel spendet an Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(07.11.2013)

Am vergangenen Mittwoch, 06.11.2013 überreichte Frau Iliane Menzel als Inhaberin des Kosmetik-Institut und Babor Beauty Spa aus Rheinböllen gemeinsam mit ihrem Ehemann Roland der Jugendfeuerwehr Rheinböllen eine Spende in Höhe von 440 €. Der Betrag stammt aus einer Verlosung, die Frau Menzel anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens des Kosmetik-Institutes im Oktober diesen Jahres veranstaltet hat. Für die Jubilarin war sofort klar, dass der Betrag nur für die Jugendfeuerwehr sein kann, da Nachwuchsförderung im Bereich Brandschutz ihr sehr wichtig ist. Die kleinen Floriansjünger haben sich hierüber gemeinsam mit ihrem Jugendfeuerwehrwart Sandy Mischlich sehr gefreut und bedankten sich mit einem großen Applaus bei der Spenderin.

Foto zu Meldung: Kosmetik-Institut Menzel spendet an Jugendfeuerwehr Rheinböllen

Der Rhein-Hunsrück-Kalender 2014 ist da

(04.11.2013)

Rhein-Hunsrück-Kalender 2014: Ein abwechslungsreiches Nachschlagewerk über die Heimat.

 

Landrat Bertram Fleck und Schriftenleiter Dr. Achim Baumgarten präsentierten unter der Teilnahme vieler ehrenamtlicher Autorinnen und Autoren das neue Jahrbuch des Landkreises. Neben vielen aktuellen und geschichtlichen Artikeln, Erzählungen und Gedichten enthält der Kalender wieder ein großes Preisrätsel und weitere Rätsel. Mitmachen lohnt sich: es winken attraktive Preise. Das Heimatjahrbuch 2014 ist im Buchhandel, bei der Firma Böhmer Druck Service in Simmern und am Infocenter der Kreisverwaltung für nur 6 Euro erhältlich.

Foto zu Meldung: Der Rhein-Hunsrück-Kalender 2014 ist da

Verdiente Kommunalpolitiker aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

(04.11.2013)

Im festlich geschmückten Kulturhaus in Rheinböllen fand als zentrale Veranstaltung für das gesamte nördliche Rheinland-Pfalz die Verleihung der Freiherr-vom-Stein Plaketten 2013 an besonders verdiente Kommunalpolitiker durch den Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur, Roger Lewentz, statt. Wir freuen uns sehr, dass sich gleich zwei Personen aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen unter den Geehrten befanden.

 

Dietmar Tuldi aus Ellern engagiert sich schon seit vielen Jahren auf den unterschiedlichsten politischen Ebenen, er ist langjähriges Kreistagsmitglied, seit 1979 Mitglied des Verbandsgemeinderates, seit 1984 Mitglied im Gemeinderat Ellern und seit nunmehr 24 Jahren Ortsbürgermeister von Ellern. Außerdem vertritt er als 2. Kreisbeigeordneter bei den verschiedensten Anlässen den Landrat.

Manfred Klaßen ist seit 1994 Mitglied des Verbandsgemeinderates Rheinböllen und seit 1999 Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. Seit 1989 gehört er dem Gemeinderat Riesweiler an und war von 1989 bis 2004 Ortsbürgermeister von Riesweiler. Von 1974 bis 1980 war er Ratsmitglied im Stadtrat Simmern. Daneben ist Manfred Klaßen noch in einer Reihe von gemeinnützigen und schulischen Einrichtungen tätig und engagiert sich ebenso wie Dietmar Tuldi in Vereinen im Ort und darüber hinaus.

 

Wir freuen uns mit den Geehrten über diese Auszeichnung, gratulieren herzlich und wünschen für die Zukunft alles Gute.

 

Die Freiherr-vom–Stein-Plakette wird seit 1954 alle drei Jahre verliehen. Sie erinnert an den 1757 in Nassau an der Lahn geborenen preußischen Staatsmann und Reformer Reichsfreiherr Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein und gilt als Vater der kommunalen Selbstverwaltung. „Seine Überzeugung, dass eine lebendige Demokratie von engagierten Kommunalpolitikern lebe, hat auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren. Das verdienstvolle Wirken der Geehrten solle der jungen Generation als Beispiel dienen, denn nur durch handeln vor Ort können man etwas verändern“, so formulierte es Innenminister Lewentz in seiner Ansprache.

Foto zu Meldung: Verdiente Kommunalpolitiker aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für Dorothea Kuhn

(28.10.2013)

In einer Feierstunde im Kreishaus überreichte Landrat Bertram Fleck im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz mit Verleihungs-urkunde und Glückwunschreiben an Dorothea Kuhn aus Argenthal.

 

Die Ehrung von Dorothea Kuhn erfolgte auf Anregung der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Die ehemalige Grundschullehrerin ist seit Jahrzehnten in vielen ehrenamtlichen Bereichen tätig. So leitet sie seit 1988 Flötengruppen von Grundschulklassen, die bei Feierlichkeiten auch Auftritte absolvieren. Diese Aufgabe hat sie mehr oder weniger durch Zufall, nach dem Ausscheiden einer Musiklehrerin, übernommen. „Wenn ich darüber nachdenke, dann wundere ich mich, wie schnell die Zeit vergangen ist“, so Dorothea Kuhn. Ein weiteres Betätigungsfeld ist der regelmäßige Nachhilfeunterricht türkischstämmiger Kinder, der sich als echte Integrationshilfe erweist. Begonnen hat sie als Nachhilfelehrerin, lernte dabei viel über das türkische Familienleben und wurde schließlich auch zur Vertrauten. Die Leitung eines Frauenkreises und der Frauenhilfe, der gemischte Chor und der Frauenchor, die Mitgliedschaft im Presbyterium, die Organisation und Betreuung eines umfassenden Besuchsdienstes älterer Frauen und die Freizeitleitung des Vereins der Diakoniefrauen im südwestlichen Bereich runden ihr breites Tätigungsfeld ab. Landrat Fleck überreicht die Ehrennadel des Landes und dankt ihr für ihr uneigennütziges, ehrenamtliches Engagement.

Foto zu Meldung: Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für Dorothea Kuhn

1. Demografiewoche Rheinland-Pfalz vom 28.Oktober bis zum 04.November 2013

(24.10.2013)

Demografischer Wandel – was ist das?

 

Die Bevölkerungsstruktur in Rheinland-Pfalz wandelt sich seit Jahren. Wir werden – zum Glück – immer älter und bleiben länger gesund. Gleichzeitig kommen weniger Kinder zur Welt. Dieser demografische Wandel hat Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche und ist Herausforderung und Chance zugleich:  Politik und Gesellschaft sind aufgefordert, die Rahmenbedingungen des Zusammenlebens so zu gestalten, dass Menschen aller Generationen auch in Zukunft gerne und gut in allen Teilen von Rheinland-Pfalz leben können.

 

Lesen Sie mehr auf www.demografiewoche.rlp.de

[1. Demografiewoche in Rheinland-Pfalz]

Spende für kleine Hände

(23.10.2013)

Unter diesem Motto spendet die Firma Herrmann Bedachung GmbH aus Rheinböllen jeweils € 550,- an die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ und „Arche Noah“ in Rheinböllen.

Im Rahmen der 100 Jahrfeier der Firma konnten die zahlreichen Gäste für Essen und Trinken einen Geldbetrag in die Spendenbox werfen.

Auf dem Foto freuen sich über den tollen Betrag Sabrina und Marco Herrmann mit Sohn Louis, Bürgermeister Arno Imig und die beiden Leitungen Tina Hölz und Klaus Michel.

Foto zu Meldung: Spende für kleine Hände

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(21.10.2013)

Es waren schon aufregende 24 Stunden, die die 18 Jungs und Mädchen der Jugendfeuerwehr Rheinböllen am vergangenen Wochenende erleben durften. Mal einen ganzen Tag so verbringen, wie ein richtiger Feuerwehrmann das tut. Und hierzu bekamen sie ausreichend Gelegenheit. Kaum hatten sie zu Abend gegessen, kam schon der erste Einsatz. Auf der Zufahrt zum ehemaligen Bundeswehrdepot ereignete sich ein Verkehrsunfall mit 2 eingeklemmten Personen. Tatkräftige Unterstützung bekam der Feuerwehrnachwuchs hier von der Polizei aus Simmern. Bis zum nächsten Abend wurden die Floriansjünger neben dem feuerwehrtechnischen Unterricht noch zu einer Personensuche, zu einem Fehlalarm, zu einer Ölsperre im benachbarten Guldenbach und zu einem Brand inkl. Personenrettung in der Puricelli-Schule gerufen.

 

Es ist erstaunlich, mit welchen Wissen und vor allem mit welcher Begeisterung und einem Strahlen in den Augen die Jungs und Mädels an ihre Einsätze und die Übungen herangehen. Es machte deshalb große Freude und viel Spaß, ihnen zuzuschauen. Vielleicht hat der ein oder andere an diesem Tag auch seinen Traumberuf gefunden...

 

Ein großes Dankeschön ergeht an die Betreuer der Jugendfeuerwehr, allen voran Jugendfeuerwehrwart Sandy Mischlich, die alle mit viel Mühe und Eifer diese 24-Stunden-Übung vorbereitet und auch durchgeführt haben. Ein Dank gilt ebenso der Stadt und der Verbandsgemeinde Rheinböllen, die die Verköstigung der Übung übernommen haben.

Foto zu Meldung: 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes genehmigt

(08.08.2013)

 

Genehmigung der 13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen für den Teilbereich Munitionsdepot Rheinböllen und Umfeld

 

Die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises, hat die am 04. Dezember 2012 vom Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Rheinböllen beschlossene 13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen für den Teilbereich Munitionsdepot Rheinböllen und Umgebung mit Bescheid vom 22.07.2013 gemäß § 6 Abs.1 des Baugesetzbuches (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414) in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung über die Zuständigkeiten nach dem Baugesetzbuch vom 21.12.2007 (GVBl. 2008 S. 22) in den jeweils gültigen Fassungen genehmigt. Die Genehmigung wird hiermit gem. § 6 Abs. 5 BauGB ortsüblich bekannt gemacht.

 

Die 13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes mit der Begründung mit dem Umweltbericht liegt ab sofort bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, Fachbereich 3, Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen, 55494 Rheinböllen, Am Markt 1, Zimmer 201 während der Dienststunden zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

 

Auf die Vorschriften des § 214 BauGB – Beachtlichkeit der Verletzung von Vor-schriften über die Aufstellung des Flächennutzungsplanes und der Satzungen – und § 215 BauGB – Frist für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften sowie von Mängeln der Abwägung –  wird hingewiesen.

 

§ 214 BauGB

(1) 1Eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften dieses Gesetzbuchs ist für die Rechtswirksamkeit des Flächennutzungsplans und der Satzungen nach diesem Gesetzbuch nur beachtlich, wenn

1.  entgegen § 2 Abs. 3 die von der Planung berührten Belange, die der Gemeinde bekannt waren oder hätten bekannt sein müssen, in wesentlichen Punkten nicht zutreffend ermittelt oder bewertet worden sind und wenn der Mangel offensichtlich und auf das Ergebnis des Verfahrens von Einfluss gewesen ist;

2. die Vorschriften über die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nach § 3 Abs. 2, § 4 Abs. 2, § 4a Abs. 3 und 5 Satz 2, § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und 3 (auch in Verbindung mit § 13a Abs. 2 Nr. 1), § 22 Abs. 9 Satz 2, § 34 Abs. 6 Satz 1 sowie § 35 Abs. 6 Satz 5 verletzt worden sind; dabei ist unbeachtlich, wenn bei Anwendung der Vorschriften einzelne Personen, Behörden oder sonstige Träger öffentlicher Belange nicht beteiligt worden sind, die entsprechenden Belange jedoch unerheblich waren oder in der Entscheidung berücksichtigt worden sind, oder einzelne Angaben dazu, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, gefehlt haben, oder der Hinweis nach § 3 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 (auch in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 2 und § 13a Abs. 2 Nr. 1) gefehlt hat, oder bei Anwendung des § 13 Abs. 3 Satz 2 die Angabe darüber, dass von einer Umweltprüfung abgesehen wird, unterlassen wurde, oder bei Anwendung des § 4a Abs. 3 Satz 4 oder des § 13 (auch in Verbindung mit § 13a Abs. 2 Nr. 1) die Voraussetzungen für die Durchführung der Beteiligung nach diesen Vorschriften verkannt worden sind;

3. die Vorschriften über die Begründung des Flächennutzungsplans und der Satzungen sowie ihrer Entwürfe nach §§ 2a, 3 Abs. 2, § 5 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 und Abs. 5, § 9 Abs. 8 und § 22 Abs. 10 verletzt worden sind; dabei ist unbeachtlich, wenn die Begründung des Flächennutzungsplans oder der Satzung oder ihr Entwurf unvollständig ist; abweichend von Halbsatz 2 ist eine Verletzung von Vorschriften in Bezug auf den Umweltbericht unbeachtlich, wenn die Begründung hierzu nur in unwesentlichen Punkten unvollständig ist;

4. ein Beschluss der Gemeinde über den Flächennutzungsplan oder die Satzung nicht gefasst, eine Genehmigung nicht erteilt oder der mit der Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung verfolgte Hinweiszweck nicht erreicht worden ist.

2Soweit in den Fällen des Satzes 1 Nr. 3 die Begründung in wesentlichen Punkten unvollständig ist, hat die Gemeinde auf Verlangen Auskunft zu erteilen, wenn ein berechtigtes Interesse dargelegt wird.

(2) Für die Rechtswirksamkeit der Bauleitpläne ist auch unbeachtlich, wenn

1.  die Anforderungen an die Aufstellung eines selbstständigen Bebauungsplans (§ 8 Abs. 2 Satz 2) oder an die in § 8 Abs. 4 bezeichneten dringenden Gründe für die Aufstellung eines vorzeitigen Bebauungsplans nicht richtig beurteilt worden sind;

2.  § 8 Abs. 2 Satz 1 hinsichtlich des Entwickelns des Bebauungsplans aus dem Flächennutzungsplan verletzt worden ist, ohne dass hierbei die sich aus dem Flächennutzungsplan ergebende geordnete städtebauliche Entwicklung beeinträchtigt worden ist;

3.  der Bebauungsplan aus einem Flächennutzungsplan entwickelt worden ist, dessen Unwirksamkeit sich wegen Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften einschließlich des § 6 nach Bekanntmachung des Bebauungsplans herausstellt;

4.  im Parallelverfahren gegen § 8 Abs. 3 verstoßen worden ist, ohne dass die geordnete städtebauliche Entwicklung beeinträchtigt worden ist .

(2a) Für Bebauungspläne, die im beschleunigten Verfahren nach § 13a aufgestellt worden sind, gilt ergänzend zu den Absätzen 1 und 2 Folgendes:

1. Eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans zum Flächennutzungsplan ist für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans auch unbeachtlich, wenn sie darauf beruht, dass die Voraussetzung nach § 13a Abs. 1 Satz 1 unzutreffend beurteilt worden ist.

2.  Das Unterbleiben der Hinweise nach § 13a Abs. 3 ist für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans unbeachtlich.

3.  Beruht die Feststellung, dass eine Umweltprüfung unterbleiben soll, auf einer Vorprüfung des Einzelfalls nach § 13a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, gilt die Vorprüfung als ordnungsgemäß durchgeführt, wenn sie entsprechend den Vorgaben von § 13a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 durchgeführt worden ist und ihr Ergebnis nachvollziehbar ist; dabei ist unbeachtlich, wenn einzelne Behörden oder sonstige Träger öffentlicher Belange nicht beteiligt worden sind; andernfalls besteht ein für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans beachtlicher Mangel.

4. Die Beurteilung, dass der Ausschlussgrund nach § 13a Abs. 1 Satz 4 nicht vorliegt, gilt als zutreffend, wenn das Ergebnis nachvollziehbar ist und durch den Bebauungsplan nicht die Zulässigkeit von Vorhaben nach Spalte 1 der Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung begründet wird; andernfalls besteht ein für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans beachtlicher Mangel.

(3) 1Für die Abwägung ist die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan oder die Satzung maßgebend. 2Mängel, die Gegenstand der Regelung in Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 sind, können nicht als Mängel der Abwägung geltend gemacht werden; im Übrigen sind Mängel im Abwägungsvorgang nur erheblich, wenn sie offensichtlich und auf das Abwägungsergebnis von Einfluss gewesen sind.

(4) Der Flächennutzungsplan oder die Satzung können durch ein ergänzendes Verfahren zur Behebung von Fehlern auch rückwirkend in Kraft gesetzt werden.

 

§ 215 BauGB

(1) 1Unbeachtlich werden

1.  eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2.  eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

3.  nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. 2Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a beachtlich sind.

(2) Bei In-Kraft-Setzung des Flächennutzungsplans oder der Satzung ist auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Vorschriften sowie auf die Rechtsfolgen hinzuweisen.

 

 

Mit der öffentlichen Bekanntmachung wird die 13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen wirksam.

 

 

Rheinböllen, 31. Juli 2013

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

 

 

 

Imig

Bürgermeister

 

Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde konstant geblieben

(25.07.2013)

 

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist nach der neuesten Auswertung des Melderegisters  zum 30.6.2013 gegenüber dem 30.6. des Vorjahres nahezu konstant geblieben. Gegenüber dem 31.12.2012 (10.103) konnte sogar wieder etwas zugelegt werden.

Zum 30.6.2013 waren in der Verbandsgemeinde Rheinböllen 10.117 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet (Vorjahr 10.120). Die Zahl der Nebenwohnsitze ging zurück. So waren es am 30.6.2012 insgesamt 416 Nebenwohnungen und am 30.6.2013 394 Nebenwohnsitze.

Hauptwohnsitze

Die Entwicklung der Einwohnerzahl nach Hauptwohnungen verlief unterschiedlich. So konnten Benzweiler, Erbach, Kisselbach, Mörschbach, Rheinböllen, Schnorbach und Steinbach Zuwächse erzielen, während Argenthal, Ellern, Liebshausen und Riesweiler leichte Rückgänge zu verzeichnen haben. In Dichtelbach blieb die Einwohnerzahl unverändert.

Hier die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnung zum 30.6.2013. In Klammern ist die Vorjahreszahl zu diesem Datum angegeben:

Argenthal 1.629 (1.671) - 2,5 %

Benzweiler   211 (206) + 2,4 %

Dichtelbach   648 (648)   +/- 0 %

Ellern   819 (822)   - 0,3 %

Erbach   275 (270)   + 1,9 %

Kisselbach   571 (565)   + 1,1 %

Liebshausen   493 (495)   - 0,4 %

Mörschbach   334 (333)   + 0,3 %

Rheinböllen 4.001 (3.966)   + 0,8 %

Riesweiler   756 (778)   - 2,8 %

Schnorbach   248 (239)   + 3,8 %

Steinbach   132 (127)   + 3,9 %

VG Rheinböllen 10.117 (10.120)   +/- 0 %

 

Ausländeranteil

Von den 10.117 Einwohnern mit Hauptwohnung haben 9.565 Einwohner (VJ  9.588) die deutsche Staatsangehörigkeit. 552 Personen haben eine ausländische Staatsangehörigkeit (VJ 532). Der prozentuale Anteil beträgt 5,46 %.

Familienstand

Die Einwohnerstatistik weist 3.700 (VJ 3.726) ledige, 5.143 (VJ 5.152) verheiratete, 642 (VJ 636) verwitwete und 623 (VJ  598) geschiedene Personen aus.

 

 

Religionszugehörigkeit

38,90 % der Einwohner sind evangelisch und 39,11 % katholisch, 21,99 %  gehören anderen oder keinen Religionsgemeinschaften an.

Mehr Häuser

Die Zahl der bewohnten Adressen stieg von 3.384 am 30.6.2012 auf 3.387 zum 30.6.2013. Rechnerisch wohnen durchschnittlich 2,99 Personen in einem Haus.

 

Rauchmelder müssen in jede Wohnung!

(01.07.2013)

 

Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V.

 

 

Presse-Information 26.06.2013

 

 

Ein Jahr danach!: Rauchmelder müssen in jede Wohnung!
Experten-Telefon der Feuerwehr informiert

 

Rheinland-Pfalz. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz in Koblenz richtet am 12. Juli 2013 ein Expertentelefon zum Thema „Rauchwarnmelder – Pflicht in jeder Wohnung“ ein. Für Fragen zum Thema stehen an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr Experten zur Verfügung, die Ihnen Auskunft geben können. Zum Expertenteam, am 12. Juli erreichbar unter der Telefonnummer 0261/9743430, werden gehören: Michael Klein, Geschäftsführer LFV Rheinland-Pfalz, Wolfgang Tyttlik, Referatsleiter Brandschutzerziehung LFV Rheinland-Pfalz, Andreas Berger, Geschäftsstellenleiter der Versicherungskammer Bayern in Ludwigshafen, Dipl.-Ing. Daniel Schoonen, von der Abteilung Schadenverhütung der Provinzial Rheinland-Versicherung, Gerhold Brill, Schadenverhütungsexperte der Sparkassenversicherung und Florian Schulte, Berufsfeuerwehr Koblenz.

 

In ganz Rheinland-Pfalz musste die Installation von Rauchwarnmeldern bis zum 12. Juli 2012 in jeder Wohnung, auch in Altbauten vorgenommen werden. Das hat zu großem Informationsbedarf geführt. Wo im Haus müssen Rauchwarnmelder befestigt werden? Wie funktionieren sie überhaupt? – nur einige der zahlreichen Frage, die Feuerwehren, Unternehmen und Behörden in der letzten Zeit erreichen.

 

Was viele nicht wissen:  „Bei den meisten Bränden sind gar nicht die Flammen die Hauptgefahr, sondern der hochgiftige Brandrauch. Schon wenige Atemzüge in einem von Brandrauch gefüllten Raum führen zum Tode“, erklärt der Präsident des LFV, Frank Hachemer: „Rauchmelder würden hier in fast jedem Fall das Schlimmste verhindern, denn so manche schlafende Bewohner würden noch rechtzeitig geweckt, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen.“

 

Schlimme Zahlen untermauern die Erfahrung der Feuerwehren: Bei jährlich rund 200.000 gemeldeten Bränden kommen in Deutschland rund 600 Menschen ums Leben. Etwa 95 Prozent davon sterben an Rauchvergiftung. Fast jedes dritte Brandopfer ist ein Kind. 70 Prozent der Brandopfer werden nachts zwischen 23 und 7 Uhr im Schlaf überrascht. Und: Vier Fünftel der Brände entstehen in Privathaushalten, nicht in der Industrie!

 

Qualitäts-Heimrauchmelder gibt es im Fachhandel sowie beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Für einen Mindestschutz gilt als Faustregel: Ein Rauchmelder im Flur pro Etage sowie in den Schlafzimmern und im Kinderzimmer! Die handlichen Geräte lassen sich auch ohne großes handwerkliches Geschick an der Zimmerdecke montieren. Informationen und Praxisbeispiele gibt es im Internet unter der Adresse www.rauchmelder-lebensretter.de.

 

 

Weitere Informationen:  www.lfv-rlp.de

 

 

Landesgeschäftsstelle des

Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz e.V

Lindenallee 41-43, 56077 Koblenz 

Telefon 0261 - 97434-0

 

 

[Pressemeldung Landesfeuerwehrverband RLP e.V.]

Foto zu Meldung: Rauchmelder müssen in jede Wohnung!

Sommerpause der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(01.07.2013)

Hallo Kids und Eltern!

 

Wir verabschieden uns in die Sommer-Pause, und wünschen euch allen schöne Sommerferien. Wir, dass sind Marco, Tim, Silas, Tobias, Sinan, Andrè, Ines, Max, Lilly, Felix, Vivian, Cedric, Nico, Justin, Seif, Konstantin, Lukas, Marvin, Joshua, Josiah, Dimitros und die Ausbilder Sandy und Sebastian.

Kommt mach mit!

 

Wir starten unsere Jugendfeuerwehr wieder nach den Sommerferien am 24.08.2013 ab 15 Uhr am Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Rheinböllen.

Foto zu Meldung: Sommerpause der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

40. Dienstjubiläum in der KiTa Arche Noah

(01.07.2013)

Am 01.07.2013 feierte Inge Beck, pädagogische Mitarbeiterin in der Rheinböller „Arche Noah“, ihr 40jähriges Dienstjubiläum.

In einer kleinen Feierstunde mit allen Kindern und Erzieherinnen der Kindertagesstätte bekam sie hierfür vom 1. Beigeordneten des Verbandsgemeinderates, Herrn Römer und dem Leiter des Fachbereichs 1 der Verbandgemeinde, Herrn Webering die besten Glückwünsche und eine Urkunde überbracht.

Herr Römer würdigte die Jubilarin als eine stets engagierte und sehr zuverlässige Mitarbeiterin, die immer liebevoll und fürsorglich für die Kinder da ist und bei allen eine angesehene Kollegin ist.

Gemeinsam mit ihrer „Frau Beck“ sangen die Kinder und Erzieher noch einige, teils extra für diesen außergewöhnlichen Tag gedichtete Lieder.

 

Im Anschluss gab es bei einem kleinen Büffet noch gute Gespräche in lockerer Atmosphäre.

 

Herzlichen Glückwunsch Inge Beck!

Foto zu Meldung: 40. Dienstjubiläum in der KiTa Arche Noah

Ihr Bürgerbüro informiert...

(24.06.2013)

Am Montag, 08. Juli 2013 werden auf dem Bürgerbüro einige Systemarbeiten durchgeführt. Auf Grund dessen sind leider nur eingeschränkte Serviceleistungen für die Bürgerinnen und Bürger möglich. Wir weisen darauf hin, dass an diesem Tage nicht alle Leistungen unsererseits erbracht werden können und bitten diesbezüglich um Verständnis.

 

Rheinböllen, 24.06.2013

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Imig, Bürgermeister

Der Bürgermeister informiert...

(21.06.2013)
Sitzung des Verbandsgemeinderates am 18.06.2013

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Eine ganze Reihe von Tagesordnungspunkten hatte der Verbandsgemeinderat bei sommerlichen Temperaturen am 18.06.2013 abzuarbeiten. Begonnen wurde die Sitzung mit der Vorstellung des Projektstandes zum Projekt Zukunftsideeen des Rhein-Hunsrück-Kreises. Hierzu gab die wissenschaftliche Begleitung der Technischen Universität Kaiserslautern in diesem Projekt durch Herrn Professor Dr. Ing. Domhardt und Herrn Diplom-Ing. Zender einen Überblick. Gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard erarbeitet der Rhein-Hunsrück-Kreis im Rahmen des Projektes modellhafte Lösungen für die Daseinsvorsorge. Eine wesentliche Zielsetzung war die Entwicklung eines zukunftsweisenden innovativen Ansatzes aufbauend auf den Potentialen der Energieeinsparungen, Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien. Dies erklärt auch das dreifache „e“ in Zukunftsideeen. Nach einer Abstimmungsphase im Projektjahr 2012 und der Vorbereitung der Auftaktveranstaltungen in allen Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard sowie des Aufbaus einer Online-Plattform fanden im vergangenen Herbst Zukunftswerkstätten statt. Diese Zukunftswerkstätten wurden unter wissenschaftlicher Begleitung ausgewertet, um in einem nächsten Schritt sogenannte Werkstattgespräche durchzuführen. Hierzu wurden Themenfelder gebildet, die bei den Zukunftswerkstätten häufig nachgefragt wurden. Die einzelnen Themenfelder sind: Medizinische Versorgung, Nahversorgung, Mobilität, Gebäudemanagement und Energieeffizienz sowie dezentrale Energieversorgungen. Zusammen mit Experten wurden hier die Projektvorschläge der Bürger diskutiert. So waren dies beispielsweise beim Werkstattgespräch „Medizinische Versorgung“ die Themenvorschläge Sozialstationen in den Dörfern, Gemeindeschwester, mobiler Ärztedienst sowie ärztlicher Not- und Apothekendienst. Um das Projekt weiterzuführen, wird auf Ebene des Kreises ein Zukunftsrat etabliert, der die Ideen weiterentwickeln soll. Auf der Ebene der Verbandsgemeinden bzw. der Stadt Boppard werden ebenfalls Arbeitsplattformen etabliert. Für die Verbandsgemeinde Rheinböllen wird dies der Zukunftsrat sein, der sich erstmalig am 24.06.2013 trifft. Neben Vertretern der „Politik“ werden zu diesem Zukunftsrat Experten aus allen Lebensbereichen teilnehmen. Darüber hinaus können sich auch interessierte Bürger in die Arbeit einbringen. Hierzu hatte ich vor wenigen Wochen entsprechende Aufrufe in den Soonwaldnachrichten zur Mitarbeit gestartet. Die Resonanz zu diesem Aufruf war erstaunlich positiv, rund 30 Bürgerinnen und Bürger haben sich gemeldet und wollen mitarbeiten. Der Zukunftsrat der Verbandsgemeinde Rheinböllen soll ähnlich wie in den anderen Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard auch, eine auf Dauer angelegte Gruppe von lokal vernetzten Akteuren und Experten sein, die u. a. den Verbandsgemeinderat in Sachen Daseinsversorgung und erneuerbaren Energien beraten soll. Besonders wichtig ist, dass in Arbeitskreisen bzw. Arbeitsgruppen die Themenvorschläge aus der Zukunftswerkstatt aufgenommen werden und Anregungen an den Zukunftsrat gegeben werden. Dabei sollen insbesondere auch Anregungen und aktuelle Themen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen werden. Insofern darf ich noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger bei Interesse zur Mitarbeit aufrufen.

Als 2. Tagesordnungspunkt im Verbandsgemeinderat war die Vorstellung eines Tourismusentwicklungskonzeptes durch das Büro  ift GmbH aus Köln vorgesehen. Wegen Erkrankung eines Mitarbeiters der ift GmbH konnte jedoch nur ein kurzer Abriss über die Ergebnisse des Konzeptes gegeben werden. So hat die ift GmbH zunächst die Ausgangssituation für das Konzept näher beleuchtet. Durch den Bau des Windparks Ellern-Rheinböllen mit 8 Windenergieanlagen entstanden Überlegungen zur Kompensation evtl. negativer Auswirkungen auf den Tourismus in  der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Ideen zur Kompensation waren u. a. die Errichtung eines Energiepfades bzw. Überlegungen zur Verbindung von Natur, Technik und Abenteuer. Nach einer Markt- und Standortanalyse hat die ift dann mehrere Maßnahmenvorschläge im Bereich Tourismus gegeben. Hier sind, das hat der Verbandsgemeinderat ebenso gesehen, einige interessante Ansätze, deren Umsetzungen zu diskutieren sein werden. In weiten Bereichen kritisch gesehen wurde, dass für eine ausreichende touristische Erschließung wenig Gastronomie entlang möglicher naturnaher Strecken vorhanden ist. Dahingehend sollen weitere Gespräche stattfinden.

Im Rahmen des Solidarpaktes „Mit Erneuerbaren Energien Zukunft gestalten – mit dem Bürger für den Bürger“ hatte sich der Verbandsgemeinderat zur Aufgabe gemacht, die Nutzung erneuerbarer Energien voranzutreiben und insbesondere auch die CO²-Belastung zu vermindern. Mit der Beschaffung eines Elektro-Fahrzeuges als Dienstfahrzeug für die Verbandsgemeindeverwaltung stand ein entsprechender Tagesordnungspunkt auf der Agenda. Die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeuges ist wegen der hohen Anschaffungskosten und der Lebensdauer der Batterien als kritisch zu betrachten. RWE Deutschland fördert die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 10.400 Euro. Zusätzlich hierzu wurde noch die Zusage gegeben, dass ein Teil der monatlichen Leasingkosten für die Speicherbatterien von RWE übernommen werden. Unter Berücksichtigung dieser Zuschüsse ist ein wirtschaftliches Betreiben eines Elektro-Fahrzeuges als Dienstfahrzeug gegeben. Die eigentlichen Verbrauchskosten für ein Elektroauto liegen bei ca. 4 Euro pro 100 km. Darüber hinaus wird staatlicherseits Steuerbefreiung für einen Zeitraum von 10 Jahren eingeräumt, so dass für die Verwaltung in erheblichen Maße Einsparungen zu erwarten sind, da Mitarbeiter ihre privateigenen Fahrzeuge nicht mehr gegen Kostenerstattung benutzen müssen. Hier  war daher von einer mittelfristigen Amortisation eines solchen Fahrzeuges auszugehen. Dementsprechend hat der Verbandsgemeinderat die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeuges vom Typ Renault Zoe Live als Dienstfahrzeug beschlossen.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Stromberg hat im Rahmen des Beteiligungsverfahrens nach dem Baugesetzbuch die Fortschreibung ihres Flächennutzungsplanes vorgelegt. Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes beabsichtigt die Verbandsgemeinde Stromberg ihre Planung an ihre geänderten und erweiterten Planungsziele der Regionalen Raumordnung - Teilplan Windenergie - anzupassen. Durch die Plananpassungen werden die Interessen der Verbandsgemeinde Rheinböllen nicht tangiert bzw. Planungen nicht nachteilig beeinflusst. Insofern hat der Verbandsgemeinderat dem Ansinnen der Verbandsgemeinde Stromberg entsprochen und keine Einwände erhoben. Allerdings wurde an die Verbandsgemeinde Stromberg appelliert, ihre Planungen nur mit Augenmaß voranzutreiben und nur noch möglichst wenige oder keine Windenergieanlagen zusätzlich zuzulassen.

Bereits im vergangenen Jahr hat sich der Verbandsgemeinderat damit beschäftigt, einen Auftrag für ein Energiekonzept „Rathaus“ zu erteilen. Die Heizungsanlage im Rathaus der Verbandsgemeinde ist zwischenzeitlich über 30 Jahre alt, versieht zwar noch ihren Dienst, aber liefert aufgrund fehlender energetischer Maßnahmen hohe Verbrauchswerte. Überlegungen, ein Wärmeverbundnetz zusammen mit Anwesen in der Nachbarschaft zu installieren, sind bislang nicht auf großes Interesse gestoßen. Insofern hat der Verbandsgemeinderat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zugestimmt, ein Energiekonzept für das Rathaus erstellen zu lassen. Allerdings sollen Betrachtungen zum Wärmeverbund zunächst nicht beauftragt werden. Hier wird die Verwaltung noch mal mit der weiteren Nachbarschaft in Verbindung treten, ob Interesse an einer gemeinsamen Wärmeverbundlösung besteht.

In die Jahre gekommen ist auch die EDV-Anlage der Verbandsgemeindeverwaltung. Deshalb wurde seitens der Verwaltung die Notwendigkeit einer Ersatzbeschaffung für EDV-Server, Betriebssysteme und Datensicherungen sowie der Umstellung der Office-Software dargestellt. Hier werden mit Kosten von rund 60.000 Euro gerechnet. Der Verbandsgemeinderat hat der erforderlichen Ersatzbeschaffung zugestimmt.

Für die betreuende Grundschule in Riesweiler liegen für das nächste Schuljahr bereits 30 Anmeldungen vor. Mit der betreuenden Grundschule wird die tägliche Betreuungszeit der Schulkinder bis 15 Uhr sichergestellt. Die erforderlichen Räume der Grundschule werden von der Verbandsgemeindeverwaltung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Eltern müssen einen Eigenanteil von derzeit 180 Euro pro Jahr und Kind selbst tragen. Um dieses Angebot für 30 Kinder aufrecht erhalten zu können, ist die Einrichtung einer zusätzlich Betreuungsgruppe zum Beginn des Schuljahres 2013/2014 notwendig. Hier wird mit zusätzlichen Kosten für die Verbandsgemeinde in Höhe von 3.500 Euro im Schuljahr 2013/2014 gerechnet. Der Verbandsgemeinderat hat der Erweiterung des Angebotes einstimmig zugestimmt.

Zugestimmt hat der Verbandsgemeinderat auch der Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Feuerwehr Ellern. Das jetzige Fahrzeug ist über 25 Jahre alt und wirtschaftlich nicht mehr zu betreiben. Die Kosten für ein derartiges Fahrzeug teilen sich Land, Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde sowie der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ellern. Nach einem Beschluss des Verbandsgemeinderates aus dem Jahr 2010 wird den Ortsfeuerwehren ein pauschaler Zuschuss für ein Fahrzeug in Höhe von 10.000 Euro gewährt. Das Land wird ein Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Ellern mit voraussichtlich 37.000 Euro bezuschussen. Die verbleibenden Restkosten in Höhe von rund 50.000 Euro sollen im Wesentlichen von der Ortsgemeinde Ellern getragen werden. Hierzu hat der Ortsgemeinderat Ellern jedoch noch keine abschließende Zustimmung gegeben, so dass der Verbandsgemeinderat unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Ortsgemeinderates Ellern beschlossen hat, im Jahr 2014 das Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (TSF-W) zu beschaffen.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert...

Austausch der Wasserzähler

(10.05.2013)
 

Sehr geehrte Wasserabnehmer,

 

Aufgrund des Eichgesetzes werden in den nächsten Wochen und Monaten die Wasserzähler in allen Ortsgemeinden, mit Ausnahme der Stadt Rheinböllen, bei denen die Eichfrist abläuft, turnusgemäß ausgetauscht. Die von uns beauftragten Unternehmen Fa. Schweigert, Dichtelbach, Fa. Koch, Ellern, Fa. Echterbroch, Liebshausen und Fa. Menebröcker, Schnorbach,  werden diese Arbeiten ausführen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Ihre Verbandsgemeindewerke Rheinböllen

Foto zu Meldung: Austausch der Wasserzähler

Der Bürgermeister informiert...

(10.05.2013)

Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

 

Ein Presseartikel in der Rhein-Hunsrück-Zeitung sowie eine Fotomontage unserer Großsporthalle veranlassen mich, nochmals auf folgende Tatbestände hinzuweisen:

 

Wie bekannt, ist die Großsporthalle wegen eines erheblichen Wasserschadens schon seit über 2 Jahren nicht benutzbar. Wasser ist in großen Mengen eingetreten und hat die Halle nachhaltig geschädigt. Ein unverzüglich nach Bekannt werden des Schadens eingeleitetes gerichtliches Beweisverfahren ist noch immer nicht zum Abschluss gebracht. Die lange Zeitdauer dieses Beweisverfahrens hängt mit der Komplexität des Schadensbildes und mit der Vielzahl der Verfahrensbeteiligten zusammen. Das Hauptgutachten des gerichtlich bestellten Gutachters wurde erst nach einer Reihe von Ortsterminen und Erörterungen im August 2012 vorgelegt. Zu diesem Gutachten hatten dann alle Verfahrensbeteiligten das Recht, Einwände geltend zu machen und ergänzende Fragen zu stellen. Von diesem Recht wurde rege Gebrauch gemacht und auch von einem Beteiligten ein eigenes Parteiengutachten vorgelegt, mit dem sich der Hauptgutachter auseinandersetzen musste.

Seit Anfang Mai 2013 liegt nun das über 100-seitige Ergänzungsgutachten des gerichtlich bestellten Gutachters vor. Nach Verfügung des Vizepräsidenten des Landgerichts Bad Kreuznach haben nunmehr alle Verfahrensbeteiligte das Recht, innerhalb 3 Wochen dagegen Einwände, Anträge oder Ergänzungsfragen vorzutragen. Danach, so hoffen wir alle, wird das Beweisverfahren in absehbarer Zeit seinen Abschluss finden. Dann werden auch belastbare Aussagen über Schadenshöhe und Verantwortlichkeiten vorliegen. Bis zum Abschluss des gerichtlichen Beweisverfahrens dürfen wir keine Veränderungen am Objekt vornehmen ohne Gefahr zu laufen, eigene Ansprüche zu gefährden.

 

So sehr ich Verständnis habe für Unmut über die lange Verfahrensdauer bis zur Einleitung von Sanierungsmaßnahmen, so sehr bitte ich aber auch zur Kenntnis zu nehmen, dass uns aus rechtlichen Gründen derzeit die Hände gebunden sind. Auch der Verbandsgemeinderat, den ich regelmäßig über den Stand des Verfahrens unterrichte, hat in seiner letzten Sitzung sein Unverständnis über die lange Verfahrensdauer zum Ausdruck gebracht und an alle Beteiligten appelliert, nach Kräften zu einem baldigen Sanierungsbeginn beizutragen.

 

Die für die Sommerferien vorgesehene Sanierung der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen ist dringend erforderlich, um diese Halle benutzbar zu halten. Insbesondere die Glasbausteinwand muss ersetzt werden, um die Verkehrsicherheit zu gewährleisten. Wir gehen davon aus, dass die Maßnahme innerhalb der Ferien abgeschlossen werden kann. Die jetzt für die Sommerferien vorgesehenen Arbeiten stellen nur den Teil der Sanierung an der Halle dar, der unbedingt zur Erhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich sind. Die weiteren Maßnahmen in der Halle und im Sanitärbereich werden später angegangen und auch mit der Sanierung der Großsporthalle koordiniert.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert...

Goldenes Feuerwehrabzeichen als Steckkreuz für Otto Wendling aus Rheinböllen

(06.05.2013)

Innenminister Roger Lewentz hat am 6. Mai in Mainz dem früheren Kreisfeuerwehr-Inspekteur des Rhein-Hunsrück-Kreises, Otto Wendling, die höchste Feuerwehrauszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz überreicht, das Goldene Feuerwehrabzeichen als Steckkreuz. Die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehen Auszeichnung würdigt außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen im Land.

Minister Lewentz wies bei der Feierstunde im Innenministerium darauf hin, wie rar diese Ehrung ist: „In den letzten 10 Jahren kann man die Auszeichnung mit dem Goldenen Feuerwehrabzeichen als Steckkreuz an einer Hand abzählen. Das zeigt allen, wie außergewöhnlich die Leistungen von Otto Wendling sind.“

Der 1949 geborene Wendling trat im Juli 1971 in die Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen ein. Seit 1979 war er Kreisausbilder der Feuerwehr und
seit September 1981 Wehrleiter der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Von März 1995 bis August 1999 war er stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur und
von 1999 bis 2012 Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI).

Minister Lewentz sagte: „Keine Frage: Der Landkreis hat von den durch Herrn Wendling aufgebauten und gepflegten Beziehungen zu anderen Hilfsorganisationen und der Bundeswehr immer profitiert. Positiv war aber nicht nur seine Wirkung nach außen, sondern auch die nach innen: Die Angehörigen der Feuerwehren des Rhein-Hunsrück-Kreises sind auf einem hohen Ausbildungsstand, verfügen über eine gute Logistik und sind hoch motiviert.“

Der Landkreis lebe davon, so Lewentz, dass Bürger an seiner Gestaltung mitwirkten und einen Teil ihrer Lebenszeit für das Gemeinwohl einsetzten. In diesem Sinne habe Otto Wendling Vorbildliches für das Gemeinwohl geleistet.

„Sie haben das, was zu tun war, nicht nur gemacht, sondern richtig gemacht“, lobte der Minister. „Als Kreisfeuerwehrinspekteur galten Sie bei Kameradinnen und Kameraden immer als Vorbild. Was Sie für die Feuerwehr geleistet haben, ist überdurchschnittlich, außerordentlich und aller Ehren wert. Deshalb ist es mir eine Freude, Ihnen heute das hoch verdiente Goldene Feuerwehrehrenzeichen als Steckkreuz überreichen zu dürfen“, sagte Minister Lewentz.

Bürgermeister Arno Imig und Stadtbürgermeister Siggi Herrmann waren bei der Ehrung ebenfalls anwesend und gratulierten namens der Verbandsgemeinde und der Stadt Rheinböllen Herrn Wendling herzlich zu dieser hohen Auszeichnung. „Wir sind froh und stolz dass es in unserer Stadt und Verbandsgemeinde Menschen wie Otto Wendling gibt, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren.“ so die Bürgermeister.

 

Foto zu Meldung: Goldenes Feuerwehrabzeichen als Steckkreuz für Otto Wendling aus Rheinböllen

Landesehrenpreis an Bäckerei Dhein verliehen

(02.05.2013)

Aus den Händen von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke erhielt die Bäckerei Dhein in Argenthal als besondere Auszeichnung den Landesehrenpreis Rheinland-Pfalz. Mit der Auszeichnung soll nicht nur die besondere Qualität der Backwaren sondern auch faire Löhne, der Einsatz von Fachkräften und die Einstellung von Auszubildenden besonders gewürdigt werden.

 

Die Verleihung des Ehrenpreises nahmen auch Bürgermeister Imig und Ortsbürgermeister Kretzschmar zum Anlass, um dem ausgezeichneten Betrieb namens der Verbandsgemeinde Rheinböllen und der Ortsgemeinde Argenthal herzlich zu gratulieren. „Wir sind stolz auf diesen heimischen Bäckereibetrieb und freuen uns, dass damit ein alteingesessener Argenthaler Handwerksbetrieb für seine Produkte, sein Geschäftsmodell und sein Engagement eine besondere Anerkennung und Wertschätzung erfahren hat“ so die beiden Bürgermeister bei ihrem Besuch. Es gilt auch den Verbrauchern deutlich zu machen, dass Produkte aus heimischen Bäckereifachbetrieben eine andere Qualität aufweisen als Industrieware und daher die Handwerksbetriebe besondere Unterstützung verdienen.

 

Wir wünschen der Bäckerei Dhein eine gute Zukunft und weiterhin viel Erfolg.

 

Foto zu Meldung: Landesehrenpreis an Bäckerei Dhein verliehen

Zukunftsrat der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(17.04.2013)

Entwicklungen erkennen, Zukunft gestalten

 

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahrzehnten zu erheblichen Veränderungen führen. Bei einer steigenden Lebenserwartung der Menschen werden gleichzeitig immer weniger Kinder geboren und die Zahl der älteren Menschen nimmt erheblich zu. Diese Entwicklung sollte uns nicht beunruhigen, es gilt aber, sich auch von Seiten der Gemeinden und der Verbandsgemeinde mit dieser Thematik zu beschäftigen und schon möglichst frühzeitig Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Der Verbandsgemeinderat beschloss daher in seiner letzten Sitzung, einen sogenannten „Zukunftsrat“ einzusetzen, der Vorschläge zu einzelnen Themenbereichen erarbeiten und dem Verbandsgemeinderat vorlegen soll. Der Zukunftsrat soll die Ideensammlung im Rahmen des vom Landkreis initiierten Programmes „Zukunftsideeen“ vom vergangenen Jahr fortsetzen und auf der Verbandsgemeindeebene vertiefen. In diesem Gremium sollten möglichst Personen aus allen Bevölkerungskreisen mitwirken.

Zur besseren Effizienz ist die Bildung von themenbezogenen Arbeitskreisen vorgesehen, deren Vorschläge später koordiniert und zusammengeführt werden sollen. Folgende Arbeitskreise sind angedacht:

 
a)     Wohnformen der Zukunft
b)     Generationen
c)      Infrastruktur (Einkauf, Verkehr, Vorsorgung)
d)     Kultur, Sport, Freizeit
e)     Energieversorgung
 

Ich lade daher herzlich dazu ein, sich in einen oder mehrere dieser Arbeitskreise mit einzubringen und an der Ideenfindung mitzuwirken.

 

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, wird gebeten, sich bis zum 1. Mai 2013 anzumelden.

 

Ansprechpartner:

 

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Am Markt 1

55494 Rheinböllen

Frau Gutenberger

Telefon 06764 3921

E-Mail:

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Initiative eine möglichst große Resonanz finden würde.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

[Zukunftsideeen Rhein-Hunsrück-Kreis]

Rheinböller H & M Autoteile ist Partner der Feuerwehr

(16.04.2013)

In schöner Runde trafen sich am Montag, 15. April 2013 Vertreter der örtlichen Feuerwehr zusammen mit Bürgermeister Arno Imig bei der vielerorts bekannten Rheinböller Firma H & M Autoteile. Grund hierfür war die Verleihung des Förderschildes "Partner der Feuerwehr" an die Geschäftsinhaber Stefan Mühleis und Stefan Herrmann. Dieses Förderschild erhalten Firmen, die ein großes Engagement rund um das Thema Feuerwehr - selbst unter Inkaufnahme wirtschaftlicher Nachteile - an den Tag legen und der Feuerwehr stets zur Seite stehen. Die Verleihung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Fa. H & M Autoteile feiert im Mai diesen Jahres ihr 15-jähriges Bestehen. Seit Eröffnung des Betriebes ist H & M Autoteile stets für die Feuerwehr da, sei es bei Einsätzen, Übungen oder sonstigen Angelegenheiten. Stefan Herrmann war früher selbst aktiv und ist heute noch im Förderverein der Feuerwehr tätig. Sein Geschäftspartner Stefan Mühleis ist seit 30 Jahren aktiver Feuerwehrangehöriger. Vor 15 Jahren übernahm der die Aufgaben des Fahrzeugwartes der FFw Rheinböllen und hält seitdem die 7 Fahrzeuge vorbildlich in Schuss. Das Förderschild setzt ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die jahrelange unermüdliche Einsatzbereitschaft rund um die Feuerwehr an die Fa. H & M Autoteile und hierauf können sie wahrlich stolz sein.

 

Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann, Wehrführer Robert Mertes und sein Stellvertreter Stefan Lang gratulierten den beiden Geschäftsinhabern und wünschten beiden weiterhin viel Erfolg und viel Spaß im Geschäfts-, aber auch im Feuerwehrleben.

 

 

 

Foto zu Meldung: Rheinböller H & M Autoteile ist Partner der Feuerwehr

Alter ist Zukunft - Der Deutsche Alterspreis 2013

(11.04.2013)
IDEEN IM ALTER! IDEEN FÜRS ALTER!

 

Gute Nachrichten: Die Lebenserwartung steigt und noch schneller steigt die Zahl der gesunden Jahre. Das ist durch wissenschaftliche Studien bewiesen.

Die meisten älteren Menschen führen – mit und ohne Einschränkungen – ein selbstbewusstes und aktives Leben. Sie leisten wertvolle Arbeit im Betrieb, im Verein oder im Kulturbereich. Sie engagieren sich für andere oder die Umwelt, und sie sind ehrgeizig beim Sport oder in der Bürgerinitiative.

Das Potential von Betätigungen und Erfahrungen kennt keine Altersgrenze und ist größer als je zuvor. Die älteren Menschen von heute sind Pioniere für die Generationen von morgen. Sie brechen mit Stereotypen und verändern erfolgreich gesellschaftliche Klischees. Sie zeigen, was heute im Alter geht und wie es geht.

Um die gewonnenen Lebensjahre zu feiern, hat die Robert Bosch Stiftung den Deutschen Alterspreis ins Leben gerufen. Er wird verliehen für die besten Ideen im Alter und fürs Alter.

Bewerben Sie sich jetzt mit Ihrer Initiative, die zeigt, dass Alter eine attraktive Lebensphase ist!

Der Deutsche Alterspreis ist mit insgesamt 120.000 Euro dotiert. Die Stiftung behält sich die Aufteilung vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Preisgeld soll im Sinne des Stifters Otto Mühlschlegel zur positiven Gestaltung des Alters gemeinnützig verwendet werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Bewerbungsschluss ist der 12. Mai 2013!
 
Weitere Informationen finden Sie hier und im u. a. Flyer!

 

 

[Flyer Deutscher Alterspreis 2013]

Online-Bürgerdienste mit dem neuen Personalausweis

(08.04.2013)

Behördengänge schnell und sicher online erledigen

 

Verbandsgemeinde Rheinböllen startet Online-Bürgerdienste mit dem neuen Personalausweis

 

Der Startschuss für die Bereitstellung der Online-Bürgerdienste mit dem neuen Personalausweis in Rheinland-Pfalz ist am 21. November 2012 gefallen. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern mit neuem Personalausweis bzw. elektronischem Aufenthaltstitel nunmehr vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die Online-Ausweisfunktion.

Behördenleistungen können ohne Gang zum Amt vollständig elektronisch abgerufen werden. Hinzu kommt, dass die Bearbeitung durch die medienbruchfreie Weiterleitung an die Fachämter beschleunigt wird. 

Zur bequemen Abwicklung von Verwaltungsleistungen können über http://www.rheinboellen.de sowie über das landesweite kommunale Behördenportal rlpDirekt (www.rlpdirekt.de) die folgenden Dienste online genutzt werden:

  • Antrag auf Ausstellung eines Führungszeugnisses
  • Antrag auf Übermittlung einer Meldebescheinigung
  • Antrag auf Übermittlung einer Aufenthaltsbescheinigung
  • Antrag auf Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
  • Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre
  • Antrag auf Ausstellung einer Geburts-, Heirats-, Lebenspartnerschafts-
    und Sterbeurkunde
  • Voranmeldung der Eheschließung beim Standesamt

 

Sofern die Antragsteller im Besitz eines neuen Personalausweises mit „eID-Funktionalität“ sind und über die technischen Voraussetzungen (Kartenlesegerät) verfügen, können im Rahmen des Online-Antragsverfahrens die zur Identitätsprüfung erforderlichen Daten aus dem Personalausweis ausgelesen und in die Antragsmasken übernommen werden.

 

Die Bürgerinnen und Bürger sparen Zeit und Geld und können sich  darauf verlassen, dass ihre persönlichen Daten auch im Internet sicher sind. Der integrierte Chip ist vom Ausweishersteller signiert, so dass keine Manipulation gespeicherter Daten vorgenommen werden kann. Auch ein unbefugtes Auslesen ist nicht möglich, da dies nur mit dem PIN und mit entsprechendem Berechtigungsnachweis möglich ist. Darüber hinaus findet die Datenübertragung verschlüsselt statt. Authentisierungsmechanismen sollen so ein unautorisiertes Lesen der persönlichen Daten verhindern.

Weitere Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten des neuen Personalausweises finden Sie unter www.personalausweisportal.de.  

[Online-Bürgerdienste VG Rheinböllen]

Der Bürgermeister informiert...

(27.03.2013)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 12.3.2013 zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Über die Sitzung möchte ich sie gerne informieren.

 

So war zunächst zu berichten, dass keine Verträge der Verbandsgemeinde mit Rats- und Ausschussmitgliedern sowie mit Bediensteten vorhanden sind, soweit es sich nicht um Verträge aus dem Dienstverhältnis heraus handelt. Zum demografischen Wandel und seinen Folgen unterrichtete ich den Rat über die vom Statistischen Landesamt erstellten langfristigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung. Insgesamt wird mit einem Rückgang der Bevölkerungszahlen gerechnet, wobei für die Verbandsgemeinde Rheinböllen noch der geringsten Bevölkerungsrückgang im ganzen Kreis prognostiziert wird. Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahrzehnten zu erheblichen Veränderungen führen. Bei einer steigenden Lebenserwartung der Menschen werden gleichzeitig immer weniger Kinder geboren und die Zahl der älteren Menschen nimmt erheblich zu. Diese Entwicklung sollte uns nicht beunruhigen, es gilt aber sich auch von Seiten der Gemeinden und Verbandsgemeinden mit dieser Thematik zu beschäftigen und schon möglichst frühzeitig Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Beispielhaft seien dazu die Bereiche Sicherstellung der Grundversorgung, Energiefragen, Mobilität, Freizeitangebote in den Gemeinden für Jung und Alt, neue Wohnformen etc. genannt.

Der Verbandsgemeinderat beschloss daher die Einsetzung eines „Zukunftsrates“, der sich mit dieser Thematik befassen und dem Verbandsgemeinderat konkrete Vorschläge unterbreiten soll. Es sollen themenbezogene Arbeitskreise eingesetzt und die Bevölkerung so weit wie möglich in diese Prozesse eingebunden werden. Folgende Arbeitskreise sind angedacht: Wohnformen der Zukunft, Generationen, Infrastruktur (Einkauf, Verkehr, Versorgung), Kultur, Sport, Freizeit und Energie. Zu einem späteren Zeitpunkt wird um Nachricht gebeten, wer sich in den einzelnen Arbeitskreisen engagieren will und ich würde mich sehr freuen, wenn eine entsprechende Resonanz gefunden würde.

Die Änderungen des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe im Zusammenhang mit der Ausweisung weiterer Flächen für Windkraftanlagen wurde zur Kenntnis genommen. Ebenso zur Kenntnis genommen wurde der Jahresbericht der Sozialberatungsstelle So.ber, die wie auch in der Vergangenheit wieder gute Arbeit geleistet hat. Hierfür dem Caritasverband Simmern und Frau Bittner-Wirtz ein besonderes Dankeschön.

Ein weiterer wichtiger Punkt war der Controllingbericht des Freizeitbades Rheinböllen, der Aufschluss gibt über die Entwicklung der Energieverbräuche für Strom, Wärme und Wasser im vergangenen Jahr. Zur Beschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges 20 für die Feuerwehr Rheinböllen erhielt die Verwaltung den Auftrag, beim zuständigen Ministerium in Mainz einen Zuschussantrag zu stellen und die Ausschreibung des Fahrzeuges vorzubereiten. Nach Beschaffung dieses Fahrzeuges soll der vorhandene TLF 16/26 und der RW1 außer Betrieb genommen werden.

Für das Rathaus sollen energetische Maßnahmen geprüft werden, nach Klärung weiterer Einzelfragen wird der Rat in der nächsten Sitzung über einen entsprechenden Planungsauftrag entscheiden.

 

Zur dringend notwendigen Sanierung der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen stellten wir bereits 2012 einen entsprechenden Zuschussantrag beim Land. Über diesen Zuschussantrag wird nach Aussage des Ministeriums in absehbarer Zeit noch nicht entschieden werden, man sei aber bereit, einem vorzeitigen Baubeginn, der dann zuschussunschädlich wäre, zuzustimmen. Nachdem seitens der Unfallkasse dringende Sofortmaßnahmen im Bereich Bodenbelag, Glasbausteinwände, Prallschutz, Geräteraumtor, Decke und Lüftung gefordert wurden, hätte die Halle bei einem bloßen Zuwarten auf die Entscheidung des Bildungsministeriums für längere Zeit für den Sportbetrieb geschlossen werden müssen. Um dies zu verhindern, beschloss der Verbandsgemeinderat, die geforderten Sofortmaßnahmen nach Zustimmung des Ministeriums auf eigenes Risiko in die Wege zu leiten, damit die Maßnahmen in den Sommerferien durchgeführt werden können und die Halle dann wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht. Während der Sommerferien wird der Schulsport und auch der Vereinssport in der Halle am wenigsten beeinträchtigt.

 

Die Initiative des Kreises „Soziale Dorfentwicklung – Förderprogramm Jugend- und Familienbeauftragte“ wird von der Verbandsgemeinde sehr begrüßt und auch finanziell unterstützt.

 

Zur Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus gab es leider noch keinen nennenswerten Fortschritt zu vermelden. Es steht derzeit noch das ergänzende Gutachten des vom Gericht bestellten Gutachters aus zu Fragen und vorgelegten Privatgutachten der Verfahrensbeteiligten. Sobald das Landgericht das Beweisverfahren für abgeschlossen erklärt hat, wird es hoffentlich einen spürbaren Fortschritt in der Hallensanierung geben. Der Verbandsgemeinderat drückte in der Sitzung nochmals sein Befremden über die langen Verfahrenswege aus und äußerte einmütig seine Erwartung, dass nach Abschluss des Beweisverfahrens sich die Beteiligten dann auch umgehend ihrer Verantwortung stellen und an einer zügigen Wiederherstellung der Halle mitwirken.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert...

Ausschreibung Landespräventionspreis 2013

(20.03.2013)

Kriminalprävention nimmt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer gewaltfreien Gesellschaft und der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit ein. Aufgrund der sich rasant verändernden Gesellschaft steht die Kriminalprävention neuen Herausforderungen gegenüber. Es ist daher unverzichtbar, den jeweiligen Entwicklungen angepasst, kriminalpräventive Konzepte weiter zu entwickeln. Die Bewältigung dieser Herausforderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bedarf eines großen Engagements viele Akteure. Besonders herausragende kriminalpräventive Projekte verdienen daher eine besondere Würdigung, so dass das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz jährlich den Landespräventionspreis auslobt.

 

Ziel ist es, die Arbeit der Projektemacher auszuzeichnen und die erfolgreichen Konzepte landesweit vorzustellen. Dadurch sollen weitere Organisationen angeregt werden, im Rahmen ihres eigenen Wirkungskreises einen Beitrag zur Kriminalprävention zu leisten.

 

Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, soziale Einrichtungen, Behörden, Kriminalpräventive Gremien, Einzelpersonen und sonstige Institutionen mit Sitz in Rheinland-Pfalz. Der Landespräventionspreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 € dotiert, das für die Fortführung des eingereichten Projektes oder für die Entwicklung eines neuen kriminalpräventiven Projektes zweckgebunden verwendet werden muss.

 

Einsendeschluss ist der 30. August 2013. Die Ausschreibung für den Landespräventionspreis und das Bewerbungsformular stehen auf der Internetseite des Landespräventionsrates (http://kriminalpraevention.rlp.de) zur Verfügung.

18 junge Menschen für Feuerwehrdienst bereit

(20.03.2013)

Schon im Januar 2012 begann die Ausbildung zum aktiven Feuerwehrmann mit einer 6-wöchigen Ausbildung in Erste Hilfe und im Feuerwehrdienst. Dann durften die 18 jungen Leute in ihrer Feuerwehr in die Feuerwehraufgaben reinschnuppern, bis im Februar 2013 der 2. Teil ihrer Ausbildung begann. Widerrum 4 Wochenenden wurden die Floriansjünger von den Wehrführern und Stellvertretern der Verbandsgemeinde Rheinböllen bestens ausgebildet. Die Ausbildung umfasste Themen wie Technische Hilfeleistung, Fahrzeug- und Gerätereinigung, Wasserförderung und Erste Hilfe aber auch ein Löscheinsatz wurde geübt. Die Prüfung am Sonntag, 10.03.2013 zeigte, dass alle Feuerwehrleute sehr gut auf ihren Feuerwehrdienst vorbereitet sind. Alle haben mit Bravour bestanden!

 

Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann freuten sich, alle für den Feuerwehrdienst zu verpflichten und gratulierten ihnen für das sehr gute Prüfungsergebnis. Die erste Beförderung dürfen die Männer und die junge Frau im September anlässlich des Feuerwehrtages in Riesweiler erwarten. Bis dahin haben sie sicherlich schon den ein oder anderen Einsatz zum Schutz und zum Wohle von uns allen gefahren.

 

Die Prüfung haben bestanden:

Tobias Alt, Johannes Brennig, Marc Dankl, Klaus Dick, Nico Dillenburg, Tobias Gast, Jannis Guthmann, Marcel Helf, Julian Huhn, Niklas Leonhard, Chris Mayer, Klaus Pershon, Andreas Plies, Jonas Roos, Ralf Strohbach, Angelina Theobald, Marek Tries und Marcel Wolf

 

Wir gratulieren allen Feuerwehrneulingen nochmals ganz herzlich und wünschen ihnen bei ihrer neuen Aufgabe viel Glück sowie vor allem viel Spaß und dass sie immer gesund und heil von den Einsätzen und Übungen zurückkehren.

Foto zu Meldung: 18 junge Menschen für Feuerwehrdienst bereit

Kleiderkammer Rheinböllen unterstützt Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück

(15.03.2013)

Sie engagieren sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen, die 13 Frauen der Kleiderkammer Rheinböllen. Seit 23 Jahren stehen sie einmal in der Woche im Dachgeschoss des Rheinböllener Rathauses und verkaufen hier gut erhaltene Wäsche- und Kleidungsstücke. Den Verkaufserlös stiften sie gemeinnützigen Einrichtungen. In diesem Jahr gab es eine Spende in Höhe von 2000 Euro für die ökumenische Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück.

 

„Für uns ist dies eine ganz große und wichtige Unterstützung“, meint dazu Georg Krämer, Stellenleiter bei der Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück. Dieses Geld werde in die Fortbildung der Telefonseelsorger investiert, kündigte er an. „Hier in der Kleiderkammer wird materiell Menschen geholfen, bei uns in der Telefonseelsorge gibt es ideelle Hilfe“, verglich er die beiden Organisationen.

 

„Die Kleiderkammer Rheinböllen ist eine wichtige Einrichtung, deren ehrenamtliche Arbeit leider viel zu selten in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird“, betonte Arno Imig, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Er sei jedenfalls stolz auf „unsere Frauen“ in der Kleiderkammer im Rathaus. Und er freue sich, dass sie mit ihrem Engagement auch immer wieder andere soziale Projekte unterstützen und fördern, so der VG-Bürgermeister.

 

Seit 1990 gibt es die Kleiderkammer in Rheinböllen. Aus einer Initiative der katholischen Pfarrgemeinde entstanden, hat sich die Gruppe mittlerweile zu einer wichtigen sozialen Einrichtung in Rheinböllen und der Umgebung entwickelt. Ursprünglich als Kleiderkammer für hilfsbedürftige Personen konzipiert, steht sie heute allen Menschen offen. Der Betrieb der Kleiderkammer wird von den derzeit 13 Frauen eigenverantwortlich organisiert, einmal wöchentlich können im Dachgeschoss des Rathauses Kleider oder Wäschestücke gekauft werden.

 

Daneben wird von den Frauen die Kleidung, die ihnen überlassen wird, sortiert und geordnet. Teile der gespendeten Kleidungsstücke gehen auch nach Rumänien oder Bolivien. 2009 wurde vom Erlös der Kleiderkammer ein Rollstuhl angeschafft, der kostenfrei ausgeliehen wird, um gehbehinderten oder stark eingeschränkten Menschen die Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Die Erlöse der anderen Jahre werden regelmäßig karitativen Einrichtungen gespendet. Mittlerweile beläuft sich diese Spendensumme auf rund 24.000 Euro, wie Käthe Wagner, die seit Anbeginn das Team leitet, sagt. Für ihre Arbeit erhielten die Frauen der Kleiderkammer Rheinböllen 2010 den Ehrenamtspreis des Rhein-Hunsrück-Kreises.

 

Die Telefonseelsorge Hunsrück-Nahe ist anonym und kostenfrei unter den Nummern 0800-1110111 oder 0800-1110222 zu erreichen. Unter www.telefonseelsorge-hunsrueck-nahe.de gibt es weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Online-Kontaktaufnahme.

 

Text und Foto: Bischöfliche Pressestelle

 

[Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück]

Foto zu Meldung: Kleiderkammer Rheinböllen unterstützt Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück

JFW Rheinböllen - Kommt macht mit!

(26.02.2013)

Unter diesem Motto beteiligte sich die Jugendfeuerwehr Rheinböllen unter Sebastian Herrmann und Jugendfeuerwehrwart Sandy Mischlich mit all ihren Jungs und Mädels an verschiedenen Fastnachtsumzügen. Voller Eifer begannen die Mitglieder schon Wochen vor Rosenmontag eigenhändig mit dem Bau ihres Motivwagens. Voller Tatendrang wurden stundenlang Spanplatten am Wagen befestigt und das Layout des Wagens mit Hand gemalt. Das Endergebnis konnte sich wahrhaftig sehen lassen und war ohne Zweifel eine Bereicherung für die Fastnachtsumzüge in Simmern und in Rheinböllen.

 

Alle Kinder im Alter zwischen 10 und 16 Jahren, die Lust haben, ebenfalls bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen und dem Aufruf der Jugendfeuerwehr folgen wollen, sind jederzeit willkommen. Meldet euch einfach unter folgender Telefonnummer:

 

  • Jugendfeuerwehr Rheinböllen: Sandy Mischlich, Tel. 0170/3483766
  • Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler: Carsten Augustin, Tel. 0160/7073101

 

 

Ein großes Dankeschön geht an die zahlreichen Spender für das Bau- und auch das Wurfmaterial: aus Rheinböllen: Dachdeckerbetrieb Herbert Zimmermann, Aral Autohof Elbert, Esso Station Kunz, H + M Autoteile, Gesundheitszentrum Prael, Gaststätte Öz, Modellbau Baumgarten, KHS Schrod, Malerbetrieb Damm; aus Mörschbach: Raiffeisen Hunsrück und Familie Brand; aus Ellern: Heizungsbetrieb Koch und Söhne, Hunsrück Baumschule Konrad, KFZ Spier sowie an alle, die sich in irgend einer Weise noch beteiligt haben!

 

Ein besonderer Dank gilt der Fa. MH Werbeträger aus Rheinböllen, die das Werbeschild gesponsert hat, Mario Kretzschmar und Siggi Schwob aus Ellern für den Traktor und den Anhänger, Sandy Mischlich und Sebastian Herrmann für ihre mühevolle und lohnenswerte Arbeit sowie allen Eltern, die für das leibliche Wohl gesorgt haben.

Foto zu Meldung: JFW Rheinböllen - Kommt macht mit!

Brasilianische Deutschlehrerstudentinnen und -studenten zu Gast im Rathaus Rheinböllen

(18.02.2013)

Bereits zum 6. Mal kamen brasilianische Studentinnen und Studenten, die als Deutschlehrer später an Schulen im Bundesstaat Rio Grande do Soul Unterricht erteilen, nach Rheinböllen um Sprache sowie Land und Leute näher kennen zu lernen. Der Besuch hat seinen Ursprung in einer Vereinbarung mit der Universität IFPLA/UNISINOS in Sao Leopoldo, wonach die Studenten jährlich im Rahmen eines 2-monatigen Deutschlandbesuchs auch eine Woche in Rheinböllen zu Gast sind. Die Organisation und Betreuung des Besuches hatten wieder Inge Hofmann und Franz-Josef Lauer sowie eine Reihe weiterer Brasilienfreunde übernommen.

 

Auf die 10-köpfige Gruppe wartete ein anspruchsvolles Programm, nachdem sie zuerst eine Kappensitzung in Ellern und dann den Rosenmontagszug in Rheinböllen als Fußgruppe erleben konnten. Die Gastfamilien reisten mit den Gästen an Rhein und Mosel, um einen Eindruck unserer schönen Heimat zu vermitteln. Besuche im Kindergarten und in der Schule standen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des Landtages Rheinland-Pfalz mit Empfang durch den Landtagspräsidenten Joachim Mertes. Der Südwestrundfunk wurde besichtigt und abends gab es ein Lifegespräch in der Landesschau Rheinland-Pfalz. Am Freitag stand ein Besuch in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen an zu dem Bürgermeister Arno Imig die Gruppe herzlich im Rathaus begrüßte. Mittels einer Power-Point-Präsentation wurde den Gästen die kommunale Struktur in Rheinland-Pfalz und die Aufgaben einer Verbandsgemeinde näher gebracht. Die brasilianischen Gäste waren sehr interessiert und stellten dazu verschiedene Fragen. Am Schluss gab es noch das obligatorische Erinnerungsfoto auf der Rathaustreppe.

 

Nach einem Besuch bei der Firma Hahn-Automation in Rheinböllen stand noch ein Besuch  der Redaktion der Rhein-Hunsrück-Zeitung in Simmern auf der Agenda. Am Samstag fuhr die Gruppe weiter nach Gießen. Ende Februar geht es dann wieder zurück ins etwas wärmere Brasilien.

Foto zu Meldung: Brasilianische Deutschlehrerstudentinnen und -studenten zu Gast im Rathaus Rheinböllen

Jahresbericht der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(24.01.2013)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

 

... was, das Jahr ist schon wieder rum? Es kommt immer alles so plötzlich. Es ist doch jedes Jahr das Gleiche.  Haben Sie nicht auch den Eindruck,  jedes Jahr würde schneller an einem „Vorbeirauschen“?

 

Mit dieser Rückschau möchte ich Ihnen, wie es gute Tradition in unserer Verbandsgemeinde ist, die Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal in Erinnerung rufen. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich ganz besonders bei allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die mit ihrem Engagement, mit ihrem Einsatz, mit ihren Ideen und mit ihrer Hilfe zu der Gemeinschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen beigetragen haben. Vor allen Dingen die ehrenamtliche Arbeit, sei es in der Nachbarschaft, im Dorf, in den Vereinen, im Sport, in den Kirchen oder in der Politik, ist es, die das Leben für uns lebenswert macht. In einer Zeit,  in der sich viele Menschen darüber beklagen, dass das Miteinander immer weniger wird, ist es um so wichtiger, dass es Menschen gibt, die sich um andere kümmern und Aufgaben für die Allgemeinheit wahrnehmen.

 

Das Jahr 2012 war für die Verbandsgemeinde Rheinböllen ein wichtiges Jahr, ist doch die vieldiskutierte drohende Zwangsfusion bis 2019 erst einmal zurückgestellt.

 

Erinnern Sie sich noch? Nach dem Rücktritt von Christian Wulff wählt die Bundesversammlung Joachim Gauck zum Bundespräsidenten. Oder denken Sie an die Havarie des italienischen Kreuzschiffes Costa Concordia, bei der 32 Menschen ums Leben kommen. Naturkatastrophen haben uns auch wieder in Atem gehalten. Mehrere Erdbeben fordern in Norditalien viele Tote und Verletzte, der Wirbelsturm Sandy richtet  Ende Oktober  an der amerikanischen Ostküste schwere Verwüstungen an und fordert ebenfalls viele Opfer. Im Iran erschüttert ein Erdbeben der Stärke 6,2 Täbris. Wieder sind zahlreiche Todesopfer zu beklagen.

 

Die Queen feierte im Jahr 2012 gleich mehrere Jubiläen: das 60-jährige Thronjubiläum und ihren 65. Hochzeitstag, eben eine rüstige 86-jährige!

 

Mit der nachstehenden Rückschau aus der Verbandsgemeinde darf ich Ihnen noch einmal die Ereignisse und Entscheidungen des vergangenen Jahres in Erinnerung rufen. Die Darstellung geschieht in der gewohnten Form; soweit es sich um statische Angaben handelt, sind die Vorjahreszahlen in Klammern eingefügt.

(Für detailierte Informationen klicken Sie bitte die einzelnen Positionen an.)

 

 

 

Ich hoffe, dass wir Sie ausreichend informieren konnten. Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Arno Imig

Bürgermeister

 

Foto zu Meldung: Jahresbericht der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Revierbeamter des Forstreviers Argenthal verabschiedet

(13.12.2012)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete der Forstzweckverband Rheinböllen in Anwesenheit der Vertreterinnen und Vertreter der am Forstrevier Argenthal beteiligten Ortsgemeinden den langjährigen Revierbeamten Dieter Piroth.

 

Dieter Piroth wollte sich noch einmal einer völlig anderen Herausforderung stellen und hatte sich um die vakante Stelle des Leiters des Walderlebniszentrums Neupfalz beworben. Unter einigen hochkarätigen Mitbewerbern konnte er am besten überzeugen und so wurde ihm diese verantwortungsvolle Tätigkeit vom Land übertragen und er schied aus dem Dienst als Revierleiter des Forstreviers Argenthal aus.

 

Bürgermeister Arno Imig und Forstamtsleiter Uwe Schikorr würdigten in ihren Ansprachen die hohen Verdienste, die sich Dieter Piroth in seiner Zeit als verantwortlicher Revierleiter der Reviere Volkenbach, Schanzerkopf, Ellern/Hochsteinchen und zuletzt Revier Argenthal erworben hat.  Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Bürgermeistern und Räten sowie mit dem Forstamt war immer vorbildlich und Dieter Piroth zeigte stets ein hohes Engagement für alle waldbaulichen und jagdlichen Belange. Er brachte neue Ideen, die auch in vielen Fällen verwirklicht werden konnten. So z.B. die Anschaffung eines eigenen Rückeschleppers in Rheinböllen. Im Zusammenhang mit der Errichtung von Windkraftanlagen in Ellern, Hochsteinchen und Dichtelbach war er immer präsent um die Maßnahmen naturverträglich mit zu gestalten und zu überwachen. Das Revier Argenthal mit den Gemeinden Argenthal, Schnorbach, Ellern, Dichtelbach und dem Staatswald Hochsteinchen ist das größte Revier im Forstamt Simmern.

 

Wir danken Dieter Piroth für seine Tätigkeit als Revierleiter und wünschen ihm für seine neue Aufgabe im Walderlebniszentrum viel Erfolg.

 

Die Nachfolge als neuer Revierleiter tritt Marcel Keil aus Hirzenach an, der bereits während der Vakanz das Revier betreute. Er wurde herzlich willkommen geheißen und ihm die besten Wünsche für seine neue Aufgabe mit auf den Weg gegeben.

 

 

Foto zu Meldung: Revierbeamter des Forstreviers Argenthal verabschiedet

Verdienter Mitarbeiter verabschiedet

(12.12.2012)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedeten Bürgermeister Arno Imig und die Kolleginnen und Kollegen der Verbandsgemeindeverwaltung ihren langjährigen Mitarbeiter Friedhelm Röse.

Am 16. Oktober 1975 kam Friedhelm Röse nach vorheriger Tätigkeit als Bauzeichner in einem privaten Ingenieurbüro als Techn. Angestellter zur Verwaltung. Damals war er zusammen mit Rainer Garske für die Hoch- und Tiefbauarbeiten auf dem Bauamt zuständig. Nach Bildung des Eigenbetriebes „Verbandsgemeindewerke“ wechselte er zu dem Betrieb und war seitdem für den technischen Bereich Wasser und Abwasser zuständig. Im März 1983 wurde er zum stellvertretenden Werkleiter ernannt. Von 1984 bis 2009 war er im Personalrat, davon die letzten 12 Jahre als Personalratsvorsitzender.

 

Friedhelm Röse hat sich als sachkundiger und verlässlicher Techniker der VG-Werke über viele Jahre Ansehen und Anerkennung erworben. Als Mann der Praxis verstand er es, effizient und erfolgreich mit den ausführenden Firmen zusammenzuarbeiten und gleichzeitig die Interessen der Bürger, Gemeinden und der Verbandsgemeinde optimal zu wahren. Bürgermeister Imig konnte in seiner Laudatio eine Vielzahl von umfangreichen Investitionen auf den Gebieten der Wasseversorgung und der Abwasserbeseitigung nennen, die Friedhelm Röse maßgeblich mit geplant und betreut hat, so z. B. den Bau der Kläranlage Rheinböllen im Jahr 1990.

 

Am 16.10. 2000 durfte Friedhelm Röse sein 25jähriges Dienstjubiläum feiern.

Namens des KOMBA-Kreisverbandes überbrachte Dirk Schmitt die besten Wünsche für den jetzt beginnenden neuen Lebensabschnitt. Für die Belegschaft gratulierte die Personalratsvorsitzende Ramona Lambrich und wünschte alles Gute.

 

Die Kolleginnen und Kollegen der VG-Werke hatten einige Anekdoten aus dem Arbeitsleben von Friedhelm Röse zusammengestellt und trugen dies anhand einer Präsentation zur großen Freude aller Anwesenden vor. Mit selbstgetexteten Liedern wurde er schweren Herzens von seinen Kollegen verabschiedet.

Seit dem 1. November. 2009 befindet er sich in Altersteilzeit und startete nun mehr in die Freistellungsphase.

 

Wir wünschen unserem Kollegen Friedhelm Röse für seinen Ruhestand alles Gute und viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Kreise seiner Familie.

Foto zu Meldung: Verdienter Mitarbeiter verabschiedet

Demografischer Wandel

(07.12.2012)

Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2030
Daten für verbandsfreie Gemeinden und Verbandsgemeinden

 

Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2030 hat das Statistische Landesamt in Bad Ems jetzt für alle 36 verbandsfreien Gemeinden und 161 Verbandsgemeinden vorgelegt (Gebietsstand: 1. Juli 2012). Die Zahlen basieren auf der im Juli 2012 vorgestellten Bevölkerungsprojektion, die auf das Land sowie die kreisfreien Städte und Landkreise beschränkt war. „Insbesondere bei kommunalen Entscheidungsträgern besteht der Wunsch nach tiefer regionalisierten Daten“, erklärt Präsident Jörg Berres. „Dem tragen wir mit der kleinräumigen Bevölkerungsvorausberechnung für die Verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden Rechnung.“

Kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnungen werden für vielfältige Aufgaben der Fach- und Regionalplanung benötigt. Hier sind neben Kindertagesstätten, Schulen, Senioren- und Pflegeheimen auch Anlagen und Einrichtungen der Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur zu nennen. Darüber hinaus sind Gesamtzahl und Altersstruktur der Bevölkerung für die Flächennutzungsplanung von Bedeutung, beispielsweise im Hinblick auf die Ausweisung neuer Gebiete für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen.

„Bei der Beurteilung der Ergebnisse ist zu beachten, dass insbesondere das kleinräumige Wanderungsgeschehen – bedingt etwa durch die Ausweisung von Baugebieten, die Ansiedlung von Gewerbebetrieben oder den Ausbau von Verkehrsachsen – schwankungsanfällig ist“, erläutert Berres. Die Vorausberechnungen müssten daher von den Nutzern um spezifische Ortskenntnisse ergänzt und entsprechend interpretiert werden.

Die Berechnungen für die verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden erfolgt auf der Basis der Kreisergebnisse der mittleren Variante der Modellrechnungen, die eine konstante Geburtenrate von 1,4 Kindern je Frau, eine bis 2060 um etwa sieben Jahre steigende Lebenserwartung und einen jährlichen landesweiten Wanderungsüberschuss in Höhe von 4.000 Personen unterstellt. „Da sich kleinräumig die Rahmenbedingungen schneller ändern können, als dies beispielsweise auf Landesebene der Fall ist, wurde der Projektionszeitraum auf das Jahr 2030 begrenzt“, erklärt Berres abschließend.

Detaillierte Ergebnisse werden im Internetangebot des Statistischen Landesamtes unter www.statistik.rlp.de/staat-und-gesellschaft/demografischer-wandel/ bereitgestellt. Eine ausführliche Beschreibung der Ergebnisse sowie methodische Erläuterungen enthält ein Beitrag in den Statistischen Monatsheften, der als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Das interaktive Berichtssystem, mit dem die Daten in Form von Karten, Grafiken und Tabellen dargestellt werden können, wurde um die Ergebnisse der Vorausberechnung für verbandsfreie Gemeinden und Verbandsgemeinden erweitert.

 

[Rheinland-Pfalz 2060 - Statistik]

5 goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

(03.12.2012)

Bereits 175 Jahre haben die 5 Feuerwehrangehörigen zusammen aktiv in der Feuerwehr verbracht. Rechnerisch sind das für jeden Mann 35 Jahre oder 420 Monate oder mehrere Tausende Tage.

 

Armin Lehmler (FFw Argenthal), Klaus Weber (Wehrführer FFw Dichtelbach), Josef Mayer (stv. Wehrführer FFw Steinbach), Martin Wichter (FFw Riesweiler) sowie Eckhard Bröselge von der Werksfeuerwehr der Fa. Continental Teves Rheinböllen empfingen für diese Leistung am Mittwoch, 28. November 2012 im feierlichen Rahmen im Schloss in Simmern das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit. Landrat Bertram Fleck würdigte im Beisein von Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und den Wehrführern diese Leistungen und sprach den Herren sein Lob und seine Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde.

 

Nicht jedem kann diese Würdigung zuteil werden, denn oftmals scheiden Feuerwehrangehörige vorzeitig aus dem Feuerwehrdienst aus. Über die vielen Jahre hinweg sammelten sich zahlreiche Einsätze an, sei es die klassische Brandbekämpfung, die Suche nach Personen, die Technische Hilfeleistung, aber oftmals auch ehrenamtliche Tätigkeiten innerhalb ihrer Gemeinde, die von Außenstehenden meist nicht bemerkt werden.

 

Wir wünschen den Herren Lehmler, Weber, Mayer, Wichter und Bröselge noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

 

Fotos: Gerd Silbernagel

Foto zu Meldung: 5 goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

50 Jahre öffentlicher Dienst

(16.11.2012)

Am 06. November 2012 wurde Wilhelm Gutenberger aus Ellern die Urkunde des Ministerpräsidenten Kurt Beck für seine 50-jährige Amtszeit im öffentlichen Dienst von Amtsgerichtsdirektor Karl Bender in Simmern überreicht. Wilhelm Gutenberger war 47 Jahre bei der Kreisverwaltung in Simmern tätig. Auf einstimmigen Vorschlag des Verbandsgemeinderates Rheinböllen ernannte der Direktor des Amtsgerichts Simmern 2010 den Jubilar zum neuen Schiedsmann für den Bezirk der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Er führt dieses Amt bis heute mit großem Einfühlungsvermögen und dem notwendigen Wissen in kompetenter Art und Weise sehr erfolgreich durch. Amtsgerichtsdirektor Bender lobte das Wirken des Schiedsmannes mit den Worten: „Dass jemand seine Goldene Hochzeit im öffentlichen Dienst feiert, ist eine enorme Leistung, die heutzutage kaum noch jemand schafft.“ Bürgermeister Imig überreichte Gutenberger als Anerkennung seiner Dienste das Wappen der Verbandsgemeinde Rheinböllen in Glas und würdigte seine Tätigkeit: „Wir sind froh, dass Wilhelm Gutenberger das wichtige und zugleich schwierige Amt des Schiedsmanns für unseren Bezirk ausübt. Er ist dafür prädestiniert, zum einen, weil er aus der Verwaltung kommt und dort sein Leben lang mit Gesetzen zu tun hatte, zum anderen, weil dieses Amt auch von der menschlichen Seite her bestens zu ihm passt.“ Dies bestätigt auch die Erfolgsgeschichte Gutenbergers, dem es gelungen ist, in allen Verhandlungen die Parteien zu einer Einigung zu bewegen, indem er sie an einen Tisch geholt hat und mit Fachwissen sowie Einfühlungsvermögen überzeugen konnte.

Dies Schiedsperson ist nach § 9 der Schiedsamtsordnung die zum Zwecke des Sühneversuchs zuständige Vergleichsbehörde bei strafrechtlichen Vergehen des Hausfriedensbruchs, der Beleidigung, der Verletzung des Briefgeheimnisses, der Körperverletzung, der Bedrohung und der Sachbeschädigung. Gutenberger wird weiterhin unter dem Motto „Schlichten statt richten“ für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

Für die verantwortungsvolle Tätigkeit wünschen wir Herrn Wilhelm Gutenberger weiterhin viel Erfolg und eine glückliche Hand.

[Schiedsamt]

Foto zu Meldung: 50 Jahre öffentlicher Dienst

Der Bürgermeister informiert...

(17.10.2012)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Am 25.9.2012 fand eine Sitzung des Verbandsgemeinderates statt über deren Ergebnisse ich Sie gerne informieren möchte.

 

So unterrichtete ich den Rat über eine unvermutete überörtliche Prüfung der Verbandsgemeinde durch das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt der Kreisverwaltung. Die Verbandsgemeindekasse sowie die Kassen der Zahlstellen haben alle gestimmt. Neben einigen kleineren Hinweisen gab es keine Beanstandungen. Für die Feuerwehr Steinbach vergab der Rat den Auftrag zur Beschaffung eines neuen Fahrzeuges und zwar eines Gerätewagen-Tragkraftspritze (GW-TS). Die Finanzierung der rund 34.000 € umfassenden Anschaffung wird durch eine Landeszuwendung, einen Eigenanteil der Verbandsgemeinde und einen Zuschuss der Ortsgemeinde Steinbach sichergestellt.

 

Die Trägerschaft der Puricelli-Realschule plus ging zum 1.8.2012 auf den Rhein-Hunsrück-Kreis über. Zur Regelung der Modalitäten des Überganges ist eine entsprechende Vereinbarung zwischen Kreis und Verbandsgemeinde erforderlich. Diese Vereinbarung lag nach entsprechenden Verhandlungen jetzt vor und wurde vom Rat einstimmig beschlossen.

 

Weiter war nach den Vorschriften der Gemeindehaushaltsverordnung über den Stand des Haushaltsvollzuges zum 30.6.2012 zu berichten. Der Jahresabschluss 2010 wurde nach Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss vom Rat formell festgestellt und dem Bürgermeister und den Beigeordneten Entlastung erteilt. Weiter war über die Übertragung von Haushaltsermächtigungen des Jahres 2010 zu befinden.

 

Die Einwohnerstatistik, die Kindertagesstättenbedarfsplanung und die Entwicklung der Schülerzahlen war ein weiterer Tagesordnungspunkt zu dem ich dem Rat berichtete. Die Einwohnerzahl ging gegenüber dem Vorjahr etwas zurück. Die Zahl der Hauptwohnsitze betrug am 30.6.2012  10.120 Einwohner.

 

Der Umbau und die Sanierung der Schulturnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen ist für das nächste Jahr in der Planung. Die endgültige Planung mit Kostenvoranschlag wurden vom Rat gebilligt. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die schulbehördliche Genehmigung sowie die entsprechende Landesförderung zu beantragen.

 

Die finanzielle Förderung der Erneuerung des Sportplatzes Rheinböllen war ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt. Der Sportplatz wird auch durch die Schulen genutzt. Daher beschloss der Rat sich an den Kosten von rund 450.000 € mit eine Zuschuss an die Stadt Rheinböllen in Höhe von 30.000 € zu beteiligen.

 

Nach dem Gesetz zur Reform des Personenstandsrechts vom 19.2.2007 ist zum 1.1.2014 bundesweit die elektronische Registerführung für alle Standesämter vorgeschrieben. Zur Vorbereitung dieser Neuregelung beschloss der Rat die Aufgabe „Betrieb des elektronischen Personenstandsregisters und des Sicherungsregistern sowie den Betrieb des elektronischen Nachrichtenverkehrs“ ab 1.10.2012 auf den neu zu gründenden landesweiten Zweckverband ZIDKOR zu übertragen.

 

Zum Sachstand Großsportanlage war zu berichten, dass das Gutachten des gerichtlich bestellten Gutachters vorliegt und alle am Verfahren beteiligten Parteien Gelegenheit haben, sich bis zum Ende Oktober zu den gutachterlichen Feststellungen zu äußern.

 

Die Folgen des demografischen Wandels sowie die damit einhergehenden Herausforderungen im Bereich der Daseinsvorsorge waren Thema einer „Zukunftswerkstatt“, die im Kulturhaus (KIR) in Rheinböllen am 14.9.2012 stattfand. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger konnten dort Ideen und Anregungen entwickeln, wie die Verbandsgemeinde Rheinböllen in den nächsten 15 bis 20 Jahren aussehen könnte und welchen Weichenstellungen vorgenommen werden sollten. Diese Veranstaltung, die wissenschaftlich begleitet wird von der TU Kaiserslautern und dem IFAS-Institut Birkenfeld, wird noch in allen anderen Verbandsgemeinden des Kreises durchgeführt und am Schluss wird es einen entsprechenden Schlussbericht geben, der dann als Handlungsempfehlung für die zuständigen Gremien dienen kann. Eine Online-Plattform ist eingerichtet, über die sich alle Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Meinungsbildungsprozess einbringen können. Die Internetadresse lautet: www.zukunftsideeen.de . Dem Rat berichtete ich über diese erste Zukunftswerkstatt, die durchweg auf ein sehr positives Echo gestoßen ist.

 

Zum Thema „Solidarpakt“ konnte ich zunächst berichten, dass sich das Land an dem Solidarpakt der Verbandsgemeinde Rheinböllen, der landesweit als beispielhaft angesehen wird, beteiligt und jährlich ca. 99.000 € in diesen Solidarpakt einzahlt, ohne eigene Ansprüche daraus zu erwerben. In Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Griese wurde der entsprechende Vertrag im Rathaus in Rheinböllen unterzeichnet.

Zu den jüngsten massiven Vorwürfen und Drohungen gegenüber Ortsbürgermeister Dietmar Tuldi, Ellern, im Zusammenhang mit dem Windpark Ellern/Hochsteinchen stellte sich der Rat sowie die Kollegin/en Bürgermeister geschlossen hinter den Ellerner Ortsbürgermeister. Die Ausweisung der Konzentrationsflächen für Windkraft wurde in einem demokratischen und über Jahre dauernden Planungsprozess unter Würdigung mannigfaltiger Fachgutachten entwickelt und abgewogen, wobei auch Gegner der Projekte jederzeit die Möglichkeit hatten, sich zu Wort zu melden. Jetzt, wo nach Abschluss der Verfahren die Projekte umgesetzt werden, ist es nicht hinnehmbar, dass außerhalb jeder Sachlichkeit ein Ortsbürgermeister so massiv angegangen wird. Solidarpakt heißt auch daß nicht nur in monetären Fragen sondern auch in der Umsetzung des Teilplanes „Erneuerbare Energien“ des Flächennutzungsplanes Verbandsgemeinderat, Stadt und Ortsgemeinden zusammen stehen.

 

Das Land hat mit Wirkung vom 1.1.2013 ein Wasserentnahmeentgeltgesetz erlassen, wonach u.a. alle Wasserversorger für die Entnahme von Grundwasser ein Entgelt in Höhe von 6 Cent je m³ an das Land abführen müssen. Unter Berücksichtigung der Leitungsverluste wird dies zu einer Erhöhung der Wassergebühr von ca. 7 Cent je m³ führen. Weiter unterrichtete ich den Rat über das Gutachten von Prof. Junckernheinrich von der TU Kaiserslautern zur Kommunal- und Gebietsreform. Der zweite Teil des Gutachtens, der Vorschläge zu möglichen Fusionen enthalten wird, steht derzeit noch aus.

 

Mörschbach hat im diesjährigen Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ einen hervorragenden zweiten Platz belegt. Mörschbach war davor Kreissieger im Kreisentscheid und 3. Sieger im Bezirksentscheid. Zu dem jetzigen besonderen Erfolg im Landesentscheid übermittelte ich dem Ortsbürgermeister und allen Mörschbacherinnen und Mörschbachern die Glückwünsche der Verbandsgemeinde.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert...