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Verbandsgemeinde Rheinböllen

Marktplatz Rheinböllen

Am Markt 1
55494 Rheinböllen

Telefon 06764 390
Telefax 06764 3958

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.rheinboellen.de


Veranstaltungen

31.08.2016
Bürgerbus - Anmeldung
Jeden Donnerstag kostenloser Fahrservice für unsere Senioren in der Verbandsgemeinde! - Bürger ... [mehr]
 
02.09.2016
18:00 Uhr
Vorlauf zum Soonwaldlauf in Ellern
Veranstalter: TuS Ellern e.V.
 
03.09.2016 bis 04.09.2016
Sporttage in Kisselbach
Veranstalterter: SV Kisselbach 1920 e.V.
 
04.09.2016
"Schwebe-Bure-Tour" Wanderung mit dem Hunsrückverein
Veranstalter: Hunsrückverein e.V. - Ortsgruppe Rheinböllen Wanderführung: Anita und Edgar Manasse Gäste sind herzlich willkommen
 
04.09.2016
Alleenfest in Liebshausen
Veranstalter: Gemeinde Liebshausen
 
06.09.2016
16:30 Uhr
Blutspendeaktion in Rheinböllen
Veranstalter: Deutsches Rotes Kreuz Beginn: 16.30 bis 20.00 Uhr
 
07.09.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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10.09.2016
15:00 Uhr
Soonwaldlauf in Ellern
Veranstalter: TuS Ellern e.V.
 
11.09.2016
Kleines Barockturnier mit Dressurprüfungen für Barockpferde
Veranstalter: Reit- und Fahrverein Rheinböllen
 
14.09.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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18.09.2016
10:30 Uhr
20 Jahre Hahn – „Polizei live, Hochschule hautnah!“ Herzlich willkommen zum Tag der offenen Tür
In wenigen Tagen ist es soweit: die Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz / Landespolizeischule ... [mehr]
 
21.09.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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24.09.2016
14:30 Uhr
"Literarisches Kaffeestübchen" in Ellern
Veranstalter: "Kirchenkultur" Ev. Kirchengemeinde Soonblick
 
28.09.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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05.10.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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09.10.2016
11:00 Uhr
Flohmarkt auf dem Autohof
Veranstalter: Autohof Elbert, Rheinböllen 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
 
12.10.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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19.10.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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26.10.2016
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02.11.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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05.11.2016 bis 06.11.2016
10:00 Uhr
Scheenes aus de Bosselstub'
Kreative Künstler stellen Ihre Werke zum Verkauf aus. Veranstalter: Landfrauen Ellern
 
09.11.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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16.11.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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23.11.2016
Bürgerbus - Anmeldung
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27.11.2016
10:15 Uhr
Argenthaler Quarzit Adventstrail
Start und Ziel befinden sich im Kommunikationszentrum in der Waldseestraße. Die Strecken führen ... [mehr]
 
30.11.2016
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07.12.2016
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14.12.2016
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21.12.2016
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28.12.2016
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04.01.2017
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11.01.2017
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18.01.2017
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25.01.2017
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01.02.2017
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08.02.2017
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15.02.2017
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22.02.2017
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01.03.2017
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08.03.2017
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15.03.2017
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22.03.2017
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29.03.2017
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05.04.2017
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12.04.2017
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19.04.2017
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26.04.2017
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03.05.2017
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10.05.2017
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17.05.2017
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24.05.2017
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31.05.2017
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07.06.2017
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14.06.2017
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21.06.2017
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28.06.2017
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05.07.2017
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12.07.2017
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19.07.2017
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26.07.2017
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02.08.2017
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09.08.2017
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16.08.2017
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23.08.2017
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30.08.2017
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Aktuelle Meldungen

Bequemes Radfahren mit sicheren E-Bikes

(18.08.2016)

Mit Unterstützung von RWE Deutschland sorgen wir für eine sichere Fahrt mit unseren E-Bikes. Diese wurden generalüberholt und sind täglich über die Touristik-Information der Verbandsgemeinde Rheinböllen buchbar.

Mit den RWE E-Bikes radeln Sie ganz entspannt und mit wählbarer Motorunterstützung auf komfortablen und umweltfreundlichen Elektrorädern. Genau wie bei einem sportlichen Trekking-Rad, nur weniger anstrengend dank der elektrischen Hilfe beim Treten in die Pedale. Der 250 Watt starke Motor macht längere Touren und auch Steigungen zum Kinderspiel. Die Energie kommt aus dem Akku, der zu Hause oder an einer Ladestation unterwegs aufgeladen werden kann. Die Reichweite des Elektromotors ist abhängig davon, wie häufig und wie intensiv er zugeschaltet wird, maximal 100 Km. Zusätzlich kann beim Bremsen oder Bergabfahren freiwerdende Energie wieder zurück in den Akku geleitet werden. 

E-Bikes bieten auch Menschen, die älter oder körperlich nicht mehr so fit sind, eine gute Möglichkeit mobil zu bleiben.

 

Vermietung E-Bikes

 

Tagespreis (von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr 19,50 €
Partnertarif Tagespreis (für 2 E-Bikes) 34,50 €
1/2 Tagespreis (max 4 Stunden) 14,50 €
Partnertarif 1/2 Tagespreis (für 2 E-Bikes) 25,00 €
Wochenendpreis v. Samstag 9 Uhr bis Montag 9 Uhr 34,50 €
Partnertarif Wochenende (für 2 E-Bikes) 59,90 €
Mengenrabatt ab 4 Tage 14,50 €

 

Die E-Bikes (Pedelecs) werden immer mit vollem Akku und Ladegerät ausgegeben. Bei jedem E-Bike sind Gepäck-Körbchen montiert, in denen z.B. die Ladegeräte mitgenommen werden können.

[Weitere Informationen Radfahren]

Foto zu Meldung: Bequemes Radfahren mit sicheren E-Bikes

2. Änderung des Bebauungsplanes Am Faller der Ortsgemeinde Schnorbach - Offenlage

(12.08.2016)

Offenlage gemäß § 13 Abs. 1 und 2 BauGB i.V.m. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch in der Zeit vom 22.08.2016 bis 23.09.2016

[Bauleitplanung]

Gewährung staatlicher Finanzhilfen für Starkregenschäden in der Zeit vom 25. Mai bis 30. Juni jetzt beantragen!

(08.08.2016)

Anträge auf Finanzhilfen des Landes für die Schäden der Starkregenfälle zwischen dem 25. Mai und dem 30. Juni 2016 im Rhein-Hunsrück-Kreis können ab sofort gestellt werden.

 

Die Antragsfrist beginnt am 8. August mit der Veröffentlichung des Innenministeriums im Staatsanzeiger zur Feststellung des Elementarereignisses (Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz Nr. 29 vom 8.8.2016), sie endet mit der Ausschlussfrist von einem Monat nach der Bekanntgabe im Staatsanzeiger.

 

Die Gewährung von Finanzhilfen nach der „Verwaltungsvorschrift Elementarschäden“ des Landes ist an strenge Vorgaben gebunden:

 

  • Die Schäden dürfen nicht versicherbar sein. Bezüglich der Nichtversicherbarkeit ist ein Nachweis einer Versicherung des Geschädigten nicht ausreichend. Hier muss eine Nichtversicherbarkeit auf Grundlage der sog. „Allgemeinen Zonenauskunft“ der Versicherungen gegeben sein.

 

  • Die Schäden müssen existenzgefährdend sein (ein Abgleiten in die Sozialhilfe soll verhindert werden).

 

  • Die Schadenshöhe muss im Einzelfall mindestens 2.500 € betragen.

 

Anträge sind bei der örtlich zuständigen Verbandsgemeindeverwaltung/Stadtverwaltung Boppard zu stellen. Antragsvordrucke können bei diesen Verwaltungen angefordert werden oder auf der Internetseite der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz www.add.rlp.de unter dem Suchbegriff „Elementarschäden“ abgerufen werden.

[Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz]

Soonwaldfee gesucht

(07.08.2016)

Nach Ende der Amtszeit der letzten Soonwaldfee suchen wir eine geeignete Nachfolgerin. Erwartet wird eine junge Dame - ab 18 Jahren mit Führerschein - die es sich zutraut, das Gebiet des Naturparks Soonwald-Nahe (in den Landkreisen Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück) für ein oder zwei Jahre zu repräsentieren. Sie sollte kommunikativ und bereit sein, auf Einladung verschiedene öffentliche Veranstaltungen zu besuchen und mit zu gestalten.

 

Aufgaben sind in der Regel:
  • kurze Begrüßungen vornehmen,
  • bei Ehrungen und Jubiläen mitwirken
  • oder sonstige ehrenvolle Tätigkeiten durchführen.

 

Geboten werden:
  • Ein ansprechendes Outfit (maßgeschneidertes Kleid, Kette, Krone und Schärpe)
  • sowie in der Regel je Auftritt 40,- € pauschal, die der jeweilige Veranstalter als Aufwandsentschädigung übernehmen muss.

 

Vor allem wird die Amtszeit einer Soonwaldfee geprägt durch sehr interessante Kontakte und schöne Erlebnisse!

 

Nachfragen oder Bewerbungen senden Sie bitte bis spätestens 15. August 2016 an

 

a) Dietmar Tuldi, In der Schwelwies 21, 55497 Ellern, Tel. 06764/1885, E-Mail: dietmar@tuldi.de

 

oder

 

b) Jens Ginzel, Tourist-Info Stromberg, Binger Str. 3a, 55442 Stromberg, Tel. 06724/274, E-Mail: touristinfo@stromberg.de

Integration durch Begegnung - Café FreiRaum offiziell eröffnet

(04.08.2016)

Mit einer sehr gut besuchten Eröffnungsfeier am Freitag, 22.07.2016 wurde das Begegnungscafé FreiRaum in den Räumen der katholischen Kirchengemeinde
(im Erdgeschoss des Rathauses, Am Markt 1) in Rheinböllen offiziell eingeweiht.
 

Verbandsbürgermeister Arno Imig konnte neben zahlreichen Bürgermeistern und Ratsmitgliedern auch Vertreter der Kirchen, der Migrationsfachdienste, finanzielle Unterstützer, ehrenamtliche Helfer und natürlich zahlreiche in der Verbandgemeinde lebende Flüchtlinge begrüßen.
Mit dem neu geschaffenen Angebot können nicht nur Alltagsfragen und Hilfen für die Flüchtlinge einfacher koordiniert und gelöst werden. Es wurde auch ein Raum geschaffen um Kontakt zwischen Flüchtlingen und der Bevölkerung herzustellen.   
 

Der Begegnungstreff für Flüchtlinge und Einheimische „Café FreiRaum“ öffnet
jeden Dienstag und Freitag von 14 bis 18 Uhr.
Hierzu sind Interessierte jederzeit herzlich willkommen!

Foto zu Meldung: Integration durch Begegnung - Café FreiRaum offiziell eröffnet

„Zuhause in Rheinböllen“ Bürgerworkshop am 20. Juli

(22.07.2016)

In den kommenden Jahrzehnten wird sich auch in Rheinland-Pfalz die Altersstruktur der Bevölkerung verändern. Die Zahl der jüngeren Menschen wird abnehmen, die der älteren Menschen wird stetig ansteigen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen hatten die Stadt Rheinböllen, die Mitglieder der Steuerungsgruppe und die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz am 20. Juli zum Bürgerworkshop ins Rathaus in der Marktstr. 13 alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen. Dem Aufruf sind 22 Personen gefolgt und es wurde sehr lebhaft diskutiert. Alle Generationen waren vertreten, die kleinste Teilnehmerin war 9 Monate alt und die älteste zählte 77 Jahre.

Im dem Workshop zum Thema „Zuhause in Rheinböllen“, den demografischen Wandel gemeinsam gestalten – zu Hause bleiben so lange ich will“  wurden unterschiedliche Defizite in der Versorgungsstruktur in Rheinböllen erarbeitet, Visionen erläutert und konkrete erste Maßnahmen beschrieben, die umgesetzt werden sollen. Die Teilnehmer konnten die erarbeiteten Ergebnisse priorisieren und so eine Rangliste zur Umsetzung erstellen. Die Themen „Begegnung schaffen“ und „Barrierefreiheit“ werden nun mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt.

Zu dem Themenkomplex „Begegnung schaffen“ waren Beispiele genannt worden wie Mehrgenerationenwohnen mit Begegnungsmöglichkeiten, „After Work mit Jung und Alt“ oder auch gemeinsame Veranstaltungen zur Integrationsförderung in Rheinböllen. Die entstandene Arbeitsgruppe wird sich Anfang August erneut treffen, um weitere Planungen vorzunehmen.

Unter dem Titel „Barrierefreiheit“ wurden beispielsweise fehlende Sitzbänke im Ortskern von Rheinböllen oder auch das Thema barrierefreier Wohnraum festgehalten. Auch hier bildete sich eine Arbeitsgruppe, die sich ebenfalls Anfang August treffen wird, um Planungen zur Umsetzung der Bausteine zu verwirklichen.

Der Bürgerworkshop ist Teil der Sozialraumanalyse, die die Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz und die Stadt Rheinböllen seit April dieses Jahres durchführen. Die Ergebnisse des Bürgerworkshops fließen in die Sozialraumanalyse ein. Das fertiggestellte Dokument wird voraussichtlich ab September auf der Homepage der Stadt Rheinböllen einzusehen sein.

 

Informationen auch unter:

Stadtverwaltung Rheinböllen, Bernadette Oberthür, Bürgermeisterin, Tel. (06764) 908610.

Liane Jung, Gesamtleitung Stadtteilkoordination, Tel. (0671) 20272204,
Mail:Wliane.jung@franziskanerbrueder.org

Besuchen Sie uns auf unserer Homepage: www.zuhause-im-stadtteil.de

 

 

 

 

 

 

Foto zu Meldung: „Zuhause in Rheinböllen“ Bürgerworkshop am 20. Juli

Jugendfeuerwehren der VG Rheinböllen machten gemeinsamen Ausflug

(14.07.2016)

Die drei Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Rheinböllen: Argenthal/Riesweiler, Kisselbach/Liebshausen/Steinbach und Rheinböllen, veranstalteten am Samstag den 11.06.2016 einen gemeinsamen Ausflug. Von Rheinböllen aus starteten wir mit 40 Jugendlichen und 10 Betreuern im Reisebus in Richtung Hermeskeil. Dort angekommen wurde das Feuerwehr Erlebnis Museum besichtigt. Bei einer Führung wurden die Ausstellungsobjekte anschaulich präsentiert und die Geschichte zur Entstehung der Feuerwehr vorgestellt. Von verschiedensten Einsatzkleidungen über Gerätschaften aller Epochen bis hin zu alten Feuerwehrfahrzeugen gab es alles rund um das Feuerwehrwesen zu entdecken. Da viele Dinge bedient werden konnten und auch in vielen Feuerwehrfahrzeugen das Einsteigen erlaubt war, hatten unsere Jugendlichen viel Spaß bei dem Museumsbesuch.

Auf der Rückfahrt machten wir halt auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn. Dort konnten wir bei einer Führung der Flughafen-Feuerwehr deren Ausrüstung und Fahrzeuge bewundern. Besonders imposant war das Löschfahrzeug „Simba“. Neben zwei Motoren mit je 600 PS welche dem Antrieb dienen, steht ein weiterer 350 PS starker Motor für die Pumpen zur Verfügung. Als Löschmittel stehen 12.500 l Wasser, 1.500 l Schaummittel und 500 kg Löschpulver bereit.

Zurück am Feuerwehrgerätehaus in Rheinböllen wurde der Tag bei gegrillten Bratwürstchen langsam ausklingen gelassen.

Ihre Gleichstellungsbeauftragte informiert

(11.07.2016)

In 2. Halbjahr 2016 dürfen wir zu den beiden folgenden Veranstaltungen herzlich einladen.

 

 

„Traue Deiner Kraft!“ - Resilienz – ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge

Es gibt Phasen, in denen wir uns überwältigt fühlen von dem, was auf uns einströmt und erschöpft von dem, wie wir damit umgehen - ob im Job, in Beziehungen, in der Familie oder irgendwo dazwischen.

“Resilienz“ ist die Fähigkeit zu Belastbarkeit und innerer Stärke. Vergleichbar mit unserem Immunsystem, das unseren Körper vor Krankheiten schützt, steht die Resilienz für das Immunsystem unserer Psyche oder unserer Seele, das uns beim Umgang mit Stress, Belastungen und Krisen unterstützt. In dieser Veranstaltung erklärt die Persönlichkeitstrainerin Marion Wellens anschaulich, lebensnah und mit vielen Praxisbeispielen, wodurch Resilienz entsteht und vor allem: wie Sie sich diese aneignen können – ganz nach dem Motto: „Traue Deiner Kraft!“

 

Referentin:                                           Marion Wellens, Persönlichkeitstrainerin

Veranstaltungstag:                               Dienstag, 27. September 2016 um 19.00 Uhr

Veranstaltungsort:                                Rathaus, großer Sitzungssaal

Unkostenbeitrag/Teilnehmer:            kostenfrei, max. 40 Personen

 

 

 

 

„Der Kräutersommer auf der Alp“

 

Die erfahrene Hirtin, Heilpraktikerin und Buchautorin Ute Braun verbringt seit 28 Jahren ihre

Sommer auf einer Alp in den Schweizer Bergen. Was sie dort erlebt hat, verbindet sie mit ihrem

Wissen über Kräuter. Kräuter bereichern unseren Garten, unsere Sinne und unsere Gesundheit auf eine vielfältige Art und Weise.

Dieses Wissen über Kräuter und Ihre Erlebnisse vom einfachen Leben in der Natur, dem Leben mit den Tieren  und vielem mehr erzählt sie im „Hunsrücker Platt“ umrahmt von eindrucksvollen Fotos. Lassen Sie sich einfach mitreißen.

 

Referentin:                                           Ute Braun, Heilpraktikerin und Buchautorin aus  Laufersweiler

Veranstaltungstag:                               Dienstag, 25. Oktober 2016 um 19.00 Uhr

Veranstaltungsort:                                Rathaus, großer Sitzungssaal

Unkostenbeitrag/Teilnehmer:            kostenfrei, max. 40 Personen

 

 

Wenn Sie an einem der beiden Veranstaltungen teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte bei Ramona Lambrich unter Tel. 06764 3928 oder bei Heike Stahl unter Tel. 06764 3930 an. Vielen Dank.

Foto zu Meldung: Ihre Gleichstellungsbeauftragte informiert

15. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(05.07.2016)

Der 30. Juni 2016 war wieder ein besonderer Tag in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, denn es wurden rund 80 Sportlerinnen und Sportler geehrt, die überregional auf Landes-, Bezirks- und Bundesebene im Jahre 2015 erste bis dritte Plätze in den Sportarten Taekwondo, Sportkegeln, Motorradtrail, Leichtathletik, Einrad, Schwimmen, Turnen, Tanzen und Tennis errungen haben.

 

Zur Feierstunde begrüßte Herr Bürgermeister Imig neben den Sportlerinnen und Sportlern den Landtagsvizepräsidenten und Ratsmitglied Hans-Josef Bracht, den Präsidenten des Fußballverbandes Rheinland und Fußballkreisvorsitzenden sowie Vizevorsitzender des Sportbundes Walter Desch, den Gauturnwart des Turngau Hunsrück Otto Riedel, den Vorsitzenden der DLRG Rheinböllen, Franz-Josef Lauer, Trainer und Vertreter der einzelnen Vereine, Angehörige der Sportlerinnen und Sportler sowie Stadt- und Ortsbürgermeister, Beigeordnete und Mitglieder des Verbandsgemeinderates Rheinböllen im großen Sitzungssaal des Rathauses. Bürgermeister Imig lobte unsere jugendlichen Sportler/innen, dankte ihnen und auch ihren Trainern gleichermaßen für ihr Engagement. Er betonte, dass Sport die Integration fördert und dass gemeinsame sportliche Ziele verbinden. Gerade auch die aktuellen Integrationsbemühungen mit den Flüchtlingen, die zu uns gekommen sind, können durch Sportangebote in den Vereinen sehr effektiv ergänzt und unterstützt werden.

 

Als Dank und Anerkennung und zur Erinnerung an diese Sportlerehrung überreichte Bürgermeister Imig den Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie den Mannschaften je einen goldfarbenen Kristalldiamanten. Daneben erhielten alle eine Ehrenurkunde. Auch die örtlichen Banken und Bürgermeister würdigten die Leistungen mit Geschenken für alle teilgenommenen Sportler/innen.

 

Nachstehend alle geehrten Sportler/-innen bzw. Mannschaften:

 

Einzelsieger:

 

Sportkegeln:

Matthias Bender, Rheinböllen

 

Leichtathletik

Dirk und Lena Müller (Argenthal), Havard Wendler, Hannu Wendler und Thamar Wendler (Rheinböllen), Rabea, Jan und Finn Boder (Argenthal)

 

Schwimmen

Dominik Scherer (Rheinböllen), Sophie Peifer (Liebshausen)

 

Turnen

Victoria Tries (Rheinböllen), Ida Krämer (Liebshausen), Nele Netter (Rheinböllen), Miriam Schmidt (Rheinböllen), Luca Schütz (Rheinböllen), Jakob Meurer (Rheinböllen), Sam Waldmann (Dichtelbach), Finn Arm (Ellern)

 

Einrad

Rabea, Jan, Finn und Jörg Boder (Argenthal)

 

Motorrad-Trail

Dario und Loris Büttner (Rheinböllen)

 

Taekwondo

Lars Frey (Liebshausen)

 

 

Mannschaftssieger

 

DLRG Rettungsschwimmen Rheinböllen

AK 11/12: Elea Sonnet-Reischl (Rheinböllen)

AK 13/14: Dominik Scherer, Tim Clemens und Inés Corell (Rheinböllen)

AK 15/16: Christin Diane Hoff, Jonas Schmidt und Melina Klumb (Rheinböllen)

AK offen: Andreas Klein, Florian Pilger und Jan Dobbrunz (Rheinböllen)

 

Schwimmen

Sophie Peifer (Liebshausen

 

Tennis

TC Rheinböllen (Bambinis): Sara Brink (Ellern), Bennet Germei (Liebshausen), Leonie Germei (Liebshausen), Nils Hoffmeister (Liebshausen), Finn Krämer (Rheinböllen), Ben Küllmer (Rheinböllen), Kay Jonte Puschatzki (Rheinböllen)

 

Leichtathletik

Hunsrück Marathon e.V.: Dirk Müller

 

Turnen

2. Mannschaft TuS Rheinböllen mit Emilia Castronovo (Liebshausen), Ida Krämer (Liebshausen), Nele Netter (Rheinböllen), Celine Reichardt (Rheinböllen)

 

KTV Nahetal-Niederwörresbach: Luca Schütz

 

Tanzen

ASS Ellern mit Anna Bachelier, Janina Dümmler, Saskia Dümmler, Mara Emmel, Marcia Ev, Anna Herrmann, Anne Müller, Natalie Petry, Stefanie Piroth, Katharina Reuther, Lena Weirich

 

 

Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir an dieser Stelle nochmals für ihre Erfolge und wünschen für die Zukunft alles Gute. Sicher werden wir viele von ihnen im nächsten Jahr wieder zur Sportlerehrung einladen können.

Foto zu Meldung: 15. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Bürgerbus in der VG Rheinböllen erfolgreich gestartet!

(04.07.2016)

 

Am Donnerstag, 30.06.2016 war es endlich soweit: Der Bürgerbus der Verbandsgemeinde Rheinböllen nahm seine erste Fahrt auf!

Gleich zwei junge Fahrgäste konnte unser ehrenamtlicher Fahrer Klaus Menk am frühen Morgen begrüßen. So konnte Regina Günther (79) und Anneliese Weirich (79) aus Liebshausen der Weg zum Hausarzt, Einkauf, Bank und zum Schreibwaren SKRIBO Haase erleichtert werden.

In seinem Grußwort bedankte sich Bürgermeister Imig herzlich für die mühevolle Vorarbeit des sehr aktiven Seniorenbeirates, insbesondere bei der anwesenden Rosemarie Schesack in ihrer Funktion als sogenannte „Kümmererin“ und das ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Helfer, ohne die dieses Projekt nicht umzusetzen gewesen wäre. Ein besonderen Dank wurde auch der Volksbank Rheinböllen ausgesprochen, welche sich ehrenwerterweise bereit erklärte, die Leasingraten des Fahrzeuges für die nächsten drei Jahre zu sponsern. Die Vorstände der Volksbank Rheinböllen Alfred Jakobs und Thomas Rychlewski ließen es sich natürlich nicht nehmen, bei der Einweihung des Fahrzeuges dabei zu sein und gemeinsam mit Bürgermeister Imig die ersten Fahrgäste mit einem Blumenstrauß zu begrüßen.v.l.n.r.: Klaus Menk, Thomas Rychlewski, Anneliese Weirich, Rolf Augustin, Bürgermeister Imig, Regina Günther, Rosemarie Schesack, Alfred Jakobs     

Der neue Bürgerbus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen orientiert sich an vielen anderen erfolgreichen Projekten in Rheinland-Pfalz. Bedient werden alle Gemeinden der Verbandsgemeinde, aber auch Fahrten in die Kreisstadt Simmern sind denkbar. Der kostenlose Fahrservice wird an jedem Donnerstag in der Zeit zwischen 07:30 und 17:30 Uhr angeboten. Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Fahrdienstes ist eine telefonische Anmeldung am Vortag in der Zeit von 14:30 – 16:30 Uhr unter der Telefonnummer 06764/3956. Das Angebot richtet sich als Ergänzung zum bestehenden öffentlichen Personennahverkehr an ältere Menschen und in der Mobilität eingeschränkte Personen. Der Bürgerbus holt alle Fahrgäste an der Haustür ab und bringt sie wieder zurück. Je nach Bedarf kann das Angebot zu einem späteren Zeitpunkt auf einen weiteren Werktag erweitert werden.

Damit die Verbandsgemeinde Rheinböllen das Angebot zur Steigerung der Mobilität in unserem ländlichen Raum erweitern kann, sind wir auf die weitere Mithilfe von engagierten Bürgern angewiesen, welche ehrenamtlich bei dem Bürgerbusprojekt mitarbeiten möchten.

Sollten wir Ihr Interesse an der Mitarbeit geweckt haben, wenden Sie sich bitte an die Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, Frau Tatjana Isinger, Tel. 06764/3931 oder per Mail an tisinger@rheinboellen.de.

Foto zu Meldung: Bürgerbus in der VG Rheinböllen erfolgreich gestartet!

Wildkräuter voll im Trend

(04.07.2016)

Am Dienstag, 28. Juni 2016 fand im Rahmen der Gleichstellungsarbeit der Verbandsgemeinde Rheinböllen eine Wildkräuterführung in dem beeindruckend schönen und gemütlichen Garten von Rosemarie Mensebach in Benzweiler statt.

Abwechslungsreich und voller neuer Ideen präsentierte Ingrid Isermann verschiedenste Kräuter, die wir auf jeder Wiese in der Natur finden können und erzählte hierzu einiges Wissenswertes. Von Eichenblättertee, der gut für das Gedächtnis ist, über den schmerzstillenden Buchs und wie lecker „Eierputsche“ im Smoothie sind, erfuhren die Teilnehmer jede Menge über die tollen Dinge in unserer Landschaft. Mit den kleinen leckeren Häppchen von Wildkräutern aus der Natur, die Rosemarie Mensbebach und Ingrid Isermann zum Abschluss für die Teilnehmer vorbereitet hatten, wurde der tolle Abend beendet.

 

Foto zu Meldung: Wildkräuter voll im Trend

Bürgerbus der Verbandsgemeinde Rheinböllen fährt ab 29. Juni 2016

(28.06.2016)

 

Kostenloser Fahrservice – Bürger fahren für Bürger

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir ermöglichen und erleichtern Ihnen den Weg zum Hausarzt, zum Zahnarzt, zum Einkauf, zur Bank, zur Apotheke, zur Verbandsgemeindeverwaltung, etc. Der Bürgerbus kann pro Fahrt 8 Personen mitnehmen und ergänzt den öffentlichen Personennahverkehr. Sie werden zu Hause abgeholt und wieder zurückgebracht!

Sein Einsatz erfolgt in allen Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Rheinböllen sowie in besonderen Fällen in die Stadt Simmern.

 

Der Bürgerbus fährt

donnerstags von 7.30 bis 17.30 Uhr.

 

Anmeldungen für die Fahrten werden

 

mittwochs von 14.30 bis 16.30 Uhr

Telefon: 06764 / 3956

 

entgegengenommen.

[Bürgerbus]

Foto zu Meldung: Bürgerbus der Verbandsgemeinde Rheinböllen fährt ab 29. Juni 2016

Ihre Ordnungsbehörde informiert:

(23.06.2016)

In den letzten Tagen sind im Bereich der Verbandsgemeinde Rheinböllen verstärkt bettelnde Personen, insbesondere Frauen aufgefallen. Die Frauen mit osteuropäischer Herkunft verhalten sich dabei sehr fordernd. Allen Bürgerinnen und Bürgern wird geraten, niemanden ins Haus zu lassen und von jeglicher Form der Spende abzusehen.

Sollten Sie sich bedroht oder belästigt fühlen, so wenden Sie sich bitte an die PI Simmern unter der Rufnummer 06761 / 9 21-0.

Nähere Auskünfte erteilt die örtliche Ordnungsbehörde, Herr Müller (06764/39 27) und Frau Lambrich (06764/39 28)

 

Rheinböllen, 28.06.2016

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen als örtliche Ordnungsbehörde

Imig

Bürgermeister

Trinkwasser: Abkochgebot aufgehoben!

(23.06.2016)

Das vom Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises ausgesprochene Abkochgebot für das Trinkwasser in der Ortsgemeinden Erbach ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden. Nach dem die Desinfektions- und Spülmaßnahmen der Verbandsgemeindewerke Rheinböllen durchgeführt worden sind, haben die zuletzt entnommenen Wasserproben keine bakterielle Verunreinigung mehr ergeben. Die Wasserqualität ist wieder beanstandungsfrei.

 

Es sind daher keine Beschränkungen mehr bei der Nutzung des Trinkwassers zu beachten.

 

Die Haushalte in den betroffenen Ortsgemeinden werden von den Verbandsgemeindewerken Rheinböllen zusätzlich mit Handzetteln über die neue Situation informiert.

 

Informationen zum Trinkwasser werden auch weiterhin  durch die Verbandsgemeindewerke Rheinböllen (T. 06764-3923 o. 06764/3960) erteilt.

Windkraftverträge unterzeichnet

(30.05.2016)

Der 23.5.2016 war nicht nur der Verfassungstag sondern an diesem Tag wurden in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen auch die endgültigen Verträge zur Errichtung von 3 Windkraftanlagen im Bereich Liebshausen, Benzweiler, Steinbach unterzeichnet. Damit hat eine lange Zeit der Ungewissheit und juristischen und gerichtlichen Auseinandersetzungen unter Betreiberfirmen endgültig ein Ende gefunden.

Bereits 2012 unterzeichneten die Gemeinden Benzweiler und Steinbach mit der Firma PROKON einen Gestattungsvertrag über die Errichtung von Windkraftanlagen und die Gemeinde Liebshausen mit der Firma Juwi. Die vorgesehenen Flächen sind im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Rheinböllen rechtsverbindlich als Windkraftflächen ausgewiesen. PROKON wollte auf Flächen in den Gemarkungen Benzweiler, Steinbach und einer Fläche auf der Gemarkung Budenbach, die aber jetzt weggefallen ist, 6 Windräder errichten, Juwi auf Liebshausener Gemarkung zwei Windräder. In der Folge kam es in den Genehmigungsverfahren zu Auseinandersetzungen zwischen den Betreiberfirmen über die Genehmigungsfähigkeit der geplanten Anlagen, die auch vor die Verwaltungsgerichte getragen wurden und dort immer noch nicht abschließend entschieden sind. Eine jahrelange gegenseitige Blockade war die Folge, die letztlich niemanden zufrieden stellen konnte. Nach zahlreichen Gesprächen fand man schließlich eine Lösung in der Form, dass Juwi ihre Vertragsrechte an PROKON verkauft und die Gemeinden mit PROKON neue Verträge mit geänderten Konditionen schließen. Statt der ursprünglich vorgesehenen 8 Anlagen werden es jetzt nur 3 Anlagen sein, jeweils eine auf der Gemarkung Benzweiler, Liebshausen und Steinbach. Die Anlagen werden in über 1.000 m Abstand von den Ortslagen errichtet, so dass dem Lärmschutz entsprechend Rechnung getragen werden kann. Zur Ausführung kommen sollen Anlagen der 3 MW-Klasse der Firma Nordex, die als schallarm gelten.

Das ganze steht unter dem Vorbehalt der Genehmigungsfähigkeit. Hierüber entscheidet die Kreisverwaltung.

Bürgermeister Arno Imig zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Damit hat das jahrelange juristische Tauziehen ein Ende. Wenn jetzt die Anlagen zügig genehmigt und errichtet werden, ist damit auch der Ausbau der Windenergie in der Verbandsgemeinde Rheinböllen abgeschlossen. Der Verbandsgemeinderat hat klar entschieden, dass über die im rechtsverbindlichen Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde ausgewiesenen Flächen für Windkraft keine weiteren Flächen mehr bereitgestellt werden sollen. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen hat sicherlich mit den dann auf ihrem Gebiet errichteten 25 Anlagen mit einer Gesamtstromerzeugung von über 200 Mio. kwh im Jahr ihren Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz geleistet. Der unter den Gemeinden vereinbarte Solidarpakt bewirkt, dass alle Gemeinden angemessen an den Pachteinnahmen beteiligt werden“, so der Bürgermeister.

Die Förderung erneuerbarer Energien steht nach einem Grundsatzbeschluss des Rates ganz oben auf der Agenda der Verbandsgemeinde. Ein weiteres Projekt steht kurz vor der Realisierung. In der Ortsgemeinde Ellern besteht schon seit einigen Jahren der Wunsch nach einer zentralen Nahwärmeversorgung. Nach hervorragender Vorarbeit von Ortsbürgermeister, Gemeinderat, Arbeitskreis und Planer in Ellern haben sich genügend Interessenten für dieses Projekt gefunden. Der Werkausschuss des Eigenbetriebes Energieversorgung in der VG wird in Kürze über den Bau und Betrieb eines Nahwärmenetzes in Ellern auf der Basis von Holzhackschnitzel und Solarthermie in Trägerschaft der Verbandsgemeinde entscheiden.

Foto zu Meldung: Windkraftverträge unterzeichnet

Rheinböller Feuerwehr in neuem Outfit

(27.05.2016)

Anlässlich des alljährlichen Tags der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Rheinböllen am Sonntag, 22. Mai 2016 überreichte Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür im Auftrag des Stadtrates den Rheinböller Floriansjüngern eine großzügige Geldspende von 10.000 €. Mit diesem außerordentlich hohen Geldbetrag zeigt die Stadt Rheinböllen die Wertschätzung der wichtigen und verantwortungsvollen Arbeit der Feuerwehr. Die Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen nutzt diese großzügige Spende, um neue und moderne Ausgehanzüge für alle aktiven Mitglieder zu finanzieren. Wehrführer Robert Mertes und sein Stellvertreter Sven Behr tragen die neue Uniform am Feuerwehrfest voller Würde.

 

 

Foto zu Meldung: Rheinböller Feuerwehr in neuem Outfit

Städtepartnerschaft zwischen Rheinböllen und Marata im Bundesstaat Rio Grande do Sul in Brasilien feierlich besiegelt

(09.05.2016)

Es waren viele feierliche und bewegende Momente, die Besiegelung der Partnerschaft von Rheinböllen und Marata. Nachdem eine 30-köpfige Delegation von Rheinböllen nach Brasilien zur Partnerstadt Marata aufgebrochen war, erlebte man dort einen fulminanten Empfang, der an Freude und Herzlichkeit nicht zu überbieten war. Unsere brasilianischen Freunde hatten ein umfangreiches Programm für uns zusammengestellt, wobei sicherlich der Höhepunkt die feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in der kath. Kirche in Marata war.

 

Vom 22.4. bis 27.4.2016 kam dann eine 9-köpfige Delegation aus Marata zum Gegenbesuch nach Rheinböllen. Die Gruppe wurde angeführt von Bürgermeister Fernando Schrammel und dem Präsidenten des Rates Nildo De Souza. Weitere Teilnehmer waren der frühere Bürgermeister Miguel Hauptenthal, der Kultursekretär Dirceu Antonio Kirsten, die Sekretärin für Schulen und Bildung Mirtes Maria Sost, die Sekretärin für Touristik Liani Teresinha Büttenbender, als Dolmetscher Bernardo Schneider und die Lehrerinnen Aneliese Schmidt Pittelkow und Anisete Schreiner.

 

Auch wir hatten für die Gäste unter Federführung des früheren Bürgermeisters Franz-Josef Lauer ein interessantes Programm erarbeitet, das seinen Höhepunkt in der Partnerschaftsfeier am Samstag, dem 23.4.2016 im vollbesetzten Kulturhaus KIR fand. Dort fand auch die feierliche Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde in Rheinböllen statt.

 

Ein kurzer, aber spannender Besuch ist am 26.04.2016 mit einer Abschiedsfeier zu Ende gegangen. Bevor wir aber, bei einem mitgebrachten Buffet und Caipirinha Abschied feierten, pflanzten Fernando Schrammel und ich, die Partnerschaftseiche im Goethepark. Und enthüllten, das von Meik Helwig entworfene Partnerschaftsschild, vor dem Gemeindehaus.

 

In den fünf Tagen ihres Aufenthaltes bekamen unsere Gäste einen guten Einblick über unserer Stadt und die Region. So standen Besuche bei den Kindergärten, der Grundschule, sowie der Puricelli Realschule plus auf dem Programm, auf Wunsch der mitreisenden Lehrerinnen wurde ebenfalls die Förderschule in Kastellaun besichtig. Überall zeigte man mit kleinen Darbietungen, wie willkommen die Gäste waren. In der Grundschule fand zufällig das jährliche Frühjahrskonzert des Förderkreises statt. Kurzfristig wurde das Programm noch auf die Brasilianer abgeändert und die kleinen Künstler sangen und muszierten sich in die Herzen unserer Freunde.

 

Moderne Viehhaltung, bei W. Berg in Argenthal, war für die Brasilianer ebenso spannend, wie die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr in Rheinböllen. Bürgermeister Arno Imig empfing die Gäste zu einem kommunalpolitischen Gespräch im Rathaus.

 

Die ortsansässigen Betriebe boten den Gästen interessante Führungen durch ihre Werke. So konnten sich die Brasilianer bei Cysa-pak, Hahn Automation, Fa.Continental und dem Logistikzentrum der Norma interessante Eindrücke verschaffen. Allen Firmen und Einrichtungen möchte ich herzlich danken, dass sie unsere Gäste mit einem speziellen Besuchsprogramm so freundlich empfangen und informiert haben.

 

Danken möchte ich auch Herrn Lauer, der das Besuchsprogramm erarbeitet hat. Frau Inge Hoffmann und Frau Mades haben unsere Besucher Kost und Logis geboten, wofür ich mich von ganzem Herzen bedanken möchte.

 

Unsere Abschiedsfeier spiegelte die innige Verbundenheit mit unseren Gästen wieder, spontan wurde gesungen und gelacht und einige Tränen vergossen. Innerhalb unserer Reisegruppe haben sich wunderbare Freundschaften entwickelt und wir waren tatsächlich alle traurig, dass wohl einige Zeit vergehen wird, bis wir uns wiedersehen. Ich bin dankbar, dass ich diese wundervolle Erfahrungen machen konnte. Gefreut habe ich mich, dass viele Bürger aus unserer Stadt unseren Gästen so viel Wertschätzung und Interesse entgegengebracht haben. Ein sehr schönes Zeichen, wofür ich mich herzlich bedanken möchte.

 

Ihre

 

Bernadette Oberthür

Stadtbürgermeisterin Rheinböllen

 

 

[Urkunde Besiegelung Partnerschaft]

[weitere Fotos]

[HIstorisches Fest]

Foto zu Meldung: Städtepartnerschaft zwischen Rheinböllen und Marata im Bundesstaat Rio Grande do Sul in Brasilien feierlich besiegelt

Wasserwerte (Wasserhärte) VG Werke Rheinböllen Stand 01.01.2016

(09.05.2016)

Ortsgemeinde

Parameter



Messwert

Grenzwert

Argenthal,

Schnorbach,
OT Kleinweidelbach,
Mörschbach,

Benzweiler,
Liebshausen,

Kisselbach,
Steinbach  

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



8,00

1,42 mittel
37,0

14,0

<0,01
<0,005

<5,0
7,7

254



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Dichtelbach

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



10,5

 

1,88 mittel
51,9

14,2
<0,01
<0,005
1,7

7,6

317



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Ellern

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



2,33

 

0,42 weich

9,5
4,35

<0,01
<0,005
2,7

8,40

85 

--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500 

Erbach

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



7,92

 

1,41 weichl
38,8

10,8

<0,01

  <0,005

<0,5
7,5

245

 

--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Riesweiler

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



3,03


0,68 weich
20,6

3,96

 <0,005
  0,012

3,4
7,64

102



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



 

Neuregelung der Härtebereiche]

Am 1. Februar 2007 wurde vom Deutschen Bundestag die Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes[4] (WRMG) beschlossen, das am 5. Mai 2007 in Kraft getreten ist. Darin wurden u. a. die Härtebereiche an europäische Standards angepasst und die Angabe Millimol Gesamthärte je Liter wird durch die (aus chemischer Sicht unsinnige) Angabe Millimol Calciumcarbonat je Liter ersetzt. Wasserversorgungsunternehmen werden wohl weiterhin auch die Gesamthärte veröffentlichen, dies ist im Gesetz aber nicht vorgeschrieben. Nach Stellungnahmen des BMU gegenüber der DVGW[5] soll Millimol Calciumcarbonat je Liter unverändert als Millimol Gesamthärte je Liter aufgefasst werden. Die neuen Härtebereiche unterscheiden sich kaum von den bisherigen, nur werden die Bereiche 3 und 4 zum Härtebereich „hart“ zusammengelegt und die Ziffern 1,2,3 und 4 werden durch die – bereits gebräuchlichen – Beschreibungen „weich“, „mittel“ und „hart“ ersetzt. Die neuen Härtebereiche sind wie folgt definiert:

 

 

 

Härtebereich

Millimol Calciumcarbonat

je Liter

°dH

Härtebereiche

 weich

weniger als 1,5

weniger als 8,4 °dH

I

mittel

1,5 bis 2,5

8,4 bis 14 °dH

II

hart

mehr als 2,5

mehr als 14 °dH

III

 

 

[Wasserqualität VG Rheinböllen Stand 01.01.2016]

Wasserwerte VG Werke Rheinböllen Stand 01.01.2016

(09.05.2016)

Ortsgemeinde

Parameter



Messwert

Grenzwert

Argenthal,

Schnorbach,
OT Kleinweidelbach,
Mörschbach,

Benzweiler,
Liebshausen,

Kisselbach,
Steinbach  

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



8,00

1,42 mittel
37,0

14,0

<0,01
<0,005

<5,0
7,7

254



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Dichtelbach

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



10,5

 

1,88 mittel
51,9

14,2
<0,01
<0,005
1,7

7,6

317



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Ellern

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



2,33

 

0,42 weich

9,5
4,35

<0,01
<0,005
2,7

8,40

85 

--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500 

Erbach

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



7,92

 

1,41 weichl
38,8

10,8

<0,01

  <0,005

<0,5
7,5

245

 

--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



Riesweiler

Gesamthärte:

Härtebereich:
Calcium:
Magnesium:
Eisen:
Mangan:
Nitrat:
pH-Wert:
Leitfähigkeit:

bei 20°C

°dH

mmol/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
mg/L
µS/cm



3,03


0,68 weich
20,6

3,96

 <0,005
  0,012

3,4
7,64

102



--
--
--
--
50
0,2
0,05
50
6,5-9,5
2500



 

Neuregelung der Härtebereiche]

Am 1. Februar 2007 wurde vom Deutschen Bundestag die Neufassung des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes[4] (WRMG) beschlossen, das am 5. Mai 2007 in Kraft getreten ist. Darin wurden u. a. die Härtebereiche an europäische Standards angepasst und die Angabe Millimol Gesamthärte je Liter wird durch die (aus chemischer Sicht unsinnige) Angabe Millimol Calciumcarbonat je Liter ersetzt. Wasserversorgungsunternehmen werden wohl weiterhin auch die Gesamthärte veröffentlichen, dies ist im Gesetz aber nicht vorgeschrieben. Nach Stellungnahmen des BMU gegenüber der DVGW[5] soll Millimol Calciumcarbonat je Liter unverändert als Millimol Gesamthärte je Liter aufgefasst werden. Die neuen Härtebereiche unterscheiden sich kaum von den bisherigen, nur werden die Bereiche 3 und 4 zum Härtebereich „hart“ zusammengelegt und die Ziffern 1,2,3 und 4 werden durch die – bereits gebräuchlichen – Beschreibungen „weich“, „mittel“ und „hart“ ersetzt. Die neuen Härtebereiche sind wie folgt definiert:

 

 

 

Härtebereich

Millimol Calciumcarbonat

je Liter

°dH

Härtebereiche

 weich

weniger als 1,5

weniger als 8,4 °dH

I

mittel

1,5 bis 2,5

8,4 bis 14 °dH

II

hart

mehr als 2,5

mehr als 14 °dH

III

 

 

[Wasserqualität VG Rheinböllen Stand 01.01.2016]

Öffentliche Bekanntmachung des Kreiswahlleiters des Wahlkreises 16 – Rhein-Hunsrück – gemäß § 53 Landeswahlgesetz Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz

(17.03.2016)

Der Kreiswahlausschuss hat in seiner Sitzung am 16.03.2016 das endgültige Wahlergebnis der Wahl zum 17. Landtag Rheinland-Pfalz vom 13.03.2016 im Wahlkreis 16 – Rhein-Hunsrück – wie folgt festgestellt: s. Download Wahlkreisergebnis

 

[Wahlkreisergebnis Landtagswahl 2016]

Der Bürgermeister informiert:

(16.03.2016)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

heute möchte ich Sie gerne über die Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 10.03.2016 informieren. Traditionell wird Einwohnern zu Beginn der ersten Sitzung des Jahres in einer Einwohnerfragestunde die Möglichkeit gegeben, sich über aktuelle Themen zu informieren. Leider hat jedoch kein Gast diese Möglichkeit wahrgenommen.

Anschließend wurde der Rat darüber informiert, dass auch in diesem Jahr keine Verträge von Rats- und Ausschussmitgliedern sowie Bediensteten vorhanden sind, soweit es sich nicht um Geschäfte der laufenden Verwaltung, Dienst- oder Arbeitsverträge handelt. Nach der Gemeindeordnung ist der Bürgermeister jährlich zur Information über diese Verträge verpflichtet.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die Verbandsgemeinderatsmitglieder über die Tätigkeiten der Sozialberatungsstelle (So.ber) im Jahr 2015 informiert. Die Sozialberatungsstelle in Kooperation des Caritasverbandes Simmern, der ev. Kirchengemeinde Rheinböllen und der Verbandsgemeinde Rheinböllen wird schon seit einer Reihe von Jahren durch die Sozialberaterin Lydia Bittner-Wirtz vom Caritasverband Simmern betreut. Die Beratungsstelle stellt ein niederschwelliges Angebot dar, welches für Ratsuchende aus allen Problemfeldern offen ist. Wesentliche Aufgabe ist hier die Stärkung der Selbstverantwortung und die Hilfestellung zur Selbsthilfe, um dauernde Abhängigkeiten von Hilfsangeboten zu vermeiden. Weiterhin bietet die Sozialberatungsstelle Hilfesuchenden Bürgerinnen und Bürgern eine zielorientierte Hilfeplanung und die Vernetzung einzelner Hilfsberatungsangebote im Sozialraum. Die Verbandsgemeinde als Kooperationspartner trägt seit Einrichtung der Institution die Sachkosten in Form eines monatlichen Pauschalbetrages. Die ev. Kirchengemeinde Rheinböllen stellt die Beratungsräume zur Verfügung und übernimmt die Organisation der Beratungsgespräche. Der Caritasverband wiederum trägt die Personalkosten für die Sozialberaterin. Aufgrund des stetigen Hilfe- und Beratungsbedarfes ist die Vorhaltung dieser Einrichtung und die Fortsetzung der Kooperationsgemeinschaft weiterhin geboten.

Anschließend nahm der Verbandsgemeinderat den Controllingbericht des Freizeitbades Rheinböllen für das Jahr 2015 zur Kenntnis. Mit dem Controllingbericht wird ein Überblick über die Energie- und Wasserkosten für das Freizeitbad und weiterhin über die Besucherzahlen gegeben. Der Controllingbericht ist insofern ein wichtiges Instrument zur Energieeinsparung im Freizeitbad. Nachdem im vergangenen Jahr der Wasserschaden an der Großraumsporthalle der Puricelli Realschule plus behoben worden ist, war mit der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises eine Vereinbarung über die Übertragung der Großraumsporthalle zu treffen. Die Puricelli Realschule plus ist bereits im Jahr 2012 in die Trägerschaft des Rhein-Hunsrück-Kreises übergegangen. Wegen des Wasserschadens wurde zunächst der Übergang der Halle auf den Kreis ausgeschlossen, vereinbart wurde seinerzeit, dass der Übergang nach Abschluss der Sanierungsarbeiten erfolgen sollte. Die hierzu notwendige Vereinbarung ist zwischenzeitlich von der Kreisverwaltung und der Verbandsgemeindeverwaltung ausgearbeitet worden und konnte nunmehr dem Verbandsgemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden. Nach eingehender Diskussion wurde der Vertrag mehrheitlich von den Verbandsgemeinderatsmitgliedern angenommen. Der Kreistag hat in seiner Sitzung vom 14.03.2016 die Annahme der Vereinbarung ebenfalls zugestimmt.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden die zukünftigen Neuerungen des Landesgesetzes zur Verbesserung Direktdemokratischer Beteiligungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene dargestellt. Mit dem am 22.12.2005 verabschiedeten Landesgesetz, das erst zum 01. Juli 2016 in Kraft tritt, werden Änderungen der derzeitigen Praxis in den kommunalen Gremien getroffen. So werden u. a. die Quoren für die Beantragung von Bürgerentscheiden verringert. Außerdem treten Änderungen zur Öffentlichkeit von Rats- und Ausschusssitzungen in Kraft. Weiterhin sind zukünftig schon die Entwürfe eines Haushaltsplanes offen zu legen.

Nach dieser Information waren mehrere Vergaben für bauliche Anlagen im Feuerwehrgerätehaus Rheinböllen, in der Grundschule Am Hochsteinchen sowohl im Rathaus der Verbandsgemeinde zu beschließen. So wird zukünftig im Feuerwehrgerätehaus eine Abgasabsauganlage vorgesehen. Außerdem muss im Feuerwehrgerätehaus eine Notstromversorgung eingebaut werden. Hierzu hat der Verbandsgemeinderat in der Sitzung die notwendigen Mittel bereitgestellt. Für die Grundschule Am Hochsteinchen wurden die Wärmedämmung der Hausmeisterwohnung sowie die Sanierung des Daches auf dem Mensa- und Hausmeisterwohnungstrakt beschlossen. Darüber hinaus wurde über die Vergabe von Teilen der Fassade des Verwaltungstraktes und der Klassenräume zum Schulhof beschlossen. In diesem Zuge sollen auch schadhafte Fenster ausgetauscht und Außenjalousien angebracht werden. Wegen der erwarteten hohen Kosten wurde die Entscheidung über ein Unterstellgebäude für Müllgefäße und Geräte zunächst zurückgestellt.

Im Zusammenhang mit dem Einbau einer neuen Heizungsanlage im Rathaus der Verbandsgemeinde wurden Nachträge zur Heizungssteuerung genehmigt. Mit einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2013 der Transferstelle Bingen wurde die Möglichkeit zur Einsparung von Energie durch den Einbau von energiesparenden Leuchten und Schaltungsautomatisierung für die Beleuchtungsanlage des Rathauses geprüft. Diese energetischen Sanierungsmaßnahmen sind förderungsfähig. In der Sitzung wurde die Verwaltung beauftragt, den Förderantrag, der bereits gestellt worden war, noch einmal zu überarbeiten, da der vorgesehene Kostenrahmen zunächst durch aktuelle Berechnungen überschritten worden wäre.

In der Sitzung des Verbandsgemeinderates vom 18.06.2015 wurde bereits beschlossen, für die Freiwillige Feuerwehr Liebshausen ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) zu beschaffen. Nach der vorgeschriebenen bundesweiten Ausschreibung des Fahrzeuges durch die Verwaltung gingen bis zum Ablauf der Angebotsfrist insgesamt drei Angebote ein. Auf dieser Grundlage hat der Verbandsgemeinderat nunmehr beschlossen, den Auftrag für die Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges zu einem Angebotspreis von 58.643,20 Euro zu vergeben. Sehr erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die Freiwillige Feuerwehr Liebshausen sich mit einem Betrag von 20.643,20 Euro an den Kosten für dieses Fahrzeug beteiligen will.

Im Jahr 2009 hat die Verbandsgemeinde ein Einzelhandelskonzept für die gesamte Verbandsgemeinde durch die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung in Köln erarbeiten lassen. Durch die Änderungen der Einzelhandelsstrukturen in Rheinböllen und der aktuellen Entscheidung zur zukünftigen Entwicklung der Nahversorgung und der Ortsentwicklung in der Stadt Rheinböllen wurde angedacht, das Einzelhandelskonzept der Verbandsgemeinde fortzuschreiben. In der Sitzung am 10.03.2016 hat der Verbandsgemeinderat die Fortschreibung beschlossen und erneut die Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung (GMA mbH) Köln zu beauftragen. Das Konzept ist mit der Oberen Landesplanungsbehörde abzustimmen.

Auf der Tagesordnung der Verbandsgemeinderatssitzung stand weiterhin die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Die Ortsgemeinde Dichtelbach hat die Aufstellung des Bebauungsplanes „Auf der Kreuzwies“ mit einer Fläche von rund 0,5 ha beschlossen und die Fortschreibung des Flächennutzungsplanes beantragt. Nach Absprache mit der Aufsichtsbehörde beschließt der Verbandsgemeinderat daher im Zuge des Bebauungsplanverfahrens die Neudarstellungen der in Anspruch zu nehmenden Flächen in der zum nächstmöglichen Zeitpunkt stattfindenden Gesamtfortschreibung des Flächennutzungsplanes aufzunehmen. Die Gesamtfortschreibung wird voraussichtlich im kommenden Jahr in die Wege geleitet werden.

Als letzter Tagesordnungspunkt der öffentlichen Sitzung befasste sich der Verbandsgemeinderat mit der Einführung eines Bürgerbusmodells. Das Bürgerbusmodell war bereits Gegenstand von Beratungen im Jahr 2014. Damals wurde die Einrichtung befürwortet und die Verwaltung beauftragt, entsprechende Vorbereitungen zu treffen. Schon zu dem damaligen Zeitpunkt war klar, dass das Projekt nur dann realisiert werden kann, wenn sich genügend ehrenamtliche Helfer finden, die mitwirken wollen. Der neu gegründete Seniorenbeirat der Verbandsgemeinde Rheinböllen hat sich der Sache angenommen und konnte eine Anzahl von Helfern finden. Eine Schlüsselstellung für das Gelingen des Projektes nimmt die Organisation ein. Hierzu sollte ein Kümmerer gefunden werden, der diese Aufgabe aktiv begleitet. Erfreulicherweise konnte hierzu Frau Rosemarie Schesack aus Dichtelbach gefunden werden, so dass nunmehr dieses Projekt anlaufen kann. Der Seniorenbeirat hat sich dafür ausgesprochen, zunächst ab Sommer mit einer Fahrt pro Woche das Projekt anlaufen zu lassen und evtl. später einen zweiten Tag hinzuzunehmen. Der zu beschaffene Bus soll über ein Leasingmodell beschafft werden. Erfreulicherweise konnten hier die Volksbank Rheinböllen und die Volksbank Rhein-Hunsrück-Nahe als Sponsoren gefunden werden, die die Leasingraten für die Dauer von drei Jahren übernehmen. Daher hat der Verbandsgemeinderat am 10.03.2016 die Einführung eines Bürgerbusmodells beschlossen und die Verwaltung bevollmächtigt, ein entsprechendes Fahrzeug auf Leasingbasis zu beschaffen und weiterhin die notwendigen Maßnahmen zur Realisierung des Projektes zu veranlassen. Es würde mich freuen, wenn noch weitere Freiwillige für die Umsetzung des Bürgerbusmodelles gewinnen werden könnten.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert:

Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!

(14.03.2016)

Nach vier Wochenenden, in denen sie von erfahrenen Feuerwehrkollegen in die Grundzüge des Feuerwehrwesens eingewiesen wurden, hatten die 20 Feuerwehrmänner und die beiden Feuerwehrfrauen es endlich geschafft! Der 2. Beigeordnete Friedhelm Röse, Wehrleiter Volker Aßmann und sein Stellvertreter Robert Mertes durften den stolzen jungen Männern und Frauen nach bestandener Prüfung am Sonntag, 06.03.2016 endlich ihr Lehrgangszertifikat zum bestandenen 1. Teil der Grundausbildung ‚“Truppmann“ aushändigen.

 

Die FeuerwehranwärterInnen lernten in der vergangenen Zeit viel von den Grundzügen der Brandbekämpfung, der Technischen Hilfeleistung, aber auch viel über die Wahrung ihrer eigenen Sicherheit. Von Theorie bis zur Praxis, von spaßigen bis zu ernsthaften Themen, von Sonne bis zum Regen und zum Schnee - von allem war etwas während des Lehrganges dabei. Und doch hatten alle ihren Spaß und freuen sich jetzt schon auf den 2. Teil, der im Frühjahr 2017 beginnen wird. Danke an alle FeuerwehrwanwärterInnen, die sich für den Feuerwehrdienst entschieden haben und herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Danke aber auch an alle Ausbilder, die den Unterricht mit Eifer übernommen haben.

Foto zu Meldung: Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!

Wahlergebnisse Landtagswahl 2016

(13.03.2016)

Nach der Feststellung des vorläufigen Landesergebnisses der Landtagswahl finden Sie hier verschiedene Publikationen (Ergebnisübersichten, Wahlnachtanalyse) zum Download bereitgestellt.

 

[Wahlergebnisse Landtagswahl 2016]

Foto zu Meldung: Wahlergebnisse Landtagswahl 2016

DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(24.02.2016)

Urkunde für erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) in der Verbandsgemeinde Rheinböllen überreicht

 

Vor kurzem nahm wieder ein Beherbergungsbetrieb mit Ferienwohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen erfolgreich an den Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) teil. Es wurden hervorragende 4 Sterne erzielt.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und Ferienhäuser und sind ein Qualitätsversprechen für den Gast. Die offiziellen DTV-Sterne signalisieren dem Gast: Diese Unterkunft ist nach den Sternekriterien des Deutschen Tourismusverbandes geprüft und bewertet. Je nach Ausstattung und Service wird die Unterkunft mit ein bis fünf Sternen ausgezeichnet - von einfach bis erstklassig.

 

Bürgermeister Arno Imig gratulierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 23. Februar 2016 dem Betrieb der Eheleute Wolfgang und Heather Wiesner, Im Wiesengrund 24, Argenthal, zu den erreichten Sternen und überreichte die Urkunde des Deutschen Tourismus Verbandes.

Die Ferienwohnung „Desiree“ der Eheleute Wiesner aus Argenthal wurde mit hervorragenden 4 Sternen ausgezeichnet was bedeutet: „Höherwertige Gesamtausstattung mit gehobenem Komfort. Ansprechende Qualität mit einem aufeinander abgestimmten Gesamteindruck.“

 

Bürgermeister Arno Imig zeigte sich sehr erfreut über die hervorragende Qualität der Ferienhäuser und -wohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen, was die hohe Anzahl von vergebenen Sternen widerspiegelt. Herr Imig wünschte den Eheleuten Wiesner viel Erfolg für die Zukunft und natürlich eine große Auslastung ihres Betriebes.

 

Wer ebenfalls sein Feriendomizil klassifizieren lassen möchte oder Fragen dazu hat, wendet sich bitte an

 

Frau Brigitte Roos

Tourist-Information Rheinböllen

Tel.-Nr. 06764 39-51

[Homepage Ferienhaus Desiree]

Foto zu Meldung: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Bürgerempfang 2016 der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(23.02.2016)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 3. Bürgerempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Soonwaldhalle nach Ellern. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll durch den Musikverein Argenthal unter der Leitung von Josef Stenzhorn mit den der Nationalhymne sowie dem Marsch „Salemonia“ und der Polka „1/2 Jahrhundert“.

In seiner Ansprache konnte Bürgermeister Imig wieder ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen. Die Ansprache ist nachstehend abgedruckt:

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Gäste,

ich darf Sie ganz herzlich zu unserem 3. Bürgerempfang der Verbandsgemeinde hier in der Soonwaldhalle in Ellern begrüßen. Gestatten Sie mir, dass ich mit einem Zitat des griechischen Philosophen Aristoteles beginne, ein Zitat, das schon oft gebraucht wurde aber nach wie vor richtig ist. „Wir können den Wind nicht ändern, aber wir können die Segel richtig setzen“. Soll heißen, dass die Menschen in ihrem eigenen Handeln bestärkt und ermutigt werden, aktiv zu werden und das was sie beeinflussen können, auch zu tun.

Wir sind in diesem Jahr mit unserem Empfang in den Februar gegangen, da durch die Faschingsveranstaltungen und andere festliche Anlässe im Januar kaum noch ein Termin gefunden werden konnte. Aber ich denke, das tut unserer Veranstaltung keinen Abbruch. Wir haben auch probeweise einen Samstagnachmittag gewählt, in der Hoffnung, dass damit vielleicht weniger Terminüberschneidungen vorkommen. Trotz des fortgeschrittenen Datums möchte ich Ihnen allen noch ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr wünschen.

Ich freue mich sehr, dass wieder so viele Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von kommunalen Gremien, aus Kindergärten und Schulen, den Kirchen und Medien, aus den Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt sind und wir gemeinsam noch einmal zurück sowie vor allem vorausblicken wollen.

(Begrüßung)

Der heutige Bürgerempfang soll wieder dazu dienen, Ihnen etwas aus unserer Verbandsgemeinde zu berichten und vor allem auch den vielen heute hier anwesenden Personen Dank zu sagen für ihre vielfältige Arbeit zum Nutzen unseres Gemeinwesen.

Im letzten Jahr waren wir in Liebshausen und ich freue mich, dass Ellern in diesem Jahr unser Veranstaltungsort ist.

Es soll wieder ein kurzweiliger Nachmittag werden, daher Reden nur im begrenzten Umfange, ein buntes Programm und nachher noch genügend Zeit sich im hinteren Teil der Halle zu persönlichen Gesprächen zu treffen und auszutauschen. Ich darf an dieser Stelle ganz herzlich Herrn Ortsbürgermeister Friedhelm Dämgen danken für die Bereitstellung der Soonwaldhalle sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung.

Das Programm für den heutigen Nachmittag haben wir Ihnen auf die Sitze gelegt. Allen Akteuren, die heute wieder den Tag mitgestalten schon einmal ein herzliches Dankeschön.

Ich möchte mit Ihnen zurückblicken, aber auch nach vorne und fragen was haben wir erreicht und wo wollen wir hin. Was ist in dem vor uns liegenden Jahr zu tun, damit die Verbandsgemeinde eine Region bleibt, in der man gut leben und arbeiten, lernen und investieren, seine Freizeit und seinen Lebensabend genießen kann?

Was hat sich im letzten Jahr ereignet, was war besonders erwähnenswert. Natürlich vieles und wichtiges. Aus Zeitgründen möchte ich es aber bei einigen Schlaglichtern bewenden lassen:

Zunächst zur internationalen Lage:

Terroranschläge, Flüchtlingsströme und kein Frieden waren Schlagworte die das Jahr 2015 prägten.

In Erinnerung blieben unter anderem die zwei verheerenden Terroranschläge, die sich in Paris ereigneten. Da war Anfang des Jahres der tödliche Bombenanschlag auf das Satire-Magazin „Charlie Hebdo“ und im November der erneute Anschlag, der gleich an mehreren Stellen der französischen Hauptstadt für Entsetzen sorgte. Die Welt wird immer unsicherer und ein friedliches Miteinander von Christentum und Islam wird dadurch nicht leichter. Die Islamische Terrororganisation IS war fast täglich mit grausigen Ereignissen in den internationalen Schlagzeilen. Das Jahr war außerdem geprägt von einer großen Zahl von Flüchtlingen, die sich aus den Kriegsgebieten in das friedliche Europa auf den Weg machten, um für sich und ihre Familien eine bessere Zukunft zu finden. Damit muss Europa erst einmal klarkommen. Diskussionen, Willkommen und Ablehnung waren an der Tagesordnung. Auch die Griechenland-Krise füllte die Medien. Und dabei war sie nicht die einzige Krise, die es auf der Welt gab. Wie klein und fast unwichtig nahm sich dagegen der Volkswagen-Skandal aus. Der war dennoch schlimm genug. Ein großer Abschied gehörte ebenfalls ins Jahr 2015. Der Altbundeskanzler Helmut Schmidt ist im Alter von 96 Jahren in Hamburg gestorben. Er gehörte zu den bewundernswerten Größen deutscher Politik. Im Januar dieses Jahres geschah dann noch der Anschlag in Instanbul, der 10 deutschen Touristen, von denen drei als Rheinland-Pfalz kamen, das Leben kosteten.

Und auch das Wetter spielte teilweise verrückt. Ein weltweiter Hitzerekord nach dem anderen purzelte 2015. Der Monat Juli war weltweit der heißeste Juli seit Beginn der globalen Wetteraufzeichnungen 1880. Die Durchschnittstemperatur betrug 16,61 Grad Celsius. Zuvor hatten bereits Februar, März, Mai und Juni des Jahres Klimarekorde geknackt. Auch August und September waren Rekordmonate. In Deutschland wurden sogar bis zu 40,3 Grad gemessen. Die weltweite Dürre und die Zunahme von Wetterextremen waren auch Thema auf dem Klimagipfel in Paris am Ende des Jahres. Neuer Allzeit-Hitzerekord, verheerende Unwetter und Dürre: Der Sommer 2015 wird uns allen in Erinnerung bleiben.

2015 gab es in Deutschland so viele Streiks wie schon lange nicht mehr. Allein der Ausstand der Lokomotivführer der Deutschen Bahn dauerte neun Streikrunden. Alle waren erleichtert, allen voran die Pendler, als es am 21. Mai zur Einigung zwischen der Spartengewerkschaft GDL und der Bahn kam. Die Streiks hatten im September 2014 begonnen.

Was war im Kreis und in der Verbandsgemeinde?

Im Rhein-Hunsrück-Kreis hat Dr. Marlon Bröhr sein Amt als neuer Landrat angetreten und damit Bertram Fleck, der 26 Jahre die Geschicke des Kreises leitete, abgelöst.

In der Verbandsgemeinde befasste sich der Rat u.a. mit der Lärmaktionsplanung. Zu betrachtende Lärmursachen in unserem Gebiet sind die vierspurige B 50 und die Autobahn A 61. Für beide Verkehrsadern wurden Gutachten erstellt mit dem Ergebnis, dass derzeit der Lärmpegel noch innerhalb der gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte liegt und weitere Lärmschutzmaßnahmen nicht angezeigt sind.

Mit Blick auf den im Bau befindlichen Hochmoselübergang und die damit verbundenen Zusatzverkehre werden wir natürlich die Lärmsituation permanent im Blick behalten. Mit der Fertigstellung des Hochmoselüberganges wird unsere Region erheblich besser an die Nachbarländer Belgien und Holland angebunden. Neben der zusätzlichen Verkehrsbelastung, die zunächst negativ ist, wird dies jedoch auch eine Entwicklungschance für die gesamte Region sein, die wir frühzeitig erkennen und nutzen müssen. Weitere Gewerbeansiedlungen werden stattfinden und auch der Flughafen Hahn wird dadurch einen zusätzlichen Schub erhalten.

Mit dem neuen Industriegebiet „In der Wester“ der Stadt Rheinböllen und der erfolgreichen Ansiedlung der Firma Norma wurde schon ein wichtiger Schritt getan, weitere Ansiedlungen werden folgen. Auch in Simmern ist derzeit eine große Ansiedlung im Entstehen, auch das eine Tatsache, die uns alle freut. Eine gute Infrastruktur und Arbeitsplätze vor Ort sind wichtige Voraussetzungen zur Attraktivität des ländlichen Raumes und werden Abwanderungstendenzen besonders der jungen Generationen in die Städte entgegenwirken.

Die energetische Sanierung des Rathauses in Rheinböllen wurde fortgeführt. Nach Erneuerung der Fenster wurde jüngst die Heizung erneuert. Mit weitere Maßnahmen wie z.B. Umstellung der Beleuchtung auf LED und zusätzliche Dämmmaßnahmen wollen wir  nicht nur Kosten einsparen sondern auch einen wirksamen, wenn auch bescheidenen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Sehr gut zu den im Grundsatzbeschluss des Verbandgemeinderates von 2009 deklarierten Zielen zur Förderung der erneuerbaren Energien passen die derzeit hier in Ellern laufenden Bemühungen zur Schaffung eines Nahwärmenetzes auf der Grundlage einer Holzheizschnitzelheizung evtl. ergänzt durch Solarthermie. Angesichts der derzeit niedrigen Preise für fossile Energieträger wie Öl und Gas ist besondere Überzeugungskraft für eine solche Heizlösung auch mit Blick auf die erhebliche Wertschöpfung für die Region, gefragt. Hier gilt es einfach längerfristig zu denken, denn die Preise für Öl werden nicht so bleiben. Aber wir und da spreche ich hauptsächlich von Ortsbürgermeister Friedhelm Dämgen und seinem sehr rührigen und kompetenten Arbeitskreis werden weiter daran arbeiten, diese sinnvolle und klimafreundliche Art der Wärmeversorgung weiter nach vorne zu tragen.

Wir hoffen, dass neben den wirtschaftlichen Interessen auch die Chance zu einem beispielhaften Projekt von dörflicher Gemeinschaft gesehen wird. Das Projekt Dorfwärme zusammen mit einer flächendeckenden Leerrohrverlegung für Glasfaserkabel kann gelingen, wenn sich genügend für diese Nahwärmelösung entscheiden.

Dem Wunsch der Ortsgemeinde Ellern entsprechend hat der Verbandsgemeinderat einer Trägerschaft dieses Nahwärmeprojektes, so es denn kommt, durch den Eigenbetrieb Energieversorgung der VG Rheinböllen zugestimmt.

In der Junisitzung befasste sich der Verbandsgemeinderat mit der Erweiterung des Ganztagsangebotes der Grundschule Am Hochsteinchen durch Einführung einer betreuenden Grundschule. Da das bisherige Angebot als Ganztagsschule nicht im erforderlichen Umfang den Wünschen und Erwartungen der Eltern entsprach, beantragte die Schule die Einrichtung eines zusätzlichen Betreuungsangebotes von insgesamt 20 wöchentlichen Betreuungsstunden in drei Gruppen nach Schulschluss. Nach Zustimmung des Rates und Genehmigung des Landes startete die Schule im Herbst mit diesem neuen Angebot. Es sind derzeit zwei Gruppen eingerichtet und das Angebot wird gerne genutzt.

Seit dem 1.1.2016 ist auch die Großsporthalle der Puricelli-Realschule plus in die Trägerschaft des Kreises übergegangen und wir können die lange Odysee im Zusammenhang mit der Sanierung aus dem Wasserschaden als abgeschlossen betrachten. Die Schule kann seit Mitte 2015 die Halle wieder voll nutzen und auch für die Vereine ist die lange Zeit der Ausweichprovisorien vorbei. Die rechtlichen Auseinandersetzungen und die Vielzahl der erforderlichen Schriftverkehre und Gutachten über einen Zeitraum von 4 Jahren haben viel Zeit, Kraft und Nerven gekostet.

Damit ist auch die Attraktivität der Schule wieder ein Stück gewachsen und wir hoffen, dass die Schule, die sowohl vom pädagogischen Angebot, von der Motivation des Kollegiums und den baulichen und räumlichen Gegebenheiten her beispielhaft ist, eine gute Zukunft haben wird. Flankierend zu den Bemühungen der Schulleitung um ausreichende Anmeldezahlen hat der Verbandsgemeinderat bereits 2014 die Einrichtung einer eigenen Buslinie aus dem Bereich Riesweiler beschlossen, um Schülerinnen und Schülern eine akzeptable Busverbindung aus dieser Region nach Rheinböllen bieten zu können. Wir werden im Interesse unserer Puricelli-Schule dieses Busangebot aufrechterhalten bis sich eine adäquate Busanbindung von Seiten des Kreises ergibt. Mein besonderer Dank gilt hier der Schulleitung in Person des früheren Schulleiters, Herrn Schmidt und der jetzigen Leiterin, Frau Thomas, die viele Aktivitäten für diese attraktive und moderne Schule initiiert und nach Kräften unterstützt haben.

Die Feuerwehren wurden auch wieder mit erheblichen Finanzmitteln bedacht, denn nur gut ausgebildete und gut ausgerüstete Feuerwehren können bei den heutigen vielschichtigen Anforderungen einen guten Dienst versehen. Neben der üblichen Ergänzung von persönlicher Ausrüstung und Gerät erhielt die Feuerwehr Rheinböllen ein neues Fahrzeug HLF 20 und die Feuerwehr Ellern ein neues TSF-W. In diesem Jahr wird die Feuerwehr Liebhausen ein neues Fahrzeug erhalten. Die Verwaltung wurde beauftragt, einen entsprechenden Förderantrag an das Land zu stellen und das Ausschreibungsverfahren in die Wege zu leiten. In Steinbach wurde eine neue Jugendfeuerwehr aus den Gemeinden Kisselbach, Liebshausen und Steinbach gegründet. Leiter ist der Feuerwehrkamerad Jörg Leyendecker, dem ich hiermit ebenso wie allen anderen, die mitgeholfen haben, herzliche für die Bereitschaft danke.

Der Rat stimmte zu, dass in Argenthal wegen erhöhter Nachfrage nach Hortplätzen für Schulkinder weitere Räumlichkeiten in der Grundschule zur Verfügung gestellt werden.

Um die Arbeit im Verbandsgemeinderat effizienter zu gestalten und das Sitzungsmanagement weitgehend papierlos zu erledigen, beschloss der Verbandsgemeinderat die Einführung eines digitalen Ratsinformationssystems. Die Ratsmitglieder wurden mit Tablets ausgestattet und im Rathaus die notwendige Infrastruktur geschaffen. Mit der Einführung besteht nicht nur die Möglichkeit die Ratsmitglieder digital mit Einladungen, Beratungsunterlagen und Niederschriften zu versorgen sondern interessierten Bürgerinnen und Bürgern über das Internet die öffentlichen Niederschriften direkt zugänglich zu machen. Angenehmer Nebeneffekt des Systems sind auch Kosteneinsparungen für Druck und Postversand.

Unterhaltungsmaßnahmen an den öffentlichen Gebäuden Rathaus, Kindergärten, Freizeitbad und Schulen wurden im letzten Jahr auch wieder in erheblichem Umfange durchgeführt. Wenn wir die Substanz erhalten wollen, müssen wir in eine nachhaltige Gebäudeunterhaltung investieren.

 Einen Wechsel gab es im Verbandsgemeinderat. Gangolf Wobido aus Ellern zog als Nachfolger von Susanne Riedel in den Rat ein. Frau Riedel hatte ihr Mandat aus persönlichen Gründen niedergelegt.

Eine besondere Freude ist es auch immer wieder, wenn verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihr Engagement im Ehrenamt, eine öffentliche Würdigung erfahren. Deshalb bin ich auch immer wieder gerne bereit, Personen für eine solche Ehrung vorzuschlagen.

Im Rahmen einer Feierstunde im großen Sitzungssaal der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz verlieh Präsident Dr. Ulrich Kleemann im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer Herrn Otto Riedel aus Dichtelbach die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für sein langjähriges und außerordentliches Engagement im sportlichen, kulturellen und kommunalen Bereich.

Im August wurde Franz-Josef Lauer aus Rheinböllen für sein langjähriges politisches, kulturelles, soziales und sportliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Mainz wurde Marliese Escher aus Rheinböllen im Dezember ebenfalls eine hohe Auszeichnung zuteil. Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler verlieh ihr für ihr langjähriges soziales Engagement im Auftrag von Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Allen Geehrten noch einmal meinen herzlichen Glückwunsch.

Der neu gegründete Seniorenbeirat nahm 2015 seine Arbeit auf und hat sich schon sehr intensiv mit den verschiedensten Themenkreisen beschäftigt. Vorsitzende ist Frau Margarete Weber aus Steinbach. Besonders wurde in Sachen Bürgerbus intensiv gearbeitet und ein tragfähiges Konzept erstellt. Weitere Angebote werden derzeit erarbeitet. Den Mitgliedern des Seniorenbeirates ein Dankeschön für ihre wichtige Arbeit.

Nachdem in Person von Rosemarie Schesack aus Dichtelbach auch eine Kümmererin gefunden werden konnte und sich auch schon eine entsprechende Anzahl von ehrenamtlichen freiwilligen gefunden hat, soll das Projekt zum Sommer hin starten. Ein Fahrzeug ist schon in Aussicht, näheres hierzu wird noch bekanntgegeben.

Mobilität ist gerade auch für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein wichtiges Element zum selbstbestimmten Leben in gewohnter Umgebung.

 Weitere Vorschläge auch unseres Zukunftsrates werden geprüft und soweit möglich auch umgesetzt. Der Stadtrat Rheinböllen hat z.B in seiner jüngsten Sitzung die Durchführung einer Sozialraumanalyse in Auftrag gegeben um hier mit Blick auf den demografischen Wandel und unsere immer älter werdende Gesellschaft Bedarfe zu ermitteln und dann auch nach Möglichkeit umzusetzen.

Bei der Wasserversorgung sind wir zuständig für alle Gemeinden außer der Stadt Rheinböllen. Rheinböllen wird von RheinHunsrück Wasser versorgt. Im vergangenen Jahr gab es im Sommer eine Reihe von Problemen mit Wasserknappheit, mit temporären Verkeimungen in den Netzen und einem Großschaden an der Hauptleitung nach Argenthal. Aber wir haben jetzt wieder alles im Griff. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an den Kollegen Michael Boos von der VG Simmern und auch an den Werkleiter von Rhein-HunsrückWasser, Ludwig Schuh die uns bei der Wasserknappheit mit Wasserlieferungen sehr unterstützt haben.

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde stieg von 10.104 am 31.12.2014 auf 10.220 am 31.12.2015. Eine Steigerung von 1,15 %.

Zum Haushalt der Verbandsgemeinde nur so viel, dass wir aufgrund der günstigen Einnahmeentwicklung aus Grund-, Gewerbe- und Einkommensteuer und daraus resultierender Steuerkraft unserer Gemeinden den Umlagesatz der Verbandsgemeindeumlage von 31 % auf 28 % senken konnten. Damit haben wir unseren Gemeinden zusätzliche finanzielle Spielräume für eigene Aufgaben eröffnen können. Die Verbandsgemeinde und alle Gemeinden konnten für 2016 ihre Haushalte ausgleichen. Die Schulden der Verbandsgemeinde ohne die Eigenbetriebe beliefen sich am 31.12.2015 auf 1,5 Mio. Euro, am 31.12.2016 werden es noch rund 1,26 Mio. Euro sein, also rund 123 € pro Einwohner.

Im Herbst hatten wir im vollbesetzten Sitzungssaal eine Autorenlesung im Rathaus. Die erste Veranstaltung dieser Art im Rathaus mit heimischen Künstlern in der 200-jährigen Geschichte des Amtes bzw. der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Frau Drees aus Rheinböllen und Frau Kassel aus Benzweiler stellten ihre Werke vor. Die musikalische Umrahmung übernahm Werner Mohr aus Ellern. Eine sehr gelungene Veranstaltung.

Ein besonderes Thema hat uns im letzten Jahr stark beschäftigt und zwar die Unterbringung der Flüchtlinge, die aus Not, Verfolgung und Leid zu uns gekommen sind, um hier Schutz zu suchen. Ich glaube es besteht Konsens darüber, dass wir diesen Menschen schon aus christlicher Nächstenliebe und humanitärer Verpflichtung helfen müssen.

 Angesichts der großen Zahl, die in kurzer Zeit zu uns ins Land kamen, ist Deutschland aber an die Grenze der Überforderung gelangt. Die politischen Diskussionen und die zunehmende Radikalisierung haben wir täglich vor Augen. Lange Entscheidungswege, überforderte Behörden und Helfer, Ausschreitungen und ein Gefühl der Ohnmacht haben neben der überwiegend bestehenden Willkommenskultur auch Frust aufkommen lassen. Es muss daher das Ziel sein, denjenigen, die einen Anspruch auf Asyl haben, schnell und effektiv zu helfen, sie mit unseren Werten vertraut zu machen und sie zu integrieren. Denjenigen aber, die das Gastrecht missbrauchen und straffällig werden aber auch ebenso nachdrücklich mit rechtsstaatlichen Mitteln entgegenzutreten. Das Problem kann aber letztlich nur auf europäischer Ebene gelöst werden und in dem man die Fluchtursachen in den Krisengebieten wirksam bekämpft.

Nur so wird es dauerhaft eine Akzeptanz und ein gutes Miteinander geben können. Wir konnten innerhalb der Verbandsgemeinde Rheinböllen bisher alle uns zugewiesenen Flüchtlinge ordentlich unterbringen und betreuen und damit die Situation dank der großen Hilfsbereitschaft der örtlichen Helferkreise recht gut bewältigen. Mein besonderer Dank gilt daher den Helferinnen und Helfern, die ehrenamtlich mit großem Engagement unterwegs sind, um den Flüchtlingen bei den vielen Dingen des täglichen Alltags zu helfen. Derzeit haben wir rund 80 Flüchtlinge untergebracht, in der zweiten Februarhälfte werden uns weitere 18 zugewiesen. Für das Jahr 2016 rechnen wir mit etwa 200 Unterbringungen. Mein Dank gilt ebenso meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ramona Lambrich, Michelle Rheingantz und Alexander Müller, die sich sehr engagieren und ebenfalls viel geleistet haben. Besonders für unsere 4 Häuser in Argenthal suchen wir noch nach Helferinnen und Helfern, die den dortigen Helferkreis unterstützen. Bitte melden Sie sich. Dank auch an die Bürgermeister und Räte der Stadt und der Gemeinden, die uns bei Beschaffung von Wohnraum sehr unterstützt haben.

Um stellvertretend für alle Flüchtlinge, die wir bisher untergebracht haben, heute hier auch einmal Gesichter zu zeigen ist die Familie Kuhestani, ein Ehepaar mit 3 Kindern, aus Afghanistan, zu uns gekommen, die einige Worte an uns richten möchten. Es war ausdrücklicher Wunsch der Familie heute einmal Danke zu sagen für die gute Aufnahme in Deutschland und in der VG Rheinböllen und von ihren Fluchtursachen und Erlebnissen zu berichten. Die Familie ist erst seit September in Deutschland.

Mein besonderer Dank geht an alle Fraktionen des Verbandsgemeinderates für die gute, sachliche und gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit. Das Sachinteresse und das Ringen um die besten Ideen standen und stehen immer im Vordergrund.

Mein weiterer Dank geht an unseren Schiedsmann Wilhelm Gutenberger für seine erfolgreiche Arbeit. Wilhelm, deine Fähigkeit in Streitfällen zu vermitteln zahlt sich aus, du hast eine hohe Einigungsquote, alles Fälle, die ansonsten streitig zu Gericht gegangen wären.

Auch unseren Feuerwehrkameradinnen und -kameraden unter der Führung von Wehrleiter Volker Assmann und den örtlichen Wehrführern möchte ich herzlich danken, Sie, die ständig bereitstehen, Freizeit opfern um sich ehrenamtlich auszubilden und fortzubilden um im Ernstfall unser Leben sowie unser Hab und Gut zu schützen. Dass wir nicht nur verbal hinter unseren Feuerwehrleuten stehen habe ich bereits ausgeführt.

Besonders erwähnt seien auch unsere Seniorenbeauftragten mit ihren Helferkreisen, die nun schon seit über 10 Jahren in unseren Gemeinden wertvolle Arbeit leisten. Derzeit haben wir in der Stadt Rheinböllen und in 7 Ortsgemeinden Seniorenbeauftragte mit Helferkreisen.

Hinter dem großen ehrenamtlichen Engagement unserer Seniorenbeauftragten steht der Gedanke, Menschen auch im Alter bei körperlichen und geistigen Einschränkungen so lange wie möglich ein Leben im gewohnten Wohnumfeld und mit liebgewonnenen sozialen Kontakten zu ermöglichen. Auch Ihnen, liebe Seniorenbeauftragte mit ihren Helferkreisen meinen herzlichen Dank. Ausdrücklich in den Dank einbeziehen möchte ich auch unsere Jugend- und Familienbeauftragten, die derzeit in den Gemeinden Dichtelbach, Riesweiler und Schnorbach fest etabliert sind. Auch Sie leisten wertvolle Arbeit.

Neben den Senioren ist besonders auch der Jugend und ihren Bedürfnissen ein besonderes Augenmerk zu widmen. Unsere Jugend ist unsere Zukunft. In unseren Gemeinden gibt es hier eine Vielfalt von Aktivitäten. Als Beispiele seien die Jugendräume genannt. In Rheinböllen wird in diesem Jahr ein Jugendzentrum eingerichtet mit einer hauptamtlichen Kraft. Die Stelle wird in Kürze ausgeschrieben. Der Verbandsgemeinderat beschloss, sich mit 1/3 der ungedeckten Kosten, gedeckelt auf jährlich 20.000 € und zunächst befristet auf 2 Jahre zu beteiligen.

Unserem Zukunftsrat darf ich herzlich danken, Sie haben für unsere Gremien wertvolle Vorschläge erarbeitet, die teilweise schon umgesetzt sind, teilweise noch geprüft werden.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt. Sie, liebe Gäste, die Sie als Bürgermeister, Beigeordnete, Ratsmitglieder, Vorstände und Aktive in Vereinen und Verbänden, in den Kirchen und sozialen Einrichtungen und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen ehrenamtlich tätig sind, sind bildlich gesprochen der Kitt der unsere Gesellschaft zusammenhält, unser Miteinander lebenswert macht und sind daher für ein gut funktionierendes Gemeinwesen unverzichtbar. Auch die Politik auf Landes- und Bundesebene sieht das genauso und unterstützt die Aktivitäten auf vielfältige Weise.

Über 100 Vereine in unserer Verbandsgemeinde bieten unserer Bevölkerung auf den verschiedensten Gebieten Aktivitäten sowohl im sportlichen wie auch im kulturellen Bereich an. Ihnen allen, die sie heute hier sind, meinen herzlichen Dank für ihr Engagement.

Unsere Schulen und Kindergärten sind gut aufgestellt. Wir können in unseren Kindergärten allen Bedarfen gerecht werden, es gibt keine nennenswerten Wartelisten. Wir können ausreichend Plätze für alle Altersgruppen anbieten um bedarfsorientiert den Anforderungen besonders auch von jungen Familien gerecht zu werden. Wir können flexibel auf die Anforderungen der Arbeitswelt reagieren und junge Eltern darin unterstützen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Ein entsprechendes Angebot auch an Ganztagsplätzen ist vorhanden. Auch unsere Schulen leisten hervorragende Arbeit und auch dort gibt es in allen Schulen bedarfsgerechte Nachmittagsangebote.

Den Leiterinnen und Leitern unserer Kindergärten und Schulen und ihren Teams sei für ihre hervorragende Arbeit an dieser Stelle auch herzlich gedankt.

Auch bei der Windkraft ist eine gewisse Normalität eingetreten. Beraten wird derzeit noch über die Realisierung von 3 oder 4 Projekten im Bereich Liebshausen, Benzweiler, Steinbach auf im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde ausdrücklich für die Windkraft ausgewiesenen Flächen. Und bei den Windrädern Ellern/Hochsteinchen werden sie bemerkt haben, dass einige Windräder zeitweise stehen oder trudeln. Hier sind, wie die Betreiberfirma VERBUND mitteilt, Probleme an den Rotorblättern aufgetreten, die derzeit von Enercon behoben werden.

Es ist breiter Konsens im Rat und auch in den Gemeindegremien, dass über die im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde vorgesehenen Flächen hinaus keine weiteren Flächen mehr für Windenergieanlagen ausgewiesen werden sollen. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat sicherlich sein Soll in Sachen Windkraft mehr als erfüllt.

Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass nicht zuletzt durch die Einnahmen aus der Windkraft unsere Gemeinden finanziell ordentlich ausgestattet sind und sie auch langfristig in die Lage versetzt, den Herausforderungen der Zukunft angemessen zu begegnen, notwendige Investitionen anzugehen und ihre Gemeinden attraktiv zu halten.

Auch die Verbandsgemeinde, die selbst keine Einnahmen aus der Windkraft erhält, ist finanziell gut aufgestellt. Wir konnten für 2016, wie schon erwähnt, den Hebesatz der Verbandsgemeindeumlage auf ein historisches Tief von 28 % senken. Zuletzt war 1991 ein solch niedriger Umlagesatz möglich. Für dieses Jahr stehen hauptsächlich Investitionen für unsere Schulen und hier insbesondere die Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen auf der Agenda.

 Die Bevölkerungsentwicklung der Verbandsgemeinde ist weiterhin stabil. In unseren Gemeinden findet rege Bautätigkeit statt und alle unsere Gemeinden halten Baugrundstücke zu vernünftigen Preises bereit. Wir haben so gut wie keine Leerstände und unsere Gemeinden sind sehr aktiv, die Entwicklung im Innerortsbereich bei Bedarf durch Ankauf oder andere flankierende Maßnahmen positiv zu begleiten.

Auch unsere Industrie- und Handwerksbetriebe partizipieren von der guten wirtschaftlichen Konjunktur. Die Arbeitslosenquote ist gering und unsere jungen Menschen finden in der Regel nach dem Schulabschluss eine Ausbildungsstelle. Wir sind zuversichtlich, dass es langfristig gelingt, junge gut ausgebildet Menschen in der Region zu halten und ihnen auch entsprechend berufliche Perspektiven bieten zu können. Dazu sind attraktive Unternehmen erforderlich, die die Arbeitsplätze anbieten. Langfristig gilt es die derzeitige Abwanderung junger gut ausgebildeter Menschen in die Ballungsgebiete zu bremsen und jungen Familien attraktive Wohnmöglichkeiten und Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu bieten.

Die Ansiedlung eines großen Logistikzentrums im Bereich des alten ehemaligen Munitionsdepots Rheinböllen wird die wirtschaftliche Entwicklung von Rheinböllen und der gesamten Verbandsgemeinde weiter befördern und Arbeitsplätze schaffen und sichern. Die Baumaßnahme konnte in kürzester Zeit realisiert werden, alle standen unter einem ungeheuren Zeitdruck.

Mein Dank geht an alle Unternehmer und Handwerker in unserer Verbandsgemeinde, die durch kluge und umsichtige Unternehmensführung mit Beschäftigung und Einkommen unserer Bevölkerung sichern.

Auch die ärztliche Versorgung ist derzeit ausreichend sichergestellt. Wir haben Hausarzt-, Zahnarzt- und Facharztpraxen in Rheinböllen, Kisselbach und Argenthal und zum 1.4. hat sich in Rheinböllen ein weiterer Arzt ein Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie niedergelassen.

Im Touristikbereich konnten wir 2015 eine Traumschleife Schanzerkopf einrichten. Nach feierlicher Eröffnung im Sommer wird die Wanderstrecke gut genutzt und angenommen.

Kommune, verehrte Gäste, heißt Gemeinschaft. Jede Gemeinschaft funktioniert am besten, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Deshalb bin ich sehr froh, dass Sie, unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Handwerker in der Verbandsgemeinde Rheinböllen sich so für ihre Gemeinschaft engagieren. Vieles von dem was wir im letzten Jahr erreicht haben, vieles von dem, was die Verbandsgemeinde Rheinböllen attraktiv macht, geht auf ihr Wirken und ihre Initiativen zurück.

Deshalb möchte ich mich bei Ihnen, bei allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Unternehmen und Initiativen, die sich für ihre Mitmenschen, für das Gemeinwohl einsetzen, die in Vereinen oder der Nachbarschaft wirken, die kulturelle oder sportliche Events unterstützen, ganz herzlich bedanken.

Dank an die Bürgermeister und Ratsmitglieder für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2015.

Danken möchte ich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im letzten Jahr geleistete Arbeit, für die gute Zusammenarbeit und für die große Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Empfanges.

Besonderer Dank an meine Assistentin Frau Gutenberger, die die Hauptlast der Vorbereitung getragen hat.

In diesem Sinne viel Gesundheit und ein gutes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2016.

 

Catrin Scheffler begeisterte anschließend mit glockenklarer Stimme mit den Liedern „Right Here Wating“ von Jahn Barrowman und „Silent Warship“ von Georg Friedrich Händel. Sie wurde am Klavier begleitet von ihrer Schwester Carolin.

Die Junge Bühne Ellern konnte mit einem Kurzstück begeistern. Gangolf Wobido und Ingo Mager zeigten in dem Stück „Die Baustelle“ wie man koordiniert mit mehreren Firmen eine Baustelle bearbeitet. Die Junge Bühne ist eine Abteilung des MGV 1863 Ellern e.V.

Der Frauenchor Ellern unter Leitung von Christine Imig bekam viel Beifall für die Liedbeiträge „Die Rose“ in der deutschen Fassung von Michael Kunze und „Halleluja“ von Leonhard Cohen überzeugen. Bei dem zweiten Lied begleitete Werner Mohr auf der Gitarre.

Ein sportliches Highlight besonderer Art war sicherlich der Auftritt der Tanzgruppe ASS des TuS Ellern, die ihren Tanz „Olympische Spiele –Go for Gold“ zur großen Begeisterung des Publikums aufführten. Die Tanzgruppe unter Leitung von Margit Piroth und ihrer Tochter Steffi hat schon viele Erfolge auch bundesweit verbuchen können und ebenso viele Wettbewerbe für sich entschieden. Aktuell sind sie Gaumeister des Turngaues Hunsrück, Verbandsmeister des Turnverbandes Mittelrhein und Vizemeister bei den Deutschen Meisterschaften im DTB Dance.

Schließlich trat der Männergesangverein 1863 Ellern e.V. mit 29 Sängern auf und brachte zwei Lieder zu Gehör: „Ein Jahr vergeht“ von Pasquale Thibaut und „Amen“ von Norbert Feibel. Bei „Amen“ wurde der Solopart von dem stimmgewaltigen Bass Peter Kynast gesungen. Der Chor wurde dirigiert von Vizechorleiter Ulrich Imig. Das Publikum belohnte den Auftritt mit begeistertem Applaus.

Zum Schluss gab es noch mehrere Stücke vom Musikverein Argenthal, u.a. auf den Stühlen stehend das „Hey Jude“ von den Beatles.

Ein gelungener Empfang war das einhellige Resümee der Gäste.

 

 

Kinderferienaktion 2016

(10.02.2016)

In diesem Jahr bieten wir als Verbandsgemeinde Rheinböllen wieder ein zweiwöchiges Kinderbetreuungsangebot in den Sommerferien an. Es erwarten euch in zwei unabhängig voneinander stehenden Freizeiten eine Menge Spaß, Spiel und Aktion.

 

 

 

 

 

 

Kinderferienaktion

Wann?         18.07. - 22.07.2016, in der Zeit von 9.00 bis 16.00 Uhr

Wo?              auf dem Grillplatz „auf der Eich“ in Rheinböllen

 

 

Walderlebniswoche

Wann?           15.08. - 19.08.2016, in der Zeit von 9.00 bis 16.30 Uhr

Wo?                im Walderlebniszentrum Soonwald in Stromberg

 

 

Ansprechpartner:
Alexander Müller
Tel. 06764 39-27
E-Mail: amueller@rheinboellen.de

Foto zu Meldung: Kinderferienaktion 2016

Briefwahl zur Landtagswahl 2016

(01.02.2016)

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,

 

wenn Sie bei der Landtagswahl 2016 durch Briefwahl wählen möchten, benötigen Sie einen Wahlschein. Voraussetzung für die Erteilung eines Wahlscheins ist ein Antrag, den Sie hier elektronisch stellen können. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihren Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben. Die Angaben des Wahlbezirks und der Wählerverzeichnisnummer, die Sie der Wahlbenachrichtigung entnehmen können, sind keine Pflichtfelder, sollten jedoch nach Möglichkeit ausgefüllt werden. Wahlscheine einschließlich der Briefwahlunterlagen werden auf dem Postwege übersandt. Sie können aber auch - nach vorheriger Absprache – persönlich im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung abgeholt werden.

 

Briefwahl beantragen Sie hier!

 

Weitere Wahlinformationen finden Sie hier!

[Informationen zur Landtagswahl 2016]

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Jahresbericht 2015

(18.01.2016)

Das Jahr 2015 ist vergangen.  Ein Jahr, das im Wesentlichen geprägt wurde durch die vielen Zehntausende hilfesuchender Menschen, die aus vielen Krisenregionen in dieser Welt zu uns kamen und kommen. Die Bilder von gestrandeten Menschen am Bahnhof in Budapest, den Zuständen an den kroatischen und serbischen Grenzen, gekenterten Booten, den überfüllten Erstaufnahmeeinrichtungen prägen seit Monaten die Berichterstattung in den Medien. Und dies zu Recht, sind hiermit doch Schicksale von Menschen verbunden die ihre Heimat aus Not heraus verlassen. Menschen, die wahrscheinlich die schlimmsten aller Begebenheiten durchleben mussten: Krieg.

Aber bei aller Bestürzung über diese Szenen und auch bei allen Vorbehalten über die Vielzahl der Ankommenden, bei der Frage ob und wie  wir die damit verbundenen  Probleme bewältigen können, so ist doch ein positives Signal in diesen Tagen hervorzuheben. Die unbeirrte Hilfsbereitschaft und das Engagement vieler helfender Hände beeindrucken mich immer wieder. Grund genug, den ehrenamtlichen Helfer in den Gemeinden und den Helferkreises meinen herzlichen Dank für ihr unermüdliches Wirken auszusprechen. Diese Aufgabe ist keine Selbstverständlichkeit, aber es ist eine schöne Willkommensgeste an die bei uns ankommenden Flüchtlinge.

 

Was ist noch in 2015 gewesen? Neben all den dramatischen Entwicklungen gab es zu mindestens bei den Fans aber auch Grund zur Freude: Schon Ende April feiert der FC Bayern München die vorzeitige Deutsche Meisterschaft des Vereins.

Anfang Mai freuen sich die britischen Royals über die Geburt von Prinzessin Charlotte Elizabeth Diana und Deutschland genießt einen Bilderbuchsommer.

Doch was wäre ein Jahr ohne Skandale: Der VW-Skandal sorgt ebenso für Furore wie der FIFA-Skandal und die angeblich gekaufte WM 2006 in Deutschland. Und es ist auch das Jahr, in dem wir von einem der bedeutendsten Politiker Deutschlands Abschied nehmen müssen: Altkanzler Helmut Schmidt stirbt am 10. November im Alter von 96 Jahren.

Die Hitzewelle hat Deutschland einen neuen Temperaturrekord beschert. Im bayerischen Kitzingen wurde am 03.07.2015 eine Temperatur von 40,3 Grad gemessen. Das ist die höchste jemals gemessene Temperatur in Deutschland seit Beginn der flächendeckenden Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Die bislang höchste jemals gemessene Temperatur in Deutschland betrug 40,2 Grad.

Auch auf kommunalpolitischer Ebene hat sich im Jahr 2015 einiges getan. Ich darf an dieser Stelle  die Gelegenheit nutzen noch einmal die Entscheidungen und Ereignisse des vergangenen Jahres aufzuzeigen. Soweit es sich hierbei um statistische Angaben handelt, sind die Vorjahreszahlen in Klammern  aufgeführt.

 

 

 

Ich hoffe, dass ich Sie ausreichend informieren konnte. Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2016.

 

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

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Hohe Auszeichnung für Marliese Escher

(30.12.2015)

Im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie in Mainz wurde Marliese Escher aus Rheinböllen eine hohe Auszeichnung zuteil. Die Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler verlieh ihr für ihr langjähriges soziales Engagement im Auftrag von Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

In ihrer Ansprache würdigte die Ministerin die Verdienste von Marliese Escher wie folgt:

„Sehr geehrte Frau Escher,

Sie haben sich durch Ihr langjähriges soziales Engagement um die Gemeinschaft verdient gemacht.

Bereits 1968 traten Sie dem Deutschen Roten Kreuz bei und engagierten sich dort seither in den verschiedensten Bereichen. Von Beginn an organisierten Sie im dreimonatigen Rhythmus die Blutspende-Aktivitäten in Ihrem Wohnort Rheinböllen. Von 1968 bis 1993 waren Sie örtliche Bereitschaftsführerin und gehörten zu den Gründerinnen der neuen DRK-Ortsgruppe in Schnorbach. Von 1978 bis 1985 waren Sie DRK-Kreisbereitschaftsführerin und von 1978 bis 1985 DRK-Bezirksverbandsführerin im Bezirk Koblenz.

Seit 1993 engagieren Sie sich als Leiterin des Sozialdienstes im Ortsverein Rheinböllen. Die Organisation eines breiten Spektrums von Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Behinderung stehen dabei im Mittelpunkt Ihrer Tätigkeiten.

Neben Ihrem Engagement im Deutschen Roten Kreuz waren Sie auch im kirchlichen Bereich ehrenamtlich tätig: 1974 als Mitbegründerin der Katholischen Frauengemeinschaft in Rheinböllen und 1987 als Mitbegründerin des Sozialdienstes Katholischer Frauen und Männer in Rheinböllen. Ab 1978 engagierten Sie sich außerdem als Mitglied im Pfarrgemeinderat.

 

Als ob dies nicht genug des Ehrenamtes gewesen sei, waren Sie seit 1989 als Mitglied im Orts- und Verbandsgemeinderat kommunalpolitisch aktiv. 2000 übernahmen Sie den Vorsitz des neugegründeten Seniorenbeirats und sind seit 2005 Seniorenbeauftragte der Stadt Rheinböllen. In diesem Rahmen organisieren Sie unter anderem monatlich einen Nachmittagskaffee und kümmern sich – zusammen mit Ihrem Ehemann – darum, dass auch diejenigen, die nicht so gut zu Fuß sind, am Treffen teilnehmen können.

Ihr ehrenamtliches Engagement erstreckt sich darüber hinaus auf Ihren eigenen privaten Bereich. So nahmen Sie über mehrere Jahre einen Obdachlosen in Ihrem Haus auf und gaben Menschen mit Behinderung die Möglichkeit, bis zu 14 Tage Urlaub in Ihrem Haus zu machen. Sie nahmen darüber hinaus Seniorinnen und Senioren ohne Familienanschluss in Ihrem Haus auf. Auch als Busfahrerin für Fahrten zum Einkaufen für Senioren haben Sie sich ehrenamtlich betätigt.

Last but not least sind Sie ebenfalls aktiv im Verein zur Förderung körperbehinderter Menschen Kreis Bad Kreuznach und Umgebung. Dort wirkten Sie viele Jahre im Vorstand mit und organisieren seit 30 Jahren Urlaubsreisen – auch ins Ausland – speziell für Menschen mit Behinderungen. An diesen Fahrten, die zwei- bis dreimal im Jahr stattfinden, nehmen jeweils bis zu 30 Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer teil. Jeder Mitfahrerin und jedem Mitfahrer wird eine ehrenamtliche Betreuerin oder ein ehrenamtlicher Betreuer zur Seite gestellt.

„Ach ne! Des gibt’s doch net! Für was? Jetzt kommen mir die Tränen!“ war Ihre spontane Reaktion auf die Nachricht über die Auszeichnung. Ich denke, die Frage „für was“ habe ich in meiner Laudatio ausführlich beantwortet, und ich sehe, die Freudentränen sind getrocknet. Sie können also nun ganz entspannt das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland in Empfang nehmen.“

 

Mit dieser Auszeichnung wird das jahrzehntelange ehrenamtliche Wirken von Marliese Escher auch einmal in die öffentliche Wahrnehmung gerückt und soll neben der Anerkennung auch Beispiel geben und dazu ermuntern, sich ehrenamtlich zu engagieren. Frau Escher erhielt bereits 2002 für ihr besonderes soziales Engagement die Staatsmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für besondere soziale Dienste.

Namens der Bürgerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen gratuliere ich Frau Escher zu der hohen Auszeichnung und danke ihr für ihr großes Engagement. Die Auszeichnung erfüllt uns alle mit Stolz. Wir wünschen ihr weiterhin Gesundheit im Kreise ihrer Lieben und viel Freude am Ehrenamt.

 

Arno Imig

Bürgermeister

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Großer Tag für die Riesweilerer Wehrführung

(28.12.2015)

Die Adventsfeier der Ortsgemeinde nahm Bürgermeister Arno Imig mit dem stellvertretenden Wehrleiter Robert Mertes als Gelegenheit, um Wehrführer Stefan Berg nochmals für 10 Jahre zum Wehrführer der Feuerwehr Riesweiler zu ernennen. Seine erste 10-jährige Amtszeit läuft kurz nach Weihnachten ab und bei den Wahlen vor 2 Wochen wurde er einstimmig wieder gewählt. Stefan Berg ist selbst 19 Jahre aktiv in der Feuerwehr und führt seine 20-köpfige Mannschaft mit Begeisterung.
Außerdem durfte Bürgermeister Arno Imig gemeinsam mit Robert Mertes Herrn Daniel Sulzbacher für 25 Jahre aktive Tätigkeit ehren. Der stellvertretenden Wehrführer begann schon in der Kinderzeit, die Jugendfeuerwehr aktiv zu unterstützen. Seit diesem Zeitpunkt hat ihn die Leidenschaft zur Feuerwehr erfasst. Neben einer Ehrenurkunde erhielt Daniel Sulzbacher für diesen langen Zeitraum das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen.

Wir gratulieren Stefan Berg zur seiner erneuten Ernennung zum Wehrführer und wünschen ihm weiterhin eine gute Führungshand. Gleichzeitig möchten wir auch Daniel Sulzbacher für seine verdiente Ehrung herzlich gratulieren.

 

 

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Jahresschlusssitzung des Verbandsgemeinderates

(18.12.2015)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

zur Jahresschlusssitzung des Verbandsgemeinderates hatte ich für den 10.12.2015 eingeladen. Zunächst informierte ich über den Stand der Unterbringung von Flüchtlingen in unserer Verbandgemeinde. So werden wir Ende des Jahres dank des unermüdlichen Einsatzes der  Verbandsgemeindeverwaltung,  der Stadt- und Ortsbürgermeister/innen, der Kirchen und der Helferkreise eine Aufnahmekapazität von 165 Plätzen haben, wovon nach der Ausreise von über 40 Personen aus dem Balkanbereich noch rund 100 Plätze belegt werden können. Wir gehen davon aus, dass diese Plätze auch im ersten Halbjahr 2016 benötigt werden. Kurz vor Weihnachten werden weitere Zuweisungen erfolgen, wodurch alle Beteiligten wieder zusätzlich gefordert sind. Ich nahm die Gelegenheit wahr, um mich auch namens des Rates bei allen ehrenamtlichen Helfern, aber auch bei meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Ramona Lambrich, Michelle Rheingantz und Alexander Müller für ihren großartigen Einsatz bei der Unterbringung der Flüchtlinge zu bedanken.

Wir setzen weiter auf die Hilfsbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger bei der Bewältigung dieser großen Aufgabe der Unterbringung, aber auch der Integration unserer Flüchtlinge. Begleitend laufen bereits eine Reihe von Aktivitäten wie Sprachkurse oder Hilfe bei den Anforderungen des täglichen Lebens. Bisher sind schon 14 Personen als Asylsuchende, vornehmlich aus Syrien, anerkannt und für diese Personen werden noch Mietwohnungen gesucht. Das bisherige Konzept der dezentralen Unterbringung hat sich bestens bewährt. Für das kommende Jahr hat uns die Kreisverwaltung angekündigt, dass etwa 2.000 Personen im Kreis unterzubringen sind. Wir rufen daher nach wie vor dazu auf, entsprechenden Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung zu stellen und uns geeignete Objekte zu melden.

 

Weiter standen traditionell auch wieder verschiedene wiederkehrende wichtige Punkte zur Entscheidung an. So hatte der Rat die Jahresabschlüsse der Verbandsgemeindewerke und der Heizkraftwerke für das Jahr 2014 festzustellen. Zuvor hatten der Rechnungsprüfungsausschuss bzw. die Wirtschaftsprüfer ein geordnetes Wirtschaften ohne Beanstandungen festgestellt. Ebenso wurde der Jahresabschluss 2014 der Verbandsgemeinde Rheinböllen nach entsprechender beanstandungsfreier Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss  festgestellt und dem Bürgermeister und den Beigeordneten Entlastung erteilt.

Über eine unvermutete überörtliche Prüfung der Verbandsgemeindekasse war zu berichten. Die Kasse hat gestimmt und es ergaben sich keine nennenswerten Beanstandungen. Nach der Bekanntgabe der Beteiligungsberichte der Eigenbetriebe für die Bereiche Wasserversorgung und Energieversorgung stand die Festsetzung der neuen Verrechnungspreise für die Energieversorgung des Nahwärmenetzes in Rheinböllen für das Jahr 2016 auf der Tagesordnung. Erfreulicherweise konnten die Preise auf dem Niveau des Jahres 2015 belassen werden. Für Strom werden weiterhin 20,5 Cent und für Wärme 7,9 Cent pro kwh berechnet.

 

Die Entgelte für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung waren ebenfalls neu festzulegen. Während die Sätze bei den einmaligen Entgelten auf dem Vorjahresniveau belassen werden konnten, ergaben die Kalkulationen für den Bereich der laufenden Entgelte nach 3 Jahren Preisstabilität notwendige Anpassungsbedarfe. Der wiederkehrende Beitrag für die Niederschlagswasserbeseitigung bleibt bei 0,21 € pro qm unverändert, das Schmutzwasserentgelt wird ab 2016 um 15 Cent pro cbm auf 2,10 €/cbm erhöht. Bei der Wasserversorgung bleibt der Grundpreis unverändert und die Verbrauchsgebühr wird von netto 1,80 € auf 1,86 € pro cbm erhöht. Die Preisfestsetzung der Wasserversorgung gilt für die Verbandgemeinde ohne die Stadt Rheinböllen. Rheinböllen (ohne Ortsteil Kleinweidelbach) wird von dem Zweckverband RheinHunsrück Wasser versorgt. Bei der Abwasserbeseitigung gilt die Preisfestsetzung für die gesamte Verbandsgemeinde.

Für einen normalen Haushalt mit einem jährlichen Wasserverbrauch von ca. 130 cbm bedeutet das eine jährliche Mehrbelastung von rund 27,00 €.

 

Zu beschließen war weiter über die Wirtschaftspläne 2016 der Eigenbetriebe „Energieversorgung“ und „Verbandsgemeindewerke“. Beim Eigenbetrieb Energieversorgung ist als große Investitionsmaßnahme der Bau eines Nahwärmenetzes in der Ortsgemeinde Ellern mit einem Kostenvolumen von ca. 3,5 Mio. Euro vorgesehen. Ob diese Maßnahme zur Ausführung kommt, hängt davon ab, wieviel Grundstückseigentümer sich in Ellern für die Teilnahme an diesem Nahwärmenetz entscheiden.

 

Im Bereich der Abwasserbeseitigung sind Mittel für Kanalsanierungen in Argenthal sowie Kostenanteile an Investitionsmaßnahmen der Abwasserzweckverbände Simmern und Gemünden eingeplant. Größter Ansatz ist noch die Restfinanzierung der Erschließung des Gewerbegebietes „In der Wester“ in Rheinböllen. Insgesamt beträgt das Investitionsvolumen 2,2 Mio. Euro. Bei der Wasserversorgung sind 800.000 € bereitgestellt für den Bau des gemeinsamen neuen Hochbehälters mit der Verbandsgemeinde Simmern und der Anschluss an den Hochbehälter Argenthal. Weitere 150.000 € stehen für die Niederbringung eines neuen Bohrbrunnens im Bereich Ellern bereit.

 

Mit großer Mehrheit beschloss der Verbandsgemeinderat, das von der Stadt Rheinböllen beschlossene Jugendzentrum jährlich mit einem Zuschuss von 20.000 €, zunächst befristet auf 2 Jahre, zu unterstützen. Mit diesem Jugendzentrum soll die Jugendarbeit in Rheinböllen und in der gesamten Verbandsgemeinde nachhaltig gefördert werden.

 

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr 2016 der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Der vorliegende Entwurf ist sowohl im Ergebnishaushalt als auch im Finanzhaushalt ausgeglichen. Der Plan enthält alle erwarteten Einnahmen und Ausgaben des kommenden Jahres und sieht eine Senkung der Verbandsgemeindeumlage von derzeit 31 % der Umlagegrundlagen auf jetzt 28 %. Dies ist ein wichtiges Signal auch für die Stadt und unsere Ortsgemeinde und folgt der bisher auch kontinuierlich geübten Praxis, dass finanzielle Spielräume bei der Verbandsgemeinde auch unverzüglich an die Gemeinden weitergegeben werden. Durch die insgesamt gestiegene Steuerkraft, insbesondere bei der Stadt Rheinböllen, ist das Umlageaufkommen in Summe trotz Senkung des Umlagesatzes etwa 88.000 € höher als im Vorjahr. Da auch der Rhein-Hunsrück-Kreis eine Senkung der Kreisumlage von derzeit 47,06 % auf 46,5 % geplant hat, verbleibt den Gemeinden insgesamt ein doch deutlich größerer Anteil an ihren Steuereinnahmen.

 

Insgesamt sind an Investitionen 412.000 € geplant, davon für die Verwaltung 49.000 €, die Feuerwehr 70.000 €, die Grundschulen 120.000 €, die Kindergärten 12.000 € und das Freizeitbad 11.000 €. Vorsorglich ist ein weiterer Betrag von 150.000 € für mögliche Maßnahmen zur Flüchtlingsunterbringung in den Haushalt eingestellt.

 

Nach meiner Haushaltsrede zog ich folgendes Fazit:

Der Haushalt der Verbandsgemeinde 2016 ist stabil und solide durchfinanziert. Die Umlagegrundlagen sind um rund 800.000 € gestiegen, was letztlich in erheblich höheren Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Rheinböllen begründet ist.

Der Haushalt 2016 ist wenig spektakulär. Die Sanierung der Großsporthalle ist abgeschlossen, die Halle wird zum 1.1.2016 dem Kreis übertragen. Die Nutzung durch die Schule und auch die Vereine läuft planmäßig. Die vom Kreis zu zahlende Entschädigung nach dem Schulgesetz versetzt uns in die Lage eine Reihe von notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen an den Gebäuden der Verbandsgemeinde durchzuführen, ohne damit die Umlage zu belasten. Die Investitionen werden im Rathaus, bei der Feuerwehr, den Schulen, den Kindertagesstätten und im Freizeitbad getätigt. Außerdem ist prophylaktisch ein Ansatz für Grunderwerb im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen eingestellt.

Die VG-Umlage kann auf einen historisch niedrigen Satz von 28 % gesenkt werden. 1991 hatten wir das letzte Mal diesen Wert. Damit bleibt der Stadt Rheinböllen und den Ortsgemeinden ein ausreichender finanzieller Spielraum für eigene Projekte erhalten. Da der Kreis seine Umlage ebenfalls senkt um 0,56 % auf 46,5 % werden von den Steuereinnahmen der Gemeinden rund 75 % abgeschöpft, 25 % bleiben in der Gemeindekasse. Die VG Rheinböllen und ihre Gemeinden zahlen 4,73 Mio. Euro an Kreisumlage, rund 510.000 € mehr als 2015.

Ergebnishaushalt und Finanzhaushalt sind ausgeglichen, der Haushalt ist so genehmigungsfähig.

Wir sind weiterhin zukunftsfähig, finanziell gut aufgestellt und auch in jeder Hinsicht leistungsfähig um die Anforderungen der Zukunft zu meistern.

 

Anschließend nahmen die Fraktionssprecher der im Rat vertretenen Fraktionen Stellung. Alle Fraktionssprecher signalisierten geschlossen oder mehrheitlich Zustimmung ihrer Fraktionen zu dem vorliegenden Haushaltsentwurf und bescheinigten der Verwaltung eine gute Arbeit im ablaufenden Jahr. Der Haushalt 2016 wurde abschließend mit großer Mehrheit bei einer Gegenstimme beschlossen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gesegnetes neues Jahr.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

40. Dienstjubiläum bei der VGV Rheinböllen

(18.12.2015)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierte Friedhelm Röse aus Rheinböllen sein 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Herr Röse wurde 1975 als technischer Mitarbeiter bei den Verbandsgemeindewerken eingestellt und war bis zu seinem Eintritt in die Freistellungsphase der Altersteilzeit 2013 für Wasser und Abwasser in der Verbandsgemeinde zuständig. Aus jahrelanger Erfahrung hat er, besser als jede Kartierung, die Lage von Leitungstrassen und die technischen Anlagen der Verbandsgemeindewerke im Gedächtnis und unterstützt gerne seine Kollegen bei Problemstellungen, obwohl er schon seit einiger Zeit aus dem Dienst ausgeschieden ist. Ende des Jahres endet seine Altersteilzeit, so dass er dann endgültig in den wohlverdienten Ruhestand eintreten kann.  

Auch im Personalrat engagierte er sich mit viele Jahre für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, er war von 1984 bis 2009 in diesem Gremium tätig, davon 12 Jahre als Personalratsvorsitzender.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte der Personalratsvorsitzender Dirk Stein.

Wir gratulieren Friedhelm Röse ganz herzlich zu seinem 40. Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihm alles Gute, vor allem Gesundheit.

 

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Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

(07.12.2015)

Für Dienstag, 24. November 2015 lud Landrat Dr. Marlon Bröhr zahlreiche Feuerwehrangehörige des Rhein-Hunsrück-Kreises ins Schloss nach Simmern ein. Grund für die Einladung war die Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens für langjährige aktive Zugehörigkeit.

 

Aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen wurde diese Ehrung für 35-jährige Zugehörigkeit Hauptfeuerwehrmann Erich Reinemann von der Freiwilligen Feuerwehr (FFw) Argenthal sowie Oberlöschmeister Peter Starck von der FFw Erbach zuteil. Für sogar 45 Jahre aktive und pflichttreue Zugehörigkeit wurde Löschmeister Siegfried Augustin von der FFw Mörschbach geehrt. Landrat Dr. Marlon Bröhr würdigte im Beisein von Bürgermeister Arno Imig, dem stellvertretenden Wehrleiter Robert Mertes, dem Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Bohnenberger und den jeweiligen Wehrführern diese Leistungen und sprach den Herren sein Lob und seine persönliche Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde. In der heutigen Zeit ist es nicht mehr selbstverständlich, diese immens-hohe Zahl an Zugehörigkeitsjahren bei der Feuerwehr zu erlangen. Gerade deshalb gehört den Jubilaren ein großes Dankeschön für ihren uneigennützigen Einsatz zugesprochen.

 

Wir wünschen den Herren Augustin, Reinemann und Starck noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur verdienten Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

 

 

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Bewirtschaftung des Rotwilds im Soonwald durch die Jagd ist nachhaltig

(07.12.2015)

Die Rotwildhegegemeinschaft Soonwald hat im Zeitraum von 17.3. 2015 bis 18.4.2015 an mehreren Tagen auf dem ca. 25.000 ha großen Gebiet der Hegegemeinschaft eine Rotwildzählung durchgeführt. Dies war das erste Mal, dass im Soonwald eine Bestandserfassung für die größte Schalenwildart in Deutschland durchgeführt wurde.

 

Die möglichst exakte Wildbestandsermittlung ist für die Wildbiologie und die jagdliche Praxis von besonderer Bedeutung. Die Kenntnis über die Größe des Wildbestands ist Voraussetzung, um Wechselwirkungen mit dem Lebensraum verstehen zu können, so z.B. im Bezug auf die Tragfähigkeit des Lebensraumes, das vorhandene Nahrungsangebot und auftretende Wildschäden.

 

Als praktikable Methode in der jagdlichen Praxis unter aktiver Beteiligung der Mitglieder der Hegegemeinschaft hat sich die nächtliche Scheinwerferzählung erwiesen. Diese Methode berücksichtigt das überwiegend nachtaktive Verhalten des Rotwildes. Revierübergreifend wurden acht Zählteams gebildet, die auf zuvor ausgearbeiteten Fahrtrouten die Wald- und Wiesenflächen der Hegegemeinschaft nachts abfuhren und mit starken Handscheinwerfern vom Auto aus ausleuchteten. Fachlich begleitet wurde die Zählung durch den Dipl.-Biologen Olaf Simon vom Institut für Tierökologie und Naturbildung. Die Maßnahme wurde durch einen Zuschuss des Landes aus der Jagdabgabe gefördert.

 

Gleichzeitig mit der Scheinwerfertaxation wurden zwei weitere Methoden der Rotwildbestandserfassung in Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft Rheinland-Pfalz und gefördert durch das Land Rheinland-Pfalz und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt angewandt.

 

Mit einer als Losungsgenotypisierung bezeichneten Methode haben die Forscher die Schätzgenauigkeit der Scheinwerferzählung auf einer ca. 12.000 ha großen Teilfläche überprüft. Hierbei wurde entlang von quer durch Wald und Feld gelegten, kilometerlangen Transekten möglichst frische Rotwildlosung gesammelt. An jeder Losung haften Darmwandzellen an, die eine genetische Individualisierung und Geschlechtszuordnung der einzelnen Rothirsche ermöglichen. Im Genetiklabor wurden die im Wald gesammelten Kotproben einzelnen Individuen zugeordnet. Auf der Grundlage der Genotypisierungsergebnisse konnten im Anschluss die geschätzte Rotwilddichte sowie das Geschlechterverhältnis durch eine Kalibrierung der Ergebnisse der Scheinwerfertaxation zuverlässig ermittelt werden. Ergänzt wurden die beiden Methoden durch eine zweimalige Befliegung des Untersuchungsgebietes mit Infrarot-Kameras und hochauflösenden Digitalkameras zur Erfassung des Rotwildbestandes aus der Luft.

 

Aus der Kombination der beschriebenen Methoden konnte nunmehr eine zuverlässigere Schätzung des Rotwildbestandes auf dem Gebiet der Hegegemeinschaft erfolgen, die wie folgt zusammen gefasst werden kann:

 

  • Der Frühjahrswildbestand auf der Gesamtfläche der Hegegemeinschaft beträgt zwischen 1.080 und 1.180 Stück Rotwild. Der jagdlich nutzbare Zuwachs liegt bei ca. 500 Stück (465-539). Mit dem Abschussplan der Hegegemeinschaft für das laufende Jagdjahr von 560 Stück ergibt sich bei einer vollständigen Erfüllung des Abschussplans eine Bestandsreduzierung.

 

  • Bezogen auf die Gesamtfläche der Hegegemeinschaft von 24.000 ha beträgt die Wilddichte rund 4,7 Stück/100 ha. Wird nur die Waldfläche (15.820 ha) als Parameter heran gezogen, erhöht sich die Wilddichte auf rund 7,1 Stück/100 ha. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass sich das Rotwild (zumindest im Frühjahr) nicht gleichmäßig auf der Gesamtfläche verteilt. Auf der Teilfläche, die von allen Methoden untersucht wurde, lag die Wilddichte bezogen auf die Waldfläche bei ca. 8,1 Stück/ 100 ha.

 

  • Die Losungsgenotypisierung hat gezeigt, dass das Geschlechterverhältnis im untersuchten Gebiet von 1 (Hirsch) zu 1,8 (Kahlwild) extrem zugunsten des weiblichen Wilds verschoben ist. Nach Kalibrierung der Scheinwerfertaxation mit diesen Ergebnissen ergibt sich bezogen auf die Gesamtfläche sogar ein Geschlechterverhältnis von 1 (Hirsch) zu 2 (Kahlwild). Hier wird bei zukünftigen Abschussplänen eine spürbare Reduzierung des Anteils der Hirsche erforderlich sein.

 

 

 

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Hegegemeinschaft unter www.rhg-soonwald.de in der Rubrik „über das Rotwild“.

 

[RHG Soonwald]

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Broschüren der Gleichstellungsstellen im Rhein-Hunsrück-Kreis neu aufgelegt

(30.11.2015)

In guter Laune und gemeinsam mit Landrat Bröhr präsentierten die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Hunsrück-Kreises die Neuauflagen ihrer beliebten Broschüren. „Frauen zwischen Tür und Angel“ befasst sich mit dem beruflichen Wiedereinstieg bzw. dem geplanten Ausstieg. „Diese Broschüre ist unser Bestseller“ so Pia Reuter, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises. Platz zwei teilen sich „Am Anfang war die Hausfrau“ und „Erziehen macht Spaß!“, der Erziehungsratgeber der etwas anderen Art.

 

„Es ist für mich Teil einer modernen, zeitgemäßen Gleichstellungsarbeit Themen so anzugehen, dass sie Frauen und Männer ansprechen. Die Gleichstellungsbeauftragten haben sich als Schwerpunkt den Arbeitsmarkt gewählt, der in vielen Facetten tief in Familienstrukturen greift. Dies hat positive und negative Folgen für Frauen und Männer. Die Gleichstellungsarbeit federt die negativen Folgen ab. Das unterstütze ich sehr gerne!“ so Landrat Marlon Bröhr.

 

Die Broschüren sind in allen Rathäusern und der Kreisverwaltung kostenfrei erhältlich.

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Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach gegründet

(30.11.2015)

Im feierlichen Rahmen wurde am Samstag, 14. November 2015 im Gemeindehaus in Steinbach nun auch im nördlichen Teil der Verbandsgemeinde Rheinböllen eine Jugendfeuerwehr gegründet. Dies ist neben den Jugendfeuerwehren aus Argenthal/Riesweiler und Rheinböllen die dritte Jugendfeuerwehr auf Verbandsgemeindeebene.

 

Es war den Wehren aus Kisselbach, Liebshausen und Steinbach schon viele Jahre ein Anliegen, den Grundstein für den Nachwuchs ihrer eigenen Feuerwehr zu legen. Nachdem sich nun vor geraumer Zeit ein Jugendfeuerwehrwart gefunden hatte, konnte mit den Vorbereitungen begonnen werden.

Direkt zu Beginn haben sich erfreulicherweise in den 3 Gemeinden sofort 9 Mädchen und Jungen gefunden, die Lust haben, in der Jugendfeuerwehr aktiv zu werden. Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann gratulierten den Neulingen zu ihrer Entscheidung und wünschten ihnen viel Spaß in ihrem neuen Hobby. Feierlich überreichte Bürgermeister Imig dem neuen Jugendfeuerwehrwart Jörg Leyendecker aus Kisselbach und seinem Stellvertreter Sven Herrmann aus Liebshausen die Gründungsurkunde und sowie ein kleines Startkapital. Auch Alfred Gras begrüßte die 41. Jugendfeuerwehr auf Kreisebene und gratulierte den drei Wehren zu ihrer Gründungsentscheidung.

 

Alle Mädchen und Jungen ab 10 Jahren sind herzlich eingeladen, bei den Jugendfeuerwehren aktiv mitzumachen! Schaut einfach mal vorbei und guckt, was ihr dort alles lernen, aber auch erleben könnt. Es wird euch Spaß machen. Neben den feuerwehrtechnischen Grundlagen und der Vorbereitung zur Aufnahmen in die aktive Feuerwehr könnt ihr z. B. auch gemeinsam Sport machen, ins Kino gehen und noch vieles mehr erleben. Wenn ihr Interesse habt, in einer Jugendfeuerwehr mitzumachen oder einfach mal vorbei zu schauen, dann meldet euch bei einem der folgenden Jugendfeuerwehren:

 

 

Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler: Carsten Augustin unter Tel.: 06761 965977

 

Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach: Jörg Leyendecker unter Tel.: 06766 9699406

 

Jugendfeuerwehr Rheinböllen: Sebastian Herrmann unter Tel. 0151 14112453

Foto zu Meldung: Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach gegründet

Andre Korbion zum stellvertretenden Wehrführer ernannt

(30.11.2015)

Die Gründung der Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach gab die Gelegenheit für Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann Herrn Andre Korbion nun zum stellvertretenden Wehrführer der FFw Kisselbach zu ernennen.

 

Nachdem Andre Korbion im Oktober diesen Jahres den notwendigen 2-wöchigen Gruppenführerlehrgang an der Koblenzer Feuerwehrschule absolvierte, waren die Weichen für die Ernennung nun gelegt. Bereits in 2014 wurde er von seinen Feuerwehrkameraden einhellig zum Nachfolger von Harald Bast in das Amt gewählt. Allerdings fehlte ihm zur offiziellen Ernennung bislang der zuvor erwähnte Lehrgang, der ihn berechtigt, eine Feuerwehr zu führen.

 

Bürgermeister Imig beförderte Herrn Korbion nun verdient zum Brandmeister und ernannte ihn anschließend offiziell zum stellvertretenden Wehrführer der FFw Kisselbach. Andre Korbion wird nun an der Seite von Wehrführer Franz-Josef Liesenfeld für die nächsten 10 Jahre dieses Amt ausführen. Wir wünschen Brandmeister Korbion viel Spaß im neuen Amt und wünschen eine gute Führungshand.

 

Foto zu Meldung: Andre Korbion zum stellvertretenden Wehrführer ernannt

Sven Behr ist neuer stellvertretender Wehrführer der Rheinböller Wehr

(30.11.2015)

Nachdem Stefan Lang aus privaten Gründen das Amt des stellvertretenden Wehrführers abgegeben hatte, entschied sich die Rheinböller Wehr einstimmig für Oberbrandmeister Sven Behr als seinen Nachfolger. Sven Behr hat mit der Absolvierung des Zugführerlehrganges im Sommer diesen Jahres die erforderliche Ausbildung hierfür abgeschlossen. Außerdem ist er zuständig für die Erstellung der Alarm- und Einsatzpläne in der Verbandsgemeinde und ist seit 10 Jahren in der Führungsstaffel aktiv.

 

Am vergangenen Sonntag, 22. November 2015 wurde der 39-jährige Rheinböller sodann im Beisein seiner Feuerwehrkollegen im Feuerwehrgerätehaus durch den Beigeordneten Friedhelm Röse vereidigt, um anschließend seine offizielle Ernennung als Stellvertreter erhalten zu können. Eine gute Führungshand und viel Spaß im neuen Wirkungsbereich wünschten u. a. Wehrleiter Volker Aßmann, Wehrführer Robert Mertes und auch sein Vorgänger Stefan Lang. Wir schließen uns den Wünschen für Sven Behr an und gratulieren nochmals zum neuen Amt.

 

 

Foto zu Meldung: Sven Behr ist neuer stellvertretender Wehrführer der Rheinböller Wehr

Stefan Lang erhält Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Bronze

(30.11.2015)

Mehr als 35 Jahre ist Stefan Lang aus Rheinböllen bereits in der Rheinböller Wehr aktiv - die Begeisterung für die Feuerwehr wurde ihm schon durch seinen Vater, der ebenfalls Feuerwehrmann war, in die Wiege gelegt. Im Laufe der Jahre hat sich Stefan Lang ein umfassendes und weitläufiges Wissen angeeignet, von dem viele Einsatzkräfte bereits gezehrt haben. Zuletzt war er u. a. maßgeblich bei der Neubeschaffung des HLF 20, beim Umbau des Feuerwehrgerätehauses und bei der Beschaffung des Notstromaggregates beteiligt. Gerade bei größeren und komplizierten Schadensfällen steht Stefan Lang stets mit Sachverstand und großem Wissen der Einsatzleitung zur Verfügung. Für diese hervorragenden Leistungen im Feuerwehrwesen erhielt Stefan Lang aus den Händen des Beigeordneten Friedhelm Röse sowie Wehrleiter Volker Aßmann das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze. Wir gratulieren Stefan Lang nochmals zu dieser verdienten Ehrung.

 

 

 

Foto zu Meldung: Stefan Lang erhält Deutsches Feuerwehrehrenkreuz in Bronze

Traumschleifenland dabei beim Start der Premium-Wanderregionen in Deutschland

(29.10.2015)

Premium-Wanderregionen sind die Avantgarde der europäischen Wander-Destinationen, hier wird den Wandergästen ein umfassendes Wandererlebnis garantiert.

Die Regionen Saar-Hunsrück mit den Traumschleifen und dem Saar-Hunsrück-Steig, das Tecklenburger Land und das Traumpfadeland Rhein-Mosel-Eifel wurden auf der Wandermesse TourNatur in Düsseldorf am 5. September 2015 als erste drei Premium-Wanderregionen in Europa vom Deutschen Wanderinstitut ausgezeichnet.

Das Deutsche Wanderinstitut hat in Diskussion mit Touristikern ein Zertifikat für Premium-Wanderregionen entwickelt, das mit Hilfe von nachvollziehbaren Kern-und Wahlkriterien garantiert, dass in der jeweiligen Region ein umfassendes Angebot für Wandergäste

vorgehalten wird.

Die mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichneten Premiumwege in Deutschland und den angrenzenden Ländern haben sich in den vergangenen Jahren in Quantität und Qualität schnell entwickelt und sich als das bedeutendste wandertouristische Produkt etabliert. Ebenso schnell entwickelt hat sich ein höherer Anspruch der Wanderer an die Wege, aber auch an das wandertouristische Gesamtangebot einer Region. Einige Regionen haben sich diesen neuen Herausforderungen bereits gestellt und eine Markenbildung zunächst beim Wegeangebot vorangebracht. Um diese Erfolge auszubauen und die Spitzenposition zu sichern, ist eine schnelle Weiterentwicklung mit einem umfassenden, qualitativ anspruchsvollen Gesamtangebot für Wanderer erforderlich.

So wird heute ein umfassendes und aktuelles Informationssystem zu den Wegen erwartet. Der Gast möchte eine unverwechselbare Region kennenlernen, es gilt also Alleinstellungsmerkmale darzustellen. Insbesondere Gastronomie-und Übernachtungsleistung, aber auch Mobilitätsangebote sind für ein gelungenes Wandererlebnis von fast ebenso großer Bedeutung wie der Weg selbst. Immer wichtiger wird

dabei die Verfügbarkeit von regionalen Produkten. Die Premium-Wanderregionen setzen auf Naturschutz und Erhaltung der Kulturlandschaft und streben Kooperationen mit Naturparks, Nationalparks, Naturschutzorganisationen wie NABU und BUND, sowie weiteren Nutzergruppen der Natur an. Das Konzept besteht aus vier Bausteinen - Ausstattung mit Wanderwegen, Wander-Informationssystem, Angebot von wanderfreundlichen Gastgebern, Angebote von geführten Wanderungen und Events. Es müssen alle Kernkriterien und jeweils 3 Wahlkriterien erfüllt sein. Die Auszeichnung als Premium-Wanderregion ist für die Region Saar-Hunsrück ein weiterer

Baustein auf dem Weg an die Spitze des Wanderns in Deutschland.

Mit den 111 Traumschleifen, dem Saar-Hunsrück-Steig, 130 Qualitätsgastgebern Wanderbares Deutschland sowie weiteren Produkten wie 3 Premium-Spazierwanderwegen und dem Schinderhannespfad als weiterem Streckenweg wurde ein bundesweit einmaliges Wanderangebot geschaffen.

 

Weitere Infos unter: www.deutscheswanderinstitut.de und

www.saar-hunsrueck-steig.de

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Fortbestand des Hochwildschutzparkes Hunsrück für weitere 25 Jahre gesichert.

(29.10.2015)

 

Der bisherige Mietvertrag der Betreiber des Hochwildschutzparkes Hunsrück in Rheinböllen mit den Eigentümern der Flächen, Stadt Rheinböllen, Ortsgemeinde Erbach und Ortsgemeinde Liebshausen läuft nach 25 Jahren am 31.12.2015 aus. Bereits frühzeitig setzte man sich mit den Betreibern des Parkes, Wolfgang Kaus und Wolfgang Lis, zusammen, um über die Modalitäten einer Fortführung des Vertrages zu verhandeln. Die Verhandlungen konnten schließlich recht zügig zum Abschluss gebracht werden und mit einigen kleinen Änderungen im Vertragstext verständigte man sich auf eine Verlängerung des bestehenden Vertrages um weitere 25 Jahre bis zum 31.12.2040.

Nachdem der Stadtrat Rheinböllen und die Gemeinderäte in Erbach und Liebshausen der Vertragsverlängerung zugestimmt hatten, konnte im Rathaus feierlich die Vertragsverlängerung unterzeichnet und besiegelt werden.

„Wir sind sehr froh darüber, dass wir damit die Existenz des weit über unsere Region hinaus bekannten und beliebten Hochwildschutzparkes Hunsrück sichern konnten und mit den beiden Vertragspartnern Wolfgang Kaus und Wolfgang Lis das bisher sehr gute Vertrags- und Vertrauensverhältnis auf viele Jahre weiterhin fortgesetzt werden kann. Gleichzeitig kann davon ausgegangen werden, dass die bisherige bewährte Geschäftsphilosophie der Betreiber fortgesetzt wird“ fasste Bürgermeister Arno Imig für alle Beteiligten das Ergebnis zusammen.

„Auch freuen wir uns darüber, dass der bisher schon gewährte freie Eintritt für die Bürgerinnen und Bürger aus den 3 Gemeinden Erbach, Liebshausen und Rheinböllen sowie für die Kindergärten und Schulen in Rheinböllen weiterhin erhalten werden konnte. Der Hochwildschutzpark ist ein Markenzeichen und ein Tourismusmagnet für Rheinböllen, für die Verbandsgemeinde und weit darüber hinaus.“ ergänzte Bürgermeister Imig.

 

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Neues Bundesmeldegesetz zum 1. November 2015

(27.10.2015)

 

Mitwirkungspflicht des Wohnungsgebers wird bei An-, Um- und Abmeldungen wieder eingeführt

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

mit Inkrafttreten des neuen Bundesmeldegesetzes (BMG) zum 1. November 2015 wird die Mitwirkungspflicht der Wohnungsgeber bei An-, Um- und Abmeldungen wieder eingeführt. Vermieter müssen den Mietern eine schriftliche Wohnungsgeberbestätigung zur Vorlage bei der Meldebehörde ausstellen. Die Meldungen müssen innerhalb von 2 Wochen erfolgen.

 

Ab dem 1. November 2015 ist daher zu beachten, dass bei

  • jeder Anmeldung,
  • jeder Ummeldung und
  • jeder Abmeldung ins Ausland

die Wohnungsgeberbestätigung vorgelegt werden muss!

Die Vorlage des Mietvertrages reicht nicht aus!

 

Bitte ersparen Sie sich unnötige Wartezeiten und bringen Sie die ausgefüllte und unterschriebene Bestätigung für Ihre Anmeldung im Bürgerbüro direkt mit. Ohne diese kann keine Bearbeitung erfolgen.

 

Wenn Sie eine eigene Wohnung bewohnen, also die Eigentümerin/der Eigentümer sind, geben Sie künftig eine solche Erklärung für sich selbst ab.

Abmelden müssen Sie sich nur, wenn Sie ins Ausland verziehen; auch dann ist eine Bestätigung des Wohnungsgebers über Ihren Auszug vorzulegen.

Liebe Vermieterinnen und Vermieter,

das neue Bundesmeldegesetz bringt auch für Sie zum 1. November 2015 Änderungen mit sich. Künftig ist bei jedem Einzug und in wenigen Fällen auch bei Auszug (Wegzug ins Ausland, ersatzlose Aufgabe einer Nebenwohnung) vom Wohnungsgeber eine Bestätigung auszustellen, die der Wohnungsnehmer zur Erledigung des Meldevorgangs benötigt.

Wohnungsgeber sind insbesondere Vermieter  oder auch ihre Beauftragte; dazu gehören auch Wohnungsverwalter. Im Falle der Untervermietung muss sich der Mieter den meldepflichtigen Vorgang sowohl vom Hauptmieter als auch vom Eigentümer auf dem amtlichen Vordruck bestätigen lassen.

 

Der Vordruck „Wohnungsgeberbestätigung“ kann unter www.rheinboellen.de heruntergeladen werden. Wir bitten die Wohnungsgeber die erforderlichen Bescheinigungen innerhalb der gesetzlichen Frist von 2 Wochen auszustellen, damit die Wohnungsnehmer ihrerseits fristgerecht die erforderlichen Meldevorgänge vornehmen können.

 

Für die Beantwortung von Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter/innen unseres Bürgerbüros während den Dienststunden gerne zur Verfügung.

 

Sie erreichen unser Bürgerbüro unter den Rufnummern 06764-3930 und 06764-3931.

Anfragen können Sie auch gerne per E-Mail an meldeamt@rheinboellen.de richten

[Wohnungsgeberbestätigung]

Broschüren der Gleichstellungsstellen im Rhein-Hunsrück-Kreis neu aufgelegt

(27.10.2015)

In guter Laune und gemeinsam mit Landrat Bröhr präsentierten die Gleichstellungsbeauftragten des Rhein-Hunsrück-Kreises die Neuauflagen ihrer beliebten Broschüren. „Frauen zwischen Tür und Angel“ befasst sich mit dem beruflichen Wiedereinstieg bzw. dem geplanten Ausstieg. „Diese Broschüre ist unser Bestseller“ so Pia Reuter, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises. Platz zwei teilen sich „Am Anfang war die Hausfrau“ und „Erziehen macht Spaß!“, der Erziehungsratgeber der etwas anderen Art.

 

„Es ist für mich Teil einer modernen, zeitgemäßen Gleichstellungsarbeit Themen so anzugehen, dass sie Frauen und Männer ansprechen. Die Gleichstellungsbeauftragten haben sich als Schwerpunkt den Arbeitsmarkt gewählt, der in vielen Facetten tief in Familienstrukturen greift. Dies hat positive und negative Folgen für Frauen und Männer. Die Gleichstellungsarbeit federt die negativen Folgen ab. Das unterstütze ich sehr gerne!“ so Landrat Marlon Bröhr.

 

Die Broschüren sind in allen Rathäusern und der Kreisverwaltung kostenfrei erhältlich.

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St. Martinsumzüge in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(27.10.2015)

"Ich geh mit meiner Laterne..."

Hier finden Sie alle St. Martinszüge auf einen Blick.

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Trinkwasser: Abkochgebot aufgehoben!

(09.10.2015)

Das vom Gesundheitsamt des Rhein-Hunsrück-Kreises ausgesprochene Abkochgebot für das Trinkwasser in der Ortsgemeinde Argenthal, ist mit sofortiger Wirkung aufgehoben worden. Nach dem die Spülmaßnahmen der Verbandsgemeindewerke Rheinböllen durchgeführt worden sind, haben die entnommenen Wasserproben keine Verunreinigung ergeben. Die Wasserqualität ist wieder beanstandungsfrei.

 

Es sind daher keine Beschränkungen mehr bei der Nutzung des Trinkwassers zu beachten.

 

Die Haushalte in der betroffenen Ortsgemeinde Argenthal werden von den Verbandsgemeindewerken Rheinböllen zusätzlich mit Handzetteln über die neue Situation informiert.

 

Informationen zum Trinkwasser werden auch weiterhin  durch das Gesundheitsamt (Tel. 06761/82-701 und die Verbandsgemeindewerke Rheinböllen (Tel. 06764-3923 o. 06764/3960) erteilt.

Abkochgebot für dieTrinkwasserversorgung Argenthal

(05.10.2015)

Am heutigen Montag, den 05.10.2015 ist  bei Baggerarbeiten im Argenthaler Wald die Hauptleitung der Wasserversorgung beschädigt worden, so dass die Trinkwasserversorgung für die Ortsgemeinde Argenthal abgestellt werden musste. Die Verbandsgemeindewerke sind bemüht die Schäden  umgehend zu beheben. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis in die Abendstunden andauern.  Sobald die Wasserversorgung wieder aufgenommen wird, werden wir dies durch Durchsagen der umherfahrenden Feuerwehr bekanntgeben.

 

Aus vorsorglichen Gründen muss, da eine Verunreinigung der Leitung nicht ausgeschlossen werden kann,  das Wasser nachdem die Wasserversorgung wieder aufgenommen wird abgekocht werden.

 

Betroffen hiervon ist innerhalb der Verbandsgemeinde Rheinböllen ausschließlich die Gemeinde Argenthal.

 

Die übrigen Gemeinden  der Verbandsgemeinde Rheinböllen sowie die  Stadt Rheinböllen sind hiervon nicht betroffen.

 

Bitte beachten Sie daher die folgenden Hinweise:

 

  • Trinken Sie Leitungswasser abgekocht
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
  • Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.

 

Falls Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns an:

 

Verbandsgemeindewerke Rheinböllen                             
Tel. 06764-3923
Tel. 06764-3960

Rückblick Schnuppertag Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler

(01.10.2015)

Zu dem am 27.09. durchgeführten Schnuppertag konnten wir 7 Kinder und Jugendliche aus Argenthal und Riesweiler begrüßen. Bei schönem Wetter konnten die Besucher Wasser spritzen, verschiedene Gerätschaften ausprobieren, Schläuche ausrollen und jede Menge Fragen stellen.

Zum Abschluss machten wir noch eine Dorfrundfahrt mit dem Feuerwehrauto.

Wir freuen uns immer über Besucher bei unseren Übungen. Wer Interesse hat, kann gerne jederzeit bei unseren Übungen vorbei schauen. Diese finden jeden zweiten Donnerstag, immer abwechselnd in Argenthal und Riesweiler, von 17.15- 19.00 Uhr statt. Die nächste Übung findet am 08.10. in Argenthal statt.

 

Bei Fragen stehen Carsten Augustin aus Argenthal (0160/7073101) oder Peter Wichter aus Riesweiler (0171/5619607) gerne jederzeit zur Verfügung.

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Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Rheinböllener Institutionen

(30.09.2015)

Werden Sie Projektpartner!

Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Rheinböllen vernetzt“ stellt wieder allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Verbandsgemeinde in den kommenden Monaten exklusiv Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.

Das Förderprogramm ermöglichte bereits einigen Rheinböllenern die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wurde unkompliziert und ressourcensparend den Rheinböllener Institutionen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.

Dank der Projektförderung ist und bleibt die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.

Mehr Informationen über das neu aufgelegte Webseiten-Förderprogramm gibt es hier oder direkt über die Internetseite des Fördervereins für regionale Entwicklung e.V. Haben Sie Interesse oder kennen Sie mögliche Interessenten? Schicken Sie uns einfach eine kurze Projektbeschreibung und Ihre Kontaktdaten per E-Mail. Oder kontaktieren Sie unsere Projektkoordinatoren und lassen sich beraten.

Für Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 0331-550 474 -71 oder -72 per E-Mail, gern auch unter info@azubi-projekte.de gern zur Verfügung.

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Ihre Feuerwehr informiert...

(27.08.2015)
 

Notlage - Stromausfall

 

Feuerwehrhäuser sind Anlaufstelle im Notfall

 

 

Bei Ausfall der örtlichen Stromversorgung werden alle Feuerwehrhäuser im betroffenen Gebiet der Verbandsgemeinde Rheinböllen Anlaufstelle für die Bevölkerung sein. Von dort ist dann auch im Bedarfsfall die Absetzung von Notrufen möglich.

 

Sollte demnach die Stromversorgung länger als 30 Minuten unterbrochen sein, werden alle Feuerwehrhäuser in diesem Gebiet der Verbandsgemeinde Rheinböllen von Feuerwehrangehörigen besetzt. Hilfesuchende Bürger können ab diesem Zeitpunkt diese Feuerwehrhäuser aufsuchen.

 

Mittels Funk wird von dort im Bedarfsfall, stromnetzunabhängig ein Notruf an die Leitstelle nach Bad Kreuznach abgesetzt. Durch die Leitstelle können sodann alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet werden.

 

Darüber hinaus kann auch Unterstützung durch die Feuerwehreinsatzzentrale in Rheinböllen im Feuerwehrgerätehaus geleistet werden.

 

 

Bei Stromausfall planmäßig besetzte Feuerwehrhäuser werden sein:

 

Stützpunkt Rheinböllen

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Dichtelbach

Ellern

Erbach

Mörschbach

Liebshausen

Rheinböllen

Stützpunkt Argenthal

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Argenthal

Riesweiler

 

Die Bürger der Ortsgemeinde Schnorbach mögen sich bitte in Argenthal melden.

Stützpunkt Kisselbach

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Kisselbach

Steinbach

 

Die Bürger der Ortsgemeinde Benzweiler mögen sich bitte in einer der umliegenden Gemeinden melden.

 

Auskunft erteilt die Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen,

Frau Ramona Lambrich, Tel. 06764/3928 und

Wehrleiter Volker Aßmann, Tel. 06761/4531

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Hohe Auszeichnung für Franz-Josef Lauer

(07.08.2015)

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Franz-Josef Lauer aus Rheinböllen für sein langjähriges politisches, kulturelles, soziales und sportliches Engagement das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Die Verleihung nahm Staatssekretär Günter Kern vom Innenministerium in Mainz im Namen des Bundespräsidenten Dr. h.c. Joachim Gauck vor. „Die Verdienste zeigen, dass es in unserer schnelllebigen Welt Menschen gibt, die ihre Zeit und ihre Kraft für die Gemeinschaft und für andere einsetzen" sagte Staatssekretär Kern bei der Verleihungsfeier.

Franz-Josef Lauer engagierte sich sowohl politisch als auch ehrenamtlich für das Gemeinwesen. Seit 1987 ist er Vorsitzender der DLRG Ortsgruppe Rheinböllen. Unter seiner Leitung betreibt der Verein eine sehr erfolgreiche Ausbildung im Wettkampf- und Rettungsschwimmen und konnte schon Meisterschaften auf Landes- und Bundesebene erringen.

Nach der Wiedervereinigung gründete der Geehrte eine Partnerschaft mit der thüringischen Gemeinde Tiefenort und leistete so Unterstützung beim Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens, in dem er zahlreiche Weiterbildungsveranstaltungen vor Ort organisierte. Von 1995 bis 2001 war er Gründungsmitglied und Vorsitzender des Kulturvereins Region Rheinböllen e.V. Er ist im Stiftungsrat der Puricellischen Stiftung als Geschäftsführer aktiv und war langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der Volksbank Rheinböllen. Nach wie vor ist er auch Vorsitzender des Ortsverbandes Rheinböllen des Roten Kreuzes. Er war seit 1991 Vorsitzender der Kreisgruppe Rhein-Hunsrück des Gemeinde- und Städtebundes und viele Jahre Vorsitzender der KPV Rhein-Hunsrück. 14 Jahre war er ehrenamtlicher Ortsbürgermeister von Rheinböllen und von 1985 bis 2011 hauptamtlicher Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

„Insgesamt blicken wir auf ein Engagement, das seinesgleichen sucht: Fünf Vereine, zwei Partnerschaften, eine Stiftung, eine Gewerkschaft, eine Feuerwehr und 26 Jahre Dienstzeit als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Insgesamt macht das fast 50 Jahre ehrenamtliches Engagieren“ betonte Staatssekretär Kern in seiner Laudatio.

Mit dieser Auszeichnung wird jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken auch einmal in die öffentliche Wahrnehmung gerückt und soll neben der Anerkennung auch Beispiel geben und dazu ermuntern, sich ehrenamtlich zu engagieren.

Namens der Bürgerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen gratuliere ich Herrn Lauer zu der hohen Auszeichnung und danke ihm für sein großes Engagement. Die Auszeichnung erfüllt uns alle mit Stolz. Wir wünschen ihm weiterhin Gesundheit und viel Freude am Ehrenamt.

Arno Imig

Bürgermeister

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Werner Helwig wurde als technischer Betriebsleiter des Freizeitbades in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

(04.08.2015)

An seinem 70sten Geburtstag, am 24.07.2015, endete auch sein Arbeitsverhältnis mit der Verbandgemeinde Rheinböllen. Über 30 Jahre war Werner Helwig unermüdlich für das Freizeitbad tätig, ist er doch seit Jahren, auch als er noch Bauhofleiter der Stadt Rheinböllen war, eng mit seinem „vierten“ Kind verbunden, so Bürgermeister Arno Imig in seiner Rede. Bedankt für seine stets zuverlässige, kollegiale und fachmännische Arbeit haben sich auch der Personalrat und seine Kolleginnen und Kollegen vom Freizeitbad, die zahlreich zu der kleinen Feierstunde erschienen waren. Bürgermeister Arno Imig wünscht ihm viel Gesundheit und freut sich, dass er noch über seine Pensionierung hinaus als Badeaufsicht beim Frühschwimmen tätig sein wird.

 

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Verkeimung im Trinkwasser

(14.07.2015)

In der vergangenen Woche wurden in der Trinkwasserversorgung in den Versorgungsbereichen Ellern und Argenthal bakterielle Verunreinigungen festgestellt. Betroffen hiervon sind innerhalb der Verbandsgemeinde Rheinböllen die Gemeinden bzw. Ortsbezirke Argenthal, Benzweiler, Ellern, Kisselbach, Kleinweidelbach, Liebshausen, Mörschbach, Schnorbach und Steinbach.

 

Durch das Gesundheitsamt wurde ein Abkochgebot angeordnet.

 

Nach intensiven Spülungen und Behandlung des Wassers werden am heutigen Dienstag sowie an den folgenden beiden Tagen Proben an mehreren Stellen  in allen betroffenen Ortschaften entnommen. Erste Ergebnisse dieser Proben liegen frühestens am Donnerstag, den 16.07.2015 vor.

 

Sobald das Trinkwasser wieder beanstandungsfrei ist, werden alle Haushalte erneut mit Handzetteleinwurf in den Briefkasten informiert. Zusätzlich wird das weitere Vorgehen in der örtlichen Presse sowie auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Rheinböllen unter www.rheinboellen.de veröffentlicht.

 

Weitere Informationen erhalten Sie durch das

  • Gesundheitsamt Tel. 06761/82-700 o. 06761/82-712
  • Verbandsgemeindewerke Rheinböllen Tel. 06764/39-23 o. 06764/39-60

Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“ offiziell eingeweiht

(14.07.2015)

Bei traumhaftem Sommerwetter konnte Bürgermeister Arno Imig über 100 Teilnehmer bei der offiziellen Eröffnung der neuen Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“ am Waldsee in Argenthal begrüßen.

Nach der Begrüßung machte sich die Wandergruppe auf den Weg, um die 15,4 km lange Traumschleife zu erwandern (Höhenunterschied 180 m). Entgegen dem Uhrzeigersinn ging es vom Waldsee zunächst etwas bergauf um den Ginsterkopf (632 m NN) herum, am Steinbruch Argenthal vorbei zur Ochsenbaumer Höhe. Über verschlungene und schattige Waldpfade erreichte man dann den Schanzerkopf (643 m NN) wo schon das Ehepaar Karl-Ludwig und Ingrid Kasper aus Benzweiler schon mit der Feldküche warteten um einen köstlichen Erbseneintopf mit Wursteinlage zu servieren. Auf dem Weg vom Waldsee zum Schanzerkopf traf man unterwegs auf die von unserem heimischen Künstler Dieter Piroth aus Ellern gefertigten einzigartigen Waldgnome, ein besonderes Highlight dieser Traumschleife, das auch in der weiteren Region ihresgleichen sucht. Ruhebänke und Sinnesbänke laden auf der Strecke zum Rasten ein.

Auf Zeltgarnituren direkt am Skihang des Schanzerkopfs konnte man sich auf schattigem Platz die Suppe munden lassen und gleichzeitig die phantastische Aussicht über den Hunsrück genießen. Frisch gestärkt ging es weiter wieder bergab zunächst auf dem Soonwaldsteig bis zu L 239 und dann bergab und dann über eine Rosskastanien Allee in Richtung Ellern. Nach Überquerung der Trasse der Hunsrückbahn führt der Weg idyllisch am Naturschutzgebiet „Kloppwiesen“ vorbei Richtung Argenthal. Offen Wiesenlandschaften und kleine Waldstücke wechseln sich ab und vermitteln einen herrlichen Ausblick nach Argenthal. Schließlich gelangte man über den alten Damm der ehemaligen Kleinbahn wieder zurück zum Ausgangsort, wo bereits Kaffee und Kuchen und allerlei sonstige Getränke auf die Wanderer warteten.

Die Landfrauen aus Argenthal hielten köstlichen Kuchen bereit, der auch gerne genommen und in dem aufgestellten Festzelt verzehrt werden konnte.

 

Das einhellige Resümee der Teilnehmer war „ein toller Wanderweg und eine gelungene Veranstaltung“.

 

Mitte August wird die neue Traumschleife durch das deutsche Wanderinstitut bewertet. Wir hoffen, dass die neue Traumschleife rege angenommen wird. Sie bietet für Jung und Alt etwas.

 

Aus Anlass der Einweihung ließ die Verbandsgemeinde Mützen mit aufgesticktem Schriftzug „Traumschleife Schanzerkopf-Tour“ fertigen, die bei der Verbandsgemeindeverwaltung zum Preis von 6 € käuflich erworben werden können.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Die Landfrauen Argenthal, an das Ehepaar Kasper aus Benzweiler, an die Rentnerband aus Argenthal um die Aktiven Hans-Dieter Maurer und Heinz-Otto Kretzschmar. Dank an die Gemeindearbeiter aus Argenthal und an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Brigitte Roos, Marion Gutenberger, Heidi Brezavsek, Christine Scheffler, Stephan Webering und Bernd Karbach, die alle tatkräftig bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mitgeholfen haben. Ein besonderer Dank in Form eines Blumenstraußes ging an unsere Touristikmitarbeiterin Brigitte Roos, die die Wanderroute ausgearbeitet, mit den Fachbehörden und beteiligten Firmen  abgestimmt und schließlich auch umgesetzt hat.

 

Dank auch an den Regionalrat Wirtschaft, die LAG Hunsrück und die ADD Trier für die Bewilligung der Fördermittel aus dem Europäischen Förderprogramm Leader plus.

Foto zu Meldung: Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“ offiziell eingeweiht

14. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(13.07.2015)

Der 9. Juli 2015 war wieder ein besonderer Tag in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, denn es wurden rund 80 Sportlerinnen und Sportler geehrt, die überregional auf Landes-, Bezirks- und Bundesebene im Jahre 2014 erste bis dritte Plätze in den Sportarten Sportkegeln, Fußball, Leichtathletik, Einrad, Schwimmen, Turnen, Tanzen und Reiten errungen haben.

Zur Feierstunde begrüßte Herr Bürgermeister Imig neben den Sportlerinnen und Sportlern als Vertreterin der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück Frau Ursula Göretz, von der Volksbank Rheinböllen, Herrn Thomas Rychlewski, den Bezirksleiter des DLRG, Roman Weber, den Gauturnwart des Turngau Hunsrück Otto Riedel, Trainer und Vertreter der einzelnen Vereine, Angehörige der Sportlerinnen und Sportler sowie Stadt- und Ortsbürgermeister, Beigeordnete und Mitglieder des Verbandsgemeinderates Rheinböllen im großen Sitzungssaal des Rathauses. Bürgermeister Imig lobte unsere jugendlichen Sportler/innen, dankte ihnen und auch ihren Trainern gleichermaßen für ihr Engagement. Er betonte, dass Sport die Integration fördert und dass Sport gut tut. Wer sich regelmäßig bewegt, bleibt in jeder Hinsicht beweglich.

Als Dank und Anerkennung und zur Erinnerung an diese Sportlerehrung überreichte Bürgermeister Imig den Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie den Mannschaften je einen Kristalldiamanten. Daneben erhielten alle eine Ehrenurkunde. Auch die örtlichen Banken und Bürgermeister würdigten die Leistungen mit Geschenken für alle teilgenommenen Sportler/innen.

Besonders freute sich Bürgermeister Imig die Geschwister Rabea, Jan und Finn Boder und deren Vater Jörg Boder aus Argenthal ehren zu dürfen, die bei den Einrad-Weltmeisterschaften in Kanada erfolgreich angetreten sind. Die Geschwister Boder gewannen in mehreren Disziplinen die Goldmedaille und als Mannschaft BO-A mit ihrem Vater die Bronzemedaille. In einem kurzen Video konnten die staunenden Gäste einen Einblick in die artistischen sportlichen Leistungen der Boders gewinnen.

 

Nachstehend alle geehrten Sportler/-innen bzw. Mannschaften:

 

Einzelsieger:

 

Sportkegeln:

Matthias Bender, Rheinböllen

 

Leichtathletik

Dirk und Lena Müller (Argenthal), Ronja und Ronny Tillmann (Schnorbach), Malena und Marie-Sophie Kochems (Argenthal), Jan Boder (Argenthal)

 

Schwimmen

Emma Eckert (Mörschbach), Dominik Scherer (Rheinböllen), Christin Diane Hoff (Rheinböllen), Sophie Peifer (Liebshausen)

 

Turnen

Marcia Ev (Kisselbach), Nele Netter (Rheinböllen), Luca Schütz (Rheinböllen), Jakob Meurer (Rheinböllen), Sam Waldmann (Dichtelbach), Finn Arm (Ellern)

 

Einrad

Rabea, Jan und Finn Boder (Argenthal)

 

Reiten

Nicola Teusch (Benzweiler)

 

 

Mannschaftssieger

DLRG Rettungsschwimmen Rheinböllen

AK Bambini: Franziska Wolf, Ben Küllmer, Paul Kirschner

AK 10: Emma Eckert, Emily Dickes, Nils Goll

AK 11/12: Dominik Scherer, Tim Clemens, Inés Corell

AK 13/14: Lars Goll, Hannah Küllmer, Franziska Lay

AK 15/16: Justin Mertes, Ronja Kirschner, Susanna Tries, Christin Diane Hoff, Tim Schwob

AK 17/18: Anna Mondini, Teresa Cantoro, Alina Lambrich, Laura Unverzagt

AK offen: Andreas Klein, Florian Pilger

 

Leichtathletik

TuS Jahn Argenthal mit Ronja Tillmann, Ronny Tillmann, Jan Niklas Kunz, Malena Kochems

 

Einrad

bo-a uniteam Argenthal mit Rabea, Jan, Finn und Jörg Boder

 

Reiten

Reit- und Fahrverein Rheinböllen mit Mirijam Frank, Natalie Reinhardt, Kathrin Cygan, Kristina Schmitz

 

Turnen

1. Mannschaft TuS Rheinböllen mit Sina Frank, Miriam Schmidt, Victoria Tries, Marcia Ev, Anna Herrmann

2. Mannschaft TuS Rheinböllen mit Lusia Frank, Giulia Germei, Joana Waldmann, Sina Färber

3. Mannschaft TuS Rheinböllen mit Emilia Castronovo, Ida Krämer, Nele Netter, Celine Reichardt

 

Tanzen

ASS Ellern mit Anna Bachelier, Janina Dümmler, Saskia Dümmler, Mara Emmel, Marcia Ev, Anna Herrmann, Katrin Jarszinski, Anne Müller, Natalie Petry, Stefanie Piroth, Katharina Reuther, Lena Weirich

 

Fußball

JFV Rhein-Hunsrück mit Simon Peifer

 

 

Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir an dieser Stelle nochmals für ihre Erfolge und wünschen für die Zukunft alles Gute. Sicher werden wir viele von ihnen im nächsten Jahr wieder zur Sportlerehrung einladen können.

Foto zu Meldung: 14. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Rheinböllen gestiegen

(13.07.2015)

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist nach der Auswertung des Melderegisters zum 30.6.2015 gegenüber dem 30.6. des Vorjahres um 147 Einwohner  oder 1,46 % gestiegen.

Zum 30.6.2015 waren in der Verbandsgemeinde Rheinböllen 10.206 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet (Vorjahr 10.059). Die Zahl der Nebenwohnsitze ging etwas zurück. So waren es am 30.6.2014 insgesamt 378 Nebenwohnungen und am 30.6.2015 364 Nebenwohnsitze.

 

Hauptwohnsitze

Die Entwicklung der Einwohnerzahl nach Hauptwohnungen verlief überwiegend positiv. So konnten Argenthal, Dichtelbach, Ellern, Erbach, Kisselbach, Mörschbach, Rheinböllen und Riesweiler Zuwächse erzielen, während Benzweiler,  Liebshausen, Schnorbach, und Steinbach leichte Rückgänge zu verzeichnen haben.

 Hier die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnung zum 30.6.2015. Zum Vergleich sind die Zahlen des Vorjahres und die Veränderungen angegeben:

 

Gemeinde

42.185

30.06.2014

plus/minus

prozentual

         

Argenthal

1.653

1.606

47

2,93

Benzweiler

207

208

-1

-0,48

Dichtelbach

662

655

7

1,07

Ellern

855

834

21

2,52

Erbach

265

261

4

1,53

Kisselbach

594

589

5

0,85

Liebshausen

495

496

-1

-0,20

Mörschbach

336

322

14

4,35

Rheinböllen

4.030

4.010

20

0,50

Riesweiler

740

705

35

4,96

Schnorbach

238

240

-2

-0,83

Steinbach

131

133

-2

-1,50

         

VG Rheinböllen

10.206

10.059

147

1,46

 

5.118 Einwohner sind weiblich, 5.088 Einwohner männlich.

 

Ausländeranteil

Von den 10.206 Einwohnern mit Hauptwohnung haben 9.563 Einwohner (VJ 9.503) die deutsche Staatsangehörigkeit. 643 Personen haben eine ausländische Staatsangehörigkeit (VJ 556). Der prozentuale Anteil beträgt 6,3 %.

 

Familienstand

Die Einwohnerstatistik weist 3.710 (VJ 3.617) ledige, 5.179 (VJ 5.148) verheiratete, 678 (VJ 657) verwitwete und 628 (VJ 624) geschiedene Personen aus. 6 Personen leben in eingetragenen Lebenspartnerschaften.

 

Religionszugehörigkeit

38,14 % der Einwohner sind evangelisch und 38,13 % katholisch, 23,73 % gehören anderen oder keinen Religionsgemeinschaften an.

 

Mehr Häuser

Die Zahl der bewohnten Adressen stieg von 3.393 am 30.6.2014 auf 3.432 zum 30.6.2015. Rechnerisch wohnen durchschnittlich 2,97 Personen in einem Haus.

 

Rheinböllen, 6. Juli 2015

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Arno Imig

Bürgermeister

 

Verkeimung im Trinkwasser

(10.07.2015)

Am Donnerstag, den 09.07.2015 wurden in der Trinkwasserversorgung in den Versorgungsbereichen Ellern und Argenthal bakterielle Verunreinigungen festgestellt.

Konkret handelt es sich hierbei um

 

  • E. Coli-Bakterien und
  • coliforme Keime

 

 

Betroffen hiervon sind innerhalb der Verbandsgemeinde Rheinböllen die Gemeinden bzw. Ortsbezirke

 

  • Argenthal
  • Benzweiler
  • Ellern
  • Kisselbach
  • Kleinweidelbach
  • Liebshausen
  • Mörschbach
  • Schnorbach
  • Steinbach

 

Die übrigen Gemeinden Dichtelbach, Erbach, Riesweiler sowie die Stadt Rheinböllen (außer Ortsbezirk Kleinweidelbach) sind hiervon nicht betroffen.

 

Deshalb hat das Gesundheitsamt ein Abkochgebot angeordnet. Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise:

 

  • Trinken Sie Leitungswasser abgekocht
  • Lassen Sie das Wasser einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam über mindestens 10 Minuten abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers ist aus praktischen Gründen zu empfehlen.
  • Nehmen Sie für die Zubereitung von Nahrung, zum Zähneputzen und zum Reinigen offener Wunden ausschließlich abgekochtes Leitungswasser.

 

Sie werden informiert, sobald das Trinkwasser wieder einwandfrei ist.

 

Wir bitten Sie außerdem, in den nächsten Tagen um einen sparsamen Wasserverbrauch (z.B. kein Autowaschen, kein Rasensprengen).

 

Falls Sie weitere Fragen haben, rufen Sie uns an:

 

Gesundheitsamt Simmern

Tel. 06761/82-700

Tel. 06761/82-712    

 

Verbandsgemeindewerke Rheinböllen

Tel. 06764/39-23

Tel. 06764/39-60    

Anmeldung zur Walderlebniswoche 2015

(10.06.2015)
Liebe Eltern, liebe Kinder,
 
die Walderlebniswoche im Walderlebniszentrum Soonwald in Stromberg rückt immer näher:
Lest hier noch einmal kurz um was es geht und meldet euch in der Zeit vom
 
08. Juni bis 19. Juni 2015
 
bei der Verbandsgemeinde Rheinböllen, Zimmer 6, Frau Michelle Rheingantz an!
Bitte beachtet, dass die Teilnehmerzahl auf 20 Kinder begrenzt ist. Es gilt der Eingang der Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 19. Juni 2015. Der Teilnehmerbetrag ist bei persönlicher Anmeldung bar zu entrichten.

[Anmeldung WEZ]

Foto zu Meldung: Anmeldung zur Walderlebniswoche 2015

Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Rheinböllen

(08.06.2015)

Zeitlich lag das Timing perfekt. Am Mittwoch, 27.05.2015 traf das neue Feuerwehrfahrzeug in Rheinböllen ein und anlässlich des traditionellen Feuerwehrfestes am Sonntag, 31.05.2015 konnte es schon offiziell in Dienst genommen werden.

 

Bereits im März 2013 traf der Verbandsgemeinderat den Beschluss über die Beschaffung eines Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges 20, kurz HLF 20, für die Feuerwehr Rheinböllen. Ein Jahr später wurde sodann die Vergabe an die Firma Ziegler aus Giengen beschlossen. Das Fahrzeug dient sowohl der Brandbekämpfung, als auch zur technischen Unfallhilfe. Von den 9 Personen, die dort Platz finden, können 5 mit Atemschutz ausgerüstet werden. Neben Lichtmast, Schiebeleiter und einer Schaumanlage wurde die neueste LED-Technik verwendet. Es hat einen finanziellen Gesamtwert von insgesamt ca. 400.000 €.

 

Vor der offiziellen Schlüsselübergabe begrüßte Wehrführer Robert Mertes die zahlreichen Gäste des Feuerwehrfestes. Anschließend erläuterte Wehrleiter Volker Aßmann den Zuhörern die Funktionalitäten des Neufahrzeuges.

Bürgermeister Arno Imig bedankte sich bei dem 6-köpfigen Beschaffungsteam, welches sich sehr zeitintensiv und effektiv mit der Planung und der Beschaffenheit des HLF 20 auseinandergesetzt hat und sprach seine große Anerkennung aus. Das Team bestand aus Wehrleiter Volker Aßmann, Wehrführer Robert Mertes, dem stellvertretenden Wehrführer Stefan Lang, der Fachkraft für Elektronik Christian Zahn, dem Fahrzeugwart Stefan Mühleis und Ramona Lambrich von der Verwaltung.

Sowohl Wehrführer Mertes, als auch Wehrleiter Aßmann und Bürgermeister Imig betonten den überaus effektiven und guten Einsatzwert des HLF 20 für Rheinböllen, seine Umgebung und auch die Bevölkerung.

Nach der offiziellen Vorstellung und Übergabe des Fahrzeuges gaben Pfarrer Jöst und Pastor Vogel dem HLF 20 den kirchlichen Segen und gratulierten zu dem neuen effektiven und guten Einsatzfahrzeug.

 

Fotos: Gerd Silbernagel und VGV Rheinböllen

Foto zu Meldung: Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Rheinböllen

25. Dienstjubiläum in der Kindertagesstätte Kisselbach

(01.06.2015)

Frau Karin Schmidt-Braun konnte am 01.06.2015 im Kreise ihrer Kolleginnen und der Leiterin der Kindertagesstätte, Frau Sabine Frank, ihr 25. Dienstjubiläum feiern. Frau Schmidt-Braun wurde am 01.06.1990 als Erzieherin in Vollzeit im Kindergarten Kisselbach eingestellt. Sie stand bei den bisherigen Umbaumaßnahmen der Einrichtung stets mit Rat und Tat zur Seite. An ihr ist regelrecht eine Innen-Architektin verlorengegangen. Auch in der Zeit als der Kindergarten eine neue Leitung suchte, hat sie die Einrichtung vorbildlich vertretungsweise geleitet.

Für die Verwaltung gratulierten Bürgermeister Arno Imig und Personalleiter Stephan Webering. Die Leiterin der Kindergartenstätte Sabine Frank gratulierte für das gesamte Team der KiTa Kisselbach.

Wir gratulieren Frau Schmidt-Braun ganz herzlich zu ihrem Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen Gesundheit und weiterhin viel Freude an ihrer Arbeit.

Foto zu Meldung: 25. Dienstjubiläum in der Kindertagesstätte Kisselbach

Bürgerbus der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(20.05.2015)

Unter dem Motto „Bürger fahren für Bürger“ plant die Verbandsgemeinde Rheinböllen zusammen mit dem neu gegründeten Seniorenbeirat den Einsatz eines Bürgerbusses, der insbesondere unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern mehr Mobilität bringen soll. Ziel soll es sein, diesem Personenkreis den Weg zum Arzt, zum Einkauf oder wohin sonst noch Bedarf besteht, zu ermöglichen.

Nach einer ersten Konzeption soll der Bus (9-Sitzer) an zwei festen Tagen in der Woche individuell nach den Wünschen der Nutzer fahren, das heißt, Sie werden zuhause abgeholt und auch wieder bis zur Haustür gebracht. Jeweils tags zuvor werden die Fahrwünsche telefonisch entgegengenommen und ein Routenplan für den nächsten Tag erstellt. Nach diesem Routenplan werden dann die Fahrten durchgeführt. Das Angebot soll das Busangebot des öffentlichen Personennahverkehrs ergänzen, nicht ersetzen.

Der Bürgerbus in der sog. „genehmigungsfreien Nische“ nach dem Personenbeförderungsgesetz darf bis zu acht Personen gleichzeitig plus Fahrer transportieren. Die Begrenzung der Personenzahl ergibt sich aus dem Führerscheinrecht. Mit einer Fahrerlaubnis der Klasse B (früher 3) dürfen maximal acht Personen plus Fahrer gleichzeitig in einem Fahrzeug befördert werden.

Bei entsprechender Nachfrage hat das Projekt jedoch nur dann eine Chance, wenn sich genügend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer finden, die bereit sind ca. zweimal monatlich

 

  • als Fahrerin oder Fahrer den Bus zu fahren
  • oder im Rathaus jeweils am Tag vor dem Fahrtag für einige Stunden die Fahrwünsche telefonisch entgegenzunehmen und den Routenplan zu erstellen (Telefondienst)

 

Wenn Sie sich in diesem Projekt engagieren möchten, so melden Sie sich bitte bis zum 15. Juni 2015 bei 

 

Frau Tatjana Siemens

Verbandsgemeindeverwaltung

Tel. 06764 3931

E-Mail tsiemens@rheinboellen.de

 

oder bei der Vorsitzenden des Seniorenbeirates

 

Frau Margrit Weber, Steinbach

Tel. 06766 960005

 

Machen Sie mit, kommen Sie in unser Team.

 

Ihr

 

Arno Imig

Bürgermeister

Umwelttag / Müllsammelaktion der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(21.04.2015)

Am Samstag, 11.04.2015 machte sich die Jugendfeuerwehr Rheinböllen Tatkräftig und Entschlossen auf, um wieder Gutes für unsere Umwelt zu tun. Wie auch in den vergangenen Jahren wurde in und um Rheinböllen Müll gesammelt.

 

Säckeweise Unrat, vom vollen Benzinkanister, über 4m³ Dämmwolle im Bach, bis hin zum Katzenkratzbaum. Unbegreiflich was achtlos in Straßengräben, Gewässern und Wäldern entsorgt wird. 

 

Zum Glück gibt es aber auch verantwortungsbewusste Menschen, denen diese Verhältnisse zuwider sind und die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Natur, Tiere und Menschen zu schützen.

 

Unter der Leitung von Jugendwart Sebastian Herrmann, dem stellvertretenden Jugendwart Kevin Brand, seinem Vater Andreas Brand und deren Partnern, hatten sich 15 Jugendliche über 5 Stunden dafür eingesetzt!


Ein großer Dank für diese vorbildliche Aktion!

Foto zu Meldung: Umwelttag / Müllsammelaktion der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

lm Dienste der Schadenverhütung

(20.04.2015)

2.100,00 Euro für die Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen

 

Die Provinzial Rheinland Versicherung AG fördert in ihrem Geschäftsgebiet Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Gefahren, insbesondere den Feuerschutz und die Brandsicherheit und bietet damit ein Pro an Sicherheit für die Feuerwehren in der Region.

 

Die Geschäftsstellenleiter Volker Stüber & Patrick Schmidt übergaben heute einen Scheck in Höhe von 2.100,00 € an die Freiwillige Feuerwehr, welchen Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter  Volker Assmann, stellvertretend in Empfang nahmen.

 

Dank dieses Zuschusses können die dringend benötigten Ausrüstungen und Einrichtungen beschafft werden.

3,4 Millionen Euro wurden in den letzten zehn Jahren von der Provinzial an bei ihr versicherte Städte und Gemeinden für die Ausrüstung der freiwilligen Feuerwehr zur Brandbekämpfung bezahlt.

Allein im Jahr 2014 wurden für diese Zwecke erneut rund 320.000 Euro zur Verfügung gestellt. Überall dort wo förderungswürdige Feuerschutzmaßnahmen wegen fehlender Mittel nicht bezuschusst werden können, versucht die Provinzial Rheinland Versicherung AG im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zu helfen. Den Anforderungen der heutigen Zeit angepasst, unterstützt sie die Feuerwehren unter anderem durch die Gewährung von Zuschüssen für die Ausrüstung zur Brandbekämpfung und trägt somit in beachtlichem Maß zur Verbesserung des Brandschutzes in ihrem Geschäftsgebiet bei. Damit bietet das Unternehmen den Menschen im Rheinland ein Mehr an Leistung, ein Mehr an Service und ein Mehr an Nähe.

Die Provinzial Rheinland Versicherung AG hat vielerorts bei der Gründung der Freiwilligen Feuerwehren Pate gestanden. Nicht nur aus dieser traditionellen Verbindung heraus, sondern auch zur Verbesserung des Brandschutzes in unserem Geschäftsgebiet wird auch heute noch ein enges Verhältnis zwischen beiden Partnern gepflegt.

Foto zu Meldung: lm Dienste der Schadenverhütung

26 neue Feuerwehrkameraden ausgebildet

(26.03.2015)

Am Sonntag, den 15. März 2015 beendeten 26 junge Männer und erfreulicherweise auch zwei Frauen aus den Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rheinböllen den zweiten und letzten Teil des 2-jährigen Feuerwehr-Grundlehrganges mit einem hervorragenden Prüfungsergebnis. Unterrichtet wurden sie von erfahrenen Führungskräften der Feuerwehren aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

 

An 4 Wochenenden wurden die Neulinge unter anderem in Knotenkunde, im Löscheinsatz, in technischer Unfallhilfe, in Karten- und Gerätekunde und in Gefahren einer Einsatzstelle unterrichtet. Wehrleiter Volker Aßmann betonte, dass dies noch lange kein Ende ihrer Feuerwehrlehrgänge sein müsse, da ihnen nun der Weg zu weiteren Lehrgängen auf Kreisebene offen stünde.

 

Wie Bürgermeister Arno Imig so treffend in seiner Begrüßung feststellte, eignen sich die Feuerwehrangehörigen in dem Grundlehrgang ein beträchtliches Wissen an. Er beglückwünschte alle zu dem Entschluss, dem freiwilligen Feuerwehrdienst zum Wohle der Allgemeinheit beizutreten und nahm gemeinsam mit Wehrleiter Volker Aßmann die Verpflichtung vor. Es ist sehr erfreulich, dass sich so viele Jugendliche freiwillig und ehrenamtlich für diesen aktiven Dienst für ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger engagieren.

 

Ein Dankeschön sprach Bürgermeister Arno Imig auch den Ausbildern für ihr großes Engagement und ihre ehrenamtliche Arbeit für den Feuerwehrnachwuchs aus. Wir gratulieren nochmals allen Feuerwehrangehörigen zur bestandenen Prüfung und wünschen viel Spaß und Erfolg in der örtlichen Feuerwehreinheit und bei den weiteren spezifischen Ausbildungen.

Foto zu Meldung: 26 neue Feuerwehrkameraden ausgebildet

Wirtschaftsministerin Lemke bei Spatenstich für neues Norma-Zentrallager

(20.03.2015)

 

Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat heute gemeinsam mit dem Vorstand des Lebensmittelfilialbetriebes Norma, Gert Köber, und Bernadette Oberthür, Bürgermeisterin von Rheinböllen, mit einem symbolischen Spatenstich den Bau des zentralen Norma Logistikzentrums in Rheinland-Pfalz begonnen. Es entsteht auf dem ehemaligen Munitionshauptdepot Rheinböllen, das nun in Teilen in ein nachhaltiges Gewerbegebiet umgewandelt wird.

„Das Land Rheinland-Pfalz setzt auf Konversion für nachhaltige Projekte. Dass aus einem ehemaligen Bundeswehrstandort ein nachhaltiger Gewerbepark wird, zeigt, dass diese Strategie erfolgreich ist“, sagte Staatsministerin Lemke. „Wir garantieren so eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung und stärken gleichzeitig die Region, denn es werden 150 Arbeitsplätze geschaffen. Damit sind die Arbeitsplätze, die durch den Abzug der Bundeswehr hier entfielen, in einem strukturwirksamen Bereich kompensiert worden.“

Ein Gebiet von zwölf Hektar wird nun als Besiedlungsfläche erschlossen. Die Norma Lebensmittelfilialbetrieb Stiftung & Co.KG wird auf der Konversionsfläche ihr Logistikzentrum Mittelrhein als Umschlagplatz für Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs errichten. Von Rheinböllen aus sollen wegen der zentralen Lage am Autobahndreieck A61/B50 im Direktanschluss Filialen des Unternehmens in einem Umkreis von mindestens 100 Kilometern versorgt werden. Im Dezember soll das Zentrum in Betrieb genommen werden.

 

Foto: Tom Huckert

Foto zu Meldung: Wirtschaftsministerin Lemke bei Spatenstich für neues Norma-Zentrallager

ANSTURM AUF INFO-ABEND ZU PHOTOVOLTAIK IN RHEINBÖLLEN

(16.03.2015)

Auf großes Publikumsinteresse stieß eine Informationsveranstaltung der Energieagentur Rheinland-Pfalz zum Thema Speichertechnik für Strom vom eigenen Hausdach. Fast 70 Zuhörer strömten in den Großen Sitzungssaal des Rheinböllener Rathauses.  

 

Eingeladen hatte VG-Bürgermeister Arno Imig – und ganz viele kamen. Dr. Ralf Engelmann aus der Zentrale der Energieagentur Rheinland-Pfalz referierte über den aktuellen Stand der technischen Entwicklung und die Rentabilität der verschiedenen Speichertechniken. Unterstützt wurde der Fachreferent von Volker Engelmann, der als Inhaber eines Hunsrücker Haustechnik-Unternehmens anhand mitgebrachter Geräte deren Dimension und Funktionsweise erläuterte.

 

In einer sehr engagiert geführten Diskussion im Anschluss an die Vorträge brachten die Besucher zahlreiche Spezialaspekte zur Sprache, etwa die steuerliche Behandlung des Eigenverbrauchs von selbst produziertem Strom. Eine Frage, die wegen der großen Unterschiede in den persönlichen Verhältnissen seriös nur ein Steuerberater beantworten kann.

 

Dem Interesse am Thema Strom aus Sonnenenergie will das Regionalbüro Mittelrhein der Energieagentur Rheinland-Pfalz Rechnung tragen: mit weiteren Informationsabenden in der Region während der nächsten Woche und Monate.

Foto zu Meldung: ANSTURM AUF INFO-ABEND ZU PHOTOVOLTAIK IN RHEINBÖLLEN

Josef Mayer nach 25 Jahren als Stellvertreter verabschiedet

(12.03.2015)

Im Rahmen des Gemeindetages am Samstag, 28. Februar 2015 verabschiedete Bürgermeister Arno Imig unter Anwesenheit der Steinbacher Bürgerinnen und Bürger Herrn Josef Mayer aus seiner Funktion als stellvertretender Wehrführer der ortsansässigen Wehr. Josef Mayer hat zum Ende des Jahres 2014 sein Amt aufgegeben.

 

Schon seit 38 Jahren ist Josef Mayer aus Benzweiler in der Steinbacher Feuerwehr aktiv und hat hiervon 25 Jahre als stellvertretender Wehrführer die Feuerwehr angeführt. Bürgermeister Arno Imig dankte Josef Mayer für dieses Engagement und wünschte ihm für den weiteren Verbleib in der Feuerwehr noch viel Spaß und eine gute Zeit. Dem Dank schloss sich Michael Schubach, gleichzeitig als Wehrführer und auch als Ortsbürgermeister, gemeinsam mit seiner Mannschaft an. Sowohl Bürgermeister Imig als auch Wehrführer Schubach überreichten ihm wohlerlesene Präsente als Dankeschön.

Otto Riedel mit der Verdienstmedaille des Landes geehrt

(11.03.2015)

Im Rahmen einer Feierstunde im großen Sitzungssaal der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord in Koblenz verlieh Präsident Dr. Ulrich Kleemann im Auftrag von Ministerpräsidentin Malu Dreyer Herrn Otto Riedel aus Dichtelbach die Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz für sein langjähriges und außerordentliches Engagement im sportlichen, kulturellen und kommunalen Bereich.

 

Otto Riedel hat sich in über 60 Jahren als Aktiver, als Übungsleiter und Trainer dem Sport und hier besonders dem Turnen verschrieben. Der Turn und Sportverein Dichtelbach, der Turnverein Manubach und der Turngau Hunsrück waren und sind seine sportliche Heimat, wo er als Jugendwart, Vorsitzender, Oberturnwart und Berater stets aktiv mitwirkte. Er war bei der Weltgymnastrade in Lissabon 2003 als „Botschafter für Deutschland“ mit dabei und gehörte zum Organisationsteam des Deutschen Turnfestes 2002 in Leipzig. Derzeit bereitet er das Turnfest Rheinland-Pfalz 2017 in Pirmasens mit vor und ist weiter im Turngau aktiv.

 

Otto Riedel war 20 Jahre Gemeinderatsmitglied, ist ehrenamtlicher Gemeindearbeiter und jährlich auch in der Dichtelbacher Fastnacht aktiv. Ebenso ist er im Gemischten Chor schon seit vielen Jahren aktiv dabei. Ruhestand ist für ihn ein Fremdwort.

Zu den Gratulanten zählten neben der Ehefrau, den zwei Söhnen, den Vereinsvorsitzenden und Freunden aus Dichtelbach, auch Kreisbeigeordneter Reinhard Klauer, Bürgermeister Arno Imig und Ortsbürgermeister Martin Huhn.

 

Mit dieser Auszeichnung wird jahrzehntelanges ehrenamtliches Wirken auch einmal in die öffentliche Wahrnehmung gerückt und soll neben der Anerkennung auch Beispiel geben und dazu ermuntern, sich im Ehrenamt zu engagieren.

 

Namens der Bürgerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen gratuliere ich Herrn Riedel zu der verdienten Auszeichnung und danke ihm für sein großes Engagement. Die Auszeichnung erfüllt uns alle mit Stolz. Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die selbstlos solche wichtigen Aufgaben für die Gemeinschaft erfüllen.

 

Arno Imig

Bürgermeister

 

Foto zu Meldung: Otto Riedel mit der Verdienstmedaille des Landes geehrt

Oliver Hemb offiziell ernannt

(09.03.2015)

Bereits seit 2 Jahren ist Oliver Hemb schon kommissarisch stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Mörschbach. Nachdem er nun den 2-wöchigen Gruppenführerlehrgang an der Koblenzer Feuerwehrschule mit großem Erfolg absolviert hat, konnte er jetzt offiziell zu seiner Funktion ernannt werden.

 

Im Beisein des stellvertretenden Wehrleiters Robert Mertes und von Ortsbürgermeister Dieter Michel, ernannte Bürgermeister Arno Imig am Freitag, 27.02.2015 auf dem Mörschbacher Gemeindetag Oliver Hemb zum stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Mörschbach. Oliver Hemb darf sich auf eine 10-jährige Amtszeit freuen. Als Stellvertreter führt, bzw. leitet er im Vertretungsfall die Mörschbacher Feuerwehr und ist dort für die Einsatzbereitschaft verantwortlich.

 

Gleichzeitig beförderte Bürgermeister Imig Herrn Wolfgang Fried zum Oberfeuerwehrmann. Wolfgang Fried ist seit 7 Jahren Feuerwehrmann in Mörschbach.

 

Oliver Hemb hat nun als stellvertretende Wehrführer seiner Einheit eine verantwortungsvolle Position, die sicherlich mehr als nur einmal Fingerspitzengefühl und ein hohes Maß an Fachwissen erfordert. Wir wünschen ihm bereits jetzt viel Spaß in seinem neuen Amt und eine gute Führungshand. Auch möchten wir noch Wolfgang Fried zur wohlverdienten Beförderung gratulieren.

Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Region

(04.02.2015)

Wohnraum gesucht

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

aus der Heimat fliehen auf Grund von Not, Elend und Krieg. Freunde, Familie und Hab und Gut zurücklassen und nur mit den Habseligkeiten, die man tragen kann, unter teilweise schwierigsten Umständen in ein Land reisen, dessen Sprache man nicht beherrscht, in dem man niemanden kennt und in dem man auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Allein die Vorstellung wäre sicherlich für die meisten von uns ein Albtraum.

So geht es jedoch derzeit den unzähligen Menschen, die auf Grund der zahlreichen Krisenherde in der Welt gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen. Wir alle kennen die Schreckensberichte aus Syrien, dem Irak oder anderen Brennpunkten der Welt aus den Medien. Ich halte es für eine moralische Verpflichtung, diesen Menschen in ihrer Notsituation zu helfen, ihnen offen und unbefangen zu begegnen und ihnen die Hilfe entgegenzubringen, die auch wir in so einer Situation von anderen Menschen erwarten würden.

Wöchentlich kommen auch im Rhein-Hunsrück-Kreis neue Flüchtlinge an. Bei ihrer Ankunft gilt es zunächst einmal, allen ein Dach über dem Kopf und einen ausreichenden Lebensunterhalt zu sichern.

Den Verbandsgemeinden im Rhein-Hunsrück-Kreis und der Stadt Boppard wird in Kürze seitens des Rhein-Hunsrück-Kreises die Zuständigkeit für die Unterbringung der Asylbewerber übertragen. Wir müssen daher die entsprechenden Unterkünfte zur Verfügung stellen. Die Verwaltung ist auf Ihre Mithilfe bei der Bereitstellung von Wohnraum angewiesen. Ich bitte daher Haus- und Wohnungsbesitzer, die Wohnraum zur Verfügung stellen können, um kurzfristige Kontaktaufnahme mit meiner Mitarbeiterin Michelle Rheingantz, die in unserem Hause für diese Aufgabe mit zuständig ist. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 06764/3929 und E-Mail mrheingantz@rheinboellen.de

 

Die Bereitstellung von Wohnraum ist das eine; ebenso wichtig und dringlich ist aber auch die Integration dieser Menschen in unsere Stadt- und Dorfgemeinschaften. Integration findet nicht in Rathäusern oder Verwaltungen statt. Dies kann nur im Alltag durch Mitmenschen erfolgen. Daher meine Bitte: Engagieren Sie sich, damit wir diese Integration gemeinsam möglich machen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, aber auch Kirchen, soziale Einrichtungen, Vereine und sonstige Netzwerke können ihr grundsätzliches Interesse zum ehrenamtlichen Engagement gerne bekunden. Wir werden später noch zu einer entsprechenden Gesprächsrunde einladen.

Gerade die Hilfen bei alltäglichen Dingen und bei der Überbrückung von Sprachschwierigkeiten können durch gute Kontakte in der kommunalen Gemeinschaft am besten gewährleistet werden.

Ich freue mich über jede Form der Unterstützung zur Bewältigung dieser wichtigen Integrationsaufgabe.

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

[Ansprechpartnerin]

Foto zu Meldung: Aufnahme von Flüchtlingen in unserer Region

Brasilianische Musikkapelle Colegio Teutonia zu Gast in Rheinböllen und Mörschbach

(02.02.2015)

In der vergangenen Woche besuchte wieder eine Gruppe brasilianischer Gäste die Verbandsgemeinde Rheinböllen. Die 33-köpfige Gruppe bestand aus 25 jungen Musikern (12-18 Jahre) mit ihren Begleitern und kam aus Teutonia im Süden Brasiliens aus dem Bundesstaat Rio Grande do Sul.

Die Musikkapelle Colegio Teutonia befindet sich seit dem 26.1. in Deutschland und selbstverständlich stand auch Rheinböllen wieder auf dem Reiseprogramm. Unter der bewährten Planung und Obhut der Brasilienfreunde Rheinböllen in Person u.a. von Franz-Josef Lauer, Inge Hofmann, Gerhard Roos, Dieter und Hildegard Saueressig, waren alle Reiseteilnehmer bei privaten Gastfamilien untergebracht. Das Besuchsprogramm für Rheinböllen beinhaltete eine Fahrt zum Rhein, zum Deutschen Eck und nach Bad Ems. Dort gab die Kapelle im Marmorsaal Bad Ems ein Konzert. Höhepunkt des hiesigen Besuchsprogrammes war allerdings der Auftritt am Freitagabend im Gemeindehaus in Mörschbach, das die Gruppe zusammen mit dem Chor MGV/da capo Mörschbach gestaltete. Vor bis auf den letzten Platz besetzter Halle begann zunächst der Chor MGV/da capo unter der Leitung von Matthäus Huth mit mehreren sehr ansprechenden Liedbeiträgen und erntete für seinen Auftritt tosenden Applaus.

Danach brannten die brasilianischen Gäste unter Leitung ihres Kapellmeisters Lucas Eduardo Grave ein wahres Feuerwerk bekannter Melodien aus Brasilien und aus bekannten Musicals und Filmmelodien ab, das das Publikum zu Begeisterungsstürmen und zu einer spontanen Polonaise durch den Saal hinriss. Dem sehr gelungenen Konzert schloss sich ein gemütliches Beisammensein an. Am Samstag wurden die brasilianischen Freunde dann von ihren Gastfamilien in Mörschbach sehr herzlich verabschiedet. Die Gruppe fuhr weiter nach Trier und wird nach mehreren weiteren Stationen u.a. in der Schweiz und in München am 11.2. wieder nach Brasilien zurückfliegen.

Traditionsgemäß stand natürlich auf wieder ein Empfang bei Bürgermeister Arno Imig im Rathaus in Rheinböllen auf dem Programm.

 

Foto zu Meldung: Brasilianische Musikkapelle Colegio Teutonia zu Gast in Rheinböllen und Mörschbach

Neujahrsempfang 2015 der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(27.01.2015)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 2. Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Antoniushalle in Liebshausen. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll durch den Musikverein Liebshausen unter der Leitung von Matthias Scholl mit den Stücken „Auf zum Start“, „Young amadeus“ und „Slavonicka Polka“.

In seiner Neujahrsansprache konnte Bürgermeister Imig wieder ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen. Die Ansprache ist nachstehend abgedruckt:

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Gäste,
ich darf Sie ganz herzlich zu unserem 2. Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde hier in der schönen Antoniushalle in Liebshausen begrüßen. Gestatten Sie mir, dass ich zum Beginn dieses neuen Jahres ein kleines Gedicht von Joachim Ringelnatz vortrage:
Was würden Sie tun, wenn Sie das neue Jahr gestalten könnten?
Ich würde vor Aufregung wahrscheinlich die ersten Nächte schlaflos verbringen
Und darauf tagelang ängstlich und kleinlich
Ganz dumme, selbstsüchtige Pläne schwingen.
Dann – hoffentlich – aber laut lachen
Und endlich den lieben Gott abends leise
Bitten, doch wieder nach seiner Weise
Das neue Jahr göttlich selber zu machen.
Ich freue mich sehr, dass so viele Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von kommunalen Gremien, aus Kindergärten und Schulen, den Kirchen und Medien, aus den Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt sind und wir gemeinsam noch einmal zurück sowie vor allem vorausblicken wollen.
Schon jetzt ein herzliches Dankeschön dem Musikverein, dass er diesen Nachmittag musikalisch mitgestaltet.
Der heutige 2. Neujahrsempfang soll wieder, nachdem der Empfang im letzten Jahr auf ein großes positives Echo gestoßen ist, dazu dienen, Ihnen etwas zu unserer Verbandsgemeinde zu berichten und vor allem auch den vielen heute hier anwesenden Personen Dank zu sagen für ihre vielfältige Arbeit zum Nutzen unseres Gemeinwesen.
Im letzten Jahr waren wir in Argenthal und ich freue mich, dass die Ortsgemeinde Liebshausen in diesem Jahr unser Veranstaltungsort ist.
Es soll wieder ein kurzweiliger Nachmittag werden, daher Reden nur im begrenzten Umfange, ein buntes Programm und nachher noch genügend Zeit sich im hinteren Teil der Halle zu persönlichen Gesprächen zu treffen und auszutauschen. Ich darf an dieser Stelle ganz herzlich Frau Ortsbürgermeisterin Martina Schön danken für die Bereitstellung der Antoniushalle sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung.
Das Programm für den heutigen Nachmittag haben wir Ihnen auf die Sitze gelegt.
Ein Jahreswechsel markiert natürlich keinen Wendepunkt, aber er gewährt uns, im Gegensatz zum sonst meist hektischen Alltagsbetrieb, einen Moment des Innehaltens. Wir blicken noch einmal zurück sowie nach vor, wir fragen uns, wo wir stehen. Was haben wir erreicht? Was ist in dem vor uns liegenden Jahr zu tun, damit die Verbandsgemeinde eine Region bleibt, in der man gut leben und arbeiten, lernen und investieren, seine Freizeit und seinen Lebensabend genießen kann?
Was hat sich im letzten Jahr ereignet, was war besonders erwähnenswert. Natürlich vieles und vieles wichtiges. Aus Zeitgründen möchte ich es aber bei einigen Schlaglichtern bewenden lassen:
2014 war das wärmste Jahr in Deutschland seit Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen im Jahr 1881. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Daten-Auswertungen seiner Messstationen mitteilte, lag die Jahres-Durchschnittstemperatur demnach mit 10,3 Grad Celsius um 0,4 Grad über dem alten Wärmerekord aus dem Jahr 2000. Vielleicht hing es auch mit den Wahlen am 25. Mai zusammen, aber ein besonders heißer Wahlkampf war es auch nicht. Oder aber mit der Fußballweltmeisterschaft, die uns viele schöne Glücksmomente bescherte bis hin zur Weltmeisterschaft der deutschen Mannschaft. (4. Stern)
Zum Stichwort Wahlen.
Bei den Kommunalwahlen werden die Verbandsgemeinde und die Gemeinden immer vor besondere personelle und auch technische Herausforderungen gestellt, sind doch neben Europawahl noch die Kreistage, Verbandsgemeinderäte, Stadt-/Gemeinderäte sowie die Bürgermeister zu wählen. Alle Wahlen konnten zügig abgewickelt werden und die neuen Gremien zeitnah ihre Tätigkeit aufnehmen. Dafür nochmals einen herzlichen Dank an alle Wahlvorstände und Wahlhelfer, die an diesem Abend Schwerstarbeit zu leisten hatten.
Im Verbandsgemeinderat gab es insofern eine Veränderung als die FWG 2 Sitze und die CDU einen Sitz hinzugewannen und die FDP 2 Sitze und die SPD einen Sitz verloren. Erfahrene und ältere Ratsmitglieder machten Platz für neue junge Ratsmitglieder, so dass sich hier auch ein gewisser Generationenwechsel vollzog. 11 Ratsmitglieder zogen neu in den VG-rat ein. In 6 unserer 12 Gemeinden gab es neue Bürgermeister. Und auch erfreulich, unter den 12 Bürgermeistern gibt es jetzt 3 Bürgermeisterinnen. Sarah Groß in Argenthal, Martina Schön in Liebshausen und Bernadette Oberthür in Rheinböllen. Martina Schön war bisher das einzige weibliche Element in der Bürgermeisterrunde und wurde demgemäß auf Händen getragen. Das setzt sich natürlich auch jetzt bei 3 Bürgermeisterinnen fort.  Als langjährige verdiente Bürgermeister haben wir verabschiedet:

 

  • Heinz-Otto Kretzschmar aus Argenthal nach 5 Amtsjahren, ihm folgte Sarah Groß
  • Rolf Augustin aus Benzweiler nach 20 Amtsjahren, ihm folgte Hans-Joachim Kunz
  • Dietmar Tuldi aus Ellern nach 25 Amtsjahren, ihm folgte Friedhelm Dämgen
  • Siggi Herrmann aus Rheinböllen nach 15 Amtsjahren, ihm folgte Bernadette Oberthür
  • Hans Schubach aus Schnorbach nach 20 Amtsjahren, ihm folgte Bernd Kunz
  • Leo Lauderbach aus Steinbach nach 5 Amtsjahren, ihm folgte Michael Schubach
 
Unseren ausgeschiedenen Bürgermeistern nochmals ein herzliches Dankeschön für das besondere langjährige bespielhafte Engagement und die hohe Motivation in diesem nicht immer leichten Ehrenamt.
Im Kreis wurde ein neuer Landrat gewählt, Dr. Marlon Bröhr aus Kastellaun wird am 3. Mai 2015 die Nachfolge von Bertram Fleck antreten, der das Amt dann 26 Jahre ausgeübt hat.
Eine Reihe weiterer Themen hat uns 2014 beschäftigt. So legte in der Märzsitzung des Rates der neu gebildete Zukunftsrat der Verbandsgemeinde seine ersten Ergebnisse vor und machte eine Vielzahl von Vorschlägen auch mit Blick auf den demografischen Wandel, der wie andernorts auch bei uns zum Teil tiefgreifende Veränderungen bewirken wird. Einige dieser Anregungen wurden schon aufgegriffen und werden sowohl auf Verbandsgemeinde- als auch auf Gemeindeebene diskutiert. Ein herzlicher Dank an die Mitglieder des Zukunftsrates, die auch heute hier sind, für ihre wertvolle und uneigennützige Arbeit für unsere Verbandsgemeinde und unsere Gemeinden.
Ein besonderes Augenmerk legten wir wieder auf die Puricelli-Realschule plus und die Sicherung ihres Fortbestandes als einzige weiterführende Schule in unserer Verbandsgemeinde. Obwohl wir nicht mehr Schulträger sind, liegt uns diese Schule am Standort Rheinböllen ganz besonders am Herzen und es ist breiter Konsens im Rat, dass alles getan werden muss, um diesen Schulstandort zu sichern. Die Schulbusverbindungen zur Puricellischule aus dem Raum Riesweiler waren sehr unbefriedigend, mussten die Schüler aus diesem Bereich doch zuerst nach Simmern fahren, dort umsteigen und den Bus nach Rheinböllen nehmen. Also beschloss der Verbandsgemeinderat, nachdem der Kreis als zuständige Körperschaft für den Schülertransport keinen Spielraum für eine Änderung sah, die Einrichtung einer direkten Busverbindung aus diesem Bereich auf eigene Kosten. Diese Busverbindung wurde gut angenommen –Herr Rektor Schmidt ist heute hier- und hat nicht unerheblich zu einer Stabilisierung der Anmeldezahlen beigetragen. Die Busverbindung werden wir auch im kommenden Schuljahr wieder anbieten.
In der Schulturnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen wurde mit Förderung des Bundes die Hallenbeleuchtung komplett durch stromsparende LEDs ersetzt. Der Controlling Bericht des Freizeitbades wurde entgegengenommen und Energiesparmaßnahmen diskutiert. Über ein Klimaschutzkonzept wurde lange gesprochen. Der neu gewählte Rat hat sich konstituiert und die Ausschüsse wurden neu gebildet.
Mein besonderer Dank geht an alle Fraktionen des Verbandsgemeinderates für die gute, sachliche und gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit. Das Sachinteresse und das Ringen um die besten Ideen standen und stehen immer im Vordergrund.
Mein weiterer Dank geht an unseren Schiedsmann Wilhelm Gutenberger, dessen erste Amtszeit Ende des Jahres abgelaufen ist und den wir einstimmig dem Direktor des Amtsgerichtes in Simmern für eine weitere Amtsperiode vorgeschlagen haben. Wilhelm, deine Fähigkeit in Streitfällen zu vermitteln zahlt sich aus, du hast eine hohe Einigungsquote, alles Fälle, die evtl. streitig zu Gericht gegangen wären.
Auch unsere Feuerwehren möchte ich besonders erwähnen, die ständig bereitstehen, Freizeit opfern um sich ehrenamtlich auszubilden und fortzubilden um im Ernstfall unser Leben sowie unser Hab und Gut zu schützen. Euch liebe Feuerwehrkameradinnen und Kameraden einen besonderen Dank. Dass wir nicht nur verbal hinter unseren Feuerwehrleuten stehen belegt, dass 2014 die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges HLF 20 für die Feuerwehr Rheinböllen und eines TSFW für die Feuerwehr Ellern beschlossen wurde. Beide Fahrzeuge werden noch in diesem Jahr ausgeliefert werden.
Eine Lärmaktionsplanung für Lärmschutz von A 61 und B 50 wurde in Auftrag gegeben.
Ein weiterer wichtiger Schritt war die Einrichtung eines Seniorenbeirates, der sich vornehmlich um Angelegenheiten der älteren Mitbürger und Mitbürgerinnen kümmern wird. Wir konnten für diesen Beirat engagierte Personen aus allen Gemeinden gewinnen und ich freue mich schon auf eine gute Zusammenarbeit. Der Beirat wird sich in Kürze konstituieren.
Besonders erwähnt seien auch unsere Seniorenbeauftragten mit ihren Helferkreisen, die nun schon seit über 10 Jahren in unseren Gemeinden wertvolle Arbeit leisten. Derzeit haben wir in der Stadt Rheinböllen und in 7 Ortsgemeinden Seniorenbeauftragte mit Helferkreisen.
Hinter dem großen ehrenamtlichen Engagement unserer Seniorenbeauftragten steht der Gedanke, Menschen auch im Alter bei körperlichen und geistigen Einschränkungen so lange wie möglich ein Leben im gewohnten Wohnumfeld und mit liebgewonnenen sozialen Kontakten zu ermöglichen. Auch Ihnen, liebe Seniorenbeauftragte mit ihren Helferkreisen meinen herzlichen Dank. Ausdrücklich in den Dank einbeziehen möchte ich auch unsere Jugend- und Familienbeauftragten, die derzeit in den Gemeinden Dichtelbach, Riesweiler und Schnorbach fest etabliert sind. Vor kurzem konnten wir in Riesweiler die neuen mit viel ehrenamtlichen Einsatz hergerichteten Räume für die Kinder und Jugendlichen einweihen. Auch Sie liebe Jugend- und Familienbeauftragte leisten wertvolle Arbeit.
Neben den Senioren ist besonders auch der Jugend und ihren Bedürfnissen ein besonderes Augenmerk zu widmen. Unsere Jugend ist unsere Zukunft. In unseren Gemeinden gibt es hier ein Vielfalt von Aktivitäten. Als Beispiele seien die Jugendräume genannt. In Rheinböllen wird über die Einrichtung eines Jugendzentrums mit hauptamtlicher Besetzung diskutiert. Bis Ende des Jahres sind hier, so denke ich, konkrete Schritte zu erwarten.
Was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt. Sie, liebe Gäste, die Sie als Bürgermeister, Beigeordnete, Ratsmitglieder, Vorstände und Aktive in Vereinen und Verbänden, in den Kirchen und sozialen Einrichtungen und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen ehrenamtlich tätig sind, sind bildlich gesprochen sozusagen der Kitt der unsere Gesellschaft zusammenhält, unser Miteinander lebenswert macht und sind daher für ein gut funktionierendes Gemeinwesen unverzichtbar. Auch die Politik auf Landes- und Bundesebene sieht das genauso und unterstützt die Aktivitäten auf vielfältige Weise.
Über 100 Vereine in unserer Verbandsgemeinde bieten unserer Bevölkerung auf den verschiedensten Gebieten Aktivitäten sowohl im sportlichen wie auch im kulturellen Bereich an. Ihnen allen, die sie heute hier sind, meinen herzlichen Dank für ihr Engagement.
Gratulieren darf ich an dieser Stelle auch den Dichtelbacher Landfrauen für die Verleihung des Ehrenamtspreises des Rhein-Hunsrück-Kreis. Die Landfrauen engagieren sich bei fast allen Festen und Veranstaltungen in Dichtelbach und haben die Erlöse über die Jahre von über 50.000 Euro immer gemeinnützigen Institutionen gespendet.
Unsere Schulen und Kindergärten sind gut aufgestellt. Wir können in unseren Kindergärten allen Bedarfen gerecht werden, es gibt keine Wartelisten. Wir können ausreichend Plätze für alle Altersgruppen anbieten um bedarfsorientiert den Anforderungen besonders auch von jungen Familien gerecht zu werden. Wir können flexibel auf die Anforderungen der Arbeitswelt reagieren und junge Eltern darin unterstützen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Ein entsprechendes Angebot auch an Ganztagsplätzen ist vorhanden. Auch unsere Schulen leisten hervorragende Arbeit und auch dort gibt es in allen Schulen bedarfsgerechte Nachmittagsangebote.
Den Leiterinnen und Leitern unserer Kindergärten und Schulen und ihren Teams sei für ihre hervorragende Arbeit an dieser Stelle auch herzlich gedankt.
Zur Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus kann ich heute mit etwas Stolz nach Jahren der Stagnation positives vermelden. Die Sanierung ist in vollem Gange und die Halle ist spätestens im  2. Quartals 2015 wieder benutzbar. Hier danke ich besonders dem Rat sowie meinen Mitarbeitern Frau Scheffler und Herrn Webering und auch Frau Rechtsanwältin Roeren-Bergs, dass nach 4 Jahren gutachterlichem und juristischem Gezerre ein vertretbarer Vergleich geschlossen werden konnte, der eine zügige Sanierung der Halle ermöglicht. Die Alternative wäre ein noch Jahre dauernder Rechtsstreit gewesen. Mit der gewählten Lösung wird für den Schulsport und auch für den Vereinssport hoffentlich wieder schnell Normalität eintreten. Auch eine wichtige Botschaft für unsere Puricelli-Realschule-plus.
Auch bei der Windkraft ist eine gewisse Normalität eingetreten. Der Solidarpakt, der von meinem Vorgänger Franz-Josef Lauer initiiert und ins Leben gerufen wurde, hat sich bewährt und bewirkt eine große Einigkeit unter unseren Gemeinden, da alle an den Einnahmen partizipieren, ob Windkraftanlagen auf ihrem Gemarkungsgebiet oder nicht. Die Erkenntnisse aus mehrjähriger Praxis Solidarpakt waren schon oft sehr gefragt für Studien und Bachelorarbeiten von Studenten verschiedenster Universitäten. Für etwas Unruhe gesorgt hat die jüngste Fortschreibung des Regionalen Raumordnungsplanes der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zur Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen, die im Entwurf vorliegt. Hier ist in der Verbandsgemeinde Rheinböllen im Bereich Hochsteinchen eine wesentlich größere Fläche für Windkraftanlagen eingeplant, als im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde ausgewiesen. Der Verbandsgemeinderat hat sich einstimmig gegen diese erweiterte Planung ausgesprochen. Es ist breiter Konsens im Rat und auch in den Gemeindegremien, dass über die im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde vorgesehenen Flächen hinaus keine weiteren Flächen mehr für Windenergieanlagen ausgewiesen werden sollen. Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat sicherlich sein Soll in Sachen Windkraft mehr als erfüllt.
Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass nicht zuletzt durch die Einnahmen aus der Windkraft unsere Gemeinden finanziell ordentlich ausgestattet sind und sie auch langfristig in die Lage versetzt, den Herausforderungen der Zukunft angemessen zu begegnen, notwendige Investitionen anzugehen und die Gemeinde attraktiv zu halten.
Auch die Verbandsgemeinde, die selbst keine Einnahmen aus der Windkraft erhält, ist finanziell gut aufgestellt. Trotz etwas gesunkener Steuerkraft gegenüber 2014 –bedingt durch Gewerbesteuernachzahlungen, die jetzt nicht mehr zur Verfügung stehen- konnte die Verbandsgemeinde in ihrem Haushalt 2015 den Umlagesatz auf einem historischen Niedrigstand von 31 % halten und damit auch den Gemeinden zusätzlichen finanziellen Spielraum für eigene Investitionen schaffen und erhalten.
Die Bevölkerungsentwicklung der Verbandsgemeinde ist weiterhin stabil. Wir hatten am 31.12.2014  10.104 Einwohner mit Hauptwohnsitz, rund 50 Einwohner mehr als am 30.6.2014. In unseren Gemeinden findet gute Bautätigkeit statt und alle unsere Gemeinden halten Baugrundstücke zu vernünftigen Preises bereit. Wir haben so gut wie keine Leerstände und unsere Gemeinden sind sehr aktiv dabei, die Entwicklung im Innerortsbereich bei Bedarf durch Ankauf oder andere flankierende Maßnahmen positiv zu begleiten. Ein Dank auch an das Innenministerium, das uns mit Zweckzuweisungen in einer Reihe von Fällen die Maßnahmen erst ermöglicht hat.
Auch unsere Industrie- und Handwerksbetriebe partizipieren von der guten wirtschaftlichen Konjunktur. Die Arbeitslosenquote ist gering und unsere jungen Menschen finden in der Regel nach dem Schulabschluss eine Ausbildungsstelle. Wir sind zuversichtlich, dass es langfristig gelingt, junge gut ausgebildet Menschen in der Region zu halten und ihnen auch entsprechend berufliche Perspektiven bieten zu können. Dazu sind attraktive Unternehmen erforderlich, die die Arbeitsplätze anbieten. Langfristig gilt es die derzeitige Abwanderung junger gut ausgebildeter Menschen in die Ballungsgebiete zu bremsen und jungen Familien attraktive Wohnmöglichkeiten und Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu bieten. Ein Beleg der Leistungsfähigkeit unserer Wirtschafts- und Handwerksbetriebe war wieder die Gewerbeschau im März 2014, die von der Wirtschaftsförderungsgemeinschaft Soonwald in Rheinböllen mit großem Erfolg auf die Beine gestellt wurde.
Die Bevorstehende Ansiedlung eines großen Logistikzentrums im Bereich des alten ehemaligen Munitionsdepots Rheinböllen wird die wirtschaftliche Entwicklung von Rheinböllen und der gesamten Verbandsgemeinde weiter befördern und Arbeitsplätze schaffen und sichern.
Mein Dank geht an alle Unternehmer und Handwerker in unserer Verbandsgemeinde, die durch kluge und umsichtige Unternehmensführung Beschäftigung und Einkommen unserer Bevölkerung mit sichern.
Auch die ärztliche Versorgung ist derzeit ausreichend sichergestellt. Wir haben Hausarzt-, Zahnarzt- und Facharztpraxen in Rheinböllen, Kisselbach und Argenthal und zum 1.4. wird sich in Rheinböllen ein weiterer Arzt ein Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie niederlassen.
Im Touristikbereich werden wir 2015 eine Traumschleife Schanzerkopf einrichten, die ich schon jetzt ihrer besonderen Aufmerksamkeit empfehlen darf. Die Einweihung wird voraussichtlich noch im 1. Halbjahr erfolgen können.
Energetisch werden wir uns mit der Schaffung eines Nahwärmenetzes befassen. Hier gibt es konkrete Planungen der Ortsgemeinde Ellern und die Verbandsgemeinde hat auch schon ihre Bereitschaft signalisiert, im Falle einer entsprechenden Antragstellung die Trägerschaft eines solchen Nahwärmeverbundes im Rahmen des neu definierten Eigenbetriebes –Energieversorgung Verbandsgemeinde Rheinböllen- zu übernehmen. Die Betriebssatzung des Eigenbetriebes ist zum 1.1.2015 mit neuer Zweckbestimmung in Kraft getreten und im Wirtschaftsplan 2015 sind Mittel für die Realisierung des Projektes vorgesehen.
Die energetische Sanierung des Rathauses wird fortgeführt, der Einbau neuer Fenster ist bereits in Auftrag gegeben. Heizung und Beleuchtung werden demnächst angegangen.
Beschäftigen wird uns auch die Flüchtlingsproblematik. Der Kreis wird die Unterbringung dieser von Krieg und Verfolgung traumatisierten Menschen auf die Verbandsgemeindeebene delegieren und es wird eine besondere Herausforderung sein, diese Menschen unterzubringen und ihnen soweit wie möglich hilfreich zur Seite zu stehen. Erfreulicherweise gibt es von privater Seite schon sehr ermutigende Zeichen von Hilfsangeboten, Flüchtlingen und Asylsuchenden bei ihrer Unterbringung und Integration zu helfen. Auch in den 90-er Jahren hatten wir einen starken Zustrom von Asylsuchenden und konnten diese Aufgabe auch gut bewältigen. Warum soll es jetzt nicht gelingen?
Zur Verwaltungs- und Kommunalreform wird evtl. Herr Staatssekretär Kern noch etwas sagen. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen fällt mit ihren rund 10.100 Einwohnern unter die Verbandsgemeinden, für die das Land einen Fusionsbedarf sieht. Wir sehen uns indes gut aufgestellt und zukunftsfähig und haben gute Voraussetzungen, in dieser Konstellation noch lange fortbestehen zu können.
Kommune, verehrte Gäste, heißt Gemeinschaft. Jede Gemeinschaft funktioniert am besten, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Deshalb bin ich sehr froh, dass Sie unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Handwerker in der Verbandsgemeinde Rheinböllen sich so für ihre Gemeinschaft engagieren. Vieles von dem was wir im letzten Jahr erreicht haben, vieles von dem, was die Verbandsgemeinde Rheinböllen attraktiv macht, geht auf ihr Wirken und ihre Initiativen zurück.
Deshalb möchte ich mich bei Ihnen, bei allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Unternehmen und Initiativen, die sich für ihre Mitmenschen, für das Gemeinwohl einsetzen, die in Vereinen oder der Nachbarschaft wirken, die kulturelle oder sportliche Events unterstützen, ganz herzlich bedanken.
Dank auch an die Bürgermeister und Ratsmitglieder für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2014.
Danken möchte ich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im letzten Jahr geleistete Arbeit, für die gute Zusammenarbeit und für die Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Empfanges.
Besonderer Dank an meine Assistentin Frau Gutenberger, die die Hauptlast der Vorbereitung getragen hat.
Schließen möchte ich mit einem Zitat von ‚Antoine de Saint-Exupery:
Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Leute zusammen um Holz zu beschaffen, Werkzeuge vorzubereiten, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern wecke in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten endlosen Meer.
In diesem Sinne viel Gesundheit und ein gutes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches neues Jahr 2015.

Clarissa Günster aus Rheinböllen begeisterte anschließend mit glockenklarer Stimme mit den Liedern „Someone like you (Adele)“ „I see fire (Ed Sheeran)“ und „Irgendwas bleibt (Silbermond“. Sie wurde am Klavier begleitet von Hans-Jörg Haas.

Die neu gekürte Soonwaldfee Maria Flouli aus Dörrebach war ebenfalls gekommen und überbrachte ebenfalls Neujahrsgrüße.

Als besonderen Ehrengast konnte Bürgermeister Imig den Staatssekretär im Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur Rheinland-Pfalz, Günter Kern, begrüßen. In seiner Ansprache schlug Staatssekretär Kern einen weiten Bogen zu wichtigen kommunalpolitischen Themen wie öffentlicher Personennahverkehr, Straßenbau, demografischer Wandel und auch mit Blick auf die jüngsten Anschläge in Paris zur Sicherheitslage und der Abwehr von Angriffen auf die Demokratie.  Zur Kommunal- und Verwaltungsreform merkte er an, dass Rheinböllen derzeit noch nicht auf dem Programm steht und Veränderungen ohnehin nur im Dialog möglich sind.

Ein weiteres Highlight waren die Vorführungen des Einrad-Teams BO-A aus Argenthal. Rabea, Jan und Finn Boder zeigten spektakuläres auf dem Einrad. Das Einradteam hat sich auch international bereits einen Namen gemacht, so konnten die Zwillinge Finn und Jan bei der jüngsten Einrad-Weltmeisterschaft in Montreal (Kanada) zwei Goldmedaillen erringen.

Die Theatergruppe „Die Migge“ aus Liebshausen begeisterten das Publikum mit einem Kurzstück „Die letzte Wahl“. Die Akteure Sandra Märker, Hildegard Kiefer, Angelika Koblitz, Elvira Puschmann und Jürgen Vath liefen zur Bestform auf und erhielten ebenfalls viel Beifall.

Den Abschluss bildete der Projektchor „Our voice for Africa“, der ebenfalls mit viel Beifall bedacht wurde. Der Chor unter der Leitung von Karlfred Jochum unterstützt als Projektchor Slumprojekte in Kenia, konkret das Bangladesch-Projekt, das von Annerose Elmerich auch vorgestellt wurde. Ihre Tochter Rebekka Elmerich war einige Zeit in Kenia und hat aktiv in Projekten mitgearbeitet. Der Chor war ihre Idee und schnell fanden sich viele Mitwirkende, so dass in verschiedenen Auftritten schon erhebliche Spendenbeträge zusammengetragen werden konnten. Auch der Auftritt beim Neujahrsempfang hat sich gelohnt, es kamen Spenden von über 700 Euro zusammen, die zu 100 % dem Projekt zugutekommen. Der Chor sang 5 Lieder:

  1. Hakuna mungu kama wewe (aus Afrika)
  2. Lean on me (Bill Withers)
  3. My life ist in your hands (Kirk Franklin
  4. May th lord send angels (Heinz-Helmut Jost-Jaujoks)
  5. Love der Lord (aus der Bibel)

Den Abschluss bildete der Musikverein Liebshausen, der mit weiteren Stücken das Publikum begeisterte. Dirigent ist Mattias Scholl, Vorsitzende Marita Koblitz.

Nach dem offiziellen Programm war dann noch Zeit sich an den bereitstehenden Stehtischen bei einem kleinen Umtrunk angeregt zu unterhalten.

„Ein gelungener Nachmittag“ so das einmütige Fazit der Gäste. Besonderen Dank der Ortsgemeinde Liebshausen und Frau Ortsbürgermeisterin Martina Schön für die Bereitstellung der Halle und der Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Ebenso danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung, die wieder vorzüglich mitgeholfen haben.

 

 

 

 

 

 

Jahresbericht 2014

(22.01.2015)

Es ist schon seit vielen Jahren zur guten Tradition geworden, zu Beginn eines neuen Jahres innezuhalten und das vergangene Jahr mit dem Bericht über die Verwaltung und die Verbandsgemeinde zu resümieren.

Die gute Nachricht 2014 gleich vorweg: Die Großsporthalle wird endlich saniert. Nachdem im Oktober eine außergerichtliche Einigung erzielt werden konnte sind die Sanierungsarbeiten im vollen Gange. Wir hoffen, dass die Halle in Kürze dann nach mehr als vier Jahren wieder in Betrieb genommen werden kann.

Es war wieder ein ereignisreiches Jahr, in dem als bedeutendste lokale Begebenheit sicher die Kommunalwahlen am 25.05.2014 standen. In fünf  der elf Ortsgemeinden und in der Stadt Rheinböllen wurden neue Bürgermeister/innen in das Amt gewählt. Ein reger Austausch der Ratsmitglieder fand in den Ortsgemeinderäten sowie Stadt- und Verbandsgemeinderat ebenfalls statt.

Erinnern wir uns aber kurz auch  an die globalen Ereignisse, die 2014 von Bedeutung waren. Im Juli triumphierte die Fußballwelt. Der „vierte Stern“ konnte bei der Weltmeisterschaft in Brasilien von der deutschen Fußballnationalmannschaft errungen werden. Was gab es noch. Der Friedensnobelpreis wird an Kailash Satyarthi sowie die 17-jährige pakistanische Schülerin Malala Yousafzai vergeben. Yousafzai ist die bislang mit Abstand jüngste Person, die einen Nobelpreis erhalten hat. Der Nobelpreis für  Chemie geht 2014 an Eric Betzig, Stefan Hell und William Moerner für die Entwicklung von superauflösender Fluoreszenzmikroskopie. Mit Stefan Heil ist nach 2007 und 1998 wieder ein deutscher Wissenschaftler mit dieser Auszeichnung geehrt worden.

Aber vor allem  weniger gute Nachrichten haben uns im Jahr 2014 betroffen gemacht. Eine Maschine der Malaysia Airlines auf dem Weg vom malaysischen Kuala Lumpur ins chinesische Peking verschwindet am 8. März spurlos und löst eine multinationale Suchaktion aus. In Westafrika breitet sich das Ebolafieber aus und nimmt epidemische Ausmaße an. Über 17.000 Menschen sind allein bis Ende November 2014 an dem Virus verstorben.

Das zu Ende gegangene Jahr 2014 verlief in Deutschland erheblich zu warm. Die Durchschnittstemperatur des Jahres lag mit 10,3 Grad Celsius deutlich über den Temperaturen der bisherigen Rekordjahre 2000 und 2007. 2014 ist damit das wärmste Jahr in Deutschland seit dem Beginn regelmäßiger Temperaturmessungen im Jahr 1881.

Ich darf an dieser Stelle  die Gelegenheit nutzen noch einmal die Entscheidungen und Ereignisse des vergangenen Jahres aufzuzeigen. Soweit es sich hierbei um statistische Angaben handelt, sind die Vorjahreszahlen in Klammern  aufgeführt.

 

 

Ich hoffe, dass ich Sie ausreichend informieren konnte. Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.

 

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Jahresbericht 2014

Jugendfeuerwehrwarte anlässlich Weihnachtsfeier berufen

(05.01.2015)

Anlässlich ihrer jährlichen Weihnachtsfeier stand bei der Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler am Donnerstag, 18.12.2014 ein besonderer Höhepunkt an. Bürgermeister Arno Imig und der stellvertretende Wehrleiter Robert Mertes konnten ihre Jugendfeuerwehrwarte berufen. Carsten Augustin aus Argenthal, der bereits 10 Jahre im Amt ist, wurde von den Aktiven einhellig wiedergewählt und darf sich nun nochmals auf eine 10-jährige Amtszeit als Jugendfeuerwehrwart freuen. Zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart berief Bürgermeister Imig Herrn Peter Wichter aus Riesweiler. Peter Wichter ist bereits Schulklassenbetreuer und hat deshalb schon einiges an Erfahrung im Umgang mit Jugendlichen. Arno Imig und Robert Mertes gratulierten gemeinsam mit den Jugendlichen ganz herzlich und wünschten viel Erfolg bei ihrer Arbeit. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie der anwesende Wehrführer Marko Lorenz aus Argenthal und der stellvertretende Wehrführer aus Riesweiler, Daniel Sulzbacher, schlossen sich den Gratulanten an. Zum Abschluss wurde der schöne und wirklich gelungene Film zur 24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr gezeigt, bei dem nochmals einige Erinnerungen und der Wunsch nach einer 48-Stunden-Übung aufkamen.

Foto zu Meldung: Jugendfeuerwehrwarte anlässlich Weihnachtsfeier berufen

Kisselbacher Wehrführung neu ernannt

(02.01.2015)

Nachdem der Gesetzgeber seine Regelungen hinsichtlich der 10-jährigen Amtsdauer eines Wehrführers geändert hatte, war nun auch die FFw Kisselbach mit Neuwahlen an der Reihe. Schon Anfang Dezember wurden dort Franz-Josef Liesenfeld nach bereits 12 Jahren nochmals als Wehrführer Kisselbachs einstimmig wiedergewählt. Sein bisheriger Stellvertreter Harald Bast gab seine Position aus Altersgründen in jüngere Hände. Zur Wahl stand André Korbion, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Im feierlichen Rahmen konnte Bürgermeister Arno Imig zusammen mit Wehrleiter Arno Imig sodann am Mittwoch, 17. Dezember 2014 die Ernennung der beiden vornehmen. Franz-Josef Liesenfeld wurde nochmals für 10 Jahre zum Wehrführer ernannt. Sein Stellvertreter André Korbion zunächst kommissarisch, da ihm noch der notwendige Gruppenführerlehrgang fehlt.

Besonders bedankte sich Bürgermeister Imig bei Harald Bast, der fast 12 Jahre als stellvertretender Wehrführer zur Verfügung stand – und das nicht nur in Kisselbach, sondern auch bei der Feuerwehr in Riegenroth. Ihm gebührt ein besonderer Dank für seine Bereitschaft, über Jahre hinweg eine solche Position für die Allgemeinheit auszuführen. Wehrleiter Volker Aßmann schloss sich den Wünschen und dem Dank namens aller Wehrführer und aller Feuerwehrkameraden an.

Im Anschluss an die Ernennungen konnte Bürgermeister Imig noch Herrn Jörg Leyendecker zum Brandmeister befördern. Herr Leyendecker hat bereits vor mehreren Jahren den hierfür notwendigen Gruppenführerlehrgang absolviert.

Wir wünschen Franz-Josef Liesenfeld und seinem neuen Stellvertreter André Korbion sowie Jörg Leyendecker viel Spaß bei ihrer Arbeit und eine gute Führungshand.

Foto zu Meldung: Kisselbacher Wehrführung neu ernannt

Der Bürgermeister informiert...

(19.12.2014)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Zur Jahresschlusssitzung des Verbandsgemeinderates hatte ich für den 10.12.2014 eingeladen. Vor Eintritt in die Tagesordnung verpflichtete ich das neue Ratsmitglied, Frau Ursula Kauer aus Ellern, auf ihr neues Amt. Frau Kauer wurde als Ersatzperson für Manuel Röse aus Rheinböllen, der sein Mandat aus beruflichen Gründen niedergelegt hat, in den Verbandsgemeinderat berufen.

Durch die Mandatsniederlegung war auch eine Ergänzungswahl zum Schulträgerausschuss erforderlich. Auf Vorschlag der SPD-Fraktion wurde Ursula Kauer als neues stellvertretendes Mitglied in diesen Ausschuss gewählt.

Auf der Tagesordnung der letzten Sitzung im laufenden Jahr standen traditionell auch wieder verschiedene wiederkehrende, aber dennoch wichtige Punkte zur Entscheidung an. So hatte der Rat die Jahresabschlüsse der Verbandsgemeindewerke und der Heizkraftwerke für das Jahr 2013 festzustellen. Zuvor hatten der Rechnungsprüfungsausschuss bzw. die Wirtschaftsprüfer ein geordnetes Wirtschaften ohne Beanstandungen festgestellt. Nach der Bekanntgabe der Beteiligungsberichte der Eigenbetriebe für die Bereiche Wasserversorgung und Heizkraftwerke stand die Festsetzung der neuen Verrechnungspreise für die Heizkraftwerke für das Jahr 2015 auf der Tagesordnung. Erfreulicherweise konnten die Preise auf dem Niveau des Jahres 2014 belassen werden. Für Strom werden weiterhin 20,5 Cent und für Wärme 7,9 Cent pro kwh berechnet.

Die Entgelte für die Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung waren ebenfalls neu festzusetzen. Als gute Nachricht ist hier zu berichten, dass die Kalkulation für das kommende Jahr keine Erhöhung der laufenden Entgelte erforderlich macht. Der wiederkehrende Beitrag für die Niederschlagswasserbeseitigung bleibt bei 0,21 € pro qm, das Schmutzwasserentgelt bei 1,95 € pro cbm Wasserverbrauch. Die Entgelte für die Wasserversorgung (alle Gemeinden außer Stadt Rheinböllen, aber einschl. Ortsteil Kleinweidelbach) bleiben ebenfalls konstant: Grundgebühr bei Wassermessern bis 7 m³ 86,00 € jährlich plus MWST, Verbrauchsgebühr 1,80 pro m³ Wasserverbrauch plus MWST. Damit können schon im 3. Jahr die Entgelte für Wasser und Abwasser unverändert gehalten werden.

Die Ortsgemeinde Ellern plant eine Nahwärmeversorgung für die ganze Gemeinde auf der Basis erneuerbarer Energien und hat bei der Verbandsgemeinde angefragt, ob die Verbandsgemeinde bei einer positiven Resonanz der Ellerner Bürgerinnen und Bürger bereit wäre, dann die Trägerschaft einer solchen Nahwärmeversorgung zu übernehmen. Dazu beschloss der Verbandsgemeinderat die grundsätzliche Bereitschaft zur Übernahme der entsprechenden Aufgabe. Entsprechend dieses Beschlusses wurde dann als nächstes die Betriebssatzung des Eigenbetriebes Heizkraftwerke dergestalt geändert, dass dieser Eigenbetrieb ab 2015 auch weitere Projekte der Energieversorgung in der Verbandsgemeinde bei entsprechender Antragstellung übernehmen kann. Der Eigenbetrieb firmiert ab dem 1.1.2015 als „Energieversorgung Verbandsgemeinde Rheinböllen“.

Weiter war zu beschließen über die Wirtschaftspläne für den neuen Eigenbetrieb „Energieversorgung“ und die Verbandsgemeindewerke. Umfangreiche Investitionen, u.a. 3,5 Mio. für die Nahwärmeversorgung Ellern, sind hier vorgesehen. Neben jährlich wiederkehrenden Maßnahmen sind im Bereich der Abwasserbeseitigung Kanalsanierungen in der Ortsgemeinde Argenthal, Kostenanteile für den Umbau der Kläranlagen Simmern und Gemünden, die Erschließung des Gewerbegebietes „In der Wester“ in Rheinböllen und die Erneuerung des Hauptkanals in der Straße „Am Kuhberg“ in Dichtelbach geplant. Bei der Wasserversorgung sind als Hauptinvestitionen der Kostenanteil am Neubau des Hochbehälters der VG Simmern in Riesweiler und die Verlegung einer Transportleitung von diesem neuen Hochbehälter zum Hochbehälter Argenthal vorgesehen. Außerdem soll der Wassermeister einen neuen Werkstattwagen erhalten.

Als weiteren Tagesordnungspunkt war die Stellungnahme zur Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsplanes durch die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zu beraten. Durch die Änderung des Landesentwicklungsplanes (LEP IV) sind die Planungsgemeinschaften gehalten, in ihren Planungen Konzentrationsflächen für Windkraft auszuweisen. Der Planentwurf liegt auf dem Tisch und beinhaltet in der Verbandsgemeinde Rheinböllen im Bereich des Soonwaldes unterhalb Hochsteinchen weitere Flächen für Windkraftanlagen über die Ausweisungen im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde hinaus. Gegen diese Ausweisung sprach sich der Verbandsgemeinderat einstimmig aus. Diese Flächen waren schon im Aufstellungsverfahren zum Flächennutzungsplan als Flächen für einen regional bedeutsamen Vogelzugkorridor aus der Planung ausgenommen worden. Außerdem stände die Ausweisung der Zusatzflächen der vorgesehen gewerblichen Nutzung von Teilen des ehemaligen Munitionsdepots entgegen. „Der Rhein-Hunsrück-Kreis hat sein Soll in Sachen Windkraft mehr als erfüllt“ war der einhellige Tenor des Rates. Entsprechend wird eine negative Stellungnahme zu den Plänen der Planungsgemeinschaft abgegeben.

Der Auftrag für die Erneuerung der Fenster im Rathaus wurde an den günstigsten Anbieter vergeben. Ebenso wurden Auftragsvergaben für die Bachrenaturierung in Argenthal beschlossen. Die Besetzung des neu gegründeten Seniorenbeirates wurde beschlossen. Ich werde in der nächsten Zeit die Mitglieder offiziell berufen und zu der konstituierenden Sitzung einladen.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Haushaltssatzung mit Haushaltsplan für das Jahr 2015 der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Der vorliegende Entwurf ist sowohl im Ergebnishaushalt als auch im Finanzhaushalt ausgeglichen. Ein wichtiges Signal auch für die Stadt und unsere Ortsgemeinden ist, dass die Verbandsgemeindeumlage trotz gesunkener Umlagegrundlagen auf dem bisherigen Stand von 31 % belassen werden kann. Damit soll den Gemeinden so viel als möglich finanzieller Spielraum für eigene Finanzentscheidungen belassen werden. Für Investitionen der Verbandsgemeinde sind rund 409.000 € bereitgestellt, davon für das Rathaus 129.000 €, für die Feuerwehr 118.000 €, die Grundschule Argenthal 9.000 €, die Grundschule Am Hochsteinchen, Rheinböllen 39.000 €, die Grundschule Riesweiler 10.000 €, die Puricelli-Realschule plus 80.000 €, die Kindergärten 12.000 € und das Freizeitbad ebenfalls 12.000 €.

Nach meiner Haushaltsrede nahmen die Fraktionssprecher der im Rat vertretenen Fraktionen Stellung. Alle Fraktionssprecher signalisierten geschlossen oder mehrheitlich Zustimmung ihrer Fraktionen zu dem vorliegenden Haushaltsentwurf und bescheinigten der Verwaltung eine gute Arbeit im ablaufenden Jahr. Von allen Fraktionen ausdrücklich begrüßt wurde die nun endlich angelaufene Sanierung der Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus. Damit wird evtl. noch im ersten Quartal 2015 die Halle wieder für den Sportbetrieb zur Verfügung stehen. Der Haushalt 2015 wurde abschließend vom Rat mit großer Mehrheit bei einer Gegenstimme beschlossen.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest sowie ein gesegnetes neues Jahr und verbleibe

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

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Jugendfeuerwehr Rheinböllen erhält Spende

(16.12.2014)

Am 12.12.2014 jubelte die Jugendfeuerwehr Rheinböllen.

Die Damen der Kleiderkammer im Rathaus der VG-Rheinböllen übergaben dem Jugendwart Sebastian Herrmann eine Spende von 750€.

Im Beisein von Kevin Brand (stlv. Jugendwart), Robert Mertes (Wehrführer der Feuerwehr Rheinböllen) und Mitgliedern der Jugendfeuerwehr bedankte er sich im Namen Aller bei Frau Wagner und ihrem Team für die großzügige Spende und versicherte, dass diese für sinnvolle Jugendarbeit und Förderung eingesetzt wird.

 

Liebe Eltern, wenn ihr Kind sich für die Jugendfeuerwehr interessiert und mindestens 10 Jahre alt ist, so unterstützen sie es und kommen einfach zu einer Übung der Jugendfeuerwehr. Die Termine entnehmen sie den Soonwald-Nachrichten. Interessierte dürfen sich auch gerne direkt bei Sebastian Herrmann oder Kevin Brand melden.

Unsere Jugendlichen kommen aus Rheinböllen, Erbach, Dichtelbach, Liebshausen, Mörschbach und Ellern und sind mit Feuereifer dabei.

 

Eine Kontaktaufnahme ist auch über die Facebook-Seite der Feuerwehr Rheinböllen möglich, sowie per email an info@feuerwehr-rheinboellen.de

 

Schonmal vormerken: im Jahr 2015 steht ein Jubiläum an, das 25-Jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr Rheinböllen!

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Delegationen aus Irak besuchte die Verbandsgemeinde Rheinböllen

(03.12.2014)

Außergewöhnlichen Besuch konnte Bürgermeister Arno Imig sowie Beigeordnete und Fraktionssprecher im Rathaus in Rheinböllen begrüßen. Eine Delegation hochrangiger Parlaments- und Regierungsvertreter aus der Republik Irak besuchte im Rahmen einer Deutschlandreise auch die Verbandsgemeinde Rheinböllen um dort in der Praxis etwas über kommunale Selbstverwaltung und Aufgabenverteilung der kommunalen Ebene zu erfahren. „Kompetenzverteilung im Staatsaufbau der Bundesrepublik Deutschland“ war der Oberbegriff, zu dem sich die irakischen Gäste in Deutschland informieren wollten.

Die Delegation aus Parlamentsvizepräsident, Abgeordneten, Staatsminister und Gouverneuren wurden begleitet von der Leiterin des Gästeprogrammes der Bundesrepublik Deutschland, Karin Köller vom Auswärtigen Amt in Berlin, sowie vom Chef des Protokolls des Landtages Rheinland-Pfalz, Siggi Herrmann, seines Zeichens auch früherer Stadtbürgermeister von Rheinböllen. Vom Landtag Rheinland-Pfalz war weiter der in Rheinböllen wohnende Abgeordnete Hans-Josef Bracht mit anwesend, der über die Parlamentsarbeit berichtete und auch mit für Fragen zur Verfügung stand.

In einer Power-Point-Präsentation informierte Bürgermeister Arno Imig über die Aufgaben und Funktionen von Verbandsgemeinde und Ortsgemeinden, über das kommunale Wahlrecht sowie über einzelne Aufgabenbereiche wie Bauleitplanung, Feuerwehr, Schulen, Kindergärten, Freizeiteinrichtungen, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung und anderes. Besonders interessiert waren die Gäste an dem Finanzierungssystem der kommunalen Ebene, den eigenen Steuern, Gebühren und Beiträgen, sowie am Umfang der Selbstverwaltungsgarantie für die kommunale Ebene. Auch stellten die Delegationsmitglieder Fragen zur Bauleitplanung, zur Besetzung von Wahlausschüssen und zur Beschaffung von Grundstücken für Baugebiete. Besonders erfreulich waren das große Interesse und die vielen Fragen, die von den Delegationsmitgliedern gestellt wurden. Die beiden Konferenzdolmetscher vom Auswärtigen Amt hatten Schwerstarbeit zu leisten um alles ins Arabische und umgekehrt ins Deutsche zu übersetzen.

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Klaus Weber aus Dichtelbach wurde geehrt

(02.12.2014)

Klaus Weber ist immer mit Herzblut dabei gewesen - er hat u. a. dafür gesorgt, dass die Feuerwehr Dichtelbach ein neues Feuerwehrfahrzeug erhält und hat am Neubau des Feuerwehrgerätehauses aktiv mitgearbeitet. Außerdem ist er Mitglied der Führungsstaffel, die bei größeren Einsätzen die Koordination übernimmt. Zum Jahresende hin gibt er nun die Wehrführung der Feuerwehr Dichtelbach in jüngere Hände. Für seine uneigennützigen und vorbildlichen Verdienste überreichte Bürgermeister Arno Imig ihm verdientermaßen das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande. Diese Auszeichnung, welche durch den Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde, ist etwas wirklich Besonderes. Gerade das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen wird nur an ausgewählte und einzelne Personen verliehen. Wir gratulieren Klaus Weber ganz herzlich zu dieser außergewöhnlichen Verleihung!

Landrat verleiht Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen

(01.12.2014)

Gleich zwei verdiente Feuerwehrangehörige durften sich am Mittwoch, 19. November 2014 im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Schloß in Simmern freuen. Landrat Bertram Fleck verlieh Wehrführer Franz-Josef Liesenfeld aus Kisselbach und Jürgen Maus aus Rheinböllen im feierlichen Rahmen das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit in der Feuerwehr. Landrat Bertram Fleck würdigte die Verdienste im Beisein von Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und zahlreichen Feuerwehrkollegen und sprach den Herren sein Lob und seine Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde.

 

Nicht jedem kann diese Würdigung zuteil werden, denn oftmals scheiden Feuerwehrangehörige vorzeitig aus dem Feuerwehrdienst aus. Über die vielen Jahre hinweg sammelten sich zahlreiche Einsätze an, sei es die klassische Brandbekämpfung, die Suche nach Personen, die Technische Hilfeleistung, aber oftmals auch ehrenamtliche Tätigkeiten innerhalb ihrer Gemeinde, die von Außenstehenden meist nicht bemerkt werden.

 

Wir wünschen den Herren Liesenfeld und Maus noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

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Feuerwehrübung in der Argenthaler Grundschule

(19.11.2014)

Ganz sorglos spielten die Kinder der Argenthaler Grundschule am vergangenen Donnerstag, 13.11.2014 um 10 Uhr während der großen Pause noch auf dem Schulhof. Aber schon eine halbe Stunde später hörten sie in ihren Unterrichtsräumen den Feueralarm. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Argenthal fanden sich schnell an der Grundschule ein und begannen mit den ersten Maßnahmen. Unterstützung fanden sie später mit der Drehleiter der Feuerwehr Simmern und dem TLF 24/50 der Feuerwehr Rheinböllen. Innerhalb von 20 Minuten war die Rettung der Kinder und ihrer Lehrer schon beendet. Ein gutes und befriedigendes Ergebnis für Einsatzleiter Marko Lorenz. Es war der Feuerwehr aber auch der Schule ein wichtiges Anliegen, dieses Prozedere einmal geübt zu haben, denn im Ernstfall muss tatsächlich jeder Handgriff sitzen.

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Wehrführer Klaus Weber aus Dichtelbach gibt Führung an Mike Alt ab

(17.11.2014)

"Meine Jahre in der Feuerwehr sind gezählt" so begann Wehrführer Klaus Weber seine Rede anlässlich der anstehenden Wehrführerwahlen bei der Feuerwehr Dichtelbach am 17.10.2014. In seinen Worten und auch auf den Gesichtern der Aktiven war doch ein wenig Wehmut zu erkennen. Im Rahmen einer geheimen Wahl stimmten die Aktiven sodann einstimmig für den Kandidaten Mike Alt als neuen Wehrführer. Mike Alt hat mit seinem Stellvertreter Florian Alt im Oktober erst den erforderlichen Gruppenführerlehrgang an der Feuerwehrschule absolviert. Außerdem halt Mike Alt bereits Erfahrung in Führungsaufgaben - er war 10 Jahre stellvertretender Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Rheinböllen.

 

Anlässlich des Gemeindetages in Dichtelbach am Sonntag, 16. November 2014 hatte der 2. Beigeordnete Friedhelm Röse nun gemeinsam mit Wehrleiter Volker Aßmann die ehrenvolle Aufgabe, Klaus Weber nach einer Amtszeit von 12 Jahren als Wehrführer und 15 Jahre als stellvertretender Wehrführer zum 31.12.2014 zu verabschieden. Wahrscheinlich hatte er nicht damit gerechnet und es war ein sehr bewegender Moment, aber Klaus Weber erhielt von den zahlreichen Besuchern der Dichtelbacher Römerhalle „Standing Ovations“ – eine durchaus verdiente Bestätigung seiner Leistungen.

 

Damit die Feuerwehr Dichtelbach ab Januar auch weiterhin einen Wehrführer vorweisen kann, ernannte Beigeordneter Röse nun Mike Alt zum 01.01.2015 offiziell zum neuen Wehrführer und Florian Alt zum neuen stellvertretenden Wehrführer. Beide dürfen sich nun auf eine 10-jährige Amtszeit freuen. Wir wünschen beiden eine gute Führungshand und viel Spaß bei der neuen Aufgabe.

 

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Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 3 (***) und 4 (****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(12.11.2014)

Im Oktober 2014 hat Familie Seibod aus Kisselbach mit zwei Ferienwohnungen erfolgreich an der Klassifizierung des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) teilgenommen. Die Ferienwohnungen stellten sich erfolgreich den Kriterien des DTV und wurden mit “3 und 4 Sternen“ ausgezeichnet. Bürgermeister Arno Imig und Frau Brigitte Roos von der Tourist-Information Rheinböllen gratulierten im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Eheleuten Seibod für die erreichten Sterne und überreichten die Urkunden und die neuen Klassifizierungsschilder des Deutschen Tourismus Verbandes. Herr Imig betonte, dass er eine solch positive Entwicklung im Tourismus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen begrüßt.

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Stefan Kuhn neuer stellvertretender Wehrführer in Steinbach

(06.11.2014)

Mit der Einführung der gesetzlichen Amtszeit von 10 Jahren scheidet nun auch Josef Mayer als stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Steinbach zum 31.12.2014 aus. Genau 25 Jahre war Josef Mayer Stellvertreter der Wehr in Steinbach. Stefan Kuhn hat alle für diese Position notwendigen Lehrgänge bereits absolviert. So war er 2009 auf dem 2-wöchigen Gruppenführerlehrgang in Koblenz. Im Beisein von Wehrleiter Volker Aßmann und seinem Stellvertreter Robert Mertes konnte Bürgermeister Arno Imig anlässlich des 36. Feuerwehrtages am 12. Oktober 2014 Stefan Kuhn offiziell zum 01.01.2015 ernennen. Wir wünschen Stefan Kuhn für seine neue Aufgabe eine gute und erfolgreiche Führungshand und viel Spaß.

 

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Neue Führung bei der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(03.11.2014)

Bei der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Rheinböllen am 13.09.2014 wählten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mit Sebastian Herrmann einen neuen Jugendfeuerwehrwart und mit Kevin Brand seinen Stellvertreter. Mit der Neuwahl haben sie die langjährigen Jugendfeuerwehrwarte Sandy Mischlich und Mike Alt abgelöst, die mit viel Geschick und viel Hingabe viele Jahre die Jugendfeuerwehr Rheinböllen betreut haben. Während dieser Zeit haben sie viele neue Feuerwehrangehörige ausgebildet und auf den aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr vorbereitet. Eine sinnvolle und wichtige Aufgabe, die der Bevölkerung zugutekommt.

Sebastian Herrmann und Kevin Brand wollen jetzt in ihre Fußstapfen treten und diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen. Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und Wehrführer Robert Mertes bedankten sich ganz herzlich bei Sandy Mischlich und Mike Alt für die mühevolle Jugendarbeit und verabschiedeten beide zum 31.12.2014 aus ihrem Amt als Jugendfeuerwehrwart. Gleichzeitig wurde sodann Sebastian Herrmann ab 01.01.2015 zum neuen Jugendfeuerwehrwart und Kevin Brand zu seinem Stellvertreter ernannt. Wir wünschen beiden viel Spaß bei ihrer neuen Aufgabe.

 

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Sammlung für den Volksbund Kriegsgräberfürsorge e.V.

(30.10.2014)
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Verbandsgemeinde Rheinböllen,

 

der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt wie jedes Jahr in der Zeit

 

vom 27. Oktober bis 22. November 2014

 

seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch.

 

Die Spendenmittel werden nach wie vor zur Finanzierung der deutschen Kriegsgräberstätten in der ganzen Welt benötigt. Vor einhundert Jahren begann der Erste Weltkrieg, die Urkatastrophe der Menschheit. In der Folge veränderte sich die Welt in bisher nicht gekanntem Ausmaß. Nach dem Zusammenbruch des Deutschen Reiches war unser Staat nicht in der Lage, für seine gefallenen Soldaten würdige Ruhestätten zu schaffen. 1919 gründeten Bürger den Volksbund, der bis heute diese eigentlich staatliche Aufgabe erfüllt. Auch 69 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs stellt sich der Volksbund dieser Aufgabe unverändert.

Aber nicht nur die Kriegsgräberstätten an sich sind uns wichtig, sondern auch jungen Menschen die schlimmen Auswirkungen von Krieg und Gewalt zu verdeutlichen. So haben in diesem Jahr über 20.000 junge Menschen aller Nationen unsere Friedhöfe im In- und Ausland gepflegt. Sie leisten so einen unverzichtbaren Beitrag zur Versöhnung unter den Völkern und für den Frieden. In unserem Landesverband haben wir, wie auch im vergangenen Jahr, über 1.000 Jugendliche aus Schulen über die Schlachtfelder von Verdun geführt – ein für uns wichtiger friedenspädagogischer Auftrag. Der Volksbund benötigt – vorallem für die Arbeit im Gebiet des ehemaligen Ostblocks – sehr hohe finanzielle Mittel.

Ich bitte Sie, den Volksbund mit einer großzügigen Spende bei seiner weltweit anerkannten Arbeit zu unterstützen.

Weisen Sie bitte den Sammlern nicht die Tür! Helfen Sie mit, denn die Arbeit des Volksbundes ist eine humanitäre Verpflichtung im Auftrag der Bundesregierung.

Die Arbeit steht unter dem Motto:

 

Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden

 

Mit diesem Aufruf für die diesjährige Sammlung möchten wir uns aber auch für das große Engagement aller Sammler bei der letztjährigen Sammlung bedanken. Dazu zählt auch die Unterstützung durch die einzelnen Ortsbürgermeister, ohne die ein solch gutes Sammelergebnis nicht zu Stande gekommen wäre. Gleichzeitig wünschen wir den Bürgermeistern die Unterstützung durch Vereine und Privatpersonen, um Sammlungen in allen Ortsgemeinden zu gewährleisten.

 

 

 

Gerhard Schön                                                 Arno Imig

Beauftragter des Volksbundes                      Bürgermeister der

Deutsche Kriegsgräberfürsorge                   Verbandsgemeinde Rheinböllen                    

St. Martinszüge in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(30.10.2014)

"Ich geh mit meiner Laterne..."

Hier finden Sie alle St. Martinszüge auf einen Blick.

[Aufstellung der St. Martinszüge]

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Sanierung der Großsporthalle Rheinböllen beginnt

(27.10.2014)

„Der Startpunkt für die zügige Sanierung der Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus in Rheinböllen ist gesetzt“ so die erfreuliche Nachricht von Bürgermeister Arno Imig. Nach einer langen Zeit von fast 4 Jahren, in der die Halle wegen des eingetretenen Wasserschadens geschlossen ist, wird nun hoffentlich in relativ kurzer Zeit die Halle wieder benutzbar sein.

Nach Einleitung des gerichtlichen Beweisverfahrens zur Feststellung der Verantwortlichkeiten, des Schadensumfanges und der notwendigen Sanierungsmaßnahmen folgten eine Vielzahl von Gutachten, Gegengutachten, Stellungnahmen und juristische Beurteilungen, die sich bis in die Gegenwart hinzogen. Zur Art und Weise der Sanierung bestanden unter den Fachleuten erheblich unterschiedliche Vorstellungen.

Zur Vermeidung einer langwierigen gerichtlichen Auseinandersetzung mit ungewissem Ausgang und mit dem Ziel die Halle so schnell wie möglich wieder funktionsfähig zu machen, fanden unter den Beteiligten schon seit einiger Zeit Gespräche statt über einen möglichen außergerichtlichen Vergleich. Zunächst verständigte man sich auf ein Sanierungskonzept, das von beiden Seiten als tragfähig und zielführend eingeschätzt wird.

Schließlich konnten auch weitere rechtliche und technische Details geklärt werden, so dass ein abgestimmter Vereinbarungstext auf dem Tisch lag. Nachdem der Verbandsgemeinderat seine Zustimmung erteilt hatte und auch die Beteiligten und deren Rechtsbeistände ihr OK gaben, wurde der Vergleich am 21.10.14 im Rathaus in Rheinböllen unterzeichnet.

Er sieht vor, dass die Planer nach dem abgestimmten Sanierungskonzept die Sanierung in eigener Zuständigkeit und auf eigene Rechnung durchführen und die Maßnahme durch Sachverständige mit begleitet wird. Als Maßnahmebeginn ist Montag, der 27.10.14, vorgesehen. Nach optimistischer Einschätzung könnte die Sanierung bei gutem Baufortschritt und passender Witterung in 3 bis 4 Monaten abgeschlossen sein.

„Dies ist eine gute Nachricht für unsere Puricelli-Realschule plus aber auch für unsere Vereine, die so lange auf die Halle für den Sportbetrieb verzichten mussten. Damit kehrt dann hoffentlich wieder Normalität ein, die Schülerinnen und Schüler der Puricelli-Schule müssen nicht mehr mit dem Bus zum Sportunterricht in die Soonwaldhalle in Ellern gefahren werden und die Halle steht auch den örtlichen Sportvereinen außerhalb des Schulbetriebes wieder zur Verfügung“ so Bürgermeister Imig. 

Großübung in Kisselbach

(22.10.2014)

Schon beim Anfahren wunderte man sich über den Rauch, der aus dem Fenster- und Türritzen hervorquoll. Schon kurze Zeit später heulten am Samstag, 04. Oktober 2014 die Sirenen in Kisselbach, Liebshausen, Steinbach und Rheinböllen zur Einsatzübung in Kisselbach. Denn kurz bevor das alte "Johann-Haus" in der Liebshausener Straße abgerissen wurde, organisierte die Feuerwehr noch eine Großübung mit insgesamt 8 im vernebelten Wohnhaus befindlichen Verletzten. Schnell waren die Einsatzkräfte vor Ort und begannen mit der Aufstellung der Wasserversorgung und der Menschenrettung. Die 52 Einsatzkräfte unter der Einsatzleitung von Gruppenführer Harald Bast (stellvertretender Wehrführer FFw Kisselbach) wurden zusätzlich von der Führungsstaffel der Verbandsgemeinde unterstützt. Damit alle Verletzten gerettet werden konnten, wurden Türen aufgehebelt und Fenster zerschlagen. Nur so war eine schnelle Rettung gewährleistet und die Verletzten konnten auf dem Sammelplatz von der Feuerwehr versorgt werden.

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Jugendfeuerwehrmänner holen sich die Jugendflamme!

(17.10.2014)

Stolz können die jungen Männer der Jugendfeuerwehren aus Argenthal/Riesweiler und Rheinböllen sein, denn am Sonntag, 03. Oktober 2014 holten sie sich auf dem Feuerwehrfest in Riesweiler ihr Jugendflammen-Abzeichen. Mit dem Abzeichen haben die Jungs einen Nachweis über ihr Können, welches sie sich in ihren Übungen aneignen. Die Jugendfeuerwehrangehörigen zeigten den Zuschauern ihr Können in der Zusammensetzung eines Notrufes, in der Anfertigung von 3 verschiedenen Knoten und der Beantwortung von drei speziellen feuerwehrtechnischen Aufgaben. Man kann staunen, was die jungen Männer bereits für ein Wissen rund um die Feuerwehr haben. Das schöne war: alle Teilnehmer haben bestanden und freuten sich, die Urkunde und das Abzeichen aus den Händen ihrer Jugendfeuerwehrwarte zu erhalten. Wir gratulieren allen Jungs, die bei dem Abzeichen Jugendflamme - Stufe 1 mitgemacht haben. Das habt ihr super gemacht! Danke auch an die Jugendfeuerwehrwarte, die die jungen Männer auf die kleine Prüfung vorbereitet haben.

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Sonniger 36. Feuerwehrtag in Rheinböllen

(15.10.2014)

„Petrus war wohl ein halber Feuerwehrmann“ betonte Bürgermeister Arno Imig bei seiner Begrüßungsrede so treffend. Denn die Sonne begrüßte die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Verbandsgemeinde Rheinböllen an ihrem 36. Feuerwehrtag am vergangenen Sonntag, 12. Oktober 2014.

Alle 10 Feuerwehren versammelten sich um 10.30 Uhr am KiR in Rheinböllen, um den Feuerwehrtag mit dem Staffelwettkampf zu beginnen. Bei dem Staffelwettkampf simuliert die 6-köpfige Staffel einen Löscheinsatz nach der   Feuerwehr-Dienstvorschrift 3. Die Feuerwehrstaffeln kuppelten in kompletter Einsatzkleidung die Saugschläuche, schlossen sie an ihrer Feuerwehrpumpe an und verlegten Schläuche. Auch wenn es sich so einfach anhört, die Feuerwehrkameraden müssen sich hier aufeinander verlassen können und miteinander arbeiten und das haben sie alle toll gemacht!

Auf dem Siegertreppchen stand letztendlich auf Platz 1 die Feuerwehr aus Mörschbach, auf Platz 2 die Feuerwehr aus Ellern/Hunsrück und auf Platz 3 die Feuerwehr aus Argenthal.

Nachdem sich alle Teilnehmer im KiR wieder gestärkt hatten, folgte um 14 Uhr der Gaudi-Wettkampf. Hier hatte sich der Ausrichter, die FFw Rheinböllen, schöne kleinere Spiele einfallen lassen. Ob mit einem Spreizer die gute alte Glühbirne von A nach B zu bringen oder Dart spielen mit Einsatzhandschuhen oder auch Wasserbomben mit einem Wasserlöscher zu füllen, bei jeder Station war Geschick, Teamgeist und auch Humor gefragt. Es war schön, den Feuerwehren zuzuschauen. Über einen Sieg freuten sich die Feuerwehr aus Erbach mit dem 1. Platz, die Feuerwehr aus Ellern/Hunsrück mit dem 2. Platz und die Feuerwehr aus Dichtelbach mit dem 3. Platz.

 

Nach der Eröffnung und der Begrüßung durch Wehrführer Robert Mertes, der Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann, folgte nun der offizielle Teil des Tages – die Beförderungen und die Ehrungen. Jedes Jahr bilden sich neben ihren Übungen und Einsätzen etliche Feuerwehrmänner an der Feuerwehrschule in Koblenz oder auch bei den Kreislehrgängen weiter und werden deshalb auch verdient befördert. Über die Beförderung freuen sich in diesem Jahr:

 

Zum Hauptfeuerwehrmann: Bernhard Heidebrecht (FFw Kisselbach) und Kevin Brand (FFw Rheinböllen)

Zum Löschmeister: Konrad Ketzer und Alfred Klein (FFw Erbach), Arthur Billmann und Frank Dickes (FFw Mörschbach), Niko Helwig (FFw Rheinböllen) und Helmut Schmidt und Rüdiger Wolf (FFw Steinbach)

Zum Oberlöschmeister: Werner Wald (FFw Kisselbach)

Zum Brandmeister: Oliver Hemb (FFw Mörschbach) und Sebastian Herrmann (FFw Rheinböllen)

 

Im Anschluss an die Beförderungen konnte Bürgermeister Arno Imig gleich 8 Feuerwehrkameraden für ihre 25-jährige und einen Kameraden für sogar 35-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr mit der Aushändigung des Feuerwehr-Ehrenzeichens ihre verdiente Ehrung zukommen lassen. Es ist nicht immer selbstverständlich, so viele Jahre der Allgemeinheit und dem Feuerwehrdienst zur Verfügung zu stehen. Den Jubilaren gebührt zurecht diese würdevolle Ehrung. Die Herren erhielten aus den Händen des Bürgermeisters Imig und durch Wehrleiter Volker Aßmann eine durch Minister Lewentz ausgefertigte Urkunde sowie ein Ehrenzeichen für ihre Dienstuniform. Das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahren Feuerwehrdienst erhielten: Marko Lorenz und Andreas Rockenbach (FFw Argenthal), Kai Daudert, Martin Koch, Siegfried Schwob und Volker Wendling (alle FFw Ellern/Hunsr.), Michael Ketzer (FFw Erbach) und Thorsten Krebs (FFw Rheinböllen).

Das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt verdient Jürgen Maus von der Feuerwehr Rheinböllen.

 

Wir möchten allen Feuerwehrkameraden, die sich an den Wettkämpfen so rege beteiligt haben, nochmals danken. Nur durch diese Bereitschaft kann dieser Tag in diesem Jahr zum 36. Mal gefeiert werden. Ein großes Dankeschön geht auch an die Feuerwehr Rheinböllen und ihre Jugendfeuerwehr, die mit viel Engagement diesen Tag ausgerichtet haben, sowie auch an die Wertungsrichter, ohne die die Durchführung eines Wettkampfes nicht möglich ist.

Letztendlich gratulieren wir allen Feuerwehren ganz herzlich für ihre Platzierungen bei den Wettkämpfen. Das war wirklich super!

„Last but not least“ möchten wir aber auch ganz herzlich den neuen Trägern des Silbernen und auch des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens sowie allen beförderten Feuerwehrkameraden gratulieren.

 

Fotos: Gerd Silbernagel und Ramona Lambrich

 

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Feuerwehrmann für einen Tag

(07.10.2014)

Es ist schon ein super Gefühl für die Angehörigen der Jugendfeuerwehr - einmal einen ganzen Tag lang richtiger Feuerwehrmann sein. Das durften vom 26. bis 27. September die 18 Angehörigen der Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler erleben. Freitagabends ging es los. Das Nachtlager wurde im Feuerwehrgerätehaus in Argenthal aufgeschlagen. An Ruhe war natürlich nicht lange zu denken, denn schon bald kam es zum ersten Einsatz. 24 Stunden später hatten die Jungs unter anderem einen Fehlalarm, einen Einsatz in technischer Hilfeleistung und zahlreiche Ausbildungsübungen hinter sich. Zum Abschluss der 24 Stunden gab es natürlich den größten Einsatz zu bewältigen – die Löschung des Brandes der Chur-Pfalz-Halle in Argenthal. Zur Unterstützung holten die Jungs sich ihre Kollegen aus Rheinböllen, die den Einsatz tatkräftig mit unterstützen. Egal ob mitten in der Nacht oder am frühen Morgen, die angehenden Feuerwehrmänner waren immer aufmerksam dabei und hatten viel Spaß bei der Sache. Da ist es auch selbstverständlich, wenn die Jungs sich selbst Essen kochen und ihr Nachtlager aufbauen. Dank der Unterstützung ihrer Jugendfeuerwehrwarte, die die komplette Organisation übernahmen, war es eine harmonische und gute 24-Stunden-Übung, die sicherlich bald wiederholt wird.

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Der Bürgermeister informiert...

(01.10.2014)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Der Verbandsgemeinderat trat am 25.9. zu einer Sitzung zusammen, über deren Ergebnisse des öffentlichen Teils ich Sie gerne unterrichte.

Zunächst wählte der Rat die Mitglieder und Stellvertreter des Kindergartenausschusses und des Schulträgerausschusses.

 

 

Das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt der Kreisverwaltung führte eine unvermutete überörtliche Prüfung der Verbandsgemeindekasse durch, über die ich berichtete. Es gab seitens der Prüfer keine nennenswerten Beanstandungen.

Weiter war nach den Vorschriften der Gemeindehaushaltsverordnung über den Haushaltsvollzug zum 30.6. Bericht zu erstatten. Die Entwicklung der Einwohnerzahlen, des Kindertagesstättenbedarfsplanes und der Schülerzahlen stand turnusgemäß ebenfalls auf der Tagesordnung. Ist die Zahl der Hauptwohnsitze in der Verbandsgemeinde zum 30.6.2014 gegenüber dem gleichen Tag des Vorjahres zwar um 58 Einwohner gefallen (10.059), so hat sich die Zahl bereits zum 31.8.2014 wieder auf 10.084 erhöht.

 

Zur besseren Vertretung der Interessen älterer Mitbürgerinnen und Mitbürger und zur Unterstützung der örtlichen Seniorenbeauftragten beschloss der Rat eine Satzung über die Bildung eines Seniorenbeirates. Dieser Beirat soll maximal 15 Mitglieder haben und bei allen wichtigen Entscheidungen, die unsere Senioren betreffen, mitwirken.

 

Weiter beriet der Rat über die Einrichtung eines Bürgerbusservice und sprach sich einhellig für die Bedarfsermittlung und Konzepterstellung für eine solche Einrichtung aus. Die Verwaltung erhielt den Auftrag zusammen mit dem Zukunftsrat und dem neuen Seniorenbeirat Vorschläge hierzu zu erarbeiten.

 

Der Jahresbericht 2013 „Im Alter zuhause leben“ wurde entgegengenommen. Die vielfältigen Aktivitäten der örtlichen Seniorenbeauftragten fanden besondere Beachtung und der Rat dankte den Seniorenbeauftragten für ihre Engagement und ihre wichtige Arbeit.

 

Wilhelm Gutenberger aus Ellern wurde dem Direktor des Amtsgerichts zur erneuten Berufung als Schiedsmann der Verbandsgemeinde Rheinböllen vorgeschlagen. Die neue Amtsperiode beginnt am 5.1.2015 und läuft 5 Jahre.

 

An Planungen hatte der Rat über eine Stellungnahme zur 13. Änderung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Simmern „Windenergienutzung“ zu beschließen. Einwände gab es dabei im Bereich Steinbach/Budenbach, ansonsten wurden keine Bedenken geltend gemacht.

 

Weiter stand der Regionalplan der Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe auf der Tagesordnung. Es ergaben sich keine Einwände.

 

Das von der Verwaltung vorgeschlagene integrierte Klimaschutzkonzept fand keine Mehrheit im Rat und wurde abgelehnt.

 

Die Feuerwehr Ellern erhält ein neues Feuerwehrfahrzeug. Der Rat beschloss die Auftragsvergabe zur Beschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges-Wasser (TSF-W).

 

Das Dach des Rathauses muss dringend saniert werden. Außerdem sollen im Rahmen der energetischen Sanierung die Fenster des Rathauses erneuert werden. Hierzu fasste der Rat die erforderlichen Beschlüsse.

 

Grünes Licht gab der Rat zur Einrichtung der Traumschleife „Schanzerkopf-Tour“. Die Maßnahme ist mit 33.000 € veranschlagt. Aus dem Leader-Förderprogramm der EU gibt es hierzu einen Zuschuss von 65 %.

 

Weiter wurde entschieden, dass die Verwaltung im kommenden Jahr wieder eine/n Auszubildende/n für den Beruf des/der Verwaltungsfachangestellten einstellt.

 

Außerdem wurde der Auftrag zur Erstellung der nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz vorgeschriebenen Lärmaktionsplanung vergeben.

 

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

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40. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(30.09.2014)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierte Frau Leonore Lehmler aus Argenthal ihr 40-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Frau Lehmler wurde am 01.08.1974 als Auszubildende für den Beruf der Verwaltungsangestellten eingestellt. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung absolvierte sie von 1977 bis 1979 den Verwaltungslehrgang I sowie von 1991 bis 1994 den Verwaltungslehrgang II an der Verwaltungsschule Bad Kreuznach.

Bis zum Jahre 1982 war sie im Fachbereich Finanzen tätig und wechselte ab dem 01.07.1982 für zehn Jahre in die Personalabteilung. Im Anschluss an ihren Erziehungsurlaub nach der Geburt ihrer zweiten Tochter wurde das Beschäftigungsverhältnis in Teilzeit geändert. Seit April 1998 ist sie wieder im Fachbereich Finanzen tätig, aktuell als Mitarbeiterin der Verbandsgemeindekasse.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte die Personalratsvorsitzende Isabel Starck.

Wir gratulieren Frau Lehmler ganz herzlich zu ihrem 40. Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihr alles Gute, Gesundheit und weiterhin viel Freude an der Arbeit.

 

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Vermeintlicher Wohnhausbrand in Erbach

(29.09.2014)

Die letzten Sommertage für 2014 stehen an und somit eine gute Zeit, eine Feuerwehrübung zu organisieren. Angenommen wurde ein brennendes Wohnhaus mitten in einer Ortslage mit mehreren darin befindlichen Personen. Brandort war ein leer stehendes Wohnhaus in Erbach. So alarmierte am Mittwoch, 17.09.2014 gegen 18.10 Uhr die Sirene die Feuerwehren aus Erbach, Dichtelbach, Ellern, Mörschbach, Argenthal und die Führungsstaffel zum Einsatzort.

Schnell versammelten sich rund 60 Einsatzkräfte vor Ort, begannen mit dem Aufbau der Löschwasserleitungen und mit der Rettung der 9 im komplett vernebelten Haus befindlichen Personen. Die Führungsstaffel koordinierte gemeinsam mit Einsatzleiter Frank Oppermann und Wehrleiter Volker Aßmann die Einsatzübung. Die Löschwasserversorgung wurde vom örtlichen Brandweiher aus gewährleistet. Die Atemschutzüberwachung und die Verletztenversorgung erfolgten in unmittelbarer Nähe zum Übungsobjekt. Nach ca. 1 ½ Stunden wurde das Übungsszenario erfolgreich beendet.

Es ist immer wieder ein beängstigendes Gefühl, wenn „außer der Reihe“ die Sirenen zu einem Feuerwehreinsatz alarmieren – auch wenn es wie hier nur ein Übungsalarm ist. Auch für Feuerwehrangehörige ist es jedes Mal eine Ausnahmesituation, der sie sich immer wieder zu unser aller Wohl stellen müssen. Beruhigend ist allerdings, dass unsere Feuerwehren genau wissen, was zu tun ist und somit die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten. Deshalb ein großes Dankeschön an die Floriansjünger, die bei der Übung mitgemacht, die die Übung organisiert haben und auch an die Verletztendarsteller.

Landratswahl 2014

(29.08.2014)

Sehr geehrte Bürgerin, sehr geehrter Bürger,

 

wenn Sie bei der Wahl des Landrates 2014 durch Briefwahl wählen möchten, benötigen Sie einen Wahlschein. Voraussetzung für die Erteilung eines Wahlscheins ist ein Antrag, den Sie hier elektronisch stellen können. In diesem Fall müssen Sie Ihren Familiennamen, Ihren Vornamen, Ihr Geburtsdatum und Ihre Wohnanschrift (Straße, Hausnummer, Postleitzahl, Ort) angeben. Die Angaben des Wahlbezirks und der Wählerverzeichnisnummer, die Sie der Wahlbenachrichtigung entnehmen können, sind keine Pflichtfelder, sollten jedoch nach Möglichkeit ausgefüllt werden. Wahlscheine einschließlich der Briefwahlunterlagen werden auf dem Postwege übersandt. Sie können aber auch auf Wunsch persönlich im Bürgerbüro der Verbandsgemeindeverwaltung abgeholt werden.

[Wahlschein beantragen]

Ehrung ausgeschiedener Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie Ehrung langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit

(20.08.2014)

 

Zu Beginn der neuen Wahlperiode hatte Bürgermeister Arno Imig die ausgeschiedenen Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie die am 25.5. gewählten Mitglieder des Verbandsgemeinderates und die Bürgermeister zu einer besonderen Feierstunde nach Dellhofen eingeladen.

In festlichem Ambiente, verbunden mit einer Weinprobe, würdigte Bürgermeister Imig die Verdienste der Geehrten und überreichte namens der Verbandsgemeinde Urkunden und Präsente.

Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz ehrt die Bürgermeister und Ratsmitglieder, die sich mindestens 20 Jahre für die kommunale Sache engagiert haben. Entsprechend nahm Bürgermeister Imig namens des GStB diese Ehrungen vor.

Folgende Personen wurden mit der Ehrenurkunde des Gemeinde- und Städtebundes geehrt:

Winfried Müller, Argenthal, für 20 Jahre Ehrenamt im Verbandsgemeinderat und im Ortsgemeinderat Argenthal

Martin Huhn, Dichtelbach, für 20 Jahre Ehrenamt im Verbandsgemeinderat, als Ortsbürgermeister und als Ratsmitglied im Gemeinderat Dichtelbach

Paul Schirra, Erbach, für 20 Jahre Ehrenamt als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Erbach

Hans Schubach, Schnorbach für 20 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Ortsbürgermeister von Schnorbach

Monika Krämer, Rheinböllen, für 20 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Alice Hawig, Riesweiler, für 21 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Riesweiler

Martin Wichter, Riesweiler, für 22 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Riesweiler

Rolf Augustin, Benzweiler, für 25 Jahre Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Benzweiler

Ursula Kauer, Ellern, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Gemeinderat Ellern

Siggi Herrmann, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Stadtbürgermeister und Ratsmitglied im Stadtrat Rheinböllen

Hans-Josef Bracht, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Dieter Stauer, Rheinböllen, für 25 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Stadtrat Rheinböllen

Egon Müller, Argenthal, für 27 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, als Beigeordneter der Verbandsgemeinde und als Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Karl-Heinz Hölz, Erbach, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Erbach

Heinz-Ludwig Kub, Kisselbach, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Ratsmitglied, Bürgermeister und Beigeordneter im Gemeinderat Kisselbach

Karl-Heinz Breidenbach, Rheinböllen, für 30 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat und im Stadtrat Rheinböllen

Manfred Klaßen, Riesweiler, für 31 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, im Stadtrat Simmern, sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Riesweiler

Wilfried Berg, Argenthal, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Bernhard Gohres, Argenthal, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Beigeordneter und Ratsmitglied im Gemeinderat Argenthal

Dietmar Tuldi, Ellern, für 35 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Ellern

Rudolf Römer, Liebshausen, für 40 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat, als Beigeordneter der Verbandsgemeinde sowie als Ortsbürgermeister und Ratsmitglied im Gemeinderat Liebshausen

Werner Helwig, Rheinböllen, für 40 Jahre Ratsmitgliedschaft im Verbandsgemeinderat sowie im Stadtrat Rheinböllen

 

Eine besondere Ehrung erfuhren auch die aus dem Verbandsgemeinderat ausgeschiedenen Ratsmitglieder. Ihnen dankte Bürgermeister Imig namens der Verbandsgemeinde für ihr großes Engagement für die Allgemeinheit und überreichte ebenfalls Urkunden und Geschenke. Es waren dies:

Gangolf Wobido, Ellern,  2 Jahre im VG-rat

Gerhard Rott, Rheinböllen, 8 Jahre im VG-rat

Udo Mähringer, Dichtelbach, 10 Jahre im VG-rat, davon 5 Jahre als Beigeordneter

Monika Krämer, Rheinböllen, 10 Jahre im VG-rat

Karl-Heinz Breidenbach, Rheinböllen, 10 Jahre im VG-rat

Charlotte Clement, Ellern, 10 Jahre im VG-rat

Siggi Herrmann, Rheinböllen, 12 Jahre im VG-rat

Ursula Kauer, Ellern, 18 Jahre im VG-rat

Bernhard Gohres, Argenthal, 20 Jahre im VG-rat

Werner Helwig, Rheinböllen, 26 Jahre im VG-rat

Egon Müller, Argenthal, 27 Jahre im VG-rat, davon 10 Jahre als Beigeordneter

 

Dank und Anerkennung war auch den ausscheidenden Bürgermeistern auszusprechen. Nach einer besonderen Würdigung der vielfältigen Aufgaben als Stadt-/Ortsbürgermeister und der besonderen Verdienste, die sich die ausscheidenden Bürgermeister erworben haben, verabschiedete Bürgermeiste Imig die fünf Kollegen aus ihrem Amt.

Es sind dies:

Heinz-Otto Kretzschmar, Argenthal, nach einer 5-jährigen Amtszeit

Rolf Augustin, Benzweiler, nach einer 20-jährigen Amtszeit

Dietmar Tuldi, Ellern, nach einer 25-jährigen Amtszeit

Siggi Herrmann, Rheinböllen, nach einer 15-jährigen Amtszeit

Hans Schubach, Schnorbach, nach einer 20-jährigen Amtszeit

 

Herzlich begrüßt in der Runde der Bürgermeister wurden die neu ins Amt gewählten Bürgermeister/innen:

Sarah Groß, Argenthal

Hans-Joachim Kunz, Benzweiler

Friedhelm Dämgen, Ellern

Bernadette Oberthür, Rheinböllen

Bernd Kunz, Schnorbach

 

Nach einem abschließenden Dank an alle für ihr ehrenamtliches Engagement dankte Bürgermeister Imig besonders auch den Ehegatten und Partnern der Bürgermeister/innen und Mandatsträger für ihr Verständnis und ihre große Unterstützung, ohne die eine verantwortungsbewusste Ausübung des wichtigen Ehrenamtes nicht möglich gewesen wäre. Den Ehrungen schloss sich noch ein gemütliches Beisammensein an.

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Ida Mühleis aus Rheinböllen wurde 100 Jahre alt

(05.08.2014)

Am 5.8.2014 konnte Ida Mühleis ein ganz besonderes Fest feiern. Sie wurde 100 Jahre alt. Im Kreise ihrer Kinder, Schwiegerkinder, Enkel, Urenkel, Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten wurde dem Anlass angemessen gefeiert und die rüstige Seniorin genoss ihren Ehrentag. 100 Jahre bei relativ guter Gesundheit ist eine besondere Gnade und wir freuen uns alle mit Frau Mühleis über diesen schönen und seltenen Anlass.

Für die Stadt Rheinböllen gratulierte Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, für die Verbandsgemeinde Bürgermeister Arno Imig und für den Rhein-Hunsrück-Kreis Kreisbeigeordneter Dietmar Tuldi, der auch ein Gratulationsschreiben der Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreichte. Weitere Gratulanten waren die Seniorenbeauftragten Marliese Escher und Heidi Anders.

Herzlichen Glückwunsch, viel Gesundheit und noch schöne Jahre, liebe Frau Mühleis.

 

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25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(01.08.2014)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierte Frau Ramona Lambrich aus Erbach ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen. Frau Lambrich wurde am 1.8.1989 als Auszubildende für den Beruf der Bürogehilfin eingestellt. Wegen guter Leistungen wurde ein Jahr später das Ausbildungsverhältnis in eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten umgewandelt. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wurde sie dann zunächst befristet und ab 1.1.1995 in ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis übernommen.

Bis zum Jahre 2000 war sie im Einwohnermeldeamt tätig und wechselte ab dem 1.9.2000 zum Ordnungsamt. 2006 begann sie mit dem II. Verwaltungslehrgang und schloss diesen im Juli 2009 als Verwaltungsfachwirtin mit der Note „gut“ ab.

Seit dem 1.12.2009 ist sie auch als Standesbeamtin für die Verbandsgemeinde tätig. Am 9.5.2011 übertrug ihr Bürgermeister Imig die Leitung des Fachbereiches „Bürgerdienste“.

Auch im Personalrat engagierte sich Frau Lambrich, sie war von 1997 bis 2013 in diesem Gremium tätig, davon 5 Jahre als Personalratsvorsitzende.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte der stellvertretende Personalratsvorsitzend Dirk Stein. Für den KOMBA-Kreisverband gratulierte Dirk Schmitt.

Wir gratulieren Frau Lambrich ganz herzlich zu ihrem Dienstjubiläum, bedanken uns für die hervorragende Arbeit und wünschen ihr Gesundheit und weiterhin viel Freude und viel Erfolg an und bei ihrer Arbeit.

 

Foto zu Meldung: 25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

13. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(16.07.2014)

Am 02. Juli 2014 fand die traditionelle Sportlerehrung der Verbandsgemeinde Rheinböllen statt. Zu diesem Ereignis waren rund 60 Sportlerinnen und Sportler gemeldet, die überregional auf Landes-, Bezirks- und Bundesebene im Jahre 2013 erste bis dritte Plätze in den Sportarten Sportkegeln, Leichtathletik, Einrad, Rettungsschwimmen, Taekwondo, Turnen und Tanzen errungen haben.

 

Zur Feierstunde begrüßte Herr Bürgermeister Imig neben den Sportlerinnen und Sportlern als Vertreterin der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück Frau Ursula Göretz, von der Volksbank Rheinböllen, Herrn Schirra, den Bezirksleiter des DLRG, Roman Weber, als Vertreterin des Kreissportbundes, Frau Dagmar Johnen, den Gauturnwart des Turngau Hunsrück Otto Riedel, Trainer und Vertreter der einzelnen Vereine, Angehörige der Sportlerinnen und Sportler sowie Stadt- und Ortsbürgermeister, Beigeordnete und Mitglieder des Verbandsgemeinderates Rheinböllen im großen Sitzungssaal des Rathauses. Bürgermeister Imig lobte unsere jugendlichen Sportler, dankte ihnen und auch ihren Trainern gleichermaßen für ihr Engagement und ihre sportliche Haltung, die Zielstrebigkeit, Disziplin und Ehrgeiz beinhalten und war mit ihnen stolz auf die erzielten Erfolge.

 

Als Dank und Anerkennung und zur Erinnerung an diese Sportlerehrung überreichte Bürgermeister Imig den Einzelsportlerinnen und -sportlern sowie den Mannschaften je eine Glastrophäe. Daneben erhielten alle eine Ehrenurkunde. Auch die örtlichen Banken und Bürgermeister würdigten die Leistungen mit Geschenken für alle teilgenommenen Sportlerinnen.

 

Besonders freute sich Bürgermeister Imig die Brüder Jan und Finn Boder aus Argenthal ehren zu dürfen, die bei den Einrad-Europameisterschaften in der Schweiz erfolgreich angetreten sind. Die zehnjährigen Brüder Boder wurden jeweils Europameister in ihrer Altersklasse und in verschiedenen Einrad-Disziplinen.

 

Nachstehend alle geehrten Sportler/-innen bzw. Mannschaften:

 

Einzelsieger:

 

Sportkegeln

Matthias Bender, Rheinböllen

belegte bei den Gaujugendmeisterschaften in seiner Altersklasse erneut den 1. Platz.

 

Taekwondo

Tim und Lars Frey, Liebshausen

erkämpften sich beide in der jeweiligen Altersklasse den 1. Platz bei den Landesmeisterschaften.

 

Leichtathletik

Dirk und Lena Müller, Argenthal

Dirk Müller erstritt sich den Meistertitel bei der Rheinland Senioren Meisterschaft auf 1500 m in Bad Neuenahr Ahrweiler sowie bei der Rheinland-Meisterschaft Hunsrück-Marathon über 10000 m in Birkenfeld. Seine Tochter Lena Müller lässt kaum einen Lauf aus und erreichte wieder 10 mal den 1. Platz im Laufen.

Jan Niklas Kunz (Schnorbach) wurde Kreismeister im Crosslauf und belegte weitere 1. Plätze im Laufsport.

Vom TuS Jahn Argenthal wurden folgende Sportler/innen für ihre 1. Plätze geehrt:

Hanna Klumb (Ellern), Lena Klumb (Ellern), Ronja Tillmann (Schnorbach), Marie-Sophie Kochems (Argenthal), Jan Boder (Argenthal)

 

Rettungsschwimmen

In ihrer jeweiligen Altersklasse wurden Bezirksmeister

Christin Diane Hoff (Rheinböllen), Laura Unverzagt (Rheinböllen) und Dominik Scherer (Rheinböllen), der zusätzlich den 3. Platz bei den Landesmeisterschaften erreichte.

 

Turnen

In ihrer jeweiligen Altersklasse wurden Gaumeister

Victoria Tries (Rheinböllen), Joana Waldmann (Dichtelbach), Luisa Frank (Rheinböllen), Jakob Meurer (Rheinböllen), Finn Arm (Ellern), Luca Schütz (Rheinböllen), der zusätzlich den 1. Platz bei den Verbandsmeisterschaften einholte.

 

Einrad

Bei der Europameisterschaft in der Schweiz wurden in der jeweiligen Altersklasse und Disziplin Finn Boder und Jan Boder (Argenthal) erster. Bei den Deutsch-Bayrischen Meisterschaften in Kelheim und den Deutschen Meisterschaften in Bottrop erzielten Vater Jörg Boder sowie seine Söhne Finn und Jan Boder einige 1., 2. und 3. Plätze in verschiedenen Einraddisziplinen.

 

Mannschaftssieger
Tanzgruppe ASS des TuS Ellern

mit Anna Bachelier, Janina Dümmler, Saskia Dümmler, Mara Emmel, Anna Herrmann, Katrin Jarszinski, Anne Müller, Natalie Petry, Stefanie Piroth, Katharina Reuther, Lena Weirich. Sie wurden Verbandsmeister im Turnverband Mittelrhein und ertanzten sich den 1. Platz bei den Happy Gymnastics.

 

DLRG Rettungsschwimmen Rheinböllen

Mannschaft AK 11/12 männlich 1. Platz Bezirksmeisterschaft und 2. Platz Landesmeisterschaft mit Dominik Scherer, Tim Clemens, Ines Corell, Lars Goll, Hannah Kretschmer, Franziska Lay

Mannschaft AK 13/14 weiblich 1. Platz Bezirksmeisterschaften mit Hannah Unverzagt, Ronja Kirschner, Christin Diane Hoff

Mannschaft AK 15/16 männlich 1. Platz Bezirksmeisterschaften mit Justin Mertes, Joshua Wendling und Laura Unverzagt

Mannschaft AK offen 1. Platz Bezirks- und Landesmeisterschaft mit Andreas Klein

 

Leichtathletik

Der TuS Jahn Argenthal erreichte mit Lena Klumb, Benjamin Sonne, Leon Sonne und Jan Boder den 1. Platz beim Gaubergfest.

Turnen

1. Mannschaft TuS Rheinböllen 1. Platz Gaumeisterschaft mit Nele Netter, Emilia Castronovo, Giulia Germei, Ida Krämer

2. Mannschaft TuS Rheinböllen 1. Platz Gaumeisterschaft mit Sina Frank, Luisa Frank, Chiara Ruof, Sina Färber, Victoria Tries, Joana Waldmann

Mannschaft KTV Nahetal-Niederwörresbach 1. Platz Gaumeisterschaft und 2. Platz Rheinlandmeisterschaft mit Marcia Ev, Anna Herrmann, Natalie Petry, Miriam Schmidt

 

Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir an dieser Stelle nochmals für ihre Erfolge und wünschen für die Zukunft alles Gute. Sicher werden wir viele von ihnen im nächsten Jahr wieder zur Sportlerehrung einladen können.

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Warnmeldung - Drohanrufe an indische Staatsangehörige

(10.07.2014)

Beim Bundesamt für Migration sind Beschwerden über erpresserische Drohanrufe eingegangen, die derzeit mit der Telefonnummer des Bürgerservice des Bundesamtes getätigt werden.

 

In den vergangenen Tagen erhielten zahlreiche in Deutschland lebende indische Staatsangehörige Drohanrufe von der Telefonnummer 0911-943 6390. Die Nummer ist dem Bürgerservice des Bundesamtes zwar zugeordnet, sie stammen jedoch nicht vom Bundesamt. Technisch ist dies über das sog. Call-ID-Spoofing möglich. Die Angerufenen sehen dabei nur die o.g. Telefonnummer. Die Anrufer geben sich als Mitarbeiter des Bundesamtes aus. Sie drohen den Angerufenen mit Abschiebung, sofern nicht umgehend ein bestimmter Geldbetrag überwiesen werde. Betroffen sind bislang ausschließlich indische Staatsangehörige. Den Anrufern sind zahlreiche persönliche Daten der Angerufenen bekannt, insbesondere Passnummer, Visanummer, Telefonnummer, Arbeitgeber. Die Datenquelle konnte bisher nicht ermittelt werden.

 

Das Bundesamt bittet Sie daher, indische Staatsangehörige nach Möglichkeit vor den Drohanrufen zu warnen. Sollten in Ihrem Bereich entsprechende Anfragen oder Beschwerden indischer Staatsbürger eingehen, können diese an den Bürgerservice des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet werden (info.buerger@bamf.bund.de).

 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Prager (0911-943 5321) zur Verfügung. Der Bürgerservice bearbeitet alle Beschwerden und leitet sie an die Staatsanwaltschaft weiter. Es empfiehlt sich zudem, Strafanzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu stellen. Sollten Sie ferner Kontakt zu Netzwerken o. Ä. haben, die indische Staatsangehörige betreuen, ist eine Weiterleitung der untenstehenden Warnmeldungen hilfreich und erwünscht.

 

Das Bundesamt hat Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Außerdem wurden Warnmeldungen über die Website (http://www.bamf.de/SharedDocs/Meldungen/DE/2014/20131213-falsche-telefonanrufe.html)  und über Facebook (https://www.facebook.com/bamf.socialmedia ) eingestellt. Dadurch konnten zahlreiche Anfragende rechtzeitig gewarnt werden.

 

Hinweis: Die Warnmeldung steht Ihnen auf dem „Informationsportal Ausländerwesen“ zusätzlich zur Verfügung.

 

Der Bürgermeister informiert...

(25.06.2014)

Konstituierende Sitzung des Verbandsgemeinderates

 

 

Am Mittwoch, 18.6.2014, konstituierte sich der neue Verbandsgemeinderat. Nach den Glückwünschen zur Wahl verpflichtete ich die neu gewählten Ratsmitglieder durch Handschlag auf ihren wichtige ehrenamtliche Aufgabe.

 

Es folgten die Wahlen der Beigeordneten.

 

Jeweils mit großer Mehrheit wurden gewählt:

 

  • Rudolf Römer, Liebshausen, zum ersten Beigeordneten
  • Friedhelm Röse, Rheinböllen, zum zweiten Beigeordneten
  • Hans-Dieter Maurer, Argenthal, zum dritten Beigeordneten

 

Nach der Wahl legten Rudolf Römer und Hans-Dieter Maurer ihr Mandat im VG-rat nieder und ich berief die anwesenden Marco Herrmann aus Rheinböllen und Hans-Werner Merg aus Argenthal als Ersatzpersonen in den Verbandsgemeinderat.

 

Für die Wahl der Ausschüsse lag jeweils ein gemeinsamer Wahlverschlag aller im Rat vertretenen Fraktionen vor und alle Ausschussmitglieder wurden vom Rat einstimmig gewählt. Ebenso gewählt wurden als gemeinsame Wahlvorschläge die Vertreter und Stellvertreter in die Verbandsversammlungen des Abwasserzweckverbandes Kläranlage Gemünden und des Abwasserzweckverbandes Simmern sowie des gemeinsamen Ausschusses der Volkshochschule Hunsrück.

Die Vertreter der Schulen im Schulträgerausschuss und die Mitglieder des Kindergartenausschusses werden zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die entsprechenden Wahlverschläge der Schulen und der Gemeinden eingegangen sind, gewählt.

Weiter waren dem Kreis als Vorschlag für die Regionalvertretung der Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald zu benennen.

 

Die Liste der Ausschussmitglieder finden Sie hier.

 

Die im Entwurf vorliegende Geschäftsordnung des Rates wurde einstimmig verabschiedet. Schließlich vergab der Rat den Auftrag zur Beschaffung eines neuen Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeuges (HLF 20) für die Feuerwehr Rheinböllen.

Mit dem Wunsch nach einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit schloss ich nach knapp 2 Stunden die erste Sitzung des neu gewählten Verbandsgemeinderates.

 

Mit besten Grüßen

 

Arno Imig

Bürgermeister

 

 

 

[Ausschüsse VG Rheinböllen]

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Ausstellung im Rathaus „Ein Koffer für die letzte Reise“

(16.06.2014)

Vom 17. Juni bis 14. Juli 2014 findet in der Verbandsgemeinde Rheinböllen die Ausstellung „Ein Koffer für die letzte Reise“ statt.

Gemeinsam mit Schülern der IGS Zell lädt die Hospizgemeinschaft Hunsrück- Simmern e.V. Sie zu dieser außergewöhnlichen Ausstellung ein.

Die Schüler der Klasse 10b haben sich im Religionsunterricht mit Tod, Sterben und dem Leben nach dem Tod beschäftigt und anschließend im Kunstunterricht ihre eigenen Vorstellungen in einem Kunstwerk ausgedrückt. Sie gestalteten Koffer zum Thema: „Ein Koffer für die letzte Reise“. Das Buch von Fritz Roth „Einmal Jenseits und zurück – Ein Koffer für die letzte Reise“ war der Anstoß und die Inspiration zu diesem Projekt. Beeindruckend sind die sehr persönlichen Gedanken der Künstler zu ihrem Werk. Ihre Kommentare zeigen eine enorme Reife in der Auseinandersetzung mit diesem schwierigen Thema, zu dem oft auch Erwachsene Schwierigkeiten haben sich auszudrücken. Gespannt sind alle auf die Kommentare und Gedanken, die die Ausstellungsbesucher wie bei jeder Ausstellung in das ausliegende Gästebuch eintragen können.

[Hospizgemeinschaft Hunsrück-Simmern]

Gästebefragung zu Ferienhäusern & Ferienwohnungen

(04.06.2014)
- 20 Jahre geprüfte Qualität durch den Deutschen Tourismusverband e. V. -

 

Was wünschen Sie sich von Ihrer Ferienunterkunft? Sagen Sie es uns!

Seit 20 Jahren werden Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Privatzimmer vom Deutschen Tourismusverband (DTV) mit Sternen ausgezeichnet. Sauberkeit und Qualität der Unterkunft stehen dabei an erster Stelle. Aber auch die vielen Details machen den Charme einer Ferienunterkunft aus und zeigen den Unterschied zwischen ein bis fünf Sternen.

Heute ist Ihre Meinung gefragt. Wir möchten von Ihnen wissen, was Sie sich als Gast einer Sterne-Ferienunterkunft wünschen – was ist ein absolutes Muss in Ihrer Traumwohnung oder worauf können Sie getrost verzichten?

Helfen Sie uns, damit sich auch in Zukunft alle Gäste auf die Qualität der Sterne verlassen können. Die Umfrage ist anonym und dauert ca. 6 Minuten. Klicken Sie einfach auf dieses Symbol:

http://news.dtvdata.de/ncfiles/File/Beispiel_18.jpg

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

 

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Europawahl und Kommunalwahlen 2014

(26.05.2014)

Die Wahlen am vergangenen Sonntag sind vorüber. Angesichts der Vielzahl der Einzelwahlen und der anschließenden Auszählung eine besondere Herausforderung für die Wahlvorstände und die Wahlhelfer. Alles hat sehr gut funktioniert, um 0.15 Uhr lagen auch die letzten Ergebnismeldungen vor.

Ich gratuliere allen Gewählten zu ihrer Wahl und bedanke mich besonders bei den Wahlvorständen und Wahlhelfern für ihren besonderen ehrenamtlichen Einsatz. Die Wahlergebnisse der Bürgermeisterwahlen, der Verbandsgemeinderatswahl und der Verhältniswahlen der Stadt- und Gemeinderäte stellten wir online auf unsere Homepage und konnten so immer aktuell informieren. Auch die eingerichtete App Wahlportal wurde rege genutzt. Die Ergebnisse der Wahlen und die gewählten Bewerberinnen und Bewerber können weiterhin auf der Homepage www.rheinboellen.de eingesehen werden.

 

Herzliche Grüße

Arno Imig

Bürgermeister

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Wahlergebnisse per App

(20.05.2014)

Wahlergebnisse im Internet

Die Ergebnisse der Kommunalwahlen für den Bereich der Verbandsgemeinde Rheinböllen (Verhältniswahlen und Bürgermeisterwahlen) stellen wir am kommenden Wahlsonntag, 25.5.2014 zeitnah, so wie die Ergebnisse in der Verwaltung eintreffen, auf die Homepage der Verbandsgemeinde  www.rheinboellen.de/Aktuelles/ Wahlen.

 

Außerdem besteht die Möglichkeit, über die App Wahlportal Ergebnisse einzusehen.

Die App Wahlportal ist für folgende Smartphones / Tablets kostenfrei verfügbar:

 

  •  

Android
Für Smartphones und Tablets (ab Android Version 2.1)

im Google Play Store

  •  

iPhone und iPad
Für iPhones, iPods, iPads und iPad-Minis

im App Store iOS

  •  

Windows Phone
Für Windows Phone 7.5 und Windows Phone 8   (zwei Versionen)

im Windows Phone Store

  •  

Windows 8
Für alle Windows 8 Tablets und Windows 8 PCs

im Windows App Store

  •  
Firefox OS
Für Firefox OS Phones
im Firefox Marketplace
     

[Wahlen]

Foto zu Meldung: Wahlergebnisse per App

Erneuerung der Innen- und Hallenbeleuchtung in der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen

(15.05.2014)

Um Stromkosten zu senken und das Klima zu schützen, setzt die Verbandsgemeinde Rheinböllen jetzt erstmals auf LED-Technik. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen hat die Erneuerung der Innen- und Hallenbeleuchtung der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen vergeben. Die Arbeiten sollen in den kommenden Wochen außerhalb des Schulbetriebes ausgeführt werden. Hierzu werden die alten Deckenaufbauleuchten abgenommen und gegen neue LED-Leuchten ersetzt. Die effizienten LED-Leuchtmittel produzieren kaum Abwärme und haben eine wesentlich längere Lebensdauer. Durch die Erneuerung der Beleuchtung wird eine Stromeinsparung von 50 % erwartet. Dies bewirkt über die gesamte Lebensdauer voraussichtlich eine CO2-Emissionsreduktion von 112 Tonnen. 

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Klimaschutzinitiative mit 40 % der Investitionssumme gefördert (Förderkennzeichen: 03KS6452). Der Projektträger ist die Forschungszentrum Jülich GmbH.

 

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) zahlreiche Aktivitäten, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Sie decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Konzepterstellung bis hin zu investiven Maßnahmen. Von den Programmen und Projekten der Nationalen Klimaschutzinitiative profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Kommunen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen.

Das Vorhaben der Verbandsgemeinde Rheinböllen soll Vorbild zur Energieeffizienz und CO2-Einsparung geben und dadurch weitere Anwender für die effiziente LED-Technologie gewinnen.

 

Weitere Informationen zum Thema Klimaschutz erhalten Sie auf den folgenden Internetseiten:

 

http://www.klimaschutz.de/

http://www.ptj.de/klimaschutzinitiative

 

Teil 1 des Feuerwehrgrundlehrganges erfolgreich

(08.04.2014)

Es ist schon gut 2 Wochen her, als 2 junge Frauen und 25 junge Männer den 1. Teil des Grundlehrganges beendet haben. Doch fertig mit der Ausbildung sind sie noch nicht. Derzeit werden sie in ihren Einheiten auf den 2. Teil, der im Frühjahr nächsten Jahres startet, vorbereitet.

 

An 4 Wochenenden im März diesen Jahres wurden die Floriansjünger auf die Prüfung vorbereitet. Die Feuerwehrfrau, bzw. Feuerwehrmann von heute muss sich Kenntnisse in ganz vielen Bereichen aneignen, so z. B. der Technischen Hilfeleistung, eines Löschangriffs, in der Knotenkunde oder im Versicherungsschutz. Hieran erkennt man, dass die Feuerwehr über ein weitläufiges Wissensgebiet verfügt. Doch die Ereignisse der Vergangenheit zeigen immer wieder, dass dieses Wissen auch tatsächlich von Nöten ist.

Alle Ausbilder, die selbst Angehörige unserer Feuerwehren sind, sowie Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann waren sehr erfreut, dass alle 27 die Prüfung am Sonntag, 30. März 2014 erfolgreich und mit sehr guten Ergebnissen abschließen konnten. Wir möchten nochmals allen Prüflingen herzlich gratulieren und den neuen Feuerwehrangehörigen sowie auch den Ausbildern für ihr uneigennützige Hilfebereitschaft in der Feuerwehr danken.

Foto zu Meldung: Teil 1 des Feuerwehrgrundlehrganges erfolgreich

Wählen ist einfach - die Europawahl!

(08.04.2014)

Am 25. Mai 2014 ist die Europa-Wahl.
Dann wählen wir das Europäische Parlament.
Auch Sie dürfen wählen.
Das sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
In dem Heft zeigen wir Ihnen:
 

  • Was die Europäische Union ist.
  • Worum es bei der Europawahl überhaupt geht.
  • Wen Sie wählen können.
  • Wie Sie wählen können.
  • Warum Sie wählen sollten.

  • Außerdem lernen Sie Europa ein bisschen kennen.
    Das macht auf jeden Fall Spaß.

    Herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der »Sozialverband Deutschland (SoVD) Jugend«.

    Sie können das Heft auch online lesen.
    Klicken sie dazu hier.

    Sie können das Heft auch herunterladen.
    PDF-Icon Klicken Sie dazu hier.

[Heft Pdf-Datei]

[Bundeszentrale für politische Bildung]

Rheinböller Realschüler/innen im Ski-Schullandheim

(04.04.2014)

- von 20° Celsius und Sonnenschein bis 50 cm Neuschnee alles dabei!

 

Für Schüler/innen der Puricelli - Realschuleplus Rheinböllen wurde auch in diesem Jahr wieder für die Klassenstufen 7 bis 10 ein Skischullandheimaufenthalt angeboten und in der dritten Märzwoche durchgeführt. Aufgrund der guten Erfahrungen aus den vergangenen Jahren war Steinach am Brenner/ Österreich erneut das Ziel.

Nach 2012 fand die Fahrt bereits zum zweiten Mal in Kooperation mit der Realschuleplus Bad Sobernheim statt. Im Gasthof „Zum Schützenwirt“ wurden die insgesamt 40 Kinder und Jugendlichen mit den Lehrkräften Natalie Ahl, Sabine Peifer und dem Erzieher Ralf Behrens (Rheinböllen) sowie den Sobernheimer Lehrkräften Julia Jung und Georg Däuwel bestens betreut. Die mit Unterstützung der „Skischule Bergeralm“ durchgeführten Ski- und Snowboardkurse fanden an den ersten drei Tagen bei strahlendem Sonnenschein statt. Gemischte Übungsgruppen förderten das soziale Miteinander und so fanden die Schüler/innen der zwei Realschulen schnell Anschluss untereinander. Die vom sonstigen Schulalltag abweichenden Sozialbeziehungen zwischen den Lehrkräften und den Schülern sowie zwischen den Schülern untereinander wirkten sehr motivierend und führten zu schnellen Lernerfolgen. Deshalb freuten sich alle, nachdem am vierten Tag eine Schneepause eingelegt und die Stadt Innsbruck erkundet worden war, wieder auf das Ski- und Snowboardfahren. Diese Vorfreude konnte auch der nächtliche, halbe Meter Neuschnee nicht trüben, der den Schülern und Schülerinnen zwar schnell skifahrerische Grenzen aufzeigte, ihnen jedoch den Spaß nicht verderben konnte. So endete die Skifreizeit mit einer riesigen Schneeballschlacht.

Da sich die Schüler/innen und auch die mitfahrenden Betreuer/innen untereinander erneut hervorragend verstanden, ist zeitnah bereits ein Wiedersehen in Bad Sobernheim zum gemeinsamen Grillen geplant.

Foto zu Meldung: Rheinböller Realschüler/innen im Ski-Schullandheim

Gästezeitung Saar-Hunsrück 2014

(03.04.2014)
Saar-Hunsrück-Gästezeitung erschienen –
Projekt zwischen Wittich Verlag und Tourismusregionen erfolgreich
 

Rechtzeitig vor Ostern und dem Beginn der touristischen Saison liegt sie schon in vielen Tourist-Informationen, Unterkunfts- und Gastronomiebetrieben und Freizeiteinrichtungen der Region bereit zum Mitnehmen für Gäste und Einheimische: die zweite Auflage der Saar-Hunsrück-Gästezeitung. Das Gemeinschaftsprojekt von 25 Kommunen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland in Zusammenarbeit mit den touristischen Marketingorganisationen Hunsrück-Touristik GmbH und Saarschleifenland Tourismus GmbH sowie dem Linus Wittich Verlag aus Föhren hat sich bewährt. Erfahrungen, Resonanzen und Kritiken zur ersten Gästezeitung sind in der neuen Auflage umgesetzt. Die vier unterschiedlichen Regionalausgaben, die bereits im letzten Jahr aufgrund der Größe der Gebietskulisse gebildet wurden, sind nun auch auf dem Titel erkennbar. In farbenfrohem Design wurde für jede Regionalausgabe eine eigene Titelseite erstellt. „Vier unterschiedliche Titel sind vor allem für die Gäste gedacht, die gerne in der Region reisen.“, so das Projektteam. „Damit ist gewährleistet, dass der Gast direkt auf den ersten Blick erfasst, hier bekomme ich weitere Tipps für meinen Urlaub.“ Die inhaltlichen Seiten aller Regionalausgaben werden auch in der zweiten Ausgabe der Saar-Hunsrück-Gästezeitung von überregional bedeutenden Themen einer Mantelausgabe umschlossen. Die Traumschleifen Saar-Hunsrück, die Mountainbike-Radwege und -Events sowie Interessantes zur Geologie, den mittelalterlichen Burgen und Märkten, den Naturparks, der Gartenkultur oder den kulinarischen Besonderheiten der Region sind als aktuelle Themen der Mantelausgabe aufbereitet worden. Die Regionalausgaben vertiefen auch in diesem Jahr die Themen der Mantelausgabe und geben konkrete Tipps zum Wandern und Radfahren, zu Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Veranstaltungen der jeweiligen Teilregion.

Für Gäste und Touristen vor Ort konzipiert, ist die 44-seitige Gästezeitung in einer Auflage von 60.000 Exemplaren ab sofort bei allen Tourist-Informationen der beteiligten Kommunen und bei vielen Gastgebern und Freizeiteinrichtungen in der Saar-Hunsrück-Region kostenlos erhältlich. Auch den Einheimischen dient sie als aktuelle Informationsquelle über die touristischen Aktivitäten im Jahr 2014.

 

Unsere Touristinformation bietet Ihnen weitere Tipps.

 

Foto: Hunsrück-Touristik GmbH

[Gästezeitung 2014]

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Zukunftsrat - Die Arbeitskreise berichten!

(01.04.2014)

Die Bevölkerungsstruktur in Rheinland-Pfalz wandelt sich seit Jahren. Wir werden immer älter und bleiben länger gesund. Gleichzeitig kommen weniger Kinder zur Welt. Dieser sogenannte demografische Wandel hat Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche und ist Herausforderung und Chance zugleich: Politik und Gesellschaft sind aufgefordert, die Rahmenbedingungen des Zusammenlebens so zu gestalten, dass Menschen aller Generationen auch in Zukunft gerne und gut in allen Teilen von Rheinland-Pfalz leben können. Aus diesem Grund wurde im vergangenen Jahr der Zukunftsrat gegründet, welcher ein Ausfluss des von der Kreisverwaltung Rhein-Hunsrück angestoßenen Projektes „ZukunftsiDeeen - innovative Daseinsvorsorge durch Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbare Energien nachhaltig gestalten im Rhein-Hunsrück-Kreis“ ist.

Mit Blick auf den demografischen Wandel und dem zu erwartenden massiven allgemeinen Bevölkerungsrückgang widmen sich derzeit 37 hochmotivierte Mitglieder des Zukunftsrates in fünf themenbezogenen Arbeitskreisen

  • Wohnformen
  • Generationen
  • Infrastruktur (Einkauf, Verkehr, Versorgung)
  • Kultur, Sport & Freizeit
  • Energieversorgung

 

den Herausforderungen, welche sich in den kommenden Jahren – auch in der Verbandsgemeinde Rheinböllen – ergeben werden. In den Arbeitskreisen gilt es, die Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen und mögliche Lösungsansätze zu erarbeiten.

Die einzelnen Arbeitskreise haben sich zwischenzeitlich mehrmals zusammengesetzt und eine Reihe von Ansätzen gesucht sowie Vorschläge erarbeitet. In der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 13.03.2014 hatten die Sprecher der Arbeitskreise Gelegenheit, ihre bisher erarbeiteten Zwischenergebnisse vorzustellen.

 

Dem Arbeitskreis „Wohnformen“, vertreten durch ihren Sprecher Herr Michael Holl aus Dichtelbach geht es vor allem darum, sich mit der Problematik der oft unbefriedigenden Wohnsituation, insbesondere der älteren Generationen auseinanderzusetzen. Dabei bedarf es individueller Hilfestellungen für die Betroffenen. Die Existenz von derzeit neun ehrenamtlichen Seniorenbeauftragten in der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist zwar ein erster Schritt, müsse jedoch weiter ausgebaut werden. Wichtig ist hierbei, auf die älteren Mitmenschen zuzugehen und Hilfe anzubieten. Besonders die Nachbarschaft als wichtiger Sozialraum wird angesprochen, sowohl für eine gegenseitige Unterstützung als auch für gesellige Kontakte. Es wird auch als sehr wichtig erachtet, dass es möglichst in jeder Gemeinde gemeinschaftliche Wohnformen geben sollte, die es den Bewohnern ermöglichen, in der vertrauten Gemeinde zu bleiben, wenn es in den eigenen vier Wänden nicht mehr geht. Beispielhafte Projekte in der Region sind die Seniorengemeinschaft in Külz oder die Seniorenpension in Bell. Auch befasste sich der Arbeitskreis mit möglichen Alternativen zu Neubaugebieten. Vorbildlich sei hier ein Modell der Verbandsgemeinde Wallmerod im Westerwald, nach dem keine Neubaugebiete mehr ausgewiesen, sondern Hilfestellungen bei der Sanierung von älteren Gebäuden im Ortskern gegeben oder Baulücken geschlossen werden. Auch hat man sich ausführlich mit verschiedenen Versorgungsmöglichkeiten in Form eines „Dorfladens“ oder alternativ einem festen „Markttag“, dem öffentlichen Nahverkehr und der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum beschäftigt.

 

Herr Wilhelm Gutenberger aus Ellern, Sprecher des Arbeitskreises „Generationen“ präsentierte Lösungsansätze, die mit einem relativ geringem Finanz- und Sachaufwand umgesetzt werden könnten. Auffällig sei, dass in den Ortsgemeinden und der Stadt kaum Sitzgelegenheiten in Form von einfachen Sitzbänken vorhanden sind. Insbesondere älteren und gehandicapten Personen ohne Fahrgelegenheit fällt es daher sehr schwer, große Entfernungen als Fußgänger zurückzulegen. Weitere einfach umsetzbare, kostengünstige Maßnahmen wären beispielsweise die Errichtung von öffentlichen Toiletten, Anbringung von zusätzlichen Hundekotautomaten, eine Absenkung von Bürgersteigen oder Anbringung von Zebrastreifen an Stellen, an denen es erforderlich erscheint um die Begehung für in der Bewegung beeinträchtigte Menschen zu erleichtern. Eine zusätzliche Erleichterung wäre die Einführung von Spielstraßen und verkehrsberuhigten Zonen. Des Weiteren wurden Vorschläge zur Einrichtung von Räumlichkeiten für Treffen aller Generationen gemacht, die ein Miteinander von jungen Menschen und Senioren fördern könnten.

 

Die Sprecherin des Arbeitskreises „Sport, Kultur & Freizeit“, Frau Ilona Jung aus Dichtelbach stellte die bisher gesammelten Ideen im Einzelnen vor. Im Bereich Sport liegt das besondere Augenmerk auf einer Vergrößerung des sportlichen Angebotes durch eine Vertiefung der Arbeit der Sportvereine im Bereich Kooperation sowie einer attraktiveren Angebotsgestaltung mit Hilfe der Unterstützung der Verbandsgemeinde durch zum Beispiel eine durchgehende Öffnung der Sportstätten, sodass Sportprogramme kontinuierlich auch in den Schulferien fortgesetzt werden können oder auch durch eine finanzielle Unterstützung bei Fortbildungen. Im Bereich Freizeit und Kultur wurden zum Teil generationsübergreifende Ideen gesammelt wie zum Beispiel das Anbieten von Kochkursen, bei denen Senioren ihr Können und Wissen an junge Menschen weitergeben, „Maje“ mit Handarbeiten (Senioren lehren junge Leute das Stricken, etc.) oder das Veranstalten von Reparaturtreffen, bei denen die Älteren defekte Kleingeräte unter Anleitung eines Experten reparieren können. Wichtig sei es auch, die Mobilität durch Fahrgelegenheiten zu kulturellen Angeboten in der Region (Konzerte, Vorträge, Theateraufführungen, etc.) zu verbessern. Für Einheimische und Gäste könnten in Zusammenarbeit mit Bürgern mit Expertenwissen, Forst und Vereinen Führungen angeboten werden („Auf den Spuren der Puricellis“, Führungen auf dem jüdischen Friedhof, im Wald oder zu Naturdenkmälern).

 

Herr Manfred Klaßen aus Riesweiler, Sprecher des Arbeitskreises „Infrastruktur“ stellte zu Beginn fest, dass die integrierte Orts- und Entwicklungsplanung entscheidenden Einfluss auf die Wohnqualität für Jung und Alt hat. Durch die Schaffung neuer qualifizierter zukunftsorientierter Arbeitsplätze könnten junge Menschen in der Region gehalten werden. Eine ortsnahe Nahversorgungsstruktur müsse geschaffen und gewährleistet, sowie die Verkehrsinfrastruktur verbessert werden. Insbesondere sollten häufigere Verbindungen zu den Ortschaften geschaffen werden. Des Weiteren sind die Sicherung und der Erhalt der Schulen in der Verbandsgemeinde ein wichtiger Aspekt, da sie ein wesentlicher Standortfaktor sind. Vorhandene Bauflächen in der Verbandsgemeinde seien nicht genügend erkennbar. Die Darstellung eines Leerstands- und Bauflächenkatasters könnte ortsbezogen auf der Homepage der Verbandsgemeinde dargestellt werden. Zur Stärkung der Ortskerne und Revitalisierung müssen vorhandene bebaubare Flächen deutlich gemacht werden und die Gemeinde frühzeitige Überlegungen über die künftige Verwendung von  Altbeständen anstellen, bei denen mit einem künftigen Leerstand zu rechnen ist. Altbausanierung müsse durch die Verbandsgemeinde und die Ortsgemeinden finanziell gefördert werden und damit als Alternative zum Bau in Neubaugebieten interessant werden.

 

Auch hat der Arbeitskreis „Energieversorgung“ interessante Ansätze gefunden und Lösungsvorschläge erarbeitet, die ihr Sprecher Herr Dr. Jörg-Christian Fröhling aus Riesweiler im Einzelnen erläuterte. Zunächst wurde anhand einer Übersicht der Bioenergieanlagen und Standorten erneuerbarer Energien im Rhein-Hunsrück-Kreis gezeigt, in welchem Umfang sich umweltfreundliche Energie am Markt etabliert hat. Im Auftrag des Umweltbundesamtes wurden Fallstudien zum Klimaschutz in der räumlichen Planung erstellt. Aus vielen Untersuchungen zu den Ursachen und den Auswirkungen des Klimawandels ist deutlich geworden, dass die künftige Ausgestaltung der Raumstruktur eine wichtige Rolle für die Begrenzung des Energieverbrauchs und klimarelevanter Emissionen, als auch für die Abfederung von Auswirkungen des Klimawandels spielt. Dieser Bericht könnte für den Verbandsgemeindebedarf adaptiert werden. Anhand einer Abbildung erhielten die Anwesenden einen orientierten Überblick über einzelne Handlungsfelder der Raumplanung zur Senkung des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen. Der Arbeitskreis spricht sich insbesondere für die Nachtabschaltung der Straßenbeleuchtung in den Ortsgemeinden und der Stadt aus. Auch könnten regelmäßige Sprechstunden eines Energieberaters in der Verbandsgemeindeverwaltung abgehalten werden und Flüsterbitumen zukünftig als Straßenbelag eingesetzt werden. Des Weiteren könnten sich die Gemeinden basierend auf dem EU-Projekt „Display“ in einem Wettbewerb „Energiesparendster Ort“ messen und somit motiviert werden, den Energieverbrauch gezielt zu senken.

 

Für eine konkrete Umsetzung in den Gemeinden ist es wichtig, ein Problembewusstsein zu schaffen und Diskussionsprozesse anzustoßen, damit solche Initiativen seitens der Verbandsgemeinde, der Ortsgemeinden und der Stadt aber auch der engagierter Bürgerinnen und Bürger gefördert und Hilfestellungen geleistet werden.

[Zukunftsrat]

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Jungunternehmer spenden Feuerwehr Rheinböllen Notfallrucksack

(03.02.2014)

Obwohl sie erst 3 Monate jung ist, spendete die Fa. J & W Medical Solutions OHG aus Kisselbach der Feuerwehr Rheinböllen einen Notfallrucksack inklusive des kompletten Inhalts. Den Inhabern Kevin Jäger und Björn Will liegen das Rettungs- und auch das Feuerwehrwesen am Herzen, deshalb haben sie sich kurzerhand entschlossen, hier der Feuerwehr behilflich zu sein. Beide sind hauptberuflich im Rettungsdienst beschäftigt und wissen deshalb, worauf es im Feuerwehrdienst ankommt. Neben Kompressen, Fixierbinden, Wundverbänden und weiterem Kleinmaterial enthält der Rucksack u. a. eine Absaugpumpe und ein Beatmungspumpenset. Den Notfallrucksack nutzt die Feuerwehr beim Eintreffen am Einsatzort zu medizinischen Notfällen. Hiermit können sie bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wirksam und schnell die erste Hilfe einleiten. Die Firma J & W Medical Solution OHG hat mit der Spende an die Feuerwehr eine gute und vorbildliche Geste gezeigt, denn sie kommt letztendlich bei uns Bürgern und der Allgemeinheit an.

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Neujahrsempfang 2014 der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(03.02.2014)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 1. Neujahrsempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Chur-Pfalz-Halle in Argenthal. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll durch den Musikverein Argenthal unter der Leitung von Josef Stenzhorn mit einem Marsch „Melodie und Harmonie“ und „Hofkonzert mit Strauss“ einem Medley mit Melodien von Johann Strauss.

In seiner Neujahrsansprache konnte Bürgermeister Imig ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen. Die Ansprache ist nachfolgend abgedruckt.

Constanze Jung aus Rheinböllen, eine sehr talentierte Sängerin mit glockenklarer Stimme, begeisterte anschließend das Publikum mit drei Liedbeiträgen „Clown“ von Emilie Sandé, „Dont`t know why“ von Nora Jones und „Someone like you“ von Adele. Sie wurde am Klavier begleitet von Björn Lanzerath.

Zur aktuellen Situation auf dem Flughafen Frankfurt-Hahn referierte der neue Aufsichtsratsvorsitzende der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH, Herr Prof. Dr. Salvatore Barbaro. Professor Barbaro ist im Hauptberuf Staatssekretär im Finanzministerium in Mainz. Trotz überwiegend negativer Presse zum Flughafen in den vergangenen Monaten konnte Prof. Barbaro doch eine Reihe von positiven Elementen zur weiteren Entwicklung des Flughafens vortragen und gleichzeitig Mut machen für eine wirtschaftlich gute Entwicklung des Airports. Von einem wirtschaftlich gesunden Flughafen profitiert schließlich die gesamte Region und auch die Verbandsgemeinde Rheinböllen. Deshalb kann man ihm und allen Akteuren nur viel Erfolg für die zukünftige Arbeit für den Flughafen wünschen.

Die Soonwaldfee Lara Kronenberger war extra aus Erfurt, wo sie studiert, angereist, um am Neujahrsempfang teilzunehmen. Sie erzählte ein kleines Märchen aus dem Wald.

Die Theatergruppe „Junge Bühne“ aus Ellern mit den Akteuren Nadine Auler und Volker Conrad konnten anschließend mit dem Kurzstück „die Umschulung“ erheiterndes zur Umschulung einer Försterin zur Heiratsvermittlerin beitragen und die Zuhörer begeistern.

Ebenfalls aus Ellern angereist war die Steptanzgruppe „StepAttack“ unter der Leitung von Steffi Simons, die das Programm mit einer anspruchsvollen Steptanzvorführung zu „Lord of the dance“ bereicherten. Die 7 jungen Damen machten ihre Sache toll und wurden mit reichlich Beifall belohnt.

Zur besonderen Erheiterung trug die Theatergruppe Erbach mit ihrem Kurzstück „An der Theaterkasse“ bei. Die Akteure Ramona Lambrich, Tina Höltz und Heinz-Josef Karl liefen zur Bestform auf und erhielten ebenfalls viel Beifall.

Den Abschluss bildete der Musikverein Argenthal, der mit weiteren Stücken das Publikum begeisterte. Die geforderten Zugaben wurden dann auch gerne gewährt. Dirigent ist Josef Stenzhorn, 1. Vorsitzender ist Jürgen Klumb.

Nach dem offiziellen Programm war dann noch Zeit sich an den bereitstehenden Stehtischen bei einem kleinen Umtrunk noch angeregt zu unterhalten.

„Eine gelungene Sache“ war das einmütige Fazit der Gäste. Besonderen Dank der Ortsgemeinde Argenthal und Herrn Ortsbürgermeister Kretzschmar für die Bereitstellung der Halle und die Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung, ebenso den Hallenwarten Frau Metz und Herrn Sonnet sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verbandsgemeindeverwaltung.

Erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) mit 4 (****) und 5 (*****) Sternen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(17.01.2014)

Im November 2013 haben Familie Sonnet aus Argenthal und Familie Dahlke aus Rheinböllen (Waldsiedlung) sehr erfolgreich an der Klassifizierung teilgenommen.

Die Ferienwohnung Sonnet in Argenthal stellte sich erfolgreich den Kriterien des DTV und wurde mit “4 Sternen“ ausgezeichnet.

Die Fam. Dahlke stellt sich sogar mit 3 Objekten den Kriterien des DTV. Geprüft wurden eine Komfort-Ferienwohnung, ein Holz-Ferienhaus und ein Schweden-Ferienhaus. Alle Domizile befinden sich in Rheinböllen in der Waldsiedlung.

Die Komfortferienwohnung und das Schweden-Ferienhaus wurden sehr erfolgreich mit „5 Sternen“ und das Holz-Ferienhaus mit „4 Sternen“ ausgezeichnet.

Bürgermeister Arno Imig und Frau Brigitte Roos von der Tourist-Information Rheinböllen gratulierten im Rahmen einer kleinen Feierstunde den Eheleuten Sonnet und Herrn Dahlke für die vielen erreichten Sterne und überreichten die Urkunden und die neuen Plaketten des Deutschen Tourismus Verbandes. Herr Imig betonte, dass er mit Stolz eine solch positive Entwicklung im Tourismus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen betrachtet.

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Erster Feuerwehrübungsalarm für das neue Jahr in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(17.01.2014)

Am Samstag, 11. Januar 2014 nachmittags gegen 14 Uhr hörte man in einzelnen Ortschaften laut die Sirenen schallen. Sie kündigten den Feuerwehrangehörigen einen Übungsalarm an.

Als Ereignis wurde eine Verpuffung in der Werkstatt des Autohauses Gutenberger oHG in der Simmerner Straße in Rheinböllen nachgestellt. Ungefähr 10 Personen galt es aus der Werkstatt, die in völligem Rauch lag, zu retten. Einsatzleiter Sven Behr von der FFw Rheinböllen koordinierte diese Übung und verteilte alle anfallenden Arbeiten an die beteiligten Feuerwehren aus Argenthal, Dichtelbach, Ellern, Erbach, Mörschbach und Rheinböllen. Da galt es einen Brand zu löschen, Gasflaschen zu kühlen, Personen zu retten, die Verkehrsregelungen zu übernehmen und verbogene Tore zu öffnen.

Nach Abschluss der Übung trafen sich alle Beteiligten zum Abschlussgespräch in der Werkstatt, in der der Inhaber des Autohauses Herr Markus Gutenberger, noch einige Getränke zur Verfügung stellte. Ein großes Dankeschön ging an die Planer Markus Strunk und Thorsten Krebs von der FFw Rheinböllen, an den Einsatzleiter Sven Behr, an alle Verletztendarsteller und beteiligten Feuerwehren sowie an das Autohaus Gutenberger oHG.

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Verbandsgemeinde Rheinböllen fährt nun elektrisch

(09.12.2013)
Geräuschlos unterwegs mit dem Renault ZOE

 

Förderung über RWE Deutschland

 

                                                                                             

Zum Fuhrpark der Verbandsgemeinde Rheinböllen gehört seit August auch ein Elektroauto. Der elektrische Renault ZOE konnte im Rahmen des Förderprogramms „Kommunales Energie Konzept“ (KEK) gefördert und so in den kommunalen Fuhrpark integriert werden. Joachim Busch, Leiter Region Rhein-Nahe-Hunsrück der RWE Deutschland, überzeugte sich gemeinsam mit Bürgermeister Arno Imig von dem neuen E-Auto. Mit seinem 210 Newtonmetern Motor hat der ZOE eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Künftig können die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde das neue Fahrzeug nutzen, um zu ihren Außenterminen zu gelangen.

 

Busch erklärte: „Elektro-Mobilität ist ein Zukunftsthema sowohl für uns als auch die Kommunen. Da liegt es nahe, in Rheinböllen die Elektro-Mobilität zu fördern, so wie wir es bereits im Bereich der E-Bikes intensiv tun." Die Lebensqualität in den Städten wird mit Elektrofahrzeugen schon heute verbessert. Bürgermeister Imig sagte dazu: „Auf kurzen Strecken bieten Elektroautos große Vorteile. Sie sind leise und während des Fahrbetriebes emissionsfrei. Für den Einsatz in der Stadt und den Gemeinden der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist das völlig ausreichend."

 

RWE fördert über ihr kommunales Energiekonzept die Differenz zwischen den Anschaffungskosten eines Benziners zum Elektrofahrzeug und übernimmt für drei Jahre die Leasingkosten für die Batterie. Busch sieht die Elektromobilität auf einem guten Weg. Es gebe viele Hersteller, die sich diesem Thema widmen. Ein großes Thema sei in der Vergangenheit die Batterie und die damit verbundenen Kosten gewesen. Doch auch hier zeichne sich eine Entspannung ab: Zahlreiche Autohersteller seien optimistisch, dass die Preise für die Lithium-Ionen-Akkus schnell sinken und Elektroautos damit für die breite Masse erschwinglich werden könnten. Zudem arbeite die Industrie an der Weiterentwicklung. Angeschafft wurde das Auto über die Schilling Automobile GmbH aus Koblenz.

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Ehrenamtspreis an Norbert Hipp verliehen

(05.12.2013)

Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Aus diesem Anlass lädt Landrat Bertram Fleck seit dem Jahr 2003 ehrenamtlich engagierte Personen Anfang Dezember zum Ehrenamtsempfang in die Kreisverwaltung ein. „Sie sind heute stellvertretend für die vielen Menschen im Rhein-Hunsrück-Kreis hier, die ein Ehrenamt ausüben“, so der Landrat bei seiner Begrüßung. Er bedankte sich bei allen ehrenamtlich Aktiven und lobte ausdrücklich auch deren Familien. Diese sind meist in die ehrenamtliche Arbeit mit eingebunden.

 

Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Preisträger des Ehrenamtspreises 2013 ausgezeichnet. Der Ehrenamtsausschuss suchte aus 37 eingereichten Vorschlägen die Preisträger in den verschiedenen Kategorien aus. Landrat Fleck betonte: „Auszeichnungswürdig ist jeder der 37 Vorschläge.“ In der Kategorie „Stille Stars“ wurden zwei gleichwertige Preise vergeben:

 

Zum einen an den Verein donum vitae Boppard e.V. Der gemeinnützige Verein wurde im März 2001 in Boppard gegründet, um dort weiter die professionelle Schwangerschaftskonfliktberatung anbieten zu können. Ziel des Vereins ist es, Frauen, Familien und Paaren in oft ausweglosen Situationen Perspektiven für ein Leben mit Kindern aufzuzeigen. Seit der Gründung ist Constanze Nattermann die erste Vorsitzende des Vereins. Das Engagement des 14-köpfigen Vorstands ist ausschließlich ehrenamtlich, viele unterstützen bereits seit der Vereinsgründung. Um die Finanzierungslücke des Vereins zu schließen werden mit großem Engagement auch Veranstaltungen organisiert.

 

Zum anderen an Norbert Hipp aus Rheinböllen. Er übernahm vor 50 Jahren die ehrenamtliche Tätigkeit des Geschäftsführers der Puricelli‘schen Stiftung Rheinböllen. 2014 feiert die Stiftung ihr 150. Gründungsjubiläum. Aufgabe der Stiftung war es zunächst, ein Waisenhaus und ein Krankenhaus zu errichten und zu betreiben. Bis in die 60-iger Jahre haben katholische Schwesternorden, entsprechend dem Stiftungszweck, ein Waisenhaus und ein Krankenhaus betrieben. Die Stiftung als Eigentümer war für die Gebäude verantwortlich. Norbert Hipp hat ab 1963 diese Zeit als ehrenamtlicher Geschäftsführer miterlebt und mitgestaltet. Bei der Umwandlung von einem Waisenhaus in ein Pflege- und Behindertenheim, mit Neubauten und Modernisierungen, hat er als Geschäftsführer erfolgreich mitgewirkt. Es ist auch seinem stetigen und unermüdlichen Einsatz zu verdanken, dass die Stiftung ihren Stiftungszweck nachhaltig erfüllen und sogar ausbauen konnte.

 

In der Kategorie „Innovative Projekte“ ging der Preis an die Dorfgemeinschaft Külz e.V.. Sie übernimmt Verantwortung für Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Külz, die Hilfe benötigen. So unterstützt sie Senioren, Familien und Alleinerziehende in Notfällen und betreut alleinlebende ältere Menschen. Die solidarische Dorfgemeinschaft Külz hält eine Anlaufstelle im Dorf vor, die Betreuung, Hilfe und ähnliches managt. Weiter betreibt sie einen Bürgerbus zur Verbesserung der örtlichen Mobilität und Versorgungssituation. Zur Vernetzung von Nachbarschaften wurde eine virtuelle Wohngemeinschaft entwickelt und eingeführt. Aktuelles Projekt ist die im September 2013 fertiggestellte Senioren-WG für hilfs- und pflegebedürftige Menschen, in die bereits 3 Personen eingezogen sind.

 

In diesem Jahr hat sich der Ehrenamtsausschuss dazu entschlossen einen Sonderpreis in der Kategorie „Jugendliches Engagement“ an den Verein „Tower in Concert“ aus Sargenroth zu vergeben. „Tower in Concert“ ist ein Jugendprojekt der Gemeinde Sargenroth, da in einem Bürgerbeteiligungsprozess im Frühjahr 2011 von jungen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürgern in einer Arbeitsgruppe entwickelt wurde. Drei Konzerte haben bereits am Bismarckturm in Sargenroth stattgefunden. Die Jugendlichen haben von Anbeginn an die komplette Konzertorganisation übernommen: sie haben Bands verpflichtet und Gagen verhandelt sowie die Öffentlichkeitsarbeit mit Plakaten, Flyern, Internetauftritt und Pressekontakten organisiert. Sie richten das Konzertgelände her und verpflichten die Konzerttechnik. Auch die Abrechnung erfolgt in Eigenregie. In den ersten beiden Jahren wurde das Konzert mit der Gemeinde durchgeführt. Im dritten Jahr konnten 500 Konzertbesucher gezählt werden. Für die Gemeinde Sargenroth ist das Engagement der jungen Menschen eine sehr unterstützungswürdige Bereicherung. 2013 haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Kulturverein gegründet, der die Trägerschaft der Veranstaltung übernommen hat.

 

Landrat Bertram Fleck bedankte sich bei allen Anwesenden mit einem Lebkuchenengel und hob hervor, dass ehrenamtlich engagierte Menschen zu den Leistungsträgern unserer Gesellschaft gehören und somit das Rückgrat des Gemeinwesens bilden.

 

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Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

(21.11.2013)

Zahlreiche Feuerwehrangehörige versammelten sich am Mittwoch, 20. November 2013 im Simmerner Schloss, um das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre aktive und pflichttreue Tätigkeit in Empfang zu nehmen.

 

Aus unserer Verbandsgemeinde wurde diese Ehrung dem stellvertretenden Wehrführer der FFw Rheinböllen, Herrn Stefan Lang sowie Herrn Werner Wald von der FFw Kisselbach zuteil. Landrat Bertram Fleck würdigte im Beisein des 2. Beigeordneten Udo Mähringer, Wehrleiter Volker Aßmann und den Wehrführern diese Leistungen und sprach den Herren sein Lob und seine persönliche Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde.

 

Wir wünschen den Herren Lang und Wald noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur verdienten Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

 

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Minister Lewentz besucht Mörschbach

(20.11.2013)

Strahlendblauer Himmel – es war ein herrlicher Tag, an dem der Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur des Landes Rheinland-Pfalz Roger Lewentz sein Versprechen einlöste und den zweiten Sieger beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ die Ortsgemeinde Mörschbach besuchte. Und nicht nur das Wetter spielte mit. Rundherum gelungen unter Beteiligung des ganzen Ortes wurde der Besuch für den Minister – wie er selbst sagte – zu einem Kurzurlaub.

Ortsbürgermeister Michel hatte den Minister kurzentschlossen bei der Preisverleihung zum Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im vergangenen Dezember eingeladen. Minister Lewentz hatte tatsächlich zugesagt und war voll des Lobes für Mörschbach, seine Sehenswürdigkeiten und die freundlichen Mörschbacher Bürger.

Nach einer kurzen Begrüßung im Pavillon zeigte Ortsbürgermeister Michel dem Gast aus Mainz stolz das Dorf. Ausoniusweg, Bauerngarten, Kirche, Gewerbegebiet und der Backes waren nur einige Stationen auf dem Weg durch das Dorf.

 

Besonders vom Backes war der Minister sehr angetan, entstammt er doch selbst einer Bäckerfamilie. Eigens zu seinen Ehren wurden im Backes Kuchen und Brote gebacken, von denen der Minister sich bei der anschließenden Abschlussveranstaltung im Gemeindehaus begeistert zeigte. In seiner Rede lobte er das Dorfleben in Mörschbach als vorbildlich und bescheinigte den Mörschbachern ein für die Zukunft gut aufgestelltes Dorf.

 

 

Arno Imig

Bürgermeister

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Kosmetik-Institut Menzel spendet an Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(07.11.2013)

Am vergangenen Mittwoch, 06.11.2013 überreichte Frau Iliane Menzel als Inhaberin des Kosmetik-Institut und Babor Beauty Spa aus Rheinböllen gemeinsam mit ihrem Ehemann Roland der Jugendfeuerwehr Rheinböllen eine Spende in Höhe von 440 €. Der Betrag stammt aus einer Verlosung, die Frau Menzel anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens des Kosmetik-Institutes im Oktober diesen Jahres veranstaltet hat. Für die Jubilarin war sofort klar, dass der Betrag nur für die Jugendfeuerwehr sein kann, da Nachwuchsförderung im Bereich Brandschutz ihr sehr wichtig ist. Die kleinen Floriansjünger haben sich hierüber gemeinsam mit ihrem Jugendfeuerwehrwart Sandy Mischlich sehr gefreut und bedankten sich mit einem großen Applaus bei der Spenderin.

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Der Rhein-Hunsrück-Kalender 2014 ist da

(04.11.2013)

Rhein-Hunsrück-Kalender 2014: Ein abwechslungsreiches Nachschlagewerk über die Heimat.

 

Landrat Bertram Fleck und Schriftenleiter Dr. Achim Baumgarten präsentierten unter der Teilnahme vieler ehrenamtlicher Autorinnen und Autoren das neue Jahrbuch des Landkreises. Neben vielen aktuellen und geschichtlichen Artikeln, Erzählungen und Gedichten enthält der Kalender wieder ein großes Preisrätsel und weitere Rätsel. Mitmachen lohnt sich: es winken attraktive Preise. Das Heimatjahrbuch 2014 ist im Buchhandel, bei der Firma Böhmer Druck Service in Simmern und am Infocenter der Kreisverwaltung für nur 6 Euro erhältlich.

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Verdiente Kommunalpolitiker aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit der Freiherr-vom-Stein-Plakette ausgezeichnet

(04.11.2013)

Im festlich geschmückten Kulturhaus in Rheinböllen fand als zentrale Veranstaltung für das gesamte nördliche Rheinland-Pfalz die Verleihung der Freiherr-vom-Stein Plaketten 2013 an besonders verdiente Kommunalpolitiker durch den Minister des Innern, für Sport und Infrastruktur, Roger Lewentz, statt. Wir freuen uns sehr, dass sich gleich zwei Personen aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen unter den Geehrten befanden.

 

Dietmar Tuldi aus Ellern engagiert sich schon seit vielen Jahren auf den unterschiedlichsten politischen Ebenen, er ist langjähriges Kreistagsmitglied, seit 1979 Mitglied des Verbandsgemeinderates, seit 1984 Mitglied im Gemeinderat Ellern und seit nunmehr 24 Jahren Ortsbürgermeister von Ellern. Außerdem vertritt er als 2. Kreisbeigeordneter bei den verschiedensten Anlässen den Landrat.

Manfred Klaßen ist seit 1994 Mitglied des Verbandsgemeinderates Rheinböllen und seit 1999 Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. Seit 1989 gehört er dem Gemeinderat Riesweiler an und war von 1989 bis 2004 Ortsbürgermeister von Riesweiler. Von 1974 bis 1980 war er Ratsmitglied im Stadtrat Simmern. Daneben ist Manfred Klaßen noch in einer Reihe von gemeinnützigen und schulischen Einrichtungen tätig und engagiert sich ebenso wie Dietmar Tuldi in Vereinen im Ort und darüber hinaus.

 

Wir freuen uns mit den Geehrten über diese Auszeichnung, gratulieren herzlich und wünschen für die Zukunft alles Gute.

 

Die Freiherr-vom–Stein-Plakette wird seit 1954 alle drei Jahre verliehen. Sie erinnert an den 1757 in Nassau an der Lahn geborenen preußischen Staatsmann und Reformer Reichsfreiherr Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein und gilt als Vater der kommunalen Selbstverwaltung. „Seine Überzeugung, dass eine lebendige Demokratie von engagierten Kommunalpolitikern lebe, hat auch heute nichts von ihrer Bedeutung verloren. Das verdienstvolle Wirken der Geehrten solle der jungen Generation als Beispiel dienen, denn nur durch handeln vor Ort können man etwas verändern“, so formulierte es Innenminister Lewentz in seiner Ansprache.

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Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz für Dorothea Kuhn

(28.10.2013)

In einer Feierstunde im Kreishaus überreichte Landrat Bertram Fleck im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz mit Verleihungs-urkunde und Glückwunschreiben an Dorothea Kuhn aus Argenthal.

 

Die Ehrung von Dorothea Kuhn erfolgte auf Anregung der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Die ehemalige Grundschullehrerin ist seit Jahrzehnten in vielen ehrenamtlichen Bereichen tätig. So leitet sie seit 1988 Flötengruppen von Grundschulklassen, die bei Feierlichkeiten auch Auftritte absolvieren. Diese Aufgabe hat sie mehr oder weniger durch Zufall, nach dem Ausscheiden einer Musiklehrerin, übernommen. „Wenn ich darüber nachdenke, dann wundere ich mich, wie schnell die Zeit vergangen ist“, so Dorothea Kuhn. Ein weiteres Betätigungsfeld ist der regelmäßige Nachhilfeunterricht türkischstämmiger Kinder, der sich als echte Integrationshilfe erweist. Begonnen hat sie als Nachhilfelehrerin, lernte dabei viel über das türkische Familienleben und wurde schließlich auch zur Vertrauten. Die Leitung eines Frauenkreises und der Frauenhilfe, der gemischte Chor und der Frauenchor, die Mitgliedschaft im Presbyterium, die Organisation und Betreuung eines umfassenden Besuchsdienstes älterer Frauen und die Freizeitleitung des Vereins der Diakoniefrauen im südwestlichen Bereich runden ihr breites Tätigungsfeld ab. Landrat Fleck überreicht die Ehrennadel des Landes und dankt ihr für ihr uneigennütziges, ehrenamtliches Engagement.

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1. Demografiewoche Rheinland-Pfalz vom 28.Oktober bis zum 04.November 2013

(24.10.2013)

Demografischer Wandel – was ist das?

 

Die Bevölkerungsstruktur in Rheinland-Pfalz wandelt sich seit Jahren. Wir werden – zum Glück – immer älter und bleiben länger gesund. Gleichzeitig kommen weniger Kinder zur Welt. Dieser demografische Wandel hat Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche und ist Herausforderung und Chance zugleich:  Politik und Gesellschaft sind aufgefordert, die Rahmenbedingungen des Zusammenlebens so zu gestalten, dass Menschen aller Generationen auch in Zukunft gerne und gut in allen Teilen von Rheinland-Pfalz leben können.

 

Lesen Sie mehr auf www.demografiewoche.rlp.de

[1. Demografiewoche in Rheinland-Pfalz]

Spende für kleine Hände

(23.10.2013)

Unter diesem Motto spendet die Firma Herrmann Bedachung GmbH aus Rheinböllen jeweils € 550,- an die Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ und „Arche Noah“ in Rheinböllen.

Im Rahmen der 100 Jahrfeier der Firma konnten die zahlreichen Gäste für Essen und Trinken einen Geldbetrag in die Spendenbox werfen.

Auf dem Foto freuen sich über den tollen Betrag Sabrina und Marco Herrmann mit Sohn Louis, Bürgermeister Arno Imig und die beiden Leitungen Tina Hölz und Klaus Michel.

Foto zu Meldung: Spende für kleine Hände

24-Stunden-Übung der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(21.10.2013)

Es waren schon aufregende 24 Stunden, die die 18 Jungs und Mädchen der Jugendfeuerwehr Rheinböllen am vergangenen Wochenende erleben durften. Mal einen ganzen Tag so verbringen, wie ein richtiger Feuerwehrmann das tut. Und hierzu bekamen sie ausreichend Gelegenheit. Kaum hatten sie zu Abend gegessen, kam schon der erste Einsatz. Auf der Zufahrt zum ehemaligen Bundeswehrdepot ereignete sich ein Verkehrsunfall mit 2 eingeklemmten Personen. Tatkräftige Unterstützung bekam der Feuerwehrnachwuchs hier von der Polizei aus Simmern. Bis zum nächsten Abend wurden die Floriansjünger neben dem feuerwehrtechnischen Unterricht noch zu einer Personensuche, zu einem Fehlalarm, zu einer Ölsperre im benachbarten Guldenbach und zu einem Brand inkl. Personenrettung in der Puricelli-Schule gerufen.

 

Es ist erstaunlich, mit welchen Wissen und vor allem mit welcher Begeisterung und einem Strahlen in den Augen die Jungs und Mädels an ihre Einsätze und die Übungen herangehen. Es machte deshalb große Freude und viel Spaß, ihnen zuzuschauen. Vielleicht hat der ein oder andere an diesem Tag auch seinen Traumberuf gefunden...

 

Ein großes Dankeschön ergeht an die Betreuer der Jugendfeuerwehr, allen voran Jugendfeuerwehrwart Sandy Mischlich, die alle mit viel Mühe und Eifer diese 24-Stunden-Übung vorbereitet und auch durchgeführt haben. Ein Dank gilt ebenso der Stadt und der Verbandsgemeinde Rheinböllen, die die Verköstigung der Übung übernommen haben.

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13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes genehmigt

(08.08.2013)

 

Genehmigung der 13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen für den Teilbereich Munitionsdepot Rheinböllen und Umfeld

 

Die Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises, hat die am 04. Dezember 2012 vom Verbandsgemeinderat der Verbandsgemeinde Rheinböllen beschlossene 13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen für den Teilbereich Munitionsdepot Rheinböllen und Umgebung mit Bescheid vom 22.07.2013 gemäß § 6 Abs.1 des Baugesetzbuches (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414) in Verbindung mit § 1 der Landesverordnung über die Zuständigkeiten nach dem Baugesetzbuch vom 21.12.2007 (GVBl. 2008 S. 22) in den jeweils gültigen Fassungen genehmigt. Die Genehmigung wird hiermit gem. § 6 Abs. 5 BauGB ortsüblich bekannt gemacht.

 

Die 13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes mit der Begründung mit dem Umweltbericht liegt ab sofort bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, Fachbereich 3, Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen, 55494 Rheinböllen, Am Markt 1, Zimmer 201 während der Dienststunden zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.

 

Auf die Vorschriften des § 214 BauGB – Beachtlichkeit der Verletzung von Vor-schriften über die Aufstellung des Flächennutzungsplanes und der Satzungen – und § 215 BauGB – Frist für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften sowie von Mängeln der Abwägung –  wird hingewiesen.

 

§ 214 BauGB

(1) 1Eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften dieses Gesetzbuchs ist für die Rechtswirksamkeit des Flächennutzungsplans und der Satzungen nach diesem Gesetzbuch nur beachtlich, wenn

1.  entgegen § 2 Abs. 3 die von der Planung berührten Belange, die der Gemeinde bekannt waren oder hätten bekannt sein müssen, in wesentlichen Punkten nicht zutreffend ermittelt oder bewertet worden sind und wenn der Mangel offensichtlich und auf das Ergebnis des Verfahrens von Einfluss gewesen ist;

2. die Vorschriften über die Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung nach § 3 Abs. 2, § 4 Abs. 2, § 4a Abs. 3 und 5 Satz 2, § 13 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 und 3 (auch in Verbindung mit § 13a Abs. 2 Nr. 1), § 22 Abs. 9 Satz 2, § 34 Abs. 6 Satz 1 sowie § 35 Abs. 6 Satz 5 verletzt worden sind; dabei ist unbeachtlich, wenn bei Anwendung der Vorschriften einzelne Personen, Behörden oder sonstige Träger öffentlicher Belange nicht beteiligt worden sind, die entsprechenden Belange jedoch unerheblich waren oder in der Entscheidung berücksichtigt worden sind, oder einzelne Angaben dazu, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind, gefehlt haben, oder der Hinweis nach § 3 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 2 (auch in Verbindung mit § 13 Abs. 2 Satz 2 und § 13a Abs. 2 Nr. 1) gefehlt hat, oder bei Anwendung des § 13 Abs. 3 Satz 2 die Angabe darüber, dass von einer Umweltprüfung abgesehen wird, unterlassen wurde, oder bei Anwendung des § 4a Abs. 3 Satz 4 oder des § 13 (auch in Verbindung mit § 13a Abs. 2 Nr. 1) die Voraussetzungen für die Durchführung der Beteiligung nach diesen Vorschriften verkannt worden sind;

3. die Vorschriften über die Begründung des Flächennutzungsplans und der Satzungen sowie ihrer Entwürfe nach §§ 2a, 3 Abs. 2, § 5 Abs. 1 Satz 2 Halbsatz 2 und Abs. 5, § 9 Abs. 8 und § 22 Abs. 10 verletzt worden sind; dabei ist unbeachtlich, wenn die Begründung des Flächennutzungsplans oder der Satzung oder ihr Entwurf unvollständig ist; abweichend von Halbsatz 2 ist eine Verletzung von Vorschriften in Bezug auf den Umweltbericht unbeachtlich, wenn die Begründung hierzu nur in unwesentlichen Punkten unvollständig ist;

4. ein Beschluss der Gemeinde über den Flächennutzungsplan oder die Satzung nicht gefasst, eine Genehmigung nicht erteilt oder der mit der Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung verfolgte Hinweiszweck nicht erreicht worden ist.

2Soweit in den Fällen des Satzes 1 Nr. 3 die Begründung in wesentlichen Punkten unvollständig ist, hat die Gemeinde auf Verlangen Auskunft zu erteilen, wenn ein berechtigtes Interesse dargelegt wird.

(2) Für die Rechtswirksamkeit der Bauleitpläne ist auch unbeachtlich, wenn

1.  die Anforderungen an die Aufstellung eines selbstständigen Bebauungsplans (§ 8 Abs. 2 Satz 2) oder an die in § 8 Abs. 4 bezeichneten dringenden Gründe für die Aufstellung eines vorzeitigen Bebauungsplans nicht richtig beurteilt worden sind;

2.  § 8 Abs. 2 Satz 1 hinsichtlich des Entwickelns des Bebauungsplans aus dem Flächennutzungsplan verletzt worden ist, ohne dass hierbei die sich aus dem Flächennutzungsplan ergebende geordnete städtebauliche Entwicklung beeinträchtigt worden ist;

3.  der Bebauungsplan aus einem Flächennutzungsplan entwickelt worden ist, dessen Unwirksamkeit sich wegen Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften einschließlich des § 6 nach Bekanntmachung des Bebauungsplans herausstellt;

4.  im Parallelverfahren gegen § 8 Abs. 3 verstoßen worden ist, ohne dass die geordnete städtebauliche Entwicklung beeinträchtigt worden ist .

(2a) Für Bebauungspläne, die im beschleunigten Verfahren nach § 13a aufgestellt worden sind, gilt ergänzend zu den Absätzen 1 und 2 Folgendes:

1. Eine Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans zum Flächennutzungsplan ist für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans auch unbeachtlich, wenn sie darauf beruht, dass die Voraussetzung nach § 13a Abs. 1 Satz 1 unzutreffend beurteilt worden ist.

2.  Das Unterbleiben der Hinweise nach § 13a Abs. 3 ist für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans unbeachtlich.

3.  Beruht die Feststellung, dass eine Umweltprüfung unterbleiben soll, auf einer Vorprüfung des Einzelfalls nach § 13a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2, gilt die Vorprüfung als ordnungsgemäß durchgeführt, wenn sie entsprechend den Vorgaben von § 13a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 durchgeführt worden ist und ihr Ergebnis nachvollziehbar ist; dabei ist unbeachtlich, wenn einzelne Behörden oder sonstige Träger öffentlicher Belange nicht beteiligt worden sind; andernfalls besteht ein für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans beachtlicher Mangel.

4. Die Beurteilung, dass der Ausschlussgrund nach § 13a Abs. 1 Satz 4 nicht vorliegt, gilt als zutreffend, wenn das Ergebnis nachvollziehbar ist und durch den Bebauungsplan nicht die Zulässigkeit von Vorhaben nach Spalte 1 der Anlage 1 zum Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung begründet wird; andernfalls besteht ein für die Rechtswirksamkeit des Bebauungsplans beachtlicher Mangel.

(3) 1Für die Abwägung ist die Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt der Beschlussfassung über den Flächennutzungsplan oder die Satzung maßgebend. 2Mängel, die Gegenstand der Regelung in Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 sind, können nicht als Mängel der Abwägung geltend gemacht werden; im Übrigen sind Mängel im Abwägungsvorgang nur erheblich, wenn sie offensichtlich und auf das Abwägungsergebnis von Einfluss gewesen sind.

(4) Der Flächennutzungsplan oder die Satzung können durch ein ergänzendes Verfahren zur Behebung von Fehlern auch rückwirkend in Kraft gesetzt werden.

 

§ 215 BauGB

(1) 1Unbeachtlich werden

1.  eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2.  eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

3.  nach § 214 Abs. 3 Satz 2 beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung des Flächennutzungsplans oder der Satzung schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. 2Satz 1 gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a beachtlich sind.

(2) Bei In-Kraft-Setzung des Flächennutzungsplans oder der Satzung ist auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Vorschriften sowie auf die Rechtsfolgen hinzuweisen.

 

 

Mit der öffentlichen Bekanntmachung wird die 13. Fortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen wirksam.

 

 

Rheinböllen, 31. Juli 2013

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

 

 

 

Imig

Bürgermeister

 

Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde konstant geblieben

(25.07.2013)

 

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist nach der neuesten Auswertung des Melderegisters  zum 30.6.2013 gegenüber dem 30.6. des Vorjahres nahezu konstant geblieben. Gegenüber dem 31.12.2012 (10.103) konnte sogar wieder etwas zugelegt werden.

Zum 30.6.2013 waren in der Verbandsgemeinde Rheinböllen 10.117 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet (Vorjahr 10.120). Die Zahl der Nebenwohnsitze ging zurück. So waren es am 30.6.2012 insgesamt 416 Nebenwohnungen und am 30.6.2013 394 Nebenwohnsitze.

Hauptwohnsitze

Die Entwicklung der Einwohnerzahl nach Hauptwohnungen verlief unterschiedlich. So konnten Benzweiler, Erbach, Kisselbach, Mörschbach, Rheinböllen, Schnorbach und Steinbach Zuwächse erzielen, während Argenthal, Ellern, Liebshausen und Riesweiler leichte Rückgänge zu verzeichnen haben. In Dichtelbach blieb die Einwohnerzahl unverändert.

Hier die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnung zum 30.6.2013. In Klammern ist die Vorjahreszahl zu diesem Datum angegeben:

Argenthal 1.629 (1.671) - 2,5 %

Benzweiler   211 (206) + 2,4 %

Dichtelbach   648 (648)   +/- 0 %

Ellern   819 (822)   - 0,3 %

Erbach   275 (270)   + 1,9 %

Kisselbach   571 (565)   + 1,1 %

Liebshausen   493 (495)   - 0,4 %

Mörschbach   334 (333)   + 0,3 %

Rheinböllen 4.001 (3.966)   + 0,8 %

Riesweiler   756 (778)   - 2,8 %

Schnorbach   248 (239)   + 3,8 %

Steinbach   132 (127)   + 3,9 %

VG Rheinböllen 10.117 (10.120)   +/- 0 %

 

Ausländeranteil

Von den 10.117 Einwohnern mit Hauptwohnung haben 9.565 Einwohner (VJ  9.588) die deutsche Staatsangehörigkeit. 552 Personen haben eine ausländische Staatsangehörigkeit (VJ 532). Der prozentuale Anteil beträgt 5,46 %.

Familienstand

Die Einwohnerstatistik weist 3.700 (VJ 3.726) ledige, 5.143 (VJ 5.152) verheiratete, 642 (VJ 636) verwitwete und 623 (VJ  598) geschiedene Personen aus.

 

 

Religionszugehörigkeit

38,90 % der Einwohner sind evangelisch und 39,11 % katholisch, 21,99 %  gehören anderen oder keinen Religionsgemeinschaften an.

Mehr Häuser

Die Zahl der bewohnten Adressen stieg von 3.384 am 30.6.2012 auf 3.387 zum 30.6.2013. Rechnerisch wohnen durchschnittlich 2,99 Personen in einem Haus.

 

Rauchmelder müssen in jede Wohnung!

(01.07.2013)

 

Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V.

 

 

Presse-Information 26.06.2013

 

 

Ein Jahr danach!: Rauchmelder müssen in jede Wohnung!
Experten-Telefon der Feuerwehr informiert

 

Rheinland-Pfalz. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz in Koblenz richtet am 12. Juli 2013 ein Expertentelefon zum Thema „Rauchwarnmelder – Pflicht in jeder Wohnung“ ein. Für Fragen zum Thema stehen an diesem Tag von 10 bis 16 Uhr Experten zur Verfügung, die Ihnen Auskunft geben können. Zum Expertenteam, am 12. Juli erreichbar unter der Telefonnummer 0261/9743430, werden gehören: Michael Klein, Geschäftsführer LFV Rheinland-Pfalz, Wolfgang Tyttlik, Referatsleiter Brandschutzerziehung LFV Rheinland-Pfalz, Andreas Berger, Geschäftsstellenleiter der Versicherungskammer Bayern in Ludwigshafen, Dipl.-Ing. Daniel Schoonen, von der Abteilung Schadenverhütung der Provinzial Rheinland-Versicherung, Gerhold Brill, Schadenverhütungsexperte der Sparkassenversicherung und Florian Schulte, Berufsfeuerwehr Koblenz.

 

In ganz Rheinland-Pfalz musste die Installation von Rauchwarnmeldern bis zum 12. Juli 2012 in jeder Wohnung, auch in Altbauten vorgenommen werden. Das hat zu großem Informationsbedarf geführt. Wo im Haus müssen Rauchwarnmelder befestigt werden? Wie funktionieren sie überhaupt? – nur einige der zahlreichen Frage, die Feuerwehren, Unternehmen und Behörden in der letzten Zeit erreichen.

 

Was viele nicht wissen:  „Bei den meisten Bränden sind gar nicht die Flammen die Hauptgefahr, sondern der hochgiftige Brandrauch. Schon wenige Atemzüge in einem von Brandrauch gefüllten Raum führen zum Tode“, erklärt der Präsident des LFV, Frank Hachemer: „Rauchmelder würden hier in fast jedem Fall das Schlimmste verhindern, denn so manche schlafende Bewohner würden noch rechtzeitig geweckt, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen.“

 

Schlimme Zahlen untermauern die Erfahrung der Feuerwehren: Bei jährlich rund 200.000 gemeldeten Bränden kommen in Deutschland rund 600 Menschen ums Leben. Etwa 95 Prozent davon sterben an Rauchvergiftung. Fast jedes dritte Brandopfer ist ein Kind. 70 Prozent der Brandopfer werden nachts zwischen 23 und 7 Uhr im Schlaf überrascht. Und: Vier Fünftel der Brände entstehen in Privathaushalten, nicht in der Industrie!

 

Qualitäts-Heimrauchmelder gibt es im Fachhandel sowie beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Für einen Mindestschutz gilt als Faustregel: Ein Rauchmelder im Flur pro Etage sowie in den Schlafzimmern und im Kinderzimmer! Die handlichen Geräte lassen sich auch ohne großes handwerkliches Geschick an der Zimmerdecke montieren. Informationen und Praxisbeispiele gibt es im Internet unter der Adresse www.rauchmelder-lebensretter.de.

 

 

Weitere Informationen:  www.lfv-rlp.de

 

 

Landesgeschäftsstelle des

Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz e.V

Lindenallee 41-43, 56077 Koblenz 

Telefon 0261 - 97434-0

 

 

[Pressemeldung Landesfeuerwehrverband RLP e.V.]

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Sommerpause der Jugendfeuerwehr Rheinböllen

(01.07.2013)

Hallo Kids und Eltern!

 

Wir verabschieden uns in die Sommer-Pause, und wünschen euch allen schöne Sommerferien. Wir, dass sind Marco, Tim, Silas, Tobias, Sinan, Andrè, Ines, Max, Lilly, Felix, Vivian, Cedric, Nico, Justin, Seif, Konstantin, Lukas, Marvin, Joshua, Josiah, Dimitros und die Ausbilder Sandy und Sebastian.

Kommt mach mit!

 

Wir starten unsere Jugendfeuerwehr wieder nach den Sommerferien am 24.08.2013 ab 15 Uhr am Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Rheinböllen.

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40. Dienstjubiläum in der KiTa Arche Noah

(01.07.2013)

Am 01.07.2013 feierte Inge Beck, pädagogische Mitarbeiterin in der Rheinböller „Arche Noah“, ihr 40jähriges Dienstjubiläum.

In einer kleinen Feierstunde mit allen Kindern und Erzieherinnen der Kindertagesstätte bekam sie hierfür vom 1. Beigeordneten des Verbandsgemeinderates, Herrn Römer und dem Leiter des Fachbereichs 1 der Verbandgemeinde, Herrn Webering die besten Glückwünsche und eine Urkunde überbracht.

Herr Römer würdigte die Jubilarin als eine stets engagierte und sehr zuverlässige Mitarbeiterin, die immer liebevoll und fürsorglich für die Kinder da ist und bei allen eine angesehene Kollegin ist.

Gemeinsam mit ihrer „Frau Beck“ sangen die Kinder und Erzieher noch einige, teils extra für diesen außergewöhnlichen Tag gedichtete Lieder.

 

Im Anschluss gab es bei einem kleinen Büffet noch gute Gespräche in lockerer Atmosphäre.

 

Herzlichen Glückwunsch Inge Beck!

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Ihr Bürgerbüro informiert...

(24.06.2013)

Am Montag, 08. Juli 2013 werden auf dem Bürgerbüro einige Systemarbeiten durchgeführt. Auf Grund dessen sind leider nur eingeschränkte Serviceleistungen für die Bürgerinnen und Bürger möglich. Wir weisen darauf hin, dass an diesem Tage nicht alle Leistungen unsererseits erbracht werden können und bitten diesbezüglich um Verständnis.

 

Rheinböllen, 24.06.2013

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Imig, Bürgermeister

Der Bürgermeister informiert...

(21.06.2013)
Sitzung des Verbandsgemeinderates am 18.06.2013

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Eine ganze Reihe von Tagesordnungspunkten hatte der Verbandsgemeinderat bei sommerlichen Temperaturen am 18.06.2013 abzuarbeiten. Begonnen wurde die Sitzung mit der Vorstellung des Projektstandes zum Projekt Zukunftsideeen des Rhein-Hunsrück-Kreises. Hierzu gab die wissenschaftliche Begleitung der Technischen Universität Kaiserslautern in diesem Projekt durch Herrn Professor Dr. Ing. Domhardt und Herrn Diplom-Ing. Zender einen Überblick. Gemeinsam mit den Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard erarbeitet der Rhein-Hunsrück-Kreis im Rahmen des Projektes modellhafte Lösungen für die Daseinsvorsorge. Eine wesentliche Zielsetzung war die Entwicklung eines zukunftsweisenden innovativen Ansatzes aufbauend auf den Potentialen der Energieeinsparungen, Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien. Dies erklärt auch das dreifache „e“ in Zukunftsideeen. Nach einer Abstimmungsphase im Projektjahr 2012 und der Vorbereitung der Auftaktveranstaltungen in allen Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard sowie des Aufbaus einer Online-Plattform fanden im vergangenen Herbst Zukunftswerkstätten statt. Diese Zukunftswerkstätten wurden unter wissenschaftlicher Begleitung ausgewertet, um in einem nächsten Schritt sogenannte Werkstattgespräche durchzuführen. Hierzu wurden Themenfelder gebildet, die bei den Zukunftswerkstätten häufig nachgefragt wurden. Die einzelnen Themenfelder sind: Medizinische Versorgung, Nahversorgung, Mobilität, Gebäudemanagement und Energieeffizienz sowie dezentrale Energieversorgungen. Zusammen mit Experten wurden hier die Projektvorschläge der Bürger diskutiert. So waren dies beispielsweise beim Werkstattgespräch „Medizinische Versorgung“ die Themenvorschläge Sozialstationen in den Dörfern, Gemeindeschwester, mobiler Ärztedienst sowie ärztlicher Not- und Apothekendienst. Um das Projekt weiterzuführen, wird auf Ebene des Kreises ein Zukunftsrat etabliert, der die Ideen weiterentwickeln soll. Auf der Ebene der Verbandsgemeinden bzw. der Stadt Boppard werden ebenfalls Arbeitsplattformen etabliert. Für die Verbandsgemeinde Rheinböllen wird dies der Zukunftsrat sein, der sich erstmalig am 24.06.2013 trifft. Neben Vertretern der „Politik“ werden zu diesem Zukunftsrat Experten aus allen Lebensbereichen teilnehmen. Darüber hinaus können sich auch interessierte Bürger in die Arbeit einbringen. Hierzu hatte ich vor wenigen Wochen entsprechende Aufrufe in den Soonwaldnachrichten zur Mitarbeit gestartet. Die Resonanz zu diesem Aufruf war erstaunlich positiv, rund 30 Bürgerinnen und Bürger haben sich gemeldet und wollen mitarbeiten. Der Zukunftsrat der Verbandsgemeinde Rheinböllen soll ähnlich wie in den anderen Verbandsgemeinden und der Stadt Boppard auch, eine auf Dauer angelegte Gruppe von lokal vernetzten Akteuren und Experten sein, die u. a. den Verbandsgemeinderat in Sachen Daseinsversorgung und erneuerbaren Energien beraten soll. Besonders wichtig ist, dass in Arbeitskreisen bzw. Arbeitsgruppen die Themenvorschläge aus der Zukunftswerkstatt aufgenommen werden und Anregungen an den Zukunftsrat gegeben werden. Dabei sollen insbesondere auch Anregungen und aktuelle Themen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen werden. Insofern darf ich noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger bei Interesse zur Mitarbeit aufrufen.

Als 2. Tagesordnungspunkt im Verbandsgemeinderat war die Vorstellung eines Tourismusentwicklungskonzeptes durch das Büro  ift GmbH aus Köln vorgesehen. Wegen Erkrankung eines Mitarbeiters der ift GmbH konnte jedoch nur ein kurzer Abriss über die Ergebnisse des Konzeptes gegeben werden. So hat die ift GmbH zunächst die Ausgangssituation für das Konzept näher beleuchtet. Durch den Bau des Windparks Ellern-Rheinböllen mit 8 Windenergieanlagen entstanden Überlegungen zur Kompensation evtl. negativer Auswirkungen auf den Tourismus in  der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Ideen zur Kompensation waren u. a. die Errichtung eines Energiepfades bzw. Überlegungen zur Verbindung von Natur, Technik und Abenteuer. Nach einer Markt- und Standortanalyse hat die ift dann mehrere Maßnahmenvorschläge im Bereich Tourismus gegeben. Hier sind, das hat der Verbandsgemeinderat ebenso gesehen, einige interessante Ansätze, deren Umsetzungen zu diskutieren sein werden. In weiten Bereichen kritisch gesehen wurde, dass für eine ausreichende touristische Erschließung wenig Gastronomie entlang möglicher naturnaher Strecken vorhanden ist. Dahingehend sollen weitere Gespräche stattfinden.

Im Rahmen des Solidarpaktes „Mit Erneuerbaren Energien Zukunft gestalten – mit dem Bürger für den Bürger“ hatte sich der Verbandsgemeinderat zur Aufgabe gemacht, die Nutzung erneuerbarer Energien voranzutreiben und insbesondere auch die CO²-Belastung zu vermindern. Mit der Beschaffung eines Elektro-Fahrzeuges als Dienstfahrzeug für die Verbandsgemeindeverwaltung stand ein entsprechender Tagesordnungspunkt auf der Agenda. Die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeuges ist wegen der hohen Anschaffungskosten und der Lebensdauer der Batterien als kritisch zu betrachten. RWE Deutschland fördert die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 10.400 Euro. Zusätzlich hierzu wurde noch die Zusage gegeben, dass ein Teil der monatlichen Leasingkosten für die Speicherbatterien von RWE übernommen werden. Unter Berücksichtigung dieser Zuschüsse ist ein wirtschaftliches Betreiben eines Elektro-Fahrzeuges als Dienstfahrzeug gegeben. Die eigentlichen Verbrauchskosten für ein Elektroauto liegen bei ca. 4 Euro pro 100 km. Darüber hinaus wird staatlicherseits Steuerbefreiung für einen Zeitraum von 10 Jahren eingeräumt, so dass für die Verwaltung in erheblichen Maße Einsparungen zu erwarten sind, da Mitarbeiter ihre privateigenen Fahrzeuge nicht mehr gegen Kostenerstattung benutzen müssen. Hier  war daher von einer mittelfristigen Amortisation eines solchen Fahrzeuges auszugehen. Dementsprechend hat der Verbandsgemeinderat die Anschaffung eines Elektro-Fahrzeuges vom Typ Renault Zoe Live als Dienstfahrzeug beschlossen.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Stromberg hat im Rahmen des Beteiligungsverfahrens nach dem Baugesetzbuch die Fortschreibung ihres Flächennutzungsplanes vorgelegt. Mit der Änderung des Flächennutzungsplanes beabsichtigt die Verbandsgemeinde Stromberg ihre Planung an ihre geänderten und erweiterten Planungsziele der Regionalen Raumordnung - Teilplan Windenergie - anzupassen. Durch die Plananpassungen werden die Interessen der Verbandsgemeinde Rheinböllen nicht tangiert bzw. Planungen nicht nachteilig beeinflusst. Insofern hat der Verbandsgemeinderat dem Ansinnen der Verbandsgemeinde Stromberg entsprochen und keine Einwände erhoben. Allerdings wurde an die Verbandsgemeinde Stromberg appelliert, ihre Planungen nur mit Augenmaß voranzutreiben und nur noch möglichst wenige oder keine Windenergieanlagen zusätzlich zuzulassen.

Bereits im vergangenen Jahr hat sich der Verbandsgemeinderat damit beschäftigt, einen Auftrag für ein Energiekonzept „Rathaus“ zu erteilen. Die Heizungsanlage im Rathaus der Verbandsgemeinde ist zwischenzeitlich über 30 Jahre alt, versieht zwar noch ihren Dienst, aber liefert aufgrund fehlender energetischer Maßnahmen hohe Verbrauchswerte. Überlegungen, ein Wärmeverbundnetz zusammen mit Anwesen in der Nachbarschaft zu installieren, sind bislang nicht auf großes Interesse gestoßen. Insofern hat der Verbandsgemeinderat dem Beschlussvorschlag der Verwaltung zugestimmt, ein Energiekonzept für das Rathaus erstellen zu lassen. Allerdings sollen Betrachtungen zum Wärmeverbund zunächst nicht beauftragt werden. Hier wird die Verwaltung noch mal mit der weiteren Nachbarschaft in Verbindung treten, ob Interesse an einer gemeinsamen Wärmeverbundlösung besteht.

In die Jahre gekommen ist auch die EDV-Anlage der Verbandsgemeindeverwaltung. Deshalb wurde seitens der Verwaltung die Notwendigkeit einer Ersatzbeschaffung für EDV-Server, Betriebssysteme und Datensicherungen sowie der Umstellung der Office-Software dargestellt. Hier werden mit Kosten von rund 60.000 Euro gerechnet. Der Verbandsgemeinderat hat der erforderlichen Ersatzbeschaffung zugestimmt.

Für die betreuende Grundschule in Riesweiler liegen für das nächste Schuljahr bereits 30 Anmeldungen vor. Mit der betreuenden Grundschule wird die tägliche Betreuungszeit der Schulkinder bis 15 Uhr sichergestellt. Die erforderlichen Räume der Grundschule werden von der Verbandsgemeindeverwaltung kostenfrei zur Verfügung gestellt. Die Eltern müssen einen Eigenanteil von derzeit 180 Euro pro Jahr und Kind selbst tragen. Um dieses Angebot für 30 Kinder aufrecht erhalten zu können, ist die Einrichtung einer zusätzlich Betreuungsgruppe zum Beginn des Schuljahres 2013/2014 notwendig. Hier wird mit zusätzlichen Kosten für die Verbandsgemeinde in Höhe von 3.500 Euro im Schuljahr 2013/2014 gerechnet. Der Verbandsgemeinderat hat der Erweiterung des Angebotes einstimmig zugestimmt.

Zugestimmt hat der Verbandsgemeinderat auch der Anschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Feuerwehr Ellern. Das jetzige Fahrzeug ist über 25 Jahre alt und wirtschaftlich nicht mehr zu betreiben. Die Kosten für ein derartiges Fahrzeug teilen sich Land, Verbandsgemeinde, Ortsgemeinde sowie der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ellern. Nach einem Beschluss des Verbandsgemeinderates aus dem Jahr 2010 wird den Ortsfeuerwehren ein pauschaler Zuschuss für ein Fahrzeug in Höhe von 10.000 Euro gewährt. Das Land wird ein Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Ellern mit voraussichtlich 37.000 Euro bezuschussen. Die verbleibenden Restkosten in Höhe von rund 50.000 Euro sollen im Wesentlichen von der Ortsgemeinde Ellern getragen werden. Hierzu hat der Ortsgemeinderat Ellern jedoch noch keine abschließende Zustimmung gegeben, so dass der Verbandsgemeinderat unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Ortsgemeinderates Ellern beschlossen hat, im Jahr 2014 das Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser (TSF-W) zu beschaffen.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

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Austausch der Wasserzähler

(10.05.2013)
 

Sehr geehrte Wasserabnehmer,

 

Aufgrund des Eichgesetzes werden in den nächsten Wochen und Monaten die Wasserzähler in allen Ortsgemeinden, mit Ausnahme der Stadt Rheinböllen, bei denen die Eichfrist abläuft, turnusgemäß ausgetauscht. Die von uns beauftragten Unternehmen Fa. Schweigert, Dichtelbach, Fa. Koch, Ellern, Fa. Echterbroch, Liebshausen und Fa. Menebröcker, Schnorbach,  werden diese Arbeiten ausführen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Ihre Verbandsgemeindewerke Rheinböllen

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Der Bürgermeister informiert...

(10.05.2013)

Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger

 

Ein Presseartikel in der Rhein-Hunsrück-Zeitung sowie eine Fotomontage unserer Großsporthalle veranlassen mich, nochmals auf folgende Tatbestände hinzuweisen:

 

Wie bekannt, ist die Großsporthalle wegen eines erheblichen Wasserschadens schon seit über 2 Jahren nicht benutzbar. Wasser ist in großen Mengen eingetreten und hat die Halle nachhaltig geschädigt. Ein unverzüglich nach Bekannt werden des Schadens eingeleitetes gerichtliches Beweisverfahren ist noch immer nicht zum Abschluss gebracht. Die lange Zeitdauer dieses Beweisverfahrens hängt mit der Komplexität des Schadensbildes und mit der Vielzahl der Verfahrensbeteiligten zusammen. Das Hauptgutachten des gerichtlich bestellten Gutachters wurde erst nach einer Reihe von Ortsterminen und Erörterungen im August 2012 vorgelegt. Zu diesem Gutachten hatten dann alle Verfahrensbeteiligten das Recht, Einwände geltend zu machen und ergänzende Fragen zu stellen. Von diesem Recht wurde rege Gebrauch gemacht und auch von einem Beteiligten ein eigenes Parteiengutachten vorgelegt, mit dem sich der Hauptgutachter auseinandersetzen musste.

Seit Anfang Mai 2013 liegt nun das über 100-seitige Ergänzungsgutachten des gerichtlich bestellten Gutachters vor. Nach Verfügung des Vizepräsidenten des Landgerichts Bad Kreuznach haben nunmehr alle Verfahrensbeteiligte das Recht, innerhalb 3 Wochen dagegen Einwände, Anträge oder Ergänzungsfragen vorzutragen. Danach, so hoffen wir alle, wird das Beweisverfahren in absehbarer Zeit seinen Abschluss finden. Dann werden auch belastbare Aussagen über Schadenshöhe und Verantwortlichkeiten vorliegen. Bis zum Abschluss des gerichtlichen Beweisverfahrens dürfen wir keine Veränderungen am Objekt vornehmen ohne Gefahr zu laufen, eigene Ansprüche zu gefährden.

 

So sehr ich Verständnis habe für Unmut über die lange Verfahrensdauer bis zur Einleitung von Sanierungsmaßnahmen, so sehr bitte ich aber auch zur Kenntnis zu nehmen, dass uns aus rechtlichen Gründen derzeit die Hände gebunden sind. Auch der Verbandsgemeinderat, den ich regelmäßig über den Stand des Verfahrens unterrichte, hat in seiner letzten Sitzung sein Unverständnis über die lange Verfahrensdauer zum Ausdruck gebracht und an alle Beteiligten appelliert, nach Kräften zu einem baldigen Sanierungsbeginn beizutragen.

 

Die für die Sommerferien vorgesehene Sanierung der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen ist dringend erforderlich, um diese Halle benutzbar zu halten. Insbesondere die Glasbausteinwand muss ersetzt werden, um die Verkehrsicherheit zu gewährleisten. Wir gehen davon aus, dass die Maßnahme innerhalb der Ferien abgeschlossen werden kann. Die jetzt für die Sommerferien vorgesehenen Arbeiten stellen nur den Teil der Sanierung an der Halle dar, der unbedingt zur Erhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich sind. Die weiteren Maßnahmen in der Halle und im Sanitärbereich werden später angegangen und auch mit der Sanierung der Großsporthalle koordiniert.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

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Goldenes Feuerwehrabzeichen als Steckkreuz für Otto Wendling aus Rheinböllen

(06.05.2013)

Innenminister Roger Lewentz hat am 6. Mai in Mainz dem früheren Kreisfeuerwehr-Inspekteur des Rhein-Hunsrück-Kreises, Otto Wendling, die höchste Feuerwehrauszeichnung des Landes Rheinland-Pfalz überreicht, das Goldene Feuerwehrabzeichen als Steckkreuz. Die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer verliehen Auszeichnung würdigt außerordentliche Verdienste um das Feuerwehrwesen im Land.

Minister Lewentz wies bei der Feierstunde im Innenministerium darauf hin, wie rar diese Ehrung ist: „In den letzten 10 Jahren kann man die Auszeichnung mit dem Goldenen Feuerwehrabzeichen als Steckkreuz an einer Hand abzählen. Das zeigt allen, wie außergewöhnlich die Leistungen von Otto Wendling sind.“

Der 1949 geborene Wendling trat im Juli 1971 in die Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen ein. Seit 1979 war er Kreisausbilder der Feuerwehr und
seit September 1981 Wehrleiter der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Von März 1995 bis August 1999 war er stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur und
von 1999 bis 2012 Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI).

Minister Lewentz sagte: „Keine Frage: Der Landkreis hat von den durch Herrn Wendling aufgebauten und gepflegten Beziehungen zu anderen Hilfsorganisationen und der Bundeswehr immer profitiert. Positiv war aber nicht nur seine Wirkung nach außen, sondern auch die nach innen: Die Angehörigen der Feuerwehren des Rhein-Hunsrück-Kreises sind auf einem hohen Ausbildungsstand, verfügen über eine gute Logistik und sind hoch motiviert.“

Der Landkreis lebe davon, so Lewentz, dass Bürger an seiner Gestaltung mitwirkten und einen Teil ihrer Lebenszeit für das Gemeinwohl einsetzten. In diesem Sinne habe Otto Wendling Vorbildliches für das Gemeinwohl geleistet.

„Sie haben das, was zu tun war, nicht nur gemacht, sondern richtig gemacht“, lobte der Minister. „Als Kreisfeuerwehrinspekteur galten Sie bei Kameradinnen und Kameraden immer als Vorbild. Was Sie für die Feuerwehr geleistet haben, ist überdurchschnittlich, außerordentlich und aller Ehren wert. Deshalb ist es mir eine Freude, Ihnen heute das hoch verdiente Goldene Feuerwehrehrenzeichen als Steckkreuz überreichen zu dürfen“, sagte Minister Lewentz.

Bürgermeister Arno Imig und Stadtbürgermeister Siggi Herrmann waren bei der Ehrung ebenfalls anwesend und gratulierten namens der Verbandsgemeinde und der Stadt Rheinböllen Herrn Wendling herzlich zu dieser hohen Auszeichnung. „Wir sind froh und stolz dass es in unserer Stadt und Verbandsgemeinde Menschen wie Otto Wendling gibt, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich für ihre Mitmenschen engagieren.“ so die Bürgermeister.

 

Foto zu Meldung: Goldenes Feuerwehrabzeichen als Steckkreuz für Otto Wendling aus Rheinböllen

Landesehrenpreis an Bäckerei Dhein verliehen

(02.05.2013)

Aus den Händen von Wirtschaftsministerin Eveline Lemke erhielt die Bäckerei Dhein in Argenthal als besondere Auszeichnung den Landesehrenpreis Rheinland-Pfalz. Mit der Auszeichnung soll nicht nur die besondere Qualität der Backwaren sondern auch faire Löhne, der Einsatz von Fachkräften und die Einstellung von Auszubildenden besonders gewürdigt werden.

 

Die Verleihung des Ehrenpreises nahmen auch Bürgermeister Imig und Ortsbürgermeister Kretzschmar zum Anlass, um dem ausgezeichneten Betrieb namens der Verbandsgemeinde Rheinböllen und der Ortsgemeinde Argenthal herzlich zu gratulieren. „Wir sind stolz auf diesen heimischen Bäckereibetrieb und freuen uns, dass damit ein alteingesessener Argenthaler Handwerksbetrieb für seine Produkte, sein Geschäftsmodell und sein Engagement eine besondere Anerkennung und Wertschätzung erfahren hat“ so die beiden Bürgermeister bei ihrem Besuch. Es gilt auch den Verbrauchern deutlich zu machen, dass Produkte aus heimischen Bäckereifachbetrieben eine andere Qualität aufweisen als Industrieware und daher die Handwerksbetriebe besondere Unterstützung verdienen.

 

Wir wünschen der Bäckerei Dhein eine gute Zukunft und weiterhin viel Erfolg.

 

Foto zu Meldung: Landesehrenpreis an Bäckerei Dhein verliehen

Zukunftsrat der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(17.04.2013)

Entwicklungen erkennen, Zukunft gestalten

 

Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahrzehnten zu erheblichen Veränderungen führen. Bei einer steigenden Lebenserwartung der Menschen werden gleichzeitig immer weniger Kinder geboren und die Zahl der älteren Menschen nimmt erheblich zu. Diese Entwicklung sollte uns nicht beunruhigen, es gilt aber, sich auch von Seiten der Gemeinden und der Verbandsgemeinde mit dieser Thematik zu beschäftigen und schon möglichst frühzeitig Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen.

 

Der Verbandsgemeinderat beschloss daher in seiner letzten Sitzung, einen sogenannten „Zukunftsrat“ einzusetzen, der Vorschläge zu einzelnen Themenbereichen erarbeiten und dem Verbandsgemeinderat vorlegen soll. Der Zukunftsrat soll die Ideensammlung im Rahmen des vom Landkreis initiierten Programmes „Zukunftsideeen“ vom vergangenen Jahr fortsetzen und auf der Verbandsgemeindeebene vertiefen. In diesem Gremium sollten möglichst Personen aus allen Bevölkerungskreisen mitwirken.

Zur besseren Effizienz ist die Bildung von themenbezogenen Arbeitskreisen vorgesehen, deren Vorschläge später koordiniert und zusammengeführt werden sollen. Folgende Arbeitskreise sind angedacht:

 
a)     Wohnformen der Zukunft
b)     Generationen
c)      Infrastruktur (Einkauf, Verkehr, Vorsorgung)
d)     Kultur, Sport, Freizeit
e)     Energieversorgung
 

Ich lade daher herzlich dazu ein, sich in einen oder mehrere dieser Arbeitskreise mit einzubringen und an der Ideenfindung mitzuwirken.

 

Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, wird gebeten, sich bis zum 1. Mai 2013 anzumelden.

 

Ansprechpartner:

 

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Am Markt 1

55494 Rheinböllen

Frau Gutenberger

Telefon 06764 3921

E-Mail:

 

Ich würde mich sehr freuen, wenn diese Initiative eine möglichst große Resonanz finden würde.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

[Zukunftsideeen Rhein-Hunsrück-Kreis]

Rheinböller H & M Autoteile ist Partner der Feuerwehr

(16.04.2013)

In schöner Runde trafen sich am Montag, 15. April 2013 Vertreter der örtlichen Feuerwehr zusammen mit Bürgermeister Arno Imig bei der vielerorts bekannten Rheinböller Firma H & M Autoteile. Grund hierfür war die Verleihung des Förderschildes "Partner der Feuerwehr" an die Geschäftsinhaber Stefan Mühleis und Stefan Herrmann. Dieses Förderschild erhalten Firmen, die ein großes Engagement rund um das Thema Feuerwehr - selbst unter Inkaufnahme wirtschaftlicher Nachteile - an den Tag legen und der Feuerwehr stets zur Seite stehen. Die Verleihung kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, denn die Fa. H & M Autoteile feiert im Mai diesen Jahres ihr 15-jähriges Bestehen. Seit Eröffnung des Betriebes ist H & M Autoteile stets für die Feuerwehr da, sei es bei Einsätzen, Übungen oder sonstigen Angelegenheiten. Stefan Herrmann war früher selbst aktiv und ist heute noch im Förderverein der Feuerwehr tätig. Sein Geschäftspartner Stefan Mühleis ist seit 30 Jahren aktiver Feuerwehrangehöriger. Vor 15 Jahren übernahm der die Aufgaben des Fahrzeugwartes der FFw Rheinböllen und hält seitdem die 7 Fahrzeuge vorbildlich in Schuss. Das Förderschild setzt ein Zeichen des Dankes und der Anerkennung für die jahrelange unermüdliche Einsatzbereitschaft rund um die Feuerwehr an die Fa. H & M Autoteile und hierauf können sie wahrlich stolz sein.

 

Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann, Wehrführer Robert Mertes und sein Stellvertreter Stefan Lang gratulierten den beiden Geschäftsinhabern und wünschten beiden weiterhin viel Erfolg und viel Spaß im Geschäfts-, aber auch im Feuerwehrleben.

 

 

 

Foto zu Meldung: Rheinböller H & M Autoteile ist Partner der Feuerwehr

Alter ist Zukunft - Der Deutsche Alterspreis 2013

(11.04.2013)
IDEEN IM ALTER! IDEEN FÜRS ALTER!

 

Gute Nachrichten: Die Lebenserwartung steigt und noch schneller steigt die Zahl der gesunden Jahre. Das ist durch wissenschaftliche Studien bewiesen.

Die meisten älteren Menschen führen – mit und ohne Einschränkungen – ein selbstbewusstes und aktives Leben. Sie leisten wertvolle Arbeit im Betrieb, im Verein oder im Kulturbereich. Sie engagieren sich für andere oder die Umwelt, und sie sind ehrgeizig beim Sport oder in der Bürgerinitiative.

Das Potential von Betätigungen und Erfahrungen kennt keine Altersgrenze und ist größer als je zuvor. Die älteren Menschen von heute sind Pioniere für die Generationen von morgen. Sie brechen mit Stereotypen und verändern erfolgreich gesellschaftliche Klischees. Sie zeigen, was heute im Alter geht und wie es geht.

Um die gewonnenen Lebensjahre zu feiern, hat die Robert Bosch Stiftung den Deutschen Alterspreis ins Leben gerufen. Er wird verliehen für die besten Ideen im Alter und fürs Alter.

Bewerben Sie sich jetzt mit Ihrer Initiative, die zeigt, dass Alter eine attraktive Lebensphase ist!

Der Deutsche Alterspreis ist mit insgesamt 120.000 Euro dotiert. Die Stiftung behält sich die Aufteilung vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Preisgeld soll im Sinne des Stifters Otto Mühlschlegel zur positiven Gestaltung des Alters gemeinnützig verwendet werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Bewerbungsschluss ist der 12. Mai 2013!
 
Weitere Informationen finden Sie hier und im u. a. Flyer!

 

 

[Flyer Deutscher Alterspreis 2013]

Online-Bürgerdienste mit dem neuen Personalausweis

(08.04.2013)

Behördengänge schnell und sicher online erledigen

 

Verbandsgemeinde Rheinböllen startet Online-Bürgerdienste mit dem neuen Personalausweis

 

Der Startschuss für die Bereitstellung der Online-Bürgerdienste mit dem neuen Personalausweis in Rheinland-Pfalz ist am 21. November 2012 gefallen. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen bietet ihren Bürgerinnen und Bürgern mit neuem Personalausweis bzw. elektronischem Aufenthaltstitel nunmehr vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die Online-Ausweisfunktion.

Behördenleistungen können ohne Gang zum Amt vollständig elektronisch abgerufen werden. Hinzu kommt, dass die Bearbeitung durch die medienbruchfreie Weiterleitung an die Fachämter beschleunigt wird. 

Zur bequemen Abwicklung von Verwaltungsleistungen können über http://www.rheinboellen.de sowie über das landesweite kommunale Behördenportal rlpDirekt (www.rlpdirekt.de) die folgenden Dienste online genutzt werden:

  • Antrag auf Ausstellung eines Führungszeugnisses
  • Antrag auf Übermittlung einer Meldebescheinigung
  • Antrag auf Übermittlung einer Aufenthaltsbescheinigung
  • Antrag auf Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
  • Antrag auf Einrichtung einer Übermittlungssperre
  • Antrag auf Ausstellung einer Geburts-, Heirats-, Lebenspartnerschafts-
    und Sterbeurkunde
  • Voranmeldung der Eheschließung beim Standesamt

 

Sofern die Antragsteller im Besitz eines neuen Personalausweises mit „eID-Funktionalität“ sind und über die technischen Voraussetzungen (Kartenlesegerät) verfügen, können im Rahmen des Online-Antragsverfahrens die zur Identitätsprüfung erforderlichen Daten aus dem Personalausweis ausgelesen und in die Antragsmasken übernommen werden.

 

Die Bürgerinnen und Bürger sparen Zeit und Geld und können sich  darauf verlassen, dass ihre persönlichen Daten auch im Internet sicher sind. Der integrierte Chip ist vom Ausweishersteller signiert, so dass keine Manipulation gespeicherter Daten vorgenommen werden kann. Auch ein unbefugtes Auslesen ist nicht möglich, da dies nur mit dem PIN und mit entsprechendem Berechtigungsnachweis möglich ist. Darüber hinaus findet die Datenübertragung verschlüsselt statt. Authentisierungsmechanismen sollen so ein unautorisiertes Lesen der persönlichen Daten verhindern.

Weitere Informationen zu den Anwendungsmöglichkeiten des neuen Personalausweises finden Sie unter www.personalausweisportal.de.  

[Online-Bürgerdienste VG Rheinböllen]

Der Bürgermeister informiert...

(27.03.2013)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 12.3.2013 zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Über die Sitzung möchte ich sie gerne informieren.

 

So war zunächst zu berichten, dass keine Verträge der Verbandsgemeinde mit Rats- und Ausschussmitgliedern sowie mit Bediensteten vorhanden sind, soweit es sich nicht um Verträge aus dem Dienstverhältnis heraus handelt. Zum demografischen Wandel und seinen Folgen unterrichtete ich den Rat über die vom Statistischen Landesamt erstellten langfristigen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung. Insgesamt wird mit einem Rückgang der Bevölkerungszahlen gerechnet, wobei für die Verbandsgemeinde Rheinböllen noch der geringsten Bevölkerungsrückgang im ganzen Kreis prognostiziert wird. Der demografische Wandel wird in den kommenden Jahrzehnten zu erheblichen Veränderungen führen. Bei einer steigenden Lebenserwartung der Menschen werden gleichzeitig immer weniger Kinder geboren und die Zahl der älteren Menschen nimmt erheblich zu. Diese Entwicklung sollte uns nicht beunruhigen, es gilt aber sich auch von Seiten der Gemeinden und Verbandsgemeinden mit dieser Thematik zu beschäftigen und schon möglichst frühzeitig Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Beispielhaft seien dazu die Bereiche Sicherstellung der Grundversorgung, Energiefragen, Mobilität, Freizeitangebote in den Gemeinden für Jung und Alt, neue Wohnformen etc. genannt.

Der Verbandsgemeinderat beschloss daher die Einsetzung eines „Zukunftsrates“, der sich mit dieser Thematik befassen und dem Verbandsgemeinderat konkrete Vorschläge unterbreiten soll. Es sollen themenbezogene Arbeitskreise eingesetzt und die Bevölkerung so weit wie möglich in diese Prozesse eingebunden werden. Folgende Arbeitskreise sind angedacht: Wohnformen der Zukunft, Generationen, Infrastruktur (Einkauf, Verkehr, Versorgung), Kultur, Sport, Freizeit und Energie. Zu einem späteren Zeitpunkt wird um Nachricht gebeten, wer sich in den einzelnen Arbeitskreisen engagieren will und ich würde mich sehr freuen, wenn eine entsprechende Resonanz gefunden würde.

Die Änderungen des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe im Zusammenhang mit der Ausweisung weiterer Flächen für Windkraftanlagen wurde zur Kenntnis genommen. Ebenso zur Kenntnis genommen wurde der Jahresbericht der Sozialberatungsstelle So.ber, die wie auch in der Vergangenheit wieder gute Arbeit geleistet hat. Hierfür dem Caritasverband Simmern und Frau Bittner-Wirtz ein besonderes Dankeschön.

Ein weiterer wichtiger Punkt war der Controllingbericht des Freizeitbades Rheinböllen, der Aufschluss gibt über die Entwicklung der Energieverbräuche für Strom, Wärme und Wasser im vergangenen Jahr. Zur Beschaffung eines neuen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuges 20 für die Feuerwehr Rheinböllen erhielt die Verwaltung den Auftrag, beim zuständigen Ministerium in Mainz einen Zuschussantrag zu stellen und die Ausschreibung des Fahrzeuges vorzubereiten. Nach Beschaffung dieses Fahrzeuges soll der vorhandene TLF 16/26 und der RW1 außer Betrieb genommen werden.

Für das Rathaus sollen energetische Maßnahmen geprüft werden, nach Klärung weiterer Einzelfragen wird der Rat in der nächsten Sitzung über einen entsprechenden Planungsauftrag entscheiden.

 

Zur dringend notwendigen Sanierung der Turnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen stellten wir bereits 2012 einen entsprechenden Zuschussantrag beim Land. Über diesen Zuschussantrag wird nach Aussage des Ministeriums in absehbarer Zeit noch nicht entschieden werden, man sei aber bereit, einem vorzeitigen Baubeginn, der dann zuschussunschädlich wäre, zuzustimmen. Nachdem seitens der Unfallkasse dringende Sofortmaßnahmen im Bereich Bodenbelag, Glasbausteinwände, Prallschutz, Geräteraumtor, Decke und Lüftung gefordert wurden, hätte die Halle bei einem bloßen Zuwarten auf die Entscheidung des Bildungsministeriums für längere Zeit für den Sportbetrieb geschlossen werden müssen. Um dies zu verhindern, beschloss der Verbandsgemeinderat, die geforderten Sofortmaßnahmen nach Zustimmung des Ministeriums auf eigenes Risiko in die Wege zu leiten, damit die Maßnahmen in den Sommerferien durchgeführt werden können und die Halle dann wieder uneingeschränkt zur Verfügung steht. Während der Sommerferien wird der Schulsport und auch der Vereinssport in der Halle am wenigsten beeinträchtigt.

 

Die Initiative des Kreises „Soziale Dorfentwicklung – Förderprogramm Jugend- und Familienbeauftragte“ wird von der Verbandsgemeinde sehr begrüßt und auch finanziell unterstützt.

 

Zur Großsporthalle an der Puricelli-Realschule plus gab es leider noch keinen nennenswerten Fortschritt zu vermelden. Es steht derzeit noch das ergänzende Gutachten des vom Gericht bestellten Gutachters aus zu Fragen und vorgelegten Privatgutachten der Verfahrensbeteiligten. Sobald das Landgericht das Beweisverfahren für abgeschlossen erklärt hat, wird es hoffentlich einen spürbaren Fortschritt in der Hallensanierung geben. Der Verbandsgemeinderat drückte in der Sitzung nochmals sein Befremden über die langen Verfahrenswege aus und äußerte einmütig seine Erwartung, dass nach Abschluss des Beweisverfahrens sich die Beteiligten dann auch umgehend ihrer Verantwortung stellen und an einer zügigen Wiederherstellung der Halle mitwirken.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert...

Ausschreibung Landespräventionspreis 2013

(20.03.2013)

Kriminalprävention nimmt eine wichtige Rolle bei der Gestaltung einer gewaltfreien Gesellschaft und der Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit ein. Aufgrund der sich rasant verändernden Gesellschaft steht die Kriminalprävention neuen Herausforderungen gegenüber. Es ist daher unverzichtbar, den jeweiligen Entwicklungen angepasst, kriminalpräventive Konzepte weiter zu entwickeln. Die Bewältigung dieser Herausforderungen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und bedarf eines großen Engagements viele Akteure. Besonders herausragende kriminalpräventive Projekte verdienen daher eine besondere Würdigung, so dass das Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur gemeinsam mit dem Landespräventionsrat Rheinland-Pfalz jährlich den Landespräventionspreis auslobt.

 

Ziel ist es, die Arbeit der Projektemacher auszuzeichnen und die erfolgreichen Konzepte landesweit vorzustellen. Dadurch sollen weitere Organisationen angeregt werden, im Rahmen ihres eigenen Wirkungskreises einen Beitrag zur Kriminalprävention zu leisten.

 

Bewerben können sich Gruppen, Vereine, Verbände, Schulen, Hochschulen, soziale Einrichtungen, Behörden, Kriminalpräventive Gremien, Einzelpersonen und sonstige Institutionen mit Sitz in Rheinland-Pfalz. Der Landespräventionspreis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 € dotiert, das für die Fortführung des eingereichten Projektes oder für die Entwicklung eines neuen kriminalpräventiven Projektes zweckgebunden verwendet werden muss.

 

Einsendeschluss ist der 30. August 2013. Die Ausschreibung für den Landespräventionspreis und das Bewerbungsformular stehen auf der Internetseite des Landespräventionsrates (http://kriminalpraevention.rlp.de) zur Verfügung.

18 junge Menschen für Feuerwehrdienst bereit

(20.03.2013)

Schon im Januar 2012 begann die Ausbildung zum aktiven Feuerwehrmann mit einer 6-wöchigen Ausbildung in Erste Hilfe und im Feuerwehrdienst. Dann durften die 18 jungen Leute in ihrer Feuerwehr in die Feuerwehraufgaben reinschnuppern, bis im Februar 2013 der 2. Teil ihrer Ausbildung begann. Widerrum 4 Wochenenden wurden die Floriansjünger von den Wehrführern und Stellvertretern der Verbandsgemeinde Rheinböllen bestens ausgebildet. Die Ausbildung umfasste Themen wie Technische Hilfeleistung, Fahrzeug- und Gerätereinigung, Wasserförderung und Erste Hilfe aber auch ein Löscheinsatz wurde geübt. Die Prüfung am Sonntag, 10.03.2013 zeigte, dass alle Feuerwehrleute sehr gut auf ihren Feuerwehrdienst vorbereitet sind. Alle haben mit Bravour bestanden!

 

Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann freuten sich, alle für den Feuerwehrdienst zu verpflichten und gratulierten ihnen für das sehr gute Prüfungsergebnis. Die erste Beförderung dürfen die Männer und die junge Frau im September anlässlich des Feuerwehrtages in Riesweiler erwarten. Bis dahin haben sie sicherlich schon den ein oder anderen Einsatz zum Schutz und zum Wohle von uns allen gefahren.

 

Die Prüfung haben bestanden:

Tobias Alt, Johannes Brennig, Marc Dankl, Klaus Dick, Nico Dillenburg, Tobias Gast, Jannis Guthmann, Marcel Helf, Julian Huhn, Niklas Leonhard, Chris Mayer, Klaus Pershon, Andreas Plies, Jonas Roos, Ralf Strohbach, Angelina Theobald, Marek Tries und Marcel Wolf

 

Wir gratulieren allen Feuerwehrneulingen nochmals ganz herzlich und wünschen ihnen bei ihrer neuen Aufgabe viel Glück sowie vor allem viel Spaß und dass sie immer gesund und heil von den Einsätzen und Übungen zurückkehren.

Foto zu Meldung: 18 junge Menschen für Feuerwehrdienst bereit

Kleiderkammer Rheinböllen unterstützt Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück

(15.03.2013)

Sie engagieren sich ehrenamtlich für ihre Mitmenschen, die 13 Frauen der Kleiderkammer Rheinböllen. Seit 23 Jahren stehen sie einmal in der Woche im Dachgeschoss des Rheinböllener Rathauses und verkaufen hier gut erhaltene Wäsche- und Kleidungsstücke. Den Verkaufserlös stiften sie gemeinnützigen Einrichtungen. In diesem Jahr gab es eine Spende in Höhe von 2000 Euro für die ökumenische Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück.

 

„Für uns ist dies eine ganz große und wichtige Unterstützung“, meint dazu Georg Krämer, Stellenleiter bei der Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück. Dieses Geld werde in die Fortbildung der Telefonseelsorger investiert, kündigte er an. „Hier in der Kleiderkammer wird materiell Menschen geholfen, bei uns in der Telefonseelsorge gibt es ideelle Hilfe“, verglich er die beiden Organisationen.

 

„Die Kleiderkammer Rheinböllen ist eine wichtige Einrichtung, deren ehrenamtliche Arbeit leider viel zu selten in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird“, betonte Arno Imig, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Er sei jedenfalls stolz auf „unsere Frauen“ in der Kleiderkammer im Rathaus. Und er freue sich, dass sie mit ihrem Engagement auch immer wieder andere soziale Projekte unterstützen und fördern, so der VG-Bürgermeister.

 

Seit 1990 gibt es die Kleiderkammer in Rheinböllen. Aus einer Initiative der katholischen Pfarrgemeinde entstanden, hat sich die Gruppe mittlerweile zu einer wichtigen sozialen Einrichtung in Rheinböllen und der Umgebung entwickelt. Ursprünglich als Kleiderkammer für hilfsbedürftige Personen konzipiert, steht sie heute allen Menschen offen. Der Betrieb der Kleiderkammer wird von den derzeit 13 Frauen eigenverantwortlich organisiert, einmal wöchentlich können im Dachgeschoss des Rathauses Kleider oder Wäschestücke gekauft werden.

 

Daneben wird von den Frauen die Kleidung, die ihnen überlassen wird, sortiert und geordnet. Teile der gespendeten Kleidungsstücke gehen auch nach Rumänien oder Bolivien. 2009 wurde vom Erlös der Kleiderkammer ein Rollstuhl angeschafft, der kostenfrei ausgeliehen wird, um gehbehinderten oder stark eingeschränkten Menschen die Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Die Erlöse der anderen Jahre werden regelmäßig karitativen Einrichtungen gespendet. Mittlerweile beläuft sich diese Spendensumme auf rund 24.000 Euro, wie Käthe Wagner, die seit Anbeginn das Team leitet, sagt. Für ihre Arbeit erhielten die Frauen der Kleiderkammer Rheinböllen 2010 den Ehrenamtspreis des Rhein-Hunsrück-Kreises.

 

Die Telefonseelsorge Hunsrück-Nahe ist anonym und kostenfrei unter den Nummern 0800-1110111 oder 0800-1110222 zu erreichen. Unter www.telefonseelsorge-hunsrueck-nahe.de gibt es weitere Informationen sowie die Möglichkeit der Online-Kontaktaufnahme.

 

Text und Foto: Bischöfliche Pressestelle

 

[Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück]

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JFW Rheinböllen - Kommt macht mit!

(26.02.2013)

Unter diesem Motto beteiligte sich die Jugendfeuerwehr Rheinböllen unter Sebastian Herrmann und Jugendfeuerwehrwart Sandy Mischlich mit all ihren Jungs und Mädels an verschiedenen Fastnachtsumzügen. Voller Eifer begannen die Mitglieder schon Wochen vor Rosenmontag eigenhändig mit dem Bau ihres Motivwagens. Voller Tatendrang wurden stundenlang Spanplatten am Wagen befestigt und das Layout des Wagens mit Hand gemalt. Das Endergebnis konnte sich wahrhaftig sehen lassen und war ohne Zweifel eine Bereicherung für die Fastnachtsumzüge in Simmern und in Rheinböllen.

 

Alle Kinder im Alter zwischen 10 und 16 Jahren, die Lust haben, ebenfalls bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen und dem Aufruf der Jugendfeuerwehr folgen wollen, sind jederzeit willkommen. Meldet euch einfach unter folgender Telefonnummer:

 

  • Jugendfeuerwehr Rheinböllen: Sandy Mischlich, Tel. 0170/3483766
  • Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler: Carsten Augustin, Tel. 0160/7073101

 

 

Ein großes Dankeschön geht an die zahlreichen Spender für das Bau- und auch das Wurfmaterial: aus Rheinböllen: Dachdeckerbetrieb Herbert Zimmermann, Aral Autohof Elbert, Esso Station Kunz, H + M Autoteile, Gesundheitszentrum Prael, Gaststätte Öz, Modellbau Baumgarten, KHS Schrod, Malerbetrieb Damm; aus Mörschbach: Raiffeisen Hunsrück und Familie Brand; aus Ellern: Heizungsbetrieb Koch und Söhne, Hunsrück Baumschule Konrad, KFZ Spier sowie an alle, die sich in irgend einer Weise noch beteiligt haben!

 

Ein besonderer Dank gilt der Fa. MH Werbeträger aus Rheinböllen, die das Werbeschild gesponsert hat, Mario Kretzschmar und Siggi Schwob aus Ellern für den Traktor und den Anhänger, Sandy Mischlich und Sebastian Herrmann für ihre mühevolle und lohnenswerte Arbeit sowie allen Eltern, die für das leibliche Wohl gesorgt haben.

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Brasilianische Deutschlehrerstudentinnen und -studenten zu Gast im Rathaus Rheinböllen

(18.02.2013)

Bereits zum 6. Mal kamen brasilianische Studentinnen und Studenten, die als Deutschlehrer später an Schulen im Bundesstaat Rio Grande do Soul Unterricht erteilen, nach Rheinböllen um Sprache sowie Land und Leute näher kennen zu lernen. Der Besuch hat seinen Ursprung in einer Vereinbarung mit der Universität IFPLA/UNISINOS in Sao Leopoldo, wonach die Studenten jährlich im Rahmen eines 2-monatigen Deutschlandbesuchs auch eine Woche in Rheinböllen zu Gast sind. Die Organisation und Betreuung des Besuches hatten wieder Inge Hofmann und Franz-Josef Lauer sowie eine Reihe weiterer Brasilienfreunde übernommen.

 

Auf die 10-köpfige Gruppe wartete ein anspruchsvolles Programm, nachdem sie zuerst eine Kappensitzung in Ellern und dann den Rosenmontagszug in Rheinböllen als Fußgruppe erleben konnten. Die Gastfamilien reisten mit den Gästen an Rhein und Mosel, um einen Eindruck unserer schönen Heimat zu vermitteln. Besuche im Kindergarten und in der Schule standen ebenso auf dem Programm wie ein Besuch des Landtages Rheinland-Pfalz mit Empfang durch den Landtagspräsidenten Joachim Mertes. Der Südwestrundfunk wurde besichtigt und abends gab es ein Lifegespräch in der Landesschau Rheinland-Pfalz. Am Freitag stand ein Besuch in der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen an zu dem Bürgermeister Arno Imig die Gruppe herzlich im Rathaus begrüßte. Mittels einer Power-Point-Präsentation wurde den Gästen die kommunale Struktur in Rheinland-Pfalz und die Aufgaben einer Verbandsgemeinde näher gebracht. Die brasilianischen Gäste waren sehr interessiert und stellten dazu verschiedene Fragen. Am Schluss gab es noch das obligatorische Erinnerungsfoto auf der Rathaustreppe.

 

Nach einem Besuch bei der Firma Hahn-Automation in Rheinböllen stand noch ein Besuch  der Redaktion der Rhein-Hunsrück-Zeitung in Simmern auf der Agenda. Am Samstag fuhr die Gruppe weiter nach Gießen. Ende Februar geht es dann wieder zurück ins etwas wärmere Brasilien.

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Jahresbericht der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(24.01.2013)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

 

... was, das Jahr ist schon wieder rum? Es kommt immer alles so plötzlich. Es ist doch jedes Jahr das Gleiche.  Haben Sie nicht auch den Eindruck,  jedes Jahr würde schneller an einem „Vorbeirauschen“?

 

Mit dieser Rückschau möchte ich Ihnen, wie es gute Tradition in unserer Verbandsgemeinde ist, die Ereignisse des vergangenen Jahres noch einmal in Erinnerung rufen. In diesem Zusammenhang bedanke ich mich ganz besonders bei allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die mit ihrem Engagement, mit ihrem Einsatz, mit ihren Ideen und mit ihrer Hilfe zu der Gemeinschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen beigetragen haben. Vor allen Dingen die ehrenamtliche Arbeit, sei es in der Nachbarschaft, im Dorf, in den Vereinen, im Sport, in den Kirchen oder in der Politik, ist es, die das Leben für uns lebenswert macht. In einer Zeit,  in der sich viele Menschen darüber beklagen, dass das Miteinander immer weniger wird, ist es um so wichtiger, dass es Menschen gibt, die sich um andere kümmern und Aufgaben für die Allgemeinheit wahrnehmen.

 

Das Jahr 2012 war für die Verbandsgemeinde Rheinböllen ein wichtiges Jahr, ist doch die vieldiskutierte drohende Zwangsfusion bis 2019 erst einmal zurückgestellt.

 

Erinnern Sie sich noch? Nach dem Rücktritt von Christian Wulff wählt die Bundesversammlung Joachim Gauck zum Bundespräsidenten. Oder denken Sie an die Havarie des italienischen Kreuzschiffes Costa Concordia, bei der 32 Menschen ums Leben kommen. Naturkatastrophen haben uns auch wieder in Atem gehalten. Mehrere Erdbeben fordern in Norditalien viele Tote und Verletzte, der Wirbelsturm Sandy richtet  Ende Oktober  an der amerikanischen Ostküste schwere Verwüstungen an und fordert ebenfalls viele Opfer. Im Iran erschüttert ein Erdbeben der Stärke 6,2 Täbris. Wieder sind zahlreiche Todesopfer zu beklagen.

 

Die Queen feierte im Jahr 2012 gleich mehrere Jubiläen: das 60-jährige Thronjubiläum und ihren 65. Hochzeitstag, eben eine rüstige 86-jährige!

 

Mit der nachstehenden Rückschau aus der Verbandsgemeinde darf ich Ihnen noch einmal die Ereignisse und Entscheidungen des vergangenen Jahres in Erinnerung rufen. Die Darstellung geschieht in der gewohnten Form; soweit es sich um statische Angaben handelt, sind die Vorjahreszahlen in Klammern eingefügt.

(Für detailierte Informationen klicken Sie bitte die einzelnen Positionen an.)

 

 

 

Ich hoffe, dass wir Sie ausreichend informieren konnten. Wir stehen Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung. Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ich wünschen Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Arno Imig

Bürgermeister

 

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Revierbeamter des Forstreviers Argenthal verabschiedet

(13.12.2012)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete der Forstzweckverband Rheinböllen in Anwesenheit der Vertreterinnen und Vertreter der am Forstrevier Argenthal beteiligten Ortsgemeinden den langjährigen Revierbeamten Dieter Piroth.

 

Dieter Piroth wollte sich noch einmal einer völlig anderen Herausforderung stellen und hatte sich um die vakante Stelle des Leiters des Walderlebniszentrums Neupfalz beworben. Unter einigen hochkarätigen Mitbewerbern konnte er am besten überzeugen und so wurde ihm diese verantwortungsvolle Tätigkeit vom Land übertragen und er schied aus dem Dienst als Revierleiter des Forstreviers Argenthal aus.

 

Bürgermeister Arno Imig und Forstamtsleiter Uwe Schikorr würdigten in ihren Ansprachen die hohen Verdienste, die sich Dieter Piroth in seiner Zeit als verantwortlicher Revierleiter der Reviere Volkenbach, Schanzerkopf, Ellern/Hochsteinchen und zuletzt Revier Argenthal erworben hat.  Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Bürgermeistern und Räten sowie mit dem Forstamt war immer vorbildlich und Dieter Piroth zeigte stets ein hohes Engagement für alle waldbaulichen und jagdlichen Belange. Er brachte neue Ideen, die auch in vielen Fällen verwirklicht werden konnten. So z.B. die Anschaffung eines eigenen Rückeschleppers in Rheinböllen. Im Zusammenhang mit der Errichtung von Windkraftanlagen in Ellern, Hochsteinchen und Dichtelbach war er immer präsent um die Maßnahmen naturverträglich mit zu gestalten und zu überwachen. Das Revier Argenthal mit den Gemeinden Argenthal, Schnorbach, Ellern, Dichtelbach und dem Staatswald Hochsteinchen ist das größte Revier im Forstamt Simmern.

 

Wir danken Dieter Piroth für seine Tätigkeit als Revierleiter und wünschen ihm für seine neue Aufgabe im Walderlebniszentrum viel Erfolg.

 

Die Nachfolge als neuer Revierleiter tritt Marcel Keil aus Hirzenach an, der bereits während der Vakanz das Revier betreute. Er wurde herzlich willkommen geheißen und ihm die besten Wünsche für seine neue Aufgabe mit auf den Weg gegeben.

 

 

Foto zu Meldung: Revierbeamter des Forstreviers Argenthal verabschiedet

Verdienter Mitarbeiter verabschiedet

(12.12.2012)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedeten Bürgermeister Arno Imig und die Kolleginnen und Kollegen der Verbandsgemeindeverwaltung ihren langjährigen Mitarbeiter Friedhelm Röse.

Am 16. Oktober 1975 kam Friedhelm Röse nach vorheriger Tätigkeit als Bauzeichner in einem privaten Ingenieurbüro als Techn. Angestellter zur Verwaltung. Damals war er zusammen mit Rainer Garske für die Hoch- und Tiefbauarbeiten auf dem Bauamt zuständig. Nach Bildung des Eigenbetriebes „Verbandsgemeindewerke“ wechselte er zu dem Betrieb und war seitdem für den technischen Bereich Wasser und Abwasser zuständig. Im März 1983 wurde er zum stellvertretenden Werkleiter ernannt. Von 1984 bis 2009 war er im Personalrat, davon die letzten 12 Jahre als Personalratsvorsitzender.

 

Friedhelm Röse hat sich als sachkundiger und verlässlicher Techniker der VG-Werke über viele Jahre Ansehen und Anerkennung erworben. Als Mann der Praxis verstand er es, effizient und erfolgreich mit den ausführenden Firmen zusammenzuarbeiten und gleichzeitig die Interessen der Bürger, Gemeinden und der Verbandsgemeinde optimal zu wahren. Bürgermeister Imig konnte in seiner Laudatio eine Vielzahl von umfangreichen Investitionen auf den Gebieten der Wasseversorgung und der Abwasserbeseitigung nennen, die Friedhelm Röse maßgeblich mit geplant und betreut hat, so z. B. den Bau der Kläranlage Rheinböllen im Jahr 1990.

 

Am 16.10. 2000 durfte Friedhelm Röse sein 25jähriges Dienstjubiläum feiern.

Namens des KOMBA-Kreisverbandes überbrachte Dirk Schmitt die besten Wünsche für den jetzt beginnenden neuen Lebensabschnitt. Für die Belegschaft gratulierte die Personalratsvorsitzende Ramona Lambrich und wünschte alles Gute.

 

Die Kolleginnen und Kollegen der VG-Werke hatten einige Anekdoten aus dem Arbeitsleben von Friedhelm Röse zusammengestellt und trugen dies anhand einer Präsentation zur großen Freude aller Anwesenden vor. Mit selbstgetexteten Liedern wurde er schweren Herzens von seinen Kollegen verabschiedet.

Seit dem 1. November. 2009 befindet er sich in Altersteilzeit und startete nun mehr in die Freistellungsphase.

 

Wir wünschen unserem Kollegen Friedhelm Röse für seinen Ruhestand alles Gute und viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre im Kreise seiner Familie.

Foto zu Meldung: Verdienter Mitarbeiter verabschiedet

Demografischer Wandel

(07.12.2012)

Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2030
Daten für verbandsfreie Gemeinden und Verbandsgemeinden

 

Ergebnisse der Bevölkerungsvorausberechnung bis zum Jahr 2030 hat das Statistische Landesamt in Bad Ems jetzt für alle 36 verbandsfreien Gemeinden und 161 Verbandsgemeinden vorgelegt (Gebietsstand: 1. Juli 2012). Die Zahlen basieren auf der im Juli 2012 vorgestellten Bevölkerungsprojektion, die auf das Land sowie die kreisfreien Städte und Landkreise beschränkt war. „Insbesondere bei kommunalen Entscheidungsträgern besteht der Wunsch nach tiefer regionalisierten Daten“, erklärt Präsident Jörg Berres. „Dem tragen wir mit der kleinräumigen Bevölkerungsvorausberechnung für die Verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden Rechnung.“

Kleinräumige Bevölkerungsvorausberechnungen werden für vielfältige Aufgaben der Fach- und Regionalplanung benötigt. Hier sind neben Kindertagesstätten, Schulen, Senioren- und Pflegeheimen auch Anlagen und Einrichtungen der Verkehrs-, Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur zu nennen. Darüber hinaus sind Gesamtzahl und Altersstruktur der Bevölkerung für die Flächennutzungsplanung von Bedeutung, beispielsweise im Hinblick auf die Ausweisung neuer Gebiete für Wohnungsbau und Gewerbeansiedlungen.

„Bei der Beurteilung der Ergebnisse ist zu beachten, dass insbesondere das kleinräumige Wanderungsgeschehen – bedingt etwa durch die Ausweisung von Baugebieten, die Ansiedlung von Gewerbebetrieben oder den Ausbau von Verkehrsachsen – schwankungsanfällig ist“, erläutert Berres. Die Vorausberechnungen müssten daher von den Nutzern um spezifische Ortskenntnisse ergänzt und entsprechend interpretiert werden.

Die Berechnungen für die verbandsfreien Gemeinden und Verbandsgemeinden erfolgt auf der Basis der Kreisergebnisse der mittleren Variante der Modellrechnungen, die eine konstante Geburtenrate von 1,4 Kindern je Frau, eine bis 2060 um etwa sieben Jahre steigende Lebenserwartung und einen jährlichen landesweiten Wanderungsüberschuss in Höhe von 4.000 Personen unterstellt. „Da sich kleinräumig die Rahmenbedingungen schneller ändern können, als dies beispielsweise auf Landesebene der Fall ist, wurde der Projektionszeitraum auf das Jahr 2030 begrenzt“, erklärt Berres abschließend.

Detaillierte Ergebnisse werden im Internetangebot des Statistischen Landesamtes unter www.statistik.rlp.de/staat-und-gesellschaft/demografischer-wandel/ bereitgestellt. Eine ausführliche Beschreibung der Ergebnisse sowie methodische Erläuterungen enthält ein Beitrag in den Statistischen Monatsheften, der als PDF-Datei heruntergeladen werden kann. Das interaktive Berichtssystem, mit dem die Daten in Form von Karten, Grafiken und Tabellen dargestellt werden können, wurde um die Ergebnisse der Vorausberechnung für verbandsfreie Gemeinden und Verbandsgemeinden erweitert.

 

[Rheinland-Pfalz 2060 - Statistik]

5 goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen verliehen

(03.12.2012)

Bereits 175 Jahre haben die 5 Feuerwehrangehörigen zusammen aktiv in der Feuerwehr verbracht. Rechnerisch sind das für jeden Mann 35 Jahre oder 420 Monate oder mehrere Tausende Tage.

 

Armin Lehmler (FFw Argenthal), Klaus Weber (Wehrführer FFw Dichtelbach), Josef Mayer (stv. Wehrführer FFw Steinbach), Martin Wichter (FFw Riesweiler) sowie Eckhard Bröselge von der Werksfeuerwehr der Fa. Continental Teves Rheinböllen empfingen für diese Leistung am Mittwoch, 28. November 2012 im feierlichen Rahmen im Schloss in Simmern das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit. Landrat Bertram Fleck würdigte im Beisein von Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und den Wehrführern diese Leistungen und sprach den Herren sein Lob und seine Anerkennung aus. Neben der Ehrennadel erhielten die Floriansjünger eine Urkunde, welche eigens von Innenminister Roger Lewentz ausgefertigt wurde.

 

Nicht jedem kann diese Würdigung zuteil werden, denn oftmals scheiden Feuerwehrangehörige vorzeitig aus dem Feuerwehrdienst aus. Über die vielen Jahre hinweg sammelten sich zahlreiche Einsätze an, sei es die klassische Brandbekämpfung, die Suche nach Personen, die Technische Hilfeleistung, aber oftmals auch ehrenamtliche Tätigkeiten innerhalb ihrer Gemeinde, die von Außenstehenden meist nicht bemerkt werden.

 

Wir wünschen den Herren Lehmler, Weber, Mayer, Wichter und Bröselge noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

 

Fotos: Gerd Silbernagel

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50 Jahre öffentlicher Dienst

(16.11.2012)

Am 06. November 2012 wurde Wilhelm Gutenberger aus Ellern die Urkunde des Ministerpräsidenten Kurt Beck für seine 50-jährige Amtszeit im öffentlichen Dienst von Amtsgerichtsdirektor Karl Bender in Simmern überreicht. Wilhelm Gutenberger war 47 Jahre bei der Kreisverwaltung in Simmern tätig. Auf einstimmigen Vorschlag des Verbandsgemeinderates Rheinböllen ernannte der Direktor des Amtsgerichts Simmern 2010 den Jubilar zum neuen Schiedsmann für den Bezirk der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Er führt dieses Amt bis heute mit großem Einfühlungsvermögen und dem notwendigen Wissen in kompetenter Art und Weise sehr erfolgreich durch. Amtsgerichtsdirektor Bender lobte das Wirken des Schiedsmannes mit den Worten: „Dass jemand seine Goldene Hochzeit im öffentlichen Dienst feiert, ist eine enorme Leistung, die heutzutage kaum noch jemand schafft.“ Bürgermeister Imig überreichte Gutenberger als Anerkennung seiner Dienste das Wappen der Verbandsgemeinde Rheinböllen in Glas und würdigte seine Tätigkeit: „Wir sind froh, dass Wilhelm Gutenberger das wichtige und zugleich schwierige Amt des Schiedsmanns für unseren Bezirk ausübt. Er ist dafür prädestiniert, zum einen, weil er aus der Verwaltung kommt und dort sein Leben lang mit Gesetzen zu tun hatte, zum anderen, weil dieses Amt auch von der menschlichen Seite her bestens zu ihm passt.“ Dies bestätigt auch die Erfolgsgeschichte Gutenbergers, dem es gelungen ist, in allen Verhandlungen die Parteien zu einer Einigung zu bewegen, indem er sie an einen Tisch geholt hat und mit Fachwissen sowie Einfühlungsvermögen überzeugen konnte.

Dies Schiedsperson ist nach § 9 der Schiedsamtsordnung die zum Zwecke des Sühneversuchs zuständige Vergleichsbehörde bei strafrechtlichen Vergehen des Hausfriedensbruchs, der Beleidigung, der Verletzung des Briefgeheimnisses, der Körperverletzung, der Bedrohung und der Sachbeschädigung. Gutenberger wird weiterhin unter dem Motto „Schlichten statt richten“ für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen.

Für die verantwortungsvolle Tätigkeit wünschen wir Herrn Wilhelm Gutenberger weiterhin viel Erfolg und eine glückliche Hand.

[Schiedsamt]

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Der Bürgermeister informiert...

(17.10.2012)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Am 25.9.2012 fand eine Sitzung des Verbandsgemeinderates statt über deren Ergebnisse ich Sie gerne informieren möchte.

 

So unterrichtete ich den Rat über eine unvermutete überörtliche Prüfung der Verbandsgemeinde durch das Rechnungs- und Gemeindeprüfungsamt der Kreisverwaltung. Die Verbandsgemeindekasse sowie die Kassen der Zahlstellen haben alle gestimmt. Neben einigen kleineren Hinweisen gab es keine Beanstandungen. Für die Feuerwehr Steinbach vergab der Rat den Auftrag zur Beschaffung eines neuen Fahrzeuges und zwar eines Gerätewagen-Tragkraftspritze (GW-TS). Die Finanzierung der rund 34.000 € umfassenden Anschaffung wird durch eine Landeszuwendung, einen Eigenanteil der Verbandsgemeinde und einen Zuschuss der Ortsgemeinde Steinbach sichergestellt.

 

Die Trägerschaft der Puricelli-Realschule plus ging zum 1.8.2012 auf den Rhein-Hunsrück-Kreis über. Zur Regelung der Modalitäten des Überganges ist eine entsprechende Vereinbarung zwischen Kreis und Verbandsgemeinde erforderlich. Diese Vereinbarung lag nach entsprechenden Verhandlungen jetzt vor und wurde vom Rat einstimmig beschlossen.

 

Weiter war nach den Vorschriften der Gemeindehaushaltsverordnung über den Stand des Haushaltsvollzuges zum 30.6.2012 zu berichten. Der Jahresabschluss 2010 wurde nach Prüfung durch den Rechnungsprüfungsausschuss vom Rat formell festgestellt und dem Bürgermeister und den Beigeordneten Entlastung erteilt. Weiter war über die Übertragung von Haushaltsermächtigungen des Jahres 2010 zu befinden.

 

Die Einwohnerstatistik, die Kindertagesstättenbedarfsplanung und die Entwicklung der Schülerzahlen war ein weiterer Tagesordnungspunkt zu dem ich dem Rat berichtete. Die Einwohnerzahl ging gegenüber dem Vorjahr etwas zurück. Die Zahl der Hauptwohnsitze betrug am 30.6.2012  10.120 Einwohner.

 

Der Umbau und die Sanierung der Schulturnhalle der Grundschule Am Hochsteinchen ist für das nächste Jahr in der Planung. Die endgültige Planung mit Kostenvoranschlag wurden vom Rat gebilligt. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, die schulbehördliche Genehmigung sowie die entsprechende Landesförderung zu beantragen.

 

Die finanzielle Förderung der Erneuerung des Sportplatzes Rheinböllen war ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt. Der Sportplatz wird auch durch die Schulen genutzt. Daher beschloss der Rat sich an den Kosten von rund 450.000 € mit eine Zuschuss an die Stadt Rheinböllen in Höhe von 30.000 € zu beteiligen.

 

Nach dem Gesetz zur Reform des Personenstandsrechts vom 19.2.2007 ist zum 1.1.2014 bundesweit die elektronische Registerführung für alle Standesämter vorgeschrieben. Zur Vorbereitung dieser Neuregelung beschloss der Rat die Aufgabe „Betrieb des elektronischen Personenstandsregisters und des Sicherungsregistern sowie den Betrieb des elektronischen Nachrichtenverkehrs“ ab 1.10.2012 auf den neu zu gründenden landesweiten Zweckverband ZIDKOR zu übertragen.

 

Zum Sachstand Großsportanlage war zu berichten, dass das Gutachten des gerichtlich bestellten Gutachters vorliegt und alle am Verfahren beteiligten Parteien Gelegenheit haben, sich bis zum Ende Oktober zu den gutachterlichen Feststellungen zu äußern.

 

Die Folgen des demografischen Wandels sowie die damit einhergehenden Herausforderungen im Bereich der Daseinsvorsorge waren Thema einer „Zukunftswerkstatt“, die im Kulturhaus (KIR) in Rheinböllen am 14.9.2012 stattfand. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger konnten dort Ideen und Anregungen entwickeln, wie die Verbandsgemeinde Rheinböllen in den nächsten 15 bis 20 Jahren aussehen könnte und welchen Weichenstellungen vorgenommen werden sollten. Diese Veranstaltung, die wissenschaftlich begleitet wird von der TU Kaiserslautern und dem IFAS-Institut Birkenfeld, wird noch in allen anderen Verbandsgemeinden des Kreises durchgeführt und am Schluss wird es einen entsprechenden Schlussbericht geben, der dann als Handlungsempfehlung für die zuständigen Gremien dienen kann. Eine Online-Plattform ist eingerichtet, über die sich alle Bürgerinnen und Bürger aktiv in den Meinungsbildungsprozess einbringen können. Die Internetadresse lautet: www.zukunftsideeen.de . Dem Rat berichtete ich über diese erste Zukunftswerkstatt, die durchweg auf ein sehr positives Echo gestoßen ist.

 

Zum Thema „Solidarpakt“ konnte ich zunächst berichten, dass sich das Land an dem Solidarpakt der Verbandsgemeinde Rheinböllen, der landesweit als beispielhaft angesehen wird, beteiligt und jährlich ca. 99.000 € in diesen Solidarpakt einzahlt, ohne eigene Ansprüche daraus zu erwerben. In Anwesenheit von Staatssekretär Dr. Griese wurde der entsprechende Vertrag im Rathaus in Rheinböllen unterzeichnet.

Zu den jüngsten massiven Vorwürfen und Drohungen gegenüber Ortsbürgermeister Dietmar Tuldi, Ellern, im Zusammenhang mit dem Windpark Ellern/Hochsteinchen stellte sich der Rat sowie die Kollegin/en Bürgermeister geschlossen hinter den Ellerner Ortsbürgermeister. Die Ausweisung der Konzentrationsflächen für Windkraft wurde in einem demokratischen und über Jahre dauernden Planungsprozess unter Würdigung mannigfaltiger Fachgutachten entwickelt und abgewogen, wobei auch Gegner der Projekte jederzeit die Möglichkeit hatten, sich zu Wort zu melden. Jetzt, wo nach Abschluss der Verfahren die Projekte umgesetzt werden, ist es nicht hinnehmbar, dass außerhalb jeder Sachlichkeit ein Ortsbürgermeister so massiv angegangen wird. Solidarpakt heißt auch daß nicht nur in monetären Fragen sondern auch in der Umsetzung des Teilplanes „Erneuerbare Energien“ des Flächennutzungsplanes Verbandsgemeinderat, Stadt und Ortsgemeinden zusammen stehen.

 

Das Land hat mit Wirkung vom 1.1.2013 ein Wasserentnahmeentgeltgesetz erlassen, wonach u.a. alle Wasserversorger für die Entnahme von Grundwasser ein Entgelt in Höhe von 6 Cent je m³ an das Land abführen müssen. Unter Berücksichtigung der Leitungsverluste wird dies zu einer Erhöhung der Wassergebühr von ca. 7 Cent je m³ führen. Weiter unterrichtete ich den Rat über das Gutachten von Prof. Junckernheinrich von der TU Kaiserslautern zur Kommunal- und Gebietsreform. Der zweite Teil des Gutachtens, der Vorschläge zu möglichen Fusionen enthalten wird, steht derzeit noch aus.

 

Mörschbach hat im diesjährigen Landesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ einen hervorragenden zweiten Platz belegt. Mörschbach war davor Kreissieger im Kreisentscheid und 3. Sieger im Bezirksentscheid. Zu dem jetzigen besonderen Erfolg im Landesentscheid übermittelte ich dem Ortsbürgermeister und allen Mörschbacherinnen und Mörschbachern die Glückwünsche der Verbandsgemeinde.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

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