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Ellern (Hunsrück)

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Ruhiger, moderner Wohnort am Fuße des Soonwaldes, verkehrsgünstig gelegen, nahe der A61. Urkundliche Ersterwähnung 1368. Gut ausgebaute Wanderwege sowie Wintersportmöglichkeiten auf dem Schanzerkopf sorgen für vorzügliche Erholungsbedingungen. Einer der größten Arbeitgeber in der Verbandsgemeinde, ein Unternehmen der Holzindustrie, hat seinen Sitz in Ellern.

 

Web-Cam Ellern.


Ellern hat eine Partnergemeinde in Thüringen, der Ort Sünna.

 

Die in der Grenzbeschreibung der Kirche in Mörschbach im Jahre 1006 erwähnte „Wüste Elira“ (deserta Elira) befand sich wohl nicht in der heutigen Ortslage. Die erste urkundliche Erwähnung ist von 1347 bekannt. Nach der Reformationszeit wurde Ellern hauptsächlich evangelisch. Mit der Besetzung des linken Rheinufers 1794 durch französische Revolutionstruppen wurde der Ort französisch, 1815 wurde er auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist der Ort Teil des neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Homepage: www.ellern.de


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Aktuelle Meldungen

Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern

(02.08.2017)

Die Bohrung der Verbandsgemeindewerke Rheinböllen im Gemeindewald Ellern ist schon weit fortgeschritten. Mit dieser Bohrung erhoffen sich die Werke die Erschließung weiterer Wasservorkommen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung.

Die Bohrung erfolgte unmittelbar neben dem jetzigen Brunnen in Distrikt 17 des Gemeindewaldes Ellern, dessen Ergiebigkeit in den letzten Jahren immer mehr nachgelassen hat. War der bisherige Brunnen 22 m tief, so wird jetzt auf eine Tiefe von 100 m gebohrt. Neben Lehm, Sand und Tonschiefer wurden auf einer Bohrtiefe von 36 m, 45 m, 61 m und 72 m Kluftquarzzonen angetroffen, die entsprechende Wasservorkommen erwarten lassen. Endgültige Klarheit über die Ergiebigkeit der Bohrung werden allerdings erst die Pumptests bringen, die Anfang August durchgeführt werden.

Der Werkausschuss der Verbandsgemeindewerke besichtigte am 26.7. die Bohrstelle und lies sich von dem beauftragten Diplomgeologen Achim Justen vom Ingenieurbüro Wasser und Boden über den Stand der Bohrarbeiten informieren.

 

 

 

Foto zu Meldung: Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern

Nahwärmeprojekt Ellern erhält Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur"

(27.03.2017)

Bürger in Ellern initiieren Nahwärmenetz mit erneuerbarer Energie Griese: „Dorfwärme Ellern" zeigt, die Energiewende geht dezentral

 

„Das Projekt „Dorfwärme Ellern" wird 105 Häuser mit Wärme aus regenerativer Energie versorgen und dabei 87 Prozent CO2 einsparen. Das Projekt ist damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig nehmen die Verbandsgemeinde Rheinböllen und Ortsgemeinde Ellern die Zukunft ihrer Energieversorgung selbst in die Hand", erklärte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute und übergab dem Nahwärmeprojekt einen Förderbescheid über 404.000 Euro aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur" (ZEIS). Das Nahwärmenetz sowie Solarthermie- und Biomassefeuerungsanlage haben die Bürgerinnen und Bürger aus Ellern initiiert. Es entstand der Arbeitskreis Dorfwärme Ellern, eine Machbarkeitsstudie wurde durchgeführt und um Anschlussnehmer unter den Gemeindemitgliedern geworben. „Die Energiewende ist dezentral: Nur gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, den Eigenbetrieben, mit den Räten und Bürgermeistern werden wir diese große Umgestaltung schaffen, die uns unabhängig von Öl, Atom und Kohle macht", so der Staatssekretär.

 

Bei der „Dorfwärme Ellern" handelt es sich um ein großes Nachwärmenetz. Die Anschlussleistung für die 105 Häuser wird bei 1.654 Kilowatt liegen. Ungewöhnlich an der Anlage sei auch die große Solarthermieanlage, die eingebunden werde, so Griese. Sie wird eine Fläche von fast 1200 Quadratmetern haben und 15 Prozent des Wärmebedarfes liefern. In Rheinland-Pfalz gibt es nur eine weitere vergleichbar große Solarthermieanlage. Außerdem wird die Heizanlage Holz-Hackschnitzel verbrennen. Die Investitionskosten betragen insgesamt 4,7 Millionen Euro. Bei der KfW sind 956.000 Euro beantragt. Die Gemeinde Ellern beteiligt sich mit 400.000 Euro.

 

„Der weitaus größte Teil der Wärme wird noch immer aus fossilen Energieträgern gewonnen. Der Wärmemarkt hat einen Anteil von rund 40 Prozent an den energiebedingten CO2-Emissionen. Das zeigt uns, dass wir unsere Klimaschutzziele ohne eine Wärmewende nicht erreichen können", so der Staatssekretär. Die Landesregierung legt daher in dieser Wahlperiode einen Schwerpunkt auf die Wärmewende. Dazu gehöre die Wärmeversorgung von Wohngebäuden mit erneuerbaren Energien und die Unterstützung von Nahwärmenetzen, sagte Griese.

Foto zu Meldung: Nahwärmeprojekt Ellern erhält Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur"