Verbandsgemeinde Rheinböllen

Marktplatz Rheinböllen

Am Markt 1
55494 Rheinböllen

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Fotoalben


Party-Fotos


Fotoalbum Früh übt sich...
Früh übt sich...
16.10.2018
Fotoalbum 40. Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
40. Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
01.10.2018
 
Fotoalbum Blaskapelle aus Brasilien zu Gast in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Blaskapelle aus Brasilien zu Gast in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
06.09.2018
Fotoalbum Kinderferienaktion 2018
Kinderferienaktion 2018
14.08.2018
 
Fotoalbum Sportlerehrung 07.06.2018 - Teil III
Sportlerehrung 07.06.2018 - Teil III
14.06.2018
Fotoalbum Sportlerehrung 07.06.2018 - Teil II
Sportlerehrung 07.06.2018 - Teil II
14.06.2018
 
Fotoalbum Sportlerehrung 07.06.2018
Sportlerehrung 07.06.2018
14.06.2018
Fotoalbum Kisselbach erhält ein neues Feuerwehrgerätehaus
Kisselbach erhält ein neues Feuerwehrgerätehaus
08.06.2018
 
Fotoalbum Neujahrsempfang 2018
Neujahrsempfang 2018
11.01.2018
Fotoalbum Feuerwehrtag 2017
Feuerwehrtag 2017
04.09.2017
 
Fotoalbum Vor-Tour der Hoffnung - Spendensammelaktion
Vor-Tour der Hoffnung - Spendensammelaktion
05.04.2017
Fotoalbum Simulierter Wohnhausbrand gleich in zwei Objekten
Simulierter Wohnhausbrand gleich in zwei Objekten
13.03.2017
 
Fotoalbum Jahresabschlussübung 2016 der Feuerwehren der VG Rheinböllen
Jahresabschlussübung 2016 der Feuerwehren der VG Rheinböllen
01.02.2017
Fotoalbum Neujahrsempfang 2017
Neujahrsempfang 2017
24.01.2017
 
Fotoalbum Eisrettung - Übung der Feuerwehr mit DLRG Rheinböllen
Eisrettung - Übung der Feuerwehr mit DLRG Rheinböllen
23.01.2017
Fotoalbum Feuerwehr baut Feuerwehrschneemann
Feuerwehr baut Feuerwehrschneemann
16.01.2017
 
Fotoalbum 50 Jahre Werkfeuerwehr Teves
50 Jahre Werkfeuerwehr Teves
17.11.2016
Fotoalbum Unfallopfer bedankt sich bei Freiwilliger Feuerwehr Rheinböllen
Unfallopfer bedankt sich bei Freiwilliger Feuerwehr Rheinböllen
15.11.2016
 
Fotoalbum Jahresabschlussübung FFw Argenthal
Jahresabschlussübung FFw Argenthal
31.10.2016
Fotoalbum Wettkampf der VG-Feuerwehren 2016
Wettkampf der VG-Feuerwehren 2016
12.09.2016
 
14.07.2016:
Ausflug der Jugendfeuerwehr
 
05.07.2016:
15. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
 
09.05.2016:
Partnerschaft Rheinböllen und Marata
 
23.02.2016:
Bürgerempfang 2016
 
30.12.2015:
Hohe Auszeichnung für Marliese Escher
 
01.10.2015:
Rückblick Schnuppertag Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler
 
22.09.2015:
Veräußerung eines ausgesonderten Feuerwehr-Einsatzfahrzeuges Tanklöschfahrzeug -TLF 16/25-
 
22.09.2015:
Großer Feuerwehrtag in Argenthal
 
14.07.2015:
Traumschleife Schanzerkopf-Tour
 
13.07.2015:
14. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen
 
08.06.2015:
Neues Löschfahrzeug für die Feuerwehr Rheinböllen
 
12.03.2015:
Feuerwehr Steinbach
 
09.03.2015:
Oliver Hemb offiziell ernannt
 
26.01.2015:
Neujahrsempfang 2015
 
19.11.2014:
Feuerwehrübung in der Argenthaler Grundschule
 
22.10.2014:
Großübung in Kisselbach
 
29.09.2014:
Vermeintlicher Wohnhausbrand in Erbach
 
16.07.2014:
Sportler für Leistungen in 2013 geehrt
 
03.02.2014:
Neujahrsempfang 2014 der Verbandsgemeinde Rheinböllen
 
12.12.2013:
Ehrenamtspreis an Norbert Hipp verliehen
 
10.05.2013:
Goldenes Feuerwehrabzeichen Otto Wendling
 
16.04.2013:
Partner der Feuerwehr
 
20.03.2013:
18 junge Menschen für Feuerwehrdienst bereit
 
15.03.2013:
Kleiderkammer unterstützt Telefonseelsorge Nahe-Hunsrück
 
24.01.2013:
Jahresbericht 2012
 
13.12.2012:
Revierleiter des Forstreviers Argenthal verabschiedet
 
12.12.2012:
Verdienter Mitarbeiter verabschiedet
 
16.11.2012:
50 Jahre öffentlicher Dienst
 
12.11.2012:
Veräußerung eines ausgesonderten ELW
 
20.09.2012:
FW Altersabteilung in Trier
 
17.09.2012:
Empfang Brasilianer
 
05.09.2012:
Ernennung stellvertretende Wehrführer
 
24.08.2012:
Verabschiedung KFI
 
02.07.2012:
Ehrung der Sportler 2011
 
29.02.2012:
Möhnenempfang 2012
 
 

Sonstige


Fotoalbum Campingplatz Argenthal
Campingplatz Argenthal
15.08.2017
Fotoalbum Vortour der Hoffnung war ein voller Erfolg
Vortour der Hoffnung war ein voller Erfolg
04.08.2017
 
Fotoalbum Rückblick über die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 03. bis 07. Juli 2017
Rückblick über die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 03. bis 07. Juli 2017
02.08.2017
Fotoalbum Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern
Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern
02.08.2017
 
Fotoalbum Standesamt VG Rheinböllen
Standesamt VG Rheinböllen
13.07.2015
Fotoalbum Ehrung ausgeschiedener Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie Ehrung langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit
Ehrung ausgeschiedener Bürgermeister und Ratsmitglieder sowie Ehrung langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit
20.08.2014
 
Fotoalbum Verbandsgemeinderat 2014 - 2019
Verbandsgemeinderat 2014 - 2019
25.06.2014
Fotoalbum Delegation aus Angola und Mosambik besuchten die VG Rheinböllen
Delegation aus Angola und Mosambik besuchten die VG Rheinböllen
17.03.2014
 
Fotoalbum Wahl-O-Mat
Wahl-O-Mat
10.09.2013
Fotoalbum Massenunfall - Übung der Feuerwehren Argenthal, Kisselbach, Rheinböllen
Massenunfall - Übung der Feuerwehren Argenthal, Kisselbach, Rheinböllen
12.05.2012
 
Fotoalbum Bürgermeister der VG Rheinböllen und der früheren Amtsverwaltung
Bürgermeister der VG Rheinböllen und der früheren Amtsverwaltung
10.05.2012
Fotoalbum Brasilianer in Rheinböllen
Brasilianer in Rheinböllen
29.04.2012
 
 

Natur


Fotoalbum Impressionen aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen
Impressionen aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen
22.10.2012
 

Veranstaltungen

16.12.​2018
11:00 Uhr
Weihnachtsmarkt in Rheinböllen
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19.12.​2018
Bürgerbus - Anmeldung
Jeden Donnerstag kostenloser Fahrservice für unsere Senioren in der Verbandsgemeinde! - Bürger ... [mehr]
 
21.12.​2018
Weihnachtsfeier
 
22.12.​2018
17:00 Uhr
Posaunenchor spielt Weihnachtslieder unterm Weihnachtsbaum
 
22.12.​2018
17:45 Uhr
Posaunenchor spielt Weihnachtslieder unterm Weihnachtsbaum
 
22.12.​2018
18:30 Uhr
Posaunenchor spielt Weihnachtslieder unterm Weihnachtsbaum
 
22.12.​2018
19:15 Uhr
Posaunenchor spielt Weihnachtslieder unterm Weihnachtsbaum
 
26.12.​2018
Bürgerbus - Anmeldung
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27.12.​2018
18:00 Uhr
Bündelchesfest
 
31.12.​2018
10:00 Uhr
Silvesterwanderung
 
31.12.​2018
Silvesterwanderung
Ansprechpartner: Josef Karl
 
02.01.​2019
Bürgerbus - Anmeldung
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09.01.​2019
Bürgerbus - Anmeldung
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16.01.​2019
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23.01.​2019
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30.01.​2019
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06.02.​2019
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13.02.​2019
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20.02.​2019
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27.02.​2019
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06.03.​2019
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13.03.​2019
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20.03.​2019
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27.03.​2019
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03.04.​2019
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10.04.​2019
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17.04.​2019
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24.04.​2019
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01.05.​2019
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08.05.​2019
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15.05.​2019
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22.05.​2019
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29.05.​2019
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05.06.​2019
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12.06.​2019
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19.06.​2019
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26.06.​2019
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03.07.​2019
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10.07.​2019
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17.07.​2019
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24.07.​2019
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31.07.​2019
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07.08.​2019
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14.08.​2019
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21.08.​2019
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28.08.​2019
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04.09.​2019
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11.09.​2019
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18.09.​2019
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25.09.​2019
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02.10.​2019
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09.10.​2019
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16.10.​2019
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23.10.​2019
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30.10.​2019
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06.11.​2019
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13.11.​2019
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20.11.​2019
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27.11.​2019
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04.12.​2019
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11.12.​2019
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Aktuelle Meldungen

Standesamt Rheinböllen - Notdienst während der Feiertage

(10.12.2018)

Zwischen Weihnachten und Neujahr 2018 bleibt das Rathaus Rheinböllen geschlossen. Das Standesamt ist auf Grund dessen am

 

Donnerstag, 27. Dezember 2018 von 9 Uhr bis 11 Uhr

 

für Notfälle unter Tel. 0151 42608767 zwecks Terminvereinbarungen erreichbar. Wir bitten um Beachtung.

 

Ihr Team vom

Standesamt Rheinböllen

Neues Verfahren zur Veröffentlichung von Pressetexten im Mitteilungsblatt

(05.12.2018)
 

Ab 01.01.2019 können Sie Ihre Artikel selbst in das Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde einpflegen. Dafür registrieren Sie sich bitte hier:

https://cmsweb.wittich.de

 

Bitte beachten Sie, dass die Registrierung 1 - 2 Werktage in Anspruch nehmen kann. Eine Kurz-Anleitung in das CMS-System finden Sie hier:

Registrierung CMS

 

Die Höchstzeichenzahl für einen Text beträgt 1.500 Zeichen. Die Veröffentlichung eines Fotos (Mindestgröße 1024 x 768 Pixel) oder 1 PDF-Datei ist zusätzlich möglich.

 

Haben Sie Fragen? Wir helfen Ihnen gerne!

 

Brigitte Roos

Tel.: 06764 3851

soonwaldnachrichten@rheinboellen.de

Foto zu Meldung: Neues Verfahren zur Veröffentlichung von Pressetexten im Mitteilungsblatt

Mitteilung der Verbandsgemeindewerke an alle Wasserabnehmer der Verbandsgemeinde Rheinböllen (außer Stadt Rheinböllen)

(05.12.2018)

Die Verbandsgemeindewerke Rheinböllen versenden in der Kalenderwoche 50 für die Ablesung der Wasserzählerstände 2018 Anschreiben mit Ablesepostkarten. Diese Anschreiben beinhalten einen Zugangscode auf unser neues KIS-Portal.

 

Dort wird unseren Kunden die Möglichkeit gegeben nach Eingabe der Zählernummer und des Zugangscodes (beide Angaben stehen auf dem Anschreiben) ihren Wasserzählerstand in der Zeit vom

 

14.12.2018 – 17.01.2019

 

online mitzuteilen. Selbstverständlich können Sie die Ablespostkarten auch auf dem Postweg zurücksenden. Sollten bis zum 17.01.2019 keine Zählermeldungen vorliegen, wird der Verbrauch für das Jahr 2018 aufgrund der Verbräuche 2017 geschätzt.

 

Wir bitten um Beachtung und bedanken uns für Ihre Mitarbeit.

 

Ihre Verbandsgemeindewerke

[Wasserzählerstand online-Portal]

Foto zu Meldung: Mitteilung der Verbandsgemeindewerke an alle Wasserabnehmer der Verbandsgemeinde Rheinböllen (außer Stadt Rheinböllen)

Der Weihnachtsbaum im Rathaus strahlt!

(03.12.2018)

Der Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses der Verbandsgemeinde Rheinböllen erstrahlt mit neuem Baumschmuck. Kinder der Kindertagesstätte Arche Noah Rheinböllen schmückten den Weihnachtsbaum mit Hilfe der Erzieherinnen Frau Eich und Frau Schneider. Für den schönen Christbaumschmuck haben sie schon seit Wochen fleißig viele wunderschöne Sterne, Herzen und Lebkuchenmännchen aus Salzteig und anderen Materialien gebastelt, sogar eine dekorative Papierkette durfte nicht fehlen. Das Selbstgebastelte haben sie jetzt endlich am Baum befestigen können. Um an die oberen Äste zu gelangen, half Bürgermeister Imig gerne mit.

Bürgermeister Arno Imig bedankt sich bei den Kindern mit lecker gefüllten Nikolaustüten.

Foto zu Meldung: Der Weihnachtsbaum im Rathaus strahlt!

Das Schnorbacher Modell auf SWR

(27.11.2018)

 

Mit der Aktion "Klimaaktive Kommune" hat Schnorbach bundesweit auf sich aufmerksam gemacht. Die Gemeinde unterstützt mit dieser Aktion ihre Bürgerinnen und Bürger finanziell bei Maßnahmen zur Senkung des privaten Energieverbrauchs und bringt damit den Klimaschutz vor Ort aktiv voran. Dafür wurde die Ortsgemeinde am 22. Januar 2018 in Berlin ausgezeichnet mit einem Preisgeld von 25.000 Euro. 

 

Hierüber berichtet SWR mit dem Titel

 

"Das vorbildliche Klimadorf" (Download 4,27 min)

[Das vorbildliche Klimadorf]

Seniorenbeirat wählt neuen Vorsitz

(21.11.2018)

Nachdem die bisherige Vorsitzende des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Rheinböllen, Frau Margot Weber wegen Umzuges ihr Amt als Vorsitzende aufgegeben hat, hat der Seniorenbeirat am Dienstag, 13.11.2018 einen neuen Vorsitz gewählt.

 

Erfreulicherweise hat sich Frau Hildegard Kiefer aus Liebshausen für das Amt der Vorsitzenden und Herr Albert Horz aus Kisselbach als deren Stellvertreter zur Verfügung gestellt. Mit der Übernahme der Tätigkeit haben sich beide bereit erklärt, gemeinsam mit den Vertretern der Verbandsgemeinde Simmern in einer Arbeitsgruppe eine gute neue Grundlage für die Fusion in 2020 zu schaffen. Der Seniorenbeirat setzt sich für die Belange älterer Menschen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen ein und versucht, die Lebensqualität zu verbessern. Derzeit ist der Beirat Mitorganisator des Bürgerbusses, der sehr gut in der Bevölkerung angenommen wird.

 

Haben Sie Fragen oder ein Anliegen? Dann sind die beiden Neugewählten wie folgt telefonisch erreichbar: Hildegard Kiefer unter Tel. 06764 2302 und Albert Horz unter Tel. 06766 668.

 

Wir gratulieren beiden zu dem neuen Amt und wünschen viel Spaß und Erfolg bei der Ausübung.

[Seniorenbeirat]

Foto zu Meldung: Seniorenbeirat wählt neuen Vorsitz

DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(08.11.2018)

Urkunden für erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) in der Verbandsgemeinde Rheinböllen überreicht

 

Im Oktober 2018 nahm wieder ein Beherbergungsbetrieb mit Ferienwohnungen und Ferienhäusern in der Verbandsgemeinde Rheinböllen erfolgreich an der Klassifizierung des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) teil. Es wurden hervorragende 4 und 5 Sterne erzielt.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und Ferienhäuser und sind ein Qualitätsversprechen für den Gast. Die offiziellen DTV-Sterne signalisieren dem Gast: Diese Unterkunft ist nach den Sternekriterien des Deutschen Tourismusverbandes geprüft und bewertet. Je nach Ausstattung und Service wird die Unterkunft mit ein bis fünf Sternen ausgezeichnet - von einfach bis erstklassig.

Bürgermeister Arno Imig gratulierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 29. Oktober 2018 dem Betrieb der Eheleute Ines und Michael Dahlke, Rheinböllen, zu den erreichten Sternen und überreichte die Urkunden des Deutschen Tourismus Verbandes.

Die Familie Dahlke wurde mit einem Ferienhaus und einer Ferienwohnung erneut mit 4 und 5 Sternen ausgezeichnet.

Bürgermeister Arno Imig zeigte sich sehr erfreut über die hervorragende Qualität der Ferienhäuser und -wohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen, was die hohe Anzahl von vergebenen Sternen widerspiegelt. Herr Imig wünschte den Eheleuten Dahlke viel Erfolg für die Zukunft und natürlich eine große Auslastung ihrer Betriebe.

 

Wer ebenfalls sein Feriendomizil klassifizieren lassen möchte oder Fragen dazu hat, wendet sich bitte an

 

Brigitte Roos
Tourist-Information Rheinböllen
Tel.-Nr. 06764 3951

Foto zu Meldung: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Wie handele ich in einer Notsituation?

(29.10.2018)

In der Vergangenheit sind beispielsweise großflächige und teilweise länger andauernde Stromausfälle in ganz Deutschland, bzw. im Ausland und leider auch in Rheinland-Pfalz zu verzeichnen gewesen. In einigen Fällen mussten die betroffenen Bürger nur über Stunden, in anderen allerdings über mehrere Tage ohne Strom und somit in der Folge, auch ohne Heizung, Wasser und Kochmöglichkeit auskommen.

 

Da Stromausfälle auch in Zukunft nicht mit Sicherheit auszuschließen sind, hat das Land im Rahmen des Krisenmanagements bereits mit den Energieversorgungsunternehmen Kontakt aufgenommen, um bei künftigen Stromausfällen bezüglich der Möglichkeiten des Informationsaustausches, der Entsendung von Verbindungspersonen in die Krisenstäbe und weiteren Maßnahmen des Brand- und Katastrophenschutzes entsprechend gerüstet zu sein.

 

Allerdings ist neben den von Behördenseite einzuleitenden Maßnahmen auch dem Selbstschutz der Bürger ein besonderes Augenmerk zu widmen. Aus diesem Grunde wurde die Broschüre „Ratgeber für Notfallvorsorge“ vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) herausgegeben. Diese Broschüre können Sie auf der Homepage des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (hier) finden.

 

Die Broschüre dient insbesondere älteren, alleinstehenden oder hilfsbedürftigen Mitmenschen. Sollten Ihrerseits noch Fragen entstehen, können Sie sich an die

 

Örtliche Ordnungsbehörde

Frau Lambrich

Tel. 06764/3928

 

wenden.

 

Foto zu Meldung: Wie handele ich in einer Notsituation?

Landesgesetz zur Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen

(26.10.2018)

Das Landesgesetz über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern/Hunsrück vom 10. Oktober 2018 wurde im Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Rheinland-Pfalz vom 15.10.2018 verkündet.

 

Den Gesetzestext finden Sie hier: www.sim-rhb.de

 

 

Ausflug der Rheinböllener Alters- und Ehrenabteilung

(24.10.2018)

Am Dienstag, 23.10.2018 besuchten 31 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung der Verbandsgemeinde Rheinböllen zusammen mit 3 Wehrführern die Wehrtechnische Studiensammlung in Koblenz. Von ausgesonderten Panzern, über Handfeuerwaffen, Kleidung, Munition konnte noch vieles mehr besichtigt werden. Die Ausstellung ist sehr sehenswert und regt zum Nachdenken an. Viele Erinnerungen werden bei den Besuchern wach, wenn sie durch die Ausstellung gehen.

Mit der Koblenzer Seilbahn ging es anschließend hinauf zur Festung Ehrenbreitstein. Ein herrlicher und toller Blick auf Koblenz war hier zu sehen und lud zum Verweilen ein.

In Biebernheim im Landgasthof Rebstock konnten die Herren noch weiter über alte Zeiten und das Erlebte vom heutigen Tag erzählen. Ein schöner Ausflug ging nun zu Ende, der allen in guter Erinnerung bleiben wird.

Foto zu Meldung: Ausflug der Rheinböllener Alters- und Ehrenabteilung

Gewinn des kommunalen Klimaschutzpreises

(17.10.2018)

25.000 Euro Preisgeld für das Projekt „Förderprogramm bringt Energieeinsparung im ganzen Dorf“

 

Ortsgemeinde Schnorbach gewinnt beim Bundeswettbewerb „Klimaaktive Kommune 2017“

 

Berlin/Schnorbach 22. Januar 2018 Die Ortsgemeinde Schnorbach gehört zu den Gewinnern beim Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2017“. Die Auszeichnung wurde für das Projekt „Förderprogramm bringt Energieeinsparung im ganzen Dorf“ vergeben. Mit der Aktion unterstützt die Gemeinde Bürgerinnen und Bürger finanziell bei Maßnahmen zur Senkung des privaten Energieverbrauchs und bringt damit den Klimaschutz vor Ort aktiv voran. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ vom Bundesumweltministerium und dem Deutschen Institut für Urbanistik. Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund. Ortsbürgermeister Bernd Kunz nahm heute den Preis in Berlin entgegen. Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro ist in die Umsetzung weiterer Vorhaben zum Klimaschutz oder zur Anpassung an den Klimawandel zu investieren. Kunz dazu: „Unsere Gemeinde installiert eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeichersystem. Mit dem gespeicherten Strom wird die Straßenbeleuchtung im gesamten Ort betrieben. Somit scheint zukünftig in Schnorbach die Sonne auch nachts!“

 

Bürgernahes Förderprogramm für den Klimaschutz

Seit 2014 verpachtet die Kommune gemeindeeigene Grundstücke an die Betreiber von zwei Windkraftanlagen. Daher beschloss der Gemeinderat, einen Teil der Pachteinnahmen in einen „Fördertopf“ fließen zu lassen, um Bürgerinnen und Bürger bei persönlichen Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs zu unterstützen. So fließt Geld „aus“ dem Klimaschutz wieder „in“ den Klimaschutz. Und alle Gemeindemitglieder, die sich für das Klima engagieren möchten, können davon profitieren egal ob Mieterin oder Hausbesitzer.

 

Das Förderangebot ist vielfältig. Als niedrigschwellige Einstiegsmaßnahme wird der Eigenanteil der Kosten einer Energieberatung (20 Euro) von der Gemeinde erstattet. 100 Euro Zuschuss gibt es z.B. bei der Anschaffung eines energieeffizienten Kühlschranks, einer Waschmaschine oder anderer „Weißer Ware“. Für die Neuinstallation einer Photovoltaik-Anlage oder einer thermischen Solaranlage, die Anschaffung eines Batteriespeichers, eine fachgerechte Gebäudedämmung, den Einbau einer Wärmepumpenheizung oder den Einbau eines Holzpellets-Heizkessels stehen bis zu 2.500 Euro pro Maßnahmen aus dem kommunalen Fördertopf bereit. Die Höchstfördersumme liegt bei maximal 6.000 Euro pro Haushalt. Bei der Errichtung eines kompletten Passivhauses in Schnorbach kann diese pauschal geltend gemacht werden.

 

Ein Programm, das sich für alle rechnet

Die Richtlinie kommt bei den 250 Einwohnerinnen und Einwohnern im Ort gut an. Bisher wurden rund 66.000 Euro bewilligt, daraus resultieren Investitionen von Bürgerinnen und Bürger von etwa 323.000 Euro für konkrete Maßnahmen zur Energieeinsparung. Besonders stark nachgefragt waren die aufsuchenden Energieberatungen, rund 45 Haushalte in Schnorbach nahmen diese Möglichkeit in Anspruch, was einem Anteil vom fast 50 Prozent aller Haushalte im Ort entspricht. Auch die Förderung beim Austausch von energieintensiver „Weißer Ware“ gegen deutlich effizientere Modelle wurde intensiv genutzt, ebenso der fachgerechte Austausch von Fenstern und Türen. Neben den messbaren Energieeinsparungen konnte ein weiteres Ziel des Projekts erreicht werden: Die Sensibilisierung für das Thema Klimaschutz und die Motivation, mit geeigneten Maßnahmen im privaten Umfeld selbst aktiv zu werden. Rund 87 Tonnen klimaschädliches CO2 können so pro Jahr eingespart werden.

 

Entstanden ist das Förderprogramm in enger Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement des Rhein-Hunsrück-Kreises und der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz e.V. Letztere hatte mit ihrem Programm „Energieberatung im Quartier“ bereits ein Beratungskonzept erstellt, das den Vorstellungen des Schnorbacher Gemeinderats entgegen kam und gut auf die Dorfstrukturen angepasst werden konnte. Das „Schnorbacher Modell“ hat mittlerweile über die Gemeindegrenzen hinaus Nachahmer gefunden. Einige Kommunen im Rhein-Hunsrück-Kreis haben auf Basis des Schnorbacher Fördermodells eigene Richtlinien beschlossen.

 

Die Ortsgemeinde Schnorbach zeigt, dass mit einem effektiven Fördermodell auch im Kleinen großes für den Klimaschutz geleistet werden kann. Damit steuert die Gemeinde zudem einen wichtigen Beitrag zu den ehrgeizigen Klimazielen des Rhein-Hunsrück-Kreises bei, der anstrebt, bis zum Jahr 2020 ein bilanzieller „Null-Emissionskreis“ in den Sektoren Strom, Wärme, Mobilität und Abfall zu werden.

 

Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“

Der Wettbewerb „Klimaaktive Kommune“ (bis 2015 Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“) wird seit 2009 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative ausgelobt. Im Wettbewerb „Klimaaktive Kommune 2017“ wurden insgesamt 102 Beiträge in drei unterschiedlichen Kategorien eingereicht. Die Ortsgemeinde Schnorbach hat sich mit dem Projekt „Förderprogramm bringt Energieeinsparung im ganzen Dorf“ in der Kategorie „Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen“ beworben. In dieser Kategorie gab es 50 Bewerber, aus denen drei Gewinner ausgewählt wurden. Weitere Informationen zum Wettbewerb sowie Fotos von der Veranstaltung und vom ausgezeichneten Projekt unter: www.klimaschutz.de/wettbewerb2017

[Am Brandenburger Tor]

[So sehen Sieger aus]

[Moderator Sven Plöger]

[Alle Gewinner]

Foto zu Meldung: Gewinn des kommunalen Klimaschutzpreises

Früh übt sich...

(16.10.2018)

Genau 24 Stunden dauerte die Übung der Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler. 24 Stunden durften die Jungs erleben, wie der Tag eines Berufsfeuerwehrmannes aussieht, 24 Stunden mit einmaligen Erlebnissen.

 

Alles begann am Freitag, 28.09.2018 um 16 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Argenthal. Die Schlafliegen waren gerade aufgebaut, als schon der erste Alarm losging. In Riesweiler brannte ein Wohnhaus, bei dem auch eine Person im stark verrauchten Gebäude vermisst wurde. Fachmännisch wurde der Brand von den 14 Teilnehmern bekämpft und die vermisste Person gerettet.

 

Zurück am Gerätehaus ging dann die Selbstversorgung los. Das Abendessen musste hergerichtet werden. Kaum war der letzte Teller gespült und abgetrocknet kam der 2. Alarm. In Argenthal brannten Strohballen! Auch dies war schnell erledigt, so dass die Nachtruhe nicht lange auf sich warten lassen musste. Aber auch ein richtiger Feuerwehrmann muss damit rechnen, dass auch nachts etwas passiert. So ging um 1:30 Uhr der 3. Alarm los. Hierbei handelte es sich um einen Mülltonnenbrand an der Soonblickhalle in Riesweiler. Gott sei Dank konnte dieser auch in kürzester Zeit von den jungen Feuerwehrmännern gelöscht werden.

 

Noch vor dem Frühstück wurden die 14 Jungs zu einer Tierrettung am Waldsee gerufen. Mehrere Gummienten hatten sich auf dem See verirrt und mussten mit dem Feuerwehrboot zurück ans Ufer gebracht werden. Außerdem musste ein entlaufener Affe mittels der Steckleiter vom Baum gerettet werden. Danach ging es ans Frühstückmachen. Frisch gestärkt wurden Sie dann zu einem Verkehrsunfall in die Gartenstraße nach Riesweiler gerufen. Dort mussten Sie eine eingeklemmte Person unter einem PKW retten. Mit Hilfe von Hebekissen wurde dies schnell erledigt und die Person konnte dem Rettungsdienst übergeben werden.

 

Die selbst gekochten Spaghetti Bolognese schmeckten danach umso besser. Aber Ausruhen gab’s da nicht. Denn gegen 13 Uhr mussten die Kameraden dann zu einem Großbrand an den Kindergarten Argenthal ausrücken. Dabei wurden sie von der Jugendfeuerwehr aus Kisselbach-Liebshausen-Steinbach und der Drehleiter der FFw Simmern unterstützt. Es war schon ein großartiges Erlebnis, mit der Drehleiter bis ganz nach oben zu fahren und Argenthal aus dieser Perspektive zu sehen. Die Möglichkeit hat nicht jeder und man konnte die Augen der Jugendlichen strahlen sehen.

 

Zwischen den einzelnen Einsätzen wurden die Nachwuchsfeuerwehrmänner immer wieder geschult, z. B. in Knoten- oder Gerätekunde. Die Betreuer der Jugendfeuerwehr haben sich viel Mühe gemacht, der Jugendfeuerwehr einen erlebnisreichen Tag zu schenken. Dies ist ihnen auch gelungen!

 

Ein herzliches Dankeschön gilt all den Helfern die die Jugendwarten bei der Durchführung der 24h-Übung geholfen haben und zum Teil ebenfalls 24 Stunden ausgehalten haben.

 

Nicht nur Jungs sind bei der Jugendfeuerwehr herzlich willkommen, auch die Mädchen sind gerne gesehen. Wenn ihr mindestens 10 Jahre alt seid und Lust habt, bei der Jugendfeuerwehr mitzumachen, dann meldet euch einfach für die Jugendfeuerwehr Argenthal/Riesweiler bei Carsten Augustin unter Tel: 0160/7073101, für die Jugendfeuerwehr Rheinböllen bei Sebastian Herrmann unter Tel. 0151/14112453 oder die Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach bei Jörg Leyendecker unter Tel.: 0160/90126452. Wir freuen uns auf euch!

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Der Bürgermeister informiert:

(15.10.2018)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 11.10.18 zu einer Sitzung zusammen über deren Ergebnisse ich sie gerne informieren möchte.

 

So war zunächst über eine Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes der Verbandsgemeinde Rheinböllen zu beraten. Einzelhandelskonzepte sind ein planungsrechtliches Steuerungsinstrument zu Ansiedlung von Einzelhandelsbetrieben in der Region. Vertreter der beauftragten Firma GMA aus Köln stellten die abgestimmten Ergebnisse der Fortschreibung vor. Danach ergab die Untersuchung, dass im Bereich der Nahversorgung in der Stadt Rheinböllen als Grundzentrum noch Bedarf insbesondere in den Bereichen Drogeriemarkt, Bekleidung, Schuhe, Lebensmitteldiscounter, Optik, besteht, die vorrangig im Gebiet „Am Müllergraben“ realisiert werden könnten. Die Umsetzung würde auch den Einzelhandel in den Nachbarstädten Simmern, Stromberg und Oberwesel nicht wesentlich beeinträchtigen. Das Konzept wurde nach Beratung vom Verbandsgemeinderat beschlossen. Nunmehr geht es in die Abstimmung mit den Nachbarverbandsgemeinden und den Planungsbehörden. Im Anschluss daran wird die Stadt in Form eines Bebauungsplanes das konkrete Baurecht dafür schaffen.

 

Als nächstes standen der Bericht über den Haushaltsvollzug der Verbandsgemeinde zum 30.6.2018 auf der Tagesordnung sowie der Bericht über die Entwicklung der Einwohnerzahlen, des Kindertagesstättenbedarfsplanes und der Schülerzahlen.

 

Der Jahresbericht 2017 „Im Alter zuhause leben“ wurde entgegengenommen. Dabei dankte ich namens des Rates besonders dem ehrenamtlichen Seniorenbeirat und den Seniorenbeauftragten in den Gemeinden für ihre wertvolle Arbeit.

 

Zur Förderung der körperlichen Fitness unserer aktiven Feuerwehrangehörigen beschloss der Rat einem Antrag der Wehrleitungen aus Rheinböllen und Simmern folgend, den Feuerwehrleuten der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern kostenlosen Eintritt in das Freizeitbad Rheinböllen zu gewähren. Auch die VG Simmern hat einen entsprechenden Beschluss für das Schwimmbad in Simmern gefasst.

 

Für die Beschaffung neuer Helme für die Feuerwehrangehörigen vergab der Rat nach Ausschreibung den Auftrag an die mindestfordernde Firma. Die Beschaffung wird je zur Hälfte 2018 und 2019 vorgenommen.

 

Weiter gab der Verbandsgemeinderat grünes Licht für die Beschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeuges für die Feuerwehr Argenthal. Das dort vorhandene Fahrzeug ist stark reparaturbedürftig und muss ersetzt werden. Die Verwaltung erhielt den Auftrag einen entsprechenden Förderantrag für ein Fahrzeug HLF 10 zu stellen und die Ausschreibung in die Wege zu leiten.

 

Zu notwendigen Sanierungen im Bereich des Freizeitbades wurde ein entsprechender Auftrag an ein Ingenieurbüro vergeben.

 

Zu der Neugestaltung der kommunalen Holzvermarktung und zum Stand der Fusionsvorbereitungen der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit der Verbandsgemeinde Simmern erstattete ich einen mündlichen Sachstandbericht.

 

Schließlich beschloss der Rat in Abstimmung mit der Verbandsgemeinde Simmern schon im Vorgriff auf die Fusion zum 1.1.2020 ab dem kommenden Jahr ein gemeinsames Mitteilungsblatt herauszugeben. Einem entsprechenden Vertragsentwurf mit dem derzeitigen Verlag wurde zugestimmt. Das neue gemeinsame Mitteilungsblatt soll den Namen „Heimat aktuell“ erhalten.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ihr

 

Arno Imig

Bürgermeister

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Dienstjubiläum in der Kita Arche Noah Rheinböllen

(10.10.2018)

Frau Martina Heisig aus Steinbach feierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde ihr 25 jähriges Dienstjubiläum als Erzieherin in den Kindertagesstätten Ellern und Rheinböllen der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

Bürgermeister Arno Imig hob unter der Anwesenheit der Leitung der Kita Arche Noah, Klaus Michel und der Vertreterin des Personalrates, Monika Esche das große Engagement von Frau Heisig hervor und dankte namens der Verbandsgemeinde Rheinböllen für die hervorragende Arbeit und die langjährige Treue und die Kollegialität .

 

Frau Heisig war seit der Eröffnung des Kindergarten Ellern am 1.10.1993 dort beschäftigt. Sie war zentral an allen Weiterentwicklungen des Kindergartens beteiligt und prägte die gute Arbeit dort mit.

Seit dem 01.08.2018 ist sie in der Kita Arche Noah Rheinböllen tätig, hat sich hier schnell eingearbeitet und bereichert das Team.

 

Frau Heisig bedankte sich für die Glückwünsche und freut sich noch immer an der Ausübung des Berufes der Erzieherin.

Anschließend konnten alle Anwesenden noch über die vielen schönen Erlebnisse in dieser langen Zeit miteinander reden.

 

Der Jubilarin wünschen wir auch für die nächsten Jahre Gesundheit, Glück und Zufriedenheit.

 

 

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40. Verbandsgemeinde-Feuerwehrtag in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(01.10.2018)

Petrus war am Sonntag, 09. September 2018 auf der Seite der Feuerwehrmänner. Denn die Sonne begrüßte die Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen der Verbandsgemeinde Rheinböllen an ihrem 40. Feuerwehrtag schon morgens bei deren Eintreffen an der Volkenbachhalle in Erbach.

Begonnen hat der schöne Tag mit dem traditionellen Staffelwettkampf. Bei dem Staffelwettkampf simuliert die 6-köpfige Staffel einen Löscheinsatz nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3. Die Feuerwehrstaffeln kuppelten in kompletter Einsatzkleidung die Saugschläuche, schlossen sie an ihrer Feuerwehrpumpe an und verlegten Schläuche. Auch wenn es sich so einfach anhört, die Feuerwehrkameraden müssen sich hier aufeinander verlassen können und miteinander arbeiten und das haben sie super gemacht!

Auf dem Siegertreppchen stand letztendlich auf Platz 1 die Feuerwehr aus Mörschbach, auf Platz 2 die Feuerwehr aus Argenthal und auf Platz 3 die Feuerwehr aus Kisselbach.

Nachdem sich alle Teilnehmer in der Volkenbachhalle wieder gestärkt hatten, folgte der Gaudi-Wettkampf. Hier hatte sich der Ausrichter, die FFw Erbach, ein schönes Wasserspiel einfallen lassen. Hierbei war Geschick, Teamgeist und auch Humor unter den Teilnehmern gefragt. Es war schön, den Feuerwehren zuzuschauen. Über einen Sieg beim Gaudi-Wettkampf freuten sich die Feuerwehren aus Dichtelbach mit dem 1. Platz, die Feuerwehr aus Kisselbach mit dem 2. Platz und die Feuerwehr aus Riesweiler mit dem 3. Platz.

 

Nach der Eröffnung und der Begrüßung durch Wehrführer Lars Badermann, Ortsbürgermeister Paul Schirra, Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann, folgte nun der offizielle Teil des Tages – die Beförderungen und die Ehrungen. Jedes Jahr bilden sich neben ihren Übungen und Einsätzen etliche Feuerwehrmänner an der Feuerwehrschule in Koblenz oder auch bei den Kreislehrgängen weiter und werden deshalb auch verdient befördert. Über die Beförderung freuen sich in diesem Jahr:

 

Zur/m Oberfeuerwehrfrau/-mann:

Timo Klemann und Roman Wald (FFw Kisselbach), Tamara Maus (FFw Rheinböllen), Adnan Engelmann (FFw Riesweiler) sowie Chris Mayer, Silke Schubach und Marcel Wolf (FFw Steinbach)

 

Zum Hauptfeuerwehrmann:

Johannes Brennig (FFw Argenthal), Tobias Merg (FFw Ellern), Kevin Jäger (FFw Erbach) und Lukas Bressan (FFw Riesweiler)

 

Zum Löschmeister:

Darius Ims (FFw Rheinböllen) und Stephan Tries (FFw Steinbach)

 

Zum Oberlöschmeister:

Arthur Billmann und Frank Dickes (FFw Mörschbach)

 

Zum Brandmeister:

Christopher Silbernagel (FFw Argenthal), Patrick Hellwig (FFw Kisselbach) und Björn Bleisinger (FFw Riesweiler)

 

Zum Hauptbrandmeister:

die beiden stellvertretenden Wehrleiter Sven Behr (FFw Rheinböllen) und Michael Kassel (FFw Mörschbach)

 

Leider gab es auch eine Verabschiedung aus dem aktiven Feuerwehrdienst. Martin Wichter von der FFw Riesweiler steht aus Altersgründen nicht mehr als Feuerwehrmann zur Verfügung. Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann bedankten sich für seine jahrelange treue Tätigkeit bei der Feuerwehr, besonders auch für seine Zeit als Atemschutzgerätewart der Riesweilerer Feuerwehr.

 

Im Anschluss an die Beförderungen konnte Bürgermeister Arno Imig 5 Feuerwehrkameraden für ihre 25-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr mit der Aushändigung des Feuerwehr-Ehrenzeichens ihre verdiente Ehrung zukommen lassen. Vier Floriansjünger werden sogar für 35-Jahre aktive und pflichttreue Tätigkeit im Frühjahr des kommenden Jahres durch den Landrat geehrt werden. Es ist nicht immer selbstverständlich, so viele Jahre der Allgemeinheit und dem Feuerwehrdienst zur Verfügung zu stehen. Den Jubilaren gebührt zurecht diese würdevolle Ehrung. Die Herren, welche 25 Jahre in der Feuerwehr sind, erhielten aus den Händen des Bürgermeisters Imig und durch Wehrleiter Volker Aßmann eine durch Minister Lewentz ausgefertigte Urkunde sowie ein Ehrenzeichen für ihre Dienstuniform.

 

Das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahren Feuerwehrdienst erhielten: Eric Augustin und Kay Reuter (FFw Mörschbach), Sandy Mischlich (FFw Rheinböllen), Dieter Rümpelein (FFw Riesweiler) und Winfried Vogt (FFw Steinbach).

 

Für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst bedankte sich Bürgermeister Arno Imig bei den Herren Friedhelm Dämgen (FFw Ellern), Konrad Ketzer (FFw Erbach), Mathias Schön (FFw Liebshausen) und Norbert Huppert (FFw Riesweiler).

 

Wir möchten allen Feuerwehrkameraden, die sich an den Wettkämpfen so rege beteiligt haben, nochmals herzlich danken. Nur durch diese Bereitschaft konnte dieser Tag in diesem Jahr zum 40. Mal gefeiert werden. Ein großes Dankeschön geht auch an die Feuerwehr Erbach, die mit viel Engagement diesen Tag ausgerichtet hat, sowie auch an die Wertungsrichter, ohne die die Durchführung eines Wettkampfes nicht möglich ist.

Letztendlich gratulieren wir allen Feuerwehren ganz herzlich für ihre Platzierungen bei den Wettkämpfen. Das war wirklich super!

„Last but not least“ möchten wir aber auch ganz herzlich den neuen Trägern des Ehrenzeichens für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Feuerwehr danken sowie allen beförderten Feuerwehrkameraden gratulieren.

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Gesucht: Mietwohnungen für Flüchtlinge mit Bleiberecht!

(24.09.2018)

Sie haben eine Wohnung oder ein Haus zu vermieten? Die Verbandsgemeinde Rheinböllen hilft!

 

Die Verbandsgemeinde Rheinböllen möchte anerkannte Flüchtlinge, die dauerhaft in unserer  Region leben möchten, bei der Anmietung einer eigenen Wohnung aktiv unterstützen.

 

Daher sind wir auf der Suche nach Mietwohnungen. Besonders suchen wir eine Wohnung für eine alleinstehende Dame und 1- oder 2-Zimmer-Wohnungen für 2 Frauen mit jeweils einem Kind.

 

Ihre Vorteile als Vermieter:

•          Zahlung der Miete und Kaution direkt vom Jobcenter

•          Betreuung der Flüchtlinge durch ehrenamtliche Helfer

•          Sie unterstützen aktiv die Integration unsere Gesellschaft

 

Möchten Sie eine Wohnung vermieten oder haben Fragen? Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail!

 

Ansprechpartner bei der Verbandsgemeinde Rheinböllen:

 

Frau Hiltrud Planken-Tries

Tel. 06764 3932

eMail: hplanken-tries@rheinboellen.de

montags: 9.00 – 13.00 Uhr und donnerstags: 14.00 – 18.00 Uhr

 

oder

 

Frau Ramona Lambrich

Tel. 06764 3928

eMail: rlambrich@rheinboellen.de

während der regulären Öffnungszeiten der VGV Rheinböllen

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Kindergarten Ellern erhält Spiel- und Bewegungslandschaft

(19.09.2018)

Bewegungskonzept regt zu mehr Aktivität und Kreativität an

 

Klettern, rutschen, springen, hüpfen, verstecken - Kinder haben Bedürfnisse und brauchen viel Bewegung. Hier konnte innogy dem Kindergarten Ellern unter die Arme greifen und unterstützte die Anschaffung einer Spiel- und Bewegungslandschaft durch ein Sponsoring. Nun war es soweit und die neue Errungenschaft für die Kleinsten konnte eingeweiht werden. Verbandsgemeindebürgermeister Arno Imig, Kindergartenleiterin Jutta Kuntz, sowie Sabrina Felber, Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit innogy waren vor Ort, um sich das neue Spielgerät einmal genauer anzuschauen.

 

Um im Kindergarten in Ellern dem Bedarf von unter drei jährigen gerecht zu werden, wurde 2017 ein großzügiger Anbau an den bereits vorhandenen Kindergarten gebaut. Danach galt es jedoch, die Räume nach neuesten Erkenntnissen pädagogisch optimal einzurichten. So kam die Idee auf, die Bedürfnisse der Kleinsten in einer Spiel- und Bewegungslandschaft aufzugreifen. Das Kindergarten Team entschied sich für ein bewährtes und prämiertes Bewegungskonzept der Firma Schilling. Die Landschaft gleicht einem Abenteuerspielplatz und soll zu mehr Aktivität und Kreativität anregen. Auf dem neuen Bewegungs-Podest können die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen. „Die Schwierigkeitsstufen in der Bewegungslandschaft wachsen von unten nach oben. Somit wachsen auch die motorischen Herausforderungen an die Kinder. Ganz oben sind zum Beispiel Kletternetze angebracht und die Stufen werden größer. Im unteren Bereich der Landschaft befindet sich ein Höhlenbereich, den die Kinder gleichzeitig auch als Rückzugsort nutzen können“, erklärt die Kindergartenleiterin Frau Kuntz.

 

Seit Mai 2018 wird die Bewegungslandschaft von den Kindern ab einem Jahr ausgiebig genutzt die Erwartungen bezüglich des pädagogischen Gewinns haben sich vollkommen erfüllt.

 

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VHS Hunsrück stellt neues Programmheft vor

(14.09.2018)

Die VHS Hunsrück startet in das 2. Halbjahr 2018 mit vielen neuen Kursen.

 

Nutzen Sie die Möglichkeiten – starten Sie mit uns!

 

Das neue Programmheft können Sie sich entweder in einer Geschäftsstelle der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, in den Rathäusern der Verbandsgemeinden Kastellaun, Kirchberg, Rheinböllen und Simmern sowie in der Touristinfo im Schloss in Simmern, bei den Ortsbürgermeistern oder in der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises abholen.

 

Außerdem ist das Programm im Internet veröffentlicht unter www.vhs-hunsrueck.de.

 

Anmeldungen und Informationen unter:

06764/3951 (Frau Roos) und alle anderen Geschäftsstellen

Nutzen Sie die bequeme Anmeldung über das Internet!

 

[VHS Hunsrück]

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Wehrleiter Volker Aßmann erhält Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz

(11.09.2018)

Wehrleiter Volker Aßmann ist immer mit Herzblut dabei und hat den sehr guten Ausrüstungs-, aber auch Ausbildungszustand seiner 10 Freiwilligen Feuerwehren ständig im Blick. Neubeschaffungen verschiedenster Fahrzeuge in der Verbandsgemeinde hat er zeitintensiv und fachgerecht begleitet und war bei Neu- und Umbauten von Feuerwehrgerätehäusern beratend tätig.

 

Außerdem ist er seit 42 Jahren aktiver Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr in seiner Heimatgemeinde in Argenthal. In seiner Funktion als Wehrleiter gründete er 2004 die Führungsstaffel, die bei größeren Einsatz- und Schadenslagen unterstützend tätig ist. Die Fusionsgespräche mit der Wehrleitung Simmern unterstützt er äußerst engagiert mit seinem fachlichen und stets visierten Wissen.

 

In dankbarer Anerkennung dieser Verdienste hat Herr Hartmut Ziebs als Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Wehrleiter Volker Aßmann verdientermaßen das Deutsche Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber verliehen. Bürgermeister Arno Imig hatte am Sonntag, 09. September 2018 anlässlich des alljährlichen Verbandsgemeinde-Feuerwehrwettkampfes die große Ehre, ihm diese hohe Auszeichnung gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Herrn Jürgen Urrigshardt, aushändigen zu dürfen. In der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist diese würdevolle Auszeichnung bislang einzigartig. Volker Aßmann kann stolz auf diese großartige Ehrung sein. Diese Auszeichnung ist wahrlich etwas wirklich Besonderes.

 

Wir gratulieren Wehrleiter Volker Aßmann ganz herzlich zu dieser außergewöhnlichen und tollen Verleihung!

 

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Blaskapelle aus Brasilien zu Gast in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(06.09.2018)

Am Mittwoch, 29.8.2018 trat die brasilianische "Winterschneis Blaskapelle"  unter Leitung ihres Orchestermeisters Davi Dessotti aus Bom Principio aus dem Bundesstaat Rio Grande do Sul in der Argenthaler Chur-Pfalz-Halle auf. Die 30 jungen Musiker begeisterten mit ihrem Dirigenten die zahlreichen Zuschauer mit fetzigen Musikstücken, von brasilianischen Samba-Rhythmen, einem Abba-Medley, Schlagern und deutschen Volkslieder. Die Zuschauer hielt es nicht auf ihren Stühlen. Es wurde Polonaise, Samba und Foxtrott getanzt.

Zuvor empfingen Bürgermeister Arno Imig, Stadtbeigeordneter Siegmund Kappel und die Brasilienfreunde RHEINBÖLLEN das Blasorchester aus Bom Principio auf dem Marktplatz und im Rathaus in RHEINBÖLLEN. Im großen Sitzungssaal des Rathauses informierten Bürgermeister Arno Imig und sein Vorgänger Franz-Josef Lauer die sehr interessierten Gäste über den Aufbau der kommunalen Selbstverwaltung in Rheinland-Pfalz sowie mit einem Filmbeitrag über die touristischen Highlights in unserem Bundesland.  Mit dabei in der 51-köpfigen Reisegruppe war auch der Bürgermeister aus Bom Principio, Fabio Persch und Alt-Bürgermeister Nestor Seibel.

Die Gruppe reiste am nächsten Tag weiter nach Erfurt und dann zu einem Musikfestival nach Grimma. Weiter geht es nach Mühlhausen in Thüringen, nach Nürnberg und München. Am 8.9. ist dann Rückflug nach Brasilien.

 

Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Rheinböllen auf LED

(05.09.2018)

Mehr als hundert Straßenlaternen werden in den nächsten Monaten im gesamten Stadtgebiet durch energiesparende LED-Leuchten ersetzt. Mit der Umrüstung beauftragt wurde nach einem Vergabeverfahren das örtliche Unternehmen Elektro Augustin. Voraussichtlich bis Oktober werden die Mitarbeiter damit beschäftigt sein, alle Straßenlaternen auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Möglich wird die Umrüstung durch eine Förderung des Bundesumweltministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungsreinrichtungen.

 

 

 

[Nationale Klimaschutzinitiative]

25-jährige Dienstjubiläen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(03.09.2018)

Im Kreise der Kolleginnen und Kollegen feierten Frau Carmen Wendling aus Dichtelbach und Herr Dirk Schmitt aus Wiebelsheim ihre 25-jährigen Dienstjubiläen bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen.

Carmen Wendling wurde am 1.8.1993 als Auszubildende für den Beruf der Verwaltungsfachangestellten eingestellt. Nach erfolgreicher Abschlussprüfung wurde sie dann am 11.7.1996 in ein Angestelltenverhältnis übernommen und fand ihre Einsatzstelle in der Finanzabteilung. Im März 2000 wechselte sie zu den Verbandsgemeindewerken. Von Juni 2000 bis März 2003 besuchte sie berufsbegleitend den Angestellten-Lehrgang II, den sie mit der Berufsbezeichnung Verwaltungsfachwirtin erfolgreich abschloss. Dieser Ausbildung schloss sich von August 2008 bis Dezember 2009 ein Ergänzungsstudium zur Kommunalen Bilanzbuchhalterin an der Fachhochschule in Mayen an. Am 1.12.2008 wechselte Frau Wendling von den Werken wieder in die Finanzabteilung, wo sie als eine wichtige Stütze dieser Abteilung für die Bereiche Haushalt, Liegenschaften, Buchhaltung und Steuern zuständig ist.

Herr Dirk Schmitt begann seine berufliche Laufbahn am 1.7.1992 als Anwärter des mittleren Dienstes bei der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern. Nach erfolgreichem Abschluss des Vorbereitungsdienstes wurde er zunächst als kommunaler Vollzugsbeamter bestellt und besuchte anschließend die Fachoberschule. Von Juli 1995 bis April 1996 leistete er seinen Wehrdienst bei der Bundeswehr ab.

Am 1.5.1996 erfolgte die Einstellung bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen als Sachbearbeiter des Ordnungsamtes. Es folgten 1998, 1999 und 2001 Ernennungen und Beförderungen zum VG-Assistenten, zum VG-Sekretär und VG-Obersekretär bevor er 2001 die Ausbildung zum Aufstieg in den gehobenen Dienst an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen begann. Am 20.12.2002 wurde ihm die Eigenschaft als Beamter auf Lebenszeit verliehen. Im Juni 20004 legte er erfolgreich die Prüfung zum gehobenen nichttechnischen Dienst als Diplom-Verwaltungswirt (FH) ab. Am 1.7.2004 erfolgte die Ernennung zum Verbandsgemeindeinspektor. Ab 1.1.2005 wurde er nach erfolgreicher Prüfung zum Standesbeamten für den Standesamtsbezirk Rheinböllen bestellt. 2007 und 2010 folgten dann die Ernennungen zum VG-Oberinspektor und VG-Amtmann.

Ab Mai 2011 wurde Herr Schmitt von dem Fachbereich Bürgerdienste zum Fachbereich Natürliche Lebensgrundlagen, Bauen, versetzt, zu deren Leiter ihn Bürgermeister Imig am 1.10.2011 bestellte. Am 1.11.2013 wurde er zum Amtsrat ernannt. Herr Schmitt hat sich neben seinen anderen Zuständigkeiten besonders im Bereich Bauleitplanung, bauliche Entwicklung, Gewerbe- und Industrieansiedlung einen Namen gemacht.

Für die Verwaltung gratulierte Bürgermeister Arno Imig, dankte den beiden Jubilaren für ihre hervorragende Arbeit, ihre langjährige Treue und Loyalität und überbrachte gleichzeitig die Glückwünsche des Verbandsgemeinderates und der Stadt- und Ortsbürgermeisterinnen und Bürgermeister.

Die Glückwünsche der Belegschaft überbrachte der Personalratsvorsitzende Dirk Stein.

Wir gratulieren Carmen Wendling und Dirk Schmitt ganz herzlich zu ihren Dienstjubiläen und wünschen ihnen Gesundheit und weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit.

 

 

 

 

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Die Feuerwehr informiert!

(31.08.2018)

Ihre Feuerwehr

informiert…

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Notlage - Stromausfall

 

Feuerwehrhäuser sind Anlaufstelle im Notfall

 

 

Bei Ausfall der örtlichen Stromversorgung werden alle Feuerwehrhäuser im betroffenen Gebiet der Verbandsgemeinde Rheinböllen Anlaufstelle für die Bevölkerung sein. Von dort ist dann auch im Bedarfsfall die Absetzung von Notrufen möglich.

 

Sollte demnach die Stromversorgung länger als 30 Minuten unterbrochen sein, werden alle Feuerwehrhäuser in diesem Gebiet der Verbandsgemeinde Rheinböllen von Feuerwehrangehörigen besetzt. Hilfesuchende Bürger können ab diesem Zeitpunkt diese Feuerwehrhäuser aufsuchen.

 

Mittels Funk wird von dort im Bedarfsfall, stromnetzunabhängig ein Notruf an die Leitstelle nach Bad Kreuznach abgesetzt. Durch die Leitstelle können sodann alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet werden.

 

Darüber hinaus kann auch Unterstützung durch die Feuerwehreinsatzzentrale in Rheinböllen im Feuerwehrgerätehaus geleistet werden.

 

 

Bei Stromausfall planmäßig besetzte Feuerwehrhäuser werden sein:

Stützpunkt

Rheinböllen

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Dichtelbach

Ellern

Erbach

Mörschbach

Liebshausen

Rheinböllen

 

Stützpunkt

Argenthal

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Argenthal

Riesweiler

 

Die Bürger der Ortsgemeinde Schnorbach mögen sich bitte in Argenthal melden.

 

 

Stützpunkt

Kisselbach

 

Feuerwehrgerätehäuser in

 

Kisselbach

Steinbach

 

Die Bürger der Ortsgemeinde Benzweiler mögen sich bitte in einer der umliegenden Gemeinden melden.

 

Auskunft erteilt die Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen,

Wehrleiter Volker Aßmann, Tel. 06761/4531 und

Frau Ramona Lambrich, Tel. 06764/3928

 

Neue Auszubildende bei der Verbandsgemeindeverwaltung

(01.08.2018)

Am 1. August hat Christina Pütz aus Riesweiler ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen begonnen. Die Ausbildung dauert 3 Jahre. Während dieser Zeit wird die Auszubildende alle Fachbereiche der Verwaltung durchlaufen. Ergänzt wird die Ausbildung durch Unterricht in der Berufsschule und im kommunalen Studieninstitut. Wir wünschen Frau Pütz für Ihre Ausbildung viel Erfolg.

 

Foto zu Meldung: Neue Auszubildende bei der Verbandsgemeindeverwaltung

Der Bürgermeister informiert:

(28.06.2018)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

Der Verbandsgemeinderat trat am 21.6. zu seiner letzten Sitzung vor den Sommerferien zusammen. Über die Beschlüsse möchte ich Sie gerne informieren.

 

Zunächst stand die finanzielle Beteiligung der Verbandsgemeinde an den Kosten des Jugendzentrums der Stadt Rheinböllen auf der Tagesordnung. Seit dem 1.7.2017 ist Herr Serdar Öz als Leiter des Jugendzentrums eingestellt und Herr Öz berichtete dem Verbandsgemeinderat über die bisherigen Aktivitäten des Kinder- und Jugendzentrums „Domizil“ und die gute Resonanz bei den Kindern und Jugendlichen. Das Jugendzentrum bietet von montags bis freitags abwechslungsreiche Aktivitäten für Kinder ab 6 Jahren bis hin zu Jugendlichen bis 21 Jahre. Auch sind regelmäßig Kinder und Jugendliche aus den anderen Orten der Verbandsgemeinde Rheinböllen im Jugendzentrum zu Gast. Herr Öz möchte die Kontakte zu den Jugendräumen der anderen Gemeinden gerne intensivieren und bietet dazu seine Unterstützung an. Ergänzend zu der Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde veranstaltet das Jugendzentrum noch eigene Kinderferienspiele. Nach Beratung beschloss der Verbandsgemeinderat, zur weiteren Unterstützung des Jugendzentrums sich auch in 2018 und folgenden Jahren an den Kosten mit einem jährlichen Zuschuss von maximal 20.000 Euro zu beteiligen.

 

Ab dem Jahr 2019 darf das Forstamt nicht mehr das anfallende Holz aus den kommunalen Wäldern zusammen mit den Holz von Landesforsten vermarkten. Grund dafür ist die Feststellung des Bundeskartellamtes, dass diese seit Jahren geübte und bewährte Praxis gegen das Wettbewerbsrecht verstößt und nicht mehr fortgesetzt werden darf. Als neue Lösung einer bedarfsgerechten Vermarktung ist vorgesehen, im Land fünf Vermarktungszentren zu bilden, die in Rechtsform einer GmbH zukünftig die Holzvermarktung für die Städte und Gemeinden durchführen sollen. Der Brennholzverkauf ist davon nicht betroffen. Er wird wie bisher zusammen mit dem Forstamt organisiert. Die Verbandsgemeinde Rheinböllen gehört zu der zukünftigen Vermarktungsregion „Hunsrück-Mittelrhein“ und die Geschäftsstelle dieser Vermarktungsgesellschaft wird voraussichtlich im Rathaus Rheinböllen angesiedelt werden können. Durch einen mit Mehrheit gefassten Grundsatzbeschluss gab der Verbandsgemeinderat grünes Licht für die Bildung der GmbH und die Beteiligung an dieser Vermarktungsgesellschaft.

 

Der Auftrag für die Erneuerung des Turnhallendaches der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen wurde nach entsprechender Ausschreibung an einen heimischen Fachbetrieb vergeben.

 

Im Entwurf zum Fusionsgesetz für die Fusion der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern ist vorgesehen, dass die Kreisverwaltung Simmern den Wahltermin für Bürgermeister/in und Verbandsgemeinderat der neuen Verbandsgemeinde festlegt. Die Fusion erfolgt zum 1.1.2020 und die Amtszeit des derzeitigen Verbandsgemeinderates wird bis zum 31.12.2019 verlängert werden. Zu entscheiden war über einen Terminvorschlag an die Kreisverwaltung für die Bürgermeister- und Verbandsgemeinderatswahl. Einstimmig beschloss der Verbandsgemeinderat, als Wahltermin den Termin der allgemeinen Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 zu empfehlen. Alternativ dazu hätte ein weiterer Wahltermin im September durchgeführt werden müssen, was aber aus einer Reihe von Gründen nicht als vorteilhaft gesehen wird. Wenn die Kreisverwaltung dies auch so sieht, werden also die/der Bürgermeister/in und der neue Verbandsgemeinderat für die Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen am 26.5.2019 zusammen mit der Wahl zum europäischen Parlament  und den allgemeinen Kommunalwahlen (Kreistag, Verbandsgemeinderäte, Stadt- und Gemeinderäte, Stadt-/Ortsbürgermeister)   gewählt. Der Verbandsgemeinderat Simmern hat ein gleichlautendes Votum für den 26.5.2019 abgegeben.

 

Unsere Feuerwehren leisten ehrenamtlich für die Allgemeinheit einen wichtigen Dienst. Als Trägerin der Feuerwehr ist es Aufgabe der Verbandsgemeinde die Wehren für die Übungen und Einsätze entsprechend auszustatten, um ihnen eine höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten. Die Helme der Feuerwehrleute tragen zu einem großen Teil erhebliche Gebrauchsspuren und sind durch neue zu ersetzen. Also beschloss der Rat auch auf Empfehlung des Wehrleiters und der Wehrführer, neue Helme zu beschaffen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Beschaffung entsprechend ausschreiben. Die nötigen finanziellen Mittel werden hälftig in den Jahren 2018 und 2019 veranschlagt.

Schließlich beschloss der Rat, im kommenden Jahr folgende Ausbildungsplätze bereitzustellen:

 

 

Die Stellen werden in Kürze in den Soonwaldnachrichten ausgeschrieben.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

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Hausärztliches MVZ Dr. Brenner aus Rheinböllen ist Partner der Feuerwehr

(26.06.2018)

Seit vielen Jahren unterstützt das Hausärztliche MVZ Dr. Brenner aus Rheinböllen die Feuerwehr der Verbandsgemeinde bei den Eingangsuntersuchungen der neuen Feuerwehrangehörigen. Über 100 neuen Floriansjünger hat die Praxis bislang ihre Feuerwehrtauglichkeit bescheinigt. Diese gemeinnützige Dienstleistung hat sie völlig unentgeltlich zur Unterstützung der Feuerwehr erbracht. Für diese nicht alltägliche Leistung gebührt dem MVZ Dr. Brenner ein großes Dankeschön. Bürgermeister Arno Imig überreichte gemeinsam mit den beiden stellvertretenden Wehrleitern Sven Behr und Michael Kassel dem Inhaber der Praxis Dr. Georg Brenner am Montag, 25.06.2018 das Förderschild sowie die Urkunde „Partner der Feuerwehr“. Mit dieser Verleihung danken das Land, die Kommunen sowie der Kreisfeuerwehrverband Dritten, die die Arbeit der Feuerwehren in vorbildlicher Art und Weise unterstützen. Die Praxis Dr. Brenner ist die dritte Einrichtung in der Verbandsgemeinde, die diese Auszeichnung bislang erhalten hat. Wir gratulieren ganz herzlich hierzu!

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Margarete Weber als Vorsitzende des Seniorenbeirates verabschiedet

(19.06.2018)

Im Rahmen einer Sitzung des Seniorenbeirates der Verbandsgemeinde Rheinböllen verabschiedete Bürgermeister Arno Imig die langjährige Vorsitzende, Margarete Weber aus Steinbach, aus diesem Gremium, dankte für ihr Engagement und wünschte Ihr für die Zukunft viel Gesundheit und alles Gute. Frau Weber zieht aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen weg und kann daher nicht mehr im Seniorenbeirat tätig sein.

Frau Weber war seit Gründung des Seniorenbeirates im Januar 2015 dessen Vorsitzende und erfüllte ihre Aufgabe überaus engagiert und motiviert. Zusammen mit den anderen Mitgliedern des 15-köpfigen Beirates brachte sie viel auf den Weg zum Nutzen der Seniorinnen und Senioren der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Bürgermeister Imig ging in seiner Laudatio auf die vielen Aktivitäten des Seniorenbeirates unter dem Vorsitz von Frau Weber ein.

Besonders hervorzuheben war der Bürgerbus der Verbandsgemeinde Rheinböllen, dessen Einsatz von den Mitgliedern des Seniorenbeirates zusammen mit weiteren ehrenamtlichen Helfern organisiert und durchgeführt wird. Eine Reihe von Informations- und Schulungsmaßnahmen brachte der Seniorenbeirat auf den Weg, u.a. Fahrsicherheitstraining für Senioren, PC Kurse, Smartphone Kurse, Informationen der Sicherheitsbeauftragen und Gesundheitsvorträge. Außerdem war das Gremium in Angelegenheiten, die unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger betreffen, beratend tätig. Die Zusammenarbeit untereinander, mit der Stadt und den Ortsgemeinden sowie mit der Verwaltung war vorbildlich.

Bürgermeister Imig bezog in den Dank an Frau Weber alle anderen Mitglieder des Seniorenbeirates und die weiteren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ein. Alle zusammen bilden ein tolles Team ohne dessen Engagement vielen nicht durchgeführt werden könnte. Gleichzeitig bat er darum, dass die Aktivitäten so fortgesetzt werden. Der Seniorenbeirat wird in einer der nächsten Sitzungen eine/n neue/n Vorsitzende/n wählen. Bis dahin führt die 2. Vorsitzende Hildegard Kiefer aus Liebshausen die Geschäfte weiter. Nach der Fusion mit der Verbandsgemeinde Simmern zum 1.1.2020 wird es einen neuen gemeinsamen Seniorenbeirat geben.

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Prüfung bestanden

(19.06.2018)

Die Auszubildende der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen, Sina Bengard aus Argenthal, hat die Abschlussprüfung zum Beruf der Verwaltungsfachangestellten mit gutem Erfolg bestanden. Damit beendet sie erfolgreich ihre 3-jährige Ausbildung und wird in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis bei der Verbandsgemeindeverwaltung übernommen.

Bürgermeister Arno Imig gratulierte Sina Bengard sehr herzlich zu ihrem Abschluss und wünschte ihr für ihren weiteren Berufsweg und auch privat viel Erfolg und alles Gute.

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17. Sportlerehrung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(14.06.2018)

Am 07.06.2018 konnten wieder über 50 Sportlerinnen und Sportler aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen geehrt werden, die überregional auf Landes-, Bezirks- und Bundesebene im Jahre 2017 erste bis dritte Plätze in den Sportarten Taekwondo, Sportkegeln, Motorradtrail, Leichtathletik, Einrad, Schwimmen, Turnen, Tanzen, Tischtennis und Hapkido errungen haben.

 

Zur Feierstunde begrüßte Herr Bürgermeister Imig neben den Sportlerinnen und Sportlern, den Präsidenten des Fußballverbandes Rheinland und Vizepräsidenten des Sportbundes Rheinland Walter Desch, den Gauturnwart des Turngau Hunsrück Otto Riedel, den stellvertretenden Bezirksleiter der DLRG Nahe-Hunsrück Peter Hirt und den Vorsitzenden der DLRG Rheinböllen Franz-Josef Lauer, Trainer und Vertreter der einzelnen Vereine, Angehörige der Sportlerinnen und Sportler sowie Stadt- und Ortsbürgermeister, Beigeordnete und Mitglieder des Verbandsgemeinderates Rheinböllen im großen Sitzungssaal des Rathauses in Rheinböllen. Bürgermeister Imig lobte unsere jugendlichen Sportler/innen, dankte ihnen und auch ihren Trainern gleichermaßen für ihr Engagement und gratulierte ihnen für die hervorragenden Erfolge. Er und auch Walter Desch betonten die Wichtigkeit des Vereinslebens und die Förderung der jungen Menschen.

 

Als Dank und Anerkennung und zur Erinnerung an diese Sportlerehrung überreichte Bürgermeister Imig den Sportlerinnen und Sportlern je einen Kristall-Glasblock als Trophäe sowie eine Ehrenurkunde. Auch die örtlichen Banken und Bürgermeister würdigten die Leistungen mit Geschenken für alle teilgenommenen Sportler/innen.

 

Nachstehend alle geehrten Sportler/-innen bzw. Mannschaften:

 

Einzelsieger:

Dominik Scherer (Rheinböllen), Sophie Peifer (Liebshausen)

Anja Becker (Rheinböllen), Bernd Emmel (Dichtelbach)

Matthias Bender (Rheinböllen)

Dirk Müller, Lena Müller und Felix Müller (Argenthal), Marie Sophie Kochems (Argenthal), Lorena Seider (Schnorbach), Tim Gastes (Dichtelbach), Valentin Marquardt (Rheinböllen)

Tim und Lars Frey (Liebshausen)

Gerrit Goertz (Ellern)

Finn Arm (Ellern), Giulia Germei, Ida Krämer (Liebshausen), Jakob Meurer (Rheinböllen)

Jan, Finn und Jörg Boder(Argenthal)

Dario und Loris Büttner (Rheinböllen)

 

Mannschaftssieger

DLRG Rheinböllen: Jonas Schmidt, Franziska Lay, Christin Diane Hoff, Dominik Scherer, Tim Clemens, Inés Corell, Martha Mohr, Ben Küllmer, Elea Reischl (alle aus Rheinböllen)

VfR Simmern: Sophie Peifer (Liebshausen) und Dominik Scherer (Rheinböllen)

Schowtanzgruppe InTeam: Theresa Dorfey (Schnorbach) und Rebecca Ospel (Kisselbach)

TuS Kirchberg: Matthias Bender (Rheinböllen)

JSG Rheinböllen I: Mertcan Dogu, Adrian Germei, Maximilian Maus, Lucas Odenbreit, Silas Sonnet, Sebastian Stauer, Jan Steyer, Leon Stollwerk, Muhamad Wazzan

1. Mannschaft TuS Rheinböllen: Marie Sophie Kochems (Argenthal), Giulia Germei (Rheinböllen), Miriam Schmidt (Rheinböllen), Viktoria Tries (Rheinböllen)

2. Mannschaft TuS Rheinböllen: Celine Reichardt (Rheinböllen), Ida Krämer (Liebshausen), Emilia Castronovo (Liebshausen), Nele Netter (Rheinböllen)

 

 

Allen Sportlerinnen und Sportlern gratulieren wir an dieser Stelle nochmals für ihre Erfolge und wünschen für die Zukunft alles Gute. Sicher werden wir viele von ihnen im nächsten Jahr wieder zur Sportlerehrung einladen können.

Kisselbach erhält ein neues Feuerwehrgerätehaus

(08.06.2018)

Nach einigen Monaten Bauzeit war es am Sonntag, 03. Juni 2018 bei strahlendem Sonnenschein endlich soweit – die offizielle Einweihung und Übergabe des Feuerwehrgerätehauses Kisselbach konnte stattfinden. Nachdem die Wehr in 2011 ein neues Fahrzeug erhielt, stand schnell fest, dass das vorhandene Feuerwehrhaus zu klein war. Dank der Ortsgemeinde Kisselbach wurde das vorhandene Gebäude sodann passend an die Strukturen der Kisselbacher Wehr an- und umgebaut. Entstanden ist ein vorzeigewürdiges, schönes und mit allen Finessen ausgestattetes Feuerwehrgerätehaus, auf das die Kisselbacher Bürgerinnen und Bürger stolz sein können. Besonders stolz kann die Feuerwehr auf die immense Eigenleistung sein, die während der Bauzeit von den Kameraden erbracht wurde.

Die Einweihung wurde umrahmt von dem Musikzug der FFw Bad Salzig und dem Orchester aus Lingerhahn sowie von Gratulationswünschen verschiedener Gäste. Es war ein gelungener Tag!

Der Bürgermeister informiert:

(23.05.2018)
Aus der Sitzung des Verbandsgemeinderates

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 8.5.2018 zu einer außerplanmäßigen Sitzung zusammen. Grund war insbesondere der vom Innenministerium erstellte Entwurf eines Landesgesetzes über den Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern/Hunsrück mit umfangreichen Erläuterungen. Das Ministerium hatte darum gebeten, dass etwaige Stellungnahmen zu dem Gesetzentwurf bis zum 24. Mai 2018 vorgelegt werden sollen.

Der Gesetzentwurf wurde im Rat detailliert vorgetragen und besprochen. Der zwischen den Verbandsgemeinden vereinbarte Fusionsvertrag fand in dem Gesetzestext Berücksichtigung. Nach eingehender Prüfung fand der Text die einstimmige Zustimmung des Rates. Lediglich in den Erläuterungen wurden einige kleinere Korrekturen vorgeschlagen, die dem Ministerium mitgeteilt werden. Der Gesetzentwurf ist auf der Internetseite der Verbandsgemeinde unter www.rheinboellen.de oder der gemeinsamen Internetseite beider Verbandsgemeinden unter www.sim-rhb.de einsehbar.

 

Weiter berichtete ich über den Stand der Fusionsvorbereitungen. Hier wurden schon große Fortschritte gemacht, die künftige Organisation ist festgelegt und Arbeitsgruppen zu den einzelnen Aufgabenbereichen gebildet. Die gemeinsame Lenkungsgruppe befasst sich z.Zt. mit den Hauptsatzungen, dem derzeitigen Ortsrecht, der Entwicklung eines Corporate Identity, einem Vorschlag für ein gemeinsames Wappen und einem zukünftigen gemeinsamen Bekanntmachungsorgan.

 

Außerdem wird in den nächsten Ratssitzungen der VG-räte über einen Terminvorschlag für die Wahl zur/m Bürgermeister/in und zum neuen VG-rat ab 2020 zu beschließen sein.

 

Die Mittel zur Beschaffung einer neuen gemeinsamen IT-Infrastruktur der zukünftigen Verbandsgemeinde wurden freigegeben und der Auftrag für die Beschaffung persönlicher Schutzausrüstung für die Atemschutzgeräteträger der Feuerwehr der VG Rheinböllen vergeben.

 

Weiter wurde die Vergabe neuer Fenster für die Grundschule in Riesweiler beschlossen und über die Neustrukturierung der Holzvermarktung ab 2019 informiert. Wir hatten uns um die Geschäftsstelle der Holzvermarktungsregion Hunsrück beworben und werden voraussichtlich damit auch erfolgreich sein.

 

Schließlich unterrichtete ich über die EU-Datenschutzgrundverordnung, die ab dem 25. Mai 2018 gelten wird und auch für die Kommunale Ebene einige Veränderungen bringen wird.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert:

VG Rheinböllen - Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!

(19.03.2018)

Nach vier Wochenenden, in denen sie von erfahrenen Feuerwehrkollegen in die Grundzüge des Feuerwehrwesens eingewiesen wurden, hatten 18 Feuerwehrfrauen und -männer es endlich geschafft! Sie hatten den 1. Teil ihres Grundlehrganges mit Erfolg gemeistert. So konnten Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und die Ausbilder den stolzen jungen Männern und Frauen nach bestandener Prüfung am Sonntag, 11.03.2018 endlich ihr Lehrgangszertifikat zum bestandenen 1. Teil der Grundausbildung ‚“Truppmann“ aushändigen.

 

Die Feuerwehranwärter lernten viel von den Grundzügen der Brandbekämpfung, der Technischen Hilfeleistung, aber auch viel über die Beachtung ihrer eigenen Sicherheit im Feuerwehrdienst. Von Theorie bis zur Praxis, von spaßigen bis zu ernsthaften Themen, von Sonne bis zum Regen - von allem war etwas während des Lehrganges dabei. Und doch hatten alle ihren Spaß und freuen sich jetzt schon auf den 2. Teil, der im Frühjahr 2019 beginnen wird.

 

Teilnehmer des Grundlehrganges waren:

FFw Argenthal: Felix Bruch, Julian Herrmann, Tristan Krings, Jannick Lindner, Norman Reinemann und David Sporrenberg

FFw Erbach: Silas Hölz

FFw Kisselbach: Leni Görs

FFw Mörschbach: Daniel Eckel, Tim Schopen und Sven Schüler

FFw Rheinböllen: Daniel Hoff, Merlin Giese, Marvin Hattemer, Sven Krebs, Mouhamad Wardeh

FFw Riesweiler: Patrick Scherer

FFw Steinbach: Maximilian Jost

 

Danke an alle Feuerwehranwärter, die sich für den Feuerwehrdienst entschieden haben und herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung. Danke aber auch an alle Ausbilder, die den Unterricht mit Eifer übernommen haben.

Foto zu Meldung: VG Rheinböllen - Feuerwehranwärter mit Feuereifer beim Grundlehrgang dabei!

Der Bürgermeister informiert:

(15.03.2018)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 8.3.2018 zu seiner ersten Sitzung in diesem Jahr zusammen. Über die Ergebnisse möchte ich Sie nachstehend informieren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit freundlichem Gruß

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert:

Fusionsvertrag offiziell unterzeichnet

(14.03.2018)

Im Rahmen einer Sitzung der gemeinsamen Lenkungsgruppe (Bürgermeister, Beigeordnete, Fraktionssprecher, Büroleiter) für die Fusion der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern fand am 7.3.2018 im großen Sitzungssaal des Rathauses in Rheinböllen die offizielle Unterzeichnung des gemeinsam erarbeiteten Fusionsvertrages statt. Der Unterzeichnung vorausgegangen waren die Beschlussfassungen beider Verbandsgemeinderäte und aller Stadt- und Gemeinderäte aus beiden Verbandsgemeinden. Alle haben entweder einstimmig oder mit großer Mehrheit zugestimmt.

 

Mit diesem überzeugenden Votum von insgesamt 418 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 13 Stimmenthaltungen ist ein kraftvolles und überzeugendes Startsignal für eine neue wirtschaftlich und strukturell starke Verbandsgemeinde Simmern-Rheinböllen gesetzt. Fusionszeitpunkt ist der 1.1.2020. Das Ministerium des Innern und für Sport wird nunmehr den entsprechenden Gesetzentwurf zur freiwilligen Fusion erarbeiten und im Rahmen der Anhörung noch einmal allen Beschlussgremien vorlegen. Dann wird sich das parlamentarische Verfahren anschließen an dessen Ende das endgültige Fusionsgesetz stehen wird.

 

Mit dem Fusionsvertrag konnte ein ausgewogenes Vertragswerk erarbeitet werden, das den Interessen beider Verbandsgemeinde weitgehend Rechnung trägt.

[Fusionsvertrag VG Simmern-Rheinböllen]

[Startseite Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen]

Foto zu Meldung: Fusionsvertrag offiziell unterzeichnet

Frank Oppermann von der FFw Erbach erhält Auszeichnung

(08.03.2018)

Anlässlich einer Feuerwehrübung am Dienstag, 28. Februar 2018 erhielt Frank Oppermann von der Freiwilligen Feuerwehr Erbach eine besondere Ehrung. Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann überreichten ihm für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande.

Frank Oppermann ist seit über 3 Jahrzehnten schon aktiver Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr Erbach. Alleine 11 Jahre war er stellvertretender Wehrführer und anschließend 6 Jahre Wehrführer der Erbacher Wehr. Darüber hinaus war er als Ausbilder in der Grundausbildung für die neuen Floriansjünger der Verbandsgemeinde aktiv.

Wir gratulieren Frank Oppermann nochmals namens der Verbandsgemeinde Rheinböllen für diese verdiente Ehrung.

 

 

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Landrat verleiht Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen

(26.02.2018)

Gleich zwei verdiente Feuerwehrangehörige aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen durften sich am Dienstag, 23. Januar 2018 im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Schloss in Simmern freuen.

Landrat Dr. Marlon Bröhr verlieh an Klemens Wald aus Kisselbach und Heinz Echterbroch aus Liebshausen im feierlichen Rahmen das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35-jährige aktive und pflichttreue Tätigkeit in der Feuerwehr. Landrat Dr. Bröhr würdigte die Verdienste im Beisein von Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann sowie zahlreichen Feuerwehrkollegen und sprach den Herren sein Lob und seine Anerkennung aus.

Nicht jedem kann diese Würdigung zuteilwerden, denn oftmals scheiden Feuerwehrangehörige vorzeitig aus dem Feuerwehrdienst aus. Auf Grund dessen wünschen wir den Herren Wald und Echterbroch noch viele schöne Jahre in der Feuerwehr und gratulieren nochmals herzlich zur Verleihung des Goldenen Feuerwehr-Ehrenzeichens.

 

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Hotel Colosseum mit 3 Sternen ausgezeichnet

(26.01.2018)

Das Hotel Colosseum in Rheinböllen wurde im Januar 2018 vom DEHOGA Rheinland-Pfalz als 3-Sterne-Hotel ausgezeichnet. Lothar Weinand, Vizepräsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz überreichte die Auszeichnungsurkunde und die Plakette. Herr Weinand gratuliert den jungen Hoteliers Prencipe und wünscht ihnen stets ein volles Haus, um eine sichere Geschäftsgrundlage für die Zukunft zu haben. „Sterne fallen nicht vom Himmel, man muss was dafür tun“, stellte Lothar Weinand fest. Corinna und Giuseppe Prencipe haben eindeutig bewiesen, dass mit viel Leidenschaft, Ausdauer und Herzblut ein Hotel gestaltet werden kann, das mit Qualität überzeugt. Corinna Prencipe bemerkte, dass sich ihre Gäste in ihrem Hotel so wohl fühlen sollen, wie sie es sich selbst wünschen würde. Sogar der Kleinste der Familie, Giuliano (5 Jahre) ist mit Eifer dabei, somit sind die Weichen für die Nachfolge vielleicht schon gestellt. Auch Josef Mayer, Kreisvorsitzender des DEHOGA Kreisverbandes Rhein-Hunsrück, gratulierte den stolzen Hoteliers und betonte, wie wichtig zertifizierte Hotels in unserer Region sind. Zu den weiteren Gratulanten gehörten Bürgermeister Arno Imig, Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür, Marion Gutenberger, stellvertretend für die Touristinformation Rheinböllen sowie das Ehepaar Brigitte und Helmut Berz, die Vorbesitzer des Hotels „Bei Berz’e“. Imig und Oberthür freuten sich beide über die Erstklassifizierung, lobten das hohe Engagement und sind sehr stolz auf den Betrieb in der Stadt Rheinböllen. Für den Tourismus in der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist das Hotel eine Bereicherung.

Das Hotel Colosseum wurde im Januar 2017 durch die Familie Prencipe eröffnet und teilweise bereits renoviert. Weitere Modernisierungsmaßnahmen sind bereits geplant. 18 Zimmer stehen im familienfreundlichen Hotel zur Verfügung. Die Eheleute Berz haben ihr Hotel „Bei Berz’e“ gerne an die Familie Prencipe abgegeben, da sie wussten, dass es liebevoll und mit viel Engagement weitergeführt werden würde. Auch sie dankten den neuen Hoteliers für die Einladung und wünschen der Familie Prencipe für die Zukunft alles Gute.

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Neujahrsempfang 2018

(11.01.2018)

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 5. Bürgerempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Chur-Pfalz-Halle nach Argenthal. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll von der Akustikband Saitenspiel mit 2 modernen Liedbeiträgen.

In seiner Ansprache konnte Bürgermeister Imig wieder ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen.

 

Ansprache Bürgermeister Imig:

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste!
Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger!
„Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen – denn Zukunft kann man bauen.”
Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry begrüße ich Sie herzlich zu unserem Neujahrsempfang hier in der Chur-Pfalz-Halle in Argenthal. Ich hoffe, Sie haben die Feiertage genießen können und sind gut ins neue Jahr gekommen. Und ich wünsche Ihnen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr und dass die Erwartungen, die Sie mit 2018 verbinden, in Erfüllung gehen.
Der Beginn eines neuen Jahres ist ja immer mit Hoffnungen verbunden; kaum jemand kann sich wohl dem Gefühl entziehen, mit einem neuen Jahr fange etwas Neues an. Auch wenn wir natürlich wissen, dass wir mit „Prost Neujahr“ nicht auf Neustart schalten. Wir bekommen nur eine neue Jahreszahl und selbst der neue Kalender ist schon lange vor dem Neujahrsfeuerwerk kein weißes Blatt mehr.
Doch ich finde, meine lieben Gäste, wir sollten uns dieses Gefühl eines Neuanfangs bewahren. Denn es verleiht uns Energie und gibt uns den Mut, etwas Neues zu wagen oder Dinge neu zu denken. Und das ist eine gute Voraussetzung, um weiterzukommen. Persönlich wie politisch.
Wir sind in diesem Jahr sehr früh an mit dem Neujahrsempfang, aber die Chur-Pfalz-Halle hier in Argenthal stand an anderen Wochenenden nicht zur Verfügung und die Fastnachtszeit steht auch schon vor der Tür. Vielen Dank, dass Sie gekommen sind.
Ich freue mich sehr, dass wieder so viele Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von kommunalen Gremien, aus Kindergärten und Schulen, den Kirchen und Medien, aus den Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt sind und wir gemeinsam noch einmal zurück sowie vor allem vorausblicken wollen.
Der heutige Bürgerempfang soll wieder dazu dienen, Ihnen etwas aus unserer Verbandsgemeinde zu berichten und vor allem auch den vielen heute hier anwesenden Personen Dank zu sagen für ihre vielfältige Arbeit zum Nutzen unseres Gemeinwesen.
Es soll wieder ein kurzweiliger Nachmittag werden, daher Reden nur im begrenzten Umfange, ein buntes Programm und nachher noch genügend Zeit sich im hinteren Teil der Halle zu persönlichen Gesprächen zu treffen und auszutauschen. Ich darf an dieser Stelle ganz herzlich in Vertretung der Bürgermeisterin Herrn Beigeordneten Heinz-Otto Kretzschmar danken für die Bereitstellung der Chur-Pfalz-Halle sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung.
Das Programm für den heutigen Nachmittag haben wir Ihnen auf die Sitze gelegt. Allen Akteuren, die heute wieder den Tag mitgestalten schon einmal ein herzliches Dankeschön.
Ich möchte mit Ihnen zurückblicken, aber auch nach vorne und fragen was haben wir erreicht und wo wollen wir hin. Was ist in dem vor uns liegenden Jahr zu tun, damit die Verbandsgemeinde eine Region bleibt, in der man gut leben und arbeiten, lernen und investieren, seine Freizeit und seinen Lebensabend genießen kann?
Was hat sich im letzten Jahr ereignet, was war besonders erwähnenswert. Natürlich vieles und wichtiges. Aus Zeitgründen möchte ich es aber bei einigen Schlaglichtern bewenden lassen:
Zunächst etwas zur allgemeinen Lage:
Blicken wir auf das Ergebnis der Bundestagswahl im letzten September und die Folgen. Nachdem Jamaika gescheitert ist, besteht begründete Hoffnung, dass es zu einer Neuauflage einer großen Koalition kommt, damit in Deutschland wieder stabile politische Verhältnisse herrschen. Ein solch langer Interimszustand bis zur Bildung einer neuen Regierung gab es bisher in der Geschichte der Bundesrepublik noch nicht. Uns als kommunale Ebene interessiert natürlich auch, welchen Stellenwert die Kommunen zukünftig einnehmen. Wie wird es mit der Energiepolitik und der Sozialpolitik weiter gehen? Wird die neue Regierung den jüngst eingeschlagenen Kurs weiter verfolgen, die Kommunen Gemeinden, Verbandsgemeinden und Kreise stärker finanziell zu entlasten? Bisher wurde seitens der Bundesregierung hier schon einiges getan, jüngstes Bespiel ist das Kommunale Investitionsprogramm 3.0 zur Verbesserung der kommunalen Schulinfrastruktur, aus dem wir für unsere Grundschulen bis zum Jahr 2022 Fördermittel von über 550.000 Euro mit einem Fördersatz von 90 % erwarten können. Gut angelegtes Geld.
Meine Damen und Herren, in der Verbandsgemeinde Rheinböllen haben wir im vergangenen Jahr einiges erreicht. Und ich freue mich, gleich zu Beginn des neuen Jahres sagen zu können: Unsere Verbandsgemeinde steht gut da. Überall ist viel Dynamik zu spüren, viel Kreativität und Tatendrang.
So viele Menschen wie schon lange nicht mehr haben Arbeit, die meisten Schulabsolventinnen und -absolventen haben einen Ausbildungs- oder vergleichbaren Platz gefunden. Unternehmen sind im nationalen wie internationalen Wettbewerb gut aufgestellt, Handwerk und Gewerbe verzeichnen volle Auftragsbücher.
Unsere Finanzen sind gesund, unser Schuldenstand ist weiter gesunken. Deshalb konnten wir im letzten Jahr wichtige Projekte verwirklichen und in Gang bringen. Exemplarisch möchte ich hier auf die erheblichen Ausgaben für unsere Grundschulen, für das Rathaus und unsere Feuerwehr hinweisen, besonders auf die Förderung der Jugendfeuerwehr, für die wir im letzten Jahr 3 neue Mannschaftstransportfahrzeuge angeschafft haben. Auch in die Sanierung und Unterhaltung unseres Freizeitbades haben wir kräftig investiert.
Ein Thema möchte ich heute besonders thematisieren, das uns über das ganze Jahr beschäftigt hat: die Kommunal- und Gebietsreform und der vom Land durch Gesetz festgestellte Fusionsbedarf unserer Verbandsgemeinde, da wir ja bekanntlich die festgesetzte Mindesteinwohnerzahl von 12.000 nicht erreichen.
Nach entsprechenden Sondierungen mit allen 3 Nachbarverbandsgemeinden, Simmern, Stromberg, St. Goar-Oberwesel, sie haben sicherlich alle in der Presse die Ergebnisse verfolgt, konnten wir uns schließlich mit der Verbandsgemeinde Simmern auf ein tragfähiges Konzept einer gemeinsamen neuen sowohl wirtschaftlich als auch politisch starken Verbandsgemeinde einigen. Beide Verbandsgemeinden werden zum 1.1.2020 formell aufgelöst und eine neue mit dem Namen Verbandsgemeinde Simmern/Rheinböllen gebildet.
Am 14.12.2017 haben beide Verbandsgemeinderäte zeitgleich die Fusion und den im Entwurf vorliegenden Fusionsvertrag jeweils einstimmig beschlossen. Sicherlich ein historischer Moment, wird doch für Rheinböllen eine 200-Jahre lange Tradition zunächst des Amtes und später der Verbandsgemeinde Rheinböllen beendet und durch etwas Neues ersetzt.
Sagen kann man sicherlich, dass Weichenstellungen vorgenommen werden, -wenn man den Zeitraum seit der letzten Kommunalreform in 1970 betrachtet-, zumindest für die nächsten 30 bis 40 Jahre, die das Zusammenleben unser Bevölkerung und unserer Städte und Gemeinden maßgeblich mit prägen werden.
Eine Verbandsgemeinde ist zunächst einmal eine Verwaltungseinheit, aber wir agieren immer nah an unseren Bürgerinnen und Bürgern, daher sind Veränderungen in der Struktur auch immer sehr emotional geprägt. Wir konnten das auch im letzten Jahr spüren, sei es durch die gegründete Bürgerinitiative, sei es bei unserer großen Infoveranstaltung im Mai im KIR in Rheinböllen, oder sei es bei Einwohnerversammlungen oder in Leserbriefen.
 
Die vor uns stehende Fusion ist nicht ganz freiwillig, hat das Land doch mit seinen gesetzlichen Vorgaben zu einem festgestellten Fusionsbedarf mehr oder weniger als Alternativen nur eine freiwillige Fusion oder wenn dies nicht funktioniert, eine Zwangsfusion gelassen. Eine freiwillige Fusion wird mit einer einmaligen Entschuldungshilfe des Landes in Höhe von 2 Mio. Euro belohnt.
 
Dass wir nach dem umfangreichen Zusammentragen von Fakten und den Gesprächen mit allen Nachbarverbandsgemeinden schließlich mit der Verbandsgemeinde Simmern einen Fusionspartner gefunden haben, der zwar selbst keinen Fusionsbedarf hat, aber schon sehr früh den Willen zu Verhandlungen mit der Verbandsgemeinde Rheinböllen erkennen ließ, ist für uns und ich denke auch für Simmern ein sehr positive Vorzeichen für eine weitere gute Entwicklung.
Wir konnten erleben, dass sich die Gespräche mit Simmern stets auf Augenhöhe bewegten, wobei jede Seite und ich denke das ist ganz natürlich, ihre Interessen in dem Vertragswerk so gut wie möglich gewahrt haben möchte. Heraus kommt immer ein Kompromiss und ich denke mit dem vorliegenden Vertragsentwurf ist ein guter Kompromiss zustande gekommen, mit dem beide Seiten leben können.
Zu wichtigen Bereichen, wie Verwaltung, Personal, Bürgerbüro, Servicestelle für die Gemeinden, Entwicklungschancen für die Stadt und die Gemeinden, Schulen, Kindergärten, Feuerwehr, Freizeitbad, Bücherei, Wirtschaftsförderung, Flächennutzungsplanung, Wasser und Abwasser, Finanzzuweisungen zentrale Orte, Solidarpakte, um einige Schwerpunkte zu nennen, konnten wir gute Ergebnisse erzielen. Dazu gehört auch die Aussage, dass das Verwaltungsgebäude in Rheinböllen bis auf weiteres genutzt wird. Dass die Schulstandorte erhalten und gesichert werden, dass für die Realschulen plus eine Oberstufe angestrebt wird, dass die Feuerwehren in ihrer jetzigen Struktur erhalten bleiben und keine Verschlechterungen eintreten dürfen. Dass die Bäder erhalten bleiben. Dass die Büchereien gleichgestellt werden, dass die Jugendzentren weiterhin gefördert werden. Dass die Entwicklungsmöglichkeiten der Städte und Gemeinden gewahrt werden. Dass Wasser und Abwasser zusammengeführt wird und es bis spätestens 1.1.2025 ein einheitliches Tarifsystem geben wird. Dass die Solidarpakte bestehen bleiben, dass die Landeszuweisungen für zentrale Orte erhalten bleiben. Dass zwei Schiedsamtsbezirke gebildet werden, um nur einige Kernthemen zu nennen.
 Auch der Fusionstermin 1.1.2020 ist ein gut gewählter Termin um genügend Zeit für die nötigen Anpassungen zu haben. Besondere Herausforderungen werden noch die Personal- und Raumbedarfsplanungen sein und der Abgleich der IT-Systeme. Für unser Personal gilt es in der neuen Struktur sozial gerechte Lösungen zu finden, die auch auf entsprechende Akzeptanz bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stößt. Dieser wichtigen Ressource Fachkräfte ist im Fusionsprozess ein besonderes Augenmerk zu widmen.
 
Nach dem Gesetz sind für eine freiwillige Fusion nicht nur die zustimmenden Beschlüsse der Verbandsgemeinderäte erforderlich, sondern auch die der Städte und Gemeinden, wobei mindestens die Mehrzahl der Gemeinden zustimmen muss, in denen auch die Mehrzahl der Einwohner wohnt.
Ich wünsche mir, dass neben dem deutlichen Votum unseres Verbandsgemeinderates auch der Stadtrat Rheinböllen und die Gemeinderäte mit einer überzeugenden Mehrheit zustimmen um ein kraftvolles Zeichen zu setzen für eine gemeinsame Zukunft in einer neuen großen und in jeder Hinsicht starken Verbandsgemeinde.
 Mein besonderer Dank gilt der Lenkungsgruppe beider Verbandsgemeinden, die sich aus den Bürgermeistern, Beigeordneten, Fraktionssprechern und Büroleitern zusammensetzt. Diese Lenkungsgruppe hat sich in mehreren Sitzungen sehr konstruktiv, kompetent und in angenehmer Gesprächsatmosphäre mit dem vorliegenden Vertragswerk befasst und die zur Abstimmung stehende Fassung einstimmig zur Annahme empfohlen. Auch das Innenministerium hat der vorliegenden Fassung bereits zugestimmt. Dank auch den Personalräten, die sich ebenfalls bereits sehr positiv in den laufenden Prozess eingebracht haben. Dank auch an die Ratsmitglieder, die den laufenden Fusionsprozess stets sehr konstruktiv begleitet haben. Wir wollen gemeinsam die vorhandenen Potentiale beider Verbandsgemeinden heben, bündeln und entwickeln. Wir wollen für unsere Städte und Gemeinden weiterhin erste Anlaufstelle sein und die bestmögliche Unterstützung unseren Stadt-/ und Ortsbürgermeisterinnen und Bürgermeistern bieten.
Schlagen wir gemeinsam ein neues Kapitel in der Zukunftsgeschichte unser beider Verbandsgemeinden auf und arbeiten wir gemeinsam daran das „Wir“ Gefühl zu stärken sodass jetzt noch vorhandene Hürden überwunden werden und in einiger Zeit nicht mehr von den Rheinböllenern oder den Simmernern gesprochen wird sondern nur noch von unserer neuen gemeinsamen Verbandsgemeinde.
Gehen wir gemeinsam positiv an dieses Werk, dann wird es auch positiv in der Bevölkerung aufgenommen werden. Ich kann und ich denke Michael, da stimmst du mir zu, für mich und den Kollegen Michael Boos sagen, dass hier ein besonderes Vertrauensverhältnis herrscht und wir die Sache in fairem Miteinander gemeinsam entwickeln wollen.
Und noch etwas positives, 2017 war das Lutherjahr, also 500 Jahre Reformation, Anschlag der 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Eine Reihe von kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen fand statt, stellvertretend möchte ich auf die zentrale viel beachtete Veranstaltung in Simmern am Reformationstag hinweisen, die sehr gelungen war. Dank dafür an alle Verantwortlichen.
Doch nun nochmal zurück zu unserer kommunalen Ebene.
Was war im Kreis und in der Verbandsgemeinde?
Im Rhein-Hunsrück-Kreis gab es im vergangenen Jahr einige Themen als Dauerbrenner, die uns auch noch weiter beschäftigen. Dazu gehört sicherlich der Flughafen Hahn, der Lückenschluss beim Ausbau der B 50 und die Mittelrheinbrücke. Für die Buga 2031 wurden Weichen gestellt und die flächendeckende Breitbandversorgung weiter vorangetrieben. Wir sind im Bereich Breitband jetzt schon gut aufgestellt, letzte Defizite in der Versorgung sollen damit beseitigt werden.
Die Flüchtlingssituation hat sich entspannt. Derzeit leben noch etwa 40 Personen in unseren Unterkünften, sie haben bereits einen Flüchtlingsstatus erhalten oder wurden auch abgelehnt. Unsere Helferkreise, die zahlenmäßig erheblich zurückgegangen sind, bemühen sich weiterhin sehr engagiert um die Integration. Für diejenigen, die ein Bleiberecht haben gilt es verstärkt Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu finden. Sprache ist hierzu das Schlüsselwort, nur wer die deutsche Sprache beherrscht hat eine Chance auf unserem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Durch gemeinsame Anstrengungen der Behörden, Kirchen, Institutionen wie z.B. der Volkshochschule Hunsrück und privater Initiativen ist es bisher recht gut gelungen, die deutsche Sprache zu vermitteln. Obwohl selbst keine unmittelbare Zuständigkeit der Verbandgemeinde gegeben ist, engagieren wir uns wegen der Bedeutung der Aufgabe weiterhin mit zusätzlichem Personal- und Sachaufwand. Ein besonderer Dank geht an die ehrenamtlichen Helferkreise in der Stadt und in den Gemeinden, die nach wie vor sehr engagiert mitarbeiten. Dank auch an meine Mitarbeiter Ramona Lambrich, Michelle Rheingantz, Jessika Herrmann, Hiltrud Planken-Tries und Martin Böhm, die von der Verwaltung aus die Maßnahmen der Betreuung und Unterbringung begleitet und sehr gute Arbeit leisten.
Seit Juli 2016 gibt es im Rathaus in den Räumen der kath. Kirchengemeinde ein Begegnungscafe „Freiraum“, das gut angenommen wird. Immer dienstags und freitags Nachmittag treffen sich dort Flüchtlinge und Einheimische zum ungezwungenen Austausch. Das Cafe wird ehrenamtlich betreut von Erwin Krick, dem ich auch heute einmal besonders für sein Engagement danken möchte. Dank auch den beiden Kirchen, die sich sowohl personell als auch finanziell bei diesem Projekt mit eingebracht haben und sich auch weiterhin engagieren.
Seit 2016 rollt der Bürgerbus der Verbandsgemeinde, der kostenlos insbesondere unseren Seniorinnen und Senioren für Arztbesuche, Einkaufsfahrten etc. zur Verfügung steht. Mobilität ist gerade für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein wichtiges Element zum selbstbestimmten Leben in gewohnter Umgebung.
Der Bus wird gut angenommen, er fährt immer donnerstags, am vorhergehenden Mittwoch kann man seine Fahrwünsche über das Servicetelefon anmelden. Auch hier geht es nicht ohne das Ehrenamt, ohne engagierte Personen die als Fahrer oder als Telefondienst die nötige Arbeit leisten. Dank an dieses klasse Team und an die sog. Kümmererin Rosemarie Schesack und den Seniorenbeirat unter dem Vorsitz von Margret Weber, die sich hier und auch auf anderen Feldern der Seniorenarbeit stark eingebracht haben.
An der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen wurde kräftig investiert in Dacherneuerung und energetische Sanierung, die Maßnahmen werden in diesem Jahr weiter fortgesetzt. Erhebliche Mittel wollen wir in diesem Jahr im Rahmen des erwähnten Förderprogrammes für die Sanierung und Unterhaltung unserer Grundschulen investieren und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der Schulstandorte leisten. Auch im Freizeitbad wollen wir wieder erheblich investieren.
Die Feuerwehren wurden mit erheblichen Finanzmitteln bedacht, denn nur gut ausgebildete und gut ausgerüstete Feuerwehren können bei den heutigen vielschichtigen Anforderungen einen guten Dienst versehen. Neben der üblichen Ergänzung von persönlicher Ausrüstung und Gerät erhielt die Feuerwehr Liebshausen ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug. Für unsere 3 Jugendfeuerwehren wurden Mannschaftstransportfahrzeuge beschafft. In Kisselbach baute die Gemeinde ein neues Feuerwehrgerätehaus. Damit hat auch die Feuerwehr Kisselbach als Stützpunktwehr eine neue moderne Bleibe. Für die erheblichen Eigenleistungen, ein herzliches Dankeschön den Kisselbacher Feuerwehrkameraden. In diesem Jahr wird die Feuerwehr Dichtelbach ein neues Fahrzeug erhalten.

 

Das Nahwärmeprojekt in der Ortsgemeinde Ellern in Trägerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen befindet sich in der Ausführung. Wenn alles fertig ist, werden rund 5 Mio. Euro investiert sein, 5,3 km Leitungstrasse verlegt sein und jährlich rd. 2,8 Mio. kwh Nutzwärme geliefert werden. Als Energieträger werden Holzhackschnitzel sowie Sonnenenergie genutzt, ein 1.100 qm großes Solarthermiefeld wird Sonnenenergie einfangen. Jährlich werden rd. 340.000 l Heizöl ersetzt, in 20 Jahren sind dies rd. 6,8 Mio. Liter. Mit der Inbetriebnahme rechnen wir im Frühjahr 2018.

 

Bei der Wasserversorgung sind wir zuständig für alle Gemeinden außer der Stadt Rheinböllen. Rheinböllen wird von RheinHunsrück Wasser versorgt. In 2017 wurde im Gemeindewald Ellern eine neue Probebohrung durchgeführt, das Ergebnis war erfolgversprechend, so dass der Brunnen ausgebaut und für die Wasserversorgung dauerhaft genutzt werden wird. Außerdem hoffen wir, dass die obere Wasserbehörde bei der SGD Nord endlich die notwendige Genehmigung zur Realisierung des gemeinsamen Projektes mit der Verbandsgemeinde Simmern (neuer Hochbehälter im Soonwald und Anbindung an den Hochbehälter Argenthal) erteilen wird. Die entsprechenden vertraglichen Regelungen zwischen unseren Verbandsgemeinden haben wir bereits vor einigen Jahren schon getroffen.

 

2018 wird auch ein spannendes Jahr mit Blick auf die zukünftige Holzvermarktung der Gemeinden sein. Das Bundeskartellamt hat leider der bisher gut funktionierenden zentralen Vermarktung durch die staatlichen Forstämter aus kartellrechtlichen Gründen eine Absage erteilt. Hier gilt es in diesem Jahr neue Vermarktungsstrukturen aufzubauen.
Gratulieren darf ich heute sehr herzlich:

 

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde stieg von 10.277 am 30.6.2016 auf 10.372 am 30.6.2017. Eine Steigerung von 0,92 %.

 

Zum Haushalt 2018 der Verbandsgemeinde nur so viel, wir sind gut aufgestellt um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Durch kräftig gestiegene Gewerbesteuereinnahmen insbesondere der Stadt Rheinböllen hat sich die Steuerkraft der Verbandsgemeinde um über 23 % erhöht. Dadurch war es möglich die Verbandsgemeindeumlage um 2,5 % von 32 auf 29,5 % zu senken. Auch der Kreis hat die Umlage um 0,5 auf 45,5 % gesenkt, so dass den Gemeinden 25 % ihrer Steuereinnahmen als eigene Mittel verbleiben.
Die Schulden der Verbandsgemeinde ohne die Eigenbetriebe beliefen sich am 31.12.2017 auf 1,1 Mio. Euro, am 31.12.2018 werden es noch rund 1 Mio. Euro sein.

 

Mein besonderer Dank geht an alle Fraktionen des Verbandsgemeinderates für die gute, sachliche und gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit. Das Sachinteresse und das Ringen um die besten Ideen standen und stehen immer im Vordergrund.
Mein weiterer Dank geht an unseren Schiedsmann Wilhelm Gutenberger für seine erfolgreiche Arbeit. Wilhelm, du warst 2017 wieder sehr erfolgreich im Streitschlichten und ich hoffe, dass du diese Tätigkeit noch lange auch in der neuen Konstellation ausüben kannst.
Auch unseren Feuerwehrkameradinnen und -kameraden unter der Führung von Wehrleiter Volker Assmann und den örtlichen Wehrführern sowie unseren Jugendfeuerwehrwarten möchte ich herzlich danken, Sie, die ständig bereitstehen, Freizeit opfern um sich ehrenamtlich auszubilden und fortzubilden um im Ernstfall unser Leben sowie unser Hab und Gut zu schützen. Dass wir nicht nur verbal hinter unseren Feuerwehrleuten stehen habe ich bereits ausgeführt.
Besonders erwähnt seien auch unsere Seniorenbeauftragten mit ihren Helferkreisen, die nun schon seit über 12 Jahren in unseren Gemeinden wertvolle Arbeit leisten. Derzeit haben wir in der Stadt Rheinböllen und in 8 Ortsgemeinden Seniorenbeauftragte mit Helferkreisen.
Auch Ihnen, liebe Seniorenbeauftragte mit ihren Helferkreisen meinen herzlichen Dank. Ausdrücklich in den Dank einbeziehen möchte ich auch unsere Jugend- und Familienbeauftragten, die derzeit in den Gemeinden Dichtelbach, Riesweiler und Schnorbach fest etabliert sind. Auch Sie leisten wertvolle Arbeit.
Den Damen der Kleiderkammer ein herzliches Dankeschön, seit vielen Jahren leisten sie ehrenamtlich einen wichtigen Dienst und spenden die Einnahmen regelmäßig für soziale Zwecke.
In Rheinböllen hat sich das neue Jugendzentrum „Domizil“ etabliert. Der neue hauptamtliche Leiter hat schon gute Erfolge verzeichnen können. Hier wünsche ich weiterhin gutes Gelingen.
Unserem Zukunftsrat darf ich herzlich danken, Sie haben für unsere Gremien wertvolle Vorschläge erarbeitet, die teilweise schon umgesetzt sind, teilweise geprüft werden.

 

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt. Sie, liebe Gäste, die Sie als Bürgermeister, Beigeordnete, Ratsmitglieder, Vorstände und Aktive in Vereinen und Verbänden, in den Kirchen und sozialen Einrichtungen und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen ehrenamtlich tätig sind, sind unverzichtbar um unser Miteinander lebens- und liebenswert zu halten und sind mit ein Garant für ein gut funktionierendes Gemeinwesen. Auch die Politik auf Landes- und Bundesebene sieht das genauso und unterstützt die Aktivitäten auf vielfältige Weise.
Über 100 Vereine in unserer Verbandsgemeinde bieten unserer Bevölkerung auf den verschiedensten Gebieten Aktivitäten sowohl im sportlichen wie auch im kulturellen und sozialen Bereich an. Ihnen allen, die sie heute hier sind, meinen herzlichen Dank für ihr Engagement.

 

Unsere Schulen und Kindergärten sind gut aufgestellt. Wir können in unseren Kindergärten allen Bedarfen gerecht werden, es gibt keine nennenswerten Wartelisten. In Ellern entstand ein Anbau an den Kindergarten für eine zusätzliche Krippengruppe. Die Gruppe ist am 15.12.2017 offiziell in Betrieb gegangen. Dank an die Gemeinde Ellern, die sich hier finanziell sehr stark engagiert hat.
Wir können ausreichend Plätze für alle Altersgruppen anbieten um bedarfsorientiert den Anforderungen besonders auch von jungen Familien gerecht zu werden. Wir können flexibel auf die Anforderungen der Arbeitswelt reagieren und junge Eltern darin unterstützen, Familie und Beruf zu vereinbaren.

 

Die Kindertagesstätte Argenthal wurde am 1.1.2018 die 5. Kommunale Kita der Verbandsgemeinde. Sie wechselte von der kirchlichen Trägerschaft VEKIST in die Trägerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Kindern und Eltern ein herzliches Willkommen. Durch den Trägerwechsel wird sich das Angebot nicht verändern. Ein herzliches Dankeschön an VEKIST für die bisherige gute Arbeit in dieser Einrichtung.
Ein entsprechendes Angebot auch an Ganztagsplätzen in allen unseren Kitas und in den Grundschulen ist vorhanden. In 2017 wurde in Argenthal zusätzlich zum Hort eine betreuende Grundschule eingerichtet, so dass wir in allen Grundschulen passgerechte Ganztagsangebote machen können. Auch unsere weiterführende Schule die Puricelli Realschule plus liegt uns sehr am Herzen und wir wollen alles Mögliche tun, um diesen Standort zu stützen. Unsere Kindertagesstätten und unsere Schulen leisten hervorragende Arbeit.

 

Den Leiterinnen und Leitern unserer Kindergärten und Schulen und ihren Teams sei für ihre hervorragende Arbeit an dieser Stelle auch herzlich gedankt.

 

Auch bei der Windkraft ist eine gewisse Normalität eingetreten. Im Bereich Liebshausen, Benzweiler, Steinbach sind weitere 4 Anlagen gebaut worden und in Betrieb gegangen. Es ist breiter Konsens im Rat und auch in den Gemeindegremien, dass über die im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde vorgesehenen Flächen hinaus keine weiteren Flächen mehr für Windenergieanlagen ausgewiesen werden sollen.
Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass nicht zuletzt durch die Einnahmen aus der Windkraft unsere Gemeinden finanziell ordentlich ausgestattet sind und sie auch langfristig in die Lage versetzt sind, den Herausforderungen der Zukunft angemessen zu begegnen, notwendige Investitionen anzugehen und ihre Gemeinden attraktiv zu gestalten.

 

Die Bevölkerungsentwicklung der Verbandsgemeinde ist weiterhin stabil. In unseren Gemeinden findet rege Bautätigkeit statt und alle unsere Gemeinden halten Baugrundstücke zu vernünftigen Preises bereit. Wir haben so gut wie keine Leerstände und unsere Gemeinden sind sehr aktiv, die Entwicklung im Innerortsbereich bei Bedarf durch Ankauf oder andere flankierende Maßnahmen positiv zu begleiten.

 

Auch unsere Industrie- und Handwerksbetriebe partizipieren von der guten wirtschaftlichen Konjunktur. Mein Dank geht an alle Unternehmer und Handwerker in unserer Verbandsgemeinde, die durch kluge und umsichtige Unternehmensführung mit Beschäftigung und Einkommen unserer Bevölkerung sichern.
 
Kommune, verehrte Gäste, heißt Gemeinschaft. Jede Gemeinschaft funktioniert am besten, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Deshalb bin ich sehr froh, dass Sie, unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Handwerker in der Verbandsgemeinde Rheinböllen sich so für ihre Gemeinschaft engagieren. Vieles von dem was wir im letzten Jahr erreicht haben, vieles von dem, was die Verbandsgemeinde Rheinböllen attraktiv macht, geht auf ihr Wirken und ihre Initiativen zurück.

 

Deshalb möchte ich mich bei Ihnen, bei allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Unternehmen und Initiativen, die sich für ihre Mitmenschen, für das Gemeinwohl einsetzen, die in Vereinen oder der Nachbarschaft wirken, die kulturelle oder sportliche Events unterstützen, ganz herzlich bedanken.
Dank an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und die Ratsmitglieder für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2017.
Danken möchte ich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im letzten Jahr geleistete Arbeit, für die gute Zusammenarbeit und für die große Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Empfanges.
Besonderer Dank an meine Assistentin Frau Gutenberger, die die Hauptlast der Vorbereitung getragen hat.

 

In diesem Sinne viel Gesundheit und ein gutes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2018. Schön dass sie heute gekommen sind und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
 
Das anschließende kurzweilige Programm wurde von Künstlerinnen und Künstlern aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen gefüllt. Das Publikum war begeistert und dankte den Akteuren mit einem tosenden Applaus.

 

Auch die Soonwaldfee Sandra Kaaekuahiwi machte dem Neujahrsempfang ihre Aufwartung und richtete ein Grußwort an die Festversammlung.

 

Die Tanzgruppe Blue Generation des RCV Rheinböllen begeisterte mit einem flotten Tanz mit dem Motto „Eintagsfliege“. Trainerinnen sind Julie Heisig und Ricarda Klein.

 

Die Theatergruppe „Studio 61“ aus Rheinböllen wartete mit einem besonderen Leckerbissen auf. Eine Leseprobe aus dem neuen Stück, der Kriminalkomödie „Kommissar Leinenbach und das Gift der Immobilien“ von Thomas Nass. Das komplette Stück wird am letzten Wochenende im Mai im KIR Rheinböllen aufgeführt.

 

Der Gemischte Chor Argenthal begeisterte zunächst als „Werbeblock“ mit dem selbst getexteten Argenthallied sowie anschließend mit dem Lied der Nessaja „Ich wollte nie erwachsen sein“ von Peter Maffay und dem „Griechischen Wein“ von Udo Jürgens

 

Zum Schluss zog die Kindershowtanzgruppe „Maniac Dance Team“ des TuS Jahn Argenthal noch einmal alle Register. Der Tanz unter dem Motto „Im Dschungel beim Stamm der Maniacs“ begeisterte und riss das Publikum zu wahren Beifallsstürmen hin. Die Gruppe hat schon eine Reihe von Erfolgen verbuchen können und stand in den letzten 3 Jahren schon über 20 Mal bei Wettbewerben auf dem Treppchen. Sie wird trainiert von Claudia Kreischer, Yvonne Friedrich und Meike Herrmann.

 

Nach dem Schlusswort rundete die Akustikgruppe „Saitenspiel“ mit ihrer Sängerin Tabea noch mit einer Reihe von tollen Liedbeiträgen und dem Schlusslied „Halleluja“ von Leonard Cohen eine gelungene Veranstaltung ab.

 

 

 

 

 

Verdiente Mitarbeiterin Mechthild Sody in den Ruhestand verabschiedet

(04.01.2018)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedeten Bürgermeister Arno Imig und die aktiven und auch ehemaligen Kolleginnen und Kollegen der Verbandsgemeindeverwaltung ihre langjährige Mitarbeiterin Mechthild Sody nach 46 Dienstjahren in den wohlverdienten Ruhestand.

Mechthild Sody ist ein „Eigengewächs“ der Verbandsgemeindeverwaltung. Sie begann ihre Laufbahn am 1.8.1971 als Verwaltungslehrling und blieb der Verwaltung bis zum Ruhestand treu. Am 30.6.1973 schloss sie die Lehre erfolgreich ab. Anschließend wurde sie als Mitarbeiterin der Haushalts- und Finanzabteilung in ein Angestelltenverhältnis übernommen. 1979 legte sie nach entsprechender Fortbildung erfolgreich die Prüfung zum 1. Angestelltenlehrgang ab.

1976 erfolgte die Versetzung zum Einwohnermeldeamt.1990 wechselte sie ins Steueramt und vorübergehend auch zusätzlich in die Bauverwaltung. Ab dem 1.11.1992 fand sie dann ihre endgültige Berufung im Personalamt, aus dem sie auch zum 31.12.2017 in den wohlverdienten Ruhestand wechselt.

Wie Bürgermeister Imig in seiner Laudatio betonte, verlässt mit ihr ein echtes „Urgestein“ die Verwaltung. Im Laufe ihrer langjährigen Tätigkeit kannte sie sehr viele Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde persönlich und war ihnen und allen anderen stets eine kompetente Ansprechpartnerin. Auch die vielen Jahre im Personalamt haben sie mit geprägt; für die haupt-und ehrenamtlichen Bediensteten der Verwaltung, der Eigenbetriebe, der Schulen und Kindergärten sowie der Stadt Rheinböllen und der Gemeinden sowie auch für die Bürgermeister war sie stets eine sachkundige und verlässliche Mitarbeiterin, auf die man sich verlassen konnte. Ihre kompetente Art brachte ihr allseits große Anerkennung und Wertschätzung.

Den Dank für die schöne gemeinsame Zeit und die guten Wünsche für den Ruhestand überbrachten die Kolleginnen und Kollegen durch ein buntes Programm wie Bildpräsentation, Sketche und selbstgetextete Beiträge. Für den Personalrat gratulierte der stellvertretende Personalratsvorsitzende Franz-Josef Liesenfeld.

Wir wünschen unserer Kollegin Mechthild Sody für den beginnenden Ruhestand alles Gute, viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre in ihrem neuen Lebensabschnitt.

 

 

Foto zu Meldung: Verdiente Mitarbeiterin Mechthild Sody in den Ruhestand verabschiedet

Der Bürgermeister informiert!

(28.12.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 14.12.2017 zu einer „historischen“ Sitzung zusammen, die nur einen Tagesordnungspunkt hatte:

Landesgesetz zur Kommunal- und Verwaltungsreform; Gebietsänderung und freiwillige Fusion der Verbandsgemeinden Simmern/Hunsrück und Rheinböllen zum 1.1.2020

Zeitgleich tagte auch der Verbandsgemeinderat Simmern im Simmerner Rathaus mit der gleichen Tagesordnung. Zur Beratung und Entscheidung stand der Entwurf eines Fusionsvertrages, den zuvor die sogenannte „Lenkungsgruppe“ beider Verbandsgemeinden, die sich aus den Bürgermeistern, Beigeordneten, Fraktionssprechern und Büroleitern zusammensetzte, nach mehreren intensiven Sitzungen gemeinsam erarbeitet und verabschiedet hatten.

Nach meiner einleitenden Stellungnahme und kurzer Replik der bisherigen Abläufe im Fusionsprozess ging ich auf die Kernaussagen des vorliegenden Fusionsvertrages ein. Abschließend bat ich um ein möglichst einmütiges Votum für den eingeschlagenen Weg einer Fusion mit der Verbandsgemeinde Simmern um damit auch ein kraftvolles Zeichen hin zu einer neuen zukunftsfähigen und starken Verbandsgemeinde zu setzen. Die Fraktionssprecher von CDU, SPD, FWG und FDP Lorenz, Klaßen, Stauer und Berg, sprachen sich in ihren anschließenden Ausführung ebenfalls für die Annahme der vorliegenden Vereinbarung aus und würdigten einmütig das gute Verhandlungsklima und die ausgewogenen Ergebnisse des Vertrages.

Zur Abstimmung gestellt beschloss der Verbandsgemeinderat einstimmig die Fusion der Verbandsgemeinde Rheinböllen mit der Verbandsgemeinde Simmern zum 1.1.2020 und die Annahme des im Entwurf vorliegenden Fusionsvertrages. Der Vertrag ist auf der gemeinsamen Homepage www.sim-rhb.de veröffentlicht.

Anschließend trafen sich die Räte und Bürgermeister zu einem ersten gemeinsamen Treffen in der Soonblickhalle in Riesweiler.

Nach dem Gesetz ist zur Wirksamkeit des Fusionsvertrag noch die Zustimmung der Stadträte und Gemeinderäte beider Verbandsgemeinden erforderlich. Sie gilt als erteilt, wenn die Mehrzahl der Städte und Gemeinden zustimmen, in denen auch die Mehrzahl der Einwohner leben muss.

Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, wird es einen gemeinsamen Unterzeichnungstermin des Vertrages durch die Bürgermeister geben. Anschließend wird das Innenministerium den Entwurf eines Fusionsgesetzes erarbeiten. In beiden Verbandsgemeinden werden im Laufe des Jahres 2018 gemeinsame Arbeitsgruppen die Details für den Fusionsprozess erarbeiten und der Lenkungsgruppe vorlegen.

Wir werden fortlaufend über den Fusionsprozess berichten. Für Anregungen und Fragen stehe ich immer gerne zur Verfügung. Auch haben Sie die Möglichkeit auf der Internetseite www.sim-rhb.de Nachrichten zu senden oder Fragen zu stellen.

 

Mit besten Grüßen

 

Ihr

 

Arno Imig

Bürgermeister

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Weihnachtsbaum im Rathaus von Kindern geschmückt

(07.12.2017)

Pünktlich vor dem 1. Advent erstrahlt der Weihnachtsbaum im Foyer des Rathauses der Verbandsgemeinde Rheinböllen in voller Pracht. Kinder der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt im Alter zwischen 2 und 5 Jahren schmückten den Weihnachtsbaum mit Hilfe der Erzieherinnen und Bürgermeister Arno Imig. Für den schönen Christbaumschmuck haben sie schon seit Wochen fleißig viele wunderschöne Nikolausstiefel, Sterne, Bäumchen und Herzen aus Salzteig und Holzstäbchen gebastelt, Kiefernzapfen dekoriert und vieles mehr. Das Selbstgebastelte durften sie jetzt endlich am Baum befestigen. Dabei war es am spannendsten, auf die Leiter klettern zu dürfen, um an die oberen Äste kommen zu dürfen.

Bürgermeister Arno Imig freut sich sehr über diese schöne Aktion und bedankt sich bei den Kindern mit gefüllten Nikolausstiefeln.

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40. Dienstjubiläum beim Forstzweckverband Rheinböllen

(07.12.2017)

Bereits seit 40 Jahren arbeitet Klaus Kamin aus Ellern als Forstwirt für den Forstzweckverband Rheinböllen. Nach der dreijährigen Ausbildung zum Forstwirt im Jahr 1977 wurde er 1980 in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Seit dem ist er im Forstzweckverband Rheinböllen bei den Gemeinden und im Staatswald als Facharbeiter mit für die Waldbewirtschaftung zuständig. Bürgermeister und Verbandsvorsteher Arno Imig sowie Forstamtsleiter Uwe Schikorr gratulierten Klaus Kamin in einer kleinen Feierstunde im Kreise seiner Kollegen und Revierleiter zum Jubiläum und dankten ihm für seine hervorragende Arbeit und seine Treue zum Forstzweckverband Rheinböllen. Weiter betonten sie seine Zuverlässigkeit, seine Fachkompetenz und seine Kollegialität, die er in den 40 Jahren bewiesen hat. Besonders hervorzuheben war sein mehrmonatiger Einsatz im Schwarzwald, nachdem dort ein Orkan wütete und verheerende Windwurfschäden verursacht hatte. Die Grüße und Glückwünsche des Personalrates überbrachte Burkhard Klumb. Wir wünschen Klaus Kamin für die Zukunft alles Gute, Glück und Gesundheit.

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Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen

(24.11.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
gerne möchten wir Sie auf hier über die anstehende Fusion der Verbandsgemeinden Simmern und Rheinböllen informieren und auf dem Laufenden halten. Falls Sie Fragen oder Anregungen zum laufenden Fusionsprozess haben, freuen wir uns über Ihr Feedback. 

Ihre Bürgermeister
Michael  Boos und Arno Imig

[Infoseite Fusion Simmern und Rheinböllen]

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Langjährige Mitarbeiterin in den Ruhestand verabschiedet

(23.11.2017)
In einer kleinen Feierstunde unter Kolleginnen und Kollegen wurde Frau Heidi Brezavsek in ihren Ruhestand verabschiedet. Frau Brezavsek war 18 Jahre im Dienst der Verbandsgemeindeverwaltung tätig, davon viele Jahre in der Touristinformation bis sie 2012 in den Fachbereich Natürliche Lebensgrundlagen und Bauen wechselte.
Bürgermeister Imig dankte ihr für die gute und zuverlässige Zusammenarbeit und überreichte ihr die Dankurkunde im Namen der Verbandsgemeinde Rheinböllen für die der Allgemeinheit in 18 Jahren geleisteten treuen Dienste. Bürgermeister Imig und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wünschen ihr für die kommende Zeit im Ruhestand alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit.

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Einkommens- und Verbrauchsstichprobe: Freiwillige gesucht

(09.11.2017)

Das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz sucht freiwillige Haushalte für die Teilnahme an der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018. Diese Erhebung findet im Turnus von fünf Jahren statt und liefert wichtige Erkenntnisse über die Lebenshaltungskosten, die Verbrauchsgewohnheiten und die Wohnsituation privater Haushalte.

Die Ergebnisse werden unter anderem für Regierungsberichte zur Familien- und Sozialpolitik – zum Beispiel für den Armuts- und Reichtumsbericht – sowie für die Sozialberichterstattung der amtlichen Statistik verwendet. Außerdem sind sie eine wichtige Grundlage für die Berechnung der Inflationsrate und für die Festsetzung von Regelbedarfen in der Sozialgesetzgebung. „Die freiwilligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer leisten also einen wichtigen Beitrag zu belastbaren statistischen Informationen über die Einkommenssituation und das Verbrauchsverhalten der privaten Haushalte“, erklärt der Präsident des Statistischen Landesamtes, Marcel Hürter. „Zugleich gewinnen sie über das Führen der Haushaltsbücher Erkenntnisse über das eigene Ausgabeverhalten.“

Gesucht werden private Haushalte, die bestimmte Grunddaten sowie ihre Einnahmen und Ausgaben für ein Quartal in einem Haushaltsbuch aufzeichnen und dem Statistischen Landesamt für anonymisierte statistische Auswertungen zur Verfügung stellen.

Die Ergebnisse der EVS sollen ein realistisches Bild der Lebensverhältnisse in unserem Land zeigen. Daher müssen Haushalte aus allen Schichten und Gruppierungen vertreten sein.

Für die Mitwirkung bei der EVS 2018 erhält jeder Haushalt eine Prämie, die mindestens 100 Euro beträgt. Detaillierte Informationen gibt es im Internet unter www.evs2018.de. Wer mitmachen möchte, kann sich dort direkt online anmelden oder sich unter der kostenlosen Rufnummer 0800 3872003 bzw. per Mail (haushaltserhebungen@statistik.rlp.de) mit dem Statistischen Landesamt in Bad Ems in Verbindung setzen.

 

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Riesweiler im SWR Fernsehen

(07.11.2017)

Porträt der Gartenstraße in Riesweiler in der "Landesschau Rheinland-Pfalz"

 

Schon seit mehreren Jahren sendet das SWR Fernsehen in der Reihe "Hierzuland" liebevolle Ortsporträts. Ein sechseinhalb Minuten langer Beitrag über die Gartenstraße in Riesweiler läuft am Dienstag, den 7.11., ab 18.45 Uhr innerhalb der "Landesschau Rheinland-Pfalz".

Sie ist vielleicht nicht die schönste Straße des Hunsrückdorfs Riesweiler, aber der Ausblick, der sich hier bietet, ist unvergleichlich: Schaut man die abschüssige Straße hinab, dann breiten sich die Hänge des Soonwalds vor einem aus. Verständlich, dass die Riesweiler ihr Dorfgemeinschaftshaus "Soonblickhalle" getauft haben. Die Halle steht auch in der Gartenstraße und wurde vor Kurzem erst saniert. Hier treffen sich die Vereine von Riesweiler, unter anderem auch die Laientheatergruppe "Guggemo". Diese führt jedes Jahr ein neu einstudiertes Stück auf. Dieses Mal ist es die Komödie "Je oller, je doller". Es geht um drei alte Damen, die noch einmal ihr Leben in die Hand nehmen und so richtig aufdrehen.
Gleich neben der Soonblickhalle geht die Jugend ein und aus, denn dort steht die Riesweiler Grundschule. Hiltrud Bast ist dort seit vielen Jahren Lehrerin, ihr ganzes Berufsleben lang schon. Und nicht nur das: Sie hat selbst schon dort die Schulbank gedrückt - vor fünfzig Jahren! Ein Zufall, dass sie ausgerechnet dort die Stelle bekam. "Eine Fügung des Schicksals", sagt die Lehrerin, die überdies auch noch die Wohnung über den Klassenräumen beziehen konnte. "Manche Freunde haben gesagt: Du bist verrückt, auch noch in der Schule zu wohnen. Aber mir gefällt es hier. Die Gartenstraße ist klasse." Und mit dieser Meinung steht sie in Riesweiler nicht alleine da.

[Video und Bericht vom SWR Hierzuland]

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Feuerwehraltersabteilung besichtigt Mainzer Berufsfeuerwehr

(24.10.2017)

Beeindruckend ist die neue Feuerwache 2 der Stadt Mainz, die vor knapp 3 ½ Jahre eingewiehen und ihrer Bestimmung übergeben wurde. Die Berufsfeuerwehr kann in einem modernen und bestens ausgestatteten Gebäude wirken und ihrer Arbeit nachgehen. Die Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde war anlässlich ihrer Besichtigung am Dienstag, 10.11.2017 imponiert und überrascht von der Modernität und der guten Ausstattung der Feuerwehr. Mit 42 Personen waren die Herren in Mainz angerückt und fanden neben der klassischen Fahrzeughalle auch verschiedene Werkstätten, Lager- und Aufenthaltsräume sowie Sporthallen und die Verwaltung vor. Ausgestattet ist die Feuerwache ebenso mit den klassischen Rutschstangen, über die die Feuerwehrleute auf schnellstem Wege nach unten zu den Fahrzeugen gelangen und auch mit einem 30 Meter hohen Übungsturm mit sieben Ebenen, auf dem es sicher so manchem schwindlig und schummrig wird.

Frank Oppermann aus Erbach, ist in Mainz seit 30 Jahren Feuerwehrmann führte die 42 Rheinböller Männer durch die neue Feuerwache. Wie es kommen soll, ging während er Führung gleich 2 x der Einsatzalarm los und ein Teil der Besatzung rückte sofort aus. Automatisch öffneten sich die Tore der Fahrzeughallen und die Ampelanlage vor dem Feuerwehrgerätehaus überlies den Floriansjüngern freie Bahn bei der Ausfahrt.

Beim Abschluss im Weingut Huth in Sprendlingen ließ die gesellige Runde die Tagesereignisse nochmal Revue passieren und freut sich auf einen neuen Ausflug in 2018.

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Neues Fahrzeug für die Liebshausener Feuerwehr

(13.10.2017)

Bereits 26 Jahre alt war das selbst umgebaute Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Liebshausen. Da größere Reparaturen zu erwarten waren, stand nun eine Ersatzbeschaffung an.

Der Verbandsgemeinderat beschloss schon im Juni 2015 dieses Anliegen zu unterstützen und beschloss letztendlich im März 2016 die Ersatzbeschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges (TSF) für die 12-köpfige Einheit.

Schon im Frühjahr 2017 traf das TSF in Liebshausen ein. Es war ein großer Tag für die Liebshausener Wehr, bei dem das neue Fahrzeug gebührend begrüßt wurde.

Anlässlich der offiziellen Übergabe am 10. September 2017 gaben die beiden kirchlichen Vertreter dem Fahrzeug ihren Segen, bevor Bürgermeister Arno Imig dem Wehrführer Joachim Müller offiziell die Schlüssel überreichte. Sowohl Bürgermeister Imig als auch Wehrleiter Arno Imig beglückwünschten die Liebshausener Feuerwehrmänner zu dem neuen Fahrzeug und wünschten ihnen stets eine gute Fahrt hiermit.

Das Opel-Fahrgestell wurde durch die Fa. Adik aus Mudersbach im Westerwald ausgebaut. Insgesamt 6 Personen finden im Fahrzeug Platz. Bestückt ist es u. a. mit einem Lichtmast, mit einer Rosenbauer Fox Pumpe, ausreichend Schlauchmaterial und einer 4-teiligen Steckleiter.

Wir wünschen der Freiwilligen Feuerwehr Liebshausen nochmals viel Glück und immer eine gute Fahrt mit ihrem neuen Tragkraftspritzenfahrzeug.

Foto zu Meldung: Neues Fahrzeug für die Liebshausener Feuerwehr

Wilfried Dillmann aus Ellern erhält Silberne Ehrennadel

(28.09.2017)

Wilfried Dillmann war 42 Jahre ein sehr engagierter aktiver Feuerwehrangehöriger der Freiwilligen Feuerwehr Ellern. Neben diesem Ehrenamt war ihm immer der Kreisfeuerwehrverband ebenfalls sehr wichtig. So war er lange Jahre im dortigen Vorstand als Beisitzer und als stellvertretender Vorsitzender aktiv tätig.

Der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Jürgen Urrigshardt freute sich, Wilfried Dillmann am Sonntag, 03.09.2017 in Ellern auf dem jährlichen Feuerwehrwettkampf mit der Verleihung der Silbernen Ehrennadel zu überraschen. Mit der "Silbernen Ehrennadel" des Deutschen Feuerwehrverbandes werden diejenigen Personen geehrt, die besonders aktiv und erfolgreich die Aufgaben und Ziele der Feuerwehrverbände gefördert haben.

Wilfried Dillmann freute sich, diese Anerkennung zu erhalten. Wir gratulieren ihm nochmals ganz herzlich zu dieser Verleihung und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Foto zu Meldung: Wilfried Dillmann aus Ellern erhält Silberne Ehrennadel

Franz-Josef Liesenfeld aus Kisselbach erhält Ehrenzeichen

(13.09.2017)

Franz-Josef Liesenfeld ist seit 38 Jahren aktiv bei der Kisselbacher Feuerwehr dabei - er hat u. a. dafür gesorgt, dass die Feuerwehr Kisselbach ein neues Mittleres Löschfahrzeug (MLF) erhält und hat am Neubau des Feuerwehrgerätehauses ebenfalls maßgeblich mitgeplant und auch tatkräftig mitgearbeitet.

 

Nach seiner 7-jährigen Amtszeit als stellvertretender Wehrführer der FFw Kisselbach übernahm er für 15 weitere Jahre den Posten als Wehrführer seiner Einheit. Mitte diesen Jahres gab er nun die Wehrführung der Feuerwehr Kisselbach in jüngere Hände an Andre Korbion ab. Für seine uneigennützigen und vorbildlichen Verdienste überreichte ihm Bürgermeister Arno Imig zusammen mit Wehrleiter Volker Aßmann verdientermaßen das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande. Diese Auszeichnung, welche durch den Innenminister Lewentz ausgefertigt wurde, ist etwas wirklich Besonderes. Das Silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Bande wird nur an langjährige Funktionsträger verliehen. Wir gratulieren Franz-Josef Liesenfeld ganz herzlich zu dieser tollen Verleihung!

Foto zu Meldung: Franz-Josef Liesenfeld aus Kisselbach erhält Ehrenzeichen

Kommunal- und Verwaltungsreform

(11.09.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

In Sachen Fusion hatte ich die jüngsten Beschlüsse des Verbandsgemeinderates vom 31.8.2017 dem Innenministerium mitgeteilt und um einen Gesprächstermin mit Staatssekretär Kern und den zuständigen Mitarbeitern gebeten. Dieser Termin fand am Freitag, dem 8.9.2017 statt. An dem Gespräch nahm mit mir zusammen auch Bürgermeister Michael Boos von der VG Simmern teil. Im Wesentlichen haben wir folgendes besprochen:

 

a) Wegen der Problematik einer Fusion mitten im Wirtschaftsjahr (Haushaltsplanung, Bilanzen, Abschlüsse etc.) ist das Ministerium damit einverstanden, dass die Fusion mit der Verbandsgemeinde Simmern zum 1.1.2020 vollzogen wird. Der 1.1.2019 ist zeitlich nicht mehr machbar und auch von den Verbandsgemeinden nicht gewollt. Der 1.7.2019 stellt das endgültige Datum dar, an dem die gesetzliche Regelung in Kraft sein muss.

 

b) Das Ministerium hat erklärt, dass das gemeinsame Positionspapier eine gute Grundlage für den zu erarbeitenden Fusionsvertrag darstellt. Die gute Vorarbeit wurde ausdrücklich gewürdigt.

 

c) Bis zum 31.1.2018 sollten alle notwendigen Beschlüsse der Verbandsgemeinderäte und der Städte/Ortsgemeinden für eine freiwillige Fusion vorliegen, damit das Gesetzgebungsverfahren zeitnah durchgeführt werden kann und das Gesetz rechtzeitig in Kraft tritt.

 

d) Eine Fusion zum 1.1.2020 hätte zur Folge, dass die Amtszeiten des Verbandsgemeinderates und die von Bürgermeister Imig durch Gesetz bis zum 1.1.2020 verlängert würden. Die allgemeinen Kommunalwahlen im Mai/Juni 2019 würden dann ohne die Wahlen zum Verbandsgemeinderat und zum Bürgermeister stattfinden, diese Wahlen würden dann zu einem späteren Zeitpunkt (Oktober/November) nachgeholt. Die anderen Wahlen (Stadt-/Ortgemeinderäte, Stadt-/Ortsbürgermeister, Kreistag) würden planmäßig zu dem allgemeinen Wahltermin erfolgen.

 

e) Das Ministerium wird die gewünschten Förderungen (Städtebauförderung, I-Stock) wohlwollend prüfen. Auch die gewünschte Einstufung der Stadt Rheinböllen als kooperierendes Mittelzentrum zusammen mit Simmern wird im Ministerium geprüft.

 

f) In der nächsten Zeit werden intensive Gespräche notwendig sein, um den gemeinsamen Fusionsvertrag zu erarbeiten. Der abgestimmte und von den Verbandsgemeinderäten und den Stadt-/Ortsgemeinderäten beschlossene Fusionsvertrag wird dann in komprimierter Form in das Fusionsgesetz übernommen.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

[Kommunalreform]

Foto zu Meldung: Kommunal- und Verwaltungsreform

Drei neue Fahrzeuge für die Jugendfeuerwehren eingetroffen

(08.09.2017)

Schon in 2016 beschloss der Verbandsgemeinderat Rheinböllen auf Antrag der Feuerwehren gleich drei Mannschaftstransportfahrzeuge (MTF) für die Jugendfeuerwehren zu beschaffen. Bürgermeister Arno Imig hat diese Beschaffung von Beginn an stets unterstützt und sich hierfür eingesetzt.
Nach knapp einem Jahr konnten diese Fahrzeuge nun vergangene Woche ihrer Bestimmung übergeben werden. Vorab wurden sie vom Autohaus Pieroth aus Bingen nach dem Ausbau der Fa. BOS Systemtechnik aus Oberwesel einen Tag vorher an die drei Jugendfeuerwehren ausgeliefert. Die feierliche Übergabe fand anlässlich des Wettkampfes am Sonntag, 03.09.2017 in Ellern statt. Die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr sind mit viel Engagement bei ihrem Hobby dabei und können ihre Übungen und Einsätze nun einfacher abwickeln. Die Beschaffung der Fahrzeuge ist eine sehr gute und gewinnbringende Sache für die Jugendfeuerwehren, aber auch bei der Personenbeförderung zu den zahlreichen Einsätzen der aktiven Feuerwehren. Stationiert sind die Fahrzeuge nun bei den Wehren in Argenthal, Kisselbach und Rheinböllen.

Wir wünschen gute Fahrt mit den drei neuen MTF´s und das alle stets gesund zurückkehren.

Foto zu Meldung: Drei neue Fahrzeuge für die Jugendfeuerwehren eingetroffen

Der Bürgermeister informiert:

(07.09.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Verbandsgemeinderat Rheinböllen trat am 31.8.2017 zu einer sehr wichtigen und zukunftsweisenden Sitzung zusammen. Hauptpunkt der Tagesordnung war die Kommunal- und Verwaltungsreform. Die Entscheidungen dazu mit Hintergrundinformationen sind unter der Rubrik „Kommunalreform“ in diesen Soonwaldnachrichten abgedruckt.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Digitalisierung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde und die Übernahme in Geographische Informationssysteme. Hierzu beschloss der Rat, die Digitalisierung in Auftrag zu geben und den Plan in die GIS-Systeme zu übernehmen.

Die Ersatzbeschaffung einer Tragkraftspritze für die Feuerwehr Mörschbach war ein weiterer Punkt der Tagesordnung. Eine Ersatzbeschaffung ist hier dringend notwendig, nachdem die alte Pumpe erhebliche Mängel aufweist. Der Rat beschloss die kurzfristige Neubeschaffung einer Pumpe vom Typ Rosenbauer Fox IV.

Schließlich stimmte der Rat der Aufnahme der Grundschulgebäude Argenthal, Rheinböllen und Riesweiler, in das Breitbandprojekt des Rhein-Hunsrück-Kreises zu. Das Projekt wird mit 90 % gefördert, 10 % verbleiben als Eigenanteil bei der Verbandsgemeinde. Nach Umsetzung des Projektes wird in allen Schulen eine Übertragungsgeschwindigkeit von 30 mbit/s je Klasse plus Schulverwaltung vorhanden sein.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert:

Feuerwehren mit Eifer beim Wettkampf dabei

(04.09.2017)

Am vergangenen Sonntag, 3. September 2017 war es wieder so weit. Der jährliche und gleichzeitig zur Tradition gewordene Wettkampf stand vor der Tür. Alle 10 Einheiten der Verbandsgemeinde Rheinböllen trafen sich schon in den Morgenstunden an der Soonwaldhalle in Ellern. Der Wettkampf unterteilte sich in zwei Übungen.

 

Teil I: Staffelübung

Die Übung wurde von je 6 Personen ausgeführt. Mit großem Kampfgeist und viel Spaß durchliefen die Feuerwehrmänner diese Übung. Zwischen den einzelnen Abschnitten fand sich immer wieder auch mal Zeit, um sich mit anderen Kameraden auszutauschen. Allen machte der Tag viel Spaß und Freude und das ist das Schöne daran. Trotz der getrennten Einheiten gehören sie doch alle irgendwie zusammen. Verdienter und glücklicher Sieger war die FFw Mörschbach vor ihren Kameraden aus Dichtelbach und Riesweiler.

Teil II Gaudiwettkampf

Mit einer mindestens 100 Jahre alten Pumpe musste möglichst viel Wasser in ein Fass gefüllt werden. In Zeiten der modernen Pumpen ist das gar nicht mehr so einfach. Teamgeist durfte hier nicht zu kurz kommen. Als Sieger stand hier letztendlich die FFw Kisselbach vor den Wehren aus Liebshausen und Rheinböllen auf der Bühne.

Beförderungen

Mit großem Ehrgeiz haben viele Feuerwehrangehörige Lehrgänge durchlaufen oder üben besondere Funktionen aus. Diese gilt es anzuerkennen. Deshalb freuten sich Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann darüber, insgesamt 39 Beförderungen auszusprechen:

Zur/m Feuerwehrfrau/-mann:
Benjamin Bruch, Justin Memmesheimer, Niklas Popp, Philipp Reis, Nico Schwan und Daniel Wagner von der FFw Argenthal; Tobias Kretzschmar, Martin Maier und Tim Schwob von der FFw Ellern; Denis Backhaus, Thorsten Kiefer, David Laube und Florian Laube von der FFw Mörschbach; Khaled Bannour, Melanie Matteson, Joshua Schneider, Konstantin Schön und Daniel Willuweit von der FFw Rheinböllen sowie Dominic Jost, Erik Schroeder und Niklas Tries von der FFw Steinbach

Zum Oberfeuerwehrmann:
Nico Dillenburg, Michael Hoffmann, Daniel Knebel und Domenice Leonhard von der FFw Argenthal; Cedric Brand, Jan-Niklas Gärdsfelt, Andre und Justin Mertes sowie Dimitrios Tsaousis von der FFw Rheinböllen

Zum Hauptfeuerwehrmann:
Klaus Pershon von der FFw Kisselbach; Marc Schmelzeisen von der FFw Rheinböllen; Maurice Berg und Björn Bleisinger von der FFw Riesweiler

Zum Löschmeister:
Klaus Spier von der FFw Ellern; Andreas Ginzel von der FFw Rheinböllen sowie Peter Wichter von der FFw Riesweiler

Zum Brandmeister:
Alexander Paul von der FFw Argenthal

Zum Oberbrandmeister:
Christian Zahn von der FFw Rheinböllen

Neben den zahlreichen Beförderungen durfte Bürgermeister Arno Imig aber auch einige Feuerwehrkameraden für ihren langjährigen uneigennützigen und vorbildlichen Einsatz für alle Bürgerinnen und Bürger mit dem Ehrenzeichen des Landes Rheinland-Pfalz ehren.

Silbernes Feuerwehr-Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst:
Jürgen Schmitt, FFw Argenthal,
Sören Wagner, FFw Dichtelbach,
Ulrich Kirschner, FFw Ellern und
Johnny Lee Bruce, FFw Rheinböllen

Goldenes Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst:
Klemens Wald von der FFw Kisselbach und
Heinz Echterbroch von der FFw Liebshausen

Am Nachmittag konnte dieser schöne und Freude bringende Wettkampfsonntag letztendlich beendet werden. Die Kameradschaft und die Zusammenarbeit, die dieser Tag immer wieder unterstreicht, wird gerne gefördert und ist es wert, diesen alljährlich zu feiern. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass sich zahlreiche Männer und Frauen für die Feuerwehr einsetzen. Dies unterstrichen auch Bürgermeister Imig und Wehrleiter Aßmann in ihren Begrüßungsreden und dankten den über 200 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für ihren unermüdlichen Einsatz.

Ein herzliches Dankeschön an die FFw Ellern für die Organisation dieses Tages und nochmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an die Sieger der Wettkämpfe und an alle beförderten und geehrten Feuerwehrangehörigen. Wir freuen uns auf nächstes Jahr.

Der Bürgermeister informiert:

(04.09.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger!

 

Der Verbandsgemeinderat fasste in seiner öffentlichen Sitzung vom 31.8.2017 jeweils mit großer Mehrheit folgende Beschlüsse:

 

a) die Gespräche mit dem Ziel einer freiwilligen Fusion mit den Nachbarverbandsgemeinden Stromberg und St. Goar-Oberwesel nicht mehr weiter fortzuführen.

 

b) Eine Fusion zum 1.7.2019 mit der Nachbarverbandsgemeinde Simmern anzustreben.

 

c) Die in der Ratssitzung vom 4.5.2017 beschlossene Bürgerbefragung mangels zur Auswahl stehender Alternativen nicht durchzuführen.

 

d) Das gemeinsam mit der VG Simmern erarbeitete Positionspapier in den Soonwaldnachrichten zu veröffentlichen.

 

e) Den Bürgermeister zu beauftragen, mit der Verbandsgemeinde Simmern einen Fusionsvertrag vorzubereiten und dem Verbandsgemeinderat und der Stadt und den Ortsgemeinden zur Erörterung und Beschlussfassung vorzulegen.

 

 

Mein Redebeitrag nach Aufruf des Tagesordnungspunktes ist nachstehend zu lesen:

 

„Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Die heutige Sitzung des Verbandsgemeinderates  wird als ein Markstein in die Geschichte der Verbandsgemeinde Rheinböllen eingehen. Wird doch heute zu entscheiden sein, wo für die Verbandsgemeinde Rheinböllen die Reise hingehen wird und mit welchem Partner man sich die Zukunft am besten vorstellen kann. Mit dem Anstoßen des Fusionsprozesses konkret mit einem Partner wird damit auch unfreiwillig das Ende einer 200-jährigen Tradition des früheren Amtes und der jetzigen Verbandsgemeinde Rheinböllen eingeläutet.

Ohne die vielen Argumente der Vergangenheit nochmals bemühen zu wollen, sei trotzdem heute nochmals festgehalten, dass die Verbandsgemeinde Rheinböllen in ihrer jetzigen Konstellation zukunftsfähig, wirtschaftlich leistungsfähig und effizient ist und auf der Basis eines guten Miteinanders von VG und Stadt/Gemeinden arbeitet. Nur durch die Festlegung der Untergrenze von 12.000 Einwohnern für Verbandsgemeinden (VG hat 10.400 Einwohner) durch das Land wurde ein sog. „Fusionsbedarf“ definiert. Die Thematik „Kommunalreform“ beschäftigt uns bereits seit 2010, seit dem Erlass des einschlägigen Gesetzes. Es bestand aber durch das Vorgehen des Landes berechtigte Hoffnung, dass das Gesetz einer rechtlichen Überprüfung durch den Verfassungsgerichtshof nicht standhält und dass wir als Verbandsgemeinde bestehen bleiben können. Durch die jüngsten Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofes ist die Rechtmäßigkeit des Gesetzes festgestellt und nach den heutigen Erkenntnissen eine Fusion unabdingbar. Dennoch war die Entscheidung in 2011 richtig, so lange wie möglich als Verbandsgemeinde bestehen bleiben zu wollen. Die 7 Jahre seit 2010 waren gute Jahre für die Verbandsgemeinde, in denen noch viel erreicht und auf den Weg gebracht werden konnte.

 

Einige Ausführungen zur Historie:

Seit Bekanntwerden der akuten Fusionsverpflichtung der VG Rheinböllen durch das Gespräch im Innenministerium vom September 2016 fanden eine Vielzahl von Aktivitäten statt. Ziel der Gespräche war es mit allen 3 Nachbarverbandsgemeinden Simmern, Stromberg und St. Goar-Oberwesel die bestehenden Möglichkeiten auszuloten. Die Frage war, in welcher Konstellation die Interessen der Verbandsgemeinde Rheinböllen und ihrer Menschen, der Stadt und der Ortsgemeinden am besten gewahrt werden und welche Lösung den zukünftigen Partnern in einer neuen Verbandsgemeinde langfristig die Gewähr einer wirtschaftlichen, kulturellen, strukturellen und gesellschaftlich gesunden Basis für eine gute gemeinsame Zukunft bietet. Um die Grundlagen für eine sachliche und zielorientierte Diskussion zu schaffen wurden zunächst Fakten zusammengetragen und allen Beteiligten zur Verfügung gestellt. In einer großen Informationsveranstaltung und in entsprechenden Veröffentlichungen wurde die Bevölkerung über diese Fakten informiert. Begleitend dazu gab es Gesprächsrunden in denen die Sachlagen eingehend erörtert wurden. Alle Gespräche fanden in einer sehr sachlichen und lösungsorientierten Weise statt.

 

a) abgestimmte Positionen zu Kernthemen mit allen 3 möglichen Partnern ermitteln

b) eine Bürgerbefragung zusammen mit der Bundestagswahl 24.9. durchführen

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie sind diese Entwicklungen zu gewichten?

 

 

 

Angesichts des relativ engen Zeitkorridors bis zum 1.7.2019 sollte zeitnah entschieden werden, um mit dem zukünftigen Partner die konkreten Verhandlungen über weitere Details zu führen und den Fusionsprozess in Gang zu bringen. Daher sollte auch diese Option nicht weiter verfolgt werden.

 

 

 

Das gemeinsame Positionspapier mit der VG Simmern sollte zusätzlich zu der schon erfolgten Veröffentlichung auf der Homepage der VG Rheinböllen auch in den Soonwaldnachrichten veröffentlicht werden.

 

 

 

 

Anschließend nahmen die Sprecher der im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen Stellung und formulierten ihre Einschätzung der jetzigen Situation. Im Ergebnis signalisierten alle Fraktionen ihr Einverständnis zu den eingangs genannten Beschlussformulierungen. Auch die Stadt-/Ortsbürgermeister/innen tragen diese Entscheidungen mit. Es wird nun in der nächsten Zeit daran gehen, die Details miteinander zu besprechen und den Entwurf eines gemeinsamen Fusionsvertrages den Gremien beider Verbandsgemeinden zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen.

 

Rheinböllen, 04.09.2017

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

 

 

[Positionspapier Rheinböllen mit Simmern]

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Kleiderkammer gibt Auszubildenden Motivationsschub

(24.08.2017)

Das Team der Kleiderkammer in Rheinböllen hat nun nach der Sommerpause ihre Arbeit in der Speicherräumen der VG. Rheinböllen wieder aufgenommen. Seit Jahrzehnten ist die Kleiderkammer in Rheinböllen ein gut funktionierendes System ehrenamtlicher Arbeit. Wir wollen in erster Linie Hilfe leisten für Menschen in Notlagen, schwierigen Situationen, und allen Menschen aller Altersstufen, weiblich wie männlich, die unsere Angebote gerne annehmen möchten anbieten, uns kennenzulernen uns unsere Ware zu kaufen. Wir können quasi schnell und unbürokratisch Hilfe leisten und sorgen noch nebenbei, dass gut erhaltene Kleidung und Wäsche nicht im Müll landet. Hier nun ein großes „Dankeschön“ an alle Spender, die es uns ermöglichen,  gut erhaltene Kleidung und Wäsche für einen geringen Obolus weiter zu geben und an all die Nutzer, die diese kaufen und es uns dadurch ermöglichen immer wieder gute Maßnahmen zu unterstützen.

 

So konnten wir im Monat August Jugendlichen, die im Rahmen der Jugendhilfe im EBZ (Ev. Bildungszentrum) Schmiedel/Simmern/Ohlweiler eine Ausbildung im Bereich Holz/Metall/Farbe und Hauswirtschaft absolvieren, durch eine Preisvergabe einen Motivationsschub vermitteln und dadurch klar verständlich machen, dass es Sinn macht  und Anstrengung sich lohnt. Ziel dieser Ausbildung ist es den Jugendlichen einen anerkannten Abschluß zu ermöglichen und sie in Arbeit und Beschäftigung zu integrieren. Für die Preisermittlung beurteilte eine Jury die Schüler in ihrem Lernverhalten, ihren Fähigkeiten Verantwortung zu übernehmen und soziale Kompetenzen zu entwickeln. So entstand dann die Preisfindung für den 1. Preis 350 Euro, für den 2. Preis 250 Euro, für den 3. Preis 150 Euro.

 

1. Preis Alireza Sharifi     1. Ausbildungsjahr Fachkraft für Metalltechnik

2. Preis Thomas Hilz        1. Ausbildungsjahr Fachpraktiker Hauswirtschaft

3. Preis Manuel Klasen    2. Ausbildungsjahr Hauswirtschaft

 

Die Preise wurden vom Team der Kleiderkammer Rheinböllen gespendet und in einem angemessenen Rahmen in der Cafeteria der Kreisverwaltung übergeben. Ein ergreifender Vormittag für die Azubis des EBZ Schmiedel/Simmern , Ausbildern, Betreuern und einer Abordnung des Kleiderkammerteams  Rheinböllen ging zu Ende mit der Erkenntnis, dass sich Anstrengung in allen Bereichen  lohnt.

[Kleiderkammer]

Foto zu Meldung: Kleiderkammer gibt Auszubildenden Motivationsschub

Sachstandsbericht Kommunalreform

(22.08.2017)

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Rheinböllen,

 

ich möchte Sie gerne nachstehend über den aktuellen Stand der Bemühungen um eine freiwillige Fusion informieren.

Anfang August hatte die Verbandsgemeinde Rheinböllen einen externen Mediator mit viel Erfahrung auf dem Gebiet von Fusionen beauftragt, ergänzend zu den bisher erhobenen Daten und Fakten mit der Sicht von außen her die Interessen der haupt- und ehrenamtlich Tätigen in der Verbandsgemeinde zu erkennen und zu dokumentieren. Die beauftragte Person ist ausgebildeter Mediator und war selbst Bürgermeister einer Verbandsgemeinde, die erfolgreich an einer Dreierfusion beteiligt war. Ziel war es eine gemeinsame Grundlage für die anstehenden Verhandlungen zu haben sowie die Aspekte zu kennen, die es bei der Umsetzung der Fusion zu berücksichtigen gilt. Gesprächspartner waren z.B. Bürgermeister, Beigeordnete und Fraktionssprecher, Stadt- und Ortsbürgermeister/innen, Fachbereichsleitungen, Personalrat, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung, der Werke, der Kindertagesstätten, des Freizeitbades sowie die Führungskräfte der Feuerwehr.

Die Ergebnisse dieser Mediation werden ebenso wie die bisher schon herausgearbeiteten Positionen in die Verhandlungen zum Abschluss eines Fusionsvertrages einfließen.

In der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 31.8.2017 wird voraussichtlich eine klare Positionierung des Rates dahingehend erfolgen, mit welchem Partner die Verbandsgemeinde Rheinböllen eine Fusion anstrebt. In Abhängigkeit von dieser Entscheidung wird auch darüber zu befinden sein, ob es noch mehrere Optionen für eine Bürgerbefragung gibt, oder ob es mangels dieser Optionen überhaupt noch Sinn macht, eine Befragung durchzuführen.

Über die Ergebnisse der Sitzung werde ich entsprechend berichten.

 

Mit besten Grüßen

Arno Imig

Bürgermeister

Vortour der Hoffnung war ein voller Erfolg

(04.08.2017)

Nachdem zuletzt 2011 die Vortour der Hoffnung in Rheinböllen Station gemacht hatte, stand in diesem Jahr bei der Tour am 31.7. Rheinböllen wieder als erster Haltepunkt auf dem Programm. Pünktlich um 8.00 Uhr war der Tross in Bingen gestartet und schon gegen 8.30 Uhr war auf dem Marktplatz in Rheinböllen reges Leben zu verzeichnen. Prominente wie Heike Boomgarden aus Erbach und der Stadionsprecher von Mainz 05, Klaus Hafner, stimmten die Gäste auf dem Marktplatz schon einmal ein und pünktlich gegen 9.15 Uhr trafen dann die rund 160 Teilnehmer der Benefizradtour „Vortour der Hoffnung“ in Rheinböllen ein.

Sichtlich überrascht und erfreut zeigten sich die Teilnehmer von der großen Resonanz beim Eintreffen auf dem Marktplatz. Es war schließlich die erste Station an einem Montagmorgen zu früher Stunde. Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür und VG-Bürgermeister Arno Imig hießen dann die 160 Radfahrer mit etwa 20 Begleitpersonen sowie die zahlreich erschienenen Gäste herzlich willkommen. Viele Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde waren gekommen, um die Teilnehmer zu begrüßen. Unter den Radfahrern befanden sich neben vielen anderen Prominenten aus Sport, Politik, Showbusiness und Wirtschaft auch wieder die Rheinböllener „Kümmerer“ Hans-Josef Bracht, Hans-Werner Hawig und Dieter Saueressig, die sich im Vorfeld schon lange, zusammen mit Stadt und Verbandsgemeinde, um die Organisation und Spendenaquisition gekümmert hatten.

Die Kindertagesstätte Villa Kunterbunt aus Rheinböllen war mit rd. 30 Kindern und Erzieherinnen ebenfalls gekommen und sangen zur großen Freude aller zwei eingeübte Lieder. In einem bunten Programm wurden der Schirmherrin der Tour, Petra Behle, und vielen weiteren Prominenten eine Vielzahl von Spendenschecks u.a. aus diversen Aktionen in Höhe von zusammen rd. 50.000 Euro für den Kampf gegen Krebs und Leukämie bei Kindern und Jugendlichen übergeben. Die Hunsrück-Kümmerer übergaben allein aus verschiedenen Aktionen einen Spendenscheck von über 21.000 Euro. Chris Bennet war wieder für den musikalischen Part zuständig und auf dem Marktplatz gab es Laola-Wellen, Polonaise und Tanz. Die Stimmung war ausgezeichnet. Mit etwa 30 Minuten Verspätung setzte sich der Tross dann gegen 10.35 Uhr wieder in Richtung Wiebelsheim zum nächsten Stopp in Bewegung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender für ihre großzügige Unterstützung. Die Spenden werden zu 100 % dem guten Zweck zugeführt und unmittelbar in unsere Region fließen. Dank auch im Namen von Stadtbürgermeisterin Bernadette Oberthür und den Rheinböllener Kümmerern an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung mitgewirkt und die gute Sache so tatkräftig unterstützt haben. Es war wieder ein besonderer Ausdruck von Hilfsbereitschaft und Solidarität unserer Bürgerinnen und Bürger, unserer Firmen, Banken, Vereine und anderen Institutionen mit den kranken Kindern.

Wir wünschen der Vortour der Hoffnung weiterhin viel Erfolg und Ausdauer für die gute Sache. Die Verbandsgemeindekasse Rheinböllen nimmt auch weiterhin Spenden für die Vortour der Hoffnung entgegen, die dann an die zuständigen Stellen weitergeleitet werden.

 

Rheinböllen 1.8.2017               

 

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Arno Imig

Bürgermeister

Foto zu Meldung: Vortour der Hoffnung war ein voller Erfolg

Rückblick über die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 03. bis 07. Juli 2017

(03.08.2017)

Die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen fand auch in diesem Jahr wie gewohnt auf dem Grillplatz „auf der Eich“ in Rheinböllen statt. Vom 03. bis 07. Juli trafen sich in diesem Jahr 97 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren zum gemeinsamen Spiel und zahlreichen Aktivitäten im Wald und in der Umgebung.

Am Montag wurde zunächst einmal der Wald erkundet. Alle Kinder hatten genügend Zeit ihre „Wohnungen auf Zeit“ zu bauen. Eifrig betrieben die einzelnen Lager gegenseitigen Handel. Gebastelte Kunstwerke aus Naturmaterialien wechselten die Besitzer. Als Zahlungsmittel dienten wieder einmal die altbewährten Tannenzapfen.

Auch dieses Jahr wurden viele verschiedene Bastelangebote angeboten die von den Kindern gerne in Anspruch genommen wurden. Frau Ochs vom Atelier Rödiger in Rheinböllen stand uns in diesem Jahr den ganzen Dienstag zur Seite und tauchte zusammen mit den Kindern in Welt der Encaustic ein. Dies ist eine Altäqyptische Wachsmalkunst und jedes der gemalten Bilder wurde zum Kunstwerk! Außerdem konnten die Kinder wieder gemeinsam mit zahlreichen Betreuerinnen unter anderem Kunstwerke aus Gips und Kerzen selbst herstellen. Den Bastelhelferinnen einen ganz besonderen Dank für die Zeit und Geduld.

 

Am Dienstag startete das Programm mit dem Besuch im Schwimmbad, wie bereits auch in den Jahren zuvor konnten wir uns auch bei der diesjährigen Kinderferienaktion auf die Unterstützung der CDU/Jungen Union Rheinböllen verlassen. Dieses Jahr ging es am Dienstagmorgen mit einer Gruppe von 20 Kindern ins Freizeitbad in Rheinböllen. Andreas Klein (Mitglied der CDU/JU Rheinböllen), sowie die Betreuer Tristan Boder und Christina Pütz gingen zum FZB Rheinböllen wo das „kühle Nass“ bereits wartete. Den ganzen Tag wurde getaucht, gerutscht, geschwommen,….und alle hatten viel Spaß!

Der Besuch des Freizeitbades ist immer wieder eine gerne angenommene Aktion während der Ferienwoche.

 

Für ca. 20 Kinder ging es am Dienstagnachmittag nach Benzweiler in Mensebachs’s Country Garden.

Die Kinder lernten die Welt der verschiedensten Kräuter kennen und lieben. Von der Fam. Mensebach selbstgemachte Leckereien aus frischen Kräuter vom Garten, über selbstgebastelte Duftsäckchen, kam der Spaß durch Spiele auch nicht zu kurz. Die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Kräutern haben das Projekt zu einem sinnlichen Erlebnis gemacht.

 

Gleichzeitig durften ca. 30 Kinder die Freiwilligen Feuerwehr in Rheinböllen besuchen. Sandy Mischlich und Daniel Willuweit erklärten den Kindern ausführlich die Ausstattung der Feuerwehrautos, sowie die Gerätschaften, die im Notfall zum Einsatz kommen. Nachdem die Feuerwehrautos unter die Lupe genommen wurden, durften die Kinder sich beim Schlauchweitwurf, als auch beim Figuren umspritzen mit dem Feuerwehrschlauch als kleine Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen beweisen. Highlight der Kinder war es, als sie im Feuerwehrauto mit Blaulicht und Martinshorn zurück auf die Eich gebracht wurden.

 

Am Mittwochmorgen besuchte eine Gruppe den Globus in Simmern. Hierbei konnten die Kinder einen Blick in viele Bereiche des Großunternehmens werfen. So wurden sie zum Beispiel durch die Globus-Bäckerei, wo sie ihr eigenes Brötchen backen durften, sowie durch die Metzgerei geführt, um ihnen die einzelnen Produktionsschritte zu erklären.

 

Ca. 20 Kinder konnten sich unter der Leitung von Herrn Markus Hering an der Kampfsportart „Ving Tsun“ probieren. Hierbei handelt es sich um einen Kung Fu Stil, der die Gesundheit fördert und eine effektive Selbstverteidigung ermöglicht.

 

Am Mittwoch konnten zudem mehrere Gruppen einen „Blick hinter die Kulissen“ des Burger Kings in Rheinböllen werfen. Herr Hellmann begrüßte insgesamt 40 Kinder aufgeteilt in vier Gruppen und zeigte ihnen wie Burger und Co. hergestellt werden. Währenddessen lernten die Kinder vom Kühlhaus, über das Lagerhaus bis hin zur Küche den Weg kennen, den ein Burger hinter sich hat, bis er fertig auf unserem Tablett liegt. Das Highlight war auch dieses Jahr sicherlich wieder die „Kochstunde“. Hierbei durfte jedes Kind seinen Burger belegen und im Anschluss die eigene Kreation probieren, bevor es am Nachmittag wieder zurück zur Eich ging.

 

Dank des Schützenvereins Argenthal und Herrn Hans-Dieter Maurer konnten ca. 12 Kinder aufgeteilt in zwei Gruppen ihr Können beim Bogenschießen unter Beweis stellen. Beim Schießen auf die Zielscheiben hatten alle Kinder nach kurzer Zeit den Dreh raus.

 

Am Donnerstagmorgen durften 13 begeisterte Pferdefreunde die Reitanlage in Erbach besuchen. Die Kinder haben hier viel über die Haltung der Pferde erfahren und konnten die Pferde putzen und satteln. Danach durften die Kinder sogar abwechselnd auf den großen Pferden reiten.

 

Am gleichen Tag stand noch was Besonderes auf dem Programm. Es ging nach Seibersbach zum Lama Trekking. 15 Kinder begrüßten die Lamas und Alpakas und bekamen von den Mitarbeiterinnen im Lamainformationshaus eine kurze Einführung zu den Tieren. Bevor es los ging durften die Kinder ihre Lamas aussuchen mit denen sich alle gemeinsam durch Wald und Feldwege begaben. Auf dem Rundweg hielten alle Kinder stolz die Halfter der Tiere und hatten großen Spaß. Die Verabschiedung fiel allen Kindern schwer, aber ein kleines Andenken mit einem kleinen Fellpräsent lässt sie an einen schönen Tag erinnern.

 

Gleichzeitig besuchten wir den Imker Classen aus Dichtelbach und seine Bienen. Die Eheleute Monja und Friedhelm Classen begrüßten 16 Kinder in Ihrem Garten und gaben einen kleinen Einblick in die faszinierende Welt der Bienen.

Am Anfang gab uns Herr Classen einige Informationen zu Bienen und zeigte allen Kindern die Warben. Viele Kinder waren sehr interessiert und stellten auch einige Fragen an Herr Classen. Zur Freude aller, gab es anschließend frischen Honig zum Probieren und jeder durfte ein kleines Glas Honig mit nach Hause nehmen.

 

 

Am Freitag fand dann der Höhepunkt der diesjährigen Kinderferienaktion 2017 statt. Es ging mit 2 Bussen und ca. 90 Kindern in den Tolli-Park nach Mayen. Dank des tollen Wetters konnten der Indoor- und der Outdoorbereich mit über 40 Attraktionen benutzt werden. Wir hatten einen Wasserspielplatz, Water-Walker, Bungee Trampoline, Seilbahn, Go-Kartbahn, 360° Loopster, Puppentheater und viel mehr. Nachdem die ersten Attraktionen in Angriff genommen wurden, stellte sich auch allmählich der Hunger ein. Zur Mittagszeit gab es Würstchen vom Grill, an unserer im Park gemieteten Grillhütte. Erschöpft, allerdings auch mehr als glücklich machten wir uns um 16.00 Uhr zurück zu den Bussen. In Rheinböllen angekommen waren alle ausgetobt und zufrieden als sie von den Eltern in Empfang genommen wurden.

Wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue, so vielen Kinder die Möglichkeit zu geben, „Ferien zu Haus’“ zu verbringen und freuen uns bereits jetzt, das ein oder andere Gesicht vielleicht auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.

 

Besonderen Dank möchten wir auch dem DRK Ortsverband Rheinböllen sagen, die uns während der Woche unterstützten und bei allen, zum Glück nur kleine Verletzungen bzw. Stichen, direkt zur Hilfe waren.

 

Ganz herzlich möchten wir an dieser Stelle allen nachfolgend genannten Personen und Firmen ein großes „DANKESCHÖN“ aussprechen, die unsere diesjährige Kinderferienaktion mit Sachspenden oder auch durch ihre persönliche Mithilfe während der Aktionswoche unterstützt haben. Dank Ihrer Hilfe konnten wir 97 Kindern der Verbandsgemeinde Rheinböllen wieder einmal eine abwechslungsreiche und erlebnisvolle Woche bieten.

 

Unser Dank geht an die Betreuer:

Sina-Kathrin Bengard, Stephan Müller, Hans-Dieter Maurer, Gerlinde Maurer, Christian Praß, Marion Becker, Rabea Boder, Louisa Neuheuser (alle aus Argenthal),

Wulf-Hagen Lorenz, Christa Ochs, Martina Jugovic, Tatjana Isinger (alle aus Rheinböllen),

Carmen Müller, Sandra Stenner (alle aus Schnorbach)

Tristan Boder, Ursula Sonnet (alle aus Dichtelbach)

Melanie Dämgen, Yvonne Lilienthal, Dominika Madzia (alle aus Ellern)

Christina Pütz (aus Riesweiler)

Christa Schall, Michelle Rheingantz (alle aus Simmern)

Heike Stahl, Beatrix Muders (alle aus Niederburg)

 

 

Außerdem möchten wir uns bei folgenden Unternehmen und Vereinen ganz herzlich bedanken:

 

Fa. Juwi Wind GmbH (aus Wörrstadt) ,

innogy SE Grid & Infrastructure (aus Idar-Oberstein),

Raiffeisen Hunsrück (aus Lingerhahn),

Bäckerei Dhein, Schützenverein Argenthal, Busunternehmen Hermani (aus Argenthal),

Karl Ludwig Kasper, Familie Mensebach (aus Benzweiler),

Familie Classen (Dichtelbach),

Kays Dorfkneipe (aus Mörschbach),

Volksbank Rheinböllen, Kreissparkasse Rhein-Hunsrück, Stadt Rheinböllen, Bauhof Rheinböllen, Bäckerei Jung, Bäckerei Steigerwald, NORMA, Freiwillige Feuerwehr Rheinböllen, Burger King, Autohof Elbert, Metzgerei Kurz, Metzgerei Zinnecker & Schmidt, Fa. Wetzlar, Anja Karo (Reitverein Rheinböllen), Markus Hering (Ving Tsun), Junge Union/CDU Rheinböllen (alle aus Rheinböllen),

Hunsrück Lamas „Villa Autland“, (aus Seibersbach),

Globus (Simmern)

 

Wie in jedem Jahr waren die Freude und der Spaß, den sowohl die Kinder als auch die fleißigen Helfer und Helferinnen hatten, unbeschreiblich. Wir hoffen, dass sich auch im nächsten Jahr wieder genügend Helfer und Helferinnen finden werden, die bereit sind, gemeinsam mit den Organisatoren eine so schöne und abwechslungsreiche Woche für die Kinder durchzuführen.

 

Weitere Bilder der Kinderferienaktion können Sie unter www.rheinboellen.de anschauen bzw. herunterladen.

 

VIELEN DANK!

 

Foto zu Meldung: Rückblick über die Kinderferienaktion der Verbandsgemeinde Rheinböllen in der Zeit vom 03. bis 07. Juli 2017

Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern

(02.08.2017)

Die Bohrung der Verbandsgemeindewerke Rheinböllen im Gemeindewald Ellern ist schon weit fortgeschritten. Mit dieser Bohrung erhoffen sich die Werke die Erschließung weiterer Wasservorkommen zur Sicherung der Trinkwasserversorgung.

Die Bohrung erfolgte unmittelbar neben dem jetzigen Brunnen in Distrikt 17 des Gemeindewaldes Ellern, dessen Ergiebigkeit in den letzten Jahren immer mehr nachgelassen hat. War der bisherige Brunnen 22 m tief, so wird jetzt auf eine Tiefe von 100 m gebohrt. Neben Lehm, Sand und Tonschiefer wurden auf einer Bohrtiefe von 36 m, 45 m, 61 m und 72 m Kluftquarzzonen angetroffen, die entsprechende Wasservorkommen erwarten lassen. Endgültige Klarheit über die Ergiebigkeit der Bohrung werden allerdings erst die Pumptests bringen, die Anfang August durchgeführt werden.

Der Werkausschuss der Verbandsgemeindewerke besichtigte am 26.7. die Bohrstelle und lies sich von dem beauftragten Diplomgeologen Achim Justen vom Ingenieurbüro Wasser und Boden über den Stand der Bohrarbeiten informieren.

 

 

 

Foto zu Meldung: Brunnenbohrung im Gemeindewald Ellern

FlixBus-Haltestelle in Rheinböllen auf dem Autohof Elbert

(25.07.2017)

Ab diesem Jahr hält der FlixBus auch in Rheinböllen.

Fernbusverbindungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit.  Ab Rheinböllen geht es nach Dortmund, Bonn, Köln, Paderborn, Hannover, Hamburg, Kaiserslautern, Homburg, Saarbrücken und Alzey. Die Fahrpreise liegen je nach Strecke zwischen 5 und 19 Euro. Mit Umstieg ist auch beispielsweise für 26,90 Euro eine Verbindung von Rheinböllen nach Amsterdam möglich.

FlixBus bietet Fernbuslinien in Deutschland und angrenzenden Ländern an und stellt somit eine umweltfreundliche und kostengünstige Anreisemöglichkeit nach Rheinböllen dar.

Weitere Informationen und Fahrpläne finden Sie unter:

https://www.flixbus.de/fernbus/rheinboellen

Foto zu Meldung: FlixBus-Haltestelle in Rheinböllen auf dem Autohof Elbert

Neue Wanderkarte für den Ausoniusweg

(20.07.2017)

Gesamte Strecke übersichtlich auf einen Blick

Für den Ausoniusweg durch den Hunsrück von Trier nach Bingen, auf dem seit 2013 auch die Trasse des Hunsrücker Jakobs-Pilgerweges verläuft, ist nun erstmals mit einer Auflage von 3000 Exemplaren kreisübergreifend eine Wandertourenkarte erschienen. Sie zeigt im Maßstab von 1:50 0000 die gesamte Strecke inklusiv der Moselroute nach Neumangen-Drohn.

Angelegt wurde der Wanderweg auf der mehr als 2000 Jahre alten Fernstraße der Römer in den 80er-Jahren. Vom 18. bis zum 21. Juli 1990 fand die erste zusammenhängende Wanderung von Bingen nach Trier statt. Damals hatte sich eine Pioniergruppe von Wanderern und Geschichtsinteressierten unter der Leitung von Hans Dunger auf den Weg gemacht, die Strecke von 123,5 Kilometern zu erkunden.

Bisher gab es keine zusammenhängende Karte für den Weg. Wanderer und Pilger mussten bis zu zehn Karten konsultieren, um einen umfassenden Überblick zu bekommen.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage bei den Tourist-Informationen, vor allem von Pilgern, wurde nach einer kompakten Lösung gesucht, die mit der Wandertourenkarte im praktischen Leporelloformat nun gefunden wurde. Initiiert wurde die Aktion von den Tourismusbüros Kirchberg und Simmern, die gemeinsam mit den Tourist-Informationen der anliegenden Kommunen Bingen, Morbach, Rheinböllen, Rhaunen, Bernkastel-Kues, Thalfang, Hermeskeil, Römische Weinstraße Schweich, Ruwer, Rhein-Nahe Touristik Bacharach sowie Trier Tourismus und Marketing die neue Wanderkarte erstellen ließen.

Die Nachfrage zeigt, dass vor allem Pilger, aber auch immer wieder Wanderer den Wunsch haben, sich ohne große technische Ausrüstung auf den Weg zu machen, all denen kommt die neue Wandertourenkarte im kompakten Taschenformat sehr entgegen. Die Karte ist wetter- und reißfest und GPS-genau.

Neben dem Wegeverlauf und einem Streckenprofil beinhaltet sie Stadtpläne, zahlreiche Infos zu Nützlichem und Sehenswertem unterwegs, die Highlights der Tour werden beschrieben, es gibt ein Übernachtungsverzeichnis und Tipps zu Einkehrstopps. gw

Die Wandertourenkarte ist ab sofort zu einem Preis von 7,99 Euro in allen Tourismusbüros und im Buchhandel ISBN 978-3-99044-254-8 erhältlich.

Foto zu Meldung: Neue Wanderkarte für den Ausoniusweg

Einwohnerzahl gestiegen

(11.07.2017)

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Rheinböllen ist nach der Auswertung des Melderegisters zum 30.6.2017 gegenüber dem 30.6. des Vorjahres um 95 Einwohner oder 0,9 % gestiegen.

Zum 30.6.2017 waren in der Verbandsgemeinde Rheinböllen 10.372 Einwohnerinnen und Einwohner mit Hauptwohnsitz gemeldet (Vorjahr 10.277). Die Zahl der Nebenwohnsitze ist nahezu gleichgeblieben. So waren es am 30.6.2016 insgesamt 359 Nebenwohnungen und am 30.6.2017 360 Nebenwohnsitze.

Hauptwohnsitze

Die Entwicklung der Einwohnerzahl nach Hauptwohnungen verlief überwiegend positiv. So konnten Argenthal, Benzweiler, Dichtelbach, Ellern, Erbach, Liebshausen, Mörschbach, Rheinböllen, und Riesweiler Zuwächse erzielen, während Kisselbach und Schnorbach leichte Rückgänge zu verzeichnen haben. In Steinbach blieb die Einwohnerzahl gleich.

 Hier die Zahl der Einwohner mit Hauptwohnung zum 30.6.2017. Zum Vergleich sind die Zahlen des Vorjahres und die Veränderungen angegeben:

 

Gemeinde

30.06.2017

30.06.2016

plus/minus

prozentual

         

Argenthal

1.654

1.647

7

0,43

Benzweiler

219

215

4

1,86

Dichtelbach

647

646

1

0,15

Ellern

853

852

1

0,12

Erbach

287

276

11

3,99

Kisselbach

598

604

-6

-0,99

Liebshausen

491

483

8

1,66

Mörschbach

345

338

7

2,07

Rheinböllen

4.135

4.086

49

1,20

Riesweiler

762

748

14

1,87

Schnorbach

244

245

-1

-0,41

Steinbach

137

137

0

0,00

         

VG Rheinböllen

10.372

10.277

95

0,92

 

5.164 Einwohner sind weiblich, 5.208 Einwohner männlich.

 

Ausländeranteil

Von den 10.372 Einwohnern mit Hauptwohnung haben 9.530 Einwohner (VJ 9.512) die deutsche Staatsangehörigkeit. 842 Personen haben eine ausländische Staatsangehörigkeit (VJ 765). Der prozentuale Anteil beträgt 8,11 %.

Familienstand

Die Einwohnerstatistik weist 3.744 (VJ 3.746) ledige, 5.241 (VJ 5.170) verheiratete, 657 (VJ 674) verwitwete und 693 (VJ 653) geschiedene Personen aus. 10 (6) Personen leben in eingetragenen Lebenspartnerschaften.

Religionszugehörigkeit

36,6 % der Einwohner sind evangelisch und 36,7 % katholisch, 26,7 % gehören anderen oder keinen Religionsgemeinschaften an.

Mehr Häuser

Die Zahl der bewohnten Adressen stieg von 3.454 am 30.6.2016 auf 3.480 zum 30.6.2017. Rechnerisch wohnen durchschnittlich 2,98 Personen in einem Haus.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.rlp-direkt.de.

 

Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

Arno Imig, Bürgermeister

 

[rlpDirekt]

Bärbel Blank in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

(06.07.2017)

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurde am 06.07.2017 Frau Bärbel Blank aus der Kindertagesstätte „Arche Noah“ in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Bärbel Blank hat fast 27 Jahre in der „Arche Noah“ als pädagogische Mitarbeiterin gearbeitet.

Die Kinder ihrer „Pinguingruppe“ hatten ein Lied mit Blumenübergabe vorbereitet und die Kolleginnen verabschiedeten Frau Blank mit einem ebenso eigens gedichteten Lied.

In Vertretung von Bürgermeister Arno Imig sprach der erste Beigeordnete Rudolf Römer Frau Blank seine große Anerkennung für die geleistete Arbeit aus. Der  Leiter der „Arche Noah“, Klaus Michel, hob das hohe Maß an Engagement und Teamfähigkeit von Frau Blank hervor. Auch der Elternausschuss und die Eltern der „Pinguingruppe“ bedankten sich mit einem Blumengruß.

Im Anschluss lud Frau Blank alle noch zu einem kleinen Umtrunk.

Allen Beteiligten war die Rührung anzusehen, gleichzeitig freuten sich alle, eine so gute Kollegin gehabt zu haben.

 

Foto zu Meldung: Bärbel Blank in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet

FFw Kisselbach wählt neuen Wehrführer

(03.07.2017)

Nachdem Franz-Josef Liesenfeld aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Kisselbach nach 15-jähriger Amtszeit niederlegte, stimmten die Aktiven der Kisselbacher Wehr einstimmig für Brandmeister André Korbion als seinen Nachfolger und Oberbrandmeister Christian Galle als dessen Stellvertreter.

Als stellvertretender Wehrführer konnte André Korbion die letzten zwei Jahre entsprechende Erfahrungen sammeln. Sowohl André Korbion als auch Christian Galle haben beide die erforderlichen Lehrgänge und können sofort entsprechend eingesetzt werden.

In feierlichem Rahmen überreichte Bürgermeister Arno Imig gemeinsam mit Wehrleiter Volker Aßmann im Neubau des Feuerwehrgerätehauses die Ernennungsurkunden an die neue Führungsspitze. Gleichzeitig dankte er Franz-Josef Liesenfeld für seinen vorbildlichen und unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehr Kisselbach - gerade auch im Hinblick auf den Neubau des Feuerwehrgerätehauses und bei der Beschaffung des neuen Löschfahrzeuges (MLF).

 

Wir wünschen André Korbion und Christian Galle eine gute Führungshand und viel Spaß in der neuen Position. Franz-Josef Liesenfeld gebührt für seinen langjährigen Einsatz ein großes DANKEschön und alles Gute für die Zukunft.

 

 

Foto zu Meldung: FFw Kisselbach wählt neuen Wehrführer

Aktueller Stand zur Kommunalreform

(08.06.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

zum Stand der Kommunalreform möchte ich Sie gerne über den neuesten Stand informieren:

der Verbandsgemeinderat traf in seiner Sitzung am 4.5.2017 folgende Entscheidungen:

  1. Der Verbandsgemeinderat beschließt, die vorliegenden Gesprächsangebote der Nachbarverbandsgemeinden St. Goar/Oberwesel, Simmern und ggf. auch Stromberg anzunehmen mit dem Ziel, konkrete Aussagen zu wichtigen Kernthemen treffen zu können, die Eingang einen späteren Vertrag über die freiwillige Fusion finden würden. Solche Kernthemen sind u.a. gemeinsame Entwicklungspotentiale, Verwaltungssitz und organisatorische Regelungen, EDV, Kindertagesstätten, Schulen, Flächennutzungsplanung, Feuerwehren, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Tourismus, Schwimmbäder, Verschuldung.
  2. Der Verbandsgemeinderat beschließt, nach Vorliegen belastbarer Aussagen zu den unter Punkt 1 beschlossenen Kernthemen diese Ergebnisse zu veröffentlichen und eine Bürgerbefragung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen durchzuführen. Gefragt werden soll, mit welcher Nachbarverbandsgemeinde die Verbandsgemeinde Rheinböllen eine freiwillige Fusion eingehen sollte. Dabei werden alle 3 Optionen (Simmern, St. Goar-Oberwesel, Stromberg) zur Entscheidung angeboten, wobei aber nur eine Alternative angekreuzt werden darf. Um eine möglichst hohe Beteiligung zu erreichen, würde sich die Befragung zusammen mit der Bundestagswahl am 24.9.2017 anbieten. Teilnehmen können alle für die Kommunalwahlen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Die Verbandsgemeindeverwaltung wird beauftragt, diesen Zeitplan mit dem Innenministerium abzuklären. Die Befragung dient der Meinungsbildung in den gesetzlich dazu berufenen Gremien und ersetzt nicht einen erforderlichen Beschluss des Verbandsgemeinderates.

 

 

Mit Schreiben vom 8.5.2017 teilte ich die Beschlüsse und die bis dahin stattgefundenen Aktivitäten mit entsprechender Begründung dem Innenministerium mit bat um Stellungnahme, ob das Ministerium mit dem gewählten Verfahren und der Zeitplanung einverstanden sei.

 

Herr Staatssekretär Kern vom Innenministerium in Mainz antwortete mit Schreiben vom 15.5.2017 wie folgt:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Imig,

ich begrüße es, dass vor Ort über eine Gebietsänderung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform konstruktiv diskutiert wird.

Sehr freuen würde ich mich, wenn eine einvernehmliche Lösung für eine Gebietsänderung der Verbandsgemeinde Rheinböllen gefunden werden könnte.

Der Rat der Verbandsgemeinde St.Goar-Oberwesel hat in seiner Sitzung am 30. März 2017 beschlossen, dass die Gespräche mit der Verbandsgemeinde Rheinböllen über einen Zusammenschluss fortgeführt werden sollen.

Ferner ist in der Sitzung des Rates der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück am 20. April 2017 der Bürgermeister beauftragt worden, mit der Verbandgemeinde Rheinböllen weitere Fusionsgespräche zu führen.

Angesichts dieser Beschlüsse bitte ich die Verbandsgemeinde Rheinböllen, sich nun auf die Alternativen eines Zusammenschlusses mit der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel und eines Zusammenschlusses mit der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück zu konzentrieren.

Beides sind Gebietsänderungsmaßnahmen, die den Zielen und den sonstigen Vorgaben des Landesgesetzes über die Grundsätze der Kommunal- und Verwaltungsreform gerecht werden. Das Landesgesetz enthält bekanntlich das Leitbild für die Neugliederungen von Verbandsgemeinden.

Herr Professor Dr. Junkernheinrich, Technische Universität Kaiserlautern, hat in seinem Gutachten zur Fusion von Verbandsgemeinden und verbandsfreien Gemeinden in Rheinland-Pfalz für die Verbandsgemeinde Rheinböllen den Zusammenschluss mit der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück als beste Gebietsänderungsmaßnahme und den Zusammenschluss mit der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel als drittbeste Gebietsänderungsmaßnahme bewertet.

Der Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Sankt Goar-Oberwesel und der Zusammenschluss der Verbandsgemeinden Rheinböllen und Simmern/Hunsrück können innerhalb des Rhein-Hunsrück-Kreises realisiert werden. Das Landesgesetz über die Grundsätze der Kommunal- und Verwaltungsreform gibt landkreisinternen Maßnahmen den Vorrang.

Wie mir meine Mitarbeiter mitgeteilt haben, sind Sie von ihnen in Gesprächen am 20. September 2016 und am 8. März 2017 darum gebeten worden, dass die Verbandsgemeinde Rheinböllen die Möglichkeit einer freiwilligen Gebietsänderung innerhalb des Rhein-Hunsrück-Kreises sondiert.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Kern

 

Mit Schreiben vom 29. Mai führt Staatssekretär Kern weiter aus:

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Imig,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 9. Mai 2017.

Ich halte eine Bürgerbefragung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen zu deren Gebietsänderung im Rahmen der Kommunal- und Verwaltungsreform erst am Tag der Wahl zum Deutschen Bundestag am 24. September 2017 für relativ spät. Gleichwohl stimme ich dieser Zeitplanung für eine solche Bürgerbefragung aus dem in Ihrem Schreiben dargelegten Grund zu.

Allerdings bitte ich die Verbandsgemeinde Rheinböllen, dass sie, wie in Ihrem Schreiben angekündigt, den Zeitraum bis zu einer Bürgerbefragung intensiv nutzt, um Gespräche im kommunalen Bereich zur Klärung inhaltlicher Eckpunkte für die Neugliederungskonstellationen, die den Bürgerinnen und Bürgern zur Auswahl gestellt werden sollen, zu führen. Dann gilt es, was Ihrem Schreiben zufolge wohl auch beabsichtigt ist, die inhaltlichen Eckpunkte den Bürgerinnen und Bürgern vor der Bürgerbefragung neutral zu kommunizieren. Mit diesen Sachinformationen können die Bürgerinnen und Bürger ihre Voten auf fundierterer Basis abgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Kern

 

Auf der Grundlage der Ratsbeschlüsse vom 4.5.2017 wurden in Abstimmung mit den Entscheidungsträgern der Verbandsgemeinde Rheinböllen Positionspapiere mit den Vorstellungen der Verbandsgemeinde zu einzelnen Kernthemen erarbeitet und den Nachbarverbandsgemeinden zugeleitet. Nach den Aussagen von Staatssekretär Kern zu einer kreisübergreifenden Regelung mit der Verbandsgemeinde Stromberg wurde mit der Verbandsgemeinde Stromberg vereinbart, die Gespräche zunächst ruhen zu lassen und hier nicht weiter aktiv zu werden. Mit den Verbandsgemeinden Simmern und St. Goar-Oberwesel finden in der 24. Kalenderwoche weitere Gespräche auf der Grundlage der Positionspapiere statt.

 

Über die weitere Entwicklung werde ich Sie jeweils zeitnah informieren.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

[Kommunalreform]

Neue Wehrleitung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(29.05.2017)

Die Verbandsgemeinde Rheinböllen hat nun eine neue Wehrleitung an der Feuerwehrspitze. Im Rahmen einer Wahl entschieden sich die Wehrführer anlässlich der Wehrleiterwahl nochmals für den bisherigen Amtsinhaber, Volker Aßmann aus Argenthal. Volker Aßmann begleitet das Amt bereits seit 10 Jahren und kann nun erneut ein paar Jahre anhängen.

 

Sein bisheriger Stellvertreter Robert Mertes aus Rheinböllen ist aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl angetreten. Seine Wehrführerkollegen beriefen direkt zwei Stellvertreter. Zum ersten stellvertretenden Wehrleiter wurde Sven Behr aus Rheinböllen und zum zweiten stellvertretenden Wehrleiter Michael Kassel aus Mörschbach gewählt.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am Dienstag, 16.05.2017 versammelten sich somit die Spitzen der örtlichen Feuerwehren und Jugendfeuerwehren sowie der Ältestenrat der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Bürgermeister Arno Imig sprach die förmliche Ernennung in das neue Amt aus, händigte die Ernennungsurkunde aus und beglückwünschte die Herren Aßmann, Behr und Kassel zu der Entscheidung, dieses verantwortungsvolle Amt ausführen zu wollen.

Alle drei haben schon viele Jahre Feuerwehrerfahrung gesammelt und somit die besten Voraussetzungen, dieses Wehrleiteramt gut und effektiv auszuüben. Wir gratulieren Volker Aßmann, Sven Behr und Michael Kassel zur Ernennung und wünschen alles Gute im neuen Amt.

Foto zu Meldung: Neue Wehrleitung in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Große Auszeichnung für Robert Mertes

(29.05.2017)

Robert Mertes ist mittlerweile ein Urgestein in der Feuerwehr. Seit fast 41 Jahren ist er dort schon aktiv. Als junger Mann mit 16 Jahren begann er seine Karriere 1976 bei der Feuerwehr in Rheinböllen, bei der er innerhalb der vergangenen 4 Jahrzehnte so viele Lehrgänge und Fortbildungen absolvierte, dass sie eine DIN A 4 Seite befüllen. Sein Ziel ist und war es, mit der Zeit zu gehen und mit der Feuerwehrarbeit ständig auf aktuellem Stand zu sein. Das ist ihm gelungen.

Robert Mertes ist seit 22 Jahren in der Kreisausbildung aktiv, führt seit 1999 (mit kurzer Unterbrechung) als Wehrführer die FFw Rheinböllen an, war vorher schon stellvertretender Wehrführer, zwischenzeitlich für 4 Jahre zeitgleich Wehrleiter der Verbandsgemeinde und zuletzt 10 Jahre neben seiner Arbeit als Wehrführer auch stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Rheinböllen.

Ihm gelang es, die Feuerwehr Rheinböllen attraktiv zu gestalten, die Zahl der Aktiven konstant zu halten, aber auch weiterhin sein Familienleben aufrecht zu erhalten.

In den vergangen Jahren war er maßgeblich an der Beschaffung von verschiedenen Fahrzeugen beteiligt, an Umbaumaßnahmen am Feuerwehrgerätehaus in Rheinböllen, aber auch bei der Durchführung der örtlichen Grundausbildung. Auch liegt ihm die Jugendfeuerwehr sehr am Herzen.

 

Für diese vorbildlichen und wahrlich nicht selbstverständlichen Verdienste, wurde Hauptbrandmeister Robert Mertes am Dienstag, 16.05.2017 im Kreise seiner Wehrführerkollegen durch Landrat Dr. Marlon Bröhr und Kreisfeuerwehrinspekteur Stefan Bohnenberger überrascht. Diese überbrachten Robert Mertes das Goldene Feuerwehr Ehrenzeichen am Bande für hervorragende Verdienste um das Feuerwehrwesen. Mit diesem Ehrenzeichen zeichnet der Innenminister verdiente, engagierte und würdige Feuerwehrmänner aus.

Bürgermeister Arno Imig, Wehrleiter Volker Aßmann und die Wehrführerkollegen gratulierten Robert Mertes zu dieser verdienten und durchaus auch vorzeigewürdigen Auszeichnung. Nachträglich hier nochmal HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH an Robert Mertes und weiterhin viel Spaß und eine gute Führungshand!

Foto zu Meldung: Große Auszeichnung für Robert Mertes

Mario Kretzschmar erneut zu Ellerns Wehrführer ernannt

(16.05.2017)

Einstimmig wurde Oberbrandmeister Mario Kretzschmar von den Aktiven der Ellerner Feuerwehr bereits im April diesen Jahres wiederholt zum Wehrführer gewählt. Bürgermeister Arno Imig und Wehrleiter Volker Aßmann durften ihn entsprechend nochmals auf 10 Jahre zum Wehrführer der FFw Ellern ernennen. Im Rahmen einer regulären Feuerwehrübung am Mittwoch, 26. April 2017 überreichten beide die Urkunde und wünschten Mario Kretzschmar weiterhin viel Spaß und eine gute Führungshand.

Mario Kretzschmar ist schon seit 2007 Wehrführer der FFw Ellern und war bereits von 2002 bis 2007 stellvertretender Wehrführer der Ortswehr.

Foto zu Meldung: Mario Kretzschmar erneut zu Ellerns Wehrführer ernannt

Neues Feuerwehrfahrzeug für die FFw Liebshausen

(10.04.2017)

Vor genau zwei Monaten ist das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) für die FFw Liebshausen nach einem Jahr Bauzeit in seiner neuen Heimat in Liebshausen eingetroffen.

Es handelt sich hierbei um ein Löschfahrzeug mit einer Tragkraftspritze und einer entsprechenden feuerwehrwehrtechnischen Beladung, die vorwiegend der Brandbekämpfung dient. In dem TSF finden 6 Personen Platz. Die Firma Adik aus Mudersbach fertigte den Aufbau auf das Opel Movano Fahrgestell nach den Vorgaben der Feuerwehr. Die offizielle Einweihung und die Fahrzeugübergabe findet anlässlich einer Feier am Sonntag, 10.09.2017 an der Antoniushalle statt.

 

Wir gratulieren der FFw Liebshausen zu dem neuen Fahrzeug und wünschen der Einheit, dass sie hiermit stets gesund von den Übungen und Einsätzen nach Hause zurück kehrt.

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Nahwärmeprojekt Ellern erhält Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur"

(27.03.2017)

Bürger in Ellern initiieren Nahwärmenetz mit erneuerbarer Energie Griese: „Dorfwärme Ellern" zeigt, die Energiewende geht dezentral

 

„Das Projekt „Dorfwärme Ellern" wird 105 Häuser mit Wärme aus regenerativer Energie versorgen und dabei 87 Prozent CO2 einsparen. Das Projekt ist damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Gleichzeitig nehmen die Verbandsgemeinde Rheinböllen und Ortsgemeinde Ellern die Zukunft ihrer Energieversorgung selbst in die Hand", erklärte Umweltstaatssekretär Thomas Griese heute und übergab dem Nahwärmeprojekt einen Förderbescheid über 404.000 Euro aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur" (ZEIS). Das Nahwärmenetz sowie Solarthermie- und Biomassefeuerungsanlage haben die Bürgerinnen und Bürger aus Ellern initiiert. Es entstand der Arbeitskreis Dorfwärme Ellern, eine Machbarkeitsstudie wurde durchgeführt und um Anschlussnehmer unter den Gemeindemitgliedern geworben. „Die Energiewende ist dezentral: Nur gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, den Eigenbetrieben, mit den Räten und Bürgermeistern werden wir diese große Umgestaltung schaffen, die uns unabhängig von Öl, Atom und Kohle macht", so der Staatssekretär.

 

Bei der „Dorfwärme Ellern" handelt es sich um ein großes Nachwärmenetz. Die Anschlussleistung für die 105 Häuser wird bei 1.654 Kilowatt liegen. Ungewöhnlich an der Anlage sei auch die große Solarthermieanlage, die eingebunden werde, so Griese. Sie wird eine Fläche von fast 1200 Quadratmetern haben und 15 Prozent des Wärmebedarfes liefern. In Rheinland-Pfalz gibt es nur eine weitere vergleichbar große Solarthermieanlage. Außerdem wird die Heizanlage Holz-Hackschnitzel verbrennen. Die Investitionskosten betragen insgesamt 4,7 Millionen Euro. Bei der KfW sind 956.000 Euro beantragt. Die Gemeinde Ellern beteiligt sich mit 400.000 Euro.

 

„Der weitaus größte Teil der Wärme wird noch immer aus fossilen Energieträgern gewonnen. Der Wärmemarkt hat einen Anteil von rund 40 Prozent an den energiebedingten CO2-Emissionen. Das zeigt uns, dass wir unsere Klimaschutzziele ohne eine Wärmewende nicht erreichen können", so der Staatssekretär. Die Landesregierung legt daher in dieser Wahlperiode einen Schwerpunkt auf die Wärmewende. Dazu gehöre die Wärmeversorgung von Wohngebäuden mit erneuerbaren Energien und die Unterstützung von Nahwärmenetzen, sagte Griese.

Foto zu Meldung: Nahwärmeprojekt Ellern erhält Förderung aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Energieinfrastruktur"

DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(27.03.2017)

Urkunden für erfolgreiche Klassifizierungen des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) in der Verbandsgemeinde Rheinböllen überreicht

 

Im November 2016 nahmen wieder zwei Beherbergungsbetriebe mit Ferienwohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen erfolgreich an der Klassifizierung des Deutschen Tourismus Verbandes (DTV) teil. Es wurden hervorragende 4 und 5 Sterne erzielt.

Die DTV-Sterne sind eine freiwillige Qualitätskontrolle für Ferienwohnungen und Ferienhäuser und sind ein Qualitätsversprechen für den Gast. Die offiziellen DTV-Sterne signalisieren dem Gast: Diese Unterkunft ist nach den Sternekriterien des Deutschen Tourismusverbandes geprüft und bewertet. Je nach Ausstattung und Service wird die Unterkunft mit ein bis fünf Sternen ausgezeichnet - von einfach bis erstklassig.

 

Bürgermeister Arno Imig gratulierte im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 16. Februar 2017 den Betrieben der Eheleute Agnes und Karl Josef Sonnet, Argenthal, und Ines und Michael Dahlke, Rheinböllen, zu den erreichten Sternen und überreichte die Urkunde des Deutschen Tourismus Verbandes.

Die Ferienwohnung "Sonnet" der Eheleute Sonnet aus Argenthal wurde erneut mit 4 Sternen ausgezeichnet. Bei Familie Dahlke wurden gleich zwei Ferienhäuser und eine Fereinwohnung erneut mit 4 und 5 Sternen ausgezeichnet.

 

Bürgermeister Arno Imig zeigte sich sehr erfreut über die hervorragende Qualität der Ferienhäuser und -wohnungen in der Verbandsgemeinde Rheinböllen, was die hohe Anzahl von vergebenen Sternen widerspiegelt. Herr Imig wünschte den Eheleuten Sonnet und Dahlke viel Erfolg für die Zukunft und natürlich eine große Auslastung ihrer Betriebe. Nähere Informationen über die Ferienwohnungen finden Sie auf unserer Homepage www.rheinboellen.de. Wer ebenfalls sein Feriendomizil klassifizieren lassen möchte oder Fragen dazu hat, wendet sich bitte an Frau Brigitte Roos, Tourist-Information Rheinböllen unter der Tel.-Nr. 06764-3951.

Foto zu Meldung: DTV-Sterne für Feriendomizile in der Verbandsgemeinde Rheinböllen

Simulierter Wohnhausbrand gleich in zwei Objekten

(13.03.2017)

Für Dienstag 07.03.2017 war sie geplant - die Jahresübung der Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rheinböllen. Geübt werden konnte gleich in zwei Gebäuden gegenüber des Rathauses in Rheinböllen. Die beiden Wohnhäuser werden bald abgerissen und bieten sich somit als optimales Übungsobjekt an. Gegen 18.30 Uhr heulten in Rheinböllen, Ellern, Erbach, Kisselbach, Liebshausen, Mörschbach, Riesweiler und in Steinbach die Sirenen auf. Gemeldet wurde ein Wohnhausbrand in der Marktstraße 18 (ehem. Mühleise Ida). Bedingt durch die simulierte Geburtstagsfeier der Hausbesitzerin befanden sich einige Gäste im Haus, die von den Einsatzkräften unter Atemschutz gerettet werden mussten. Draußen wurden sie durch weitere Kräfte soweit möglich medizinisch versorgt, sowie eine Wasserversorgung aufgebaut. Auf Grund der engen Bebauung und trotz der weiteren Gebäudesicherung fing das benachbarte Gebäude im Engelsgäßchen Feuer. Schnell ordnete auch hier Einsatzleiter Sven Behr von der FFw Rheinböllen auch hier die Menschenrettung und die weitere Brandbekämpfung an. Insgesamt befanden sich 72 Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz. Nach gut 1,5 Stunden wurde die Übung als beendet erklärt und der Übungsplatz wieder aufgeräumt.

 

Für die Feuerwehren sind solche Übungsobjekte ein wahrer Glücksfall, denn es ist immens wichtig, auf reelle Szenarien entsprechend gut vorbereitet zu sein. Deshalb ein herzliches Dankeschön an die Stadt Rheinböllen für die Bereitstellung der beiden Wohnhäuser als Übungsobjekt, an die Aktiven der FFw Argenthal als Verletztendarsteller und an die Damen und Herren, die im Feuerwehrgerätehaus die Verpflegung übernommen haben. Ein großer Dank aber auch letztlich an Wehrleiter Volker Aßmann, seinen Stellvertreter Robert Mertes, Christian Zahn und Stefan Mühleis, die die Übung bis ins kleinste Detail vorbereitet haben.

Foto zu Meldung: Simulierter Wohnhausbrand gleich in zwei Objekten

Der Bürgermeister informiert:

(13.03.2017)

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

der Verbandsgemeinderat trat am 9.3.2017 zu einer Sitzung zusammen, über deren Ergebnisse ich Sie nachstehend informieren möchte:

Zunächst konnte ich berichten, dass im vergangenen Jahr keine Verträge mit Rats- und Ausschussmitgliedern sowie mit Bediensteten geschlossen wurden, die nach der Gemeindeordnung anzeigepflichtig wären.

Der Ausbau der Region Hunsrück-Hochwald zu einer Bike-Region stand als nächster Punkt auf der Tagesordnung. Auf Initiative der Verbandsgemeinde Rhaunen sollte über ein Konzept beraten werden, im Rahmen der Tourismusförderung die Großregion Hunsrück-Hochwald zu einer Bike-Region zu entwickeln. Dazu sollte zunächst einer losen Absichtserklärung zugestimmt werden. Da seitens der Initiatoren die zunächst zugesagte Präsentation aus Termingründen abgesagt werden musste, stellte der Verbandsgemeinderat eine Beschlussfassung zurück. Die Präsentation wird in der nächsten Ratssitzung erfolgen.

Als nächstes wurde der Bericht der Sozialberatungsstelle in Rheinböllen zur Kenntnis genommen. Die Beratungsstelle hat mit Wirkung vom 1.1.2017 die Außenstelle Rheinböllen eingestellt. Die Beratung wird zukünftig zentral von der Beratungsstelle beim Caritasverband in Simmern aus wahrgenommen.

Der jährliche Controlling Bericht des Freizeitbades ergab hinsichtlich der Energieverbräuche erfreuliche Ergebnisse.  Sowohl beim Strom, bei der Wärme und auch beim Wasserverbrauch blieben die Jahresverbrauchswerte hinter den Zahlen von 2015 zurück. Das Bad wurde 2016 von rund 73.300 Badegästen besucht.

Als nächstes beschloss der Rat, an der Grundschule Argenthal für die Nachmittagsbetreuung der Schulkinder neben der bereits bestehenden Hortgruppe als weiteres Angebot eine sog. „Betreuende Grundschule“ ab dem nächsten Schuljahr einzurichten. Dadurch können über die jetzt bestehenden 20 Hortplätze hinaus zunächst 11 weitere Schulkinder betreut werden. Dieses Angebot folgt der Zielsetzung der Verbandsgemeinde, junge Familien und Alleinerziehende nach Kräften zu unterstützen und bei Bedarf in den Kindergärten und Schulen geeignete Betreuungsangebote am Nachmittag zu realisieren. Der Elternbeitrag wurde auf 20 € pro Kind und Monat festgelegt.

Weiter beschloss der Verbandsgemeinderat, dem Antrag der Ortsgemeinde Argenthal stattzugeben und die Trägerschaft der Kindertagesstätte Argenthal zum 1.1.2018 zu übernehmen. Damit wird die Kindertagesstätte Argenthal die 5. Einrichtung sein, die in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Rheinböllen geführt wird.

Zur 14. Teilfortschreibung des Flächennutzungsplanes der Verbandsgemeinde Rheinböllen für die Sonderbaufläche „Heizzentrale Nahwärme Ellern“ würdigte der Rat die im Verfahren der vorgezogenen Offenlegung eingegangenen Bedenken und Anregungen und beschloss gleichzeitig die nach den Verfahrensvorschriften sich anschließende förmliche Offenlage der Teilfortschreibung.

Unter dem Punkt Vergabe von Bauleistungen wurden folgende Aufträge für Arbeiten an der Grundschule Am Hochsteinchen vergeben:

  1. Erneuerung der Fenster mit Jalousetten an der Westfassade
  2. Vollwärmeschutz für die Westfassade

 

Schließlich verabschiedete der Rat eine Resolution an das Innenministerium in Mainz zu der drohenden Schließung der Polizeiautobahnstation Emmelshausen. Der Text der Resolution ist nachstehend abgedruckt.

 

Im letzten Jahr wurde bereits die Beschaffung von 3 Mannschaftstransportwagen für die Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde beschlossen. Nach erfolgter Ausschreibung vergab nunmehr der Rat den Auftrag an den mindestfordernden Anbieter. Es wird damit gerechnet, dass noch im Sommer die Fahrzeuge ausgeliefert werden können.

 

Mit besten Grüßen

Ihr

Arno Imig

Bürgermeister

 

  

 

[Resolution PASt Emmelshausen]

Foto zu Meldung: Der Bürgermeister informiert:

Bürgerempfang 2017 der Verbandsgemeinde Rheinböllen

(24.01.2017)

 

Zahlreiche Gäste folgten der Einladung von Bürgermeister Arno Imig zum 4. Bürgerempfang der Verbandsgemeinde Rheinböllen in die Soonblickhalle nach Riesweiler. Eröffnet wurde der Empfang schwungvoll mit zwei brasilianischen Weisen durch die Gäste aus Brasilien, der Instrumentalgruppe Colegio Teutonia unter der Leitung von Lukas Grave. Aktiv auch mit im Orchester dabei war der Schulleiter Jonas Rückert. Die Gruppe befindet sich auf Europatour und hat selbstverständlich auch in der Verbandgemeinde Rheinböllen Station gemacht.

In seiner Ansprache konnte Bürgermeister Imig wieder ein durchweg positives Fazit zur Entwicklung der Verbandsgemeinde Rheinböllen im vergangenen Jahr ziehen. Die Ansprache ist nachstehend abgedruckt:

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Gäste,

ich darf Sie ganz herzlich zu unserem 4. Bürgerempfang der Verbandsgemeinde hier in der Soonblickhalle Riesweiler begrüßen. Die menschliche Gesellschaft gleicht einem Gewölbe, das zusammenstürzen müsste, wenn sich nicht die einzelnen Steine gegenseitig stützen würden. Mit diesem weisen Wort des römischen Philosophen Seneca möchte ich gerne meine Ausführungen beginnen. Ich hoffe, Sie sind gut ins neue Jahr gekommen, und ich wünsche Ihnen, dass sich die Erwartungen, die Sie mit 2017 verbinden, erfüllen mögen.

Wir sind in diesem Jahr mit unserem Neujahrsempfang nicht ohne Grund nach Riesweiler in die Soonblickhalle gegangen, wurde die Halle doch erst vor einigen Wochen nach längerer Anbau- und Umbauphase wiedereröffnet und sie präsentiert sich ihnen heute in neuem Gewand. Ich darf die Halle Ihrer besonderen Aufmerksamkeit empfehlen, der Umbau hat sich gelohnt. Ich gratuliere dem Ortsbürgermeister und der Gemeinde besonders zu der schönen Idee mit den Ortsansichten auf der Innenwand.

Ich freue mich sehr, dass wieder so viele Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, von kommunalen Gremien, aus Kindergärten und Schulen, den Kirchen und Medien, aus den Vereinen und Verbänden der Einladung gefolgt sind und wir gemeinsam noch einmal zurück sowie vor allem vorausblicken wollen.

 

Der heutige Bürgerempfang soll wieder dazu dienen, Ihnen etwas aus unserer Verbandsgemeinde zu berichten und vor allem auch den vielen heute hier anwesenden Personen Dank zu sagen für ihre vielfältige Arbeit zum Nutzen unseres Gemeinwesen.

Es soll wieder ein kurzweiliger Nachmittag werden, daher Reden nur im begrenzten Umfange, ein buntes Programm und nachher noch genügend Zeit sich im hinteren Teil der Halle zu persönlichen Gesprächen zu treffen und auszutauschen. Ich darf an dieser Stelle ganz herzlich Herrn Ortsbürgermeister Thomas Auler danken für die Bereitstellung der Soonblickhalle sowie die Unterstützung bei der Vorbereitung der Veranstaltung.

Das Programm für den heutigen Nachmittag haben wir Ihnen auf die Sitze gelegt. Allen Akteuren, die heute wieder den Tag mitgestalten schon einmal ein herzliches Dankeschön.

Ich möchte mit Ihnen zurückblicken, aber auch nach vorne und fragen was haben wir erreicht und wo wollen wir hin. Was ist in dem vor uns liegenden Jahr zu tun, damit die Verbandsgemeinde eine Region bleibt, in der man gut leben und arbeiten, lernen und investieren, seine Freizeit und seinen Lebensabend genießen kann?

Was hat sich im letzten Jahr ereignet, was war besonders erwähnenswert. Natürlich vieles und wichtiges. Aus Zeitgründen möchte ich es aber bei einigen Schlaglichtern bewenden lassen:

 

Zunächst zur internationalen Lage:

Meine Damen und Herren, auch wenn mit einem neuen Jahr eigentlich nur eine neue Jahreszahl verbunden ist, haben wir uns beim Jahreswechsel wohl alle gefragt, was 2017 bringen mag. Nach einem Jahr 2016 voller Krisen und anhaltender Kriege, wie dem Bürgerkrieg in Syrien, der der Zivilbevölkerung immer größeres Leid zufügt. Nach einem Jahr voller Gewalt und immer neuer Terroranschläge.

Diese Gewalt hat auch uns erreicht. Im Juli 2016 fanden kurz hintereinander gleich zwei Anschläge mit islamistischem Hintergrund auf deutschem Boden statt, in Würzburg und in Ansbach. Und dann der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Wieder wurden unschuldige Menschen durch einen Terroranschlag getötet oder verletzt. Diese Attentate haben, wie auch die verheerenden Anschläge in unseren Nachbarländern Frankreich und Belgien, viele Fragen aufgeworfen. Fragen nach Sicherheit, nach Prävention, nach einer angemessenen Antwort. Da ist es nur eine kleine Genugtuung, dass der Täter von Berlin in Mailand gestellt und unschädlich gemacht werden konnte.

Die Terroristen schlagen nicht nur wie aus dem Nichts zu und morden wahllos, sie greifen auch unsere Lebensweise an, unsere Freiheit, unsere Werte, unseren Glauben. Sie wollen Angst verbreiten und unsere Gesellschaft auseinanderdividieren, sie wollen uns in unserer Freiheit einschränken.

Dem dürfen wir uns nicht beugen. Wir müssen an unserer Art zu leben festhalten, an unserer Freiheit, unserer Mitmenschlichkeit, unserer Toleranz. Und wir dürfen, nur weil unter den Attentätern auch Flüchtlinge waren, nicht alle Geflüchteten unter Verdacht stellen. Wir sind ein weltoffenes, solidarisches Land und eine weltoffene, solidarische Verbandsgemeinde. Und das bleiben wir auch.

 

Meine Damen und Herren, angesichts der vielen Konflikte wird Zusammenarbeit immer wichtiger, auf kommunaler wie auf nationaler und auf europäischer Ebene. Doch gerade jetzt gibt die Europäische Union ein schwaches Bild ab. Es fehlt an Gemeinsamkeit, nationale Interessen gewinnen immer mehr die Oberhand.

Und was viele im Vorfeld kaum für möglich hielten, ist eingetroffen: Die Briten haben im Juni für den Austritt aus der EU votiert. Was das für die EU, was das für Deutschland bedeutet, das auf vielfältige Weise mit Großbritannien verknüpft ist, ist noch gar nicht abzusehen.

 

Meine Damen und Herren, die meisten von uns kennen nichts anderes als ein immer weiter zusammenwachsendes Europa. Genau 60 Jahre ist es in wenigen Wochen her, dass sechs europäische Staaten, unter ihnen die Bundesrepublik, die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft EWG gründeten, den Vorläufer der Europäischen Union. Doch seit jenem 25. März 1957 hat die EU nicht nur ihre einstige Strahlkraft verloren, es ist mittlerweile sogar denkbar, dass sie noch weiter zerfällt. Der Brexit ist ein Alarmsignal. Und wir alle hoffen, dass die EU jetzt, wie schon öfter, die Kraft findet, dieses große Friedens- und Wohlstandsprojekt der Nachkriegszeit zu erneuern.

 

2017 ist bei uns in Deutschland ein Wahljahr. Also ein Jahr mit Grundsatzdebatten und weitreichenden Entscheidungen. Schon im Februar findet die Wahl eines neuen Bundespräsidenten statt. Mit dem Amt ist bekanntlich keine politische Macht verbunden, aber die Macht des Wortes hat ebenfalls Wirkung. Gerade jetzt, in unseren schwierigen Zeiten, kann das richtige Wort zur richtigen Stunde hilfreich und wegweisend sein.

Nach der Präsidentenwahl folgen drei Landtagswahlen, im Saarland, in Schleswig-Holstein und in Nordrhein-Westfalen. Und im Herbst steht die Bundestagswahl an.

Meine Damen und Herren, wie die neue Bundesregierung aussehen wird bleibt abzuwarten. Aber mir liegt viel daran, dass die Parteien außen vor bleiben, die rechtsextreme Ideologien vertreten, die Antisemiten und Rassisten in ihren Reihen haben. Und mir ist es sehr wichtig, dass wir eine hohe Wahlbeteiligung bekommen. Deshalb appelliere ich schon heute an Sie: Gehen Sie wählen, geben Sie Ihre Stimme ab, nutzen Sie diese klassische Form der Bürgerbeteiligung, werben Sie auch in Ihrem Umfeld dafür, das Wahlrecht wahrzunehmen.

Denn Demokratie ist nicht irgendeine Staatsform. Unsere Demokratie garantiert all das, was wir schätzen: individuelle Freiheiten und Rechte, die für alle gelten, Schutz der Minderheiten und Kontrolle der Regierung, Transparenz und Partizipation.

Unsere Demokratie ist sicher nicht perfekt. Deshalb sollten wir uns immer wieder darum bemühen, demokratische Strukturen weiter auszubauen, noch mehr Bürgerinnen und Bürger in den Dialog einzubinden und die Chancengleichheit zu erhöhen. Doch als Fazit bleibt festzuhalten: Unsere Demokratie hat sich bewährt. Sie garantiert Freiheit und Rechtssicherheit, sie hält die Menschenrechte hoch.

Deshalb, meine Damen und Herren, muss es unser aller Anliegen sein, unsere Demokratie hochzuhalten und den nachwachsenden Generationen sowie Zuwanderern aus Ländern ohne demokratische Traditionen nahezubringen, was Demokratie bedeutet, was sie leistet und wie sie funktioniert. Die demokratischen Errungenschaften, die uns ein gutes Leben ermöglichen, sind mühsam errungen worden, sie können auch wieder verloren gehen. Demokratie braucht Menschen, die Demokratie leben damit sie gut funktioniert und stabil bleibt.

 

Und noch etwas positives, 2017 ist Lutherjahr, also 500 Jahre Reformation, Anschlag der 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg. Eine Reihe von kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen finden statt, stellvertretend möchte ich auf die Festspiele 2017 in Simmern mit dem Stück Wexeljahre –eine Familiensaga aus der Zeit der Reformation 1517- hinweisen. Die Festspiele finden in der Zeit vom 30.6. bis zum 23.7. 17 statt. Das Stück aus der Feder von Michel Becker wird in der Stephanskirche und im kath. Pfarrgarten aufgeführt. Und der Reformationstag 31.10. ist in diesem Jahr einmal wieder ein Feiertag.

 

Doch nun zurück zu unserer kommunalen Ebene:

Was war im Kreis und in der Verbandsgemeinde?

Im Rhein-Hunsrück-Kreis gab es im vergangenen Jahr einige Themen als Dauerbrenner, die uns bis heute noch stark beschäftigen. Dazu gehört sicherlich die Zukunft des Flugplatzes Hahn, die uns alle am Herzen liegt. Wir wünschen der Landesregierung viel Erfolg bei der Suche nach einem geeigneten Käufer, es muss auf dem Hahn einfach weitergehen, zu viel steht auf dem Spiel. Nach wie vor ungewiss die vielbeschworene Mittelrheinbrücke, kommt sie oder kommt sie nicht und wenn sie kommt, wer bezahlt? Spannende Fragen, die 2017 nochmal intensive Beratungen erfordern werden. Seien wir gespannt.

Die RWE-Aktien sind nach jahrelangen Kontroversen endlich an die Gemeinden des Altkreises Simmern übertragen worden. Rd. 109.000 Aktien sind so in den Besitz unserer Gemeinden der VG Rheinböllen gekommen. Ein gutes Geschäft für die Gemeinden und auch der Kreis geht nicht leer aus. Ein fairer Kompromiss, sicherlich ein Verdienst unseres neuen Landrates Dr. Bröhr. Ein weiteres großes Projekt wurde in Angriff genommen, die flächendeckende Breitbandversorgung im Kreis. Im Zusammenwirken von Gemeinden, Verbandsgemeinden und Kreis wurden die Förderanträge rechtzeitig gestellt. Wenn der RHK in Berlin in die Förderung aufgenommen wird, ist mit einer Bundes- und Landesförderung von zusammen 90 % zu rechnen. Wir sind schon bisher hier gut aufgestellt, letzte Defizite in der Versorgung sollen damit beseitigt werden. Unsere Gemeinden haben wie auch anderen Orts die Aufgabe Breitband auf die Verbandsgemeinde übertragen und die Verbandsgemeinde beauftragten ihrerseits den Kreis mit der Beantragung der Fördermittel, der Koordination und schließlich der Durchführung. Wenn alles funktioniert wird auch der letzte weiße Flecken im Kreis hinsichtlich eines schnellen Internets bis Ende 2018 verschwunden sein. Wahrhaft ein gelungenes Stück interkommunaler Zusammenarbeit.

 

Und in der Verbandsgemeinde, zunächst etwas zur Flüchtlingssituation. Nach dem großen Ansturm des Jahres 2015 und auch noch 2016 hat sich die Lage jetzt etwas beruhigt. Hatten wir zeitweise über 150 Flüchtlinge unterzubringen und zu betreuen, so sind es derzeit noch 65 Personen in unseren angemieteten Unterkünften in Argenthal, Dichtelbach, Ellern und in Rheinböllen. Innerhalb der Verbandsgemeinde leben insgesamt noch 115 Personen mit Flüchtlingsstatus. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Iran, Eritrea und Ägypten. 50 Personen, die einen positiven Anerkennungsbescheid seitens des Bundesamtes erhalten haben leben in einer eigenen Wohnung innerhalb der Verbandsgemeinde. 37 Personen sind nach der Anerkennung außerhalb der Verbandsgemeinde gezogen. Für diejenigen, die ein Bleiberecht haben gilt es verstärkt Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten zu finden und eine nachhaltige Integration zu gestalten. Sprache ist hierzu das Schlüsselwort, nur wer die deutsche Sprache beherrscht hat eine Chance auf unserem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. Durch gemeinsame Anstrengungen der Behörden, Kirchen, Institutionen wie z.B. der Volkshochschule Hunsrück und privater Initiativen ist es bisher gut gelungen, die deutsche Sprache zu vermitteln. Obwohl selbst keine unmittelbare Zuständigkeit der Verbandgemeinde gegeben ist, engagieren wir uns mit zusätzlichem Personal- und Sachaufwand, damit die Integration gelingt. Eine einmalige Förderung aus den Integrationsmitteln des Bundes in Höhe von rd. 65.000 €, die wir vor 2 Tagen erhielten, ist da sicherlich hilfreich. Ein besonderer Dank geht an die ehrenamtlichen Helferkreise in der Stadt und in den Gemeinden, die nach wie vor sehr engagiert mitarbeiten und ohne deren Unterstützung diese Mammutaufgabe nicht geleistet werden könnte. Dank an Frau Anna Werle, die uns in allen Fragen immer zur Seite gestanden hat und Dank auch an meine Mitarbeiter Ramona Lambrich, Michelle Rheingantz, Jessika Herrmann und Martin Böhm, die von der Verwaltung aus die Maßnahmen der Betreuung und Unterbringung begleitet und sehr gute Arbeit geleistet haben.

Seit Juli 2016 gibt es im Rathaus in den Räumen der kath. Kirchengemeinde ein Begegnungscafe „Freiraum“, das sehr gut angenommen wird. Immer dienstags und freitags Nachmittag treffen sich dort Flüchtlinge und Einheimische zum ungezwungenen Austausch und ich kann nur dazu aufrufen, machen Sie auch einmal von der Möglichkeit Gebrauch. Es lohnt sich. Das Cafe wird ehrenamtlich betreut von Erwin Krick und Claudia Seidel, denen ich auch heute einmal besonders für ihr Engagement danken möchte. Dank auch den beiden Kirchen, die sich sowohl personell als auch finanziell bei diesem Projekt mit eingebracht haben und sich auch weiterhin engagieren.

 

Seit 2016 rollt auch der Bürgerbus der Verbandsgemeinde, der kostenlos insbesondere unseren Seniorinnen und Senioren für Arztbesuche, Einkaufsfahrten etc. zur Verfügung steht.

 

Mobilität ist gerade für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger ein wichtiges Element zum selbstbestimmten Leben in gewohnter Umgebung. Aber auch für die Flüchtlingsbetreuung und die Tafel in Simmern wird der Bus mit genutzt.

Der Bus wird gut angenommen, er fährt immer donnerstags, am vorhergehenden Mittwoch kann man seine Fahrwünsche über das Servicetelefon anmelden. Auch hier geht es nicht ohne das Ehrenamt, ohne engagierte Personen die als Fahrer oder als Telefondienst die nötige Arbeit leisten. Dank an dieses klasse Team und an die sog. Kümmererin Rosemarie Schesack und den Seniorenbeirat unter dem Vorsitz von Margret Weber, die sich hier und auch auf anderen Feldern der Seniorenarbeit stark eingebracht haben. Dank auch meine Mitarbeiterin Tatjana Isinger, die als Ansprechpartnerin in der Verwaltung ebenfalls zur Verfügung steht. Nicht zuletzt besonderer Dank an die Volksbank Rheinböllen, die uns den Bürgerbus gesponsert hat und damit die Einrichtung dieses zusätzlichen Services erst möglich gemacht hat.

 

Die Verbandsgemeinde hat im letzten Jahr wieder erhebliche Mittel in die energetische Sanierung und Unterhaltung ihrer Einrichtungen investiert. So hat das Rathaus eine neue Heizung und neue Fenster erhalten. Böden und Decken wurden saniert und das gesamte Haus erhielt eine neue LED-Beleuchtung. Damit wollen wir langfristig nicht nur Kosten sparen sondern auch einen wenn auch bescheidenen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten.

 

An der Grundschule Am Hochsteinchen in Rheinböllen wurde kräftig investiert in Dacherneuerung und energetische Sanierung, die Maßnahmen werden in diesem Jahr weiter fortgesetzt. Erhebliche Mittel wollen wir in diesem Jahr für die Sanierung und Unterhaltung der Grundschule hier in Riesweiler investieren und damit auch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieses Schulstandortes leisten. Auch im Freizeitbad wollen wir wieder erheblich investieren.

 

Die Starkregenereignisse im Sommer hatten ungeahnte Ausmaße. Erfreulicherweise war unsere Verbandsgemeinde nicht so stark von Überflutungen betroffen, wie andere Bereiche z.B. in der VG Simmern oder Kirchberg. Aber auch bei uns, z.B. in Liebshausen und Kisselbach waren erhebliche Überflutungen zu verkraften. Gut, dass wir unsere Feuerwehren hatten, die schlimmeres verhindern konnten. Dafür unseren Wehrfrauen und –männern an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Ihr habt einen tollen Job gemacht.

 

In allen Gemeinden wurden und werden Überlegungen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes angestellt.

Die Feuerwehren wurden auch wieder mit erheblichen Finanzmitteln bedacht, denn nur gut ausgebildete und gut ausgerüstete Feuerwehren können bei den heutigen vielschichtigen Anforderungen einen guten Dienst versehen. Neben der üblichen Ergänzung von persönlicher Ausrüstung und Gerät erhält die Feuerwehr Liebshausen ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug, die Auslieferung wird in diesem Jahr erfolgen. Für unsere 3 Jugendfeuerwehren wurde die Anschaffung von Mannschaftstransportfahrzeugen beschlossen, die Beschaffung läuft derzeit, mit der Auslieferung ist auch in diesem Jahr zu rechnen. In Kisselbach baut die Gemeinde ein neues Feuerwehrgerätehaus, nach Fertigstellung werden wir die Räume anmieten. Damit hat auch die Feuerwehr Kisselbach als Stützpunktwehr dann eine neue moderne Bleibe. Viel geschieht dort in Eigenleistung, daher auch von mir den Kisselbacher Feuerwehrkameraden ein herzliches Dankeschön.

 

Mit dem neuen Industriegebiet „In der Wester“ der Stadt Rheinböllen und der erfolgreichen Ansiedlung der Firma Norma wurde ein wichtiger Schritt zur gewerblichen Entwicklung der Region getan, weitere Ansiedlungen werden folgen. Eine gute Infrastruktur und Arbeitsplätze vor Ort sind wichtige Voraussetzungen zur Attraktivität des ländlichen Raumes und werden hoffentlich Abwanderungstendenzen besonders der jungen Generationen in die Städte entgegenwirken.

 

Das Nahwärmeprojekt in der Ortsgemeinde Ellern in Trägerschaft des Eigenbetriebes Energieversorgung der Verbandsgemeinde Rheinböllen befindet sich in entscheidender Phase. Es gibt mittlerweile genügend anschlusswillige Eigentümer, die Fördermittel sind weitgehend bewilligt und in Kürze wird die Ausschreibung der Maßnahme auf den Weg gebracht. Ich bin zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr mit dem Projekt noch gut vorankommen, ob es noch in Betrieb gehen kann, hängt allerdings von Faktoren ab, die wir nur bedingt beeinflussen können, so z.B. die erforderlichen Genehmigungen. Wenn alles fertig ist, werden 5,3 km Leitungstrasse verlegt sein und jährlich rd. 2,8 Mio. kwh Nutzwärme geliefert werden. Als Energieträger werden Holzhackschnitzel sowie Sonnenenergie genutzt, ein 1.100 qm großes Solarthermiefeld wird Sonnenenergie einfangen. Jährlich werden rd. 340.000 l Heizöl ersetzt, in 20 Jahren sind dies rd. 6,8 Mio. Liter.

 

Vorschläge unseres Zukunftsrates werden auch weiterhin geprüft und soweit möglich umgesetzt. Der Stadtrat Rheinböllen hat z.B eine Sozialraumanalyse durchgeführt um hier mit Blick auf den demografischen Wandel und unsere immer älter werdende Gesellschaft Bedarfe zu ermitteln und dann auch nach Möglichkeit umzusetzen. Im Sommer wird eine hochkarätige Veranstaltung über neue Wohnformen im KIR Rheinböllen stattfinden, zu der auch als Gastredner der frühere Bremer Bürgermeister Henning Scherf erwartet wird.

 

Bei der Wasserversorgung sind wir zuständig für alle Gemeinden außer der Stadt Rheinböllen. Rheinböllen wird von RheinHunsrück Wasser versorgt. Im Frühjahr werden wir im Gemeindewald Ellern eine neue Probebohrung durchführen, bei entsprechendem Wasservorkommen wird damit eine weitere Stütze zur Sicherstellung des Wasserbedarfs geschaffen. Außerdem hoffen wir, dass die obere Wasserbehörde bei der SGD Nord endlich die notwendige Genehmigung zur Realisierung des gemeinsamen Projektes mit der Verbandsgemeinde Simmern (neuer Hochbehälter im Soonwald und Anbindung an den Hochbehälter Argenthal) erteilen wird. Die entsprechenden vertraglichen Regelungen zwischen unseren Verbandsgemeinden haben wir bereits vor einigen Jahren schon getroffen.

 

Die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde stieg von 10.220 am 31.12.2015 auf 10.268 am 31.12.2016. Eine Steigerung von 0,47 %.

 

Zum Haushalt der Verbandsgemeinde nur so viel, wir sind gut aufgestellt um den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Durch schwankende Gewerbesteuereinnahmen der Stadt Rheinböllen musste der Umlagesatz 2017 der Verbandsgemeindeumlage auf 32 % angehoben werden um das benötigte Gesamtaufkommen der Umlage sicherzustellen. Damit befinden wir uns immer noch in guter Gesellschaft mit unseren Nachbarverbandsgemeinden. Sollten sich in Zukunft wieder größere finanzielle Spielräume ergeben, so werden wir diese selbstverständlich an unsere Gemeinden weitergeben. Der Verbandsgemeindehaushalt 2017ist wie auch schon in den vergangenen Jahren ausgeglichen und die Stadt und unsere Gemeinden haben gute finanzielle Polster, um die Anforderungen der Zukunft bewältigen zu können.

 

Die Schulden der Verbandsgemeinde ohne die Eigenbetriebe beliefen sich am 31.12.2016 auf 1,26 Mio. Euro, am 31.12.2017 werden es noch rund 1,1 Mio. Euro sein, also rund 107 € pro Einwohner.

 

Im November fand wieder im vollbesetzten Sitzungssaal des Rathauses eine Autorenlesung im Rathaus statt. Ute Packheiser aus Liebshausen stellte ihr neuestes Werk „Die Puricelli-Dynastie“ vor. Das Werk fand große Beachtung, so war die Autorin auch Gast der Frankfurter Buchmesse und wurde auch im Südwestfunk in der Landesschau vorgestellt. Wir wünschen für ihre in Arbeit befindlichen Folgebände ebenfalls viel Erfolg.

 

Die jüngsten Turbolenzen hinsichtlich der Abstufung von Landesstraßen zu Gemeindestraßen betreffen uns ebenfalls. So will das Land die L 219 zwischen Riegenroth und Kisselbach von einer Landesstraße zur Gemeindestraße abstufen und notfalls zwangsweise der Gemeinde die Baulast übertragen. Obwohl die Verkehrsbedeutung immer wieder als Argument angeführt wird, kann man sich des Gedankens nicht erwehren, dass sich das Land hier auf Kosten der Kommunen von Unterhaltungslasten befreien will. Es ist ein Systemfehler des Landesstraßengesetzes, dass Gemeinden überhaupt als Baulastträger für sog. freie Strecken in Frage kommen. Zur Unterhaltung und Verkehrssicherung sind die Gemeinden weder finanziell noch personell in der Lage. Langfristig wird es dazu führen, dass immer mehr Straßen komplett eingezogen werden und damit die von vorhergehenden Generationen geschaffene Infrastruktur erheblich ausgedünnt wird. Eine Entwicklung des ländlichen Raumes sieht anders aus. Ich hoffe, dass noch Einsicht Platz greift und das Landesstraßengesetz entsprechend geändert wird.

 

Und nun noch etwas sehr wichtiges, es geht um die Existenz der Verbandsgemeinde, um die Kommunal- und Verwaltungsreform. Das Ministerium des Innern und für Sport hat mir im September mitgeteilt, dass die durch das Gesetz von 2010 vorgegebenen neuen Verbandsgemeindestrukturen nach Abschluss der Gerichtsverfahren vor dem Verfassungsgerichtshof nunmehr konsequent umgesetzt werden. Darin wird gefordert, dass Verbandsgemeinden mindestens 12.000 Einwohner haben müssen. Für die Verbandsgemeinde Rheinböllen hat das Ministerium daher einen Fusionsbedarf festgestellt. Spätester Termin ist der 1.7.2019. Wir sind aufgefordert möglichst auf freiwilliger Basis uns einen Fusionspartner zu suchen. Gelingt dies nicht, so droht die Zwangsfusion. Unsere Nachbarverbandsgemeinden St. Goar-Oberwesel und Stromberg droht das gleiche Schicksal. Diese Entwicklung ist für uns schon fast tragisch zu nennen, ist doch die Verbandsgemeinde Rheinböllen sehr gut aufgestellt ist und in jeder Hinsicht den Anforderungen der Zukunft gewachsen. Wir haben jetzt 10.300 Einwohner, bis 2019 schaffen wir allerdings auch mit den besten Anstrengungen nicht die 12.000 er Marke. Damit wird eine 200-jährige Geschichte des Amtes und der Verbandgemeinde Rheinböllen zu Ende gehen. Vor kurzem führten wir sehr sachliche und konstruktive Gespräche mit unseren 3 Nachbarverbandsgemeinden Simmern, St. Goar-Oberwesel und Stromberg. Die Gesprächsatmosphäre war bei allen unseren Nachbarn sehr angenehm und es besteht überall die Bereitschaft zu weiteren Gesprächen. Zuvor wurden anhand eines Themenkataloges Fakten zusammengetragen über die dann auch konkret gesprochen werden konnte. Wir werden nun auf den verschiedenen politischen Ebenen und mit den Gemeinden eine Bewertung der vorliegenden Fakten vornehmen und dann hoffentlich mit breitem Konsens entscheiden, wo wir am ehesten unsere Zukunft sehen und mit wem wir gerne in nähere Verhandlungen eintreten möchten. Für die Bereitschaft unserer Nachbarverbandsgemeinden zu weitergehenden Gesprächen darf ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken. Bis März hätte das Ministerium gerne erste Signale und ich hoffe, dass wir bis Jahresende konkret eine einvernehmliche Lösung gefunden haben. Es ist dann Sache des Landesgesetzgebers in einem eigenen Gesetz die neuen Strukturen festzuschreiben.

Bis zu einer Fusion wollen wir aber in gewohnter Weise weiterarbeiten, nicht resignieren sondern optimistisch nach vorne schauen und die Herausforderungen annehmen.

 

Mein besonderer Dank geht an alle Fraktionen des Verbandsgemeinderates für die gute, sachliche und gemeinwohlorientierte Zusammenarbeit. Das Sachinteresse und das Ringen um die besten Ideen standen und stehen immer im Vordergrund.

Mein weiterer Dank geht an unseren Schiedsmann Wilhelm Gutenberger für seine erfolgreiche Arbeit. Wilhelm, du warst 2016 wieder sehr erfolgreich im Streitschlichten und ich hoffe, dass du diese Tätigkeit noch lange machen kannst.

Auch unseren Feuerwehrkameradinnen und -kameraden unter der Führung von Wehrleiter Volker Assmann und den örtlichen Wehrführern sowie unseren Jugendfeuerwehrwarten möchte ich herzlich danken, Sie, die ständig bereitstehen, Freizeit opfern um sich ehrenamtlich auszubilden und fortzubilden um im Ernstfall unser Leben sowie unser Hab und Gut zu schützen. Dass wir nicht nur verbal hinter unseren Feuerwehrleuten stehen habe ich bereits ausgeführt.

Besonders erwähnt seien auch unsere Seniorenbeauftragten mit ihren Helferkreisen, die nun schon seit über 11 Jahren in unseren Gemeinden wertvolle Arbeit leisten. Derzeit haben wir in der Stadt Rheinböllen und in 8 Ortsgemeinden Seniorenbeauftragte mit Helferkreisen.

Hinter dem großen ehrenamtlichen Engagement unserer Seniorenbeauftragten steht der Gedanke, Menschen auch im Alter bei körperlichen und geistigen Einschränkungen so lange wie möglich ein Leben im gewohnten Wohnumfeld und mit liebgewonnenen sozialen Kontakten zu ermöglichen. Auch Ihnen, liebe Seniorenbeauftragte mit ihren Helferkreisen meinen herzlichen Dank. Ausdrücklich in den Dank einbeziehen möchte ich auch unsere Jugend- und Familienbeauftragten, die derzeit in den Gemeinden Dichtelbach, Riesweiler und Schnorbach fest etabliert sind. Auch Sie leisten wertvolle Arbeit.

Neben den Senioren ist besonders auch der Jugend und ihren Bedürfnissen ein besonderes Augenmerk zu widmen. Unsere Jugend ist unsere Zukunft. Die Stadt und die Gemeinden engagieren sich hier besonders. Gerade auch hier in Riesweiler gibt es einen schönen Jugendraum, der gerne genutzt wird und engagierte Jugend- und Familienbeauftragte, die sich darum kümmern.

Unserem Zukunftsrat darf ich herzlich danken, Sie haben für unsere Gremien wertvolle Vorschläge erarbeitet, die teilweise schon umgesetzt sind, teilweise noch geprüft werden.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Was wäre unsere Gesellschaft ohne das Ehrenamt. Sie, liebe Gäste, die Sie als Bürgermeister, Beigeordnete, Ratsmitglieder, Vorstände und Aktive in Vereinen und Verbänden, in den Kirchen und sozialen Einrichtungen und anderen gesellschaftlich relevanten Gruppierungen ehrenamtlich tätig sind, sind unverzichtbar um unser Miteinander lebens- und liebenswert zu halten und sind mit ein Garant für ein gut funktionierendes Gemeinwesen. Auch die Politik auf Landes- und Bundesebene sieht das genauso und unterstützt die Aktivitäten auf vielfältige Weise.

Über 100 Vereine in unserer Verbandsgemeinde bieten unserer Bevölkerung auf den verschiedensten Gebieten Aktivitäten sowohl im sportlichen wie auch im kulturellen Bereich an. Ihnen allen, die sie heute hier sind, meinen herzlichen Dank für ihr Engagement.

Unsere Schulen und Kindergärten sind gut aufgestellt. Wir können in unseren Kindergärten allen Bedarfen gerecht werden, es gibt keine nennenswerten Wartelisten. In Ellern entsteht derzeit ein Anbau an den Kindergarten für eine zusätzliche Krippengruppe. Wir können ausreichend Plätze für alle Altersgruppen anbieten um bedarfsorientiert den Anforderungen besonders auch von jungen Familien gerecht zu werden. Wir können flexibel auf die Anforderungen der Arbeitswelt reagieren und junge Eltern darin unterstützen, Familie und Beruf zu vereinbaren. Ein entsprechendes Angebot auch an Ganztagsplätzen ist vorhanden. Auch unsere Schulen leisten hervorragende Arbeit und auch dort gibt es in allen Schulen bedarfsgerechte Nachmittagsangebote.

Den Leiterinnen und Leitern unserer Kindergärten und Schulen und ihren Teams sei für ihre hervorragende Arbeit an dieser Stelle auch herzlich gedankt.

Auch bei der Windkraft ist eine gewisse Normalität eingetreten. Im Bereich Liebshausen, Benzweiler, Steinbach sind jüngst auf den im FNP ausgewiesenen Flächen 4 Anlagen genehmigt worden. Hier wird also in Kürze gebaut werden. Es ist breiter Konsens im Rat und auch in den Gemeindegremien, dass über die im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde vorgesehenen Flächen hinaus keine weiteren Flächen mehr für Windenergieanlagen ausgewiesen werden sollen.

Wir dürfen allerdings nicht vergessen, dass nicht zuletzt durch die Einnahmen aus der Windkraft unsere Gemeinden finanziell ordentlich ausgestattet sind und sie auch langfristig in die Lage versetzt, den Herausforderungen der Zukunft angemessen zu begegnen, notwendige Investitionen anzugehen und ihre Gemeinden attraktiv zu halten.

Die Bevölkerungsentwicklung der Verbandsgemeinde ist weiterhin stabil. In unseren Gemeinden findet rege Bautätigkeit statt und alle unsere Gemeinden halten Baugrundstücke zu vernünftigen Preises bereit. Wir haben so gut wie keine Leerstände und unsere Gemeinden sind sehr aktiv, die Entwicklung im Innerortsbereich bei Bedarf durch Ankauf oder andere flankierende Maßnahmen positiv zu begleiten.

Auch unsere Industrie- und Handwerksbetriebe partizipieren von der guten wirtschaftlichen Konjunktur. Die Arbeitslosenquote ist gering und unsere jungen Menschen finden in der Regel nach dem Schulabschluss eine Ausbildungsstelle. Wir sind zuversichtlich, dass es langfristig gelingt, junge gut ausgebildet Menschen in der Region zu halten und ihnen auch entsprechend berufliche Perspektiven bieten zu können. Dazu sind attraktive Unternehmen erforderlich, die die Arbeitsplätze anbieten. Langfristig gilt es der Abwanderung junger gut ausgebildeter Menschen in die Ballungsgebiete entgegenzuwirken und jungen Familien attraktive Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten und Betreuungsmöglichkeiten für ihre Kinder zu bieten.

Mein Dank geht an alle Unternehmer und Handwerker in unserer Verbandsgemeinde, die durch kluge und umsichtige Unternehmensführung mit Beschäftigung und Einkommen unserer Bevölkerung sichern.

Auch die ärztliche Versorgung ist derzeit ausreichend sichergestellt. Wir haben Hausarzt-, Zahnarzt- und Facharztpraxen in Rheinböllen, Kisselbach und Argenthal. Dazu zählen Allergologen, Diabetologen, Gynäkologen, Homöopathen, Kardiologen, Neurologen und Proktologen Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Schlaf- und Sportmediziner). Auch Ihnen, liebe Ärzte ein herzliches Dankeschön.

 

Kommune, verehrte Gäste, heißt Gemeinschaft. Jede Gemeinschaft funktioniert am besten, wenn viele Menschen Verantwortung übernehmen und sich einbringen. Deshalb bin ich sehr froh, dass Sie, unsere Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Handwerker in der Verbandsgemeinde Rheinböllen sich so für ihre Gemeinschaft engagieren. Vieles von dem was wir im letzten Jahr erreicht haben, vieles von dem, was die Verbandsgemeinde Rheinböllen attraktiv macht, geht auf ihr Wirken und ihre Initiativen zurück.

Deshalb möchte ich mich bei Ihnen, bei allen Bürgerinnen und Bürgern, allen Unternehmen und Initiativen, die sich für ihre Mitmenschen, für das Gemeinwohl einsetzen, die in Vereinen oder der Nachbarschaft wirken, die kulturelle oder sportliche Events unterstützen, ganz herzlich bedanken.

Dank an die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und die Ratsmitglieder für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit in 2016.

Danken möchte ich auch meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die im letzten Jahr geleistete Arbeit, für die gute Zusammenarbeit und für die große Mithilfe bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Empfanges.

Besonderer Dank an meine Assistentin Frau Gutenberger, die die Hauptlast der Vorbereitung getragen hat.

In diesem Sinne viel Gesundheit und ein gutes, glückliches, zufriedenes und erfolgreiches Jahr 2017. Schön dass sie heute gekommen sind und vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Im Anschluss an die Neujahrsansprache begeisterte die Instrumentalgruppe Colegio Teutonia aus Brasilien mit den Musikstücken „Carnaval no Brasil“ und „Pais Topical“ bevor die Gruppe vorzeitig die Veranstaltung verlassen musste ums sich auf das Konzert in Mörschbach am gleichen Abend vorzubereiten.

 

Auch die Soonwaldfee Sandra Kaaekuahiwi machte dem Neujahresempfang ihre Aufwartung und richtete ein Grußwort an die Festversammlung

 

Als weiteres Highlight folgte die Band „Inspiration“, eine 11-köpfige Combo, die einst aus einem Kindersingkreis der Pfarrei Rheinböllen entstand und die auch im Erwachsenenalter noch viel Spaß daran haben, gemeinsam Musik zu machen. Die Band steht unter der Leitung von Christian Klein und Yvonne Brozek. Sie brachten in zwei Auftritten sowohl geistliche Lieder als auch Popsongs zu Gehör und begeisterten die Zuhörer.

 

 

Die Theatergruppe „Guggemo“ aus Riesweiler war ebenfalls vertreten mit einem Kurzstück „Der Blumenwettbewerb“. Die Akteure Otto Kasper als Landrat und Markus Henrich als Heiner verursachten mit dem gekonnt vorgetragenen Stück wahre Lachsalven des Publikums.

 

Die Gruppe steht unter der Leitung von Angelika Knichel-Rümpelein.

 

Für sportliche Unterhaltung sorgte die Tanzgruppe „Xact“ des TuS Jahn Argenthal. Die Gruppe besteht erst seit etwa 1 Jahr und konnte schon beim TRP Mannschaftwettbewerb für Jazz & Modern Dance in Ingelheim den 1. Platz erringen. Sie begeisterte das Publikum mit dem Thema „Oktoberfest“. Die Gruppe steht unter der Leitung von Sarah Kauer und Louisa Neuheuser.

 

 

Nach dem Schlusswort rundete „Inspiration“ eine gelungene Veranstaltung ab mit dem weltbekannten Song vom Michael Jackson „Heal the world“.

 

Eisrettung - Übung der Feuerwehr mit DLRG Rheinböllen

(23.01.2017)

Am Sonntag, 22.01.2017 erprobten wir zusammen mit der DLRG OG Rheinböllen e.V. verschiedene Techniken, eine im Eis eingebrochene Person zu retten. Im See in der Waldsiedlung Rheinböllen wurde dafür ein Loch ins Eis geschnitten, Mitglieder des DLRG hatten sich dann ins Wasser begeben. Die Rettung erfolgte u.a. mittels Leiter, Schleifkorbtrage, Seilen und anderen uns zur Verfügung stehenden Materialien. Nur selten lässt sich dieses Szenario (sicher) üben, die Gelegenheit wurde gerne genutzt. Vielen Dank an die DLRG OG Rheinböllen!

Weitere Fotos und ein Video der Übung findet man auf unserer Facebook-Seite: www.facebook.com/FeuerwehrRheinboellen oder über unsere HomePage www.Feuerwehr-Rheinboellen.de

Feuerwehr baut Feuerwehrschneemann

(16.01.2017)

So viel Schnee hatten wir die letzten Jahre nicht mehr und das haben die Damen und Herren der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr Rheinböllen schnell mal genutzt und jeweils einen „Feuerwehrschneemann“ gebaut. Schnell waren die Schneemänner mit Helm, Feuerwehrjacke und Feuerwehrschlauch ausgestattet. Wollen wir hoffen, dass die beiden Schneemänner noch ein paar Tage überleben.

Foto zu Meldung: Feuerwehr baut Feuerwehrschneemann

Landrat ehrt verdiente Feuerwehrmänner

(13.01.2017)

35 oder 45 Jahre aktiv in der Feuerwehr - das ist eine lange Zeit, in der man viele neue Kenntnisse erlangt, viel Gutes für die Bevölkerung tut und viel Engagement und private Zeit für die Allgemeinheit und besondere Notlagen investiert. So manches Mal käme man ohne die Feuerwehr schnell in Bedrängnis, so erinnern wir uns zum Beispiel an die Unwetterlagen im vergangenen Sommer in Kisselbach und in Steinbach. Solche Einsätze können nur gemeinsam bewältigt werden und man redet Jahre später noch darüber.

An solche und auch andere Erfahrungen und Erlebnisse erinnert man sich dann respekt- und anerkennungsvoll an offiziellen Terminen, so auch am Dienstag, 10. Januar 2017 in der Hunsrückhalle in Simmern. Landrat Dr. Marlon Bröhr verlieh dort das Goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen für 35 und 45 Jahre aktive, pflichttreue Tätigkeit bei der Feuerwehr. Aus unserer Verbandsgemeinde wurden folgende Feuerwehrmänner verdient geehrt:

 

für 35 Jahre:

Norbert Ballbach von der FFw Dichtelbach und der Werksfeuerwehr der Fa. Conti Teves,

Wolfgang Wendling von der FFw Dichtelbach,

Michael Kassel von der FFw Mörschbach und Rheinböllen,

Alfred Klein von der FFw Erbach,

Manfred Kurz von der FFw Riesweiler und

Rüdiger Wolf von der FFw Steinbach

 

für 45 Jahre:

Peter Kasper von der FFw Kisselbach

 

Gleichzeitig ernannte Landrat Dr. Bröhr die Feuerwehrmänner Michael Ketzer von der FFw Erbach und Marko Lorenz von der FFw Argenthal zu neuen Kreisausbildern für den Bereich Motorsäge- und Truppführerausbildung.

 

Wir gratulieren allen Trägern des Goldenen Ehrenzeichens sowie den beiden neuen Kreisausbildern zu ihrer Ehrung bzw. ihrer neuen Funktion und wünschen für die Zukunft weiterhin alles Gute.

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Adventsfeier im Café FreiRaum

(28.12.2016)

Am vergangenen Dienstag, 13. Dezember 2016 fand im Begegnungscafé FreiRaum die erste Adventsfeier statt.

Um 15.30 Uhr öffnete das Café, im kath. Pfarrsaal, Am Markt 1 in Rheinböllen seine Pforten und rasch füllte sich der Saal mit Einheimischen, sowie einer Vielzahl von Flüchtlingen, die zurzeit in unserer Verbandsgemeinde leben.

Neben Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen gab es auch Leckereien aus der fernen Welt.

Zur Freude aller besuchten auch der Nikolaus und sein Engel unser Café und überraschten die Kinder mit einem kleinen Geschenk.

Auch anschließend wurden noch ein Paar sehr schöne, gemütliche und besinnliche Stunden zusammen verbracht.

 

Das Café hat weiterhin wöchentlich dienstags, in der Zeit

 

dienstags von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr

freitags von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

für Jedermann geöffnet.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

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Junge Flüchtlinge meistern erfolgreich Deutschkurs

(20.12.2016)

Die vier jungen Männer aus Syrien und Afghanistan sind erst wenige Monate hier und sprechen bereits sehr gutes Deutsch. Geschult wurden sie seit Februar diesen Jahres über die VHS Hunsrück gemeinsam mit der katholischen Familienbildungsstätte Simmern e. V. Beide Kooperationspartner haben in den vergangenen 8 Monaten während 500 Stunden vielen Flüchtlinge mithilfe zahlreicher Kursleiter Deutsch beigebracht. Denn die Sprache ist auch der Schlüssel, um aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben, für ein kleines etwas an Selbständigkeit und Integration. Nicht zuletzt ist die deutsche Sprache auch die Grundvoraussetzung für den beruflichen Weg.

Wir gratulieren Allodin Kuhestani aus Rheinböllen, Safiullah Niazi aus Argenthal, Hussein Mohamed Sheek aus Rheinböllen und Mirwais Ahmadzai aus Argenthal herzlich zum bestandenen kommunalen Sprachkurs und wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute und viel Erfolg!

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50 Jahre Werkfeuerwehr Continental Rheinböllen

(17.11.2016)

Am Samstag 12. November 2016 um 14:30 Uhr hatte die Werkfeuerwehr zu einer kleinen Jubiläumsfeier in die Kantine geladen. Erschienen waren zahlreiche geladene Gäste. Zum Auftakt spielte die Feuerwehrkapelle Spay. Zum Auftakt begrüßte der Moderator Dirk Wendling die Gäste und eröffnete das Programm indem er an den Leiter der Werkfeuerwehr Norbert Ballbach und Werkleiter Stephan Oberthür übergab. Werkleiter (5 x 10 Jahre Werkgeschichte) und Wehrleiter (5 x 10 Jahre Werkfeuerwehr) nahmen abwechselnd die Gäste mit auf eine kurzweilig präsentierte Zeitreise.

Im Anschluss bedankte sich Stephan Oberthür auch im Namen seines Teams bei den Feuerwehrleuten und Ehemaligen für die ständige Einsatzbereitschaft. Den Partnerinnen der Wehrleute dankte er für die Großzügigkeit und das Verständnis, sie bei Einsätzen entbehren zu müssen und bereitwillig ihre Passion zu unterstützen.

Ein kleiner Imbiss und ein Einblick ins Werk – auch per Drohnenperspektive - folgten.

Zur Gratulation reihte sich als erster Redner Stephan Peuker, Brandschutzdirektor aus Hannover, ein. Er erzählte, dass er das erste Mal in Rheinböllen wäre und positiv überrascht sei, über ein so hochmodernes Werk und eine so hochmotivierte Werkfeuerwehr.

Volker Diel – Betriebsrat Continental Rheinböllen – betonte, er sei froh darüber, zu wissen, dass an 365 Tagen, 24 Stunden im Jahr Männer bereit sind, für ihren Arbeitsplatz zu kämpfen.

Bürgermeister Arno Imig überbrachte die Glückwünsche der Verbandsgemeinde Rheinböllen und betonte, wie gut und unkompliziert die Zusammenarbeit zwischen der Verbandsgemeinde, dem Werk und der Werkfeuerwehr ist. Er kam nicht mit leeren Händen und überreichte names der Verbandsgemeinde und allen Freiwilligen Feuerwehren einen Zinnteller, eine Urkunde zum 50. und einen Präsentkorb, damit die Kameraden immer gestärkt in den Einsatz gehen können.

Volker Assmann, Wehrleiter der Verbandsgemeinde, reihte sich als letzter in die Reihe der Gratulanten ein. Auch er bedankte sich für die sehr gute Zusammenarbeit mit der einzigen Werkfeuerwehr im Rheinhunsrückkreis und überbrachte außerdem die Glückwünsche unseres KFI Stefan Bohnenberger, der wegen seines Feuerwehrdienstes in Mainz verhindert war.

Nun war es Zeit, dass unsere zwei Zeitzeugen, Georg Lang und Rudi Kappes auf die Bühne gebeten wurden. Sie erzählten von einigen Ereignissen und von den Anfängen der Werkfeuerwehr.

Als Highlight des Tages sollte das erste LF, Zulassung März 1967, auf dem Hof stehen. Es steht jedoch zurzeit beim TÜV Kirn zu Werbezwecken. Der Besitzer hatte kurzfristig am Donnerstag wegen Zeitmangels abgesagt.

Norbert Ballbach schloss die Veranstaltung, in dem er sich bei allen Rednern, bei den Feuerwehren und bei seiner Mannschaft inklusiv Partnerinnen für die tolle Zusammenarbeit bedankte.

Unfallopfer bedankt sich bei Freiwilliger Feuerwehr Rheinböllen

(15.11.2016)

 

Am 26.09.2016 kommt eine Bürgerin aus Rheinböllen mit ihrem PKW auf der B50 zwischen Ellern und Argenthal von der Fahrbahn ab, stürzt die Böschung hinab und prallt dort gegen einen Baum.

Die Feuerwehren Rheinböllen und Argenthal, Polizei und Rettungsdienst werden daraufhin alarmiert.

Neben dem Absichern der Einsatzstelle, wird der Brandschutz sichergestellt und Zugang zur verletzten Person geschaffen, um diese zu Betreuen. Sträucher und Bäume werden entfernt, damit die anschließende Rettung möglichst schonend stattfinden kann, denn es war u.a. von einer Verletzung der Halswirbelsäule auszugehen. Die in Bereitschaft stehende Argenthaler Wehr macht sich auf den Weg, um die Straße für den eintreffenden Rettungshubschrauber zu sperren und einem zeitgleich eingehenden Notruf eines PKW-Brandes nachzugehen, der sich aber nur als ein Motorschaden entpuppt.

Die Rettung verläuft derweil problemlos und die Person wird mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

Danach wird zusammengepackt, es geht zurück zum Gerätehaus, die Fahrzeuge werden wieder Einsatzbereit gemacht und der Einsatz ist beendet. Manchmal wird noch eine Nachbesprechung geführt und der Einsatz „abgehakt“.

Nicht so in diesem Fall. Überraschend erhielten wir nach einigen Tagen eine Nachricht des Unfallopfers, sie würde sich nach ihrer Genesung gerne persönlich bei den Rettern mit selbst gebackenem Kuchen bedanken!

Diesem Wunsch gingen wir gerne nach, an einem Donnerstag Abend nach dem Gerätedienst. Viele Kameradinnen und Kameraden wussten dies nicht und waren umso mehr überrascht, wer da im Beisein ihres Mannes im Gerätehaus mit 3 großen Blechen, leckerem, selbstgebackenen Kuchen erschien.

Solche Gesten sind selten, erinnert sich Wehrführer Robert Mertes: „In den vielen Jahren meiner Tätigkeit in der Feuerwehr, lässt sich das an einer Hand abzählen“.

Gespannt verfolgten wir, wie sie selbst den Unfall und die Rettungsmaßnahmen erlebte. „Es kam mir vor, als wäre der Unfall gerade erst passiert und schon war die Feuerwehr Rheinböllen vor Ort.“

Auch war es sehr wichtig, eine Rückmeldung über die von uns durchgeführten Maßnahmen und der Betreuung der Person zu bekommen. „Ach, sie waren das, der die ganze Zeit redete - ich wollte eigentlich nur schlafen“, entgegnete sie unserem Kamerad Stefan Lang, der erklärte, wieso er auf dem Beifahrersitz beruhigende Worte fand und genau erklärte, was wir machen und wie die Rettung abläuft.

Daraufhin wurden noch die Gerätschaften gezeigt, mit denen wir bei dem Einsatz gearbeitet haben.

Mehrfach wurde großer Dank an alle beteiligten Rettungskräfte ausgesprochen, das ehrenamtliche, freiwillige Engagement in hohem Maße gelobt – und dann, gab es den leckeren Kuchen und für jeden ein Präsent, toll !

Auch wir bedanken uns hier an dieser Stelle nochmals herzlich für die Kontaktaufnahme, die Anerkennung und Rückmeldung, wir haben uns sehr darüber gefreut.


 

 

Feuerwehrrettungsübung erfolgreich

(31.10.2016)

Ein brennender Kindergarten mit 9 vermissten Kindern wurde am vergangenen Samstag, 22.10.2016 in Argenthal bei der Jahresabschlussübung simuliert. Gegen 16.30 Uhr ertönten in Argenthal, Ellern und Riesweiler die Sirenen. Schnell waren die Einsatzkräfte der Feuerwehren vor Ort und leiteten erste Hilfsmaßnahmen ein. Während Atemschutzkräfte im Innenangriff und zur Personenrettung eingesetzt wurden, versuchten andere den Brand von außen zu bekämpfen. Nach Beendigung der Übung gegen 18 Uhr versammelten sich alle 40 Teilnehmer im Feuerwehrgerätehaus in Argenthal um zusammen den Abend einzuläuten. Die Teilnehmer waren sich einig, dass dies eine wichtige Übung – gerade im Hinblick auf das Gebäude und die Funktionalität des Digitalfunks - war. Ein herzliches Dankeschön an die Organisatoren, die Verletztendarsteller der Jugendfeuerwehr und den Kindergarten Argenthal für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Feuerwehr—Altersabteilung auf Soonwaldtour

(31.10.2016)

Am Mittwoch, 26.10.2016 machten sich 32 Angehörige der Feuerwehr-Alters- und Ehrenabteilung auf die Soonwaldtour. Von Argenthal ging es über die Gräfenbacher Hütte und den Entenpfuhl nach Gehlweiler. Dort gab es im Haus Simon, in welchem bei „Heimat“ viele Szenen gedreht wurden, Kaffee und Kuchen. Ein herrliches kleines Häuschen, in welchem man sich in die Vergangenheit zurück versetzt fühlt. Von Gehlweiler aus führte die Tour über die Hoxmühle zurück nach Kreershäuschen in die Gaststätte Malepartus. Dort fanden die Ausflügler noch viele Gesprächsthemen, um den herrlichen Nachmittag bei gutem Abendessen ausklingen zu lassen. Man kann noch so lange auf dem Hunsrück seine Heimat gefunden haben, es ist erstaunlich, wieviel Neues man auf einer solchen Fahrt erfährt und welche tollen Orte und Stellen es gibt, von denen man bislang nie etwas gehört hatte.

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Wehrführerwechsel in Erbach

(31.10.2016)

Im kleinen feierlichen Rahmen luden die Aktiven der FFw Erbach für Freitag, 28. Oktober 2016 in die Volkenbachhalle der Ortsgemeinde Erbach ein. Grund für die Feier war ein Wehrführerwechsel.

Frank Oppermann gab aus privaten und beruflichen Gründen sein Amt des Wehrführers nach 6-jähriger Amtszeit in jüngere Hände ab. Bereits 1987 ist Frank Oppermann aktiv in die Erbacher Wehr eingetreten. Nachdem er verschiedene Lehrgänge durchlaufen hatte, wurde er bereits 1999 zum stellvertretenden Wehrführer der FFw Erbach gewählt, bis er dann im Jahr 2010 zum Wehrführer der Erbacher Wehr ernannt wurde.

Sein Nachfolger wurde nach einstimmiger Wahl im Juni diesen Jahres Brandmeister Lars Badermann. Der 28-jährige ist seit 13 Jahren aktives Mitglied der FFw Erbach und hat im letzten Jahr den erforderlichen 14-tägigen Gruppenführerlehrgang bei der LFKS in Koblenz erfolgreich absolviert.

Beigeordneter Friedhelm Röse verabschiedete zuerst Frank Oppermann von seiner Funktion als Wehrführer. Erfreulicherweise wirkt er weiterhin aktiv im Feuerwehrdienst bei der FFw Erbach mit. Beigeordneter Röse und Wehrleiter Volker Aßmann bedankten sich für die geleisteten Dienste während seiner Wehrführerzeit und sprachen ihren Dank und ihre Anerkennung aus. Im Nachgang ernannten Röse und Aßmann Brandmeister Lars Badermann zum neuen Wehrführer der FFw Erbach.

Wir wünschen Frank Oppermann und Lars Badermann alles Gute für die Zukunft und dem neuen Wehrführer viel Spaß bei der neuen Funktion.

 

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Schüler unterstützen Rheinböller Café FreiRaum

(26.09.2016)

Vier Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 c des Simmerner HJG haben anlässlich eines Projekttages vier syrische Flüchtlinge aus der Verbandsgemeinde Rheinböllen interviewt. Dieses Interview wurde im Anschluss während eines Projekttages im HJG vorgestellt.

 

Anlässlich dieses Projekttages nahmen die Schülerinnen und Schüler durch Kuchenverkauf den Betrag von 302,40 € ein, den sie letztendlich je zur Hälfte an das Rheinböller Café FreiRaum und an das Flüchtlingscafe in Reich weiterleiten möchten.

 

Am Freitag, 23.09.2016 übergaben sodann zwei Schülerinnen dem Betreuer des Café FreiRaum, Herrn Erwin Krick, die Hälfte des Verkaufserlöses. Erwin Krick bedankte sich herzlich für diese erfreuliche Unterstützung und sicherte eine sinnvolle Verwendung zu.

 

Wer das Café FreiRaum besuchen möchte, ist jeden Dienstag von 15.30 Uhr bis 18.00 Uhr und jeden Freitag von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten Am Markt 1 herzlich willkommen.

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Neue Feuerwehr-Stellvertreter ernannt

(15.09.2016)

Am Sonntag, 11. September 2016 konnte Bürgermeister Arno Imig gemeinsam mit Wehrleiter Volker Aßmann anlässlich des alljährlichen Feuerwehrwettkampfes zwei neue Stellvertreter ernennen.

 

So wurde Brandmeister Fortunato Castronovo nach Absolvierung seines 14-tägigen Gruppenführerlehrganges an der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule in Koblenz nun zum stellvertretenden Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Liebshausen ernannt. Bereits im Frühjahr wurde Fortunato Castronovo einstimmig von seinen Kameraden zu diesem Amt gewählt. Nach Vereidigung und Ernennung durch Bürgermeister Arno Imig bedankte Fortunato Castronovo sich bei seinen Kameraden für das ihm entgegengebrachte Vertrauen.

 

Im Anschluss freute sich Sven Herrmann aus Liebshausen über die offizielle Bestellung zum stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart der neu gegründeten Jugendfeuerwehr Kisselbach-Liebshausen-Steinbach. Sven Herrmann hat kürzlich den Truppführerlehrgang absolviert und wird nun noch im Spätjahr den Lehrgang zum Jugendfeuerwehrwart durchlaufen.

 

Wir wünschen Fortunato Castronovo sowie auch Sven Herrmann eine gute Führungshand und vor allem viel Spaß bei der neuen Aufgabe und gratulieren nochmals zum neuen Amt.

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Feuerwehrleute beweisen ihr Können

(12.09.2016)

Am Sonntag, 11. September 2016 trafen sich bereits um 10 Uhr in der Früh alle zehn Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rheinböllen an der Römerhalle in Dichtelbach. Bei herrlichsten Wetterbedingungen konnten die Floriansjünger zu ihrem alljährlichen Feuerwehrtag antreten. Sie kämpften sich durch die Staffelübung und kuppelten, leinten und löschten was das Zeug hält. Es macht jedes Jahr viel Spaß und es begeistert, in die erwartungsvollen Gesichter zu schauen, wenn die Sieger des Wettkampfes verkündet werden. Bevor es jedoch soweit ist, haben sich die Floriansjünger zu Hause in ihren Wehren auf den großen Feuerwehrtag vorbereitet. Und die Bemühungen lohnen sich. Der Kampfgeist wird geweckt, aber besonders schön ist, dass die Kameradschaft unter unseren 10 Feuerwehren äußerst lobenswert und gut ist. Ein solch gelungener Tag macht allen Spaß!

 

Am Ende des Tages stand fest:

 

Die Feuerwehrkameraden aus Kisselbach holten sich verdient den 1. Platz.

Auf Rang 2 platzierten sich die Gastgeber aus Dichtelbach, gefolgt von ihren Nachbarn aus Erbach auf dem 3. Platz.

Viele Lacher und Freudentränen brachte der Gaudiwettkampf, bei dem es natürlich um Wasser und unter anderem um das Fortkommen mit einem Bobby Car ging. Hier holte sich die Feuerwehr aus Liebshausen vor der Kameraden aus Rheinböllen auf dem 2. und der Steinbacher Feuerwehr auf dem 3. Platz den Sieg.

Bürgermeister Arno Imig begrüßte dann am Nachmittag neben Wehrleiter Volker Aßmann, Wehrführer Mike Alt und Ortsbürgermeister Martin Huhn alle Feuerwehren mit ihren Familien in der voll besetzten Römerhalle. Nach einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr durfte Arno Imig folgende Feuerwehrkameraden befördern:

 

 

 

 

 


Neben den Beförderungen konnten ebenso viele Feuerwehrkameraden für ihren jahrzehntelangen uneigennützigen und freiwilligen Feuerwehrdienst zum Wohle der Allgemeinheit geehrt werden:

Mit dem Silbernen Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst: Wolfgang Müller (FFw Ellern), Andreas Ginzel und Sebastian Hermann (FFw Rheinböllen)

 

Mit dem Goldenen Feuerwehrehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Dienst wurden bzw. werden durch den Landrat und nun durch Bürgermeister Imig geehrt: Alfred Klein und Peter Starck (FFw Erbach), Norbert Ballbach und Wolfgang Wendling (FFw Dichtelbach), Franz-Josef Liesenfeld ( FFw Kisselbach), Manfred Kurz ( FFw Riesweiler)

 

Gleich für 45 Jahre aktiven Dienst wurde Peter Kasper von der FFw Kisselbach geehrt. Dies ist eine seltene Ehrung, die bislang in der Verbandsgemeinde Rheinböllen nur einmal erteilt wurde.

Letztendlich kann wieder gesagt werden, dass es ein toller und sehr schöner Tag war, der traditionell beibehalten werden sollte. Die Feuerwehren arbeiten nicht nur bei Einsätzen zusammen, sondern auch während ihrer Freizeit und fördern so die Kameradschaft und das gute Miteinander. Ein großer Dank gilt hierfür allen aktiven Kameraden für ihre wertvolle und wichtige Arbeit in der Feuerwehr. Ein Dankeschön aber auch an die Freiwillige Feuerwehr Dichtelbach, die sich viel Mühe rund um den Tag mit der Organisation gemacht hat.

 

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2 x 25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen

(09.09.2016)

Im Kreis der Kolleginnen und Kollegen feierten Frau Anke Krämer aus Liebshausen und Heike Stahl aus Niederburg ihr 25. Dienstjubiläum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Rheinböllen.

Am 01.07.1991 wurde Frau Krämer als Assistentenanwärterin im mittleren nichttechnischen Dienst bei der Verbandsgemeindeverwaltu